5. Norddeutscher Ernährungsgipfel: Ernährungswirtschaft fordert uneingeschränkte Systemrelevanz für die ganze Branche

Bentwisch/Paaren-Glien, 29. August 2022: Etwa 200 Fachleute aus Norddeutschland treffen sich am 1. September in Warnemünde zum 5. Norddeutschen Ernährungsgipfel (NEG). Veranstalter ist die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV). Der Brandenburger Agrarmarketingverband pro agro ist erneut Partner der Veranstaltung.

Etwa ein Viertel der diesjährigen Teilnehmer reist aus anderen Bundesländern an. „Die Veranstaltung ist sehr gut besucht und zeigt das Interesse der Branche an der Kommunikation untereinander. Neben Fachleuten aus der Wirtschaft begrüßen wir Vertreter aus Handel und Dienstleistungsbetrieben, Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Kammern und Verbänden“, freut sich AMV-Vorsitzender Tobias Blömer, „der Norddeutsche Ernährungsgipfel zählt zu Norddeutschlands wichtigsten Plattformen für den Mittelstand.“

Das vor einem Jahr formulierte Thema des Ernährungsgipfels ist aktueller denn je: “Umgang mit Veränderungen – Gelangen Globalisierung und Regionalisierung ins Gleichgewicht?”

„Die aktuelle Lage ist für die Mehrheit der Betriebe überaus unbefriedigend. Die vor allem durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägte Ernährungsbranche befürchtet ins Hintertreffen zu geraten. Unterkühlte Wohnungen und eingeschränkte Verfügbarkeit von Lebensmitteln sind im 21. Jahrhundert in Deutschland unakzeptabel“, macht Blömer klar.

Die aktuelle Situation im Energiebereich ist alarmierend und wird von der Branche lt. der im August vom AMV durchgeführten Umfrage nicht akzeptiert. Preissteigerungen im Lebensmittelbereich und eine damit verbundene sinkende Konsumlaune sowie die Ungewissheit der Auswirkungen der Corona-Maßnahmen für den bevorstehenden Herbst und Winter haben die Erwartungen der Betriebe in der Lebensmittelbranche erheblich eingetrübt. Knapp 92 % der Betriebe sind zudem von Lieferschwierigkeiten unterschiedlichen Ausmaßes betroffen. 100 % der Befragungsteilnehmer sprechen von gestiegenen Logistikkosten und 88 % von Logistikproblemen am Markt. Die pro agro-Trendumfrage zur Jahresmitte in Brandenburg bestätigt, dass Kosten- und Preissteigerungen sowie Lieferengpässe deutliche Spuren hinterlassen. Energie-Allianzen und Vermarktungsgemeinschaften werden hier als hilfreich gesehen. 

Was die Preissteigerungen vor allem für die kleineren Betriebe im Land bedeuten, ist im vollen Umfang noch nicht absehbar. Denn der Trend zu Regionalität und Lokalität, der sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat, scheint gebrochen. Preiseinstiegsmarken im gesamten Handel sind im Aufwind. Aber auch hier haben sich notwendige signifikante Preiserhöhungen am Markt durchgesetzt. Die Wirtschaft fürchtet Strafen durch die Händler, sofern sie ihren Lieferverpflichtungen nicht zu 98 % nachkommt. Themen wie die Tierwohl-Finanzierung sind gefährdet. Und dies schlägt bis zu den Landwirten durch.

Genügend Gesprächsstoff liegt auf dem Tisch. Im Mittelpunkt steht neben der gesicherten Einstufung der Lebensmittelbranche als systemrelevant die Forderung an die Politik nach gesicherter und bezahlbarer Energie in Deutschland.

Beim diesjährigen Norddeutschen Ernährungsgipfel hat der AMV erneut das Partnernetzwerk pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. an seiner Seite.  Vorsitzende Hanka Mittelstädt formuliert das so: „Vom 5. Norddeutschen Ernährungsgipfel muss ein klares Signal ausgehen: Gute, nachhaltige Nahrungsmittel und die resiliente Versorgung der Bürgerinnen und Bürger müssen durch die Stärkung von Land- und Ernährungswirtschaft in den Regionen entstehen. Das erst jetzt in der Politik laut diskutiert  wird, unsere Branche als systemrelevant einzustufen, lässt tief blicken. Immer deutlicher wird: Globalisierung und Ernährung – da hakt es ganz gehörig auch unter Gesichtspunkten von Klima- und Energiekrise. Als Verband von Mitgliedsunternehmen vertreten wir mittelständische Unternehmen der so wichtigen Lieferkette Land- und Ernährungswirtschaft. Aktuell sind wir mit den Herausforderungen der steigenden Energiepreise allein gelassen. Es kann nicht aufgehen, dass Lebensmittel billig bleiben sollen und auf Seiten der Erzeuger und Hersteller alle entscheidenden Kostenfaktoren wie Rohstoffe, Energie und Arbeit steigen. Wir werden unseren Beitrag leisten – aber bitte mit fairer Lastenverteilung. Wenn die Höhepunkte der aktuellen Krise überschritten sind, muss endlich gehandelt werden und für die Sicherung und den Ausbau regionaler Lieferketten ein massives Förderszenario bereitgestellt werden. Wenn das nicht passiert, werden uns die Krisen weiter überrollen.“

Insgesamt unterstützen 20 Sponsoren und Partner sowie 19 Produzenten und die Marketingnetzwerke aus allen anderen norddeutschen Bundesländern die Veranstaltung. Premiumsponsoren sind die Ellerhold Aktiengesellschaft aus Radebeul und die Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH aus Zossen. Der Ernährungsgipfel wird von einer Fachausstellung mit 23 Ausstellern begleitet.

Aktuelle Zahlen zum Ernährungsgewerbe in MV

Das Ernährungsgewerbe ist die umsatzstärkste Branche innerhalb des verarbeitenden Gewerbes in MV. Sein Umsatz weist 2020 insgesamt 4,2 Mrd. EUR aus, damit steht die Branche für ca. 30 % des Gesamtumsatzes in MV, gefolgt vom Maschinenbau mit einem Anteil von 15.5 %.

Laut Statistischem Landesamt umfasste die Branche 2020 insgesamt 163 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Mit fast 18.000 Beschäftigten war mehr als jeder vierte Industriebeschäftigte 2020 im Ernährungsgewerbe inkl. Futtermittelgewerbe beschäftigt.

Aktuelle Zahlen zum Ernährungsgewerbe in Brandenburg

Der Verbrauchermarkt in der Region Brandenburg-Berlin mit 6 Mio. Verbrauchern bietet ein großes Potenzial für den Aufbau von Wertschöpfungsketten aus dem ländlichen Raum (Landwirtschaft, Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft, Handel und Gastronomie) zu den Verbraucherzentren mit Berlin an der Spitze. Die Ernährungswirtschaft gehört zu den Wachstumsbranchen. Für das Land Brandenburg ist die Branche mit 165 Betrieben, einem Jahresumsatz von mehr als 3,68 Mrd. € sowie 12.775 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (in Betrieben ab 20 Mitarbeiter) eine herausragende regionalwirtschaftliche Größe.

Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV)

Der AMV ist seit knapp 22 Jahren das größte Netzwerk der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern – der umsatzstärksten Branche innerhalb des verarbeitenden Gewerbes im Bundesland. Unter seinem Dach vereint er sowohl konventionell als auch ökologisch arbeitende Betriebe aus Industrie und Handwerk. Derzeit umfasst er 134 Netzwerkpartner – 78 Produzenten von Nahrungs- und Genussmitteln, 40 Fördermitglieder sowie 16 Kooperationspartner. Damit steht der AMV für ca. 38 % des Umsatzes und etwa ein Drittel der Beschäftigten in der Branche.

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg/Berlin e.V.

Der Verband pro agro als größtes Branchennetzwerk in Brandenburg/Berlin engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus – von Uckermark bis Lausitz, von Ernährungswirtschaft bis Direktvermarktung, konventionell und biologisch wirtschaftend. Derzeit gehören zum Verband 378 Mitglieder, 14 Förderer sowie rund 50 weitere Kooperationspartner. Die Mitglieder des pro agro e.V. generieren in Summe einen Jahresumsatz von ca. 2 Milliarden Euro.

Partner und Sponsoren

Partner:

Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg/Berlin e.V.

Premiumsponsoren:

  1. Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH, Zossen
  2. Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul

Weitere Sponsoren:

  • Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Laage/OT Kritzkow
  • CSB-System AG, Geilenkirchen
  • Dachser SE
  • Pockrandt Etiketten, Kavelstorf
  • Prextag, Neubrandenburg
  • Fleischwerk EDEKA Nord, Valluhn
  • abacus edv-lösungen GmbH, Wittenburg
  • IGEFA Rostock GmbH 6 Co. KG, Laage, OT Kronskamp
  • VARIOVAC PS System Pack GmbH, Zarrentin
  • Hochschule Neubrandenburg/Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie gGmbH (ZELT), Neubrandenburg
  • Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern
  • Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • AFC Consulting Group, Bonn
  • Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt/Main
  • Deutsche Bank, Rostock
  • Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH
  • Mecklenburger Landpute GmbH, Severin
  • Darguner Brauerei GmbH
  • Prolupin GmbH, Grimmen
  • Kräutergarten Pommerland eG, Lassan, OT Pulow
  • Hofgenuss MV GmbH, Groß Wokern
  • Landmolkerei Hagenow GmbH
  • Mine Heimat Feinkost, Röbel

Unterstützer mit Produkten:

Glashäger Brunnen GmbH, Bad Doberan

Güstrower Schlossquell GmbH

Hanse Sektkellerei Wismar GmbH

Sonnländer Getränke GmbH, Rostock

Globus Roggentin

Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH

Greifen-Fleisch GmbH, Greifswald

Molkerei Naturprodukt GmbH, Poseritz (Rügen)

Norfisk GmbH, Wismar

Werner Lauenroth Fisch-Feinkost GmbH, Lüdersdorf

Hanse Tee Contor, Bäbelin

Vortragsinhalte

Hochkarätige Referenten sorgen für einen spannenden Tag.

Politische Begleitung erfährt der Ernährungsgipfel durch Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (MV) sowie Staatssekretärin Anja Boudon aus Brandenburg.

Prof. eremitus Hannelore Daniel widmet sich dem Thema Welternährung zwischen Nährstoffbedarf und Nachhaltigkeit. Nicht nur akut, sondern auch langfristig geraten die Lebensmittelsysteme mehr denn je unter Druck. Das erwartete Bevölkerungswachstum erfordert eine um ca. 70 % höhere Produktion von Lebensmitteln in den nächsten Dekaden. Dieser Bedarf ist vor dem Hintergrund von Klimawandel, zu erwartenden Einbrüchen der agrarischen Erträge, des wachsenden Wettbewerbs um die Biomasse für andere Zwecke und von geopolitischen Krisen zu sehen. Auch wenn der Beitrag Deutschlands zur globalen Belastung der Welt aus der Agrar- und Lebensmittelproduktion einschließlich tierischer Produkte eher bescheiden ausfallen wird, werden die Forderungen zu nachhaltigerem Konsum immer lauter.

Rainer Göths, Vertriebsleiter und Prokurist bei Kreyenhop & Kluge aus Oyten bei Bremen, spricht über die Herausforderungen für Importeure in der Warenversorgung vor dem Hintergrund gestiegener Rohstoff- und Logistikkosten. Asiatische Produkte stehen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Seefrachtraten, Lieferketten, Produktionsverlagerungen – zahlreiche Probleme begleiten die Tätigkeit des Importeurs.

Der in Hamburg gebürtige Rudi Behr ist gelernter Gärtnermeister im Gemüsebau und leitet die Behr AG seit fast 40 Jahren in vierter Generation. Das Unternehmen zählt zu den führenden Freilandgemüseanbauern in Europa. Energie, Logistik und Saisonkräftegewinnung sind Dauerbrenner  für die Umsetzung einer erfolgreichen Tätigkeit.

Mathias Scheunemann, Vertriebs- und Niederlassungsleiter an einem von vier Bela-Standorten, steht für die familiengeführte Bela, die insgesamt 1.500 private Einzelhandelskunden und Tankstellen sowie 4.000 Bäckereikunden und Eisdielen beliefert und 90.000 Artikel im Sortiment führt. Mit Spannung werden die Ausführungen zur Zukunft der Dorfläden erwartet.

Franziska Rutz und Jan Schleicher von der REWE Ost berichten über das Programm der Lokalpartnerschaft zur nachhaltigen Zusammenarbeit in der Region. Mit dem AMV und pro agro haben sie vor Ort zwei stabile Partner in der Kooperation gefunden, die sie auf diesem Weg tatkräftig unterstützen.

Den Abschluss bildet ein Vortrag des Keynote Speakers Philip Keil, Deutschlands bekanntestem Piloten. Als Führungskraft über den Wolken spricht er über schwierige Entscheidungen, das Team als Erfolgsfaktor, Führung in dynamischen Zeiten und positive Fehlerkultur. Damit trifft er den Nerv der Zeit. Sein Vortrag wird mit Spannung erwartet.

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Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Ausrichter für das Brandenburger Dorf- und Erntefest 2023 gesucht!

Schönwalde-Glien – Nach zweijähriger Corona-Zwangspause steht das Brandenburger Dorf- und Erntefest für das Jahr 2022 am 10. September im Neuruppiner Ortsteil Wulkow bestens vorbereitet in den Startlöchern. Nun ist es Zeit, den Ausrichter des Landesfestes 2023 zu küren.

pro agro – der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. ruft zur Interessenbekundung um die Ausrichtung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes im September 2023 auf. Vorgesehen ist die Ausrichtung am 9. September 2023, alternativ ist der 16. September 2023 möglich.

Um die Ausrichtung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes können sich alle räumlich geschlossenen Gemeinden des Landes Brandenburgs mit dörflichem Charakter bzw. Gemeinde- und Ortsteile des Landes Brandenburg mit dörflichem Charakter bewerben.

Die sich bewerbende Gemeinde und ihr Gemeindeteil werden gemeinsam mit dem Kreisbauernverband und dem Kreislandfrauenverband Dorfentwicklung und Potentiale des ländlichen Raumes präsentieren und Einblicke in das Leben auf dem Lande gewähren.

Der Bewerber richtet, mit Unterstützung des Brandenburger Landfrauenverbandes e.V. und des Landesbauernverbandes Brandenburg e.V., im Rahmen des Brandenburger Dorf- und Erntefestes den Erntekronen- und den Ernteköniginnenwettbewerb und gemeinsam mit pro agro e.V. einen pro-agro-Regionalmarkt aus.

Eine Beteiligung und Einbindung von regionalen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugern, Verarbeitern, Handwerk, Vereinen und Kulturgruppen ist obligatorisch. Die Präsentation regionaler Wertschöpfungsketten sollte Bestandteil der Veranstaltung sein. Gemeinschaftliches Leben, Kultur und Brauchtum, wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen, Regionalvermarkter und regionale Produkte, Handwerk sowie auch die Herausforderungen und Probleme des ländlichen Raumes sollen öffentlichkeitswirksam dargestellt werden.

Interessenten wenden sich für weitere Informationen bitte an

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
in der Region Brandenburg-Berlin e.V.
Gartenstr. 1-3
14621 Schönwalde Glien
Tel. 03 32 30 – 20 77 – 35
Fax: 03 32 30 – 20 77 -69
www.proagro.de        
kontakt@proagro.de


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Aufruf Brandenburger Dorf- und Erntefest 2023 (PDF)

pro agro Branchenbarometer: Druck auf Ernährungs-wirtschaft nimmt durch Ukraine-Krise sprunghaft zu

Schönwalde-Glien – Wie wirkt sich die Ukraine-Krise auf die regionale Ernährungswirtschaft aus? Gibt es eindeutige Trends bei Kosten und Umsätzen? Diese Fragen interessierten den Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., pro agro. Nach der Vorstellung des jährlichen Branchenbarometers im ersten Quartal mit dem Ergebnis positiver Prognosen nach Corona, zeigen die Ergebnisse der Trendumfrage zur Jahresmitte 2022 deutliche Schwierigkeiten für die Unternehmen auf.  Beurteilten noch zur Jahreswende knapp 40 Prozent der teilnehmenden Betriebe das Geschäftsjahr im Vergleich zu 2021 als besser, so geben aktuell 69 Prozent eine Verschlechterung der Geschäftsaussichten für 2022 an.

„Es wird aktuell viel gesprochen und geschrieben über Lebensmittel: Hohe Verbraucherpreise, Versorgungslücken bei einigen Produkten, Probleme bei Rohstoffen zur Verarbeitung – wir wollten es von unseren Mitgliedern und weiteren Unternehmen aus der Region genauer wissen.“ sagt Kai Rückewold, Geschäftsführer des Agrarmarketingverbandes pro agro zur Motivation die Trendumfrage vor Beginn der Sommerferien zu starten.

Nicht verwunderlich klagen die Unternehmen im Ergebnis über die steigende Belastung durch steigende Energie- und Transportkosten (91%) und Probleme bei Beschaffung und Lieferkettenzuverlässigkeit (69%). Fatalerweise geht das bei 57 Prozent der Befragten mit sinkenden Erlösen und einer schlechteren Ertragslage einher. „Kosten hoch und Umsätze runter, das ist als wirtschaftliche Zukunftsaussicht ein Dilemma. Die höheren Preise im Handel kommen bei vielen lebensmittelverarbeitenden Unternehmen nicht in ausreichendem Maß an“, interpretiert der Geschäftsführer des Verbandes die Daten. Kritisch wird von den Unternehmerinnen und Unternehmern gesehen, dass Konsumenten in der Krise zum kostengünstigeren Produkt greifen werden (81%) und Politik das Thema regionale, resiliente Versorgung zunehmend aus den Augen verliert (54%). Über 30 Prozent befürchten gar, dass die finanziellen Förderungen für die regionale Ernährungswirtschaft schlechter werden.

Gibt es Lösungsansätze und Ideen mit der Krise umzugehen?

In der Krise steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit? Stimmt diese These? Als hilfreich zur Abfederung der Auswirkungen der Krise sehen die Unternehmen zu allererst „Einkaufsgemeinschaften für Energie“ (47%), direkt gefolgt von „Vermarktungsgemeinschaften“ (44%). In den Feldern Logistik/ Transport (28%) und Zusammenarbeit bei Personalressourcen (14%) werden die geringsten Lösungsansätze gesehen.

„Es liegt nah, dass bei schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die erzielten Preise steigen sollten.“ weist Kimberley Biele, Leiterin der Befragung bei pro agro, auf einen anderen Lösungsansatz hin. Die Befragung zeigt ein heterogenes Bild dazu: 49 Prozent der Unternehmen können die Produktpreise anheben, der anderen Hälfte (51%) gelingt das nicht. Große Unsicherheit besteht daher auch bei der Frage, ob die steigenden Kosten zukünftig an Kunden – hier meist dem Handel – weitergegeben werden kann. 55 Prozent der Befragten glauben dies nicht oder haben schlichtweg keine Idee, ob es funktionieren kann. Nur ein gutes Drittel der Unternehmerinnen und Unternehmer (36%) sieht die Möglichkeit Kosten auf  Preise umzulegen.

Hintergrundinfo zum pro agro Branchenbarometer:

Rund 650 Unternehmen wurden seit 2021 erstmalig für die Online-Befragung angeschrieben. An der aktuellen Trendumfrage zur Jahresmitte 2022 haben sich 107 Unternehmen beteiligt. 70 Prozent der Umfrageergebnisse kommen direkt von pro agro – Mitgliedern. Das Branchenbarometer hat keinen Anspruch auf wissenschaftliche Repräsentativität.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Mitteldeutsche Warenbörse befördert regionale Wertschöpfung

Gemeinsame Pressemitteilung der Landwirtschafts-ministerien bzw. Agrarmarketinggesellschaften der Länder Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Nach coronabedingter Pause fand heute (22.06.) in Schkeuditz die 4. Mitteldeutsche Warenbörse statt. Sie vernetzt Lebensmittelproduzenten mit Vertreterinnen und Vertretern von Handel, Außer-Haus-Verpflegung, Hotellerie und Gastronomie. Neben Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen war Brandenburg erstmals bei der Börse vertreten.

Insgesamt präsentierten 145 Unternehmen (davon 15 aus Brandenburg)  den Vertreterinnen und Vertretern des Lebensmitteleinzel- und -großhandels, Großverbraucherinnen aus den Bereichen Gemeinschaftsverpflegung, Catering, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Hotellerie und Gastronomie ihre regional erzeugten Produkte sowie Produktneuheiten.

Nach Einschätzung der teilnehmenden Länder gewinnt der Einsatz von mehr regionalen und bio-regionalen-Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung zunehmend an Bedeutung und ist ein wichtiger Baustein für mehr Nachhaltigkeit. Zudem unterstrichen Corona-Krise und Ukraine-Krieg die Notwendigkeit, Agrar- und Ernährungssysteme resilienter aufzustellen sowie regionaler zu denken und zu handeln.

Thüringens Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij:

„Die aktuelle Krise verdeutlicht die Nachteile einer zu stark auf den Weltmarkt ausgerichteten Lebensmittelproduktion, was vor allem dann problematisch wird, wenn einzelne wichtige Absatzmärkte plötzlich wegbrechen. Eine regionale, qualitativ hochwertige Produktion kann hier stabilisierend wirken, wenn sie eine hohe Wertschöpfung vor Ort generiert. Regionale Wertschöpfungsketten und Kreislaufwirtschaft sind durch kurze Wege zudem umwelt- und klimafreundlich. Die Mitteldeutsche Warenbörse ist dafür eine wichtige Veranstaltung, denn sie vereinigt das Potenzial der Ernährungswirtschaft aus mehreren Bundesländern.“

Ihr sächsischer Amtskollege Wolfram Günther:

„Die Warenbörse ist eine herausragende und erfolgreiche Vernetzungsplattform, die künftig hoffentlich wieder kontinuierlicher stattfinden kann. Potenzielle Kunden können sich einen Überblick über den Markt verschaffen und gute Kontakte knüpfen. Das ist umso wichtiger, als eine starke Wertschöpfung über regionale und bio-regionale Produkte nachhaltig wirkt, das Klima schützt sowie den ländlichen Räumen und den Landwirtschaftsbetrieben und Verarbeitern dort Einkommensperspektiven bietet. Wir werden in Sachsen den Weg der Stärkung regionaler Wertschöpfung mit bestehenden und auch neuen unterstützenden Maßnahmen fortsetzen.“

Staatssekretär Gert Zender aus Sachsen-Anhalt betonte:

„Die Landwirtschaft braucht klare Perspektiven und politische Planungssicherheit, um die vor ihr liegenden Herausforderungen bewältigen zu können. Sachsen-Anhalt fördert innovative Lösungen und begleitet deren Umsetzung, denn nur eine leistungsfähige Landwirtschaft kann Grundlage für die zukünftige Ernährungssicherheit sein.“

Kai Rückewold, Geschäftsführer von pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.:

„Brandenburg beteiligt sich erstmals an der Mitteldeutschen Warenbörse. Nach den positiven Erfahrungen auf Brandenburger Ebene, erwarten wir auch hier Partnerschaften aufzubauen, zu pflegen und zu intensivieren. Dabei kommt uns entgegen, dass Brandenburg im Januar dieses Jahres ein neues Qualitätsprogramm eingeführt hat. „Gesicherte Qualität aus Brandenburg“ und „Bio Brandenburg – Gesicherte Qualität“ sind weitere Bausteine, die unsere Arbeit für den Ausbau regionaler Wertschöpfungspartnerschaften unterstützen können.

Geschäftsführer Dr. Christian Schmidt von der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e. V.:

„Wir alle sind mit einer bislang ungewohnten, vorrangig inflationsbedingten Kaufzurückhaltung der Konsumenten und mit Knappheiten, Risiken und Preistreibern auf der Angebotsseite konfrontiert. Es gilt, die ehrlichen und authentischen Rezepturen, Produkte und Verpackungen unserer klein- und mittelständischen Anbieter besonders herauszuarbeiten und zu unterstützen. Wir verstehen die Mitteldeutsche Warenbörse auch als Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen unseren Herstellern, um die bestmöglichen regionalen Lösungen zu erzielen.“

Presseeinladung – Brandenburg erstmals auf Mittedeutscher Warenbörse vertreten

Am Mittwoch (22.6.) öffnet die 4. Mitteldeutsche Warenbörse. Zur Eröffnung, zum Pressegespräch und zum Rundgang sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

An Eröffnung, Pressegespräch und Rundgang werden neben dem sächsischen Staatsminister Günther auch die thüringische Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij und der sachsen-anhaltische Agrar-Staatssekretär Gert Zender sowie der Geschäftsführer des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro, Kai Rückewold,   teilnehmen.

Auf der Mitteldeutschen Warenbörse kommen Lebensmittelhersteller mit Vertreterinnen und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels, der Außer-Haus-Verpflegung, der Hotellerie und Gastronomie zusammen. Veranstalter sind die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und in diesem Jahr erstmalig Brandenburg.

Insgesamt präsentieren sich 145 Unternehmen, davon 15 aus Brandenburg.

Zeit:        Mittwoch, 22. Juni 2022, 10 Uhr

Ort:        Globana Trade Center Leipzig/Halle (Messehallen), Münchener Ring 2, 04435 Schkeuditz

Bitte melden Sie sich im Falle Ihrer Teilnahme bis Dienstag (21.6.) 12 Uhr

unter presse@smekul.sachsen.de an.

Um das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,50 Meter wird gebeten.

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„Lassen Sie uns in dieser Zeitenwende nicht hängen!“

Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende von pro agro e.V., hält in Anwesenheit des Ministerpräsidenten eine flammende Rede zur Situation der Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg

Seddiner See/Schönwalde-Glien. Das 30-jährige Bestehen des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raums in der Region Brandenburg-Berlin e.V. war der Anlass für das größte brandenburgische Branchentreffen des Jahres 2022 in der Heimvolkshochschule am Seddiner See. Die rund 250 geladenen Gäste bekamen bei strahlendem Sonnenschein allerdings nicht nur leichte Kost in Form leckerer, regionaler Spezialitäten und Kulinarik geboten. Vielmehr nutzte die Vorstandvorsitzende Hanka Mittelstädt den Festakt auch, um dem Ministerpräsidenten und Mitgliedern des Landtags auf schwere Defizite in der aktuellen Unterstützung der Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft aufmerksam zu machen

Mit den Sätzen „Gute Ernährung ist, wie gute Arbeit und gutes Wohnen ein menschliches Grundbedürfnis. Liebe Gesellschaft, liebe Politik, habt ihr allen Sach- und Menschenverstand verloren, wenn ihr inzwischen fast täglich auf den Verzicht auf Fleisch, Milch oder Eier aufruft, um das Klima und die Welt zu retten?“ begann die Vorstandsvorsitzende ihre 15-minütige Eröffnungsrede und blieb dabei mit Daten und Fakten hart am Thema. So konnte sie beispielsweise aufzeigen, das unabhängige Nachhaltigkeitszertifizierer wie Eaternity oder auch das Bundesumweltministerium den CO2-Verbrauch jedes Bürgers für Ernährung aktuell bei   geschätzten 1750 kg CO2 pro Jahr ansetzen. „Allein ein Flug von Europa nach New York aber schlägt pro Passagier mit über 2000 kg CO2- Verbrauch zu Buche. Warum reden wir über Fleischverzicht, wenn Milliarden in den BER, in den Ausbau von Autobahnen oder Milliardenförderung für Elektroautos in den Verkehrskollaps in Berlin investiert werden. Sind nicht unsere Nahrungsmittel mindestens genauso wichtig?“ gab Hanka Mittelstädt, auch in Richtung des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, zu denken. Abschließend wies sie auf die Gefahr hin, dass nicht nur der Kohleabbau aus Brandenburg verschwindet, sondern ohne massive landesseitige Unterstützung auch die Wertschöpfungskette der brandenburgischen Land- und Ernährungswirtschaft  schwere Zukunfts- und Existenzsorgen haben wird.

Ministerpräsident Dietmar Woidke nahm die ernsten Gedanken des Verbands in seine Festansprache sofort an und zeigte auf, dass es für das Land Brandenburg von großem Interesse sein muss hohe Prozentsätze der Selbstversorgung abzusichern. Gerade der kriegerische Überfall Russlands auf die Ukraine würde zeigen, dass wir uns wieder auf unsere heimischen Märkte konzentrieren müssen. Persönlich versprach er die angesprochenen Themen des Verbandes aufzunehmen und sich dafür einzusetzen, dass die Wahrnehmung der Branche erneut mehr Gewicht in der Landespolitik erhält.

Ehrungen für pro agro- Gründungsmitglieder und pro agro Botschafter

Im Anschluss an die Redebeiträge übergaben Ministerpräsident Woidke und Hanka Mittelstädt Ehrenurkunden an die Gründungsmitglieder von 1992. Die „Genussbotschafter“ darunter brandenburgische Spitzenköche, Konditor- und Bäckermeister, sowie Produzenten und Literaten erhielten als Sonderanerkennung für ihr langjähriges Engagement eine Ehrenmedaille. Auch filmisch wurde das 30-jährige Jubiläum in Szene gesetzt: Mit Flügen über Felder und Wiesen, Impressionen aus dem ländlichen Brandenburg und mit Interviews von „Zukunftsmachern“. Das Jahresthema 2022 des Verbandes „Herkunft ist Zukunft – Brandenburg schafft Wohlgefühle“ nahm Hanka Mittelstädt abschließend zum Anlass allen pro agro – Mitgliedern und Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken:“ Lassen sie uns noch kooperativer, noch solidarischer, noch vertrauensvoller miteinander als bisher Zukunft entwickeln. Denn diese Haltung, dieser Geist des „Wir sind Brandenburg“, ist die Stärke die uns niemand nehmen kann.“

Den Abschluss der Jubiläumsveranstaltung bot den Gästen einen bunten Marktrundgang zu einzelnen Ständen mit regionalem Bier, Gegrilltem bis zu sommerlichen Eiskreationen.

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30 Jahre pro agro: viel erreicht, viel zu tun

Schönwalde-Glien – Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. feierte heute auf den Tag genau sein 30jähriges Jubiläum. Seit 1992 engagiert sich der Verband für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Vor 30 Jahren gründeten 19 Brandenburger Unternehmen einen Verband, um in den Wirren der Nachwendezeit Brandenburger Produkte in den Läden zu halten und vor dem Untergang zu bewahren. Entstanden ist daraus ein 375 Mitglieder starker Agrarmarketingverband; eine Branchenvertretung des ländlichen Raumes für die Agrar- und Ernährungswirtschaft, für den Land- und Naturtourismus sowie für Regionalität und Qualität. Mitglieder, Wegbegleiter und Gäste gratulierten zum Jubiläum in der Heimvolkshochschule am Seddiner See.

Ministerpräsident Dietmar Woidke:

„Die erfolgreiche Entwicklung der Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft in den letzten drei Jahrzehnten ist eng mit der Arbeit und dem Wirken von pro agro verbunden. Der Verband ist das als Sprachrohr der Brandenburger landwirtschaftlichen Unternehmen und der Kontakt-Vermittler zum Handel. Als Spezialist für regionales Marketing und Qualitätssicherung setzt er sich unermüdlich für Lebensqualität und unsere ländlichen Regionen ein. Wenn etwas los ist im Land, dann ist „pro agro“ oft dabei.

Die Verantwortlichen leisten seit Jahrzehnten großartige Arbeit, um den Absatz regionaler Produkte zu fördern und zugleich unsere Regionen als reizvolle Urlaubsziele herauszustellen. pro agro stärkt durch seine engagierte und professionelle Arbeit das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in unsere Landwirtschaft und ihre regionalen Produkte. Dafür vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag.“

Agrarminister Axel Vogel gratuliert zum 30. Geburtstag, würdigt die Arbeit des Verbandes und betont dessen Bedeutung auch für die Zukunft:

„Regionale Produkte sichtbarer zu machen – das ist seit 30 Jahren die Aufgabe des Vereins pro agro. Dafür unterstützen die engagierten Kolleginnen und Kollegen die Brandenburger Betriebe – sowohl ökologisch wirtschaftende als auch konventionelle – in der Weiterverarbeitung, dem Marketing und dem Vertrieb von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Angeboten. Damit trifft pro agro den aktuellen Zeitgeist, denn immer mehr Menschen wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und legen besonderen Wert auf Regionalität. Als Lizenznehmer für das neue Zeichen „Gesicherte Qualität Brandenburg“ ist pro agro für uns einmal mehr ein verlässlicher Partner, um regionaler Wertschöpfung und der Vermarktung von Brandenburger Produkten einen Schub zu geben. Ich bedanke mich bei dem Team von pro agro, gratuliere herzlich zum 30. Jubiläum und freue mich, gemeinsam mit Ihnen auch künftig die Brandenburger Betriebe in ihrer wichtigen und nachhaltigen Arbeit zu unterstützen.“

Markus Kamrad, Staatssekretär für Zentrales und Verbraucherschutz der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz übersandte folgende Grußworte und unterstrich den Wert des Verbandes für Berlin:

„Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz setzt sich mit ihrer Ernährungsstrategie dafür ein, dass noch mehr gutes, gesundes und regionales Essen auf die Berliner Tische kommt. Dafür brauchen wir Berliner und Brandenburger Akteure, die für stabile regionale Wertschöpfungsketten stehen. Mit pro agro verfügt die Agrar- und Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg seit 30 Jahren über einen kompetenten Verband, dessen Stimme auch in unserem Haus Gewicht besitzt.“

Henrik Wendorff Präsident des Landesbauernverbandes betont die gemeinsame Arbeit:

„30 Jahre pro agro – das sind 30 Jahre, die wir uns gemeinsam für unsere landwirtschaftlichen Unternehmen in Brandenburg eingesetzt haben: für die Vielfalt ihrer Betriebsformen, ihrer Produkte und ihrer Vermarktungswege. Dabei haben wir uns Erfolge und auch mal Misserfolge geteilt. Uns verbindet vor allem das Verständnis der Landwirtschaft als wichtigsten Wirtschaftszweig im ländlichen Raum. Das leben wir gemeinsam bei den Messen, Festen und Wettbewerben des Landes. Ich gratuliere herzlich und freue mich sehr auf die nächsten 30 Jahre Verbandszusammenarbeit im Sinne unserer Verbandsmitglieder.“

Hanka Mittelstädt, Vorsitzende des Verbandes pro agro lenkte am Ende Ihrer Jubiläumsrede ein Augenmerk auf etwas ganz Grundsätzliches und formulierte daraus einen Wunsch an alle Anwesende:

„Was uns auszeichnet sollten wir in den kommenden Jahrzehnten bewahren, ja sogar noch stärker intensivieren: Unseren Zusammenhalt als Brandenburger, das Bewusstsein in welchem großartigen Land, in welch wunderschöner Naturlandschaft wir leben. Lassen Sie uns noch kooperativer, noch solidarischer, noch vertrauensvoller miteinander die Zukunft entwickeln. Diese Haltung, dieser Geist des „Wir sind Brandenburg“ ist eine Stärke, die uns niemand nehmen kann.“

Nach den Grußworten zum Jubiläum wurden durch den Ministerpräsidenten und die Vorsitzende des Verbandes die anwesenden Gründungsmitglieder und die bisherigen pro-agro-Botschafter der pro-agro-Jahresthemen geehrt.

Natürlich gehört es zum guten Ton einer Festveranstaltung eines Verbandes, der Brandenburg im Herzen trägt, daß auch Brandenburg auf die Teller und ins Glas kommt.

Mit dem  Anschnitt der Jubiläumstorte der Konditorei Klinkmüller aus Luckau wurde der gesellige Teil des Festaktes eingeläutet. Zu Leckereien und Herzhaftem der Bäcker Schüren und Exner aus Heidesee und Beelitz; des Fleischermeisters Andi Neumann aus Petkus mit  Fleischsommelier Olaf Mahr aus Wildau; Snacks von Jens Beiler vom Wohnstubenrestaurant Zickengang in Golzow und  Mathias Kleber, Küchenchef im Resort Mark Brandenburg in Neuruppin und Eis der Eiszauberei Brasch aus Rheinsberg sowie den Spezialitäten der Brandenburger Bierstrasse wurde ein wenig in Erinnerungen geschwelgt und das getan – es ist ein offenes Geheimnis erfolgreicher Kooperationen -, was sich nach offiziellen Akten schon immer am besten im ungezwungenem Gespräch bewerkstelligen ließ:  kennenlernen, Beziehungen vertiefen, Projekte andenken oder auswerten. All das also, was man gemeinhin unter „netzwerken“ versteht. In diesen Tagen trotz oder vielleicht auch wegen der aktuellen Lage in Europa wichtiger denn je.

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Zukunft ist Herkunft – seit drei Jahrzehnten stehen Unternehmen und authentische Regionalität aus Brandenburg im Mittelpunkt der Arbeit

14. Juni 2022

Schönwalde-Glien, Vor 30 Jahren gründeten in Brandenburg Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft den Verband pro agro, um in den herausfordernden Nachwendezeiten eine Interessenvertretung für Regionalität aktiv zu etablieren.

Am 16. Juni 2022 blickt der Agrarmarketingverband pro agro – auf den Tag genau – auf eine 30jährige Erfolgsgeschichte zurück. Angefangen hat pro agro als Verband der Agrar- und Ernährungswirtschaft. In der Gründungssatzung hieß es damals noch:

Der Verband bekämpft gegen seine Mitglieder gerichteten, ihnen zum Nachteil gereichenden unlauteren Wettbewerb, wider die guten Sitten und den Anstand verstoßende Geschäftsmethoden, schützt seine Zeichen vor unberechtigter Benutzung und Rufausbeutung und fördert somit die traditionsreiche und qualitätsgerechte Erzeugung, Be- und Verarbeitung, die Vermarktung und den Handel von Erzeugnissen der Agrar- und Ernährungswirtschaft des Landes Brandenburg.

Vor 30 Jahren war es das Ziel von drei unabhängigen Vereine, Agrarprodukte und Angebote im Landurlaub besser zu vermarkten. Viele ostdeutsche Lebensmittel wurden damals ausgelistet und Brandenburg als Urlaubsdestination spielte eine untergeordnete Rolle. 2003 fusionierten der bis dahin reine Verband zur Förderung der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit dem Verein zur Förderung von Urlaub und Freizeit auf dem Lande e.V. sowie mit dem Verband zur Förderung der Direktvermarktung in Berlin und Brandenburg e.V. zu seiner heutigen Struktur. In dieser Form, mit diesem Spektrum ist pro agro einzigartig in Deutschland.

Die aus heutiger Sicht wie eine Verteidigungslinie wirkende Ursatzung ist ein deutlicher Fingerzeig auf die damals herrschende, schwierige Lage der Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft nach der deutschen Wiedervereinigung. 30 Jahre später hat sich viel bewegt: Der Verband ist an Themen und Mitgliederzahl stark erweitert worden. Konstant ist die kämpferische Leidenschaft um das gesunde Wachstum der Mitgliedsbetriebe und das ungebrochenen Bekenntnis zum Standort Brandenburg. Die zunehmende Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten und transparenter Qualität aber auch die vielfältigen, intensiven Kooperationen mit Partnerverbänden und das Engagement seiner Mitglieder haben dazu beigetragen, daß als Verbandszweck heute zukunftsorientiert und selbstbewusst gelesen werden kann:

„Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes als unverzichtbaren Bestandteil der Region Brandenburg-Berlin zu erreichen: durch Förderung der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Förderung der Forstwirtschaft, der Fischerei sowie des Jagdwesens, Diversifizierung in der Landwirtschaft, Vernetzung und Vermarktung von landtouristischen Angeboten und Dienstleistungen sowie,  Maßnahmen zur Erhaltung von Landschaft, Kultur und Natur“

Die Ergebnisse der Arbeit des Verbandes sind nachhaltig sichtbar. Regionalität und Qualität aus Brandenburg ist vom privaten Haushalt bis hin zum Lebensmitteleinzel- und Großhandel inzwischen ein ernstgenommenes Thema. Brandenburg mit einer Vielfalt regionaler Produkte kleinerer und mittlerer Produzenten ist in den Regalen der Metropolregion Brandenburg und Berlin angekommen. Auch die Akzeptanz und Nutzung von Produkten aus der Direktvermarktung ist in Brandenburg schon recht früh rasant angestiegen. Laut des letzten Branchenbarometers des Verbandes pro agro zum Jahreswechsel 2021/22 gaben die befragten Unternehmen die Vermarktung über Partner im Lebensmitteleinzelhandel (48%) und über die Direktvermarktung (40%) als die beiden umsatzstärksten Vermarktungswege an. Die vergangene Woche organisierte Brandenburger Landpartie – eine der erfolgreichsten landesweiten Dialogformate zwischen Herstellern und Verbrauchern – hat diese Marktstruktur eindrucksvoll bestätigt.

Aus den 19 Gründungsmitgliedern ist ein bundesweit beachteter Branchenverband geworden, dem aktuell 375 Mitgliedern aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Direktvermarktung und dem ländlichen Tourismus im gesamten Land Brandenburg das Vertrauen aussprechen. Natürlich wird sich der Verband  nicht auf den Erfolgen von heute ausruhen. Die Folgen der Pandemie, des Ukrainekrieges, gestiegene Produktionskosten für Rohstoffe, Zutaten, Energie und Logistik definieren neue Aufgaben für die Mitglieder und erweitern die zentralen Tätigkeitsschwerpunkte um immer wieder neue Facetten einer Unterstützung bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen.

Der Verband hat sich gemeinsam mit der Branche weiterentwickelt. Neue Partnerschaften sind entstanden, Grenzen werden fließend und so eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Arbeit für Vermarktung und Vernetzung. Pro agro setzt in den kommenden Jahren weiter auf die Kombination von Qualität und Regionalität und will als Lizenznehmer des neuen EU-notifizierten Qualitätsprogramms „Gesicherte Qualität aus Brandenburg“ und „bio regional“ starke Impulse für die nachhaltige Entwicklung seiner Mitglieder setzen.

Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V.: „Fundament unseres Erfolges und der uns entgegengebrachten Akzeptanz sind unsere Mitglieder. Diese bilden die komplette Bandbreite des ländlichen Wirtschaftens in Brandenburg ab. Von Biobetrieben über konventionelle Landwirtschaft sowie Produzenten und Veredler jeglicher Größe, der Hofladenbetreiber gleichermaßen wie der Großhandelslieferant, bis hin zu Gastronomie und den ländlichen Tourismusanbietern finden alle bei uns eine Heimat und werden durch den Verband auch mit gleicher Ernsthaftigkeit und Hingabe, den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen entsprechend vertreten. All unseren Mitgliedern ist der unbedingte Wille zur Regionalität gemein. Eine schöne Basis, mit der und für die man gerne arbeitet“.

  • Bild, zum Abdruck frei: Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V., © pro agro e.V.
Kai Rückewold, Geschäftsführer üro agro e.V.
Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V.

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27. Brandenburger Landpartie – Großes Interesse an aktuellen landwirtschaftlichen Themen

Schönwalde-Glien, Am zurückliegenden Wochenende des 865. Geburtstags Brandenburgs wurde die 27. Brandenburger Landpartie wieder in gewohnter Form durchgeführt. Schätzungsweise über 60.000 Besucher informierten sich auf den Höfen, Feldern, in den Ställen, Gärten und in den Betrieben des landwirtschaftlichen Brandenburgs zu den Themen Regionalität, Kreislaufwirtschaft und den Potentialen Brandenburger Landwirtschaft als Grundversorger.

Regional ist erste Wahl

Landwirtschaftsminister Axel Vogel zur Bedeutung der Brandenburger Landpartie:

„Die Landpartie ist dieses Jahr die größte Agrarmarketingveranstaltung des Landes Brandenburg. Die Internationale Grüne Woche ist ja ausgefallen. Aber es ist natürlich ganz wichtig, dass die Konsumentinnen und Konsumenten mit der Landwirtschaft in Kontakt kommen, dass sie also sehen, wie Landwirtschaft heutzutage funktioniert, wie landwirtschaftliche Produkte produziert werden, vor allen Dingen auch, welche Arbeit darin steckt, was die Bäuerinnen und Bauern jeden Tag hier zu leisten haben damit die gesamte Woche über die Nahrungsmittel in guter Qualität auch zur Verfügung stehen. Unser Ziel ist es ja, regional als erste Wahl auch in den Köpfen der Konsumentinnen und Konsumenten zu verankern, so dass sie, wenn sie vor den Regalen im Supermarkt stehen, sich dann eben auch für ein regionales Produkt entscheiden, um eben auch zur Wertschöpfung auf dem Lande in Brandenburg beizutragen, für die Sicherung von Arbeitsplätzen ihren Beitrag zu leisten und eben nicht zum billigsten Produkt, wo niemand weiß, wo es herkommt, zu greifen.“

Auf  einem kurzfristig ins Programm aufgenommenen Besuch beim vergangene Woche von einem Feuer heimgesuchten Bauernhof Peters in Werneuchen, zeigte sich der Minister zudem sehr beeindruckt von der Solidarität der Besucher des nun zum Benefizverkauf gewandelten Landpartieprogramms.

Entscheidung an der Ladenkasse

Die Vorsitzende des Verbandes pro agro, Hanka Mittelstädt über die Macht der Verbraucher:

„Es gibt sowohl in der Politik als auch beim Verbraucher immer noch eine Kluft zwischen „sich wünschen“ und „tatsächlich umsetzen“. Da haben wir in den vergangenen Jahren schon Vieles bewegt aber es besteht noch kein Grund, sich zurücklehnen zu können. Die Landpartie soll helfen, diese Kluft zu verringern und mit Transparenz um Akzeptanz für regionale, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Produkte zu werben. Letztendlich geht es um Wertschöpfungsketten! Wir, die Verbraucher, entscheiden an der Ladenkasse in welche Richtung es geht, wie gut diese Wertschöpfungsketten auch geschätzt, gefördert, gestärkt und damit erhalten bleiben.“

Mehr Treue wäre schön!

Landpartiegastgeberin Viviane Rosenthal vom Hof Alt Domigk aus Baruth/Groß Ziescht über die diesjährige Landpartie und mit einen Wunsch für die Zukunft:

„Traditionell ist der Sonntag zur Landpartie für uns der stärkere Besuchertag. Auch wenn wir in diesem Jahr auf unserem Hof etwas weniger Besucher als im letzten Jahr hatten, sind wir sehr gut besucht worden und unsere stündlich durchgeführten Hofführungen waren immer ausgebucht. Die Hofführungen zeigen unsere artgerechte Tierhaltung und informieren über die Vermarktung unserer Tiere. Etliche Besucher kommen auch nach der Führung auf uns zu, stellen weitere Fragen und zeigen sich sehr interessiert. Wenn sich die Besucher, von unserer Qualität überzeugt, hier auch gleich Produkte kaufen, freut uns das natürlich sehr. Noch schöner wäre aber, wenn der Anteil derer, die uns auch über die Landpartie hinaus die Treue halten, größer wäre. Wir stellen fest, daß fast alle Besucher angeben, Wert auf artgerechte Tierhaltung  zu legen – hier bei uns wird das gepflegt – einige äußern sich aber zum Teil dann doch dahingehend, lieber beim Discounter einkaufen zu wollen, des Preises wegen. Da liegt vor uns allen noch ein ordentliches Stück Arbeit aber Veranstaltungen wie die Landpartie gehören zu den steten Tropfen die den Stein auszuhöhlen imstande sein können.“

Mit Kreislaufwirtschaft Geld in der Region halten

Mit der Darstellung von Kooperationen wurde auf der Brandenburger Landpartie auch die große Bedeutung von Kreislaufwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Brandenburg hervorgehoben und aufgezeigt, wie und warum diese auch perspektivisch geeignet ist,  Arbeitsplätze im Land zu halten und zu schaffen.

Krisen und Preise

Auch die durch Coronakrise und Ukrainekrieg gewachsenen Herausforderungen für die Brandenburger Landwirtschaft wurden vielerorts thematisiert. Durch die transparente Darstellung der Produktion und deren Auswirkung auf die Preisgestaltung hoffen die  teilnehmenden Landwirtschaftsbetriebe und Produzenten, auf der Landpartie auch für Verständnis mit Blick auf die steigenden Verbraucherpreise geworben haben zu können. Nicht immer könnten gestiegene Produktionskosten intern abgefedert werden, oftmals müssten diese Kosten  leider an die Verbraucher weitergegeben werden.

So hatte auch die Landpartie 2022 das Ziel, über Landwirtschaft und Nahrungsproduktion zu informieren, aufzuklären, den einen oder anderen Besucher als neuen Kunden für die Produkte eines Produzenten direkt im Hofladen oder im Supermarkt zu gewinnen und eine Bindung zur Brandenburger Landwirtschaft mit dem Zeigen der Gesichter hinter den Produkten zu generieren oder zu festigen. Mit schätzungsweise über 60.000 Besuchern hat sich die Besucherzahl zum Vorjahr fast verdoppelt und nach den ersten Rückmeldungen der Gastgeber stehen die Chancen dafür, daß auch diese Landpartie den Fokus wieder etwas stärker auf die Bedeutung und den Wert von Regionalität lenken konnte ganz gut.

Die 1994 erstmals durchgeführte Brandenburger Landpartie ist der größte, öffentliche Veranstaltungsreigen im Land. Traditionell nutzen vieltausende Ausflügler die Brandenburger Landpartie für ihre persönlichen Entdeckungstouren zwischen Uckermark und Lausitzer Seenland. Ermöglicht wird dieses alljährlich zwischen weit über hundert Lokalveranstaltern gut abgestimmte Land-Event durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), die organisatorischen Fäden hält der Verband pro agro in den Händen.

Broschüre zur Landpartie als Flipbook oder PDF:

www.brandenburger-landpartie.de/kataloge-bestellen

Onlineübersicht aller Teilnehmer:

www.brandenburger-landpartie.de/2022

Informationen zum Verband erhalten Sie unter: www.proagro.de

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Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

  • Bilder zum Abdruck frei, ©pro agro e.V.
    • Hofimpression Hof Alt Domigk
    • Hofführung Hof Alt Domigk
    • Hofeigene Highlandrinder Hof Alt Domigk




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27. Brandenburger Landpartie – Morgen geht es los!

Paaren-Glien, Am 11. und 12. Juni startet die Brandenburger Landpartie mit 143 teilnehmenden Betrieben. Brandenburger Vielfalt zwischen Elbwiesen und Oderdeich: Landwirte, Fischer, Imker, Gärtner, ländliche Manufakturen und Einrichtungen öffnen ihre Tore und laden an Brandenburgs Geburtstagswochende zur Brandenburger Landpartie ein.

Das ländliche Brandenburg hat sich herausgeputzt und freut sich auf seine Gäste zur 27. Brandenburger Landpartie. Haus, Hof und Betrieb sind fein gemacht und erwarten interessierte Besucher für einen Blick hinter die Kulissen des ländlichen Wirtschaftens.

Dabei geht es den Organisatoren vom Verband pro agro nicht darum, „allein ein romantisierendes Bild des ländlichen Raumes zu entwerfen, sondern vor allem das Potential und die Bedeutung der regionalen Landwirtschaft für die Grundversorgung der Länder Brandenburg und Berlin aufzuzeigen; den Wirtschaftsfaktor Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft ins Bewußtsein zu rufen und Wertschätzung zu generieren“ so der Geschäftsführer des Agrarmarketingverbandes pro agro e.V. Kai Rückewold.

Die 1994 erstmals durchgeführte Brandenburger Landpartie ist der größte, öffentliche Veranstaltungsreigen im Land. Traditionell nutzen vieltausende Ausflügler die Brandenburger Landpartie für ihre persönlichen Entdeckungstouren zwischen Uckermark und Lausitzer Seenland. Ermöglicht wird dieses alljährlich zwischen weit über hundert Lokalveranstaltern gut abgestimmte Land-Event durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), die organisatorischen Fäden hält der Verband pro agro in den Händen. Die Brandenburger Landpartie ist fest als ländliche Tradition etabliert – und als Termin in den Kalendern bei Verbrauchern und Gastgebern dick rot angestrichen.

Also raus aufs Land, endecken – erleben – genießen, Fragen stellen, Antworten bekommen und auch ein wenig den 865. Geburtstag Brandenburgs feiern!

Historisches am Rande:

Am Sonnabend, dem 11. Juni, dem ersten Tag der Brandenburger Landpartie, kann Brandenburg noch einen weiteren Feiertag begehen. Der 11. Juni 1157 gilt als Geburtstag Brandenburgs und somit darf auf der Brandenburger Landpartie auch der 865. Geburtstag Brandenburgs gefeiert werden.

Broschüre zur Landpartie als Flipbook oder PDF: www.brandenburger-landpartie.de/kataloge-bestellen

Onlineübersicht aller Teilnehmer: www.brandenburger-landpartie.de/2022

weitere Informationen zum Brandenburggeburtstag:
https://brandenburgikon.net/index.php/de/sachlexikon/mark-brandenburg-entstehung

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Presseeinladung – Eröffnung des Mühlenladens in Müllrose

Gerne möchten wir Sie freundlich auf die Eröffnung des Mühlenladens in Müllrose hinweisen und im Namen der Oderland Mühlenwerke Müllrose zur Eröffnung einladen.


am Donnerstag, dem 2. Juni 2022
um 10 Uhr

Mühlenladen
Frankfurter Str.1
15299 Müllrose (Seeseite)

Im Mühlenladen werden neben Feinmehlen auch Vollkornmehle, Flocken, Kleie und Schrote angeboten – aber auch eigens entwickelte Backmischungen. Alles dreht sich dort um das Thema „selber Brot backen“.

Ein kleines aber feines zusätzliches Angebot passend zur Grillsaison ergänzt das eigene Sortiment.

„Direktvermarktung ist nach dem Absatz im klassischen Lebensmitteleinzelhandel das zweitgrößte und somit ein wichtiges Standbein regionaler Produzenten in Brandenburg. Die Bereitstellung immer weiterer Direktvermarkterangebote bietet auch die Möglichkeit, Regionalität nicht nur als charmantes Beiwerk für Tourismus oder Lifestyle zu betrachten, sondern auch ihr eigentliches Potential für die Grundversorgung zu erkennen. Wir wünschen dem Mühlenladen eine schöne Eröffnung und einen erfolgreichen Betrieb mit vielen zufriedenen Kunden.“ so Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro.

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

www.oderland-muehlenwerke.de
www.proagro.de

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Tipps und Höhepunkte für die 27. Brandenburger Landpartie

Paaren-Glien, Brandenburger Vielfalt zwischen Elbwiesen und Oderdeich: Ob konventionell, ökologisch oder bio, am 11. und 12. Juni feiert das Land mit seinen Gästen.

1994 erstmals durchgeführt, bietet der größte, öffentliche Veranstaltungsreigen im Land vielfältige Erlebnisfacetten. Wenn das Wetter sich von seiner besten Seite zeigt, wird im Land – in diesem Jahr sogar am Geburtstagswochenende der historischen Mark Brandenburg (11. Juni 1157) – nutzen vieltausende Ausflügler die Brandenburger Land-partie für ihre persönlichen Entdeckungstouren zwischen Uckermark und Lausitzer Seen-land. Ermöglicht wird dieses alljährlich weit über hundert Lokalveranstaltern gut abge-stimmte Land-Event durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), die organisatorischen Fäden hält der Verband pro agro in den Händen. Die Brandenburger Landpartie ist fest als ländliche Tradition etabliert – und als Termin in den Kalendern bei Verbrauchern und Gastgebern dick rot angestrichen.

 

Broschüre zur Landpartie als Flipbook oder PDF:
www.brandenburger-landpartie.de/kataloge-bestellen

Onlineübersicht aller Teilnehmer:
www.brandenburger-landpartie.de/2022

Informationen zum Verband erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Historisches am Rande:
Am Sonnabend, dem 11. Juni, dem ersten Tag der Brandenburger Landpartie, kann Brandenburg also noch einen weiteren Feiertag begehen. Der 11. Juni 1157 gilt als Geburtstag Brandenburgs und somit darf auf der Brandenburger Landpartie auch der 865. Geburtstag Brandenburgs gefeiert werden.

weitere Informationen dazu:
https://brandenburgikon.net/index.php/de/sachlexikon/mark-brandenburg-entstehung

Ausgewählte Beispiele aus den Landkreisen:
(in Klammern die Seitenangabe zur Broschüre)

Prignitz:
Eine thematisch hochaktuelle, geführte Radtour zur durchwachsenen Silphie bietet die Agrargenossenschaft Ledge am Landpartie-Sonnabend an, dabei werden den Ausflüglern aktuellen Entwicklungen bei der Biomasseerzeugung vorgestellt. Pferd-Mensch und Natur in Harmonie prägen das Bild für Landpartieteilnehmer bei der Eröffnung der Wanderreitsaison bei KAVAYO, in Bölzke. Fachsimpeln und dabei die Sonne genießen gilt für beide Angebote! (S. 5)

Ostprignitz-Ruppin:
Im Storchendorf Linum verbindet ein kleiner Spaziergang Rixmanns Hof – berühmt für die unzähligen Sorten von Speisekürbissen, aber auch die verschiedensten Gemüse und Kräuter, welche in der Saison hier angebaut und angeboten werden – mit der Storchenschmiede Linum. Der Klima-Bildungsgarten der Storchenschmiede bietet Raum für Führungen und Gespräche – nicht zuletzt über den Weißstorch. An beiden Standorten kann man es sich gut schmecken lassen. (S. 7)

Oberhavel:
Das Bergsdorfer Wiesenrind ist eine bekannte, Brandenburger Marke. Informative Hofführungen zur Haltung der Rinder, zu Schlachtung sowie zur Wurst- und Fleischproduktion bieten die Mitarbeiterinnen der Agrar GmbH Bergsdorf. Bei Gartenbau Schulz, im selben Ort ansässig, dreht sich für die Landpartieteilnehmer alles um den Anbau von Gemüse und Obst, sowie Beet-, Balkon – und Kräuterpflanzen.  Beide Landpartieteilnehmer bieten Ihre Produkte auch für daheim an. (S. 13)

Uckermark:
Die Hemme Milch GmbH & Co. KG, in Schmargendorf, ist am Sonnabend Standort der zentralen Eröffnungsveranstaltung zur diesjährigen Brandenburger Landpartie. Am gesamten Wochenende bietet der Gastgeber ein umfangreiches Kinder- und Bühnenprogramm, aber auch Kremserfahrten, Hofführungen und eine Landtechnikausstellung. Idyllisch geht es im Rosenhof Femming zu, der seine Gäste einlädt, sich inmitten der Rosenpflanzungen und im Garten zu informieren und gern auch etwas für den eigenen daheim mitzunehmen. (S. 15, 16)

Barnim:
Der Hofladen – Landwirtschaft Hof Hübner, in Danewitz, ist ein liebevoller Landpartiegastgeber für große und kleine Besucher. Alle sind eingeladen Spargel und Erdbeeren selbst zu ernten, auf Tiersafari zu gehen oder die Technikausstellung zu bewundern. In Groß Schönebeck ist der Traditionsbauernhof Jürgen Bohm Mittelpunkt eines Dorffestes zur Landpartie. Gefeiert wird mit Livemusik, Ausstellungen verschiedenster Art von Kutschen und Ackerwagen über historische, bäuerliche Gerätschaften bis zur modernen Technik der Schorfheider Agrargenossenschaft gilt es viel zu entdecken. Podiumsdiskussionen runden das Programm ab.  (S. 19)

Märkisch Oderland:
Ein Permakultur-Buffet erwartet Neugierige im Saatgut- und Permakulturgarten Alt-Rosental. Beim Verkosten und auf Gartenführungen lässt sich klären, was es mit der Permakultur auf sich hat und wo die Tücken bei der Saatgutvermehrung liegen. Sonnabend lockt zudem Livemusik. Gemeckert wird viel auf dem Oderbruch Hof, in Alt Tucheband, denn hier sind die Ziegen daheim, für deren Milch und Käse der Betrieb auf den Berliner Märkten berühmt ist. Im Sommergarten kann man selbst gebackenen Kuchen verkosten, bevor es zum Ziegenlämmerstreicheln geht. (S.22, 21)

Oder-Spree:
Die Agrargenossenschaft Ranzig, Tauche-OT-Ranzig, ist ein großer Landwirtschaftsbetrieb, der vielen Menschen Arbeit gibt. Wer schon immer einmal hinter die Kulissen einer modernen Milchviehanlage schauen wollte, der ist hier richtig. Die Besichtigungen in Feld und Flur werden durch ein musikalisches Programm abgerundet – bei dem die herzhaft-guten Produkte der hauseigenen Landfleischerei, als kulinarischer Part, nicht fehlen dürfen. Die Schlepperfreunde Philadelphia e.V., in Groß Schauen, sind bekannt für ihre vielfältigen Familien-Angebote zur Landpartie. So darf im diesmal Strohbuddelkasten nach einem Schatz gesucht werden, Vorführungen alter Landtechnik lässt alte Zeiten wieder auferstehen und natürlich stimmt auch hier die Versorgung.  (S. 25)

Havelland:
Ohne Vergangenheit keine Zukunft. Johannisson’s Gemüse, in Albertsheim, produziert überwiegend alte Gemüsesorten umweltverträglich, ohne Einsatz von Pestiziden und mit nur minimalem Einsatz bodenverdichtender Maschinen. Es gibt also vor Ort zur Landpartie spannende Informationen für alle, die sich für den Anbau alter Kulturpflanzensorten interessieren.  Über Ihre auf Nachhaltigkeit angelegte und mit Blick auf den Erhalt der regionalen Biodiversität ausgerichtete Produktion auf 2500 Hektar informiert in Neukammer die Agrofarm Nauen GmbH. Es gibt Landtechnik zum Anfassen, ein Kinderprogramm und leckere Produkte aus eigener Herstellung. (S. 30)

Potsdam-Mittelmark:
Ganz auf wissensdurstige Familien sind die Mitarbeiterinnen der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung, in Groß Kreutz, eingestellt. Neben Stallführungen und der Besichtigung eines Melkroboters gibt es Gelegenheiten zum Basteln, Malen, Toben im Heu und das Melken am Gummieuter. Kremserfahrten und Wanderungen zu seinem open Air gehaltenen Schweinen bietet der Biohof-Freilandschwein Gömnick, in Gömnick, an. Zudem gibt es spannende Videovorträge und Live-Informationen zum Thema: „Wie backe ich ein Schwein?“. Dass es Leckeres vom Schwein gibt versteht sich für den Gastgeber von selbst.  (S. 34)

Teltow-Fläming:
Modern geht es bei der AWO Reha-Gut Kemlitz gGmbH, in Kemlitz, zu. Bei Hofrundfahrten wird geklärt: „Wie funktioniert elektronisches Füttern und Melken im Milchviehbetrieb?“ dazu gibt´s Infos rund um die Kartoffelvielfalt. Ponyreiten und Hüpfburgen ergänzen das Landpartieangebot.  Eine Bauerolympiade ist sicherlich neben den Hütevorführungen, mit dem Bordercollie, auf dem Hof Alt Domigk, in Groß Ziescht, der größte Hingucker. Im Mittelpunkt des Angebotes stehen aber eigentlich die Gespräche über den Hof, die Landwirtschaft und das Dorf. Kuchen und Bratwurst aus eigener Produktion warten auf die Landpartiebesucher (S. 38)

Dahme-Spreewald:
Umfangreich, mit Angeboten für jedermann, so stellt sich das Landpartieangebot der Agrargenossenschaft „Unterspreewald“ eG/ Der Dürrenhofer, in Dürrenhofe, dar. Mit einem großen Hoffest samt Kinderprogramm wird für Unterhaltung gesorgt. Informativ geht es hinsichtlich der eigenen Gemüseproduktion – mit Demonstrationen von entsprechender, moderner Technik im Feldbau sowie mit Informationen bezogen auf Ernte- und Aufbereitungsverfahren im Gemüseanbau – zur Sache. Der Bestenseer Weinbauverein e.V., in Groß Besten, hat mit Weinbergführungen, Informationen zum Rebschnitt und Pflanzenschutz, aber natürlich auch mit der Möglichkeit zur Weinverkostung ein kleines, feines Landpartieangebot zusammengestellt, dessen Höhepunkt gewiss der sonntägliche Frühschoppen mit musikalischer Umrahmung ist. (S. 41)

Spree-Neiße:
Eine Probierwerkstatt zur Herstellung von „Nützlichem“ aus Kräutern bietet – voll im Trend der Zeit – der Drebkauer Kräuter- und Beerenhof mit HeXenstübchen, in Drebkau, seinen Landpartiebesuchern. Führungen durch den Kräuter- und Beerengarten Verkostungsmöglichkeiten sowie Angebote von regionalen Partnern ergänzen das Landpartieangebot. Als Partner offerieren in Turnow die Agrargenossenschaft Vorspreewald eG & VERDIE GmbH / Landfleischerei Turnow Gästen der Landpartie die „gläserne“ Landfleischerei. Produkte dürfen verkostet werden, Fragen werden beantwortet – für den Spaßfaktor sorgen landwirtschaftliche Wettbewerbe auf dem Hof. (43, 44)

Oberspreewald-Lausitz:
Blasmusik, abends Tanzmusik mit Einlagen von Solo-Interpreten und dem Bischdorfer Männerballett lassen fast vergessen, dass die Landpartie auch in Bischdorf, zuerst ein großes Treffen von Landwirten mit ihren Kunden ist. Der Angerhof Bischdorf, bietet entsprechend, neben den dorffestlichen Attraktionen, mit seinen regionalen Partnern zahlreiche Informationen rund um die regionale, moderne Landwirtschaft. Auch in Peickwitz, beim Landwirtschaftsbetrieb Domin, Landwirtschaftsbetrieb Domin liegt der Fokus zur Brandenburger Landpartie, neben den Informationen zur Agroforstwirtschaft, auf dem festlichen Angebot. Mit Kremserfahrten und der Livemusik im Festzelt feiern sich die Landwirte und ihre Arbeitserfolge zusammen mit den Gästen. Und auch eine Shuttlefahrt zur Milchviehanlage der örtlichen Agrargenossenschaft gehört zum Angebot.    (S. 47)

Elbe-Elster:
Ganz große Vögel bekommen die Landpartiegäste in der Straußenfarm Bolzenteich, in Wildenau, zu sehen. Stündlich werden Führungen über die Farm angeboten. Ein Quiz sorgt für Gelegenheit zu Nachfragen in Hinblick auf die Tiere und neben Kaffee und Kuchen kann man auch kulinarische Angebote vom Strauß verkosten. In Stolzenhain ist die Landpartie ein rustikales, ländliches Angebot. Gleich neben der Weide der Kamerunschafen und Heidschnucken bietet Die Landfleischerei, in Stolzenhain, bei musikalischer Umrahmung Produkte aus eigener Herstellung feil. Spiele für Jung und Alt bieten Unterhaltung und natürlich werden Fragen zur Tierhaltung und Fleischproduktion beantwortet. (S. 49).

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Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Cover Landpartiebroschüre

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Landpartiebroschüre in der Region erhältlich – Zentrale Eröffnungsfeier in der Uckermark

Paaren-Glien, Der Termin der Brandenburger Landpartie am 11. und 12. Juni dieses Jahres rückt immer näher. Die dazugehörigen Broschüren mit Informationen zum Was und Wo sind nun auch an Touristinformationen und im Einzelhandel erhältlich. 

Raus aufs Land und Brandenburg entdecken! Was es am Wochenende der 27. Brandenburger Landpartie wo zu entdecken gibt kann man neben den online erhältlichen Informationen unter www.brandenburger-landpartie.de auch der klassischen Broschüre zur Brandenburger Landpartie, die in diesen Tagen beim Verband pro agro bestellt werden kann sowie im Lebensmitteleinzelhandel bei Edeka und Rewe ausliegt, entnehmen. Sortiert nach Landkreisen von Nord nach Süd kann man sich so eine Landpartieroute durch Brandenburg zusammenstellen und für jede Alters- und Interessengruppe das passende Angebot finden.

Eröffnet wird die 27. Brandenburger Landpartie am Sonnabend, dem 11. Juni, um 10 Uhr auf der Zentralen Eröffnungsfeier im Angermünder Ortsteil Schmargendorf, im Hohen Norden Brandenburgs in der Uckermark; auf dem Hof der  Hemme Milch GmbH. Das offizielle Startsignal zur Landpartie gibt vor Ort dann der Schirmherr der Veranstaltung, Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel.

Als einer der ersten Anbieter in Brandenburg ging Gunnar Hemme in die Direktvermarktung, erlangte als Milchmann Bekanntheit, lieferte Milch sowie Milcherzeugnisse direkt bis zur Tür der Kunden. Der landwirtschaftliche Betrieb mit hofeigener Molkerei ist ein Pionier regionaler Wertschöpfungsketten und -kreisläufe, bei dem vom Grashalm auf der Wiese bis zum verkaufsfertigen Joghurt alles in eigener Hand liegt.

Auf dem mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gelegenen Hof, wird es neben den klassischen Landpartieaktivitäten wie Kremserfahrten, Kinderprogramm, Traktorfahren, Musik und Auftritte regionaler Künstler und Vereine vor allem auch  Hofführungen, Landtechnikschau und jede Menge Kulinarik und Spezialitäten befreundeter und benachbarter Anbieter auf einem Regionalmarkt auf dem Hof geben

Broschüre zur Landpartie als Flipbook oder PDF:
www.brandenburger-landpartie.de/kataloge-bestellen

Onlineübersicht aller Teilnehmer:
www.brandenburger-landpartiede/2022

Informationen zum Verband erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Historisches am Rande:

Am Sonnabend, dem 11. Juni, dem ersten Tag der Brandenburger Landpartie, kann Brandenburg auch noch einen weiteren Feiertag begehen. Der 11. Juni 1157 gilt als Geburtstag Brandenburgs und somit darf auf der Brandenburger Landpartie auch der 865. Geburtstag Brandenburgs gefeiert werden.

weitere Informationen dazu:
https://brandenburgikon.net/index.php/de/sachlexikon/mark-brandenburg-entstehung

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

  • 2018 Zeichen inklusive Leerzeichen – ohne Überschrift und Nachtrag
  • Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36
  • Bild: Cover der Landpartiebroschüre 2022 © pro agro; Abdruck fre

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Cover Landpartiebroschüre

Presseeinladung – Vorabtermin zur Eröffnung „Hall of Meat“ in Wildau

Gerne möchten wir Sie freundlich auf einen Vorabtermin zur Eröffnung der „Hall of Meat“ in Wildau aufmerksam machen und Sie im Namen des Inhabers, Gründers und Ideenschmieds Olaf Mahr herzlich zur Teilnahme einladen.

Pressetermin:
Mittwoch, 11.05.2022
14 Uhr

Hall of Meat
Jahnstr. 26-28
15745 Wildau

Die „Hall of Meat“ in Wildau eröffnet am 12.05.22 ihren Verkauf mit vielen verschiedenen regionalen und nachhaltigen Produkten.

Der Ansatz vom Hall of Meat Team ist lokale Produkte, wie zum Beispiel das mehrfach prämierte Fleisch von Märkischem Kartoffelschwein und Märkisch Beef, partnerschaftlich und nachhaltig zu produzieren und Partnern eine faire Bezahlung zu bieten. Hierdurch werden die ländlichen Strukturen in der direkten Nachbarschaft gestärkt und diese Premium-Produkte den Kunden zugänglich gemacht.

„Aus Sicht des Verbandes pro agro ist das Konzept der „Hall of Meat“ ein mustergültiges, viel versprechendes und hoffnungsfroh stimmendes Beispiel für die Arbeit in den viel beschworenen und heute umso dringender benötigten regionalen Wertschöpfungsketten. Von der Aufzucht über die Verarbeitung bis ins Ladengeschäft ist Regionalität, handwerkliches Können und Transparenz oberstes Gebot und gleichzeitig Versprechen an und für die Kundschaft. Wir wünschen Olaf Mahr und seinem Team den größtmöglichen Erfolg und möchten dringend zur Nachahmung anregen.“ so Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

meat-bringer.de
proagro.de

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Wir haben´s an der Rübe – Kleines Gemüse mit großem Auftritt

Nach zweijähriger Coronapause präsentieren sich Brandenburger Genußhandwerker gleich mit zwei inhaltlichen Messepremieren wieder auf der Leitmesse der deutschen Slow-Food-Bewegung, dem „Markt des guten Geschmacks“ vom 21. bis 24. April in Stuttgart. Eine der Premieren: das Teltower Rübchen, eine echte Brandenburger Spezialität.

Die Gurke aus dem Spreewald oder der Spargel aus der Zauche und auch der Knieperkohl aus der Prignitz gehören zu den über die Landesgrenzen hinaus recht bekannten Vertretern Brandenburger Kulinarikspezialitäten. Bisher hauptsächlich etwas für Kenner und vollkommen zu Unrecht im Schatten der erstgenannten Vertreter steht ein Gemüse aus dem Teltow, das Teltower Rübchen. Umso erfreulicher ist es, daß diese kleine Rübe in diesem Jahr einen großen Auftritt auf dem „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart haben wird. Gleich 3 Brandenburger Aussteller widmen sich auf der Slow-Food-Messe vom 21.-24. April dieses Jahres am Brandenburger Gemeinschaftsstand dem Teltower Rübchen. Unter Federführung des Fördervereins für das Teltower Rübchen, der auf der Messe über das traditionelle Gemüse des Teltow informiert und aufklärt, präsentieren der „Teltower Rübchen Bauer Ronny Schäreke“ und Jens Grabow mit seinen „Teltower Rübchen Spezialitäten“ Gerichte und Produkte sowie Rezepte rund um das interessante Gemüse. Am Start sind so zum Beispiel eine Teltower-Rübchen-Suppe, Rübchengeist und Rübchensenf.

Das Teltower Rübchen paßt ganz hervorragend zur Leitmesse der deutschen Slow-Food-Bewegung, ist es doch getreu dem Slow-Food-Motto „Essen, was man retten will“ auch Passagier auf der exklusiven Liste der Slow-Food-Arche. „Das Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt weltweit regional bedeutsame Lebensmittel, Nutztierarten, Kulturpflanzen sowie traditionelle Zubereitungsarten vor dem Vergessen und Verschwinden. Im derzeitigen Lebensmittelsystem gelten sie aufgrund ihrer vergleichsweise aufwendigen Herstellung oder Aufzucht als unrentabel oder sind „aus der Mode“ gekommen.“ ist es der Beschreibung des Archeprojekts zu entnehmen. Gegenwärtig hat die Arche des Geschmackes in Deutschland 83 Passagiere. Darunter sind 24 Tierrassen, 20 Gemüsesorten und 17 Früchte sowie zubereitete, traditionelle Spezialitäten. – Das Teltower Rübchen ist der einzige Passagier aus Brandenburg.

Das Teltower Rübchen wird erst im August gesät und ist zur Ernte ab Oktober klein, nur 2 bis 4 cm dick. Aufgrund seiner Frosttoleranz wird das Teltower Rübchen von Oktober bis März stets frisch angeboten. Die Ernte und die Erntenacharbeit sind arbeitsintensiv, ohne Schutzmaßnahmen durch Netze gegen die Kohlfliege droht ein Totalausfall der Ernte wegen Vermadung.

Berühmte Freunde der Brandenburger Spezialität waren Johan Wolfgang von Goethe, Immanuel Kant und natürlich auch Theodor Fontane. Und auch am französischen Hof sollen die „navets de Teltow“, als ursprüngliches Mitbringsel der französischen Truppen aus der Zeit der napoleonischen Kriege, für kulinarisches Entzücken gesorgt haben.

In der letzten Märzwoche hat auch Rübchenbauer Ronny Schäreke die Erntesaison beendet, die Felder umgepflügt und bereitet sich nun auf den  Messeauftritt in Stuttgart vor. „Da das Teltower Rübchen immer erntefrisch und auf Bestellung angeboten wird, war der Absatz in dieser Saison, aufgrund der coronabedingten Einschränkungen in der Gastronomie, eher mäßig. Die Felder hätten mehr hergegeben als angefragt wurde.“ äußert sich Ronny Schäreke mit Blick auf die zurückliegende Erntesaison. „Umso mehr freue ich mich auf Stuttgart, wo wir zum Beispiel unsere neue Rübchen-Suppe erstmals einem größeren Publikum vorstellen werden und bin gespannt auf die Reaktionen.“

Neben den Teltower Rübchen feiert auch „Weinbau Wobar“ auf der Stuttgarter Messe seine Premiere. Der Weinberg am Großräschener See ist Brandenburgs einzige Steillage mit 30-33 % Hangneigung. Aufgerebt hat ihn die Winzerfamilie Wobar 2012 und 2013 an einer stehengebliebenen Böschung des ehemaligen Tagebaus Meuro auf natürlich gewachsenem Boden. Die Philosophie ist es, Genuss und Nachhaltigkeit zu vereinen, so werden z.B. auch alle Trauben in Handlese geerntet.

Fünfter Aussteller im Bunde ist mit der Brauerei Fürstlich Drehna ein alter Hase in Stuttgart. Die Brauerei bietet auf der Messe neben klassischen Pils und Doppelbock selbstverständlich auch ihren bekannten Odin-Trunk (Honigbier) an. Ganz neu im Programm ist der alkoholfreie Spreewälder Unkrauttrunk, gebraut mit heimischen Kräutern wie Gundermann, Spitzwegerich, Löwenzahn und Giersch als Zutat.

Der sechste Brandenburger Aussteller mit eigener Positionierung ist „Arganviv“ aus Wandlitz und hat durchaus internationales Flair. Arganviv bietet unter anderem auch Bio-Arganöl an, welches in Zusammenarbeit mit einer Frauenkooperative in Marokko entsteht.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Infos zu den Erstteilnehmern:
teltowerruebchen.de – Förderverein
www.teltower-ruebchenbauer.de – Ronny Schäreke
www.ruebchengeist.de – Teltower Rübchen Spezialitäten

www.weinbauwobar.de – Weinbau Wobar

Infos zur Slow-Food-Arche:
www.slowfood.de/arche

  • 4.825 Zeichen inklusive Leerzeichen – ohne Überschrift und Nachtrag
  • Bilder zum Abdruck frei:
    • Teltower_Ruebchen_Geist_Original-Copyright_Jens_Grabow
    • Teltower_Ruebchen_frisch_vom_Feld-Copyright_FoerdervereinTeltowerRuebchen

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Entdeckungsreisen durch die ländlichen Regionen 2022

Paaren-Glien, Ostern steht vor der Tür, der Spargel schießt und Tulpen sowie Obstbaumblüten überziehen das Land mit einem freundlichen Schleier aus Pastellfarben. Hinein ins Land – rein in das Vergnügen eines Ausfluges jenseits der städtischen Enge. Passend zum Saisonauftakt für Hofläden, Ausflugsgaststätten und Anbieter regionaler Erlebnisangebote erscheint der „Brandenburger Ausflugsplaner“.

Mit Beginn des Monats sind die diesjährigen „Brandenburger Ausflugsplaner“ erschienen. Charakteristisch für das vom Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. verantwortete Traditionsmagazin sind Ausflugstipps, die das jeweilige Land-Erlebnis eng mit den Angeboten von regionalen Erzeugern verbinden. So wird die Hofladen-Radtour „Kremmens regionale Spezialitäten“ ausgiebig beschrieben, werden für die Erntesaison Selbstpflücke-Höfe vorgestellt und wird am Beispiel des Thomashof, in Klein Mutz, das Jahresthema „Zukunft ist Herkunft – Brandenburg schafft Wohlgefühle“ so vorgestellt, dass das Lesen bereits eine kleine Auszeit vom Alltag mit sich bringt. Vielfältige Angebote von Direktvermarktern, kleine Reportagen und Ausflugstipps laden zum spannenden, entdeckungsreichen und kulinarischen Tagesausflug in alle Regionen Brandenburgs ein.

Die Kataloge von pro agro sind ab sofort an den Tourist-Informationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen, als Flipbook betrachten oder herunterladen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 14 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.proagro.de

  • Bild: Cover des Magazin Ausflugsplaner 2022 © pro agro; Abdruck frei

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27. Brandenburger Landpartie: Anmeldungen bis zum 4. März

Schönwalde-Glien – In gut drei Monaten, am 11. und 12. Juni, findet die 27. Brandenburger Landpartie statt. Während dieser zweitägigen Veranstaltung können in allen Regionen Brandenburgs Bauernhöfe und Agrarbetriebe, Gärtnereien, Fischereien, Forstbetriebe und ländliche Kultureinrichtungen besucht werden. Der Verband pro agro bereitet seit mehr als einem Viertel Jahrhundert mit der Landpartie die größte Informationsveranstaltung im ländlichen Raum vor.

Nachdem die Landpartie coronabedingt 2020 ausfallen musste und 2021 in kleineren Rahmen stattfand, sind der Verband pro agro und die teilnehmenden Betriebe optimistisch, dass unter den aktuellen Bedingungen eine Landpartie durchgeführt werden kann, die wieder mehr an die gewohnten Landpartien vergangener Jahre erinnert. „Wir spüren ganz deutlich, dass in den landwirtschaftlichen Betrieben die Lust wächst, mit den Endverbrauchern wieder in gewohnter Weise in Kontakt treten zu können.“ fasst Dennis Kummer, Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus beim Verband die bisherigen Vorbereitungen zusammen.

Nach der überwältigenden Resonanz des Vorjahres, sind auch in diesem Jahr die teilnehmenden Betriebe aufgerufen, ihre Unternehmen in Kurzvideos den Interessierten vorzustellen. 2021 als „Filmwettbewerb“ und digitaler „Ersatz“ für durch die Coronaregeln nicht möglichen Bestandteile der traditionellen Landpartie ersonnen, hat die Auswertung mit den Teilnehmern ergeben, diesen zusätzlichen Weg der Unternehmensdarstellung auch künftig als begleitendes Element der Landpartie beibehalten zu wollen.

Betriebe, die sich noch in der kommenden Woche entschließen, an der Landpartie im Juni teilzunehmen, schaffen es noch in die Ende April erscheinende Landpartiebroschüre, die dann in den Tourismusinformationen im Berliner Einzelhandel sowie auf Bestellung oder als Flipbook digital erhältlich sein wird. Anmeldungen sind bis zum 4. März 2022 bei pro agro möglich. Und da eine solche Landpartie ihren Charme auch aus der Mischung gestandener und neuer Teilnehmer erhält, kann es nicht schaden, wenn die Leserinnen und Leser am Wochenende auf einem Ausflug zum Hofladen oder Bauernhof des Vertrauens, den Betreibern – sollten sie noch nicht dabei sein – einen kleinen Tipp geben. Von Hoffest bis zum familiären Ambiente ist bei der Landpartie jede Facette des ländlichen Raumes vertreten, dabei immer informativ und herzlich.

Stallführungen, Ackerrundfahrten, Kräuterexkursionen, Gartenseminare und viel Spaß bei Dorf- und Kinderfesten, das sind nur einige Aspekte der Brandenburger Landpartie. Sie fand erstmals 1994 statt und erfreut sich seither großer Beliebtheit bei den Besuchern. Mittlerweile ist die Brandenburger Landpartie mit jährlich um die 100.000 Besucher die publikumsstärkste Veranstaltung im ländlichen Raum.

Für 2022 bereits im Boot ist zum Beispiel, im Osten des Landes, der Oderbruchhof Alt Tucheband in der Nähe der Seelower Höhen. In geschichtsträchtiger Umgebung gelegen und in seiner Vergangenheit auch von der Geschichte direkt in Mitleidenschaft gezogen, wurde er von einer neuen Betreiberfamilie seit 2011 komplett neu aufgebaut und erfreut sich heute großer Beliebtheit bei Freunden von Ziegen- und Imkereiprodukten.

Im Westen des Landes, auf dem Luisenhof in der Prignitz, freut sich die Ölmühle Katerbow auf ihre Gäste. Dieser klassische, märkische Vierseithof bietet eine Besichtigung der Ölmühle, lädt zum Seele baumeln lassen bei Kaffee, Kuchen und Wein im Hofgarten ein, hat einen Streichelzoo mit Lämmern, Kaninchen und Katzen. Derart gestärkt und entspannt kann dann auch gleich die wunderschöne Landschaft am Katerbower See wandernd erkundet werden.

Interessierte Betriebe melden sich bitte bei

Herrn Holger Klementz
Tel. 033230 – 20 77-37
landpartie@proagro.de

Anmeldeuntelagen sind unter folgendem Link abrufbar:
https://www.proagro.de/land-und-naturtourismus/brandenburger-landpartie/

Onlineanmeldung: https://meineprodukte.proagro.de/

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

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pro agro Branchenbarometer 2021 zeigt mehr Licht als Schatten – Branche sieht Chancen für 2022

Lebensmittelerzeugende Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg sieht steigende Energiepreise, steigende Personalkosten und Arbeitskräftemangel als größte Herausforderungen.

Schönwalde-Glien. Erstmalig hat pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. – Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg zur wirtschaftlichen Lage befragt und will daraus ein kontinuierliches Branchenbarometer etablieren. Die Online-Umfrage die – in Kooperation mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. – nun mindestens einmal jährlich durchgeführt werden soll, gibt Ein- und Ausblicke in eine der bedeutendsten Wirtschaftsbranchen des Bundeslandes. Von 650 angeschriebenen Unternehmen der Lebensmittel verarbeitenden Agrar- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg nahmen 133 Unternehmen teil.

Trotz den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie beurteilen 37 Prozent der teilnehmenden Betriebe das Geschäftsjahr im Vergleich zu 2020 als besser, davon 5 Prozent sogar als deutlich besser. Weitere 35 Prozent der Unternehmer und Unternehmerinnen konnten keine Veränderung beobachten, 28 Prozent beklagen ein schlechteres Geschäftsjahr. „Wir wussten bereits aus vielen Einzelgesprächen, dass Direktvermarkter und Anbieter von Regionalprodukten im Lebensmittelhandel einen Nachfragezuwachs verzeichneten. Das fast zwei Drittel der am Branchenbarometer teilnehmenden Unternehmen das abgeschlossene Geschäftsjahr 2021 als stabil bis gut beurteilen, ist eine ermutigende Rückmeldung“ sagt Kai Rückewold, Geschäftsführer des pro agro e.V.

Gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Denny Tumlirsch, präsentierte Rückewold weitere wichtige und interessante Ergebnisse. So beurteilen die Unternehmen die Aussichten in 2022 überwiegend positiv (39 Prozent), nur 19 Prozent rechnen mit einem schlechteren Jahresverlauf. Sehr interessant ist der Fakt das 51 Prozent der teilnehmenden Unternehmen nationalen Absatz verzeichnen und gar 11 Prozent das außereuropäische Ausland beliefern. Mit einer Vermarktungsquote von 46 Prozent der Produkte in Berlin-Brandenburg zeigen sich die Geschäftsführer in ihren Einschätzungen eher bestätigt. „Leider wird sehr viel über echte regionale Lieferketten geredet, in der Realität der Hauptstadtregion bleibt noch immer ungeheuer viel Luft nach oben. Gemeinsam wollen wir diese Quote in den kommenden Jahren deutlich verbessern. Es kann nicht sein, dass wir über kurze Transportwege, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Parlamenten sprechen, der Absatz von brandenburgischen Produkten in der Hauptstadtregion aber hinterherhinkt“ beschreibt der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverband, Denny Tumlirsch, ein wesentliches Aktionsfeld in dem neu unterzeichneten Kooperationsvertrag der beiden Interessenverbände der Land- und Ernährungswirtschaft.

Steigende Energiekosten, steigende Personalkosten, Arbeitskräftemangel bereiten größte Sorgen

Befragt nach den Vermarktungswegen mit dem stärksten Umsatz dominiert bei den Unternehmen die Vermarktung über Partner im Lebensmitteleinzelhandel (48%) immerhin 40 Prozent des Umsatzes werden über Hofläden/Direktvermarktung erzielt. Mit 8 Prozent spielt der Umsatz über Online-Vermarktungswege bisher noch eine eher untergeordnete Rolle. Ungeheures Potential steckt laut pro agro in der Intensivierung der Vermarktung in die Gemeinschaftsverpflegung (21%) und Gastronomie (8%). Hier will pro agro – Geschäftsführer Kai Rückewold im Jahr 2022 einen Arbeitsschwerpunkt setzen und in die Offensive gehen: „Hier muss etwas passieren. Aus Gesprächen mit den Lieferanten kennen wir die Herausforderungen – vieles liegt an Planung, Logistik und Preisen. Regionale Qualität, zum Beispiel beim Fleisch, ist oft teurer als Produkte aus dem Ausland und die Budgets für Kantinenessen oder Caterer sind oft zu knapp. Das ist ein Dilemma. Gemeinsam mit der Politik möchte ich persönlich in den Chefetagen großer Unternehmen für regionale Nachhaltigkeit werben.“

Als die größten drei Herausforderungen für den unternehmerischen Erfolg gibt es eine eindeutige Bewertung seitens der Unternehmen: Im Ranking stehen steigende Energiekosten, steigende Personalkosten aber auch der Arbeitskräftemangel weit vor allen anderen Themen wie sinkende Erlöse bei Handelspartnern oder die Corona-Pandemie. Das nächste Branchenbarometer soll zur Jahresmitte erhoben werden. Beide Verbände möchten die positive Resonanz auf die Onlinebefragung in Zukunft auch für kurzfristige Stimmungsbarometer zu aktuellen Fragestellungen in der Branche einsetzen.

Hintergrundinfo zum pro agro Branchenbarometer:

650 Branchenunternehmen aus der Lebensmittel verarbeitenden Agrar- und Ernährungswirtschaft im Land Brandenburg wurden erstmalig an der Online-Befragung beteiligt. 133 Unternehmen haben mitgemacht. 120 Antworten wurden zu den Umsatzklassen beantwortet: Danach haben 72 der teilnehmenden Betriebe einen Jahresumsatz bis zu einer Million Euro. Bis 3 Millionen Umsatz setzten 25 der Unternehmen um, weitere 18 Unternehmen bis 75 Millionen Euro. Von allen teilnehmenden Betrieben liegen fünf bei einem Umsatz über 75 Millionen. Rund ein Drittel der Unternehmen beschäftigt über 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 15 Unternehmen mehr als 100. Unter 5 Beschäftigte geben 42 Prozent der teilnehmenden Betriebe an. Das Branchenbarometer hat keinen Anspruch auf wissenschaftliche Repräsentativität. 60 Prozent der Umfrageergebnisse kommen direkt von pro agro – Mitgliedern.

Die Online-Umfrage wurde mit Unterstützung des SIBB e.V. – dem Verband der Digitalwirtschaft Berlin-Brandenburg umgesetzt. Der SIBB e.V. und der pro agro e.V. sind langjährige Kooperationspartner zur Umsetzung gemeinsamer Veranstaltungs- und Kooperationsprojekte im Bereich Digitalisierung der Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg.

Eine PDF mit grafischer Auswertung des Branchenbarometers wird auf Anfrage an presse@proagro.de versandt.

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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pro agro – Marketingpreisgewinner 2022 ausgezeichnet

Potsdam – Am 28. Januar haben Landwirtschaftsminister Axel Vogel und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold in einem Live-Stream die Gewinner des „pro agro-Marketingpreis – natürlich Brandenburg“ 2022 in den drei Kategorien Land- und Naturtourismus, Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft bekannt gegeben. 40 Bewerbungen aus allen Sortimentsbereichen, allen Landesteilen und jeder Unternehmensgröße hat der Verband pro agro erhalten.

Trotz oder vielleicht auch wegen der Pandemie – die Menschen und Köpfe in den Branchen Land- und Naturtourismus, Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft wurden auch im zweiten Jahr unter besonderen Bedingungen kreativer, innovativer und mutiger als sie es ohnehin schon sind.

Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro bemerkt: „Hervorragende Produkte und Vermarktungsideen haben uns erreicht – dieses Engagement wollen wir durch unseren Marketingpreis würdigen und wertschätzen. Wir sind davon überzeugt, dass es gerade in Zeiten wie diesen wichtig ist, positive Signale zu setzen und zu zeigen, dass Ideenreichtum und Schaffenskraft in der Brandenburger Unternehmerlandschaft immer eine Heimat haben. Die hohe Anzahl eingegangener Bewerbungen bestätigt und bestärkt uns darin.“

Am 1. Dezember 2021 wurden die Bewerbungen von einer elfköpfigen Fachjury aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Tourismus, Lebensmitteleinzelhandel, Medien und Wissenschaft unter Leitung des Verbandes begutachtet und bewertet und die ersten drei Preisträger aller drei Kategorien gekürt. Zusätzlich wählte EDEKA, als einer der starken Partner für die Vermarktung regionaler Produkte im Einzelhandel Brandenburg-Berlins, aus den Bewerbern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung ihren Preisträger für den EDEKA-Regionalpreis 2022.

Bei den 40 Produktbeiträgen und Vermarktungskonzepten standen die Themen Transparenz, Nachhaltigkeit und Kooperation klar im Fokus. In den Beiträgen ist ein klarer Bezug auf die eigene Region in der man unternehmerisch zu Hause ist erkennbar und Partnerschaften, die dabei helfen die eigene Region zu stärken. Es sind Produkt- und Vermarktungsideen entstanden mit denen Kunden und Gäste auf neuen oder anderen Wegen erreicht und begeistert werden können. Attraktive Vermarktungsideen für einen lebendigen zukunftsfähigen ländlichen Raum – Partnerschaften um Wertschöpfungsketten vom Landwirt, über die Verarbeitung bis zum Verkauf zu schliessen – neue Produkte und Konzepte für neue Konsumgewohnheiten – der Einsatz für heimische Arten und alte Sorten – leidenschaftliche Landwirte und Gastronomen… alles findet sich in diesem Jahr unter den 40 eingereichten Beiträgen.

„Das Gesamtbild des Bewerberfelds zeigt, dass Brandenburgs von klein- und mittelständischen Betrieben geprägte Ernährungswirtschaft genauso wie die vielen Landurlaub-Anbieter in der Corona-Pandemie keine Pause eingelegt haben. Sie sind weiter kreativ und innovativ unterwegs, knüpfen an aktuelle Trends in der Ernährung und im Freizeitverhalten an und erschließen sich neue Absatzmöglichkeiten. Damit reagieren die Betriebe auch auf das sich verändernde Verbraucherverhalten, mit dem mehr auf regionale und gesunde Produkte Wert gelegt wird, sowie auf die Klimaveränderungen. Auch in den zwei Jahren der Pandemie wurden neue Produkte entwickelt und andere Vertriebskonzepte und Werbestrategien ausprobiert“, lobt Landwirtschaftsminister Axel Vogel. „Deshalb gilt allen, die sich mit Beiträgen am Wettbewerb beteiligt haben, meine ganz besondere Anerkennung.“

Unter dem Motto „Innovative Produkte und Produktvermarktung“ wurden mit dem pro agro-Marketingpreis 2022 jeweils die ersten drei Preisträger aller Kategorien gekürt. Sie erhalten ein pro agro-Marketingpaket. Im Anschluss wurden die Gewinner des EDEKA-Regionalpreises 2022, ausgewählt aus den Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung, bekanntgegeben.

„EDEKA verleiht den EDEKA-Regionalpreis Brandenburg zum 9. Mal in Folge an Lebensmittelproduzenten aus Brandenburg. Wir wollen damit die in Brandenburg geleistete Arbeit würdigen und die Produzenten bei der Vermarktung unterstützen. Hierbei ist es ganz egal, ob es sich um ein Startup handelt, das neu in den Markt startet oder ein Unternehmen das schon etabliert ist. Mit dem EDEKA-Regionalpreis senden wir das Signal: „Ob klein oder groß, ob neu oder etabliert, wir stehen für die Vermarktung regionaler Produkte bereit!“ erklärt Hans-Ulrich Schlender, Geschäftsführer EDEKA.

Die jeweils ersten drei Plätze in den drei Kategorien des pro agro-Marketingpreises wurden im Stream vorgestellt und ausgezeichnet

Mit der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen werden die Produktideen und Vermarktungskonzepte aller 40 Wettbewerbsteilnehmer des pro agro-Marketingpreises 2022 dargestellt. Das Flipbook finden Interessierte auf der Internetseite des Verbands, die gedruckten Exemplare dieser kurzweiligen Entdeckungsreise durch das innovative Brandenburg werden im Jahresverlauf durch pro agro angeboten, um noch umfangreicher über die Vielfalt aller eingereichten innovativen Beiträge informieren zu können.

Der pro agro-Marketingpreis, den der Verband bereits seit 2000 jedes Jahr im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin verleiht, zählt zu einer der begehrtesten Trophäen in der regionalen Ernährungs- und Tourismus-Branche. Er ist zum Markenzeichen von Produktentwicklung und Gastlichkeit made in Brandenburg geworden, dessen Strahlkraft über die Grenzen des Landes hinausreicht. Die zentrale Botschaft lautet: Brandenburg ist Kreativität, Innovation und Unternehmertum.

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de/marketingpreis

Einige Foto-Impressionen sind unter folgendem Link erreichbar:

» Downloadbereich – pro agro

Das Flipbook der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen finden Sie unter:

https://www.proagro.de/flipbooks/2022/proagro-marketingpreis/

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pro agro-Marketingpreis 2022
Preisträger – Ernährungswirtschaft

1. Platz
Kornwerk für die regionale Biodiversität und Kranichsberger Agrargesellschaft mbH

Kornwerk und die Kranichsberger Agrargesellschaft haben die Vision, Produkte aus regionalem Anbau auf Augenhöhe mit der Landwirtschaft herzustellen. Dabei ist das Ziel, die Biodiversität und Getreidesortenvielfalt gemeinsam mit brandenburgischen Bauern und Bäuerinnen zu fördern. Der Anbau alter Getreidesorten liefert meist nicht die Erträge moderner Sorten. Dafür lassen sich diese Sorten an die sich wandelnden Klimabedingungen anpassen und ihr Anbau fördert durch eine tiefere Durchwurzelung die Humusbildung. Dabei wird der Anbau dieser Sorten unterstützt, indem den brandenburgischen Höfen eine solidarische Preisgarantie ausgesprochen wird. Somit stehen die Produkte nicht nur für eine geringere CO2-Belastung durch kurze Transportwege zum Konsumenten, sondern fördern auch eine ökologische und soziale Landwirtschaft. Die Produkte, wie etwa Haferdrinks in Mehrwegflaschen, erreichen durch die Herstellungsweise und die Verwendung der nährstoffreichen, alten Sorten eine besondere Qualität, die man schmecken kann. Zum Wohl!

Kornwerk für die regionale Biodiversität GmbH
Volkmarstr. 1 –7 c/o soulbottles, 12099 Berlin

Kranichsberger Agrargesellschaft mbH
Am Winkel 17, 15537 Grünheide

Mirianm@kornwerk.com / kormwerk.com / Tel.: 0163-74 11 777

2. Platz
Fischerei Wolfgang Schröder
Fischvielfalt im Supermarkt – aber bitte heimisch!

Heimischer Binnenfisch macht über Forelle hinaus nur einen sehr kleinen Teil der Fischproduktpalette im Lebensmitteleinzelhandel aus. Das möchte die Fischerei Schröder ändern und kämpft dafür, dass nun auch aus der Mode gekommene Fischarten wieder Platz in den Regalen der Supermärkte und Geschäfte finden. Unter der Dachmarke „nah&pur“ vertreibt die Fischerei seit Oktober 2021 selbst hergestellte Produkte wie die bekannte Saure Bratbrasse, Fischbuletten sowie geräuchertes Brassen- und Karpfenfilet im Lebensmitteleinzelhandel in Berlin und Brandenburg. „Wir möchten zeigen, dass es nicht immer der weitgereiste Meeresfisch sein muss, sondern auch der heimische Binnenfisch sehr schmackhaft sein kann.“ sagt Fischer Schröder. Dabei liegt das Augenmerk auf weniger bekannten und beliebten, aber dennoch reichlich in unseren Gewässern vertretenen Fischarten. Denn meist kommt es nur auf die richtige Verarbeitung an, um einen köstlichen Speisefisch aus einer Brasse oder einem Karpfen zu zaubern.

Fischerei Wolfgang Schröder
Am Gahlberg 2, 14715 Havelaue OT Strodehne
fischerei.schroeder@yahoo.de / fischerei-schroeder.eu / Tel.: 033875-30737

3. Platz
Golßener Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co.
Produktions KGGolßeners neue pflanzliche Wurst-Alternative

Kunden werden immer anspruchsvoller und wollen verstärkt wissen was sie kaufen. Viele legen verstärkt Wert auf Regionalität, Umweltfreundlichkeit, Tierhaltung, Gesundheit und verschiedene Verpackungsgrößen. Um diese Kundenwünsche zu erfüllen, hat Golßener eine pflanzliche Produktrange entwickelt, bei der die Kunden nicht auf den Geschmack und die Konsistenz von Fleisch verzichten müssen. Produziert wird im Spreewald, mit kurzen Transportwegen und unter Verwendung überwiegend regionaler Rohstoffe wie Erbsen und Sonnenblumenkern Proteinen, die gesünder sind, nicht von weit her importiert werden müssen und mit wertvollem Rapsöl verfeinert werden. Ein hoher Ballaststoffgehalt und die Veredelung mit leckerem Gemüse ergeben eine ehrliche vegetarische Alternative aus der Region. Der Geschmack ist an die traditionell klassischen Fleisch- und Wurstrezepturen aus dem Spreewald angelehnt. Lecker, herzhaft, saftig im Biss und fertig gegart. Jetzt pflanzliche Alternativen in Golßener-Qualität genießen.

Golßener Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. Produktions KG
Am Klinkenberg 1, 15938 Golßen
info@golssener.de / golssener.de / Tel.: 030-4355820

pro agro-Marketingpreis 2022
Preisträger – Direktvermarktung

1. Platz
Kanow Mühle Spreewald
Müllers Themenboxen

In der Kanow Mühle wird in der siebten Generation Öl hergestellt. Früher hauptsächlich Leinöl, mittlerweile beinahe 30 verschiedene Naturöle im historischen Pressverfahren sowie Low-Carb-Mehle in höchster Qualität. Mit den neuen saisonalen Müllers Themenboxen wird den Kunden ein Ensemble aus hochwertigen Naturprodukten und drei passenden Rezepten zum einfachen Nachkochen geboten. Die verwendeten Produkte werden entweder in der Kanow Mühle hergestellt oder haben einen regionalen Bezug. Hochwertig verpackt sind sie eine regionale Geschenkidee für jeden Anlass. Saisonal gibt es die Müller´s Kürbisbox mit Bio-Kürbiskernöl, Bio-Kürbiskernmehl, süßsauer eingelegtem Kürbis und Kürbiskernen. Im Sommer gibt es die Grill-Box mit Ölen, Gewürzen und Marinaden sowie im Winter den Müllers Adventskalender mit 24 verschiedenen Produkten. Der Vertrieb erfolgt über den hauseigenen Hofladen und den Onlineshop unter www.spreewald-versand.de.

Kanow Mühle Spreewald
Kanowmühle 1, 15938 Golßen
info@kanow-muehle.de / kanow-muehle.de / Tel.: 035452-507  

2. Platz
Bäckerei Exner
Die Genusskarte – exklusive Vorteile genießen und einfach bezahlen

Die Genusskarte ist eine nicht personalisierte Prepaid-Kundenkarte. Mit dieser können die Verbraucher anonym exklusive Vorteile genießen und ganz einfach bezahlen. Die Vorteile für die Kunden sind einfaches bargeldloses Bezahlen, eine aufladbare Karte die auch als Gutschein zu verschenken ist, 3% Ersparnis bei jedem Einkauf sowie das Sammeln von Brot-Genusspunkten (10+1 Aktion) und heißen Kaffeespezialitäten Genusspunkten (12+1 Aktion). Die Bäckerei möchte mit der Genusskarte ihre Kundenbindung stärken sowie Ehrenämtler unterstützen und danken. Besonders wichtig ist dem Beelitzer Unternehmen, dass die Konsumenten angehalten werden, bei einem regionalen Handwerksbäcker zu kaufen. Sie möchten damit die regionale Wirtschaft stärken, denn alle Zutaten werden sorgfältig ausgewählt und viele stammen aus der Region.

Bäckerei Exner
Im Schäwe 9, 14547 Beelitz
s.heyer@baeckerei-exner.de / baeckerei-exner.de / Tel: 033204-48142

3. Platz
Fleischerei Weiland
„Wilder Mönch“ Wildsalami

Der Name „Wilder Mönch“ entstand durch die verwendeten Rohstoffe Mönchspfeffer, Wildfleisch und den Produktionsstandort Doberlug-Kirchhain. Das Besondere sind die Inhaltsstoffe. Diese bestehen aus drei verschiedenen Arten Wildfleisch (Wildschwein, Reh, Hirsch), welche von regionalen Jägern, Jagdverbänden und Oberförstereien des Landkreises Elbe-Elster stammen und in deren Revieren erlegt wurden. Beigemischt wird 25% Schweinefleisch der Rasse Sachsenglück aus der Lausitz. Das verspricht kurze Transportwege, naturbelassenes Wildbrät für die Wurstherstellung und eine transparente Lieferkette. Der verwendete Mönchspfeffer wird von Roland Graeff in Zeischa produziert. Eine alte Sorte, schon vor Jahrhunderten von Mönchen zu medizinischen Zwecken angebaut, wird wieder neu angepflanzt und regional in einer Kombination mit Wild vermarktet. Dadurch entsteht eine Geschmackskombination aus herzhaftem Wildfleisch mit einer leicht hintergründigen Schärfe des verwendeten Mönchspfeffers.

Fleischerei Weiland
Leipziger Straße 37, 03253 Doberlug-Kirchhain
Matthias@Fleischerei-Weiland.de / Fleischerei-Weiland.de / Tel.: 035322-34400 

3. Platz
Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch
Der Grill-Mähdrescher E 512

 Nach dem Dreschen der letzten Gerste im Sommer dieses Jahres fragte sich Landwirt Frank Trogisch, was er mit seinem ausgedienten Mähdrescher Typs E512 machen sollte. Er beschloss, das Fahrzeug zu einem Grill-Mähdrescher umzubauen, um die eigene Produktvermarktung anzukurbeln. Der Schachtkanal wurde verschlossen, das Schneidwerkzeug ausgebaut und an dieser Stelle einen Holzkohlegrill mit 3m Grillfläche und 1m Warmhaltefläche eingesetzt. Der erste Test erfolgte auf einem örtlichen Festival und die Gäste waren begeistert. Beim ausgewählten Grillgut kommen nur Produkte aus eigener Herstellung auf den Rost, um die erprobte Kreislaufwirtschaft des eigenen Landwirtschafsbetriebes auf ein noch höheres Niveau zu heben. Ob fleischlich, vegetarisch oder vegan – der Grill-Mähdrescher kann alles. Die Kombination eines Grillerlebnisses mit der Vermittlung landwirtschaftlicher Kreisläufe – oder wie Frank Trogisch sagt „Landwirtschaft aus einem Guss – vom Saatkorn bis zur Grillwurst“.

Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch
Dorfstr. 14, 03229 Luckaitztal OT Muckwar
bauer-muckwar@web.de / Tel.: 035434-12837

 

pro agro-Marketingpreis 2022
Preisträger – Land- und Naturtourismus

1. Platz
Seenland Oder-Spree e. V.
Picknick im Seenland Oder-Spree

Picknick im Seenland ist ein Angebot, mit welchem der Tourismusverband den Gästen seine Lieblingsorte zeigen und ein bleibendes Erlebnis schaffen möchte. 23 regionale Anbieter waren von der Idee begeistert und wurden Projektpartner. Gaststätten, Regionalläden, Kultureinrichtungen und Tourist-Informationen bieten Gästen liebevoll gepackte Picknick-Körbe mit regionalen Produkten an – von rustikal als Wanderproviant bis hin zum edlen Picknickkorb mit delikatem Inhalt – die an besonderen Natur- und Kulturorten genossen werden können. Jedem dieser Proviante liegt eine liebevoll gestaltete Info-Mappe bei. Diese enthält einen Lageplan mit den Picknickplatz-Geheimtipps in der näheren Umgebung sowie Inspirationen für weitere Ausflüge und Kulturhighlights. Bei der Auswahl der besonderen Picknick-Orte wurde der Fokus auf kulturell oder landschaftlich herausragende Plätze gelegt. Dazu zählen beispielhaft Herrenhäuser, Schloss- oder Burganlagen mit ihren Parks, Naturparke sowie besondere Seeufer.

Seenland Oder-Spree e. V.
Ulmenstraße 15, 15526 Bad Saarow
info@seenland-os.de / seenland-oderspree.de / Tel.: 033631-868100

2. Platz
Wohnstubenrestaurant Zickengang
Ehrlich regional verarbeiten – mit Kunst, Kultur & Herz…trotz Pandemie                                       

Die direkte Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern und die Vermarktung dieser Produkte in der Gastronomie in Verbindung mit Kunst und Handwerk sind das Ziel des Projektes. Der Hauptgedanke ist es, so viele regionale Produkte wie möglich verarbeiten und dadurch die Produzenten zu unterstützen. Dabei werden gemeinsam mit den Produzenten Rezepte entwickelt, die dann über das Restaurant in Form von Kochevents wie – Kochen im Hort, Kochen in fremden Gärten, Kochen für Familien in der Pandemie – vermarktet werden. In der Pandemie wurde täglich für das dörfliche Umfeld gekocht. Dadurch konnten die Erzeuger und auch der Zickengang weiterhin ihre Produkte vermarkten. Gleichzeitig wurde auch das dörfliche Handwerk mit in das Konzept aufgenommen: Lampen, Gestecke, Töpferwaren und Bilder konnten beim Abholen der Speisen im Restaurant erworben werden. Um die Aufmerksamkeit auf das Projekt zu lenken, wurde die Speisekarte von Koch Jens Beiler täglich neu geschrieben und künstlerisch gestaltet.

Wohnstubenrestaurant Zickengang
Brandenburger Str. 92, 14778 Golzow
daniela.beiler@yahoo.de / zickengang.de / Tel.: 033835-41367

3. Platz
Gemeinde Fehrbellin
Kanuerlebnis „Rhinluch-Runde“

Kaum ein anderes Gebiet in Brandenburg ist so naturbelassen wie das Rhinluch. Nordwestlich der Hauptstadt Berlin durchziehen stille Kanäle die Moorlandschaft. Kraniche rufen an einem der größten Binnenrastplätze in Europa, den Linumer Teichen. Das kleine Kanu-Paradies liegt direkt am Wasserwanderweg von Berlin über die Havel und den Ruppiner Kanal zur Brandenburgischen Seenplatte im Norden. Einstiegspunkte sind Wustrau-Altfriesack, Fehrbellin oder Linum. Die 35 km lange Kanu-Rundtour im Rhinluch ist ideal für zwei Tagesetappen und auch in kleineren Rundtouren von 10 km und 30 km mit dem Kanu befahrbar. Neue Ein- und Ausstiegsstellen für Wasserwanderer bieten ein besonderes Wasser- und Naturerlebnis. Camping- und Biwakplätze sorgen für eine sichere Übernachtung an Land – ideal für Familien, Gruppen und Freizeit-Paddler. Fernab vom Großstadt-Stress, Lärm und Luftverschmutzungen kann man hier unverbrauchte Luft atmen und ungeahnte Flora und Fauna in ihrer ursprünglichen Form entdecken.

Gemeinde Fehrbellin
Johann-Sebastian-Bach-Str. 6, 16833 Fehrbellin
info@gemeinde-fehrbellin.de / fehrbellin.de / Tel.: 033932-5950

 

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Die Streusandbüchse fest im Griff – Brandenburgs beste Landwirtschaftskonzepte preisgekrönt

Beelitz Fünf Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe wurden heute auf dem Jacobs-Hof Beelitz für ihre herausragenden Zukunftskonzepte geehrt. Im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt – Zukunftskonzepte für die Landwirtschaft“ überzeugten sie die Jury mit Konzeptionen für betriebliche Ausrichtungen, die die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft Brandenburgs in den Blick nehmen: Klimawandel, Nachwuchskräftesicherung, regionale Vermarktung, Digitalisierung im Stall und auf dem Acker waren Parameter für die vier Wettbewerbskategorien ‚Innovationsmotor‘, ‚Klimaanpasser‘, ‚Ausbildungsvielfalter‘ und ‚Vermarktungskünstler‘, denen sich die Bewerber stellten.

Als Gewinner gingen aus dem Wettbewerb hervor:

Die agt Agrargenossenschaft Trebbin eG sowie die Fürstenwalder Agraprodukte GmbH Buchholz inder Kategorie ‚Innovationsmotor‘. Die Oehnaland Agrar GmbH in der Kategorie ‚Ausbildungsvielfalter‘,derLandwirtschaftsbetrieb Domin in der Kategorie ‚Klimaanpasser‘ sowie Dr. Cornelia und Dr. Andreas Wobar mit dem Unternehmen WeinWobar als ‚Vermarktungskünstler‘.

Die Betriebskonzepte der Preisträger verdeutlichen die besondere Verhaftung mit den Brandenburger Standorten, auf denen sie wirtschaften. Mit Betriebssitzen in den südlichen bzw. südöstlichen Landkreisen Teltow-Fläming, Oder-Spree und Oberspreewald-Lausitz verlangen sanddominierte, eher nährstoffarme Böden kreative Maßnahmen zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, zur Steigerung des Wasserhaltevermögens, zur Verhinderung von Erosion und zum Erhalt der Biodiversität. Gleichzeitig müssen die Unternehmen den Ernteerfolg gesunder Kulturen mit Qualität sicher stellen.

Schirmherrin Anja Boudon, Staatssekretärin des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg, zeigte sich beeindruckt von Innovationsgeist und Weitblick, die in den Betriebskonzepten stecken: „Die Sieger des Zukunftswettbewerbs stehen stellvertretend und exemplarisch für innovative und mutige Unternehmer einer ganzen Branche, von Tierhaltung, Pflanzenbau, Forstwirtschaft bis hin zum Weinbau. Sie zeigen, dass es sich lohnt, das Bewährte mit den Erfordernissen des  Neuen zu verknüpfen, aus neuen Herausforderungen vermeintlich resultierende Nachteile neu zu betrachten und diese sogar zu einem Vorteil zu machen. Die Wettbewerbsbeiträge belegen zudem den großen Stellenwert, den Bildung, Ausbildung, Know-How, geschultes Personal und entschlossenes Unternehmertum für den Agrar-Standort Brandenburg einnehmen. Ich wünsche mir, dass Politik, Gesellschaft, Forschung und Unternehmen auch weiterhin gemeinsam auf diesen Gebieten arbeiten, um langfristig und vorausschauend zu handeln.“

Für Hanka Mittelstädt, Vorsitzende von pro agro und Henrik Wendorff, LBV-Präsident, als Wettbewerbsausrichter ist die Vielfalt der betrieblichen Strukturen hinter den fünf Preisträgern Beispiel gebend für Brandenburgs Agrarlandschaft: „Ganz unabhängig von der Rechtsform ihres Betriebes und von der Größe ihrer Nutzfläche stehen die ökonomische Stabilität des Unternehmens, der Schutz ihrer Ressourcen, ein klimabewusstes Management und Erzeugnisse mit Qualität für die Betriebe an erster Stelle.“

Der Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ wurde 2021 gemeinsam vom Landesbauernverband Brandenburg und pro agro – Verband für die Förderung des ländlichen Raumes Brandenburg-Berlin – erstmals ins Leben gerufen und richtete sich an die Mitglieder beider Verbände. Er ist mit einem Preisgeld von 1000,00 EUR pro Sieger und Kategorie dotiert. Mit der zukünftig jährlich geplanten Ausschreibung des Wettbewerbs möchten beide Verbände landwirtschaftliche Betriebe weiterhin ermutigen, ihre individuellen innovativen Produktions- und Vermarktungsabläufe in Form von Kurzkonzepten beispielhaft darzulegen.

Text, Pressestelle LBV

Preisverleihung Zukunftskonzepte Gruppenbild, ©LBV, Meike Mieke

Presseeinladung – Bekanntgabe der pro agro-Marketingpreisgewinner

Presseeinladung

Bekanntgabe der pro agro-Marketingpreisgewinner

Potsdam – Am 28. Januar geben Landwirtschaftsminister Axel Vogel und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold in einer Online-Veranstaltung die Gewinner des pro agro-Marketingpreises 2022 in den drei Kategorien Land- und Naturtourismus, Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft sowie des Edeka-Regionalpreises 2022 bekannt. 40 Bewerbungen aus allen Sortimentsbereichen, allen Landesteilen und jeder Unternehmensgröße wurden hierfür ausgewertet.

Termin:           Freitag, 28. Januar 2022

Zeit:                10:00-12:00 Uhr

Ort:                 Online-Veranstaltung per Livestream

Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link der Preisverleihung beizuwohnen:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/ueber-uns/oeffentlichkeitsarbeit/internationale-gruene-woche/livestream/

Unter dem Motto „Neues aus Brandenburg“ erreichten den Verband insgesamt 40 Bewerbungen aus den Kategorien Ernährungswirtschaft (13), Direktvermarktung (17) sowie Land- und Naturtourismus (10).
Teil der Online-Veranstaltung ist auch die Bekanntgabe der Gewinner des EDEKA-Regionalpreises 2022, ausgewählt durch die EDEKA aus den Teilnehmern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung.

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Informationen und Bildmaterial zu den Preisträgern erhalten Sie ab 28. Januar unter: https://www.proagro.de/marketingpreis/

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Saatguttauschbörsen in Brandenburg

Es ist Winter, der Boden kann zumeist noch gar nicht bearbeitet werden – aber Gartenfreunde denken bereits an die nächste Pflanzsaison und planen ihre Aussaat, sei es im Freiland, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Erbse, Rote Bete, Tomate – welche Sorten sollen es dieses Jahr sein? Was soll im Beet wo angebaut werden? Und woher am besten Saatgut beziehen? Zu diesen Fragen kann man sich in vielen Besucherzentren informieren. Einige haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen, um sich auch in Belangen der Biodiversität in Gärten als Anlaufstellen zu etablieren.

Auf Saatguttauschbörsen verschiedener Brandenburger Besucherinformationszentren kann man sich im ersten Jahresdrittel nun nicht nur zu verschiedenen Kultursorten und Anbaubedingungen austauschen oder zum Anbau unbekannterer Sorten inspirieren lassen, sondern auch selbstgewonnenes Saatgut tauschen oder verschenken. Teilweise gibt es zudem die Möglichkeit, Saatgut käuflich zu erwerben.

Den Anfang macht am 23.01. das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle. Neben der Saatguttauschböse gibt es auch die Möglichkeit, Saatgut vom VERN e.V. zu erwerben, Gartenwerkzeug im Instandhaltungsworkshop zu reparieren und sich zur Anzucht von Gemüsepflanzen zu informieren. Vom VERN gibt es als Bonbon obendrein noch Saatgut, das nicht in den Verkauf geht, zu verschenken. Für kleinere und größere Gartenfreund*innen gibt es zudem Stände zum Raten, Spielen und Malen. (11-16 Uhr; um Anmeldung wird gebeten: 03331-26040, Blumberger.Muehle@NABU.de)

Weiter geht es in der Woche darauf am 29.01. im Naturparkzentrum Westhavelland, das insbesondere zum Tausch von Tomatensamen einlädt. Von Roter Murmel bis weißes Ochsenherz – stolze 60 Sorten umfasst der Tomatensortenschatz des Naturparkzentrums.  (10-16 Uhr; 03386-211227, npz@nabu-westhavelland.de)

Das Besucherzentrum Burg Lenzen schließt sich an: hier findet am 26.02. eine Saatguttauschbörse statt. Bereits die dritte Tauschbörse im Haus, sind auch hier alle herzlich dazu eingeladen, zum Tauschen und Verschenken von Saatgut vorbei zu kommen. Des Weiteren steht eine Auswahl alter und rarer Sorten des VERN e. V. zum käuflichen Erwerb zur Verfügung. (038792-1221, info@burg-lenzen.de)

Am darauffolgenden Tag, dem 27.02., kann auch im NABU-Besucherzentrum Rühstädt Saatgut getauscht werden. In einem spannenden Vortrag lüftet ein Gemüsebauer aus dem Havelland zudem das Geheimnis zum „Kot des Lebens“. Des Weiteren gibt es Kaffee und Kuchen sowie Bastelideen für Groß und Klein. (13-17 Uhr;  038791-806555, info@nabu-ruehstaedt.de, www.nabu-ruehstaedt.de)

Am selben Tag (27.02.) findet im Naturparkzentrum Hoher Fläming das „Samenfest“ statt. Auch hier finden alle Garteninteressierten, ob sie nun über einen (Klein-)Garten oder eine Fensterbank verfügen, Austausch sowohl an Wissen als auch an Samen. (13-17 Uhr; 033848-60004, www.flaeming.net)

Nicht nur Saatgut, sondern auch Pflanzkartoffeln kann man am 13.03. in Burg Storkow erwerben. Zur 4. Ausgabe dieser Veranstaltung wird wieder eine Auswahl erstklassiger Sorten geboten. (14-17 Uhr; Tourist-Information Burg Storkow, 033678-73108, besucherzentrum@storkow.de)

Die letzte Saatguttauschbörse des Netzwerks findet am 30.04. im Rahmen des 12. Obstblütenfestes im Naturparkzentrum Westhavelland statt. Alte Sorten bekommt man hier nicht nur über Saatguttausch, sondern z. B. auch durch Kauf von Pflanzkartoffeln und Tomatenpflanzen vom VERN e.V. Außerdem gibt es Wissenswertes zu Streuobstwiesen zu erfahren. (13-17 Uhr; 03386-211227, npz@nabu-westhavelland.de)

Die Veranstaltungen werden durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.eler.brandenburg.de .

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Informationen zu Brandenburgs Besucherzentren:
www.natur-schau-spiel.com

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  • Bilder:
    • 4 Fotos; „Garten im Winter“, „Anzucht Fensterbank“, „Saatgut Foto“, „Tomatenpflänzchen Foto“; alle © Sophie Wiemann; Abdruck frei

Branchenbarometer der Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg gestartet

Nur wer die Realität glaubwürdig kommunizieren kann, wird in den Medien wahrgenommen.

Aus diesem Grunde haben wir uns als Agrarmarketingverband des Landes Brandenburg entschieden, unsere Arbeit zukünftig auch mit den Ergebnissen eines regelmäßig erhobenen, standardisierten Branchenbarometers der Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg zu untermauern.

Im halbjährlichen Rhythmus bitten wir von nun an Unternehmen der Agrar und Ernährungswirtschaft in Brandenburg – in anonymisierter Form – um die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation. Nur wenn wir als Berufsstand unsere Herausforderungen  fundiert und kompakt darstellen können, werden wir auch Resonanz in der Öffentlichkeit und bei relevanten Institutionen finden.

An der aktuellen Abfrage für das Branchenbarometer können die zu Jahresbeginn angeschrieben Unternehmen noch bis zum 12. Januar 2022 teilnehmen.

Fragen zum Branchenbarometer beantwortet Frau Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Natur pur und grenzenlos reiten in Brandenburg 2022

Paaren-Glien, So, wie auf dem Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen, hat im gesamten Land Brandenburg das Pferdejahr 2022 seinen Takt aufgenommen. Für die Betreiber von Reitställen und Zuchtbetrieben war das Vorjahr kein leichtes; umso mehr gilt es nun wieder mit attraktiven Angeboten möglichst viele Menschen für das „Erlebnis Pferd“ zu begeistern.

In Groß Briesen setzt man hierbei auf langjährige Erfahrung und qualifizierte Angebote für Reitbegeisterte. Ob Seminare wie „Reiten ohne Sattel“ und Pferdeführerschein-Lehrgänge für die größeren und großen Pferdesportler oder Pflegeponywochenenden für die Kleinen, welche so an den verantwortlichen Umgang mit Tieren herangeführt werden: Die Mischung machts. Entsprechend ist es dann auch kein Wunder, dass auch die Reiturlaubsangebote, wie das ab dem 30. Januar, in Groß Briesen, über die Grenzen des Landes hinaus einen sehr guten Ruf haben.  So stellt dann auch der zuständige Minister des Landes, Axel Vogel, in seinem Grußwort, im aktuellen Katalog „Pferdeland Brandenburg“, stellvertretend für die vielen brandenburgischen, mit Pferden arbeitenden Betriebe und Vereine fest: „Brandenburg ist Pferdeland.“ Die thematische Angebotspallette Brandenburgs reicht dabei tatsächlich von den Wildpferdherden, auf alten Militärübungsflächen, über die zahlreichen, erfolgreichen Pferdezuchten bis zu den Reitsportvereinen und den vielfältigen Urlaubsangeboten mit Pferd, nicht zu vergessen das mannigfache Angebot an Lehrgängen und Turnieren mit Pferdebezug. Mit der Galopprennbahn in Hoppegarten sowie dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) verfügt das Land zudem über zwei historisch Markenanker, die international zum Thema Pferd mit Brandenburg assoziiert werden.  Diese Vielfalt spiegelt auch der frisch erschienene Katalog „Pferdeland Brandenburg“ und die gleichnamige Website (pferdeland-brandenburg.de) von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin, wider. Hier finden sich, neben zahlreichen, regionalen Reit- und Pferdeurlaubsangeboten, auch aktuelle Termine und wissenswerte Sachinformationen für Pferdebegeisterte.

Die Kataloge von pro agro sind an den Tourist-Informationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen, als Flipbook betrachten oder herunterladen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bilder:
    • Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis – Reiten im verschneiten Brandenburg © Foto Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen GmbH; Abdruck frei
    • Cover des Katalogs Pferdeland Brandenburg 2022 © pro agro; Abdruck frei

Wissenswertes am Rande: Brandenburg hat eines der liberalsten Reitgesetze Deutschlands. Während in fast allen anderen Bundesländern Reiten grundsätzlich verboten und nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt ist, ist es in Brandenburg genau umgekehrt: Hier darf grundsätzlich überall geritten werden, und es ist nur auf ganz wenigen Strecken ausdrücklich verboten. Ein Pfund, mit dem man wuchern kann.


Kleine Landeskunde am Rande: Groß Briesen im Fläming wurde 1422 erstmals erwähnt und gehörte bis 1815 zum Amt Belzig im Königreich Sachsen. Im Ergebnis des Wiener Kongresses kam es zu Brandenburg. In der neu geschaffenen Provinz Brandenburg lag es im Kreis Zauch-Belzig; dies bis 1952. Heute ist Groß Briesen ein Ortsteil Bad Belzigs und gehört zum Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Die Preisträger für die besten Zukunftskonzepte stehen fest

Gemeinsame Presseinformation von Landesbauernverband Brandenburg e.V. und pro agro e.V

Die Preisträger für die besten Zukunftskonzepte stehen fest

Teltow/Paaren im Glien. Der Landesbauernverband Brandenburg und der Agrarmarketingverband pro agro geben die Gewinner ihres gemeinsamen Mitgliederwettbewerbs um die besten Zukunfts-Konzepte der Landwirtschaft in den Kategorien Ausbildungsvielfalter, Klimaanpasser, Vermarktungskünstler und Innovationsmotor bekannt.

Der Landwirtschaftsbetrieb Domin überzeugte die Jury in der Kategorie „Klimaanpasser“, da das Unternehmen mit Agroforstwirtschaft bereits heute ein hervorragendes Konzept einer klimaangepassten Produktion umsetzt. Die Agroforstwirtschaft (Agroforst) bezeichnet eine Landnutzungsform, bei der Gehölze in Kombination mit landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Kulturen und / oder mit der Haltung von Nutztieren angebaut werden.

Die Oehnaland Agrargesellschaft mbH gewann in der Kategorie „Ausbildungsvielfalter“, da sich der Betrieb seit vielen Jahren beispielhaft im Bereich der Ausbildung in den Grünen Berufen engagiert. Um das Wissen und Knowhow im Unternehmen zu halten, bildet das Unternehmen seit seinem Bestehen in verschiedenen Fachrichtungen aus. Zurzeit befinden sich 8 Landwirte, 2 Tierwirte, 3 Land- und Baumaschinen – Mechatroniker und 1 Kfz-Mechatroniker in der Ausbildung. Weiterhin unterstützt die Oehnaland Agrargesellschaft mbH zwei Studierende im Bereich der Landwirtschaft und einen Umschüler zum Kaufmann für Büromanagement. Jeder Lehrling bekommt nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung einen Beschäftigungsvertrag angeboten. Außerdem arbeitet der Betrieb aktiv im Ausbildungsnetzwerk Mittelmark – Fläming mit.

Den ersten Platz in der Kategorie „Innovationsmotor“ teilen sich die Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz und die agt Agrargenossenschaft Trebbin eG. Beide Unternehmen zeichnen sich durch einen besonderen Erfindergeist aus. So werden in der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH nicht nur Maßnahmen zur regenerativen Landwirtschaft umgesetzt, sondern auch innovative Produkte entwickelt und internationale Kooperationen zur Steigerung der nachhaltigen Produktion (Ökonomie/Ökologie/Soziales) gelebt.

Die agt Agrargenossenschaft Trebbin eG trotzt den schwierigen Standortbedingungen vor Ort mit viel Intelligenz und Experimentierfreude. Der Betrieb hat ein klimabewusstes Management entwickelt, das darauf abzielt, einerseits den Einsatz von energetisch aufwändig hergestellten Produktionsmitteln zu minimieren, mehr CO2 in Form von Humus im Boden zu speichern sowie der Erosion entgegenzuwirken. Ergänzend dazu beschäftigt sich die agt mit der Verbesserung des Wasserhaltevermögens der Böden, auch Untersaaten werden ausprobiert. Ein Novum des Unternehmens ist der Anbau von Kichererbsen und Durum, zwei Kulturen aus dem mediterranen Raum.

Weinbau Dr. Wobar erwies sich als „Vermarktungskünstler“, da der Betrieb in einem vermeintlich „Nicht-Qualitätsweingebiet“ sehr erfolgreich Qualitätsweine produziert und vermarktet. Während der Pandemie ist es dem Unternehmen gelungen, neue Vermarktungswege beispielsweise über Online-Wine-Tastings zu erschließen. Weinbau Dr. Wobar bietet Weinwanderungen und Weinbergführungen an, die den Fokus der Kundinnen und Kunden auch auf die Region richten und damit Wertschöpfungsketten stärken. Als Direktvermarkter verkauft das Unternehmen nicht nur Wein, sondern Weinerlebnisse.
„Die Gewinner unseres gemeinsamen Wettbewerbs zeigen beispielhaft, wie vielfältig, leistungsstark und innovativ Landwirtschaft in Brandenburg ist. Ob größere oder kleinere Betriebe unterschiedlicher Rechtsformen, in Brandenburg finden wir diverse Strukturen, die jeweils ihre Berechtigung haben und erhaltenswert sind“, erklären Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende von pro agro und LBV-Präsident Henrik Wendorff und betonen so die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft als Grundlage für Verarbeitung, Veredlung und Vermarktung regionaler Produkte.
Die Erstplatzierten jeder Kategorie erhalten jeweils 1.000 Euro. Die innovativen Konzepte der Preisträger werden 2022 öffentlich prämiert und medienwirksam im Rahmen eines Kurzfilms vorgestellt.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen:
www.proagro.de

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Tourismus in ländlichen Räumen – Hier Angebot, da Kunde. Wie funktioniert der Weg dazwischen?

Paaren-Glien/Seddiner See Eine Perle an sich mag schön anzuschauen sein. Und auch in „ihrer“ Muschel bietet sie einen faszinierenden Anblick. Zur vollen Wirkung gelangt eine Perle aber oft erst, wenn sie geborgen, auf einer Kette aneinandergereiht mit anderen Perlen den Betrachter in der Auslage eines Juweliers anspricht. Nicht als Zufallsfund am Strand, sondern als Produkt am richtigen Ort den richtigen Leuten präsentiert. Mit dem Tourismus in ländlichen Räumen verhält es sich ähnlich.

Am 24. November fand in der Heimvolkshochschule am Seddiner See der „Tag des ländlichen Tourismus 2021“ statt. Organsiert wurde die Veranstaltung durch die beiden Partner Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg und dem Verband pro agro e.V..

Im Rahmen der Fachtagung wurden zu ausgewählten Themenbereichen sechs Vorträge gehalten. Das Ergebnis der anschließenden konstruktiven Diskurse mit den über 30 Präsenz- und Onlineteilnehmern zur Frage „Wie können wir den Landtourismus zukünftig noch attraktiver gestalten?“ fasst der Fachbereichsleiter „Land- und Naturtourismus“ bei pro agro, Dennis Kummer, wie folgt zusammen:

„Die Umsetzung von erfolgreichen Projekten ist eng verbunden mit dem Zusammenspiel aus einer Vision, einem strategischen Konzept und einem passenden Werkzeugkasten. Darüber hinaus bedarf es einer grundlegenden Offenheit gegenüber neuen Dingen sowie der Kenntnis über regionale Besonderheiten und bereits bestehenden Angeboten. Vorteilhaft ist ferner genaues Wissen über Zielgruppen, welche regionalen Angebote/Produkte als attraktiv und nutzstiftend erachtet werden. Wenn dies alles gegeben ist, ist der Weg für die Entstehung von neuen, besonderen, nachhaltigen Orten im ländlichen Raum für anspruchsvolle und zugleich wertschätzende Gäste nicht mehr weit.“

Das A und O ist und bleibt darüber hinaus die Vernetzung der einzelnen Angebote. Dies sorgt dafür, daß das Angebot überhaupt ins Blickfeld gerät und insgesamt attraktiv erscheint. Die wenigsten Anbieter im ländlichen Raum können als Einzelkämpfer bestehen und die geforderte Aufenthaltsqualität über eine längere Aufenthaltsdauer bieten. Gemeinsam mit den Angeboten der gesamten Region findet man beim Zielpublikum aber die nötige Beachtung und den gewünschten Zuspruch.

Alexandra Tautz, Leiterin des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg, betont weiterhin: „Landtourismus leistet einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zum Erhalt öffentlicher Infrastruktur und zur Schaffung von Lebensqualität in den ländlichen Räumen Brandenburgs. Im Forum, das die LEADER-Vernetzungsstelle des Landes Brandenburg ist, bearbeiten wir das Thema Landtourismus bereits seit vielen Jahren mit den Brandenburger LEADER-Regionen. Die vorgestellten Beispiele aus Brandenburg – wie der Thomashof in der Region Oberhavel – zeigen, was mit LEADER-Mitteln im Bereich des Landtourismus möglich ist. Daher möchte ich insbesondere auch darauf hinweisen, dass der Wettbewerb zur Auswahl als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2023 bis 2027 gestartet ist. Bringen Sie sich vor Ort mit dem Thema Landtourismus in die Beteiligungsprozesse ein!“.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg unterstützt seit 2008 die Aktivitäten der Lokalen Aktionsgruppen im LEADER-Prozess. Das Forum ist eine Dialogplattform und die Landesvernetzungsstelle für alle Engagierten in der ländlichen Entwicklung in Brandenburg. Es ist an der Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V. beheimatet und wird vom Land Brandenburg mit Mitteln der EU finanziert.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und den einzelnen Fachvorträgen erhalten Sie unter:
www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bild: Tagungssituation mit Abstand © pro agro e.V., Holger Klementz; Abdruck frei

Geräuschlos an die Spitze – Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft ist 2021 bei bundesweiten Wettbewerben sehr erfolgreich – und daheim noch zu wenig beachtet

Paaren-Glien – Zwar heißt es landläufig „…von Preisen kann man sich nichts kaufen“ aber dennoch sind bundesweite Auszeichnungen ein Spiegelbild für die Leistungsfähigkeit und  Innovationskraft einer Branche. Gleich dreimal sorgten in den vergangenen Monaten die Eberswalder Gruppe, die Emsterland Agrar GmbH und das Barnimer Brauhaus für erste Plätze bei anerkannten bundesweiten Wettbewerben.

 „Die mittelständisch geprägte Land- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg hat deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Trotz des harten Kampfes mit  strukturellen Defiziten in der Region, gelingt es immer wieder Exzellenz zu beweisen.  Es ist zum Beispiel eben nicht nur das vielbeachtete Geschehen um Tesla, welches für unser Bundesland die Zukunft bestimmt,“ proklamiert pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold „sondern auch und vor allem die, trotz einiger  Widrigkeiten, kontinuierlich erfolgreiche Arbeit mittlerer, kleiner und kleinster Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in unserem Land. Hier findet seit Jahren schon Wertschöpfung im Land statt und hier wird für viele tausend Unternehmer und Angestellte auch über die berufliche Zukunft der nächsten Jahre entschieden.“ Dass man Außergewöhnliches zu leisten imstande ist, zeigen die bundesweiten Prämierungen Brandenburger Innovatoren der jüngeren Vergangenheit. So erhielt die Emsterland Agrar aus Potsdam-Mittelmark im November beim renommierten Ceres-Award den 1. Preis in der Kategorie Rinderhaltung. Die Eberswalder Gruppe wurde in der Kategorie „Fleisch“ von einer hochkarätig besetzten Jury der Lebensmittel Praxis als „Fairer Partner – Landwirtschaft – Verarbeiter – Handel“ gekrönt und das Barnimer Brauhaus erwarb internationale Meriten beim International Craft Beer Award.

Zwei weitere Unternehmen aus dem Back- und Konditoreigewerbe machten zudem positive Schlagzeilen bei der Verleihung des Zukunftspreis Brandenburg (Konditorei Klinkmüller aus Luckau) und beim Falstaff-Voting (Bäckerei Exner – Platz 1 im Ranking des Bundeslandes).

Und auch das nächste Rennen um die ersten Plätze für den „pro agro – Marketingpreis – natürlich Brandenburg 2022“ ist bereits auf der Ziellinie. Mit 41 Bewerbungen aus der Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung, sowie des Land- und Naturtourismus wird sich die prominent besetzte Jury am 1. Dezember auseinandersetzten, um die Preisträger zu ermitteln. Die Preisverleihung findet traditionell im Rahmen der Internationalen Grünen Woche statt.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

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Einladung zum brandenburgischen Tag des ländlichen Tourismus

Tag des des ländlichen Tourismus
am 24. November 2021
Heimvolkshochschule am Seddiner See
Seeweg 2, 14554 Seddiner See
9 – 15 Uhr

Für touristische Akteure in ländlichen Räumen wird es nicht erst seit Corona immer wichtiger, die Chancen des Landtourismus zu nutzen, um vom stark wachsenden Trend hin zum Inlandstourismus zu profitieren. Kopfsteinpflaster, Feldsteinmauern, Alleen und Obststände – mit Kassen des Vertrauens, am Wegesrand …  Was macht den Ausflug, den Urlaub im ländlichen Raum so besonders für die Gäste? Mit welchem „Pfund“ könnten touristische Anbieter in Brandenburg mehr wuchern und stärker Begeisterung wecken? Kennen wir selbst das Besondere, das die Gäste hier suchen und von denen diese daheim begeistert berichten?

Alle brandenburgischen Gastronomen, Übernachtungsgastgeber und Anbieter von touristischen Erlebnissen, aber auch alle Vertreter von interessierten Gemeinden, Vereinen und Verbänden, sind eingeladen am Mittwoch, dem 24. November, dem Tag des ländlichen Tourismus, in der Heimvolkshochschule am Seddiner See gemeinsam zu beraten und herauszuarbeiten, was den Ausflug oder den Urlaub bei uns, auf dem Land, für Gäste besonders macht und wie die identifizierten lokalen bzw. regionalen Merkmale touristisch nutzbare Relevanz gewinnen können. Mit dabei sind auch Vertreter der Tourismuswirtschaft, der regionalen Wirtschaftsförderung sowie Gäste aus Politik und Wissenschaft.

Zwischen 9 und 15 Uhr bieten Themenvorträge Ansätze zur Diskussion und stellen anhand von Beispielen Handlungsmöglichkeiten vor. So stellt der Tourismusverband Havelland ein Netzwerk aus Gastronomen, Beherbergungsbetrieben, Hofläden und Erzeugern vor, welches entlang der FONTANE.RAD-Route zum gemeinsamen Nutzen zusammenarbeitet. Aber auch über den Gartenzaun wird geschaut: Sinnstiftende Vernetzung im ländlichen Raum wird am Beispiel der mittelhessischen Backhäuser wird vorgestellt.

Das gesamte Programm, der Veranstaltungsflyer und der Link zur Anmeldung sind unter landurlaub-brandenburg.de abzurufen. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 10,70 Euro (Verpflegungspauschale).

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de,

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Programm zum Tag des ländlichen Tourismus als PDF

Bilder zum Download, Abdruck frei:
©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß ©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

Regionalität ganz nah, so geht´s – Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks

Neuseddin, Seddiner See – Am 28. Oktober fand in der Heimvolkshochschule am Seddiner See der diesjährige Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks statt

70 Teilnehmer aus Direktvermarktung und Ernährungshandwerk im Land Brandenburg sowie Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung, der ländlichen Entwicklung und Gäste aus Politik und Wissenschaft widmeten sich auf der Tagung aktuellen Fragestellungen der Branche wie: Zeitgemäßes Marketing für Direktvermarkter, Praxiserfahrungen aus der Direktvermarktung in Brandenburg mit aktuellen Beispielen zu Vermarktungswegen in Corona-Zeiten, Storytelling in der landwirtschaftlichen Direktvermarktung, gelebten Unternehmenskooperationen und erfolgreicher Fachkräftegewinnung im ländlichen Raum sowie überregionale Beispiele mit dem „Digitalen Dorfladen“ in Thüringen oder Regio-Automaten in Hessen.

Dass erfolgreiche Direktvermarktung unterschiedlichste Ausprägungen haben kann, zeigten die Praxisbeispiele der „Glina-Whisky Destillerie“ aus Werder/H., der „Fürstenwalder Agrarprodukte“, von „Land & Scheune“ aus der Prignitz, und der „Agro Saarmund“. Ulrich Benedix, Geschäftsführer der Agro Saarmund merkt dazu an: „Die Verbraucher treten mit einer gewissen Erwartungshaltung, einer Vorstellung an uns Landwirte heran, die natürlich auch zu erfüllen ist. Wir pflegen in allen Bereichen ein hohes Maß an Transparenz, erklären Landwirtschaft über unsere sozialen Kanäle und sind energischer Verfechter regionaler Kooperationen. Wir produzieren nicht nur Produkte in der Region, wir produzieren regionale Produkte. Mit unserem „Saarmunder Weiderind“ tun wir es bereits und mit dem „Nuthe-Nieplitz-Rind“ werden wir mit einer weiteren Marke Fleisch anbieten, das in seiner Herkunft regional nicht nur deutlich zu verorten ist; mit diesen Marken werden auch wichtige Kriterien zu Haltungsform und Nachhaltigkeit verbunden und kommuniziert; auch das bedeutet heute Direktvermarktung.“

Staatssekretärin im Brandenburger Landwirtschaftsministerium Silvia Bender in ihren begrüßenden Worten: „Im ländlich geprägten Brandenburg ist die Landwirtschaft mit den ihr verbundenen Branchen in vielen Regionen der wichtigste Arbeitgeber und für den Erhalt ländlicher Strukturen unverzichtbar. 42 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe unseres Landes greifen zur Sicherung des Einkommens auf verschiedene Kombinationen zum betrieblichen Wirtschaften zurück. Darunter betreiben zehn Prozent der Unternehmen Direktvermarktung, häufig mittlerweile verbunden mit Online-Angeboten.“

Hanka Mittelstädt, Vorsitzende des Argarmarketingverbandes pro agro: „Nach 2021 angestellten Erhebungen des Verbandes pro agro betreiben im Land Brandenburg über 500 Unternehmen eine aktive Direktvermarktung. Die Bedeutung und Wertschätzung der Direktvermarktung als wichtiges Standbein im Vermarktungskanon der Brandenburger Unternehmen aus Agrar- und Ernährungswirtschaft hat nach unseren Erfahrungen in den letzten Monaten nochmal deutlich zugenommen. Wir müssen in Brandenburg diesen regionalen Weg, der uns immense Chancen bietet konsequent weiter gehen – Kooperationen in der Region eingehen, den Kontakt zu Vermarktungspartnern festigen und konsequent ausbauen und uns dafür einsetzen, dass die Potenziale von Regionalität über eine mutige Strukturpolitik und konkrete Investitionen in Verarbeitungsstrukturen noch besser ausgeschöpft werden.“

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.forum-netzwerk-brandenburg.de

www.proagro.de

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Bilder zum Download, Abdruck frei:

  • © pro agro _  TdDv_u_Eh2021_Foyer – Fachgespräche im Foyer
  • © pro agro_ TdDv_u_Eh2021_Vortrag – Vortrag „Direktvermarkter online“

Anregungen für Ferien, Freizeit und Einkaufen beim Bauern in 2022

Katalog spiegelt Erlebnisangebote und lädt zum Entdecken ein

Traditionell veröffentlicht der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., pro agro, im Oktober seinen „Jahres-Bestseller“, den Katalog Landurlaub Brandenburg. „Dieser Katalog“, so schreibt es der für den ländlichen Raum zuständige Minister des Landes Brandenburg, Axel Vogel, in seinem Vorwort „macht Lust auf Expeditionen Marke Brandenburg.“ Dennis Kummer, zuständiger Fachbereichsleiter für Land- und Naturtourismus bei pro agro verrät schon einmal, wohin diese Expeditionen führen könnten: „Für 2022 empfehlen wir beispielsweise eine Radtour entlang des ´DahmeRadweg´, einem touristischen Kleinod, vor der Berliner Haustür. Wir lassen die Sterne im Havelland funkeln und verführen zum Pyramidenbesuch an der Oberbarnimer Feldsteinroute.“

Beim Blättern und Schmökern überrascht immer wieder die Vielfalt der ländlichen Erlebnisangebote Brandenburgs. Redaktionell werden von der Brandenburger Bierstraße über die Rangertouren zum Auerhuhn in der Niederlausitzer Heide bis zur Vorstellung alter Kulturpflanzen unter dem Motto „Essen gegen Vergessen“ so viele Themen behandelt, dass man als Leser seinen Ausflugskalender für das kommende Jahr schnell gefüllt hat. Gut, dass es da noch die Vorstellung von ländlichen Gastgebern gibt, bei denen man den Brandenburg-Urlaub gleich buchen kann. Dass dieser Service auch online auf den pro-agro-websites verfügbar ist, macht alles unkompliziert für Interessierte.

Dennis Kummer schmunzelt, wenn er gefragt wird, ob ein Katalog für den Land-Urlaub bzw. den Landausflug noch zeitgemäß ist, wenn es doch auch auf die Balearen oder an den Strand nach Thailand gehen könnte. „Auf jeder Messe werden uns die Kataloge aus der Hand gerissen und die eingehenden Bestellungen sprechen auch für das Produkt. Natürlich werden wir die Verfügbarkeit der Angebote immer auch möglichst modern halten. Derzeit nutzen viele das Flipbook des Katalogs, neue technische Anwendungen sind in der Diskussion. Ich bin überzeugt, dass die aktuell hohe Nachfrage nicht allein Corona und dem daraus folgenden Zwang zum Urlaub in der Heimat geschuldet ist, sondern einen touristischen Trend zum Urlaub vor der Haustür spiegelt.Denn bei der innerfamiliären Diskussion bei der Urlaubsplanung spielt der ökologische Fußabdruck auch eine immer größere Rolle, so unsere Erfahrung. Jede Statistik bestätigt, dass die Deutschen am liebsten in Deutschland Urlaub machen … Hinzu kommen in unserer Region die vielen Neu-Berliner, die das Umland der Hauptstadt als spannende Reiseregion für sich entdecken.“ Einen Tipp gibt es noch von pro agro: Bereits im Dezember erscheint der Spezialkatalog „Pferdeland Brandenburg 2022“.

Die Kataloge sind an allen Touristinformationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Ansprechpartner für die Redaktion:

  • Herr Dennis Kummer. Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus
  • E_Mail: kummer@proagro.de
  • Tel.: +49 (0) 33230- 2077-36

Recherchelink:

 

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Bilder zum Download, Abdruck frei:

  • © pro agro _  Cover Katalog Landurlaub Brandenburg 2022
  • © pro agro_ Dennis Kummer präsentiert den Katalog _q
  • © Foto pro agro _  Dennis Kummer prüft den frisch gedruckten Katalog_h

 

Presseeinladung – Regionalität ganz nah, aber wie? -Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks

Neuseddin, Seddiner See – Am 28. Oktober findet in der Heimvolkshochschule am Seddiner See der diesjährige Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks statt – jährlich gemeinsam umgesetzt vom Agrarmarketingverband pro agro und dem Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg

Themen der Fachtagung sind in diesem Jahr: Zeitgemäßes Marketing für Direktvermarkter, Praxiserfahrungen aus der Direktvermarktung in Brandenburg mit aktuellen Beispielen zu Vermarktungswegen in Corona-Zeiten, Storytelling in der landwirtschaftlichen Direktvermarktung, gelebten Unternehmenskooperationen oder erfolgreicher Fachkräftegewinnung im ländlichen Raum sowie überregionale Beispiele mit dem „Digitalen Dorfladen“ in Thüringen oder Regio-Automaten in Hessen.

70 angemeldete Teilnehmer aus Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks im Land Brandenburg sowie Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung, der ländlichen Entwicklung und Gäste aus Politik und Wissenschaft widmen sich auf dieser Tagung den aktuellen Fragestellungen der Branche.

 Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks
am 28. Oktober 2021
Heimvolkshochschule am Seddiner See
Seeweg 2, 14554 Seddiner See
ab 9 Uhr Eintreffen und individuelle Vorgespräche
Tagungsbeginn 9:45 Uhr

Den Programmablauf können sie dem detaillierten Programm anbei entnehmen.

Über eine Berichterstattung zum Tag der Direktvermarktung würden wir uns gemeinsam mit dem „Forum ländlicher Raum“ freuen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.forum-netzwerk-brandenburg.de
www.proagro.de

 

Presseeinladung als PDF
Programm zum Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks als PDF

Presseeinladung – Bundestreffen der Regionalbewegung in Brandenburg

Landgut Stober, Nauen – Vom 13. bis 15. Oktober wird das Landgut Stober in Brandenburg zum Dreh- und Angel-punkt der Regiobranche. In Kooperation mit dem Agrarmarketingverband Brandenburgs pro agro e.V. veranstaltet der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. das 10. Bundestreffen der Regionalbewegung.

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gemeinsam mit rund 60 Referentinnen und Referenten in vielen verschiedenen Formaten zu Herausforderungen und Chancen einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft referieren und diskutieren.

Das Bundestreffen der Regionalbewegung bietet den Regionalinitiativen, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie zahlreichen regional bewegten Akteuren aus der Republik die Möglichkeit zum Informationsaustausch, zur Kontaktaufnahme und zum Wissenstransfer zu Regionalentwicklungskonzepten. Den Programmablauf können sie dem detaillierten Programm anbei entnehmen.

10. Bundestreffen der Regionalbewegung
vom 13. bis 15. Oktober 2021
Landgut Stober
Behnitzer Dorfstraße 27-31,14641 Nauen OT Groß Behnitz

Der Bundesverband stellt Ihnen gern den Kontakt zu Referenten und Referentinnen sowie vertretenen Initiativen her.

Ihr Pressekontakt vorab und vor Ort:
Andrea Winter, Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Kontakt: 09852-1381 / 0179-7493016, winter@regionalbewegung.de,
www.regionalbewegung.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

PE als PDF
Programm zum Bundestreffen der Regionalbewegung 2021

Ein Land im Zeichen des Apfels

Döllingen/Dolinki (Plessa/Plesow) – Am kommenden Sonntag (26. September) feiert der Pomologische Schau- und Lehrgarten den 26. Niederlausitzer Apfeltag.

Nachdem bereits am Sonnabend in Buckow (Märkische Schweiz) anläßlich des 31. Geburtstages des Naturparks Märkische Schweiz auf einem Apfelfest dem gesunden Kernobst gehuldigt wurde, wird die Paradiesfrucht auch am Sonntag (26. September) im kleinen Döllingen/Doliniki im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaften auf dem 26. Niederlausitzer Apfeltag gefeiert.

Neben der beliebten Apfelschau und dem Angebot der Apfelsortenbestimmung wird der Apfeltag traditionell von einem Bauern- und Handwerkermarkt mit frischen Waren und Produkten aus regionaler, landwirtschaftlicher und biologischer Erzeugung begleitet. Gut 40 Aussteller präsentieren ihre vielfältigen und qualitativ hochwertigen Produkte. An zahlreichen Ständen werden typische Obstprodukte wie Tafelobst, Säfte, Marmeladen und Brände aber auch Wild-, Wasserbüffel- oder Fischspezialitäten von unseren Direktvermarktern angeboten. Aussteller aus den Bereichen Pflanzen & Garten bieten Beratung und Information und stellen nützliche Angebote für den eigenen Garten vor.

Die Erntewagen des Obst- und Gartenbauvereins Hohenleipisch e.V. fahren 12.30 Uhr auf das Festgelände ein, anschließend kann beim Traktorentreff gefachsimpelt werden.

Herzhafte Spezialitäten, Süßes vom Bäcker oder außergewöhnliche Fruchtsäfte – es werden regionale Köstlichkeiten aller Art geboten. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen in der Showküche Michael (Micky) Ihlo vom Gasthaus „Zum Elstertal“ in Zeischa und Helmut Hummel, Kochausbilder in Brandenburg (Havel) und Trainer der Jugend-Kochmannschaft.

Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen auf, es gibt Unterhaltsames mit den Lobenburgern, Abgerundet wird das von Marion Hirche moderierte Programm mit Walzer, Tango, Klezmer, Swing der Dresdner Gruppe „Die Elbzigeuner“.

Viele Aktionen für unsere Kleinen laden zum Mitmachen ein, das ASB-Spielmobil und auch ein Eselwagen stehen bereit.

pro agro unterstützt den 26. Lausitzer Apfeltag und wirbt vor Ort mit verschiedenen Mitnahmepublikationen für den Brandenburger Ausflugs- und Landtourismus, Einkaufen beim Bauern und das Brandenburger Pferdeland.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Links zum Thema

www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de
www.proagro.de

www.brandenburger-landpartie.de

Historisches am Rande:
Döllingen/Doliniki wurde 1400 erstmals urkundlich erwähnt und liegt im sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet.
Brandenburg und die Niederlausitz:
Der Begriff „Niederlausitz“ ist ein Kind des 15./16. Jahrhunderts. Bis dahin gab es nur die Lausitz und sie entsprach in ihre Ausdehnung in etwa der heutigen Niederlausitz. Die heutige (sächsische) Oberlausitz wurde damals noch nicht zur Lausitz gezählt. Slawisches Siedlungsgebiet hingegen war der gesamte Raum zwischen Ostsee und Erzgebirge, wovon auch in Brandenburg die vielen Ortsnamen slawischen Ursprungs zeugen.
Albrecht der Bär, der Gründer und erste Markgraf Brandenburgs war noch vor Gründung Brandenburgs (1157) Markgraf der Lausitz (also der späteren Niederlausitz); von 1124-1131. Die Markgrafenwürde der Lausitz wurde ihm 1131 wieder aberkannt und ging nach kurzem Intermezzo derer von Groitzsch 1135 an das Haus Wettin, das Herrscherhaus der Mark Meißen, später bekannt als Sachsen. 1815 wurde die Niederlausitz ein Teil Brandenburgs und ist es bis heute.

Presseinformation

Pellkartoffeln, Karpfen, Treberbrot – Kulinarisches Wochenende vom 23. bis 27. September zur Einheitsexpo 2021 in Halle.

Halle (Sachsen-Anhalt) – Mit einem langen kulinarischen Wochenende begleitet pro agro die Präsentation des Landes Brandenburg zu den Feierlichkeiten anlässlich des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit.

Mit typisch Brandenburger Spezialitäten begrüßen Brandenburger Genusshandwerker und pro agro die Gäste der Einheitsexpo 2021 vom 23. bis 27. September auf dem Marktplatz in Halle und ergänzen so die Landespräsentation, dem „Wald der Ideen“, samt Baumhaus und Barfußpfad in und auf dem Brandenburger Glaswürfel auf dem Hansering der Händelstadt. Beide Standorte liegen fußläufig knapp 500 m auseinander und laden so zum Schlendern von Brandenburg nach Brandenburg durch die Altstadt Halles ein.

Am Landimbiss der „Brandenburger Kochfamilie“ gibt es traditionelle Brandenburger Spezialitäten:

– Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl
– Bierkarpfen-Sticks an Speck-Kartoffelsalat
– Treberbrot-Schmalzstullen mit Spreewälder Gurken

Das Ausschankschiff der „Brandenburger Bierstraße“ begrüßt die Gäste mit Bierspezialitäten der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und am Marktstand des „Mark in Brandenburg Kulinarium“ gibt es ein wohlausgesuchtes Angebot Brandenburger Manufakturprodukte.

Darüber hinaus nutzt der Verband pro agro – naheliegend – die kulinarische Präsentation für die Bewerbung verschiedener Geniessertouren in allen Regionen Brandenburgs. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto – die Geniessertouren zeigen den Weg zu den schönsten Plätzen im ländlichen Brandenburg, mit echten Geheimtipps. Ganz gleich ob einem der Sinn nach einer exklusiven Schlemmertour steht oder man einfach die Natur geniessen möchte.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird unterstützt und gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Links zum Thema:

www.brandenburger-kochfamilie.de
www.brandenburger-bierstrasse.de
www.mark-in-brandenburg.de
tag-der-deutschen-einheit.de
geniessertouren.org
www.proagro.de

 

Historisches am Rande:
Halle und Brandenburg –
Wo steht die zweitälteste Universität „Brandenburgs“? Richtig, in Halle!
Zu den diesjährigen Feierlichkeiten zum 31. Jubiläum der Deutschen Einheit kehrt Brandenburg nach Halle in gewisser Weise auch an eine alte Wirkungsstätte zurück. 1680 kam Halle mit dem Herzogtum Magdeburg gemäß der Bestimmungen des Westfälischen Friedens von 1648 zu Brandenburg. Dies als Entschädigung für den Teil Pommerns, den die Schweden trotz anderslautenden Erbverträgen den Brandenburgern im Dreißigjährigen Krieg vor der Nase wegschnappten. Friedrich III., Sohn des Großen Kurfürsten und ab 1701 als Friedrich I. auch König in (nicht „von“) Preußen, gründete 1694 in Halle die Friedrichs-Universität; 1817 erfolgte die bis heute gültige Zusammenlegung mit der Universität Wittenberg. Gut, das Herzogtum Magdeburg war nie wirklich Brandenburg aber es war brandenburgisch, es gehörte zu Brandenburg.
Während der größte Teil des Herzogtum Magdeburgs zusammen mit der Brandenburger Altmark und dem zuvor schon von dem kur- und mittelmärkischen Kreis Zauche abgetrennten Kreis Ziesar ab 1815 die Preußische Provinz Sachsen bildete, was im Wesentlichen dem heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt entspricht, ist das Gebiet des ehemals magdeburgischen Kreises Luckenwalde bis heute ein Teil Brandenburgs geblieben.

Presseinformation

Zwiebelkuchentag in Schwante – die Pizza von hier oder von der Wiederentdeckung einer durchaus regionalen Spezialität

Schwante – Am kommenden Sonnabend (18. September) begeht die Bäckerei Plentz in Schwante (Oberkrämer) den Zwiebelkuchentag und lädt zum gemütlichen Beisammensein beim regionalen Bäcker ein.

Pizza, Flammkuchen und Zwiebelkuchen ähneln sich durchaus und haben eines gemein: Wie so ziemlich jede regionale Spezialität sind sie ursprünglich ein Arme-Leute-Essen gewesen. Regionale Spezialität und „Haute Cuisine“ gehen von Haus aus erst mal nicht zusammen. Lecker sind die regionalen Spezialitäten aber trotzdem oder deswegen vielleicht auch erst recht.

Und während man für die Herkunft der Pizza Italien anzugeben weiß, man den Flammkuchen klar im Süden verortet (Elsaß, Lothringen, Pfalz, Baden, Saarland), irrt man, wenn man annimmt, daß der Zwiebelkuchen eine Spezialität ausschließlich süddeutscher Weingegenden oder aus der Schweiz sei. Auch hierzulande ist der Zwiebelkuchen heimisch und verbreitet, zumindest war er das mal.

Mit dem Zwiebelkuchenfest vergangener Jahre und dem Zwiebelkuchentag am 18. September dieses Jahres erinnert die Bäckerei Plentz in Schwante an eine früher auch in unseren Breiten gern zubereitete Spezialität aus einfachem Hause. Neben dem Zwiebelkuchen gibt es am Sonnabend, quasi zum Vergleich, auch den ähnlichen Flammkuchen. Während der Zwiebelkuchen mit klassischem Hefeteig zubereitet wird, nutzt man für den Flammkuchen in der Regel Vollkornteig. Auch verschiedene Brotsorten werden an diesem Tage frisch im Holzbackofen zubereitet und es fällt der Startschuß für die diesjährige Saison der Dominosteinmanufaktur, wobei die ersten Ergebnisse auch gleich vor Ort verkostet werden können.

Eine Herzensangelegenheit der Bäckerei Plentz ist es, auch in diesem Jahr die Aktion „Backen + Packen“ zu unterstützen. Bäckereien und Konditoreien aus dem deutschsprachigen Raum backen Leckereien und verpacken diese in einer Box-to-go, dem vorgefertigten Karton der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.  Bäcker- und Konditorenkunden befüllen diesen Karton anschließend mit liebevoll ausgesuchten Geschenken – für ein Kind, das normalerweise keine Geschenke bekommt. Die Filialen der Bäckerei Plentz in Oberkrämer dienen hier als Annahmestelle für die Geschenkkartons.

Livemusik und Kinderschminken sowie Anbieter weiterer regionaler Produkte runden das Angebot ab.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.plentz.de
www.die-samariter.org/aktuelles/backen-und-packen/
www.proagro.de

Historisches am Rande:

Schwante wurde 1355 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte als Teil des Ländchens Glien vom Mittelalter bis 1770 zum Havelländischen Kreis in der Mittelmark. 1770 war Schwante Teil des neu gebildeten Glien-Löwenbergschen-Kreises und wurde 1817 in den neuen Kreis Osthavelland eingegliedert. Dieser hatte bis 1952 bestand. 1952-1993 gehörte Schwante zum Kreis Oranienburg und seit 1993 zum Kreis Oberhavel.

Vieles, was in Brandenburg heute als heimisch angesehen werden kann, wurde durch die lang anhaltende Geschichte von Einwanderung ins Land gebracht. So darf angenommen werden, daß der Zwiebelkuchen auch durch Schweizer Einwanderer den Weg nach Brandenburg fand. Seit 1640 vereinzelt, ab 1685 massiv, warb Brandenburg in der Schweiz um Einwanderer. Vornehmlich in den Kantonen Zürich und Bern. Bern widmet bis heute auf dem „Zibelemärit“ – dem Zwiebelmarkt, ein Jahrmarkt mit Volksfestcharakter – auch dem Zwiebelkuchen eine besondere Aufmerksamkeit. Die eingewanderten Schweizer brachten ihrerzeit auch Know-How in Sachen Milch- und Weideviehhaltung nach Brandenburg und so wurde aus der ursprünglichen Herkunftsbezeichnung „Schweizer“ eine Berufsbezeichnung – Viehzucht und Molkerei nach Schweizerart – wie man sie in erhaltenen Kirchenbüchern und Chroniken Brandenburgs noch heute entdecken kann.

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Neues aus Brandenburg! Aufruf zur Teilnahme am pro agro Marketingpreis 2022

Schönwalde-Glien – Seit einem knappen Vierteljahrhundert fördert der Verband pro agro mit seinem Marketingpreis Innovationen des ländlichen Raumes. Zum 23. Mal lobt der Verband den pro agro Marketingpreis aus, der traditionell zu Jahresbeginn im Umfeld Internationalen Grünen Woche Berlin verliehen werden wird.

Kreative Brandenburger Unternehmen und Einrichtungen der unten stehenden Kategorien sind ab sofort herzlich aufgerufen, sich am Wettbewerb um den „pro agro Marketingpreis 2022 – natürlich Brandenburg!“ zu beteiligen!

  1. Ernährungswirtschaft
  2. Direktvermarktung
  3. Land- und Naturtourismus

Eine hochkarätige Fachjury, viel Medienaufmerksamkeit, die Preisübergabe mit Agrarminister Axel Vogel, Kommunikationsmöglichkeiten und Werbung über ein ganzes Jahr erwarten alle Teilnehmer.
Unternehmen, die sich in den Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung bewerben, haben zusätzlich mit ihrer Bewerbung die Chance, an der Auslobung des EDEKA-Regionalpreises 2022 teilzunehmen.

Der pro agro Marketingpreis 2022 wird für kreative und vermarktungsfähige Produktideen und Vermarktungskonzepte vergeben, in denen vor allem „Brandenburg“ steckt.

Die Preise je Kategorie:

  • ein Videoportrait für Ihre Online-Vermarktung
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern

Alle Teilnehmer werden in die Broschüre „NEUES AUS BRANDENBURG 2022“ aufgenommen und damit öffentlichkeitswirksam über ein ganzes Jahr durch pro agro beworben.

Einsendeschluss der vollständigen Unterlagen ist der 31. Oktober 2021.

Die Jurysitzung findet am 1. Dezember 2021 statt. Auf den folgenden Seiten werden die zu Wettbewerbsbeginn bereits feststehenden Jurymitglieder vorgestellt.

Die Verleihung findet traditionell zu Jahresbeginn durch Agrarminister Axel Vogel, pro agro Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold im Umfeld der Internationalen Grünen Woche Berlin 2022 statt.

Ansprechpartner:

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
in der Region Brandenburg-Berlin e.V.
Sandra Hentschel
Gartenstraße 1-3
14621 Schönwalde-Glien
T. 0 33 230 – 20 77 23
E-Mail: hentschel@proagro.de

Die Ausschreibungsunterlagen sowie Informationen zu den Wettbewerben vergangener Jahre finden Sie unter: www.proagro.de/marketingpreis/

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

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Auf nach Heidesee zur 2. Heideseer Herbstpartie! – „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“

Heidesee – Am kommenden Sonntag (12. September) lädt Heidesee zur 2. Herbstpartie durch die Gemeinde. Goethes Hinweis auf das Gute in der Nähe ist das Motto für den Streifzug mit Blick hinter die Kulissen regionaler Akteure durch die Gemeinde im Herzen Brandenburgs.

Restaurants, Höfe, Fischereibetriebe, Freizeitvereine und Tourismusanbieter, insgesamt 38 Teilnehmer, bieten den Besuchern der 2. Heideseer Herbstpartie einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens inmitten von Wiesen, Wäldern und Seen. Die regionalen Akteure der Gemeinde Heidesee laden ein zur direkten Begegnung, zum Kennen- und Schätzenlernen.

Um 11 Uhr eröffnen die Initiatoren, der Gewerbeverein Heidesee gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Heidesee Björn Langner, der Vizelandrätin des Landkreises Dahme-Spreewald Susanne Rieckhof sowie pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold  die 2. Heideseer Herbstpartie.

Treffpunkt
Naturhof Heidesee
Weg zur Mühle 2a
15754 Heidesee OT Friedersdorf
T.033768-569869

Die Idee zur 2020 erstmals veranstalteten Heideseer Herbstpartie kam Gerald Bernhardt vom Kräuter- und Naturhof Kolberg, nachdem 2020 die alljährlich im Juni stattfindende Brandenburger Landpartie wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 19 lokale Akteure haben sich damals  in kürzester Zeit zusammengetan. Der Erfolg sprach sich herum und so hat sich dieses Jahr die Zahl der Teilnehmer schon verdoppelt. Die Heideseer bieten ihren Besuchern viel Sehens- und Erlebenswertes auf dem Gemeindegebiet, eine Landpartie im Kleinen.
Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V., dazu: „Es freut uns außerordentlich, dass sich in Heidesee nach dem Muster der landesweiten Brandenburger Landpartie regionale Akteure zusammengefunden haben, um für ihre Region als Standort, Lebensort und Ausflugsziel zu werben.“
Regionale Küche und Spezialitäten, Hofbesichtigungen, Betriebsführungen, eine Ausstellung zur bäuerlichen Lebensweise im Heimathaus Prieros, ein Einblick in die Naturprodukteherstellung und vieles mehr. Kreativ- und Aktivangebote für Kinder sind ebenfalls dabei.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.heideseer-herbstpartie.de

www.proagro.de

 

Am Rande: Einen Ort, ein Dorf historischen Ursprunges mit dem Namen „Heidesee“ gibt es im gesamten Gemeindegebiet nicht. Die Gemeinde im Grünen ist ein Zusammenschluss als Ergebnis der Gebietsreform 2003 und hat sich seinerzeit den ebenso charmanten wie treffenden Namen „Heidesee“ gegeben. Historisch liegt das Gebiet der Gemeinde bis auf zwei kleine Ausnahmen im alten Kreis Beeskow-Storkow, zu DDR-Zeiten im Kreis Königs Wusterhausen und seit 1993 im Landkreis Dahme-Spreewald.

Presseinformation / Presseeinladung

Brandenburg auf dem 4. Norddeutschen Ernährungsgipfel

Warnemünde – Am 2. September wird auf dem 4. Norddeutschen Ernährungsgipfel das Thema „Zeitenwandel – Veränderungen in der Gesellschaft und Auswirkungen auf die Branche“ in einer Präsenzveranstaltung näher beleuchtet und diskutiert Organisator ist die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV), unterstützt vom Brandenburger Agrarmarketingverband pro agro e.V.

Rund 200 Vertreter aus Ernährungswirtschaft, Marketinggesellschaften, Handel, Politik und weitere Netzwerker aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Brandenburg tauschen sich auf dem 4. Norddeutschen Ernährungsgipfel in Warnemünde zu den Themen Regionalität, Nachhaltigkeit sowie eigenen Programmen und Projekten zur Regionalvermarktung aus. Dies auch vor dem Hintergrund der aktuellen Lage. So wird auf dem Norddeutschen Ernährungsgipfel auch die Frage der Vermarktung und des Wirtschaftens in Zeiten der Pandemie diskutiert werden.

Aus Brandenburger Sicht wird die praktische Umsetzung von durchgehenden Wertschöpfungsketten thematisiert. Die Vorsitzende des Agrarmarketingverbandes pro agro e.V. Hanka Mittelstädt führt hierzu an „Ein Produkt ist immer nur so gut wie die einzelnen Erzeugungs- und Verarbeitungsschritte. Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, die Wertschöpfungsketten innerhalb der Region zu stärken und zu schärfen und diese fangen bei der Urproduktion, der Landwirtschaft an“

Den Brandenburger Beitrag zum Vortragsprogramm steuert Ludolf von Maltzan, Geschäftsführer des „Ökodorf Brodowin“ bei. Das Ökodorf Brodowin als regionale, Brandenburger Marke mit hoher Bekanntheit in Brandenburg und Berlin bildet nicht nur die Wertschöpfungskette vollständig ab: Erzeugung, Verarbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln unter einer eigenen Marke und Regie. Hier geschieht dies auch in Demeter-Qualität. Ludolf von Maltzan erläutert, wie sein Unternehmen dies bewerkstelligte und dauerhaft in hoher Qualität umzusetzen versteht.

Der Verbrauchermarkt in der Region Brandenburg-Berlin mit 6 Mio. Verbrauchern bietet ein großes Potenzial für den Aufbau von Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum selbst (Landwirtschaft, Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft, Handel und Gastronomie) und hin zu den urbanen Verbraucherzentren mit Berlin an der Spitze. Die Ernährungswirtschaft gehört zu den Wachstumsbranchen. Für das Land Brandenburg ist die Branche mit 176 Betrieben, einem Jahresumsatz von mehr als 3.808 Mio. € sowie 12.069 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (in Betrieben ab 20 Mitarbeiter – insgesamt ca. 14 % der Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes) eine herausragende regionalwirtschaftliche Größe.

„Regionalität zu vermarkten bedeutet auch Wirtschaftskreisläufe anzustiften, aufzubauen und zu erhalten; kurz Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Zu unseren Aufgaben gehört es daher auch, nicht nur die Brandenburger und Berliner für Regionalität zu begeistern, sondern ebenso Politik, Verwaltung und andere Wirtschaftsbereiche nicht nur im Großen und Ganzen dafür zu sensibilisieren, sondern schon bei ganz einfach anmutenden Themen wie beispielsweise der Kantinenversorgung oder dem Angebot an der Hotelbar dem Regionalgedanken gebührenden Platz einzuräumen.“ sagt Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro. „Wir arbeiten da in Brandenburg schon recht erfolgreich, nutzen ein Treffen wie den Ernährungsgipfel aber auch, um uns mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundesländern über deren Erfahrungen und Erfolge auszutauschen.“

Für die bundesdeutschen Agrarmarketingverbände gibt es keine bundesweite Dachorganisation. Der Norddeutsche Ernährungsgipfel schließt für den Norden Deutschlands diese Lücke, hat sich in der Branche etabliert und zu einer der wichtigsten Kommunikationsplattformen der Ernährungsbranche in Norddeutschland entwickelt. Er schafft Verbindungen und stößt Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch auch abseits der Gipfeltermine an. Teilnehmer der Norddeutschen Ernährungsgipfel sind Vertreter der Ernährungswirtschaft aus Industrie und Handwerk, aber auch zahlreiche Netzwerkpartner und Dienstleister, Vertreter aus Handel, Politik und Verwaltung, Kammern, Verbänden und Medien. Die Breite des Teilnehmerkreises wirkt daher positiv auf die Wahrnehmung von Arbeit und Problemstellungen bei Produzenten, Veredlern und Vermarktern, hilft diese in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und Politik und Handel für die besonderen Heraus- und Anforderungen von Regionalität zu sensibilisieren.

Für Brandenburgs Agrarvermarktung nehmen am Gipfel die Vorstandsvorsitzende des Agrarmarketingverbandes pro agro, Hanka Mittelstädt; der Geschäftsführer des Verbandes, Kai Rückewold und die Fachbereichsleiterin für Agrar- und Ernährungswirtschaft bei pro agro, Kristin Mäurer teil.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://veranstaltungen.mv-ernaehrung.de/neg-2021.html

www.proagro.de

 

Pressemitteilung

„Durststrecke“ überwunden: Brandenburger Brauereitreffen in Luckenwalde

Luckenwalde – Klein und fein präsentieren sich am 27. und 28. August Brandenburger Kleinbrauereien und deren Freunde auf dem Luckenwalder Marktplatz.

Mit dem Fassbieranstich um 17 Uhr beginnt am Freitag, nach der Absage im letzten Jahr, das 7. Brandenburger Brauereitreffen und gleichzeitig die 2. Luckenwalder Biermeile auf dem Marktplatz des charmanten Flämingortes.
Am Sonnabend begrüßt ab 14 Uhr die Luckenwalder Musikschule die Gäste des Festes. Ebenso auf dem Programm: Die Vorstellung des Brandenburger Bierbotschafters, die Wahl der Brandenburger Bierkönigin, Unterhaltung und jede Menge Informationen rund um das Thema handwerklich gebrautes Bier. Auch der geneigte Hobbybrauer wird an diesem Wochenende in den Vertretern der Brandenburger Bierstrasse und befreundeter Brauereien kompetente Ansprechpartner finden.

pro agro unterstützt als Partner diese Schau des traditionellen, regionalen Genusshandwerks und informiert vor Ort über Angebote des regionalen Tourismus und zum Einkaufen auf dem Lande bei Direktvermarktern und Hofläden. Federführend umgesetzt wird die Veranstaltung von der Luckenwalder Turmklause, Mitglied des Vereins zur Förderung der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.

Corona:
Für den Besuch des Brandenburger Brauereitreffens gilt die 3G-Regel. Eine Registrierung erfolgt über die Luca- oder Corona-App. Auch eine handschriftliche Registrierung ist möglich. Darüber hinaus hat der Veranstalter vor Ort ein Testzentrum eingerichtet.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.turmklause.de

www.proagro.de

www.brandenburger-landpartie.de

Teilnehmende Brauereien

aus Brandenburg:

  • Braumanufaktur Forsthaus Templin
  • Braumanufaktur Marstall Boitzenburg
  • Burgbräuhaus Bad Belzig
  • Finsterwalder Brauhaus
  • Fürstenwalde Rathausbrauerei
  • Gasthausbrauerei Turmklause Luckenwalde
  • Sozietätsbrauerei und Brennerei Altlandsberg
  • Spreewaldbrauerei 1788 Schlepzig

befreundete Brauereien

  • Bautzener Brauhaus – Sachsen
  • Brewers Tribute – Berlin
  • Dobry Browar – Gniezno/Gnesen, Polen
  • Message in a Bottle Berlin Craftbier

weitere Freunde

  • Feuerwehr Luckenwalde
  • Spiritus Vini aus Luckenwalde
  • pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Historisches am Rande:
Luckenwalde ist ein Ort des Flämings. Erste urkundliche Erwähnung 1216. Bis 1680 magdeburgisch (Erzstift Magdeburg), ab 1680 als Teil des neuen Herzogtums Magdeburg zu Brandenburg gehörig. Seit 1815 im Kreis Jüterbog-Luckenwalde fester Bestandteil der Provinz Brandenburg. Heute Kreisstadt Teltow-Flämings. Der Pappteller wurde 1867 in Luckenwalde von Hermann Henschel erfunden. Ihm wird auch die Erfindung des mit Werbung bedruckten Bierdeckels zugeschrieben. Und auch der Jüterboger Bierstreit ist eine interessante Geschichte, die mit Luckenwalde in Verbindung steht.

Pressemitteilung

Erste regionale Warenbörse nach Corona-Lockdown in Klaistow – Der Eine hat, was der Andere gerne handeln würde

Klaistow – Im Rahmen einer Warenbörse präsentierten mit einem ganztägigen Programm 40 regionale Erzeuger aus Brandenburg den 80 geladenen Fachbesuchern aus Handel, Gastronomie, Markthallen und der Gemeinschaftsverpflegung ein vielfältiges Portfolio an Lebens- und Genussmitteln. In vielfältigen persönlichen Gesprächen wurden bestehende Lieferbeziehungen gepflegt und zukünftige Handelsbeziehungen aufgebaut.

„Regionale Warenbörsen sind das „Mekka“ für Einkäufer, um einfach und kompakt den direkten Draht zum potentiellen Neulieferanten zu finden oder bestehende Kontakte zu pflegen. Die Erzeuger kommen aus ganz Brandenburg und es würde für Einkäufer aus dem Handel Wochen dauern, die Betriebe einzeln zu besuchen, Warenproben zu erhalten und erste Fachgespräche zu führen. Wir sind froh – nach dem Corona-Lockdown – wieder in den Live-Modus schalten zu können, der persönliche Kontakt ist für die Vermarktung regionaler Erzeugnisse essentiell,“ ordnet Kai Rückewold, Geschäftsführer von pro agro, den Wert der regionalen Warenbörsen für den Erfolg der Ernährungswirtschaft in Brandenburg ein.

In der Tat gab es viele Themen zu besprechen: Erzeuger demonstrierten nach 18 Monaten Corona-Krise neben neuen Produktinnovationen auch neue Bestell-Tools zum Beispiel in Online-Shops. Die Vertreter:innen der wichtigsten deutschen Handelsketten informierten wiederum über aktuelle Gesuche und Listungsmodalitäten. „Wir setzen auf die Grüne Woche 2022, auf der wir erneut Handel und Erzeuger in der Brandenburghalle zusammenführen möchten“, so Kai Rückewold.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Voller Erfolg für Regionalität: Die erste pro agro-Warenbörse für Lebensmittel in 2021 brachte 40 regionale Erzeuger aus Brandenburg mit rund 80 geladenen Fachbesuchern aus Handel, Gastronomie, Markthallen und der Gemeinschaftsverpflegung in Klaistow zusammen. Erstmals im Fokus waren auch Vertreter von Online-Plattformen. Fotonachweis: pro agro e.V.

Pressemitteilung

Endlich wieder: Sommermarkt mit Brandenburger Spezialitäten in Berlin

Berlin Dahlem – Zahlreiche Aussteller präsentieren und verkaufen am kommenden Wochenende (21. und 22. August) auf dem Landgut der Domäne Dahlem sommerliche Spezialitäten wie Obst, Gemüse, Blumen, Kunsthandwerk und Design, regionale Produkte und ökologische Gastronomie – unterstützt vom Agrarmarketingverband pro agro.

Als Partner dieser traditionsreichen Veranstaltung bietet pro agro Direktvermarktern und Unternehmen aus Ernährungswirtschaft und Tourismus eine Plattform und präsentiert dem Besucher kreative Brandenburger Produktideen aus regionaler Kulinarik und ländlichem Tourismus.

Neben den Marktständen der Ausstellenden gehören zu den Programm-Highlights unter anderem das Ponyreiten auf den Tieren der Stallgemeinschaft Domäne Dahlem und Traktorfahrten über das Gelände des Freilichtmuseums. Auf dem Rondell des Marktplatzes ist eine Mini-Ausstellung echter, historischer Landmaschinen zu sehen. Und natürlich können auch Tiere bestaunt werden: Astrid Masson, Leiterin des Bereichs Landwirtschaft, führt an beiden Markttagen jeweils 14h und 17h eine 20-minütige Zugrinder-Show vor.

Möglich gemacht wird die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs durch ein sicheres Hygiene-Konzept: Auf dem Gelände sind nur nachweislich Getestete, Geimpfte oder Genesene zugelassen. Zusätzlich ist das Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Sitzplätze im Catering-Bereich für Besucher über 12 Jahren Pflicht.

Ein E-Ticketing-System mit Zeitfenstern und QR-Codes erfasst und begrenzt vor Ort die maximale Besucheranzahl auf die vom Land Berlin vorgegebene Menge. Kurzfristig entschlossene Besucher können sich nur wenige Meter vom Veranstaltungsort, im Testzentrum in der Königin-Luise-Straße 40, kostenfrei testen lassen.

E-Tickets mit Zeitfenster können bereits vorab zum Preis von 3,50 € bzw. ermäßigt 2 € unter www.eventfrog.de/domaenedahlem erworben werden. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei, ein Zeitfenster muss aber gebucht werden.

Die Domäne Dahlem ist ein Freilichtmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt. Auf dem ehemaligen märkischen Rittergut mitten in der deutschen Hauptstadt, dessen historischer Boden seit mehr als 800 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird, liegt heute ein Museum sowie der ökologisch geführte, landwirtschaftliche Demonstrationsbetrieb mit Äckern und Nutztieren. Bio-Bauernhof, Hofladen und altes Handwerk zeigen den lebendigen Arbeitsalltag und ergänzen sich mit Ausstellungen, Führungen und Workshops.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.domaene-dahlem.de

www.proagro.de

Pressemitteilung

Presseeinladung: Mal wieder ins Gespräch kommen – pro agro-Warenbörse

Klaistow – Am 24. August organisiert der Agrarmarketingverband des Landes Brandenburg pro agro eine Warenbörse auf dem Gelände des Spargelhofs Buschmann & Winkelmann in Klaistow.

Über 40 regionale Erzeuger aller Sortimentsbereiche aus Brandenburg präsentieren sich im Rahmen einer Warenbörse knapp 80 geladenen Fachbesuchern aus Handel, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Markthallen oder Online-Plattformen und stellen sich als aktiver Lieferant in persönlichen Gesprächen vor.

Termin:      Dienstag, 24.08.2021

Zeit:           10-15 Uhr

Ort:            Buschmann & Winkelmann GmbH

Glindower Straße 28, 14547 Beelitz OT Klaistow

Ausschließlich für Vertreterinnen und Vertreter der Presse – Anmeldung notwendig!

Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

 

Teilnehmerlisten

 

Aussteller

Agrargenossenschaft Neuzelle e.G. (Landfleischerei Wellmitz)

Agrargenossenschaft „Hoher Fläming“ e.G. (Hof Rabenstein)

Agrargenossenschaft Ranzig e.G. (Landfleischerei Ranzig)

apbh UG

AWO Reha-Gut Kemlitz gGmbH

Bäckerei Bubner e.K.

Brauerei Fürstlich Drehna GmbH

Braumanufaktur GmbH

Buschmann & Winkelmann GmbH (Spargelhof Klaistow)

Candé Natura Teemanufaktur

Christine Berger GmbH & Co. KG

DEKAFFEE-Rösterei

Dithmarscher Geflügel GmbH & Co. KG

DREISTERN-Konserven GmbH & Co. KG

Entwicklungsbüro für ökologischen Landbau und Innovation (darumBio!)

EWG Eberswalder Wurst GmbH

Fischerei Wolfgang Schröder

Fläminger Genussland GmbH

Frankfurter Brauhaus GmbH

Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz

GANS Feinbrand Manufaktur GmbH

Gläserne Molkerei GmbH

Golßener & MAGO Vertriebs OHG

Grumsiner Brennerei GmbH

Havelmi eG

Havelwasser

Hempwood GmbH

Koch und Kunzmann Lebensmittel GmbH (Hof-Fleischerei Farm Katerbow)

Kunella Feinkost GmbH

Landkreis Elbe-Elster (Regionalsiegel Elbe-Elster, BON PASTAIO GmbH)

Mischau Fleischwaren GmbH & Co. KG

Monika Trautmann & Reinhard Fell GbR (Klosterfelder Senfmühle)

Mosterei Ketzür GmbH

Mosterei und Getränkehandel Martin Wietz (Kyritzer Fruchtsäfte)

Oderland Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG (Brandenburger Mehl)

Regionalinitiative Ostprignitz-Ruppin e.V.

Rixmann & Schwalm GbR (Rixmanns Hof)

SHK Frische GmbH

Tourismusverband Prignitz e.V. (Regionalvermarktung Prignitzer Produkte)

Ucker-Ei GmbH

WDM Bio – Fertigprodukte GmbH

Weinbau Dr. Lindicke

Werder Frucht GmbH

Wild & Taste

 

Fachbesucher (Auszug)

ART & Bar Potsdam

CHEFS CULINAR GmbH & Co. KG

Drei Köche GmbH

EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG (Brandenburg, Berlin)

Galeria Markthalle (Karstadt Feinkost)

Holland Park

IFTA AG

Kaufland Vertrieb Berlin und Brandenburg

Kreativnetzwerk FlämingSchmiede c/o Tourismusverband Fläming e.V.

Mark in Brandenburg Kulinarikum

Marktschwärmer Deutschland

Menüpartner B.V. & Co. KG

Messe- und Veranstaltungsagentur Bernd Gellesch

Netto ApS & Co. KG

obergudt GmbH

Pension Berger (Nuthe-Urstromtal)

Restaurant Schönblick Woltersdorf

REWE Markt GmbH – Region Ost

Sodexo SCS GmbH

Stadt Beelitz

Sunshine Catering Service GmbH

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG

Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG, Selgros cash & carry

Widynski & Roick GmbH

Wildauer Service GmbH

Wohl bekomm`s – Zehn Jahre Verein der Klein- und Gasthausbrauereien

Finsterwalde – Der Verein der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien feiert am 19. August 2021 sein 10-jähriges Bestehen – mit neuem Bierbotschafter, eigenem Bier- und Brauereilied sowie kulinarischen Bierspezialitäten. Der Verband pro agro gratuliert seinem Genussbotschafter und freut sich auf zehn weitere gemeinsame Jahre mit vielen spannenden Brandenburger Themen.

Die Sortenvielfalt der Biere der Brandenburger Brauereien ist groß – ob Bio-Hell oder Bio-Dunkel, Maibock oder Herbstbock, Märzen oder Radikator, Zwickel oder Hefeweizen, Rotbier oder Rauchbier. Natürlich sind alle Biere der Brandenburger Brauereien von Hand gebraut, naturbelassen und ohne Konservierungsstoffe. Mit Leidenschaft entstehen so im gesamten Land regionale Biere in vielen individuellen Arbeitsschritten und bekommen Seele und Charakter verliehen. Diese vielfältige Braukultur wird von pro agro als Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin unterstützt.

Termin:              Donnerstag, 19.08.2021

Uhrzeit:             18:30 Uhr

Ort:                    Finsterwalder Brauhaus GmbH

Sonnewalder Straße 13 / 03238 Finsterwalde

  • Staffelstab-Übergabe des amtierenden Brandenburger Bierbotschafters Dieter „Maschine“ Birr an den neuen Bierbotschafter Jörg Schüttauf
  • Ernennung von Dieter „Maschine“ Birr zum Ehrenbierbotschafter
  • Premiere des Bier- und Brauereiliedes „An Havel, Elbe-Elster oder Spree“ geschrieben durch Chris Poller (Leiter Kreismusikschule Landkreis Elbe-Elster) und Jonas Gallin (Musiklehrer & Sänger)

Kulinarisch abgerundet wird die Veranstaltung durch die neuen Brandenburger Bierkarpfen-Sticks und der ersten Brandenburger Bierpraline. Die Moderation übernimmt Jens Herrmann (BB RADIO).

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://bierstrasse.jimdosite.com/

www.proagro.de

Pressemitteilung

Internationaler Tag des Bieres

Schönwalde-Glien – Immer am ersten Freitag im August wird der Internationale Tag des Bieres gefeiert. Ziel des Tages ist es, Biere aller Nationen zu feiern und damit selbstverständlich auch die Brauer zu feiern, die sie kreieren. Für den Verband pro agro ist das eine gute Gelegenheit, die Brandenburger Brauereien vorzustellen.

In Brandenburg gibt es über 30 Klein- und Gasthausbrauereien – viele davon findet man in der Brandenburger Bierstraße – aber auch Großbrauereien.

In der neuen Bayerischen Landesordnung vom 23. April des Jahres 1516 heißt es ganz streng: allein aus Gerste, Hopfen und Wasser soll Bier gebraut werden. Die strenge Auslegung des Reinheitsgebotes ist der Sortenvielfalt der Biere der Brandenburger Brauereien nicht abträglich – ob Bio-Hell oder Bio-Dunkel, Maibock oder Herbstbock, Märzen oder Radikator, Zwickel oder Hefeweizen, Rotbier oder Rauchbier oder sogar Badebier – das Angebot ist sehr vielfältig!

Mit Leidenschaft entstehen so im gesamten Land regionale Biere in vielen individuellen Arbeitsschritten und bekommen Seele und Charakter verliehen. Diese vielfältige Braukultur wird von uns als Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin unterstützt.

Alte Ölmühle

19322 Wittenberge, Bad-Wilsnacker-Straße 52

www.oelmuehle-wittenberge.de

Asses Hofbrauerei

16928 Pritzwalk, Hauptstraße Falkenhagen 27

www.prignitzer-hausmosterei.de

Barnimer Brauhaus GbR

16248 Hohenfinow, Am Bahnhof 4

www.barnimer-brauhaus.de

Beetzsee Brauerei / greenwood GmbH

14776 Brandenburg an der Havel, Mötzower Landstraße 143

www.brandenburger.beer

„Bornstedter Büffel“ Bier

Krongut Bornstedt

14469 Potsdam, Ribbeckstraße 6-7

www.krongut-bornstedt.de

Brauerei Fürstlich Drehna GmbH

15926 Luckau, Lindenplatz 10

www.brauerei-fuerstlich-drehna.de

Brauerei Hebenbräu

14776 Brandenburg an der Havel, Altes Dorf 12

www.hebenbräu.de

Brauhaus & Pension Babben

03222 Lübbenau/Spreewald, Brauhausgasse 2

www.babben-bier.de

Braumanufaktur Forsthaus Templin

14473 Potsdam, Templiner Straße 102

www.braumanufaktur.de

Braumanufaktur Marstall Boitzenburg

17268 Boitzenburger Land, Templiner Straße 5

www.boitzenburger-bier.de

Brauhaus & Restaurant Rialto

16348 Wandlitz, Prenzlauer Chaussee 123

www.rialto-wandlitz.de

Brau- und Brennhaus Schlossgut Altlandsberg

15345 Atllandsberg, Krummenseestraße 1

www.brauerei-altlandsberg.de

Brauwerk Schwedt

16303 Schwedt/Oder, Louis-Harlan-Straße 1,

www.brauwerk-schwedt.de

Die braut – Dorfbrauerei Stegelitz GmbH

17268 Stegelitz, Dorfstraße 12

www.dorfbrauerei-stegelitz.de

Erste Bernauer Braugenossenschaft

16321 Bernau bei Berlin, Ernst-Thälmannstraße 2c

www.braugenosse.de

Finsterwalder Brauhaus

03238 Finsterwalde. Sonnewalder Straße 13

www.finsterwalder-brauhaus.de

Frankfurter Brauhaus GmbH

15234 Frankfurt (Oder), Lebuser Chaussee 3

www.frankfurter-brauhaus.de

Gasthausbrauerei Turmklause

14943 Luckenwalde, Baruther Straße 21

www.turmklause.de

Gasthausbrauerei und Whisky Destille „Old Sandhill“

14806 Bad Belzig, Wittenberger Straße 1

www.sandhill-whisky.com

Gastro Brennecke

16269 Wriezen, Am Hafen 1

www.gastro-brennecke.de

Genusswerkstatt „Zum Glück“

16348 Wandlitz, Prenzlauer Chaussee 114

www.biergarten-wandlitz.de

Historische Braumanufaktur von 1834 im Erlebnispark Paaren im Glien

14621 Schönwalde-Glien OT Paaren im Glien, Gartenstraße 1-3

www.erlebnispark-paaren.de

Ivonne Schulz & Raik Wiedrich GbR Gasthausbrauerei

16831 Rheinsberg, Rhinhöher Weg 1

Kircher Brauhaus

03116 Drebkau, Brauhaustraße 42

www.kircher-brauhaus.de

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH

15898 Neuzelle, Brauhausplatz 1

www.klosterbrauerei.com

Landhotel & Brauhaus Prignitzer Hof

16928 Pritzwalk, Hauptstraße Buchholz 4

www.prignitzer-hof.de

Meierei im Neuen Garten

14469 Potsdam, Im Neuen Garten 10

www.meierei-potsdam.de

RHB Rathausbrauerei

15517 Fürstenwalde, Am Markt 1

www.rathausbraeu-fuerstenwalde.de

www.brau-freunde.de

Spreewälder Privatbrauerei 1788

SPREEWALDRESORT Seinerzeit

15910 Schlepzig, Dorfstraße 53

www.spreewaldbrauerei.de

Storch-Bier Lychen

17279 Lychen, Rutenberger Straße 1

www.storch-bier.de

UBG-Uckermärker Brauerei GmbH

16230 Chorin OT Golzow, Alte Handelsstraße 49

www.choriner.de

Woltersdorfer Schleusenbrauerei UG

15569 Woltersdorf, An der Schleuse 2b

www.woltersdorfer.com

„Zum Rittmeister“ Hotel und Gastronomie GmbH

14542 Werder (Havel) OT Kemnitz, Seestraße 9

www.zum-rittmeister.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://bierstrasse.jimdosite.com/

www.proagro.de

Pressemitteilung

Brandenburg begrüßt seine Gäste

Wendisch Rietz – Heute haben das Landesmarketing, der Verein der Klein- und Gasthausbrauereien, der Tourismusverband Seenland Oder-Spree, der Tourismusverein Scharmützelsee sowie der Agrarmarketingverband pro agro im Rahmen der CampingplatzTour 2021 den Ferienpark Scharmützelsee Betriebs-GmbH in Wendisch Rietz besucht und die dortigen Gäste mit regionalen Produkten, Tourismusangeboten und Postkarten begrüßt.

Zum vierten Mal in Folge startet die CampingplatzTour des Landes Brandenburg, mit der Gäste aus nah und fern auf besondere Weise willkommen geheißen werden.

Zum Auftakttermin am 19. Juli schoben Thomas Braune, Leiter Landesmarketing Staatskanzlei Land Brandenburg, Uwe Oppitz, Geschäftsführer des Vereins der Klein- und Gasthausbrauereien, Ellen Russig, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Seenland Oder-Spree, Laura Beister, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Scharmützelsee sowie Stephanie Guhl, Pressesprecherin Verband pro agro, zwei knallrote Schubkarren beladen mit Begrüßungsgeschenken gemeinsam über den Ferienpark Scharmützelsee in Wendisch Rietz.

Bis Anfang August ziehen die Partner der Aktion über die Campingplätze des Landes:

21. Juli: Campingplatz Sonnenkap, Prenzlau (Uckermark)
 
23. Juli: Himmelreich Camping, Schwielowsee/OT Caputh (Potsdam-Mittelmark)
 
27. Juli: Schlaubetal Camping Schervenzsee, Siehdichum/OT Schernsdorf (Oder-Spree)
 
3. August: Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg Großkoschen, Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz)
 
5. August: Campingplatz Sanssouci Camping, Potsdam

Begleitet werden sie vom `Märkischen Wanderer´ des Verbands pro agro, der in authentischer Tracht mit Anekdoten und großem Wissensschatz über die Geschichte des Landes informiert.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.proagro.de

Pressemitteilung

LBV und pro agro starten Wettbewerb um die besten Zukunfts-Konzepte

Schönwalde-Glien – Der Landesbauernverband Brandenburg und der Agrarmarketingverband pro agro Brandenburg rufen ihre Mitglieder auf, sich an einem Wettbewerb um die besten Zukunfts-Konzepte zu beteiligen.

Angesprochen sind landwirtschaftliche Betriebe, die sich als Teil der lebendigen und vielfältigen Brandenburger Agrarstruktur verstehen und sich als Ausbildungsvielfalter, Klimaanpasser, Vermarktungskünstler oder Innovationsmotor engagieren.

Die Bewerbung in einer der vier Kategorien erfolgt über einen Online-Fragebogen unter: https://www.lbv-brandenburg.de/brandenburg-und-seine-bauern/projekte-aktionen/2-projekte/vvb/uncategorised/274-wettbewerb-zukunft-durch-vielfalt

„Wir – der LBV und pro agro – wollen mit diesem Wettbewerb zeigen, wie vielfältig, leistungsstark und innovativ der ländliche Raum Brandenburgs ist“, erklären Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende von pro agro und LBV-Präsident Henrik Wendorff.

Die Erstplatzierten jeder Kategorie erhalten jeweils einen attraktiven Preis im Wert von 1.000 Euro. Außerdem werden die innovativen Konzepte der Preisträger medienwirksam im Rahmen eines Kurzfilms vorgestellt. Die Bewerbungsfrist endet am 01.09.2021. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich LBV- und/oder pro agro-Mitgliedsbetriebe.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Brandenburger Whiskyvielfalt

Schönwalde-Glien – Der letzte Samstag im Juni ist seit 2017 der „Tag des deutschen Whiskys“. Grund genug für den Verband pro agro die Brandenburger Whisky-Produzenten vorzustellen.

Für das Unternehmen Glina Whisky Destillerie aus Werder/Havel OT Elisabethhöhe ist Whisky nicht einfach ein Getränk – Whisky ist Lebensqualität. Master Distiller Michael Schultz und sein Team haben es sich zum Ziel gemacht, den vielleicht besten Whisky Deutschlands herzustellen. Roggen & Gerste – die Grundzutaten stammen nur von den eigenen Feldern. Das Wasser wird aus der eigenen 86 Meter tiefen Elisabeth-Quelle gefördert. Zudem sind die Fässer Meister-Sache und werden vom einzig noch verbliebenen Böttchermeister Messerschmidt aus Spessart Eiche gefertigt. Um noch mehr Geschmacksnoten mit den Whiskys bieten zu können, werden auch gebrauchte Fässer ausgesuchter Weingüter aus Bordeaux und Burgund sowie Portwein- und Sherry-Fässer gekauft.

Der Whisky der Grumsiner Brennerei in Angermünde wird traditionell zweifach gebrannt, im klassischen Rau- und Feinbrandverfahren. Man hat sich für eine langsame, 10-stündige Destillation entschieden, so dass die Aromen schonend eingefangen werden. Die Anlage der Manufaktur Carl wird mit Buchenholz aus der Region beheizt. Das Getreide stammt aus der Umgebung und besteht zum großen Teil aus alten, rekultivierten heimischen Sorten. Erst kurz vor dem Einmaischen wird es geschrotet, so dass die feinen Obsttöne erhalten bleiben. Abfüllung und Etikettierung erfolgen – wie alles in der Grumsiner Brennerei – in liebevoller Handarbeit.

Das familiengeführte Unternehmen Old Sandhill Whisky Destillerie im Bad Belziger Stadtteil Sandberg destilliert seit 2012 seinen einzigartigen Single Malt Whisky „Old Sandhill“. Bei der Herstellung werden nur die besten Rohstoffe, speziell entwickelte Whisky-Hefe sowie Gerstenmalz und Wasser aus dem Naturpark Hoher Fläming mit höchster Sorgfalt verarbeitet. Bei der Reifelagerung von mindestens fünf Jahren werden sowohl neue deutsche und amerikanische Eichenfässer verwendet als auch vorbelegte Barriquefässer aus Spanien, Portugal und Frankreich. Das Whiskylager befindet sich in eigens ausgebauten Lehmräumen. Hier kann der Whisky besonders gut atmen und die Aromen und Inhaltsstoffe der unterschiedlichen handgetoasteten Fässer optimal herausgelöst werden.

Preussischer Whisky des Uckermärker Unternehmens Preussische Whisky Destillerie ist ein Organic Single Malt, dessen Charakter die Herstellung und die Region, aus der er kommt, großartig widerspiegelt: erdig, kraftvoll und ungezähmt. Er wird in traditioneller Weise von Hand langsam destilliert und reift in ausgesuchten Eichenfässern zu seinem vollen Charakter heran, bevor er in Fassstärke abgefüllt wird. Jede Einzelfassabfüllung besitzt ihren ganz eigenen und unverwechselbaren Charakter. Seit 2013 wird nur noch Gerstenmalz aus biologischem Anbau verarbeitet. Preussischer Whisky™ Organic ist somit einer der wenigen Single Malts weltweit, welche in Bio-Qualität und zudem als Einzelfassabfüllung in Fassstärke (ungefärbt und nicht kühl gefiltert) erhältlich sind.

Auch auf dem Schlossgut Altlandsberg wird Malz gebrannt. Der Single Malt darf natürlich noch nicht Whisky heißen, da er noch nicht das entsprechende Alter hat. Der erste Whisky wurde 2019 in die Fässer gebracht. Die Sozietätsbrauerei und Brennerei Altlandsberg AG hat sich allerdings die schottischen Destillen zum Vorbild genommen – im Shop werden die „Vorstufen“, sozusagen Baby-Whiskys, „White Dog“, der reine Malzbrand, bevor er ins Eichenfass kommt – und „Yellow Dog“, der ein Jahr im Fass war, verkauft. Der erste Altlandsberger Whisky wird 2022 das Licht der Welt erblicken.

2004 wurde die STORK CLUB Whisky-Destillerie im Dorf Schlepzig südlich von Berlin gegründet. 2010 wurde der dort gebrannte und gereifte Whisky erstmals international durch Jim Murray`s Whisky Bible mit 94 Punkten prämiert. 2016 wurde die Destillerie dann von Steffen Lohr, Sebastian Brack und Bastian Heuser übernommen und zu Deutschlands erster Roggen-Whiskey-Destillerie transformiert. 2019 wurde STORK CLUB zum „World’s Best Rye Whiskey“ bei den World Whiskies Awards gewählt. Hinter STORK CLUB steht zum einen Steffen Lohr. Der ehemalige Bartender arbeitete jahrelang als Markenbotschafter für Bacardi, bevor er sich mit Bastian Heuser und Sebastian Brack mit der Agentur »Small Big Brands« selbständig machte. Sebastian Brack wiederum erfand die erfolgreiche Bitterlimonadenmarke »Thomas Henry« und ist Mitgründer von »Belsazar« Vermouth. Dritter im Bunde ist Bastian Heuser – ebenfalls ehemaliger Bartender und einer der Mitgründer des »Bar Convent Berlin«, der europäischen Leitmesse für die Bar- und Getränkeindustrie. Ihr Manifesto, nachdem sie ihre Whiskys in der Spreewald-Destillerie produzieren: In character, in manner, in style, in all the things, the supreme excellence is SIMPLICITY.

Tatsächlich ist der deutsche Whisky noch ein relativ junges Produkt. Whisky kam ursprünglich aus Schottland, Irland und den USA und galt aufgrund der hohen Importpreise seit der Nachkriegszeit als Luxus- bzw. Prestige-Getränk. Erst Ende der 1950er Jahre begannen hiesige Brenner mit der Produktion eigener Whiskys, um dann für lange Zeit wieder in der Nische zu verschwinden. Mit Beginn der 2000er Jahre setzte ein Wandel ein, der eine – auch international anerkannte – deutsche Whiskyproduktion hervorbrachte. (Quelle: Kuriose-Feiertage.de)

Ins Leben gerufen wurde der Tag des Deutschen Whiskys vom Verband Deutscher Whiskybrenner VDW. 43 Brennereien und 6 Fördermitglieder zählt der im Jahr 2012 gegründete Verband mittlerweile, der sich für die Förderung der Bekanntheit des deutschen Whiskys einsetzt. Gemeinsam stehen die Verbandsmitglieder für die Qualität ihrer Produkte ein und wollen auch Neuinteressierte begeistern für das flüssige Gold, das längst eine breite Fangemeinde gefunden hat.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://glina-destillerie.de

https://grumsiner.de

https://sandhill-whisky.com

www.preussischerwhisky.de

www.schlossgut-altlandsberg.de

https://stork-club-whiskey.com

www.deutsche-whiskybrenner.de

www.proagro.de

26. Brandenburger Landpartie – klein, informativ, erfolgreich! – eine vorläufige Bilanz

Schönwalde-Glien – Über 100 ländliche Unternehmen und Einrichtungen haben am Wochenende ihre Tore für Besucher geöffnet und zur 26. Brandenburger Landpartie geladen.

Die Neuauflage der Brandenburger Landpartie in reduzierter Form nach einem Jahr Pause und unter Corona-Bedingungen ist geglückt. Über 35.000 Gäste nutzten die Chance, die über 100 Teilnehmerbetriebe zu besuchen. Trotz der schwierigen Voraussetzungen sowohl corona- als auch wetterseitig zeigten sich die Veranstalter und die Gäste mit den Verlauf des Landpartie-Wochenendes zufrieden. Insgesamt kamen zirka ein Drittel weniger Besucher auf die Höfe, sodass die Brandenburger Landpartie im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger verlief.

Axel Vogel hat seine erste Landpartie als Landwirtschaftsminister sehr genossen: „An diesem Wochenende fand der Neustart der Brandenburger Landpartie als `stille Landpartie´ statt, bei der Informationen und spannende Präsentationen der einzelnen Unternehmen im Vordergrund standen. Wir sind auf sehr viele wissbegierige Menschen gestoßen, die sich freuten, endlich wieder auf Landpartie gehen zu können, und so die Chance nutzten, Informationen zur vielgestaltigen Brandenburger Landwirtschaft und Erzeugung regionaler Produkte aus erster Hand zu erhalten. Die Brandenburger Landpartie hat unter schwierigen Bedingungen ihre Bewährungsprobe bestanden und wir hoffen darauf, dass im nächsten Jahr wieder mehr Unternehmen teilnehmen und so der ländliche Raum in all seinen Facetten noch besser präsentiert werden kann.“

Seit 1994 will die Landpartie Lust aufs Land und regionale Produkte machen, die Besucher unterhalten, aber auch offen über die Situation der heimischen Landwirtschaft informieren.

Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbands pro agro, der die Landpartie Jahr für Jahr organisiert, freut sich, dass trotz der Unsicherheiten viele Betriebe für Besucher geöffnet haben: „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen der über 100 ländlichen Unternehmen, die an diesem Wochenende viele informative Programme auf die Beine gestellt haben und ihren Gästen Einblicke in ihre tägliche Arbeit gegeben haben.“ Ein starker ländlicher Raum und ein Bekenntnis zur Regionalität gehen für Kai Rückewold Hand in Hand: „Landwirtschaftliche Unternehmen, Hofläden sowie Direktvermarkter befinden sich schwerpunktmäßig im ländlichen Raum und bieten Perspektiven. Die Unternehmen sind in das soziale Umfeld ihrer Region eingebunden – sie unterstützen und sind Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Gefüges. Dies macht den ländlichen Raum attraktiv und lebenswert. Die Brandenburger Landpartie am zweiten Juni-Wochenende bietet den Anlass, dies zu entdecken und rückt in den Mittelpunkt, was ganzjährig erlebbar ist.“

Viele kleine familiär geführte Betriebe öffneten ihre Tore am Wochenende, Menschen aus der näheren Umgebung der Unternehmen besuchten die Höfe, aber auch Familien aus Berlin oder Potsdam fanden den Weg in entferntere Regionen. Besucher konnten nicht nur durch die Ställe und über Felder streifen, sondern auch erleben wie mit handwerklichem Geschick regionale Lebensmittel erzeugt werden. Elf Betriebe öffneten das erste Mal zur Landpartie ihre Tore und freuten sich sehr über das Interesse an ihrer Arbeit.

„Mit der Brandenburger Landpartie starten wir in die Saison. Die Landwirtschaft ist die erste Branche, die jetzt die Tore geöffnet hat. Die Gäste konnten an diesem Wochenende auf kurzem Weg direkt erleben, dass wir Landwirte ihre Lebensmittel produzieren.“, erklärt Hendrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands. „Mein Dank gilt allen Betrieben, die sich den Regeln unterworfen haben und Gäste empfingen.“

Trotz aller Umstände ist man beim Verband pro agro zuversichtlich, dass die diesjährige Landpartie für alle teilnehmenden Betriebe ein Erfolg darstellt. Für viele Gäste ist das zweite Juniwochenende ein fester Termin im Kalender. Die Freude über das Stattfinden der Veranstaltung war groß und für die einzuhaltenden Regeln wurde viel Verständnis gezeigt. Die Unternehmen waren gut vorbereitet, teilweise sogar mit eigenen Teststationen. Der Fokus auf die Darstellung von `Landwirtschaft pur´ und das Aufzeigen der beruflichen Möglichkeiten in den grünen Berufen wurde von den Gästen sehr gut angenommen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

www.proagro.de

Pressemitteilung

11. Juni 1157 – Herzlichen Glückwunsch Brandenburg zu Deinem Regionalfeiertag!

Schönwalde-Glien – Als Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. mit „natürlich Brandenburg“ im Logo ist es uns zugleich Freude und Bedürfnis auch einmal abseits unserer täglichen Arbeit für unser schönes Land auf einen besonderen Termin hinzuweisen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Regionalität hat ein Stück weit auch immer mit Identität zu tun. Für unsere Brandenburger Identität hält diese Woche ein besonderes Datum bereit, welches viele Brandenburger bisher so gar nicht auf dem Schirm haben und das deshalb hier vom Märkischen Wanderer ein wenig in Erinnerung gerufen werden soll.

Wir könnten am 11. Juni Geburtstag feiern, 864 Jahre Brandenburg.

Am 11. Juni 1157 gelang der Askanier Albrecht von Ballenstedt wieder in den Besitz der Brandenburg. Diese wurde ihm bereits sieben Jahre zuvor durch eine damals schon 25 Jahre alte Abmachung zwischen Albrecht und dem letzten slawischen und schon christlichen Fürsten auf der Brandenburg, Pribislaw-Heinrich, vererbt. Pribislaw-Heinrich war Albrecht freundschaftlich verbunden und machte schon zu seinen Lebzeiten Albrechts Sohn Otto die Zauche zum Taufgeschenk. Jaxa von Köpenick, eventuell ein Verwandter Pribislaw-Heinrichs, fühlte sich durch den Erbvorgang von 1150 übergangen und entriss, vermutlich im März 1157, durch Bestechung der sächsisch-slawischen Besatzung der Brandenburg diese den Händen des Askaniers.

Am 11. Juni 1157 gelangte die Burg wieder unter die Hoheit Albrechts. Der schon länger mit dem Titel eines Markgrafen bedachte Albrecht akzeptierte nun auch diesen Titel – eigentlich hatte er es wohl auf eine eigenständige Herrschaft außerhalb des Heiligen Römischen Reiches oder ein eigenes Herzogtum abgesehen; das hat aber nicht funktionieren wollen – und so gilt der 11. Juni heute als Geburtstag Brandenburgs. Albrecht von Ballenstedt ging als Albrecht der Bär in die Brandenburger, in unsere, Geschichte ein und war der erste Markgraf Brandenburgs. Und auch wenn die Geschichte von der Rückeroberung der Brandenburg nach Säbelrasseln klingt, stellt die Brandenburgwerdung unter Albrecht den Bären etwas für die damalige Zeit Besonderes dar. Es waren ja nicht nur die Askanier, die versuchten im staatenlosen Land zwischen Elbe und Oder Fuß zu fassen. Auch pommersche, polnische, magdeburgische und wettinische Herren warfen ein Auge auf das Land. Im Unterschied zu allen anderen und vorhergehenden Versuchen dürfte Albrecht seinen Erfolg auch dem Umstand verdanken, daß er die Herrschaft über die wichtige Brandenburg eben nicht rein kriegerisch erlangte sondern über Freundschaft und Diplomatie! Und so ist der Brandenburger ja irgendwie auch bis heute: Mitunter gern mal ein wenig knorrig, aber im Grunde seines Herzens ein harmonischer Mensch!

Also, liebes Brandenburg: Herzlichen Glückwunsch und feiere schön!

Der Märkische Wanderer arbeitet für den Verband pro agro und begeistert mit seinem großen Wissensschatz zur Geschichte unseres schönen Landes Brandenburg sowie mit kuriosen und spannenden, lustigen und interessanten Anekdoten. Verkörpert wird der Wanderer durch René Lehmann, seines Zeichens Brandenburgliebhaber und Projektleiter im Verband pro agro.

Informationen zur Brandenburger Geschichte und zum Märkischen Wanderer erhalten Sie unter:

www.brandenburgikon.net

www.brandenburgikon.net/index.php/de/sachlexikon/mark-brandenburg-entstehung

Informationen zum Verband pro agro erhalten Sie hier:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Brandenburger Landpartie – am Wochenende öffnen sich endlich wieder die Tore!

Schönwalde-Glien – Zum 26. Mal öffnen am kommenden Wochenende am 12. und 13. Juni Landwirte, Fischer, Imker, Gärtner, ländliche Manufakturen und Einrichtungen ihre Tore und laden zur Brandenburger Landpartie – mit einigen Hofregeln und ganz viel `Landwirtschaft pur´.

Die Idee hinter der Brandenburger Landpartie ist der Fokus auf die Landwirtschaft in all ihren Facetten. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet dies, Unmengen an spannenden Informationen sowie über 100 Unternehmen und Höfe, die Einblicke in die Vielfalt der Landwirtschaft bieten. Vor diesem Hintergrund werden beispielsweise in der diesjährigen Ausgabe des Landpartie-Hefts auch mehr Zahlen, Daten und Fakten rund um die Landwirtschaft dargestellt.

Unter dem Motto Entdecken-Erleben-Genießen soll das Verständnis für moderne Landwirtschaft verbessert werden. Die Besucherinnen und Besucher werden über die landwirtschaftliche Produktion, die Veredlung und die Vermarktung der oftmals in Handarbeit hergestellten Produkte informiert. So erfolgt eine Sensibilisierung und Steigerung der Wertschätzung und des Vertrauens für die regionalen Produkte.

Fachkräftesicherung und -gewinnung erlangt auch in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Die Landwirtschaft steht hierbei in Konkurrenz mit den anderen Branchen. Bei allen Teilnehmern mit dem Button Landwirtschaft pur kann man die landwirtschaftliche Urproduktion sehen und erleben – und sich zu einer Ausbildung informieren. In diesem Jahr rückt das Thema Ausbildungsberufe in der Landwirtschaft noch weiter in den Mittelpunkt – beispielsweise werden 14 Grüne Berufe in der Broschüre vorgestellt.

Pandemiebedingt haben sich in diesem Jahr weniger Unternehmen angemeldet, dafür viele kleinere, familiengeführte. Die AHA-Regeln (Maskenpflicht, Hygieneregeln, Abstand) gelten auch am Landpartie-Wochenende. Alle Akteure der Veranstaltung bitten um Verständnis seitens der Besucher für eventuelle Einschränkungen (Wartezeiten, Besichtigung nur in kleinen Gruppen o. ä.).

Wichtiger Hinweis für die Gäste

Trotz der positiven Entwicklungen der Coronafallzahlen mussten mehrere Betriebe ihre Teilnahme in diesem Jahr leider kurzfristig absagen, da sich strukturbedingt die Corona-Auflagen trotz erster Lockerungen in den Betrieben nicht umsetzen lassen. Die Besucher werden deshalb vor ihren Tourenstart am Wochenende gebeten, sich auf der Seite www.brandenburger-landpartie.de über die aktuellen Zu- und Absagen der Teilnehmerbetriebe zu informieren.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

www.proagro.de

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