Saatguttauschbörsen in Brandenburg

Es ist Winter, der Boden kann zumeist noch gar nicht bearbeitet werden – aber Gartenfreunde denken bereits an die nächste Pflanzsaison und planen ihre Aussaat, sei es im Freiland, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Erbse, Rote Bete, Tomate – welche Sorten sollen es dieses Jahr sein? Was soll im Beet wo angebaut werden? Und woher am besten Saatgut beziehen? Zu diesen Fragen kann man sich in vielen Besucherzentren informieren. Einige haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen, um sich auch in Belangen der Biodiversität in Gärten als Anlaufstellen zu etablieren.

Auf Saatguttauschbörsen verschiedener Brandenburger Besucherinformationszentren kann man sich im ersten Jahresdrittel nun nicht nur zu verschiedenen Kultursorten und Anbaubedingungen austauschen oder zum Anbau unbekannterer Sorten inspirieren lassen, sondern auch selbstgewonnenes Saatgut tauschen oder verschenken. Teilweise gibt es zudem die Möglichkeit, Saatgut käuflich zu erwerben.

Den Anfang macht am 23.01. das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle. Neben der Saatguttauschböse gibt es auch die Möglichkeit, Saatgut vom VERN e.V. zu erwerben, Gartenwerkzeug im Instandhaltungsworkshop zu reparieren und sich zur Anzucht von Gemüsepflanzen zu informieren. Vom VERN gibt es als Bonbon obendrein noch Saatgut, das nicht in den Verkauf geht, zu verschenken. Für kleinere und größere Gartenfreund*innen gibt es zudem Stände zum Raten, Spielen und Malen. (11-16 Uhr; um Anmeldung wird gebeten: 03331-26040, Blumberger.Muehle@NABU.de)

Weiter geht es in der Woche darauf am 29.01. im Naturparkzentrum Westhavelland, das insbesondere zum Tausch von Tomatensamen einlädt. Von Roter Murmel bis weißes Ochsenherz – stolze 60 Sorten umfasst der Tomatensortenschatz des Naturparkzentrums.  (10-16 Uhr; 03386-211227, npz@nabu-westhavelland.de)

Das Besucherzentrum Burg Lenzen schließt sich an: hier findet am 26.02. eine Saatguttauschbörse statt. Bereits die dritte Tauschbörse im Haus, sind auch hier alle herzlich dazu eingeladen, zum Tauschen und Verschenken von Saatgut vorbei zu kommen. Des Weiteren steht eine Auswahl alter und rarer Sorten des VERN e. V. zum käuflichen Erwerb zur Verfügung. (038792-1221, info@burg-lenzen.de)

Am darauffolgenden Tag, dem 27.02., kann auch im NABU-Besucherzentrum Rühstädt Saatgut getauscht werden. In einem spannenden Vortrag lüftet ein Gemüsebauer aus dem Havelland zudem das Geheimnis zum „Kot des Lebens“. Des Weiteren gibt es Kaffee und Kuchen sowie Bastelideen für Groß und Klein. (13-17 Uhr;  038791-806555, info@nabu-ruehstaedt.de, www.nabu-ruehstaedt.de)

Am selben Tag (27.02.) findet im Naturparkzentrum Hoher Fläming das „Samenfest“ statt. Auch hier finden alle Garteninteressierten, ob sie nun über einen (Klein-)Garten oder eine Fensterbank verfügen, Austausch sowohl an Wissen als auch an Samen. (13-17 Uhr; 033848-60004, www.flaeming.net)

Nicht nur Saatgut, sondern auch Pflanzkartoffeln kann man am 13.03. in Burg Storkow erwerben. Zur 4. Ausgabe dieser Veranstaltung wird wieder eine Auswahl erstklassiger Sorten geboten. (14-17 Uhr; Tourist-Information Burg Storkow, 033678-73108, besucherzentrum@storkow.de)

Die letzte Saatguttauschbörse des Netzwerks findet am 30.04. im Rahmen des 12. Obstblütenfestes im Naturparkzentrum Westhavelland statt. Alte Sorten bekommt man hier nicht nur über Saatguttausch, sondern z. B. auch durch Kauf von Pflanzkartoffeln und Tomatenpflanzen vom VERN e.V. Außerdem gibt es Wissenswertes zu Streuobstwiesen zu erfahren. (13-17 Uhr; 03386-211227, npz@nabu-westhavelland.de)

Die Veranstaltungen werden durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.eler.brandenburg.de .

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Informationen zu Brandenburgs Besucherzentren:
www.natur-schau-spiel.com

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  • Bilder:
    • 4 Fotos; „Garten im Winter“, „Anzucht Fensterbank“, „Saatgut Foto“, „Tomatenpflänzchen Foto“; alle © Sophie Wiemann; Abdruck frei

Natur pur und grenzenlos reiten in Brandenburg 2022

Paaren-Glien, So, wie auf dem Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen, hat im gesamten Land Brandenburg das Pferdejahr 2022 seinen Takt aufgenommen. Für die Betreiber von Reitställen und Zuchtbetrieben war das Vorjahr kein leichtes; umso mehr gilt es nun wieder mit attraktiven Angeboten möglichst viele Menschen für das „Erlebnis Pferd“ zu begeistern.

In Groß Briesen setzt man hierbei auf langjährige Erfahrung und qualifizierte Angebote für Reitbegeisterte. Ob Seminare wie „Reiten ohne Sattel“ und Pferdeführerschein-Lehrgänge für die größeren und großen Pferdesportler oder Pflegeponywochenenden für die Kleinen, welche so an den verantwortlichen Umgang mit Tieren herangeführt werden: Die Mischung machts. Entsprechend ist es dann auch kein Wunder, dass auch die Reiturlaubsangebote, wie das ab dem 30. Januar, in Groß Briesen, über die Grenzen des Landes hinaus einen sehr guten Ruf haben.  So stellt dann auch der zuständige Minister des Landes, Axel Vogel, in seinem Grußwort, im aktuellen Katalog „Pferdeland Brandenburg“, stellvertretend für die vielen brandenburgischen, mit Pferden arbeitenden Betriebe und Vereine fest: „Brandenburg ist Pferdeland.“ Die thematische Angebotspallette Brandenburgs reicht dabei tatsächlich von den Wildpferdherden, auf alten Militärübungsflächen, über die zahlreichen, erfolgreichen Pferdezuchten bis zu den Reitsportvereinen und den vielfältigen Urlaubsangeboten mit Pferd, nicht zu vergessen das mannigfache Angebot an Lehrgängen und Turnieren mit Pferdebezug. Mit der Galopprennbahn in Hoppegarten sowie dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) verfügt das Land zudem über zwei historisch Markenanker, die international zum Thema Pferd mit Brandenburg assoziiert werden.  Diese Vielfalt spiegelt auch der frisch erschienene Katalog „Pferdeland Brandenburg“ und die gleichnamige Website (pferdeland-brandenburg.de) von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin, wider. Hier finden sich, neben zahlreichen, regionalen Reit- und Pferdeurlaubsangeboten, auch aktuelle Termine und wissenswerte Sachinformationen für Pferdebegeisterte.

Die Kataloge von pro agro sind an den Tourist-Informationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen, als Flipbook betrachten oder herunterladen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bilder:
    • Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis – Reiten im verschneiten Brandenburg © Foto Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen GmbH; Abdruck frei
    • Cover des Katalogs Pferdeland Brandenburg 2022 © pro agro; Abdruck frei

Wissenswertes am Rande: Brandenburg hat eines der liberalsten Reitgesetze Deutschlands. Während in fast allen anderen Bundesländern Reiten grundsätzlich verboten und nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt ist, ist es in Brandenburg genau umgekehrt: Hier darf grundsätzlich überall geritten werden, und es ist nur auf ganz wenigen Strecken ausdrücklich verboten. Ein Pfund, mit dem man wuchern kann.


Kleine Landeskunde am Rande: Groß Briesen im Fläming wurde 1422 erstmals erwähnt und gehörte bis 1815 zum Amt Belzig im Königreich Sachsen. Im Ergebnis des Wiener Kongresses kam es zu Brandenburg. In der neu geschaffenen Provinz Brandenburg lag es im Kreis Zauch-Belzig; dies bis 1952. Heute ist Groß Briesen ein Ortsteil Bad Belzigs und gehört zum Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Tourismus in ländlichen Räumen – Hier Angebot, da Kunde. Wie funktioniert der Weg dazwischen?

Paaren-Glien/Seddiner See Eine Perle an sich mag schön anzuschauen sein. Und auch in „ihrer“ Muschel bietet sie einen faszinierenden Anblick. Zur vollen Wirkung gelangt eine Perle aber oft erst, wenn sie geborgen, auf einer Kette aneinandergereiht mit anderen Perlen den Betrachter in der Auslage eines Juweliers anspricht. Nicht als Zufallsfund am Strand, sondern als Produkt am richtigen Ort den richtigen Leuten präsentiert. Mit dem Tourismus in ländlichen Räumen verhält es sich ähnlich.

Am 24. November fand in der Heimvolkshochschule am Seddiner See der „Tag des ländlichen Tourismus 2021“ statt. Organsiert wurde die Veranstaltung durch die beiden Partner Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg und dem Verband pro agro e.V..

Im Rahmen der Fachtagung wurden zu ausgewählten Themenbereichen sechs Vorträge gehalten. Das Ergebnis der anschließenden konstruktiven Diskurse mit den über 30 Präsenz- und Onlineteilnehmern zur Frage „Wie können wir den Landtourismus zukünftig noch attraktiver gestalten?“ fasst der Fachbereichsleiter „Land- und Naturtourismus“ bei pro agro, Dennis Kummer, wie folgt zusammen:

„Die Umsetzung von erfolgreichen Projekten ist eng verbunden mit dem Zusammenspiel aus einer Vision, einem strategischen Konzept und einem passenden Werkzeugkasten. Darüber hinaus bedarf es einer grundlegenden Offenheit gegenüber neuen Dingen sowie der Kenntnis über regionale Besonderheiten und bereits bestehenden Angeboten. Vorteilhaft ist ferner genaues Wissen über Zielgruppen, welche regionalen Angebote/Produkte als attraktiv und nutzstiftend erachtet werden. Wenn dies alles gegeben ist, ist der Weg für die Entstehung von neuen, besonderen, nachhaltigen Orten im ländlichen Raum für anspruchsvolle und zugleich wertschätzende Gäste nicht mehr weit.“

Das A und O ist und bleibt darüber hinaus die Vernetzung der einzelnen Angebote. Dies sorgt dafür, daß das Angebot überhaupt ins Blickfeld gerät und insgesamt attraktiv erscheint. Die wenigsten Anbieter im ländlichen Raum können als Einzelkämpfer bestehen und die geforderte Aufenthaltsqualität über eine längere Aufenthaltsdauer bieten. Gemeinsam mit den Angeboten der gesamten Region findet man beim Zielpublikum aber die nötige Beachtung und den gewünschten Zuspruch.

Alexandra Tautz, Leiterin des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg, betont weiterhin: „Landtourismus leistet einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zum Erhalt öffentlicher Infrastruktur und zur Schaffung von Lebensqualität in den ländlichen Räumen Brandenburgs. Im Forum, das die LEADER-Vernetzungsstelle des Landes Brandenburg ist, bearbeiten wir das Thema Landtourismus bereits seit vielen Jahren mit den Brandenburger LEADER-Regionen. Die vorgestellten Beispiele aus Brandenburg – wie der Thomashof in der Region Oberhavel – zeigen, was mit LEADER-Mitteln im Bereich des Landtourismus möglich ist. Daher möchte ich insbesondere auch darauf hinweisen, dass der Wettbewerb zur Auswahl als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2023 bis 2027 gestartet ist. Bringen Sie sich vor Ort mit dem Thema Landtourismus in die Beteiligungsprozesse ein!“.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg unterstützt seit 2008 die Aktivitäten der Lokalen Aktionsgruppen im LEADER-Prozess. Das Forum ist eine Dialogplattform und die Landesvernetzungsstelle für alle Engagierten in der ländlichen Entwicklung in Brandenburg. Es ist an der Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V. beheimatet und wird vom Land Brandenburg mit Mitteln der EU finanziert.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und den einzelnen Fachvorträgen erhalten Sie unter:
www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bild: Tagungssituation mit Abstand © pro agro e.V., Holger Klementz; Abdruck frei

Einladung zum brandenburgischen Tag des ländlichen Tourismus

Tag des des ländlichen Tourismus
am 24. November 2021
Heimvolkshochschule am Seddiner See
Seeweg 2, 14554 Seddiner See
9 – 15 Uhr

Für touristische Akteure in ländlichen Räumen wird es nicht erst seit Corona immer wichtiger, die Chancen des Landtourismus zu nutzen, um vom stark wachsenden Trend hin zum Inlandstourismus zu profitieren. Kopfsteinpflaster, Feldsteinmauern, Alleen und Obststände – mit Kassen des Vertrauens, am Wegesrand …  Was macht den Ausflug, den Urlaub im ländlichen Raum so besonders für die Gäste? Mit welchem „Pfund“ könnten touristische Anbieter in Brandenburg mehr wuchern und stärker Begeisterung wecken? Kennen wir selbst das Besondere, das die Gäste hier suchen und von denen diese daheim begeistert berichten?

Alle brandenburgischen Gastronomen, Übernachtungsgastgeber und Anbieter von touristischen Erlebnissen, aber auch alle Vertreter von interessierten Gemeinden, Vereinen und Verbänden, sind eingeladen am Mittwoch, dem 24. November, dem Tag des ländlichen Tourismus, in der Heimvolkshochschule am Seddiner See gemeinsam zu beraten und herauszuarbeiten, was den Ausflug oder den Urlaub bei uns, auf dem Land, für Gäste besonders macht und wie die identifizierten lokalen bzw. regionalen Merkmale touristisch nutzbare Relevanz gewinnen können. Mit dabei sind auch Vertreter der Tourismuswirtschaft, der regionalen Wirtschaftsförderung sowie Gäste aus Politik und Wissenschaft.

Zwischen 9 und 15 Uhr bieten Themenvorträge Ansätze zur Diskussion und stellen anhand von Beispielen Handlungsmöglichkeiten vor. So stellt der Tourismusverband Havelland ein Netzwerk aus Gastronomen, Beherbergungsbetrieben, Hofläden und Erzeugern vor, welches entlang der FONTANE.RAD-Route zum gemeinsamen Nutzen zusammenarbeitet. Aber auch über den Gartenzaun wird geschaut: Sinnstiftende Vernetzung im ländlichen Raum wird am Beispiel der mittelhessischen Backhäuser wird vorgestellt.

Das gesamte Programm, der Veranstaltungsflyer und der Link zur Anmeldung sind unter landurlaub-brandenburg.de abzurufen. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 10,70 Euro (Verpflegungspauschale).

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de,

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Programm zum Tag des ländlichen Tourismus als PDF

Bilder zum Download, Abdruck frei:
©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß ©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

Anregungen für Ferien, Freizeit und Einkaufen beim Bauern in 2022

Katalog spiegelt Erlebnisangebote und lädt zum Entdecken ein

Traditionell veröffentlicht der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., pro agro, im Oktober seinen „Jahres-Bestseller“, den Katalog Landurlaub Brandenburg. „Dieser Katalog“, so schreibt es der für den ländlichen Raum zuständige Minister des Landes Brandenburg, Axel Vogel, in seinem Vorwort „macht Lust auf Expeditionen Marke Brandenburg.“ Dennis Kummer, zuständiger Fachbereichsleiter für Land- und Naturtourismus bei pro agro verrät schon einmal, wohin diese Expeditionen führen könnten: „Für 2022 empfehlen wir beispielsweise eine Radtour entlang des ´DahmeRadweg´, einem touristischen Kleinod, vor der Berliner Haustür. Wir lassen die Sterne im Havelland funkeln und verführen zum Pyramidenbesuch an der Oberbarnimer Feldsteinroute.“

Beim Blättern und Schmökern überrascht immer wieder die Vielfalt der ländlichen Erlebnisangebote Brandenburgs. Redaktionell werden von der Brandenburger Bierstraße über die Rangertouren zum Auerhuhn in der Niederlausitzer Heide bis zur Vorstellung alter Kulturpflanzen unter dem Motto „Essen gegen Vergessen“ so viele Themen behandelt, dass man als Leser seinen Ausflugskalender für das kommende Jahr schnell gefüllt hat. Gut, dass es da noch die Vorstellung von ländlichen Gastgebern gibt, bei denen man den Brandenburg-Urlaub gleich buchen kann. Dass dieser Service auch online auf den pro-agro-websites verfügbar ist, macht alles unkompliziert für Interessierte.

Dennis Kummer schmunzelt, wenn er gefragt wird, ob ein Katalog für den Land-Urlaub bzw. den Landausflug noch zeitgemäß ist, wenn es doch auch auf die Balearen oder an den Strand nach Thailand gehen könnte. „Auf jeder Messe werden uns die Kataloge aus der Hand gerissen und die eingehenden Bestellungen sprechen auch für das Produkt. Natürlich werden wir die Verfügbarkeit der Angebote immer auch möglichst modern halten. Derzeit nutzen viele das Flipbook des Katalogs, neue technische Anwendungen sind in der Diskussion. Ich bin überzeugt, dass die aktuell hohe Nachfrage nicht allein Corona und dem daraus folgenden Zwang zum Urlaub in der Heimat geschuldet ist, sondern einen touristischen Trend zum Urlaub vor der Haustür spiegelt.Denn bei der innerfamiliären Diskussion bei der Urlaubsplanung spielt der ökologische Fußabdruck auch eine immer größere Rolle, so unsere Erfahrung. Jede Statistik bestätigt, dass die Deutschen am liebsten in Deutschland Urlaub machen … Hinzu kommen in unserer Region die vielen Neu-Berliner, die das Umland der Hauptstadt als spannende Reiseregion für sich entdecken.“ Einen Tipp gibt es noch von pro agro: Bereits im Dezember erscheint der Spezialkatalog „Pferdeland Brandenburg 2022“.

Die Kataloge sind an allen Touristinformationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Ansprechpartner für die Redaktion:

  • Herr Dennis Kummer. Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus
  • E_Mail: kummer@proagro.de
  • Tel.: +49 (0) 33230- 2077-36

Recherchelink:

 

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Bilder zum Download, Abdruck frei:

  • © pro agro _  Cover Katalog Landurlaub Brandenburg 2022
  • © pro agro_ Dennis Kummer präsentiert den Katalog _q
  • © Foto pro agro _  Dennis Kummer prüft den frisch gedruckten Katalog_h

 

Ein Land im Zeichen des Apfels

Döllingen/Dolinki (Plessa/Plesow) – Am kommenden Sonntag (26. September) feiert der Pomologische Schau- und Lehrgarten den 26. Niederlausitzer Apfeltag.

Nachdem bereits am Sonnabend in Buckow (Märkische Schweiz) anläßlich des 31. Geburtstages des Naturparks Märkische Schweiz auf einem Apfelfest dem gesunden Kernobst gehuldigt wurde, wird die Paradiesfrucht auch am Sonntag (26. September) im kleinen Döllingen/Doliniki im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaften auf dem 26. Niederlausitzer Apfeltag gefeiert.

Neben der beliebten Apfelschau und dem Angebot der Apfelsortenbestimmung wird der Apfeltag traditionell von einem Bauern- und Handwerkermarkt mit frischen Waren und Produkten aus regionaler, landwirtschaftlicher und biologischer Erzeugung begleitet. Gut 40 Aussteller präsentieren ihre vielfältigen und qualitativ hochwertigen Produkte. An zahlreichen Ständen werden typische Obstprodukte wie Tafelobst, Säfte, Marmeladen und Brände aber auch Wild-, Wasserbüffel- oder Fischspezialitäten von unseren Direktvermarktern angeboten. Aussteller aus den Bereichen Pflanzen & Garten bieten Beratung und Information und stellen nützliche Angebote für den eigenen Garten vor.

Die Erntewagen des Obst- und Gartenbauvereins Hohenleipisch e.V. fahren 12.30 Uhr auf das Festgelände ein, anschließend kann beim Traktorentreff gefachsimpelt werden.

Herzhafte Spezialitäten, Süßes vom Bäcker oder außergewöhnliche Fruchtsäfte – es werden regionale Köstlichkeiten aller Art geboten. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen in der Showküche Michael (Micky) Ihlo vom Gasthaus „Zum Elstertal“ in Zeischa und Helmut Hummel, Kochausbilder in Brandenburg (Havel) und Trainer der Jugend-Kochmannschaft.

Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen auf, es gibt Unterhaltsames mit den Lobenburgern, Abgerundet wird das von Marion Hirche moderierte Programm mit Walzer, Tango, Klezmer, Swing der Dresdner Gruppe „Die Elbzigeuner“.

Viele Aktionen für unsere Kleinen laden zum Mitmachen ein, das ASB-Spielmobil und auch ein Eselwagen stehen bereit.

pro agro unterstützt den 26. Lausitzer Apfeltag und wirbt vor Ort mit verschiedenen Mitnahmepublikationen für den Brandenburger Ausflugs- und Landtourismus, Einkaufen beim Bauern und das Brandenburger Pferdeland.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Links zum Thema

www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de
www.proagro.de

www.brandenburger-landpartie.de

Historisches am Rande:
Döllingen/Doliniki wurde 1400 erstmals urkundlich erwähnt und liegt im sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet.
Brandenburg und die Niederlausitz:
Der Begriff „Niederlausitz“ ist ein Kind des 15./16. Jahrhunderts. Bis dahin gab es nur die Lausitz und sie entsprach in ihre Ausdehnung in etwa der heutigen Niederlausitz. Die heutige (sächsische) Oberlausitz wurde damals noch nicht zur Lausitz gezählt. Slawisches Siedlungsgebiet hingegen war der gesamte Raum zwischen Ostsee und Erzgebirge, wovon auch in Brandenburg die vielen Ortsnamen slawischen Ursprungs zeugen.
Albrecht der Bär, der Gründer und erste Markgraf Brandenburgs war noch vor Gründung Brandenburgs (1157) Markgraf der Lausitz (also der späteren Niederlausitz); von 1124-1131. Die Markgrafenwürde der Lausitz wurde ihm 1131 wieder aberkannt und ging nach kurzem Intermezzo derer von Groitzsch 1135 an das Haus Wettin, das Herrscherhaus der Mark Meißen, später bekannt als Sachsen. 1815 wurde die Niederlausitz ein Teil Brandenburgs und ist es bis heute.

Presseinformation

Zwiebelkuchentag in Schwante – die Pizza von hier oder von der Wiederentdeckung einer durchaus regionalen Spezialität

Schwante – Am kommenden Sonnabend (18. September) begeht die Bäckerei Plentz in Schwante (Oberkrämer) den Zwiebelkuchentag und lädt zum gemütlichen Beisammensein beim regionalen Bäcker ein.

Pizza, Flammkuchen und Zwiebelkuchen ähneln sich durchaus und haben eines gemein: Wie so ziemlich jede regionale Spezialität sind sie ursprünglich ein Arme-Leute-Essen gewesen. Regionale Spezialität und „Haute Cuisine“ gehen von Haus aus erst mal nicht zusammen. Lecker sind die regionalen Spezialitäten aber trotzdem oder deswegen vielleicht auch erst recht.

Und während man für die Herkunft der Pizza Italien anzugeben weiß, man den Flammkuchen klar im Süden verortet (Elsaß, Lothringen, Pfalz, Baden, Saarland), irrt man, wenn man annimmt, daß der Zwiebelkuchen eine Spezialität ausschließlich süddeutscher Weingegenden oder aus der Schweiz sei. Auch hierzulande ist der Zwiebelkuchen heimisch und verbreitet, zumindest war er das mal.

Mit dem Zwiebelkuchenfest vergangener Jahre und dem Zwiebelkuchentag am 18. September dieses Jahres erinnert die Bäckerei Plentz in Schwante an eine früher auch in unseren Breiten gern zubereitete Spezialität aus einfachem Hause. Neben dem Zwiebelkuchen gibt es am Sonnabend, quasi zum Vergleich, auch den ähnlichen Flammkuchen. Während der Zwiebelkuchen mit klassischem Hefeteig zubereitet wird, nutzt man für den Flammkuchen in der Regel Vollkornteig. Auch verschiedene Brotsorten werden an diesem Tage frisch im Holzbackofen zubereitet und es fällt der Startschuß für die diesjährige Saison der Dominosteinmanufaktur, wobei die ersten Ergebnisse auch gleich vor Ort verkostet werden können.

Eine Herzensangelegenheit der Bäckerei Plentz ist es, auch in diesem Jahr die Aktion „Backen + Packen“ zu unterstützen. Bäckereien und Konditoreien aus dem deutschsprachigen Raum backen Leckereien und verpacken diese in einer Box-to-go, dem vorgefertigten Karton der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.  Bäcker- und Konditorenkunden befüllen diesen Karton anschließend mit liebevoll ausgesuchten Geschenken – für ein Kind, das normalerweise keine Geschenke bekommt. Die Filialen der Bäckerei Plentz in Oberkrämer dienen hier als Annahmestelle für die Geschenkkartons.

Livemusik und Kinderschminken sowie Anbieter weiterer regionaler Produkte runden das Angebot ab.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.plentz.de
www.die-samariter.org/aktuelles/backen-und-packen/
www.proagro.de

Historisches am Rande:

Schwante wurde 1355 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte als Teil des Ländchens Glien vom Mittelalter bis 1770 zum Havelländischen Kreis in der Mittelmark. 1770 war Schwante Teil des neu gebildeten Glien-Löwenbergschen-Kreises und wurde 1817 in den neuen Kreis Osthavelland eingegliedert. Dieser hatte bis 1952 bestand. 1952-1993 gehörte Schwante zum Kreis Oranienburg und seit 1993 zum Kreis Oberhavel.

Vieles, was in Brandenburg heute als heimisch angesehen werden kann, wurde durch die lang anhaltende Geschichte von Einwanderung ins Land gebracht. So darf angenommen werden, daß der Zwiebelkuchen auch durch Schweizer Einwanderer den Weg nach Brandenburg fand. Seit 1640 vereinzelt, ab 1685 massiv, warb Brandenburg in der Schweiz um Einwanderer. Vornehmlich in den Kantonen Zürich und Bern. Bern widmet bis heute auf dem „Zibelemärit“ – dem Zwiebelmarkt, ein Jahrmarkt mit Volksfestcharakter – auch dem Zwiebelkuchen eine besondere Aufmerksamkeit. Die eingewanderten Schweizer brachten ihrerzeit auch Know-How in Sachen Milch- und Weideviehhaltung nach Brandenburg und so wurde aus der ursprünglichen Herkunftsbezeichnung „Schweizer“ eine Berufsbezeichnung – Viehzucht und Molkerei nach Schweizerart – wie man sie in erhaltenen Kirchenbüchern und Chroniken Brandenburgs noch heute entdecken kann.

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Neues aus Brandenburg! Aufruf zur Teilnahme am pro agro Marketingpreis 2022

Schönwalde-Glien – Seit einem knappen Vierteljahrhundert fördert der Verband pro agro mit seinem Marketingpreis Innovationen des ländlichen Raumes. Zum 23. Mal lobt der Verband den pro agro Marketingpreis aus, der traditionell zu Jahresbeginn im Umfeld Internationalen Grünen Woche Berlin verliehen werden wird.

Kreative Brandenburger Unternehmen und Einrichtungen der unten stehenden Kategorien sind ab sofort herzlich aufgerufen, sich am Wettbewerb um den „pro agro Marketingpreis 2022 – natürlich Brandenburg!“ zu beteiligen!

  1. Ernährungswirtschaft
  2. Direktvermarktung
  3. Land- und Naturtourismus

Eine hochkarätige Fachjury, viel Medienaufmerksamkeit, die Preisübergabe mit Agrarminister Axel Vogel, Kommunikationsmöglichkeiten und Werbung über ein ganzes Jahr erwarten alle Teilnehmer.
Unternehmen, die sich in den Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung bewerben, haben zusätzlich mit ihrer Bewerbung die Chance, an der Auslobung des EDEKA-Regionalpreises 2022 teilzunehmen.

Der pro agro Marketingpreis 2022 wird für kreative und vermarktungsfähige Produktideen und Vermarktungskonzepte vergeben, in denen vor allem „Brandenburg“ steckt.

Die Preise je Kategorie:

  • ein Videoportrait für Ihre Online-Vermarktung
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern

Alle Teilnehmer werden in die Broschüre „NEUES AUS BRANDENBURG 2022“ aufgenommen und damit öffentlichkeitswirksam über ein ganzes Jahr durch pro agro beworben.

Einsendeschluss der vollständigen Unterlagen ist der 31. Oktober 2021.

Die Jurysitzung findet am 1. Dezember 2021 statt. Auf den folgenden Seiten werden die zu Wettbewerbsbeginn bereits feststehenden Jurymitglieder vorgestellt.

Die Verleihung findet traditionell zu Jahresbeginn durch Agrarminister Axel Vogel, pro agro Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold im Umfeld der Internationalen Grünen Woche Berlin 2022 statt.

Ansprechpartner:

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
in der Region Brandenburg-Berlin e.V.
Sandra Hentschel
Gartenstraße 1-3
14621 Schönwalde-Glien
T. 0 33 230 – 20 77 23
E-Mail: hentschel@proagro.de

Die Ausschreibungsunterlagen sowie Informationen zu den Wettbewerben vergangener Jahre finden Sie unter: www.proagro.de/marketingpreis/

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Presseinformation

 

Auf nach Heidesee zur 2. Heideseer Herbstpartie! – „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“

Heidesee – Am kommenden Sonntag (12. September) lädt Heidesee zur 2. Herbstpartie durch die Gemeinde. Goethes Hinweis auf das Gute in der Nähe ist das Motto für den Streifzug mit Blick hinter die Kulissen regionaler Akteure durch die Gemeinde im Herzen Brandenburgs.

Restaurants, Höfe, Fischereibetriebe, Freizeitvereine und Tourismusanbieter, insgesamt 38 Teilnehmer, bieten den Besuchern der 2. Heideseer Herbstpartie einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens inmitten von Wiesen, Wäldern und Seen. Die regionalen Akteure der Gemeinde Heidesee laden ein zur direkten Begegnung, zum Kennen- und Schätzenlernen.

Um 11 Uhr eröffnen die Initiatoren, der Gewerbeverein Heidesee gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Heidesee Björn Langner, der Vizelandrätin des Landkreises Dahme-Spreewald Susanne Rieckhof sowie pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold  die 2. Heideseer Herbstpartie.

Treffpunkt
Naturhof Heidesee
Weg zur Mühle 2a
15754 Heidesee OT Friedersdorf
T.033768-569869

Die Idee zur 2020 erstmals veranstalteten Heideseer Herbstpartie kam Gerald Bernhardt vom Kräuter- und Naturhof Kolberg, nachdem 2020 die alljährlich im Juni stattfindende Brandenburger Landpartie wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 19 lokale Akteure haben sich damals  in kürzester Zeit zusammengetan. Der Erfolg sprach sich herum und so hat sich dieses Jahr die Zahl der Teilnehmer schon verdoppelt. Die Heideseer bieten ihren Besuchern viel Sehens- und Erlebenswertes auf dem Gemeindegebiet, eine Landpartie im Kleinen.
Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V., dazu: „Es freut uns außerordentlich, dass sich in Heidesee nach dem Muster der landesweiten Brandenburger Landpartie regionale Akteure zusammengefunden haben, um für ihre Region als Standort, Lebensort und Ausflugsziel zu werben.“
Regionale Küche und Spezialitäten, Hofbesichtigungen, Betriebsführungen, eine Ausstellung zur bäuerlichen Lebensweise im Heimathaus Prieros, ein Einblick in die Naturprodukteherstellung und vieles mehr. Kreativ- und Aktivangebote für Kinder sind ebenfalls dabei.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.heideseer-herbstpartie.de

www.proagro.de

 

Am Rande: Einen Ort, ein Dorf historischen Ursprunges mit dem Namen „Heidesee“ gibt es im gesamten Gemeindegebiet nicht. Die Gemeinde im Grünen ist ein Zusammenschluss als Ergebnis der Gebietsreform 2003 und hat sich seinerzeit den ebenso charmanten wie treffenden Namen „Heidesee“ gegeben. Historisch liegt das Gebiet der Gemeinde bis auf zwei kleine Ausnahmen im alten Kreis Beeskow-Storkow, zu DDR-Zeiten im Kreis Königs Wusterhausen und seit 1993 im Landkreis Dahme-Spreewald.

Presseinformation / Presseeinladung

Superfrucht und Brandenburger Spezialität – die heimische Sanddornernte beginnt

Petzow – Am kommenden Sonnabend (4. September) feiert der Sanddorn-Garten in Petzow mit dem 18. Sanddorn-Erntefest die Brandenburger Superfrucht.

Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe oder Sandbeere, so wird in anderen Regionen die Frucht und Pflanze benannt, die der Brandenburger als Sanddorn kennt. Den Namen hat die Frucht in unseren Breiten durch Erfahrungswissen bekommen: Da ist eine Pflanze, die wächst auf Sand und sie hat Dornen – klar – Sanddorn.

Mit dem zehnfachen Vitamin-C-Gehalt einer Zitrone und den sonstigen Inhalts- und Mineralstoffen, der Verarbeitungs- und Anwendungsvielfalt ist der Sanddorn eine regionale Superfrucht, die den Vergleich zu den auf langen Wegen importierten Mode- und Lifestylesamen in Sachen Gesundheit und Einsatzmöglichkeiten nicht zu scheuen braucht. Nicht nur für die Ernährung, auch für die Kosmetikbranche ist Sanddorn ein vielfältig einsetzbarer Rohstoff.

Schon seit der letzten Eiszeit in Europa beheimatet, ist der Sanddorn eine echte Brandenburger Spezialität, gilt doch Brandenburg nach wie vor auch als größter Sanddornproduzent der Bundesrepublik.

Das anspruchslose Wesen des Sanddorns und die Brandenburger Streusandbüchse harmonieren dabei aufs Beste und lassen Brandenburg und den Sanddorn zu einem Traumpaar werden. Weniger bekannt sein dürfte, dass der Sanddorn vom gleichen Strauch nicht in jedem Jahr geerntet werden kann.

Eine Sanddornernte geht grob umrissen wie folgt vor sich:
Sanddornernte ist Handarbeit. Für den Ernteschnitt fährt ein Traktor langsam durch die Gänge zwischen den Sträuchern. Auf seinem Hänger stehen Männer und  Frauen mit elektrischen Scheren und schneiden die Äste mit erntereifen Früchten zu zwei Dritteln ab und lagern diese in Obstkisten. Die Obstkisten werden dann ins Kühlhaus gebracht und schockgefrostet. Am Ende der Erntezeit werden die schockgefrosteten Sanddornäste über ein Rüttelband geführt, wodurch sich die gefrorenen Beeren lösen und anschließend verarbeitet oder gefrostet gelagert werden können. An der Schnittstelle am Strauch benötigt der nachwachende neue Ast nun 2 bis 3 Jahre bis er wieder erntereife Beeren entwickelt hat.

Dies und mehr erfahren Besucher und Besucherinnen des Sanddorn-Erntefestes auch auf dem neu gestalteten Sanddornlehrpfad, der am Sonnabend im Beisein zweier Majestäten eröffnet wird; zugegen sind Ihre Hoheiten die Baumblütenkönigin und die Kirschkönigin.

Eröffnet wird das Sanddorn-Erntefest von Dorothee Berger, Geschäftsführerin der Christine Berger GmbH & Co. KG und Matthias Kühn, Geschäftsführer des Tourismusverband Havelland e.V. Im Rahmen der Eröffnung wird auch das Thema „Bedeutung von Sonderkulturen im Allgemeinen und Sanddorn im Speziellen für den Tourismus“ beleuchtet. Gerade bei regionalen Spezialitäten ist die Verflechtung von Produkt und Herkunftsregion auch aus touristischer Sicht ein lohnenswertes Zusammenspiel.

Der Agrarmarketingverband pro agro unterstützt das 18. Sanddornerntefest und präsentiert darüber hinaus an einem eigenen Stand touristische Angebote zu Urlaub, Freizeit und Einkaufen beim Bauern für das gesamte Land Brandenburg auf dem regionalen Genießer- und Handwerkermarkt. Neben vertrauten Sanddornspezialitäten wie dem Sanddorn-Federweißer oder der Sanddornbratwurst können die Gäste auch ein neues Produkt begutachten und erwerben: mit Sanddorn gebrannte Mandeln.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen  erhalten Sie unter:

www.sanddorn-garten-petzow.de

www.proagro.de

Historisches am Rande:

Petzow wurde 1419 erstmals urkundlich erwähnt, aber schon lange zuvor von Slawen besiedelt. Seit 1929 ist Petzow ein Ortsteil von Werder (Havel).
Bis 1437 zu Sachsen-Wittenberg gehörig, ab 1437 als Lehen zum Kloster Lehnin. Mit der Säkularisation des Klosters 1542 zum Amt Lehnin und somit auch staatsrechtlich zu Brandenburg gehörig.
1542-1815 Zauchescher Kreis; 1815-1952 Kreis Zauch-Belzig; 1952-1990 Kreis Potsdam-Land, identisch mit 1990-1993 Landkreis Potsdam, ab 1993 Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Petzow liegt historisch bzw. kulturlandschaftlich in der Zauche, wird touristisch heute aber zum Havelland gezählt.

Presseinformation

„Durststrecke“ überwunden: Brandenburger Brauereitreffen in Luckenwalde

Luckenwalde – Klein und fein präsentieren sich am 27. und 28. August Brandenburger Kleinbrauereien und deren Freunde auf dem Luckenwalder Marktplatz.

Mit dem Fassbieranstich um 17 Uhr beginnt am Freitag, nach der Absage im letzten Jahr, das 7. Brandenburger Brauereitreffen und gleichzeitig die 2. Luckenwalder Biermeile auf dem Marktplatz des charmanten Flämingortes.
Am Sonnabend begrüßt ab 14 Uhr die Luckenwalder Musikschule die Gäste des Festes. Ebenso auf dem Programm: Die Vorstellung des Brandenburger Bierbotschafters, die Wahl der Brandenburger Bierkönigin, Unterhaltung und jede Menge Informationen rund um das Thema handwerklich gebrautes Bier. Auch der geneigte Hobbybrauer wird an diesem Wochenende in den Vertretern der Brandenburger Bierstrasse und befreundeter Brauereien kompetente Ansprechpartner finden.

pro agro unterstützt als Partner diese Schau des traditionellen, regionalen Genusshandwerks und informiert vor Ort über Angebote des regionalen Tourismus und zum Einkaufen auf dem Lande bei Direktvermarktern und Hofläden. Federführend umgesetzt wird die Veranstaltung von der Luckenwalder Turmklause, Mitglied des Vereins zur Förderung der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.

Corona:
Für den Besuch des Brandenburger Brauereitreffens gilt die 3G-Regel. Eine Registrierung erfolgt über die Luca- oder Corona-App. Auch eine handschriftliche Registrierung ist möglich. Darüber hinaus hat der Veranstalter vor Ort ein Testzentrum eingerichtet.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.turmklause.de

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www.brandenburger-landpartie.de

Teilnehmende Brauereien

aus Brandenburg:

  • Braumanufaktur Forsthaus Templin
  • Braumanufaktur Marstall Boitzenburg
  • Burgbräuhaus Bad Belzig
  • Finsterwalder Brauhaus
  • Fürstenwalde Rathausbrauerei
  • Gasthausbrauerei Turmklause Luckenwalde
  • Sozietätsbrauerei und Brennerei Altlandsberg
  • Spreewaldbrauerei 1788 Schlepzig

befreundete Brauereien

  • Bautzener Brauhaus – Sachsen
  • Brewers Tribute – Berlin
  • Dobry Browar – Gniezno/Gnesen, Polen
  • Message in a Bottle Berlin Craftbier

weitere Freunde

  • Feuerwehr Luckenwalde
  • Spiritus Vini aus Luckenwalde
  • pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Historisches am Rande:
Luckenwalde ist ein Ort des Flämings. Erste urkundliche Erwähnung 1216. Bis 1680 magdeburgisch (Erzstift Magdeburg), ab 1680 als Teil des neuen Herzogtums Magdeburg zu Brandenburg gehörig. Seit 1815 im Kreis Jüterbog-Luckenwalde fester Bestandteil der Provinz Brandenburg. Heute Kreisstadt Teltow-Flämings. Der Pappteller wurde 1867 in Luckenwalde von Hermann Henschel erfunden. Ihm wird auch die Erfindung des mit Werbung bedruckten Bierdeckels zugeschrieben. Und auch der Jüterboger Bierstreit ist eine interessante Geschichte, die mit Luckenwalde in Verbindung steht.

Pressemitteilung

Endlich wieder: Sommermarkt mit Brandenburger Spezialitäten in Berlin

Berlin Dahlem – Zahlreiche Aussteller präsentieren und verkaufen am kommenden Wochenende (21. und 22. August) auf dem Landgut der Domäne Dahlem sommerliche Spezialitäten wie Obst, Gemüse, Blumen, Kunsthandwerk und Design, regionale Produkte und ökologische Gastronomie – unterstützt vom Agrarmarketingverband pro agro.

Als Partner dieser traditionsreichen Veranstaltung bietet pro agro Direktvermarktern und Unternehmen aus Ernährungswirtschaft und Tourismus eine Plattform und präsentiert dem Besucher kreative Brandenburger Produktideen aus regionaler Kulinarik und ländlichem Tourismus.

Neben den Marktständen der Ausstellenden gehören zu den Programm-Highlights unter anderem das Ponyreiten auf den Tieren der Stallgemeinschaft Domäne Dahlem und Traktorfahrten über das Gelände des Freilichtmuseums. Auf dem Rondell des Marktplatzes ist eine Mini-Ausstellung echter, historischer Landmaschinen zu sehen. Und natürlich können auch Tiere bestaunt werden: Astrid Masson, Leiterin des Bereichs Landwirtschaft, führt an beiden Markttagen jeweils 14h und 17h eine 20-minütige Zugrinder-Show vor.

Möglich gemacht wird die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs durch ein sicheres Hygiene-Konzept: Auf dem Gelände sind nur nachweislich Getestete, Geimpfte oder Genesene zugelassen. Zusätzlich ist das Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Sitzplätze im Catering-Bereich für Besucher über 12 Jahren Pflicht.

Ein E-Ticketing-System mit Zeitfenstern und QR-Codes erfasst und begrenzt vor Ort die maximale Besucheranzahl auf die vom Land Berlin vorgegebene Menge. Kurzfristig entschlossene Besucher können sich nur wenige Meter vom Veranstaltungsort, im Testzentrum in der Königin-Luise-Straße 40, kostenfrei testen lassen.

E-Tickets mit Zeitfenster können bereits vorab zum Preis von 3,50 € bzw. ermäßigt 2 € unter www.eventfrog.de/domaenedahlem erworben werden. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei, ein Zeitfenster muss aber gebucht werden.

Die Domäne Dahlem ist ein Freilichtmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt. Auf dem ehemaligen märkischen Rittergut mitten in der deutschen Hauptstadt, dessen historischer Boden seit mehr als 800 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird, liegt heute ein Museum sowie der ökologisch geführte, landwirtschaftliche Demonstrationsbetrieb mit Äckern und Nutztieren. Bio-Bauernhof, Hofladen und altes Handwerk zeigen den lebendigen Arbeitsalltag und ergänzen sich mit Ausstellungen, Führungen und Workshops.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.domaene-dahlem.de

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Pressemitteilung

26. Brandenburger Landpartie – klein, informativ, erfolgreich! – eine vorläufige Bilanz

Schönwalde-Glien – Über 100 ländliche Unternehmen und Einrichtungen haben am Wochenende ihre Tore für Besucher geöffnet und zur 26. Brandenburger Landpartie geladen.

Die Neuauflage der Brandenburger Landpartie in reduzierter Form nach einem Jahr Pause und unter Corona-Bedingungen ist geglückt. Über 35.000 Gäste nutzten die Chance, die über 100 Teilnehmerbetriebe zu besuchen. Trotz der schwierigen Voraussetzungen sowohl corona- als auch wetterseitig zeigten sich die Veranstalter und die Gäste mit den Verlauf des Landpartie-Wochenendes zufrieden. Insgesamt kamen zirka ein Drittel weniger Besucher auf die Höfe, sodass die Brandenburger Landpartie im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger verlief.

Axel Vogel hat seine erste Landpartie als Landwirtschaftsminister sehr genossen: „An diesem Wochenende fand der Neustart der Brandenburger Landpartie als `stille Landpartie´ statt, bei der Informationen und spannende Präsentationen der einzelnen Unternehmen im Vordergrund standen. Wir sind auf sehr viele wissbegierige Menschen gestoßen, die sich freuten, endlich wieder auf Landpartie gehen zu können, und so die Chance nutzten, Informationen zur vielgestaltigen Brandenburger Landwirtschaft und Erzeugung regionaler Produkte aus erster Hand zu erhalten. Die Brandenburger Landpartie hat unter schwierigen Bedingungen ihre Bewährungsprobe bestanden und wir hoffen darauf, dass im nächsten Jahr wieder mehr Unternehmen teilnehmen und so der ländliche Raum in all seinen Facetten noch besser präsentiert werden kann.“

Seit 1994 will die Landpartie Lust aufs Land und regionale Produkte machen, die Besucher unterhalten, aber auch offen über die Situation der heimischen Landwirtschaft informieren.

Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbands pro agro, der die Landpartie Jahr für Jahr organisiert, freut sich, dass trotz der Unsicherheiten viele Betriebe für Besucher geöffnet haben: „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen der über 100 ländlichen Unternehmen, die an diesem Wochenende viele informative Programme auf die Beine gestellt haben und ihren Gästen Einblicke in ihre tägliche Arbeit gegeben haben.“ Ein starker ländlicher Raum und ein Bekenntnis zur Regionalität gehen für Kai Rückewold Hand in Hand: „Landwirtschaftliche Unternehmen, Hofläden sowie Direktvermarkter befinden sich schwerpunktmäßig im ländlichen Raum und bieten Perspektiven. Die Unternehmen sind in das soziale Umfeld ihrer Region eingebunden – sie unterstützen und sind Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Gefüges. Dies macht den ländlichen Raum attraktiv und lebenswert. Die Brandenburger Landpartie am zweiten Juni-Wochenende bietet den Anlass, dies zu entdecken und rückt in den Mittelpunkt, was ganzjährig erlebbar ist.“

Viele kleine familiär geführte Betriebe öffneten ihre Tore am Wochenende, Menschen aus der näheren Umgebung der Unternehmen besuchten die Höfe, aber auch Familien aus Berlin oder Potsdam fanden den Weg in entferntere Regionen. Besucher konnten nicht nur durch die Ställe und über Felder streifen, sondern auch erleben wie mit handwerklichem Geschick regionale Lebensmittel erzeugt werden. Elf Betriebe öffneten das erste Mal zur Landpartie ihre Tore und freuten sich sehr über das Interesse an ihrer Arbeit.

„Mit der Brandenburger Landpartie starten wir in die Saison. Die Landwirtschaft ist die erste Branche, die jetzt die Tore geöffnet hat. Die Gäste konnten an diesem Wochenende auf kurzem Weg direkt erleben, dass wir Landwirte ihre Lebensmittel produzieren.“, erklärt Hendrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands. „Mein Dank gilt allen Betrieben, die sich den Regeln unterworfen haben und Gäste empfingen.“

Trotz aller Umstände ist man beim Verband pro agro zuversichtlich, dass die diesjährige Landpartie für alle teilnehmenden Betriebe ein Erfolg darstellt. Für viele Gäste ist das zweite Juniwochenende ein fester Termin im Kalender. Die Freude über das Stattfinden der Veranstaltung war groß und für die einzuhaltenden Regeln wurde viel Verständnis gezeigt. Die Unternehmen waren gut vorbereitet, teilweise sogar mit eigenen Teststationen. Der Fokus auf die Darstellung von `Landwirtschaft pur´ und das Aufzeigen der beruflichen Möglichkeiten in den grünen Berufen wurde von den Gästen sehr gut angenommen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

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Pressemitteilung

Brandenburger Landpartie – am Wochenende öffnen sich endlich wieder die Tore!

Schönwalde-Glien – Zum 26. Mal öffnen am kommenden Wochenende am 12. und 13. Juni Landwirte, Fischer, Imker, Gärtner, ländliche Manufakturen und Einrichtungen ihre Tore und laden zur Brandenburger Landpartie – mit einigen Hofregeln und ganz viel `Landwirtschaft pur´.

Die Idee hinter der Brandenburger Landpartie ist der Fokus auf die Landwirtschaft in all ihren Facetten. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet dies, Unmengen an spannenden Informationen sowie über 100 Unternehmen und Höfe, die Einblicke in die Vielfalt der Landwirtschaft bieten. Vor diesem Hintergrund werden beispielsweise in der diesjährigen Ausgabe des Landpartie-Hefts auch mehr Zahlen, Daten und Fakten rund um die Landwirtschaft dargestellt.

Unter dem Motto Entdecken-Erleben-Genießen soll das Verständnis für moderne Landwirtschaft verbessert werden. Die Besucherinnen und Besucher werden über die landwirtschaftliche Produktion, die Veredlung und die Vermarktung der oftmals in Handarbeit hergestellten Produkte informiert. So erfolgt eine Sensibilisierung und Steigerung der Wertschätzung und des Vertrauens für die regionalen Produkte.

Fachkräftesicherung und -gewinnung erlangt auch in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Die Landwirtschaft steht hierbei in Konkurrenz mit den anderen Branchen. Bei allen Teilnehmern mit dem Button Landwirtschaft pur kann man die landwirtschaftliche Urproduktion sehen und erleben – und sich zu einer Ausbildung informieren. In diesem Jahr rückt das Thema Ausbildungsberufe in der Landwirtschaft noch weiter in den Mittelpunkt – beispielsweise werden 14 Grüne Berufe in der Broschüre vorgestellt.

Pandemiebedingt haben sich in diesem Jahr weniger Unternehmen angemeldet, dafür viele kleinere, familiengeführte. Die AHA-Regeln (Maskenpflicht, Hygieneregeln, Abstand) gelten auch am Landpartie-Wochenende. Alle Akteure der Veranstaltung bitten um Verständnis seitens der Besucher für eventuelle Einschränkungen (Wartezeiten, Besichtigung nur in kleinen Gruppen o. ä.).

Wichtiger Hinweis für die Gäste

Trotz der positiven Entwicklungen der Coronafallzahlen mussten mehrere Betriebe ihre Teilnahme in diesem Jahr leider kurzfristig absagen, da sich strukturbedingt die Corona-Auflagen trotz erster Lockerungen in den Betrieben nicht umsetzen lassen. Die Besucher werden deshalb vor ihren Tourenstart am Wochenende gebeten, sich auf der Seite www.brandenburger-landpartie.de über die aktuellen Zu- und Absagen der Teilnehmerbetriebe zu informieren.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

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Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, pro agro e.V., Landesbauernverband Brandenburg und den Brandenburger Landfrauen zur 26. Brandenburger Landpartie

Potsdam – An ihrem traditionellen Termin, dem zweiten Juniwochenende, lädt der Verband pro agro mit dem Landesbauernverband und dem Landfrauenverband zur Brandenburger Landpartie. Anders als im Jahr 2020 gibt es in diesem Jahr wieder eine „echte“ Brandenburger Landpartie. Am 12. und 13. Juni werden mehr als 100 Gastgeberinnen und Gastgeber im ländlichen Raum für Besucherinnen und Besucher öffnen, so Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Axel Vogel als Schirmherr der Veranstaltung heute in Potsdam.

Axel Vogel: „Die Landpartie ist live zurück. Trotz mancher coronabedingter Einschränkungen wird es mit mehr als 100 Betrieben wieder viele Möglichkeiten geben, Land und Landwirtschaft kennenzulernen. Neben Regionalprodukten geht es bei der Landpartie immer auch um ein Gesprächsangebot zwischen Produzentinnen und Produzenten mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Und es geht um die Werbung für grüne Berufe, die man bei einem Hof- und Betriebsbesuch vor Ort am besten kennenlernen kann.“ Die Ausbildungsbetriebe sind im Gastgeberkatalog zur Landpartie in einer eigenen Kategorie gelistet.

Die Brandenburger Variante des bundesweiten „Tag des offenen Hofes“ gibt es seit 1994 und hat sich zur publikumsstärksten Veranstaltung im ländlichen Raum entwickelt. In diesem Jahr werden keine Rekordmarken angestrebt, und auch auf eine zentrale Eröffnung wird pandemiebedingt verzichtet. Die gastgebenden Betriebe und Höfe werden die pandemiebedingten Auflagen auch an diesem Wochenende berücksichtigen, so wie sie es mit ihren Direktvermarktungsangeboten und Hofläden schon seit über einem Jahr praktizieren.

Viele kleine, dezentrale Besuchsorte gehörten dabei immer schon zum Markenzeichen der Landpartie. Auch gehört es wieder zum Konzept, dass die meisten Angebote im Gastgeberkatalog auch nach den beiden Landpartietagen nutzbar sind. So sind es gerade die am regionalen Markt orientierten Unternehmen, die Direktvermarkter und Betriebe mit eigener Verarbeitung sowie aus dem Bio-Bereich, die Transparenz leben und sich an der Brandenburger Landpartie beteiligen.

„Die ersten Corona-Monate mit teilweise leeren Regalen haben uns nachdrücklich daran erinnert, wie wichtig es ist, sich auf regionale Versorgung mit Lebensmitteln stützen zu können“, so Vogel. Der Absatz beispielweise von Bio-Abokisten stieg 2020 um mehr als die Hälfte an. Laut aktuellem Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat für 39 Prozent der Befragten die Landwirtschaft während der Pandemie an Bedeutung gewonnen. Für 83 Prozent ist es wichtig oder sehr wichtig, dass ein Lebensmittel aus der Region kommt. „Mit der geplanten Installierung von Wertschöpfungskettenmanagerinnen und -managern sowie mit der Einführung eines EU-notifizierten Regionalsiegels liegt unser Ministerium damit im Trend.“

Die Umsetzung des Tierschutzplans, eine im Herbst 2020 eingesetzte Tierwohlmultiplikatorin, die Förderung tiergerechter Schweinehaltung in Gruppen und auf Stroh sowie die in der Landesbauordnung verankerte Genehmigungsfreiheit für mobile Geflügelställe seien Beispiele, so Minister Vogel, die zu mehr Tierwohl und zum Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Brandenburger Landwirtschaft beitrügen.

Dorothee Berger, zweite stellvertretende Vorsitzende Verband pro agro: „Wir sind mächtig stolz auf das, was wir zusammen mit den ländlichen Betrieben, Einrichtungen und Dörfern vor allem in diesem Jahr auf die Beine stellen. Die Brandenburger Landpartie ist eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt des Landes und seiner Produkte zu entdecken, zu erleben und zu genießen – und Vertrauen aufzubauen, denn dies wird zur wichtigsten Währung für Verbraucherinnen und Verbraucher. Viele schauen nicht allein auf den Preis, sondern wollen auch wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, wie sie erzeugt oder verarbeitet werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Sicherheit – und dies vor allem in heutigen Zeiten. Die Brandenburger Landpartie ist eine hervorragende Gelegenheit, um mit eigenen Augen zu sehen, wie Fleisch und Wurst, Milch und Käse, Obst und Gemüse, Honig und Konfitüre produziert werden und die Köstlichkeiten des Landes gleich vor Ort zu testen. Zugleich ist die Landpartie eine gute Gelegenheit für viele Betriebe und ganze Dörfer, sich gemeinsam zu präsentieren. Das stärkt den Zusammenhalt, steigert die Attraktivität der ländlichen Regionen und trägt dazu bei, dass Brandenburgs Dörfer eine Zukunft haben.“

Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands: „Sich begegnen dient dem gegenseitigen Verstehen. Die Brandenburger Landpartie ist ein Musterbeispiel für Begegnungen zwischen Stadt und Land, daran ändert auch Corona wenig, zumal die Einschränkungen wieder zurückgefahren werden. Als Landwirtinnen und Landwirte zeigen wir in diesem Jahr wieder die ganze Vielfalt an angebauten Kulturen und gehaltenen Tierarten sowie an unterschiedlichen Produktions- und Betriebsformen. Wir freuen uns darauf, wieder Gastgeberinnen und Gastgeber sein zu dürfen. Dann heißt es wieder entdecken, verstehen und genießen…!“

Ulrike Fechner, Geschäftsführerin des Brandenburger Landfrauenverbands e.V.: „Wir Landfrauen stehen für Regionalität und Verbraucheraufklärung und Seite an Seite mit den Landwirtinnen und Landwirten, wenn es darum geht, sachlich über unsere Landwirtschaft in Brandenburg zu diskutieren. Daher ist die Landpartie immer ein ganz besonderes Ereignis für uns. Als 1994 die Landpartie ins Leben gerufen wurde, war es der Brandenburger Landfrauenverband e.V., der die Landpartie in den Anfangsjahren organisierte. Landfrauen beteiligen sich ehrenamtlich vor allem mit Aktionen für Kinder und machen Landwirtschaft mit allen Sinnen – sehen, riechen, fühlen, schmecken und hören – erlebbar. Wir freuen uns daher umso mehr, dass die Brandenburger Landpartie nicht nur digital stattfinden kann.

Wir laden die Menschen ein, zu entdecken, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und wie Lebensmittel hergestellt werden. Brandenburgs Landwirtschaft ist unglaublich vielfältig – von konventioneller bis biologischer Erzeugung in kleinen wie in größeren Betriebsstrukturen. Kommen Sie vorbei, machen Sie sich selbst ein Bild und löchern Sie unsere Landwirtinnen und Landwirte mit Fragen!“

Klappe auf für das digitale Gastgeberverzeichnis

Nachdem es im Vorjahr bereits mit dem digitalen Landpartie-Katalog eine größere Online-Präsenz gab, haben der Verband pro agro, der Landesbauernverband und das Landwirtschaftsministerium die Gastgebenden dazu aufgerufen, sich mit Videobeiträgen vorzustellen. 16 Beiträge wurden für diese erste „Brandenburger Landpartie digital“ eingereicht.

Die „Regisseure“ von drei Clips werden mit jeweils 1.000 Euro und einem Landpartie-Regiestuhl ausgezeichnet:

  • Tremmener Agrarprodukte GmbH, Schulstr. 1, 14669 Ketzin
  • DAS OFFENE DORF, Höfe-Aussteller in Groß Schauen OT von Storkow
  • Bauernhof Familie Ruden, Landwirtschaftsbetrieb Ruden, Gellertstraße 3, 14476 Potsdam, OT Fahrland-Krampnitz

Alle 16 Beiträge können auf dem YouTube-Kanal der Brandenburger Landpartie angeschaut werden.

Landpartietermine

 Minister Axel Vogel geht am Sonnabend, 12. Juni, auf Uckermarktour und besucht ab 11.30 zuerst das Gut Kerkow bei Angermünde. Anschließend wird er beim VERN, dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen e.V. in Greiffenberg, vorbeischauen und schließlich der Apfelgräfin Daisy von Arnim seine Aufwartung machen. Am Sonntag, 13. Juni, geht der Minister auf Oderlandtour. Die Stationen werden der Oderbruch Hof in Alt Tucheband, der Saatgut- und Permakulturgarten Alt Rosenthal in Vierlinden und der Hofladen im Landwirtschaftsbetrieb von Babette und Josefine Hübner in Danewitz bei Biesenthal sein.

Staatssekretärin Silvia Bender besucht am Sonnabend ab 10 Uhr unter anderem Groß Schauen / Das offene Dorf (siehe auch Video-Wettbewerb) und ab 12.15 Uhr die Agrargenossenschaft Ranzig eG.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen zu diesen und anderen Gastgebern unter:

www.brandenburger-landpartie.de

Pressemitteilung

Die Erdbeersaison startet

Schönwalde-GlienSobald die Temperaturen wärmer werden, startet die Hauptsaison für Freilanderdbeeren und somit auch für Erdbeeren zum Selberpflücken und reicht dann – je nach Sorte – bis in den September hinein. Viele Brandenburger Erdbeerbauern bieten den Kunden das Erlebnis des Selberpflückens an. Auf der Verbraucherinformationsseite des Verbands pro agro www.brandenburger-hoflaeden.de findet jeder die Erdbeerbauern in seiner Nähe.

Erdbeeren sind sehr empfindliche Früchtchen. Mit den folgenden (Selbstpflück-)Tipps kann man sie länger genießen.

Erdbeeren gehören wie Kirschen zu den Obstsorten, die nach der Ernte nicht nachreifen und reif geerntet werden sollten, um ihr optimales Aroma zu entfalten. Regionale Erdbeeren werden im Gegensatz zu den importierten Früchten meist reif geerntet und sind deswegen aromatischer. Damit die empfindlichen Früchte länger halten, sollten die grünen Kelchblätter mitgepflückt werden. Die beste Erntezeit ist morgens, denn die Früchte werden mit zunehmender Sonneneinstrahlung weicher.

Erdbeeren sind nur begrenzt lagerfähig. Stiele und Blätter sollten erst nach dem behutsamen Waschen entfernt werden, damit die Früchte ihr Aroma beibehalten. Trockene, unbeschädigte Erdbeeren können gekühlt bis zu zwei Tage aufbewahrt werden.

Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von frischen Erdbeeren, einschließlich der Verarbeitungserzeugnisse, liegt bei 3 kg. Rund 300 Liter Wasser sind für die Herstellung von einem Kilo Erdbeeren erforderlich.

Bei Potsdam befinden sich der Hofladen und die Selbstpflückefelder von pro agro-Mitglied Lutz Kleinert vom Obstgut Marquardt. Er schätzt den Erntestart so ein: „Anfang Juni können bei uns die ersten Erdbeeren gepflückt werden, zur Brandenburger Landpartie am zweiten Juniwochenende ganz bestimmt. Das kühle Wetter, der Wind und der Frost haben den Erntestart verzögert, die ersten Blüten sind leider erfroren. Wir haben sieben Sorten zur Auswahl, die bis Anfang Juli gepflückt werden können.“

Im Landkreis Dahme-Spreewald liegt der Spreewaldhof Niewitz, der schwerpunktmäßig Erdbeeren, Rhabarber und Einlegegurken anbaut. „Seit 14 Tagen können die Verbraucher unsere Erdbeeren kaufen – im Hofladen und in den regionalen Märkten. Unsere Erdbeeren wachsen vorwiegend im geschützten Anbau ohne Herbizide und mit Tropfschlauchbewässerung. So können wir die großen Märkte, wie z. B. REWE, kontinuierlich in der Saison beliefern.“ erklärt Heinz-Georg Embach. „Bei uns in der Anlage befinden sich mittendrin 80 Hummelvölker, die sich um die Befruchtung der Erdbeeren kümmern. Jetzt nach Pfingsten wollen wir dann unseren Freilandteil freigeben und laden zur Selbstpflücke ein. Den konkreten Termin finden die Besucher auf unserer Internetseite. Wir haben viele Sorten ausgetestet, mittlerweile verkaufen wir zwei Sorten, die sehr gut vom Verbraucher angenommen werden und bis einschließlich September geerntet werden können.“

Laut dem Landesamt für Statistik wurden Erdbeeren in Brandenburg im Jahr 2020 von 76 Betrieben auf rund 336,3 Hektar Fläche (2019: 446,6 Hektar) angebaut. Insgesamt sind 1.897,7 Tonnen (2019: 2.2562,6 Tonnen) der roten Früchte geerntet worden, was einem Hektarertrag von 55,2 dt/ha (2019: 62,5 dt/ha) entsprach. Auf 20,4 Hektar (2019: 21,1 Hektar) fand die Erdbeerproduktion im Tunnel oder Gewächshaus statt. Dort lag der Ertrag mit 159,0 dt/ha (2019: 133,7 dt/ha) fast dreimal so hoch wie im Freilandanbau.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-hoflaeden.de

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Pressemitteilung

Regionaler Wochenmarkt an zwei Tagen

Altlandsberg – Am Freitag und Samstag startet der Agrarmarketingverband pro agro gemeinsam mit dem Schlossgut Altlandsberg in die Brandenburger Frischesaison.

Immer am vierten Samstag ist Markttag in Altlandsberg. Dies nehmen der Verband pro agro und das Schlossgut Altlandsberg zum Anlass am 23. und 24. April auf dem Schlossgut-Domänenhof in die Frischesaison zu starten. Intensive Absprachen zwischen den Behörden und dem Schlossgut sowie ein ausgefeiltes Konzept ermöglichen das Stattfinden des Wochenmarktes auch in diesen Zeiten. Eine Besonderheit neben der Besucherzählung am Eingang, der Konzeption von Parkflächen und Wartebereichen, ist die Verteilung auf zwei Tage: am Freitag von 12-18 Uhr, am Samstag klassisch von 9-16 Uhr.

Auf Wochenmärkten findet man typischerweise ein vielfältiges Angebot regionaler Produkte wie Obst, Gemüse, Kräuter, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Gewürze und Eier. Typisch sind auch der Verkauf von Blumen und anderen Zierpflanzen sowie Imbissangebote. Auf www.brandenburger-landpartie.de findet jeder die Wochenmärkte in seiner Region und somit die Möglichkeit, direkt beim Erzeuger frische, regionale Produkte einzukaufen.

„Traditionell startet in Brandenburg im April die Frischesaison, also wenn Salate oder Rhabarber im Freiland wachsen, der Spargel und die Erdbeeren auf die Märkte kommen, es nachts nicht mehr friert. Das wird eigentlich mit einem großen Fest von pro agro reihum im Land gefeiert – leider ging das im letzten Jahr nicht. Umso froher sind wir, dass uns der Verband zu unserem Markt trotzdem tatkräftig unterstützt und zum Beispiel Stände bereitstellt. So können wir im Kleinen ‚ein bisschen‘ Saisoneröffnung mit großartigen Brandenburger Lebensmitteln erleben, auch wenn die Party wegfällt. Besonders für die Händler und Höfe ist es wichtig, in die Saison zu starten.“ freut sich Schlossgut-Chef Stephen Ruebsam.

Das Schlossgut Altlandsberg feiert am morgigen Freitag noch einen weiteren Start. Der 23. April ist traditionell der Tag des deutschen Bieres, denn am besagten Datum des Jahres 1516 wurde eine neue Bayerische Landesordnung erlassen. Diese Tradition aufgreifend nutzt das Schlossgut Altlandsberg als Verkaufsstart seines Maibocks – mit Fassanstich im Beisein der Altlandsberger Bierkönigin Pia Schiefelbein.

Das Schlossgut Altlandsberg ist Mitglied der Brandenburger Bierstraße, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Klein- und Gasthausbrauereien des Landes bekannt zu machen. Denn auch wenn das deutsche Reinheitsgebot ganz streng besagt, dass Bier allein aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden soll, ist die strenge Auslegung des Gebotes der Sortenvielfalt der Biere der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien nicht abträglich – ob Bio-Hell oder Bio-Dunkel, Maibock oder Herbstbock, Märzen oder Radikator, Zwickel oder Hefeweizen, Rotbier oder Rauchbier – das Angebot Brandenburger Biere ist sehr vielfältig!

Folgende regionale und lokale Unternehmen präsentieren sich auf dem Schlossgut Altlandsberg:

Annelies NaturköstlichkeitenFrankfurt/Oder
Bäckerei-Konditorei-Baumgärtel & Café Diana OHG (Sa)Lindendorf OT Sachsendorf
Bäckerei Vollkern (Sa)Rohrlack
Backmone (Fr)Schwielowsee OT Geltow
Bio Garten MobilFürstenwalde
Fischerei – Olaf der FischerTauche OT Giesendorf
Gartencenter Blumen Sprockoff Maaß und Maaß GBRSeelow
Gärtnerei Holger SaderGüldendorf
HavelMi GmbHBeetzseeheide OT Ketzür
homemade GbR (Sa)Wittstock/Dosse
Jagd-Falknerhof Fincke (Sa)Eggersdorf
Landfleischerei Auris (Sa)Neutrebbin
LGD-Landwirtschaftsgesellschaft Diedersdorf mbHVierlinden
„MarmeLädchen“Petershagen
naturgesund (Sa)Petershagen
Picker’s Place (Sa)Fredersdorf
Straussenhof Weideblick (Sa)Neuhardenberg
Waltraud KornBad Freienwalde
Wildhof MünchebergMüncheberg

 

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.schlossgut-altlandsberg.de

www.brandenburger-landpartie.de

https://bierstrasse.jimdosite.com/

www.proagro.de

 

Pressemitteilung

Klappe auf zur „Brandenburger Landpartie 2021 – digital“

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro und der Brandenburger Landesbauernverband rufen alle Teilnehmer der Brandenburger Landpartie 2021 zum Videodreh auf. Einsendeschluss ist der 12. Mai.

Viele Betriebe haben sich bereits für die Teilnahme an der Brandenburger Landpartie am zweiten Juni-Wochenende angemeldet. Mit Blick auf die Einschränkungen in Zeiten von Corona wird sich vielleicht erst wenige Tage vor der Landpartie zeigen, ob und wie die Brandenburger und Berliner in den Betrieben am 12. und 13. Juni begrüßt werden können. Dennoch sollen die Inhalte, die mit dieser Aktion transportiert werden, auch dann den Weg zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern der Hauptstadtregion finden, wenn es nach Abwägung der Situation dazu kommen sollte, die Landpartie nur oder in weiten Teilen digital im Netz stattfinden zu lassen.

Auch wenn ein Video keinen Besuch ersetzen kann, wurden in den vergangenen Monaten mit digitalen Veranstaltungen gute Erfahrungen gesammelt.

pro agro und der Landesbauernverband freuen sich über Beiträge im Querformat mit einer Dauer von 2 bis 3 Minuten. Einsendeschluss ist der 12. Mai 2021.

Die fertigen Beiträge können bequem auf die Internetseite www.proagro.de/lp2021 ab dem 14.04.2021 hochgeladen werden. Natürlich geht es auch klassisch per Post (USB-Stick, CD) unter Angabe des Stichwortes „Klappe Landpartie“ an die aufgeführte pro agro-Anschrift.

Mit der Übersendung erklären sich die Teilnehmer der Brandenburger Landpartie einverstanden, dass die Beiträge außer auf der Internetseite auch auf der Seite der Brandenburger Landpartie und auf Facebook veröffentlicht werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass Persönlichkeits- und Urheberrechte gewahrt bleiben!

Eine Jury bestehend aus dem Verband pro agro, dem Landesbauernverband und dem Brandenburger Landwirtschaftsministerium wählt die drei besten Beiträge aus, die mit jeweils 1.000 Euro prämiert werden.

Tipps zum Videodreh

  • Wer sind Sie, wo liegt Ihr Betrieb? Stellen Sie sich in einem kurzem „Steckbrief“ vor – gern auch mit O-Tönen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder von Leuten aus dem Dorf. Zeigen Sie die Menschen, die hinter den Lebensmitteln stehen, die wir im Laden kaufen können, getreu dem Motto: „In der Region, aus der Region, für die Region“! Für den Ton wäre darauf zu achten, dass kein oder nur wenig Wind weht.
  • Erzählen Sie von Ihrem beruflichen Alltag, gern auch mit einer Prise Humor und mit für die Zuschauer neuen An- und Einsichten.
  • Was bauen Sie an? Gibt es Tiere im Betrieb? Was stellen Sie her? Wo und wie werden Ihre Produkte verkauft?
  • Was würden Sie vor Ort zeigen? Ein abschließendes Statement könnte zum Beispiel lauten „Kommen Sie zu uns raus aufs Land, hier ist Brandenburger Landwirtschaft auch ganzjährig erlebbar.“
  • Zeigen Sie in Form eines digitalen Hofrundgangs oder einer digitalen Feldbegehung, wie wichtig, vielseitig, interessant und vor allem wie relevant Ihre Arbeit ist!
  • Zeigen Sie, dass Landleben in Brandenburg eine lebenswerte Alternative zum Leben in der Stadt ist!

Weitere Tipps zum Videodreh finden Sie hier:

https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/selber-machen-video-tutorial-grundlagen100.html

Haben Sie noch Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit Holger Brantsch vom Landesbauerband beziehungsweise Dennis Kummer vom pro agro auf. Beide geben Ihnen gern weitere Hinweise zum Aufruf und Video-Tipps.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

Was Sie schon immer fragen wollten

Schönwalde-Glien – Der Trend zu einer bewussteren Ernährung und zu regionalen Produkten ist unverändert hoch. Die Verbraucher wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie diese produziert werden.  Gemeinsam mit dem Märkischen Wanderer und Experten der Branche möchte der Verband pro agro diese Fragen beantworten und ruft dazu auf, wissbegierig zu sein.

Was und wieviel war damals ein Wispel? Woran erkennt man gutes Brot? Wieviel macht ein Scheffel Getreide aus? Wie lagert man Eier richtig? Kann Honig schlecht werden? Wieviel Druck hat ein Treckerreifen? – Fragen dieser Art und mehr sammelt der Verband pro agro und gibt Antworten. Fragen aktueller Art werden von Experten aus der jeweiligen Branche beantwortet, auf historische Fragen kennt der Märkische Wanderer, der mit einem großen Wissensschatz zur Geschichte des Landes Brandenburg beeindruckt, die Antwort.

Stellen Sie also jetzt Ihre Fragen zu Ernährung und Landwirtschaft, gestern und heute, und schicken Sie diese an socialmedia@proagro.de! Die Antworten finden Sie dann als Kurzvideos auf www.proagro.de.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Die 375 Mitglieder des Verbands mit ihren circa 12.000 Mitarbeitern erwirtschaften gemeinsam pro Jahr einen Umsatz von zwei Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Kundenbefragung zum Lebensmittelkauf in der Coronakrise von pro agro e.V. und SIBB e.V.

Gemeinsam mit dem Verband der Digitalwirtschaft Berlin-Brandenburg (SIBB e.V.) suchen wir Antworten:

  • Wie hat sich das Einkaufsverhalten von Lebensmitteln verändert?
  • Wurden Lebensmittel häufiger im Internet statt im Supermarkt geordert?
  • Welche Rolle spielten dabei regionale Anbieter?
  • Erleben diese vielleicht sogar einen positiven Corona-Effekt?

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beantworten Sie hier die insgesamt elf Fragen.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

300 Jahre Späth`sche Baumschulen – großer Jubiläumsmarkt

Berlin-Treptow – Seit 300 Jahren versorgen die Späth`schen Baumschulen Höfe, Institutionen und Menschen aus Stadt und Land mit Pflanzen und know how. Selbstverständlich muß das gefeiert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation anders als ursprünglich gedacht, dafür mit AHA – Abstand, Hygiene und Alltagsmaske.

Der 300. Geburtstag steht im Zeichen großer Geschichte und grüner Besonderheiten. Ausstellerinnen und Aussteller aus der Region und ganz Deutschland bieten gärtnerische Ideen und schöne Pflanzen für Garten, Terrasse und Balkon. Farbenfroh kommt die Dahlienschau mit 100 Sorten daher. Ein Hingucker ist auch die Kürbisschau in allen Farben und Formen. Speziell für den Stadtgarten stellen die Späths 100 Baumsorten mit kleinen Kronen vor. Ein „Obstgarten vor der Apfelhalle“ lädt zu Apfelverkostung, Beratung und Verkauf ein.

Sonderausstellungen zeigen die Leidenschaft und Kompetenz für Bäume, Pflanzen und Gartengestaltung. Die Schau mit historischen Baumschulengeräten ist erstmals Open-Air aufgebaut. Als besonderen Höhepunkt präsentieren die Späth’schen Baumschulen das neue Späth-Buch, welches die Geschichte des Unternehmens von 1720 bis in die Gegenwart fortschreibt. Um der Vielzahl der Gratulanten befreundeter Baumschulen auch unter den aktuellen Bedingungen und Auflagen ausreichend Präsentationsraum zur Verfügung stellen zu können, verzichtet der Verband pro agro in diesem Jahr auf seine gewohnte Beteiligung in Form eines Regionalmarktes.

Für den kulinarischen Genuss ist beim Jubiläumsmarkt dennoch gesorgt, mit zahlreichen Spezialitäten aus der Region und Winzerausschank im Späth’en Weingarten.

Im Vorfeld des Marktes pflanzt das Unternehmen im Zentrum Berlins eine Späth-Erle – die 1908 in den Späth’schen Baumschulen gezüchtete Art gilt auch heute noch als einer der klimafesten Stadtbäume für die Zukunft.

Auf ihrem weitläufigen historischen Gelände in Berlin-Treptow bieten die Baumschulen Späth mehr als 80.000 lieferbare Pflanzen. Das Hofcafé plus Hofladen und ein Kräutergarten liefern dazu kulinarische Spezialitäten.

Am 11. September 1720 von Christoph Späth als kleine Obst- und Gemüsegärtnerei vor den Toren Berlins im Kreis Teltow gegründet, feiern die Baumschulen in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag und sind damit der älteste produzierende Betrieb Berlins. 1760 fand ein Umzug des Unternehmens nach Berlin statt, 1864 zog man wieder zurück in den Teltow und gelangte 1920 ohne Umzug nach Berlin – aufgrund einer Eingemeindung durch das Groß Berlin-Gesetz. Seit 1864 arbeiten die Späths somit am heutigen Standort in Baumschulenweg und gehören zu den ganz besonderen Traditionsunternehmen unserer Region.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.spaethsche-baumschulen.de

www.proagro.de

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1. Heideseer Herbstpartie – „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“

Heidesee – Am kommenden Sonntag (13. September) lädt Heidesee zur Herbstpartie durch die Gemeinde. Schon Goethe wusste „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Diesem berühmten Zitat folgend laden der Gewerbeverein Prieros und 19 lokale Akteure alle Dahmeländer und ihre Gäste zur 1. Heideseer Herbstpartie.

Restaurants, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Die Besucher können direkt vor Ort Traditionen erleben und regionale Produkte genießen. Besucher als auch Gastgeber schätzen die direkte Begegnung im ländlichen Heidesee, wo regionale Spezialitäten heranwachsen, verarbeitet und in Landgasthöfen und zahlreichen Hofläden und -cafés zum Genießen oder zum Mitnehmen angeboten werden.

Um 11 Uhr laden die Initiatoren, der Kräuter- und Naturhof Kolberg und der Gewerbeverein Prieros, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Heidesee Björn Langner, dem Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge sowie pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold zur Begrüßung und geben den Startschuss für die 1. Heideseer Herbstpartie.

Treffpunkt

Kräuter- und Naturhof Kolberg

An der Dabernack 2, 15754 Heidesee OT Kolberg

T. 0172 – 99 15 754, www.kräuterundnaturhof.de

Die Idee zur 1. Heideseer Herbstpartie kam Gerald Bernhardt vom Kräuter- und Naturhof Kolberg, nachdem die alljährlich im Frühjahr stattfindende Brandenburger Landpartie wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. 19 lokale Akteure haben sich in kürzester Zeit zusammengetan und bieten ihren Besuchern viel Sehens- und Erlebenswertes: Regionale Küche und Spezialitäten, Gestütsbesichtigungen, Betriebsführungen, eine Ausstellung zur bäuerlichen Lebensweise im Heimathaus Prieros, ein Einblick in die Naturprodukteherstellung, geführtes Reiten, Biogartenprodukte, kulinarische Seeromantik. Bei Fischereibetrieben kann man sich über die Lebendfischhaltung informieren oder dem Fischer bei seinen Netzarbeiten über die Schulter schauen. Kreativ- und Aktivangebote für Kinder sind ebenfalls dabei.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.kräuterundnaturhof.de/Heideseer-Herbstpartie

www.proagro.de

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Gesunde Früchtchen – die Brandenburger Sanddornernte beginnt

Petzow – Am kommenden Samstag (05. September) feiert der Sanddorn-Garten in Petzow mit Unterstützung des Agrarmarketingverbands pro agro und unter „AHA“-Einhaltung das 17. Sanddorn-Erntefest.

Mit einem vielfältigen Programm wird ab 11 Uhr in Petzow die Eröffnung der Sanddornernte gefeiert, dazu gehören die Gläserne Schauproduktion und Stand-up Paddeling (SUP) über den Glindowsee, Führungen durch die Sanddornfelder, Einblicke in die Likörküche und Verkostung von Sanddornprodukten wie Eis, Kuchen und Bratwurst.

Der Agrarmarketingverband pro agro präsentiert sich mit regionalen Produkten auf dem Genießer- und Handwerkermarkt. Zu bestaunen, zu verkosten und zu kaufen sind neben vielen anderen Produkten Kräuter und Senfspezialitäten aus dem Ruppiner Seenland sowie Wurst und Fleischwaren aus Kloster Lehnin und Kunsthandwerk.

Als Partner dieser Veranstaltung bietet pro agro e.V. Direktvermarktern und Unternehmen aus Ernährungswirtschaft und Tourismus eine Plattform und präsentiert dem Besucher kreative Brandenburger Produktideen aus regionaler Kulinarik und ländlichem Tourismus. Ferien- und Erlebnisangebote auf Brandenburger Bauern- und Reiterhöfen liegen am pro agro-Stand aus. Zusätzlich erhalten die Besucher Empfehlungen zu Ausflugszielen, Restaurants und Hofläden.

Die prallorange Sanddornbeere ist inzwischen zu einem Markenzeichen der Brandenburger Region geworden. 2019 wurde auf einer Fläche von über 340 Hektar Sanddorn angebaut, geerntet wurden 3.580 Dezitonnen. Aber der Sanddorn wird in Brandenburg nicht nur angebaut, sondern findet im Land eine vielfältige Veredlung in Form von Säften, Kosmetik, Sanddorn-Fruchtfleischölen, Sanddorn-Kernölen, Sanddorn-Pulver, Sanddornsirup, Sanddorn-Sonnenschutz, Marmeladen, Wein und Bränden.

Das Familienunternehmen Christine Berger widmet sein ganzes Engagement dem Sanddorn und anderen – oft in Vergessenheit geratenen – Wildfrüchten und Kräutern. Nach der Wende setzte Christine Berger die Kultur des Sanddorn-Anbaus fort, die es in der DDR bereits gab, und übernahm Anfang der 90er Jahre die ehemaligen Sanddorn-Plantagen einer LPG. Heute baut das Unternehmen nicht nur auf rund 150 Hektar bio-zertifizierten Sanddorn an, sondern stellt daraus auch zahlreiche Produkte der Marke Sandokan her – zum Beispiel Bio-Sanddorn-Saft, Sanddorn-Likör, Sanddorn-Fruchtaufstriche oder Sanddorn-Vitalmahlzeiten. Auch eine eigene Kosmetik-Linie, die sich die wertvollen Eigenschaften des Sanddorns zunutze macht, zählt inzwischen zum Angebot.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.sanddorn-garten-petzow.de

www.proagro.de

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Rund, knackig, gesund – Start der Apfelernte in Brandenburg

Wesendahl – Am 02. September fällt um 10 Uhr im Apfeldorf Wesendahl der Startschuss in die Brandenburger Apfelsaison, offiziell eröffnet von Agrarminister Axel Vogel und dem Präsidenten des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Dr. Klaus Henschel.

Gastgeber der Saisoneröffnung ist die BB Brandenburger Obst GmbH. Diese ist Teil des Firmenverbundes der BB Obst Gruppe (BB Brandenburger Obst GmbH – Anbau, BB Fruchthandel GmbH – Vermarktung, FRUVEG GmbH- Abpackung). Der Firmenverbund steht für einen Obstanbau mit langer Tradition. Der Firmensitz befindet sich in Wesendahl, dem einzigen, 2019 offiziell ernannten, Apfeldorf Deutschlands.

Laut dem Amt für Statistik bauten im Jahr 2017 im Land Brandenburg 88 Betriebe auf 873 Hektar Äpfel an. Davon ernteten 49 Betriebe auf knapp 655 Hektar Tafeläpfel. 2017 betrug der Ertrag 22.692 Tonnen, wovon 81 % als Tafeläpfel angeboten werden. Die meisten Äpfel werden in Potsdam-Mittelmark (22 Betriebe), Frankfurt/Oder (14 Betriebe) und Oberhavel (9 Betriebe) angebaut. Auch flächenmäßig ist Potsdam-Mittelmark (235 Hektar) Spitzenreiter im Bereich Apfelanbau. Es folgen Märkisch-Oderland (228 Hektar) und Frankfurt/Oder (193 Hektar). Aktuelle Daten zum Baumobstanbau werden 2022 erhoben.

Viele Apfelplantagen bieten die Möglichkeit der Selbstpflücke an. Informationen dazu erhalten Interessierte in der pro agro-Broschüre Brandenburger Landpartie. Direktvermarkter, Hofläden und Regionalläden und auf der Internetseite www.brandenburger-hoflaeden.de.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Antragsformular für Soforthilfe im Bereich Landwirtschaft

Das Antragsformular für die Sofortbeihilfe im Bereich Landwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Forstwirtschaft zur Bewältigung von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 ist jetzt freigeschaltet und befindet sich hier:
https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/service/foerderung/landwirtschaft/corona-2020-agrar-richtlinie/

Bezüglich der Unterstützung für Berufspendler befindet sich das MWAE in den letzten Abstimmungsrunden mit den für die Antragsstellung zuständigen Kammern.

Online-Plattform für Saisonarbeitskräfte freigeschaltet

Die Online- Plattform zur Anmeldung von Saisonarbeitskräften ist ab 6. April freigeschaltet:
https://saisonarbeit2020.bauernverband.de.

Im Portal finden Sie auch Informationen zum Verfahren, FAQ, notwendige Dokumente und Formulare sowie Hinweisblätter anderer Organisationen. Diese Informationen werden laufend, d.h. auch nach dem Start des Portals nach der jeweiligen Nachrichtenlage aktualisiert.
Die Bundesregierung hat die Organisation der Einreise von Saisonarbeitskräften an den Deutschen Bauernverband übertragen. Wichtig ist, dass dieses Onlineportal von allen Betrieben genutzt werden kann und muss, nicht nur von den Mitgliedsbetrieben des Deutschen Bauernverbandes.

Die derzeitige Fassung ist dieser Mail beigefügt.

Hinweise_Anforderungen_Anmeldeverfahren_ für SaisonAK

FAQ_zur_Anmeldung_SaisonAK

 

 

 

Aufhebung des Einreisestopps für Saisonarbeiter

Das Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesinnenministerium haben sich auf eine begrenzte Einreise von dringend benötigten Saisonarbeitskräften geeinigt.

Im April und Mai sollen jeweils bis zu 40.000 Saisonarbeiter unter strengen Auflagen einreisen dürfen. Sie sollen ausschließlich mit dem Flugzeug ein- und wieder ausreisen. Ziel ist es, die derzeit notwendigen strengen Vorgaben des Infektionsschutzes mit den Erfordernissen in Landwirtschaft und Gartenbau in Einklang zu bringen. Dazu ist mit dem Robert –Koch –Institut ein Maßnahmenplan bestimmt worden, der Ausnahmen von den geltenden Einreisebestimmungen für ein Kontingent von Saisonarbeitskräften vorsieht. Im April und Mai wird jeweils bis zu 40.000 Saisonkräften die Einreise ermöglicht, die auf Basis der Rückmeldung des Berufstandes und der nachweisbaren Hygienestandards ausgewählt werden.

Weitere Details der Regelung können Sie dem Konzeptpapier des BMEL für die Einreise von Saisonkräften entnehmen.

Konzeptpapier BMEL Saisonkräfte

Soforthilfen für Brandenburgs Landwirtschaft: Förderrichtlinie wird kleine und mittlere Betriebe umfassen

Potsdam – Zur sofortigen finanziellen Unterstützung für von der Corona-Krise betroffene Landwirtschaftsbetriebe erarbeitet das Agrarministerium aktuell eine Förderrichtlinie. Minister Axel Vogel: „Diese neue Richtlinie soll nicht nur für Kleinstbetriebe bis zu 10 Mitarbeitenden gelten, so wie es das Programm vom Bund vorsieht. Wir ermöglichen auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Liquiditätsbeihilfen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Kolleginnen und Kollegen im Ministerium arbeiten mit Hochdruck daran.

Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie für gewerbliche Unternehmen gestaffelt. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wird die Anträge bearbeiten. Die Richtlinie soll bis Ende der Woche in Kraft treten. Sie beinhaltet auch eine mögliche Unterstützung für Fischereibetriebe, Waldbesitzer und Unternehmen der Be- und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.

Der Minister ist im regelmäßigen persönlichen Kontakt mit den Vertretern aus Landwirtschaft und Gartenbau. „Landwirte, Gemüsebauern und Tierhalter haben wir als systemrelevant anerkannt. Die vom Land beschlossene Unterstützung für polnische Berufspendlerinnen und -pendler kommt explizit auch in Landwirtschaft und Gartenbau zum Einsatz, wo rund 750 aus Polen nach Brandenburg pendelnden Menschen beschäftigt sind.“

Saisonarbeitskräfte, die schon im Land sind und in den kommenden Wochen in der Spargelernte und danach vor allem beim Erdbeerpflücken helfen, können statt bisher 70 Tage jetzt 115 Tage sozialversicherungsfrei in Brandenburg arbeiten – das gilt bis 31. Oktober 2020. Auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums sind bei den Informationen zur Corona-Situation auch einige Links zu Saisonarbeitsportalen veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/coronasituation/faq-landwirtschaft/

Weitere aktuelle Informationen zur Branchenübersicht zur Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg erhalten Sie hier:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/coronasituation/

 

 

Helfende Hände für Gärtner gesucht

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro e.V. unterstützt den Aufruf des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg für die brandenburgischen Gärtner – Unterstützung in der Logistik oder bei der Ernte!

Die Corona-Krise sorgt für einen eklatanten Mangel an Erntehelfern. Vor allem im Spargel- und Erdbeeranbau drohen Ernteausfälle. Auch Zierpflanzengärtner stehen vor großen Herausforderungen.

Sie wollen in dieser Ausnahmesituation mit anpacken und helfen? Schön, denn nur so ist die Versorgung in den nächsten Wochen und Monaten mit regionalen Produkten sicherzustellen.

Seien Sie sich aber im Klaren, dass insbesondere die Erntehilfe, z.B. beim Stechen von Spargel eine körperlich anstrengende und herausfordernde Tätigkeit ist, in der es auch um Schnelligkeit geht und die über eine längere Zeit ausgeübt werden muss. Sie können auch gerne alternativ in der Logistik oder Verpackung mitarbeiten. Hier werden auch dringend helfende Hände gesucht!

Um eine schnelle, alternative Abhilfe zu schaffen, haben wir für Sie eine Linkliste zusammengestellt, in der der Kontakt zwischen gärtnerischen Betrieben / Landwirtschaft und suchenden Arbeitskräften hergestellt wird.

Unsere Betriebe finden Sie auf der Website https://www.gartenbau-bb.de/gruene-seiten

Suchen Sie zunächst die Region in Ihrer Nähe heraus und nehmen Sie dann Kontakt zu dem Gärtner vor Ort auf, am besten per Telefon.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bitte bleiben Sie gesund!

Alle Informationen unter:

https://www.gartenbau-bb.de/

Unterstützung für die brandenburgische Tourismuswirtschaft

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro e.V. unterstützt den Aufruf der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH für die brandenburgische Tourismuswirtschaft. Die brandenburgische Tourismuswirtschaft, die seit vielen Jahren im stetigen Aufwind war und noch vor wenigen Wochen optimistisch in die Zukunft geschaut hat, ist jetzt zunehmend auf Hilfe angewiesen. Genauso aber auch viele andere Unternehmen in weiteren Branchen in ganz Brandenburg.

Jeder kann helfen!

Auf www.brandenburghelfen.de kann jeder etwas tun.

Jetzt mitmachen. Wir unternehmen was für Unternehmen, damit Lieblingsorte bleiben.

Gemeinsam sind wir stark!
Die Auswirkungen des Corona-Virus auf unser Leben sind Tag für Tag deutlich spürbar. Wir alle erleben jetzt Herausforderungen, die wir uns so teilweise nie vorgestellt haben. Helfen wir also einander!

Betroffene Unternehmer/innen und Firmen in ganz Brandenburg können sich selbst auf der Plattform registrieren, die sich so laufend füllt. Ganz gleich ob beispielsweise als Gastronomiebetrieb, Freizeiteinrichtung, Kulturangebot, Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten, – Lebensmitteln, Einzelhändler (Non Food) oder mit einer weiteren Dienstleistung.

Mit dem Kauf eines Gutscheins auf www.brandenburghelfen.de, der nach der Covid-Krise eingelöst werden kann, können die Kunden die Brandenburger Unternehmen unterstützen. Darüber hinaus gibt es eine Übersicht von Unternehmen, die Lieferungen oder eigene Online-Shops anbieten.

Auch Spenden sind möglich! So können beispielsweise Gäste und Stammkunden einem Anbieter ihrer Wahl schnell und unbürokratisch Hilfe zukommen lassen: Die Lieblingswirtschaft, Pension oder der oft besuchte Hofladen freuen sich! Denn klar ist: Die Kapitaldecke vieler kleiner Betriebe ist meist dünn. So kann man seine Verbundenheit zeigen und vor allem auch Hoffnung stiften!!! Und wer seinen Lieblingsort auf der Seite vermisst, hilft, indem er den Anbieter kontaktiert und ihm von www.brandenburghelfen.de berichtet.

Für die Zeit danach:
Wir alle hoffen, dass die Covid-Krise bald vorbei ist. Wenn jetzt viele Menschen die angeschlagenen Unternehmen unterstützen, können sie wieder schneller „auf die Beine kommen“.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bitte bleiben Sie gesund!

Alle Informationen unter:

https://presse.reiseland-brandenburg.de/

https://www.brandenburghelfen.de

Corona Folgen – Sofortprogramm des Landes Brandenburg für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler

Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 Euro möglich – Anträge können über die ILB gestellt werden.

Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Wie Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach mitteilten, besteht dieses Soforthilfeprogramm aus zwei Bestandteilen: Zum einen sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

bis zu    2  Erwerbstätige  bis zu   5.000,- EUR,

bis zu    5  Erwerbstätige   bis zu 10.000,- EUR,

bis zu  15  Erwerbstätige   bis zu 15.000,- EUR,

bis zu  50  Erwerbstätige   bis zu 30.000,- EUR,

bis zu 100 Erwerbstätige   bis zu 60.000,- EUR

Die Soforthilfe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 100 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben. Die vollständige Richtlinie wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der ILB veröffentlicht. Zum anderen wird das beim Wirtschaftsministerium bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen kurzfristig aufgestockt.

Beide Programmteile sollen unbürokratisch und kurzfristig die im Zuge der Corona-Pandemie wirtschaftlich bedrohten Unternehmen und Freiberufler stützen.

Informationen:
Das Soforthilfeprogramm startet voraussichtlich ab Mittwoch, dem 25. März 2020.

Informationen zu dem Programm werden auf der Seite der Investitionsbank ILB veröffentlicht, sobald sie vorliegen.  www.ilb.de

Mit dem Start des Programms können auch Anträge bearbeitet werden!

Unternehmen und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, wenden sich bitte ab Programmstart an die

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Tel: 0331 – 660 2211; E-Mail: beratung@ilb.de

Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Gewerbetreibende nutzen können, hat die ILB auf einer Internetseite zusammengestellt.

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg
Pressestelle; Tel. 0331 / 866 1505; https://mwae.brandenburg.de

Obermeister der Bäcker- und Konditoren Innung Potsdam ruft auf: Unterstützen Sie Ihre Handwerksbäckerei!

Schönwalde-Glien/Potsdam„Das Coronavirus ist gerade dabei das öffentliche Leben in Deutschland lahm zu legen. Ihre Innungsbäckereien arbeiten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln daran, Sie weiterhin verlässlich versorgen zu können. Jedem ist bewusst, dass diese Krise nicht vergleichbar ist mit allem was wir bis jetzt erlebt haben. Dabei sind wir aber auch auf die Mithilfe unserer Kundschaft angewiesen, die unsere präventiven Maßnahmen einhalten müssen. Die Mitgliedsbetriebe der Potsdamer Bäcker- und Konditoren Innung haben weitreichende Regelungen getroffen, um die Gefahr einer Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren. Das Leben in Zeiten von Corona schränkt uns alle ein und wir haben Ängste, die derzeit viele Mittelstandunternehmen durchstehen müssen.“ betont Innungsobermeister Tobias Exner.

„Neben den fehlenden Umsätzen durch die geschlossenen Café-Bereiche, stellt sich nun die Frage, wie lange kann eine Bäckerei diese Durststecke aushalten?
„Doch es gibt einige unermüdlich arbeitende Helden des Alltags, die die Normalität zumindest ein Stück weit wahren. Unsere Mitarbeiter. Sie sind Teil unserer Familienunternehmen. Momentan leisten sie Unglaubliches. Trotz der Schließung von Schulen und Kitas – können wir unserem Versorgungsauftrag immer noch nachkommen!“
Sollte die Situation noch länger andauern, sind wir auch dazu gezwungen, uns über mögliche Lösungen Gedanken zu machen, Überstunden abbauen, Urlaub nehmen oder Kurzarbeitergeld sind verschiedene Möglichkeiten, um diese Krise zu überbrücken“, so Exner mit dem Blick in die nahe Zukunft.

„Bitte gehen Sie zu ihrem Bäcker oder Konditor ihres Vertrauens. Denn Sie retten damit Arbeitsplätze und sichern die Existenz der Mitarbeiter und ihrer Familien.“

Das sind die Mitgliedsbetriebe der Potsdamer Bäcker- und Konditoren Innung:

Bäckerei Braune Inh. Werner Gniosdorz, Potsdam
Bäckerei & Konditorei Neuendorff Inh. Thekla Kasten, Fichtenwalde
Bäcker Kühnbaum Inh. Gunnar Kühnbaum, Werder OT Töplitz
Markus der Bäcker“ Magdaziarz GmbH, Schwielowsee/ Caputh
Bäckerei Mende OHG, Michendorf OT Wildenbruch
Bäckerei & Konditorei Thomas Neuendorff, Teltow
Bäckerei und Konditorei Zillmann Inh. Sven Röder, Werder/Havel
Bäckerei M. + Ch. Schmidtke GbR, Potsdam
Bäckerei & Konditorei Matthias und Andreas Schröter, Potsdam
Bäckerei Exner Inh. Tobias Exner e.K., Beelitz

Presseinformation

Unternehmen „PLUKON“ sucht Mitarbeiter (m/w/d)

Storkow/Schönwalde-Glien – Das pro agro Verbandsmitglied „Plukon Storkow GmbH“, Standort Storkow, sucht dringend Mitarbeiter.

Während viele andere Branchen zurzeit Produktionen einstellen und Betriebe stilllegen, läuft die Lebensmittelproduktion gerade auf Hochtouren. Die aktuelle Corona Situation und das Kaufverhalten der Verbraucher stellt für viele Betriebe der Lebensmittelindustrie eine große Herausforderung dar. Schließlich ist die Versorgung der Bevölkerung zurzeit eine der wichtigsten Aufgaben im Land.

Vor genau so einer Herausforderung steht auch der Geflügelhersteller Plukon mit seinem Betrieb in Storkow. Dort werden frische Geflügelprodukte u.a. für die Marke Friki hergestellt. Die Nachfrage ist extrem gestiegen. Das Bestellvolumen hat sich mehr als verdreifacht. Auch wenn die Hähnchen dem Unternehmen so schnell nicht ausgehen, ist die Personalsituation äußerst angespannt. Durch die Grenzschließung können zurzeit viele der langjährigen und sehr zuverlässigen polnischen Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zur Arbeit kommen. Trotz entsprechender Sondergenehmigungen machen es lange Staus den Berufspendlern praktisch unmöglich, den Arbeitsplatz zu erreichen.

Das Unternehmen kommt daher allmählich an seine Grenzen. „Unser Team fährt Sonderschichten, vollbringt tagtäglich Höchstleistungen und steht an der Belastungsgrenze. Wir brauchen dringend Verstärkung“, berichtet Peter Schenk, Geschäftsführer des Standortes in Storkow. Sein Appell richtet sich daher an alle, die zurzeit durch weggefallene Beschäftigungsmöglichkeiten freie Kapazitäten haben.

„Wir suchen tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns in der Produktion unterstützen. Dabei geht es insbesondere um die Würzung und Verpackung hochwertiger Geflügelprodukte.“ Wer also die Möglichkeit hat, bei Plukon in Storkow mit anzupacken, sollte sich schnellstmöglich bei der Plukon Storkow GmbH melden. Ein Angebot, das vielleicht Menschen, die zurzeit in der Gastronomie keine Beschäftigungsmöglichkeiten finden, eine neue Perspektive bieten könnte.

Die Kontaktadresse lautet:

Plukon Storkow GmbH

Personalabteilung

Fürstenwalder Straße 55

15859 Storkow

Tel. 033678/ 40 43 18

Frau Rücker (0)173/721 77 01

personalabteilung@plukon.de

U.Ruecker@plukon.de

Presseinformation

Zehn Tage ‚Brandenburger Genussvielfalt’ unter dem Funkturm

BerlinZehn Tage dauert die Internationale Grüne Woche und zehn Tage ist die Brandenburg-Halle 21a eine Plattform für die Präsentation neuer Produkte, für die Information der Verbraucher, für das regionale, nationale und internationale Netzwerken. An 73 Messeständen präsentierten sich mehr als 200 Brandenburger Unternehmen. Das Interesse der Besucher und des Fachpublikums an regionalen Produkten, kulinarischen Spezialitäten und touristischen Besonderheiten unseres Landes stimmte die Aussteller in der Brandenburg-Halle sehr zufrieden.

21. pro agro-Marketingpreis

Einer der Höhepunkte für die Brandenburger Lebensmittel- und Touristikbranche war am ersten Messetag (17. Januar) die Verleihung des 21 pro agro Marketingpreises – Natürlich Brandenburg durch Agrarminister Axel Vogel, die Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt und Geschäftsführer Kai Rückewold. Die Auszeichnung wurde in den drei Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus vergeben. Erneut hat die Handelskette Edeka den EDEKA-Regionalpreis, ausgewählt aus den Kategorien Ernährungswirtschaft UND Direktvermarktung, vergeben.

Die Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen, eine kurzweilige Entdeckungsreise durch das innovative Brandenburg, fasst alle Produkte, Produktideen und Vermarktungskonzepte der 50 Wettbewerbsteilnehmer zusammen und stellt diese werbewirksam über das gesamte Jahr dar.

Auf www.proagro.de findet man die Gewinner der einzelnen Kategorien und kann sich die Broschüre mit allen Teilnehmern herunterladen.

Rundgänge mit dem Handel und der Gastronomie

Was 2009 mit zwei Vertretern des Handels begann, hat sich in den letzten Jahren exponential weiterentwickelt. Der persönlichen Einladung des Verbandes pro agro zu einem geführten Rundgang durch die Brandenburg-Halle folgten im Jahr 2020 rund 360 Vertreter diverser Handelsunternehmen sowie weiterer Absatzplattformen (z. B. Edeka, Kaufland, Rewe, Netto Stavenhagen, Galeria Karstadt Kaufhof, Transgourmet, Chefs Culinar oder Marktschwärmer) – darunter Absatzpartner mit denen bereits intensive Kooperations- und Leistungsbeziehungen bestehen, als auch neue Branchenakteure. Zur Stärkung der Regionalität in den einzelnen Warenhäusern wurden diverse Kooperationsmöglichkeiten besprochen, die im Jahresverlauf gemeinsam Umsetzung finden sollen.

Darüber hinaus wurden thematische Rundgänge für 120 Brandenburger Gastronomen organisiert. Das Interesse an den Rundgängen verdeutlicht den Wunsch der Gasthäuser und deren Köche, die Vielfalt des Landes Brandenburg kulinarisch zu repräsentieren.

Die Rundgänge stellen die ideale Plattform dar, um Brandenburger Spezialitäten kennenzulernen, mit einer Vielzahl möglicher Lieferanten in persönlichen Kontakt zu kommen und bestehende Kontakte zu pflegen.

„Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie weiter zu intensivieren, um so noch mehr regionalen Produkten aus Brandenburg den Weg in die Regale des Handels und auf die Speisekarten der Hauptstadtregion zu ebnen. Die Internationale Grüne Woche bietet unserem Fachpublikum eine ideale Kulisse, um die Geschichten und die Gesichter hinter dem Produkt persönlich kennenzulernen und bestehende Kontakte zu pflegen“, so Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbands pro agro.

Unternehmerstammtisch Ernährungswirtschaft

Traditionell findet im Rahmen der Grünen Woche der erste pro agro-Unternehmerstammtisch Ernährungswirtschaft des Jahres statt. Schwerpunkt waren in diesem Jahr die Themen Internationale Grüne Woche 2020 sowie die Veranstaltungshighlights für das Jahr 2020. Teilgenommen haben neben 35 Unternehmen der Ernährungswirtschaft und der Direktvermarktung, Staatssekretärin Silvia Bender. Die Teilnahme des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums unterstreicht die Wertschätzung gegenüber den Branchenunternehmen des Landes und deren aktuelle Fragestellungen.

„Landwirtschaft und Unternehmen der Ernährungswirtschaft sind sich einig, nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Gemeinsam soll Brandenburg noch sichtbarer und erlebbarer gestaltet werden. Dafür steht auch die Brandenburg-Halle 21a auf der Internationalen Grünen Woche“, so Kai Rückewold.

Der Unternehmerstammtisch des Verbands bietet die Möglichkeit, Informationen und Erfahrungen sowie individuelle Bedarfe auszutauschen.

Jahresthema 2020

Im Rahmen des pro agro-Bühnenprogramms am erste Messefreitag stellte Kai Rückewold mit Unterstützung des Märkischen Wanderers das diesjährige Jahresthema des Verbandes vor. Mit den jährlich wechselnden Jahresthemen möchte pro agro Unternehmen, Traditionen und die lebendige Kultur des ländlichen Raums in Brandenburg stärken und damit einen immer wieder veränderten Blickwinkel auf die kreativen Produktideen des Landes aus regionaler Kulinarik und ländlichem Tourismus bieten. Nahrhaft & schön – das Paradies vor der Haustür!! heißt es 2020 und ist die Überschrift aller Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbands. Im Mittelpunkt steht die Brandenburger Genussvielfalt. Das Land gibt den Menschen Nahrung aus der Natur von Fisch und Fleisch über Obst bis hin zu Gemüse. Und doch bietet dieses Land unberührte Natur – Wasser, Wald und Wiesen als Paradies direkt vor der Haustür! Als Botschafter konnten Stephen Ruebsam, Geschäftsführer vom Schlossgut Altlandsberg, der Landwirt Thomas Syring vom Unternehmen Syringhof aus der Nähe von Beelitz sowie der Veterinärmedizinstudent und Mitbegründer des Prignitzer Unternehmens homemade GbR Jo Thießen gewonnen werden. Allen dreien gemein ist, dass sie ein „Tor zum Paradies“ darstellen und so einen Zugang zu Brandenburg bieten – als Touristiker, Landwirt und Direktvermarkter.

Staffelstabübergabe Brandenburger Dorf- und Erntefest

Am Brandenburg-Tag (20. Januar) wurde der Staffelstab zur Austragung des 17. Dorf- und Erntefestes vom Bürgermeister der Gemeinde Passow Silvio Moritz an Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde in Begleitung von Wulkows Ortsvorsteherin Janett Mussel übergeben. 2020 findet dieses Landesfest am 12. September in Neuruppins Ortsteil Wulkow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin statt.

26. Brandenburger Landpartie

Im Rahmen des pro agro-Bühnenprogramms am Brandenburg-Tag wurde der Austragungsort der 26. Brandenburger Landpartie bekanntgegeben. Ausrichter der zentralen Eröffnungsveranstaltung 2020 ist das Unternehmen Hemme Milch GmbH & Co. KG aus der Uckermark. Die aktuell auf der Grünen Woche ausgegebene Landpartiepostkarte enthält alle wichtigen Informationen und wurde als Terminerinnerung mitgenommen. Ende April erscheint die Broschüre mit allen teilnehmenden Betrieben und deren Angebote. Die Brandenburger Landpartie findet am 13. und 14. Juni statt.

Die vom Landwirtschaftsministerium unterstützte und von pro agro organisierte Landpartie gibt Einblicke in Höfe und Ställe, Fischteiche und Wildgatter, Gärtnereien, zeigt altes Brauchtum, ländliche Geschichte und Kultur. Eingeladen sind alle, die neugierig auf Land und Leute in Brandenburg sind.

Brandenburger Kochstudio

Das Brandenburger Kochstudio zeigte an allen zehn Messetagen wie vielfältig das Land Brandenburg auch in der Kulinarik ist. Köche aus 36 Brandenburger Restaurants und Landgasthöfen, Ernährungshandwerker und Netzwerke sowie Aussteller der Brandenburg-Halle zeigten ihre Fertigkeiten und stellten schmackhafte Gerichte mit Produkten ihrer Region vor. Beinahe alle Regionen konnten so sowohl kulturell auf der Bühne als auch kulinarisch im Kochstudio vorgestellt werden. Insgesamt wurden mehr als 7.500 Kostproben verteilt. Begleitet wurden die Kochshows von Antenne Brandenburg-Moderator Detlef Olle.

Insgesamt hat der Verband ca. 8.000 Exemplare der eigenen Printprodukte an die Messebesucher verteilen können. Zusätzlich wurden weitere Broschüren und Flyer Brandenburger Tourismusregionen und touristischer Leistungsträger herausgegeben.

„Die IGW ist mehr als ein kulinarisches Schaufenster! Sie ist Fachmesse, Kooperationsmesse, sie ist die Plattform zum lokalen und nationalen Austausch, sie gibt unseren Regionen ein Gesicht“, resümiert pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold.

„Die Grüne Woche bildete den erfolgreichen Auftakt für die nun im Jahresverlauf folgenden Aktivitäten zur Förderung des ländlichen Tourismus und zur Vermarktung regionaler Produkte“, so Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende des Verbandes pro agro.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Die Aktivitäten des Verbands pro agro auf Facebook und Instagram verfolgen:

Natürlich Brandenburg – pro agro

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O-Töne zur Brandenburg-Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche 2020

Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende des Verbands pro agro zu den Rundgängen mit dem Handel und der Gastronomie

„Die Internationale Grüne Woche bietet sehr gute Voraussetzungen zum Netzwerken und stellt eine ideale Plattform für den Ausbau von Kooperationen dar. Branchenrelevante Themen und Fragestellungen können in idealer Kulisse diskutiert werden. Und natürlich fördert der persönliche Kontakt zwischen Produzent und Endverbraucher wie auch mit dem Handel und der Gastronomie den Bekanntheitsgrad und die Wertschätzung regionaler Produkte.“

Carsten Lindner, Leiter des flächenmäßig größten KAUFLAND in Brandenburg zum Rundgang mit dem Handel

„Das Interesse an den Handelsrundgängen des Verbandes pro agro ist riesig. In diesem Jahr nutzen wir diese Möglichkeit vor allem für unsere Azubis. KAUFLAND Dallgow feiert 25-jähriges Bestehen und unsere Azubis dürfen die gemeinsam mit pro agro durchgeführten Regionalen Tage organisieren. Diese Organisation fängt bei der Auswahl der Brandenburger Unternehmen an und endet bei der passenden Präsentation. Dafür sind diese Rundgänge ideal. Die Azubis lernen die Unternehmen und die Unternehmer kennen sowie die Leidenschaft, die hinter jedem Produkt steckt. Das stärkt die Bindung zum Unternehmen.“

Michael Schultz, Geschäftsführer des Unternehmens GLINA Whisky Destillerie aus Werder/Havel zum Rundgang mit dem Handel

„Es ist in diesem Jahr das erste Mal, dass ich bei pro agro nachgefragt habe, ob und wann diese Rundgänge stattfinden. Es ist wichtig, den Verkäufern zu zeigen, wie die eigenen Produkte verkauft werden. Die Geschichten hinter den Produkten sind sehr wichtig. Das Bewusstsein für den regionalen Mehrwert der Produkte muss geschärft werden.“

Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK)

„Der Marketingpreis ist eine Initiative von pro agro, die Potenziale von Brandenburgs ländlich geprägten Regionen bekannter zu machen, Vorbildliches herauszustellen und andere mit kreativen Einfällen anzustecken. Es geht darum, Produkte und Angebote auszuzeichnen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher erkennbar regional Brandenburg sind. Regionalprodukte können zu Botschaftern ihrer Region werden und weit über deren Grenzen hinaus zu deren positiven Image beitragen.“.

Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende des Verbands pro agro zum Brandenburger Dorf- und Erntefest

„Der Verband pro agro unterstützt die Brandenburger Dorf- und Erntefeste als Teil einer identitäts- und bewusstseinsstiftenden Traditionspflege für unser schönes Land und richtet, wie auch auf sämtlichen anderen Veranstaltungen unter Beteiligung pro agros, Augenmerk auf die Darstellung von Regionalität. Der zu jedem Dorf- und Erntefest gehörende kulinarische und touristische Regionalmarkt legt größten Wert auf die Anwesenheit der „Macher“ vor Ort. Es geht darum, das Gesicht hinter dem Produkt zu zeigen und den Besuchern ein Gefühl für die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten des ländlichen Raumes in Brandenburg zu vermitteln. Ganz im Sinne unseres Jahresthemas Nahrhaft und schön – Das Paradies vor der Haustür.“

Ulrike Fechner, Geschäftsführerin des Brandenburger Landfrauenverbands e.V. (BLV) zum Brandenburger Dorf- und Erntefest

„Erntekronen sind ein Spiegel der Ernte und wir Landfrauen freuen uns auf den landesweiten Erntekronenwettbewerb, den der Brandenburger Landfrauenverband dieses Jahr zum 27. Mal durchführt. Die Besucher können sich auf wundervolle Erntekronen aus Getreide freuen. Das Binden der Kronen ist Traditionspflege und zeigt die Nähe zur Landwirtschaft. Die schönsten Erntekronen, ausgewählt von einer Jury und dem Publikum – werden prämiert. Übrigens kann sich jeder für diesen Wettbewerb anmelden, der eine Krone bindet.“.

Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg e.V. (LBV) zum Brandenburger Dorf- und Erntefest

„Das Dorf- und Erntefest ist einer der Höhepunkte im Terminkalender von uns Landwirten. Hier ziehen wir eine vorläufige Erntebilanz und wir sagen vielen Dank, für das Vertrauen der Verbraucher und für deren Verständnis, wenn wir mit unseren großen Maschinen auch mal einen Verkehrsstau verursacht haben.“

Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) zum Eröffnungshof der Brandenburger Landpartie

„Die reiche Produktpalette dieser gläsernen Molkerei am Rande des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin hat den Weg in sehr viele Ladenregale in Berlin und Brandenburg gefunden. Das gesamte Sortiment ist seit Jahren gentechnikfrei, der kürzlich übernommene Rinderstall wird tierschutzgerecht umgebaut. Ich freue mich auch, dass wir von der offiziellen Eröffnungsfeier einen Abstecher ins nahe gelegene Gut Kerkow machen, das mit seiner beispielgebenden Tierhaltung, dem Hofladen und Ferienwohnungen den Geist der Landpartie lebt.“

Marcus Reh, Regionaleinkauf Berlin / Brandenburg, Sachsen-Anhalt EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH zum Rundgang mit dem Handel

„Für viele Einzelhändler sind die neuen Produkte der Unternehmen, auch wenn sie schon gelistet sind, noch unbekannt. Abseits vom Alltagsgeschäft bieten sich vielfältige Möglichkeiten, sich mit einem neuen Produkt auseinanderzusetzen. Hier bietet sich auf der IGW der direkte Kontakt, um die vielen guten Brandenburger Produzenten kennenzulernen, Termine zu vereinbaren oder Geschäfte abzuschließen.“

Carolin Trautmann, Klosterfelder Senfmühle zum Rundgang mit dem Handel

„Es ist immer hilfreich, sich direkt vorzustellen und persönlich das Portfolio zu präsentieren. Wir haben keinen Außendienst. Durch die Rundgänge kommen wir mit für uns interessanten Einzelhändlern in Kontakt. Sehr hilfreich ist übrigens der Austausch der EDEKANER untereinander bei der Unternehmenspräsentation. So werden direkt positive Erfahrungen mit unserem Produkt weitergeben.“

Martin Wietz, Inhaber der Mosterei Wietz zum Rundgang mit dem Handel

„Unser gesamtes Sortiment ist bei EDEKA in der Zentrale gelistet. Das bedeutet aber nicht, dass jeder einzelne Markt unsere Produkte im Sortiment hat. Hier auf der Grünen Woche beim Rundgang ist es sehr viel einfacher für uns als kleines Unternehmen mit den Filialen in Kontakt zu kommen. Alle Teilnehmer sind an Regionalität interessiert, haben also ein offenes Ohr für unsere Präsentation.“

Tino Ryll, Geschäftsführer der Fläminger Genussland GmbH zum Rundgang mit dem Handel

„Für uns als kleines Unternehmen ist die Teilnahme an der Grünen Woche finanziell schwer zu stemmen. Mit Unterstützung von pro agro haben wir die Möglichkeit, unser Unternehmen und unsere hochwertigen Produkte für die Zeit des Handelsrundgangs zu präsentieren. EDEKA ist hier der passende Partner, da man sich sehr um das Thema Regionalität bemüht.“

Angela Führer, Direktorin des Kongresshotel Potsdam zum Rundgang mit den Gastronomen

„In der Brandenburg-Halle gibt es immer wieder neue und interessante Produkte und wir nehmen immer wieder gern teil, um zu schauen, was es am regionalen Markt Neues gibt. Wir haben ein a la carte-Restaurant und möchten unseren Gästen eine frische, regionale Küche anbieten. Heute nehme ich gemeinsam mit unserem Küchenmanager Marcel Leidig teil und mit ihm gemeinsam werde ich ganz bewusst entscheiden, welche Produkte wir für unser Haus verwenden. Viele unserer Lebensmittel sind schon regional, wie zum Beispiel der Wein von Weinbau Dr. Lindicke, Produkte von Christine Berger finden unsere Gäste am Frühstücksbuffet und unser Bäcker ist die Bäckerei Fahland.“

Jo Thießen, Homemade zum Rundgang mit den Gastronomen

„Wir haben schon sehr erfolgreich am Handelsrundgang mit EDEKA teilgenommen. In diesem Jahr wollten wir unbedingt am Gastronomen-Rundgang teilnehmen, da wir eine intensivere Zusammenarbeit mit der Gastronomie anstreben. Es ist die perfekte Symbiose: wir können auf besondere, individuelle Wünsche eingehen und unsere Produkte werden perfekt zubereitet. Und ein großes Plus für die Gastronomen ist es, genau zu wissen, woher ihre zubereiteten Produkte kommen und die Geschichte dahinter zu kennen.“

Mike Daschewski, Geschäftsführer der Mozzarella Paolella GmbH zum Rundgang mit den Gastronomen

„Wir wurden von pro agro angesprochen, uns zu präsentieren. Ausschlaggebender Punkt für unsere Präsentation war das Thema Gastro. Unser Credo ist direkter Kontakt! So können wir individuell und auf kurzem Wege reagieren.“

Ronald Koch, Bauernhof Koch zum Rundgang mit den Gastronomen

„Wir sind das erste Mal Anlaufpunkt für die Gastronomen hier in der Brandenburg-Halle beim Rundgang und freuen uns sehr. Natürlich hoffen wir darauf, Kontakt zu Gastronomen zu bekommen, die hochwertige Produkte schätzen und das sieht aktuell gut aus. Mit zwei Häusern werden wir uns im Anschluss an die Grüne Woche zusammensetzen und schauen, wie wir zusammenkommen können.“

Jan Schleicher, Leiter Category Management REWE Ost zum Rundgang mit dem Handel

„Der gemeinsame Rundgang mit den Kaufleuten ist eine sehr gute Gelegenheit, eine andere Perspektive auf die Produkte zu bekommen. Wir vom Einkauf sind für das Organisatorische wie zum Beispiel die zentrale Listung der Produkte zuständig. Die Kaufleute der einzelnen Märkte haben den direkten Kontakt zum Kunden und wissen, was gewünscht ist. Dieser Rundgang ist für uns ein absoluter Mehrwert. Wir werden jetzt im Nachgang verschiedene Unternehmen der Brandenburg-Halle nochmal besuchen und neue Listungen sondieren.“

Inge Marschall, Marktmanagerin vom REWE Berlin-Schöneberg, zum Rundgang mit dem Handel

„Regionalität kommt bei den Kunden sehr gut an, vor allem sind die Kunden auch bereit, mehr Geld für regionale Produkte auszugeben. Brandenburg hat eine überraschende Vielfalt an Unternehmen und Produkten, wenige sind bei meinen Kunden bekannt. Im letzten Jahr habe ich auch schon an diesem Rundgang teilgenommen und im Nachgang das Markenprogramm VON HIER aufgenommen. Die Präsentation der Unternehmen ist toll. Durch diesen direkten Kontakt mit den Geschichten zu den Erzeugnissen können wir die Produkte viel besser verkaufen.“

Thomas Quasdorf, Luisenhof Milchmanufaktur zum Rundgang mit dem Handel

„Seit Januar 2019 verarbeiten wir in Velten Bio-Milch von Bauern aus der Region. Auf der Grünen Woche wollen wir unsere Marke bekannter machen. Handelsrundgänge wie der heutige sind dafür perfekt. Man gewinnt Kontakte und kann sein Netzwerk ausbauen. Aktuell sind wir auf der Suche nach weiteren Vertriebspartnern, da wir noch lange nicht unsere Kapazitäten erreicht haben. Die Vertreter von REWE waren sehr interessiert und ich habe schon jetzt sehr gute Gespräche geführt.“

Uwe Engelmann, Vertriebsleiter Landkost-Ei GmbH zum Rundgang mit dem Handel

„Nutzen! Mitnehmen! Für viele Vertreter in den großen Ketten ist die Regionalität der einzelnen Produkte nicht sofort ersichtlich. Im direkten Gespräch kann man intensivst informieren und Liefermöglichkeiten klären. Und natürlich auf Fragen eingehen – wie ist die Tierhaltung? Wie die Eierzeugung? Wie sind die Wege? Kann man euch besuchen?„

 

Das Land feiert: Brandenburger Dorf- und Erntefest und Brandenburger Landpartie

Berlin – Auf der Bühne in der Brandenburg-Halle 21a wurden auf dem heutigen Brandenburg-Tag (20. Januar) zur Internationalen Grünen Woche im Beisein von Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landwirtschaftsminister Axel Vogel, Hanka Mittelstädt (Vorstandsvorsitzende pro agro e.V.), Henrik Wendorff (Präsident Landesbauernverband) und Ulrike Fechner (Geschäftsführerin des Brandenburger Landfrauenverbandes) der Staffelstab des Brandenburger Dorf- und Erntefestes weitergegeben und der Austragungsort der zentralen Eröffnung der Brandenburger Landpartie bekannt gegeben.

Traditionell wird am Brandenburg-Tag auf der Bühne in der Brandenburg-Halle 21a der Staffelstab vom Ausrichter des letzten Brandenburger Dorf- und Erntefestes an den neuen Ausrichter überreicht. 2019 wurde das Traditionsfest in Passow begangen. Einen Tag lang war der Ort im Landkreis Uckermark bei strahlendem Sonnenschein Mittelpunkt für den ländlichen Branchentreff.

Silvio Moritz, Bürgermeister der Gemeinde Passow, übergab den Stab und viele Glückwünsche an Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde in Begleitung von Wulkows Ortsvorsteherin Janett Mussel. Gefeiert wird das 17. Dorf- und Erntefest am 12. September in Neuruppins Ortsteil Wulkow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

„Der Verband pro agro unterstützt die Brandenburger Dorf- und Erntefeste als Teil einer identitäts- und bewusstseinsstiftenden Traditionspflege für unser schönes Land und richtet, wie auch auf sämtlichen anderen Veranstaltungen unter Beteiligung pro agros, Augenmerk auf die Darstellung von Regionalität. Der zu jedem Dorf- und Erntefest gehörende kulinarische und touristische Regionalmarkt legt größten Wert auf die Anwesenheit der „Macher“ vor Ort. Es geht darum, das Gesicht hinter dem Produkt zu zeigen und den Besuchern ein Gefühl für die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten des ländlichen Raumes in Brandenburg zu vermitteln. Ganz im Sinne unseres Jahresthemas Nahrhaft und schön – Das Paradies vor der Haustür.“ erklärt Hanka Mittelstädt.

Wie vielfältig und traditionsreich der ländliche Raum Brandenburgs ist, weiß Ulrike Fechner und freut sich besonders auf den Erntekronenwettbewerb: „Erntekronen sind ein Spiegel der Ernte und wir Landfrauen freuen uns auf den landesweiten Erntekronenwettbewerb, den der Brandenburger Landfrauenverband dieses Jahr zum 27. Mal durchführt. Die Besucher können sich auf wundervolle Erntekronen aus Getreide freuen. Das Binden der Kronen ist Traditionspflege und zeigt die Nähe zur Landwirtschaft. Die schönsten Erntekronen, ausgewählt von einer Jury und dem Publikum – werden prämiert. Übrigens kann sich jeder für diesen Wettbewerb anmelden, der eine Krone bindet.“.

Brandenburger Dorf- und Erntefeste sind nicht nur Schaufenster für Tradition und moderne Landwirtschaft, sie sind auch Treffpunkt der Akteure des ländlichen Raumes – Verbände, Produzenten, Touristiker und Kulturschaffende. Insbesondere während der Vorbereitung trifft man aufeinander, tauscht sich aus und entwickelt Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit auch über das Fest hinaus.

Henrik Wendorff: „Das Dorf- und Erntefest ist einer der Höhepunkte im Terminkalender von uns Landwirten. Hier ziehen wir eine vorläufige Erntebilanz und wir sagen vielen Dank, für das Vertrauen der Verbraucher und für deren Verständnis, wenn wir mit unseren großen Maschinen auch mal einen Verkehrsstau verursacht haben.“

Gemeinsam mit Hanka Mittelstädt hat Agrarminister Axel Vogel den zentralen Ausrichtungsort der 26. Brandenburger Landpartie bekannt gegeben. Das Unternehmen Hemme Milch GmbH & Co. KG aus der Uckermark lädt alle ein, gemeinsam mit ihm das Wochenende der offenen Höfe zu feiern. Axel Vogel hält den Hof von Hemme-Milch im Angermünder Ortsteil Schmargendorf für einen sehr passenden Eröffnungsort der Landpartie: „Die reiche Produktpalette dieser gläsernen Molkerei am Rande des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin hat den Weg in sehr viele Ladenregale in Berlin und Brandenburg gefunden. Das gesamte Sortiment ist seit Jahren gentechnikfrei, der kürzlich übernommene Rinderstall wird tierschutzgerecht umgebaut. Ich freue mich auch, dass wir von der offiziellen Eröffnungsfeier einen Abstecher ins nahe gelegene Gut Kerkow machen, das mit seiner beispielgebenden Tierhaltung, dem Hofladen und Ferienwohnungen den Geist der Landpartie lebt.“ Diese Einschätzung deckt sich mit der Begründung der Entscheidung. Hemme Milch hat sich seit Gründung erfolgreich entwickelt und seine Nische gefunden. Mittlerweile deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der regionalen Milcherzeugung ab: eigenes Futter, eigene Kühe, eigene Molkerei und das durchweg transparent.

Unterstützung erhalten die Ausrichter vom Landesbauernverband, vom Landfrauenverband und vom Agrarmarketingverband pro agro.

Der dritte große Programmpunkt war die Vorstellung verschiedener Brandenburger Verbände und Unternehmen aus dem Bereich Ernährungswirtschaft. Der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg, der Landesverband Brandenburgischer Imker, die RBB Rinderproduktion Berlin Brandenburg GmbH, das Landesamt für Umwelt, die Bäcker- und Konditoren Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und der Landesfischereiverband gaben Einblicke in ihre Arbeit und informierten zu tagesaktuellen Fragen ihrer Branche.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

Betriebsurlaub!

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die pro agro Geschäftsstelle vom 24.12.2019 bis 01.01.2020 nicht besetzt ist.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Brandenburg-Gäste l(i)eben Aktivtourismus

Seddiner See – Am 3. Dezember laden der Marketingverband für den ländlichen Raum pro agro und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg von 09:30 bis 16:00 Uhr zur jährlichen Fachveranstaltung „Tag des ländlichen Tourismus“ ein.

Die Gründe, den ländlichen Raum in Brandenburg zu besuchen, sind sehr vielfältig – zu den wichtigsten zählten in den letzten Jahren insbesondere naturnahe Aktivitäten. Im bundesweiten Vergleich gehen Brandenburg-Gäste überdurchschnittlich häufig wasserbezogenen Aktivitäten und Radfahren nach. Dies spiegelt sich in den touristischen Profilierungsthemen Brandenburgs wieder. Diese nationale Marktstellung gilt es unter Berücksichtigung der Gästezufriedenheit zu behaupten und weiter auszubauen. Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Infrastruktur – und Angebotsqualität, verbunden mit digitalen Serviceleistungen, kommen hierbei in Zukunft eine besondere Bedeutung zu.

Insgesamt sechs Referenten werden mit ihren Fachvorträgen zu den Themen (1) Qualitätsmanagement im Aktivtourismus und (2) Digitale Produkte im Aktivtourismus berichten und den Teilnehmern für individuelle Anfragen zur Verfügung stehen.

Der Tag des ländlichen Tourismus findet zum 10. Mal statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Verbandes pro agro und des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg mit Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg.

Für interessierte touristische Leistungsträger besteht die Möglichkeit, sich kurzfristig am Veranstaltungstag selbst vor Ort anzumelden. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 11,90 € erhoben.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.forum-netzwerk-brandenburg.de

Pressemitteilung

„Pritzwalk kniepert“ in die neue Saison

Pritzwalk – Für Freunde und Liebhaber des Prignitzer „Nationalgerichts“ Knieperkohl wird Pritzwalk am 9. November zum Wallfahrtsort: Unter dem Motto „Pritzwalk kniepert“ – eine gemeinsame Aktion der Stadt Pritzwalk, des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebeung und des Agrarmarketingverbands pro agro – wird an diesem Tag die Saison für die deftig-pikante Spezialität eröffnet.

Am und im Kulturhaus Pritzwalk gibt es am Samstag von 10 bis 16 Uhr den Knieperkohl in unterschiedlichen Varianten und mit verschiedenen Beilagen. Das Traditionsgericht kann gleich vor Ort verkostet oder im Glas mit nach Hause genommen werden. Regionale Erzeugnisse ergänzen das Angebot: Honig, Produkte von der Straußenfarm und Hausmacher-Geflügelerzeugnisse, handgemachtes Bier, Säfte, Tees und Liköre, Quark und Joghurt sowie Wurstwaren vom Rind. Auch der Räucherfisch darf nicht fehlen. Ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein komplettiert Veranstaltung.

Die Geschichte des Knieperkohls beginnt mit dem Ende des 30-jährigen Krieges. In der Prignitz lebte nur noch ein Zwölftel der Bevölkerung und die übliche Winternahrung der Menschen war Sauerkraut. Da kein Weißkohl mehr vorhanden war, entschloss man sich in der Not, Futterkohl zu säuern. Daraus ist im Laufe der Jahre der heutige Knieperkohl entstanden. Knieperkohl ist somit ein dem Sauerkraut ähnliches Sauergemüse.

Drei Kohlsorten – Weißkohl (60%), blauer Markstammkohl (30%) und Grünkohl (10%) – wurden zerkleinert und gemischt, gekocht, ausgedrückt und schichtweise mit Salz und Weinreben in Steinzeugtöpfe eingestampft. Obenauf wurde ein Holzbrett per Feldstein beschwert, woraufhin sich eine Flüssigkeit bildete, in der der Kohl für vier bis zehn Wochen milchsauer vergärt. (www.knieperkohl.de)

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.pritzwalk.de

www.proagro.de

Pressemitteilung

„Regionale Tage“ – natürlich Brandenburg!

Oranienburg – Am 01. und 02. November finden Kunden des Kauflands in Oranienburg Brandenburger Qualitätsprodukte nicht nur in den Regalen, sondern treffen zum ersten Mal sechs Brandenburger Lieferanten direkt im Markt an.

Erstmalig veranstaltet der Agrarmarketingverband pro agro „Regionale Tage“ zusammen mit Kaufland Oranienburg. Frische Produkte aus Elbe-Elster und Dahme-Spreewald über Potsdam-Mittelmark bis hin zur Uckermark können gekostet und natürlich auch gekauft werden. Sechs Brandenburger Unternehmen stellen Neuheiten aus ihrem Sortiment vor und beantworten gern Fragen zur Herstellung ihrer Produkte.

Folgende Brandenburger Erzeuger laden ein:

  • candé natura, Landkreis Potsdam-Mittelmark
  • Glina Whisky Destillerie, Landkreis Potsdam-Mittelmark
  • Hemme Milch GmbH & Co. KG, Landkreis Uckermark
  • Landkost-Ei GmbH, Landkreis Dahme-Spreewald
  • Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH, Landkreis Elbe-Elster
  • Werder Frucht GmbH, Landkreis Potsdam-Mittelmark

Fragen zu den einzelnen Unternehmen beantworten wir Ihnen gern und natürlich stellen wir Kontakt zu den von Ihnen gewünschten Gesprächspartnern her, bzw. können Ihnen die Kontakte übermitteln.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die „Regionalen Tage“ und die Teilnahme Brandenburger Unternehmen sind Teil der Verkaufsfördermaßnahmen für regionale Produkte aus Brandenburg, umgesetzt durch den Verband pro agro und gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

Brandenburg ISS GUT!

Leipzig – Die ISS GUT! lädt vom 3.-5. November zum 3. Mal nach Leipzig ein. Fünf Brandenburger Unternehmen sind im Rahmen der von pro agro organisierten „Brandenburger Gemeinschaftspräsentation“ als Aussteller präsent. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema einheimische Erzeugnisse, das mit dem „Marktplatz Regionale Produkte“ repräsentiert wird.

Die ISS GUT! spricht als einzige Fachmesse in den neuen Bundesländern den gesamten Markt der Außer-Haus-Verpflegung an. Gastronomen und Hoteliers, Bäcker und Fleischer, Caterer und Entscheider der Gemeinschaftsverpflegung finden auf der Messe ein breites Spektrum an innovativer Technik, modernster Ausstattung, kulinarischen Spezialitäten und sachkundigen Dienstleistungen. Über 200 Anbieter präsentieren drei Tage lang ein breites Angebot an Nahrungsmitteln und Getränken. Erwartet werden etwa 8.000 Fachbesucher.

Der Agrarmarketingverband pro agro organisiert unter dem Motto „Brandenburg erleben & genießen“ eine Brandenburger Gemeinschaftspräsentation. „Die ausstellenden Unternehmen präsentieren die Qualität, Vielfalt und Innovationskraft der Brandenburger Ernährungswirtschaft“, so Kai Rückewold, Geschäftsführer von pro agro, der auf interessante Kontakte und ein gutes Nachmessegeschäft für die Aussteller hofft.

Zur Brandenburger Gemeinschaftsbeteiligung gehören:

  • „Birnengarten Ribbeck c/o Havelwasser“, Havelland
  • Christine Berger GmbH & Co. KG, Havelland
  • EIS-Zauberei Wolfgang Brasch e.K., Ruppiner Seenland
  • Klosterfelder Senfmühle, Barnimer Land
  • Syring-Feinkost, Fläming

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Teilnahme Brandenburger Unternehmen wird durch den Verband pro agro umgesetzt und durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.iss-gut-leipzig.de

www.proagro.de

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Tradition und Moderne – Brandenburg erleben mit allen Sinnen

Schönwalde-Glien – Seit nunmehr 23 Jahren wird das größte Brandenburger Schlachtefest am letzten Oktoberwochenende gefeiert. Ausrichter sind der Agrarmarketingverband pro agro, der Landesjagdverband sowie die Fleischerinnung. Einblicke in das Fleischerhandwerk, ein Fleischsommelier, ein Apfelpapst, 40 Genusshandwerker und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm versprechen ein spannendes Wochenende.

Am 26. und 27. Oktober zeigt die Zunft des Fleischerhandwerks auf dem 23. Brandenburger Schlachtefest im Havelland ihr Können. Nach dem Einmarsch des Fanfarenzugs Potsdam wird das Landesschlachtefest am Samstag durch den Landwirtschaftsminister des Landes Brandenburg Jörg Vogelsänger offiziell eröffnet. Nach seinen Begrüßungsworten gibt es den traditionellen Fassbieranstich. In diesem Jahr mit einem ganz besonderen Bier, einem Grüngehopften, welches aus frisch geernteten Hopfendolden am 15. September in Finsterwalde gebraut wurde.

In zwei großen Veranstaltungs-Hallen gibt es Fleisch und Wurst von Rind, Lamm, Schwein und Wild. Sie können bei einer traditionellen Hausschlachtung zuschauen oder auch sehen, wie Wild mit modernen Maschinen in einer gläsernen Produktion zerlegt und verarbeitet wird. Im „pro agro Kochstudio“ wird gekocht, geredet und gekostet. So wird unter anderem ein junger Brandenburger Fleischsommelier Einblick in seine Arbeit geben und auf zwei Bühnen in den zwei Hallen gibt es jede Menge Live-Musik, Interviews und Live-Kameraübertragungen.

Der Verband pro agro stellt seinen druckfrischen Katalog Landurlaub Brandenburg – Ferien, Freizeit und Einkaufen direkt beim Bauern vor. Der Katalog, den Sie an diesem Wochenende erstmalig mitnehmen können, enthält einen Überblick über land- und naturtouristische Angebote Brandenburger Gastgeber. Zudem lesen Sie darin interessante Geschichten und Reportagen über heimische Unternehmen.

Sie können aber auch etwas mitbringen, nämlich Äpfel aus Ihrem eigenen Garten. Diese können Sie in einer mobilen Mosterei zu Saft pressen lassen. Und falls Sie schon immer wissen wollten, welche Sorte Ihr Apfelbaum überhaupt trägt, dann können Sie diese auch gleich noch von einem Pomologen (Dr. Hilmar Schwärzel – der Apfelpapst kommt am 26. Oktober von 10.00 bis 16.00 Uhr) auf dem Fest bestimmen lassen.

Machen Sie sich schlau und erfahren Sie Wissenswertes über die Arbeit unserer fast 40 Genusshandwerker, die sich an ihren Ständen in den beiden Hallen und draußen präsentieren. Neben Fleischern sind auch Fischer, Bäcker und Imker darunter. Es wird Wein, Sanddornlikör, Whisky und Bier aus Brandenburg geben und natürlich frischen Apfelsaft und Smoothies. Gemeinsam mit dem Verband pro agro sind der Landesjagdverband und die Fleischerinnung Ausrichter des Festes. Letztere wird, wie schon in den Jahren zuvor, Wettbewerbe unter den Fleischern ausrichten. Es geht am Samstag um die Wurscht, vielmehr um die beste Knacker und am Sonntag um die beste Boulette. Die Jury setzt sich aus allen Besuchern zusammen, denn Sie dürfen kosten und im Anschluss bewerten.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

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Potenziale der Brandenburger Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks nutzen

Seddiner See – Am 24. Oktober laden der Agrarmarketingverband pro agro und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg zur jährlichen Fachtagung „Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburg“ ein. Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks, Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung, der ländlichen Entwicklung sowie Gäste aus Politik und Wissenschaft diskutieren die aktuellen Fragestellungen der Branche.

Handwerklich hergestellte, saisonale und frische Produkte aus der Heimatregion finden bei Kunden, Gästen und Besuchern ein beständiges und immer größeres Interesse. Dieses Potenzial soll für die wirtschaftliche Entwicklung von Betrieben der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburg noch stärker erschlossen werden.

Am 24. Oktober findet zu diesem Thema in der Heimvolkshochschule Seddiner See die jährliche Fachtagung Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburg statt. Gemeinsam mit dem Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg möchte der Verband pro agro mit den Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks im Land Brandenburg sowie Vertretern der regionalen Wirtschaftsförderung, der ländlichen Entwicklung und Gästen aus Politik und Wissenschaft aktuelle Fragestellungen der Branche diskutieren. Gleichermaßen bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches.

Themen der Fachtagung sind in diesem Jahr Informationen über innovative Formen der Direktvermarktung, Empfehlungen für Ernährungshandwerker um beständig im Fokus von Einzelhändlern und Kunden zu bleiben, Best-Practice-Beispiele der Direktvermarktung aus Brandenburg, Möglichkeiten der Vernetzung und Vermarktung mit Berliner Gastronomen und Direktvermarktung im Ländervergleich mit Baden-Württemberg.

Der 12. Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks ist eine Veranstaltung des Agrarmarketingverbandes pro agro mit Unterstützung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg gefördert im Rahmen der Technischen Hilfe des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums in der EU-Förderperiode 2014-2020.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.forum-netzwerk-brandenburg.de

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Brandenburger Unternehmen auf der Weltleitmesse für Ernährungswirtschaft in Köln

Köln – Die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie/Außer-Haus-Markt, die ANUGA in Köln, öffnet vom 5. bis 9. Oktober ihre Tore. Als weltweit größte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke ist sie wegweisend für die Entwicklungen der Branche. 18 Brandenburger Unternehmen sind als Aussteller präsent, darunter eine Vielzahl im Rahmen der von pro agro organisierten „Brandenburger Gemeinschaftspräsentation“. Die internationale Leitmesse findet alle zwei Jahre statt und zeigt die gesamte Bandbreite des Angebotes an Nahrungsmitteln und Getränken.

Zur kommenden ANUGA bietet einen prall gefüllten Warenkorb in ausgebuchten Messehallen. Über 7.400 Anbieter aus 107 Ländern präsentieren fünf Tage lang das Weltmarktangebot an Nahrungsmitteln und Getränken. Erwartet werden etwa 160.000 Fachbesucher aus über 190 Ländern. Die ANUGA ist die bedeutendste Handels- und Trendplattform der internationalen Lebensmittelwirtschaft. Mit 284.000 m² Bruttoausstellungsfläche belegt die ANUGA, die 10 Fachmessen für unterschiedliche Lebensmittelkategorien unter einem Dach vereint, das komplette Kölner Messegelände.

Der Agrarmarketingverband pro agro organisiert eine Brandenburger Gemeinschaftspräsentation. Darüber hinaus sind weitere Branchenunternehmen aus Brandenburg sowie auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark auf der ANUGA präsent. „Die ausstellenden Unternehmen und Einrichtungen repräsentieren mit ihren Produkten die Vielfalt, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Ernährungswirtschaft“, so Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende von pro agro, die ebenso wie Eduard Krassa, Abteilungsleiter für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten im Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, auf gute Kontakte und ein gutes Nachmessegeschäft für die Aussteller hofft.

Von der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Brandenburger Ernährungswirtschaft wird sich Abteilungsleiter Krassa überzeugen. Zwei Tage nimmt er sich Zeit (08.-09.10.), die ANUGA in Köln zu besuchen und intensive Gespräche mit den Branchenunternehmen aus Brandenburg zu führen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Gemeinschaftsbeteiligung Brandenburger Unternehmen auf der Anuga 2019 wird gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.anuga.de

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Zur Brandenburger Gemeinschaftsbeteiligung gehören:

Fachmesse ANUGA Chilled & Fresh Food – Halle 5.1

Bauernkäserei Wolters (Uckerland)

CSF-Canadian Streetfood UG (Uckerland)

Fachmesse ANUGA Drinks – Halle 8.1

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH (Neuzelle)

Lienig Wildfruchtverarbeitung (Zossen)

Fachmesse ANUGA Fine Food – Halle 10.2

Christine Berger GmbH & Co. KG (Werder/Petzow)

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH (Nuthetal)

Kunella Feinkost GmbH (Cottbus)

Landkost-Ei GmbH (Bestensee)

Spreewaldkonserve Golßen GmbH (Golßen)

Fachmesse ANUGA Frozen Food – Halle 4.2

Eis-Zauberei Wolfgang Brasch e.K. (Rheinsberg)

 

Weitere Unternehmen aus Brandenburg auf der ANUGA sind u. a.:

Fachmesse ANUGA Drinks – Halle 8.1

TCB Beverages GmbH (Frankfurt/Oder)

Fachmesse ANUGA Fine Food – Halle 10.2

Spreewald Feldmann GmbH & Co. KG (Lübben)

Fachmesse ANUGA Meat – Halle 9.1

Dithmarscher Geflügel GmbH & Co. KG (Seddiner See)

Frikifrisch GmbH (Storkow)

Fachmesse ANUGA Frozen – Halle 4.2

Jütro GmbH & Co. KG (Jüterbog)

Templog Berlin GmbH & Co. KG (Großbeeren)

Fachmesse ANUGA Organic – Halle 5.1

WDM Bio-Fertiggerichte GmbH (Müncheberg)

Buntes Markttreiben im Schlosspark

Oranienburg – Am ersten Oktoberwochenende (04. bis 06. Oktober) locken über 70 Aussteller im Schlosspark in Oranienburg zum Regionalmarkt. Der Agrarmarketingverband pro agro ist mit landtouristischen Angeboten für Groß und Klein dabei.

Der Regionalmarkt in Oranienburg bietet frische Produkte wie Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Fleisch- und Wurstwaren – und zwar vorwiegend von regionalen Anbietern, hinzu kommt Kunsthandwerk aus der näheren und ferneren Umgebung.

Im Fokus steht der regionale Charakter, daher stellen sich Händler aus der Region mit ihren Produkten vor und geben kleine Kostproben. Das Bühnenprogramm gestalten vor allem Akteure aus der Region. Zwischen historischem Schlossportal und Orangerie gibt es Spiel-, Bastel- und Sportangebote.

Der Verband pro agro ist mit einem eigenen Stand vertreten und informiert zu Erlebnissen und Ausflügen in die verschiedenen Regionen, zu Urlaub auf Bauern- und Pferdehöfen und gibt Tipps zu Veranstaltungen, die man nicht verpassen sollte. Die Teilnahme des Verbands wird gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Der Regionalmarkt in Oranienburg hat an allen drei Tagen ab 10 Uhr geöffnet.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.oranienburg-erleben.de

www.proagro.de

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Eine gut gewachsene Idee

Finsterwalde / Schönwalde/Glien – Ein ganz besonderes Bier kann jetzt noch vier Wochen ruhen und hat dann zum „23. Brandenburger Schlachtefest“, am 26. und 27. Oktober 2019, im Erlebnispark Paaren seinen großen Auftritt. Vor zwei Wochen ist bei schönstem Sonnenschein im Finsterwalder Brauhaus geerntet und umgehend eingebraut worden. Das Ergebnis, 2.000 Liter Grüngehopftes, stimmt „(h)op(f)timistisch“.

Kurzer Rückblick: Am 1. Mai spross eine Idee, die großen Anklang fand: In Zusammenarbeit mit dem Agrarmarketingverband pro agro hat das Finsterwalder Brauhaus zweirankige Hopfenpflanzen an 50 Finsterwalder Gärtner vergeben. „Ziel dieser Aktion ist das weitere Zusammenwachsen der Menschen vor Ort mit ihrer Region und ihren Produkten“, erklärte damals Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbands pro agro und Sponsor der Pflanzen. Die Hopfenpaten hegten und pflegten ihre Patenkinder bis zum Zeitpunkt der Ernte am 15. September. Die kompletten Ranken wurden ins Brauhaus gebracht und dort von ihren frischen Hopfendolden befreit. Die Dolden wurden dann umgehend eingebraut.

Nun entsteht ein sehr besonderes Bier, unser „Grüngehopftes“. Es wird im Gegensatz zu normalem Bier nicht aus getrocknetem sondern eben aus frischem, grünem Hopfen gebraut.

Und das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen: Zwei Sude mit jeweils 1.000 Liter wurden angesetzt und werden am Ende wohl 20 Fässer Bier ergeben, so erhofft es sich Markus Klosterhoff, der Braumeister des Finsterwalder Brauhauses. Immerhin hat sich der Ertrag im Vergleich zum Vorjahr allein bei den Pflanzen im hauseigenen Hopfengarten verdoppelt plus der 11 Kilogramm Doldenernte von der Ranken der Hopfenpaten, so Klosterhoff.

Am 26. Oktober und 27. Oktober feiert pro agro das „23. Brandenburger Schlachtefest“ im Erlebnispark Paaren. Hier wird das „Grüngehopfte“ dann das erste Mal aus dem Hahn laufen. Übrigens – um 11.00 Uhr findet die offizielle Eröffnung durch den Landwirtschaftsminister mit dem Fassanstich des besonderen Bieres statt.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

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Das Land Brandenburg in Kiel – Zentrale Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit

Kiel – Das zentrale Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit wird im Jahr 2019 in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins, in Kiel begangen. Das Land Brandenburg präsentiert sich am 2. und 3. Oktober 2019 gemeinsam mit allen übrigen Bundesländern innerhalb der „Ländermeile“ an der Kiellinie. Die Staatskanzlei Brandenburg, die Landeshauptstadt Potsdam, der Agrarmarketingverband pro agro und die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH präsentieren mit diversen kulinarischen und touristischen Botschaftern das Land Brandenburg. Als Gastgeber des Bürgerfestes im Jahr 2020 organisiert das Land Brandenburg zudem einen Abendempfang am 1. Oktober 2019, dem Vorabend des Bürgerfestes.

Die Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober vereinen jährlich wechselnd in den Landeshauptstädten der 16 Bundesländer hunderttausende Bürger und erinnern an die friedliche Wiedervereinigung der Deutschen am 3. Oktober 1990. Diesjähriger Veranstalter ist das Bundesland Schleswig-Holstein mit seiner Landeshauptstadt Kiel.

Das Land Brandenburg präsentiert sich zu diesem Anlass vom 2. bis 3. Oktober 2019 in Kiel gemeinsam mit allen übrigen Bundesländern innerhalb der „Ländermeile“ entlang der Kiellinie – in einem Landeszelt und auf einer großzügigen, gestalteten Freifläche.

Das Land Brandenburg gestaltet seine Gesamtpräsentation in Form einer Mischung aus touristischer Information, kulinarischer Versorgung und Unterhaltung. Als Gastgeber des Bürgerfestes im Jahr 2020 organisiert das Land Brandenburg zudem einen Abendempfang für die Kollegen der Bundesländer und Vertreter der Organisationen des Bundes am 1. Oktober 2019, dem Vorabend des Bürgerfestes.

Die Staatskanzlei Brandenburg organisiert das Landeszelt und die darin präsentierten Tourismusangebote des Landes Brandenburg und seiner Landeshauptstadt Potsdam. Bildmotive und Requisiten werben für unser Land als „Filmland Brandenburg“. Das Filmorchester Babelsberg reist ebenfalls mit nach Kiel.

In Kooperation mit dem Verband pro agro wird die Freifläche zum Brandenburg-Garten mit kulinarischen Botschaftern des Landes Brandenburg. Zu diesen gehören:

  • Beelitzer Kaninchenspezialitäten, Beelitz (PM)
  • Fischer Schneider-Handelsbetrieb, Brieskow-Finkenheerd (LOS)
  • Fleischerei Egbert Baehr, Herzberg/Elster (EE)
  • Sanddornspezialitäten Christine Berger GmbH & Co. KG, Werder OT Petzow (PM)
  • Sandhill Whisky Eggenstein, Bad Belzig (PM)
  • Spreewaldkonserve Golßen GmbH, Golßen (LDS)
  • Syring Feinkost, Beelitz OT Zauchwitz (PM)

sowie

  • „Brandenburger Bierstraße“ des Vereins zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V. mit regionalen Bieren aus dem gesamten Land Brandenburg

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Konzeption und Umsetzung der Freifläche ist Bestandteil der Gesamtpräsentation des Landes Brandenburg zum Tag der Deutschen Einheit in Kiel 2019 und erfolgt im Auftrag des Landes Brandenburg.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://mut-verbindet.de/

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Wissen, wo’s herkommt – natürlich Brandenburg! Die „Regionalen Tage“ bei Kaufland im HavelPark Dallgow

Dallgow-Döberitz – Vom 26. bis 28. September finden Kunden Brandenburger Qualitätsprodukte nicht nur in den Regalen, sondern treffen 11 Brandenburger Lieferanten direkt im Markt an. Dazu wird im pro agro Kochstudio kräftig gebrutzelt, angerichtet und verkostet.

Zusammen mit Kaufland im Havelpark Dallgow-Döberitz veranstaltet der Agrarmarketingverband pro agro regelmäßig „Regionale Tage“. Frische Produkte aus Elbe-Elster und Teltow-Fläming über Potsdam-Mittelmark bis hin zum Barnim und zur Uckermark können gekostet und natürlich auch gekauft werden. 11 Brandenburger Unternehmen stellen Neuheiten aus ihrem Sortiment vor und beantworten gern Fragen zur Herstellung ihrer Produkte.

Folgende Brandenburger Erzeuger laden ein:

  • Fleischerei Baehr – Elbe-Elster
  • Glina Whisky Destillerie – Potsdam-Mittelmark
  • Hemme Milch – Uckermark
  • Klosterfelder Senfmühle – Barnim
  • Kunella Feinkost – Stadt Cottbus
  • Lobetaler Bio-Molkerei – Barnim
  • Mineralquellen Bad Liebenwerda – Elbe-Elster
  • Mosterei Ketzür – Potsdam-Mittelmark
  • Sanddorn-Spezialitäten Christine Berger – Potsdam-Mittelmark
  • Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld – Teltow-Fläming
  • Werder Frucht – Potsdam-Mittelmark

Zudem finden Kunden seit Anfang des Jahres im Markt eine Milchtankstelle von der Luch Agrar GmbH aus Tietzow/Nauen.

Im mobilen pro agro-Kochstudio zeigen regionale Köche, wie sie aus frischen heimischen Produkten kulinarische Köstlichkeiten zubereiten die dann von den Kunden gekostet werden können. Es kochen an den drei Tagen: Wolfgang Schalow vom Schalow Hof in Marxdorf und Ralf Achilles, Restaurant „Schönblick“ in Woltersdorf.

Fragen zu den einzelnen Unternehmen beantworten wir Ihnen gern und natürlich stellen wir Kontakt zu den von Ihnen gewünschten Gesprächspartnern her, bzw. können Ihnen die Kontakte übermitteln.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die „Regionalen Tage“ und die Teilnahme Brandenburger Unternehmen sind Teil der Verkaufsfördermaßnahmen für regionale Produkte aus Brandenburg, umgesetzt durch den Verband pro agro und gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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Ein Apfel am Tag – ein Tag für den Apfel

Döllingen – Der Pomologische Schau- und Lehrgarten Döllingen steht am 29. September zum 25. Mal ganz im Zeichen des Lieblingsobstes der Deutschen. Nach drei erfolgreichen Jahren unterstützt der Agrarmarketingverband pro agro wieder als Partner die Veranstaltung.

Am letzten Sonntag im September gibt es im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen allerhand Wissenswertes und Informatives, Köstliches und Regionales, Modernes und Altertümliches, Musikalisches und Unterhaltsames rund um den Apfel zu entdecken.

Rund 70 Unternehmen präsentieren ihre vielfältigen und qualitativ hochwertigen Produkte auf dem Regionalmarkt. An den Ständen werden typische Obstprodukte wie Äpfel, Säfte, Marmeladen und Brände aber auch Wild-, Wasserbüffel- und Fischspezialitäten angeboten. Aussteller aus den Bereichen Garten und Pflanzen stellen Angebote für die heimischen Grünoasen vor und stimmen in die herbstliche Gartensaison ein. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen in der Showküche Michael Ihlo von der Gaststätte „Zum Elstertal“ Zeischa und Helmut Hummel, Kochausbilder in der JVA Guben.

Abgerundet werden die Ausstellerpräsentationen durch ein vielfältiges Fach- und Rahmenprogramm aus Musik, Apfelausstellung und Apfelkindergarten, Obstsortenbestimmung, Baumschnittseminaren und einem Festumzug.

2019 heißt es beim Verband pro agro Dichter, Denker, dicke Bäuche – Brandenburger Kulturvielfalt erleben!. Im Mittelpunkt steht die Brandenburger Kulturvielfalt: Essen und Trinken, Genuss und Land(er)leben im Spiegel der Denker, Literaten, Musiker und weiterer Künstler einschließlich der gastronomischen Kunsthandwerker. Entdecken Sie Brandenburg kulturell, erleben Sie die Vielfalt – im Schreiben, beim Erforschen, beim Genuss!

Die Veranstaltung öffnet von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Laut dem Amt für Statistik betrug 2018 der Apfelertrag 28.928 Tonnen, wovon 79% als Tafeläpfel angeboten werden. Im Jahr 2017 bauten im Land Brandenburg 88 Betriebe auf 873 Hektar Äpfel an. Davon ernteten 49 Betriebe auf knapp 655 Hektar Tafeläpfel. Die meisten Äpfel werden in Potsdam-Mittelmark (22 Betriebe), Frankfurt/Oder (14 Betriebe) und Oberhavel (9 Betriebe) angebaut. Auch flächenmäßig ist Potsdam-Mittelmark (235 Hektar) Spitzenreiter im Bereich Apfelanbau. Es folgen Märkisch-Oderland (228 Hektar) und Frankfurt/Oder (193 Hektar). Aktuelle Daten zum Baumobstanbau werden 2023 erhoben.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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„Weil Heimat lebendig ist“

Schönwalde-Glien – Auch in diesem Jahr wird wieder der „Tag der Regionen“ gefeiert. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, dass die Regionen „in Bewegung sind“. Der „Tag der Regionen“ ist der Werbetag für regionale Produkte, Betriebe und Dienstleistungen.

Im Land Brandenburg nehmen 13 Unternehmen, Naturparke und Vereine verteilt auf acht Landkreise mit vielfältigen Aktionen teil – vom Erntedankfest über den Apfeltag hin zum Regionalmarkt. Der Aktionszeitraum lädt zum Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten der Brandenburger Regionen ein.

Vieles von dem, was wir tun, hat keinen Bezug mehr zu unseren Regionen. Einkaufen, Essen, Arbeiten, Reisen, Engagement, Kultur – was früher unerreichbar war, ist völlig normal, aber auch immer komplexer geworden. Die Bedürfnisse der Regionen und ihrer Bewohner bleiben dabei oft auf der Strecke. Eigene Stärken geraten in den Hintergrund, einseitiges globales Wirtschaften lässt uns immer weiter auseinander rücken.

Dabei haben wir von Norden bis Süden, von Osten bis Westen so wahnsinnig viel zu bieten. Zeit, all das, was wir selber können, wieder in den Vordergrund zu rücken.

Einmal im Jahr dreht sich rund um das Erntedankfest daher alles um die Stärken unserer Regionen. In einem mehrwöchigen Aktionszeitraum macht der Tag der Regionen in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events sichtbar, wer hier in Deutschland alles einen Beitrag dazu leistet, regionale Wirtschaftskreisläufe zu erhalten. Die Aktionen wollen den Menschen vermitteln, dass es Spaß machen kann, regional, sozial und umweltbewusst zu wirtschaften bzw. zu handeln und wie nachhaltig es ist, mit bewussten (Kauf-)Entscheidungen Regionalkultur zu unterstützen.

Veranstalter des „Tag der Regionen“ ist ein bundesweites Aktionsbündnis, dem über 30 Institutionen und Verbände aus dem Umfeld von Landwirtschaft, Ernährung, Forst, Hotel- und Gastgewerbe, Kirchen sowie Natur- und Umweltschutzorganisationen angehören.

Im Land Brandenburg werden im Aktionszeitraum „Tag der Regionen“ folgende Aktionen stattfinden:

27. September – Erlebnisseminar „Kuhflüstern für Einsteiger“ in Zempow (OPR)
28. September – Regionalmarkt in Sallgast OT Dollenchen (EE)
28. September – Kartoffelfest in Schenkenberg OT Baumgarten (UM)
29. September – Niederlausitzer Apfeltag in Plessa OT Döllingen (EE)
29. September – Führung durch das ZEGG in Bad Belzig (PM)
03. Oktober – Kellerstraßenfest Schlieben in Schlieben (EE)
03. Oktober – Löwenbrucher Schlachtfest in Ludwigsfelde OT Löwenbruch (TF)
03. Oktober – 8. Regionalmarkt der Uckermark in Angermünde (UM)
05. Oktober – Kräuter- und Keramiktage im Kloster Chorin in Chorin (BAR)
05. Oktober – Bauernmarkt in Uebigau-Wahrenbrück OT Bönitz (EE)
06. Oktober – 14. Erntedankmarkt in Eberswalde (BAR)
06. Oktober – Schelmgeschichten aus Berlin Brandenburg im Kloster Chorin in Chorin (BAR)
06. Oktober – Regionaler Herbstmarkt auf dem Domänenhof in Altlandsberg (MOL)
08. Oktober – Bioerlebnistag in Wittstock/Dosse OT Zempow (OPR)
09. Oktober – Ranch-Safari und –Barbecue in Wittstock/Dosse OT Zempow (OPR)
26. + 27. Oktober – 23. Brandenburger Schlachtefest in Schönwalde/Glien OT Paaren im Glien (HVL)

Der dezentrale Aktionstag „Tag der Regionen“ ist deutschlandweit seit über 20 Jahren die bedeutendste Veranstaltungsplattform für regionales Wirtschaften. In einem mehrwöchigen Aktionszeitraum rund um das Erntedankfest macht der Tag der Regionen in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events die Stärken der Regionen in Deutschland sowie die wertvollen Akteure regionaler Wirtschaftskreisläufe sichtbar. Mit über 1000 Aktionen pro Jahr ist der „Tag der Regionen“ das größte dauerhafte Projekt des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V., der 2005 aus dem Aktionsbündnis „Tag der Regionen“ entstand.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.tag-der-regionen.de

www.proagro.de

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