25. Brandenburger Landpartie – So bunt sind Brandenburgs Dörfer

Datum: 12. Juni 2019

Schönwalde-Glien – Zum 25. Mal findet am Wochenende vom 15. bis 16. Juni 2019 die Brandenburger Landpartie statt. Was 1994 noch recht bescheiden begann, entwickelte sich zum größten Fest im ländlichen Brandenburg. In all den Jahren ließen sich die Besucher weder von sengender Hitze noch von Schauern abhalten und strömten auf die Höfe zwischen Prignitz und Lausitz. Mehr als 100.000 Menschen kamen jedes Jahr, um Landluft in Brandenburg zu schnuppern. Nur einmal, im Jahre 2001, musste die Veranstaltung auf dem Höhepunkt der BSE-Krise ausfallen. So feiert man im 26. Jahr die 25. Ausgabe der Traditionsveranstaltung. Deshalb hat sich neben anderer politischer Prominenz auch Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger zur offiziellen Eröffnung am kommenden Sonnabend um 10 Uhr auf dem Reha-Gut der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kemlitz bei Dahme/Mark angekündigt. Das Vorzeigeprojekt zur Integration von Behinderten hat gleich doppelten Grund zum Feiern, denn es begeht auch den eigenen 25. Geburtstag.

Auf den ersten Blick ist das AWO Reha-Gut in Kemlitz ein ganz normaler landwirtschaftlicher Betrieb. Fast 1.000 Hektar Land werden dort bewirtschaftet, 400 Kühe liefern jeden Tag rund 10.000 Liter Milch, ihre Gülle verwandelt sich in der Biogasanlage in Energie. Doch der Hof ist auch ein Beispiel für die Integration von Behinderten in der heimischen Landwirtschaft. Fast die Hälfte der 40 Mitarbeiter sind körperlich zum Teil schwer beeinträchtigt. Sie finden auf dem Gut eine sinnvolle Beschäftigung und erhalten dort das Gefühl, gebraucht zu werden – ob auf den Feldern, in den Ställen oder beim Nachschälen der Kartoffeln, mit denen Einrichtungen der AWO und andere Großküchen versorgt werden.

Das Gut erwartet zum Wochenende einen großen Ansturm von Gästen und hat für diese ein vielseitiges Programm vorbereitet. Zahlreiche Oldtimer beteiligen sich am Traktorentreffen und -umzug. Besucher können auf modernen Traktoren und Mähdreschern eine Runde drehen. Es gibt Führungen durch die Milchviehanlage, über die Felder und zur modernen Kartoffelschälanlage, Musik und Tanz, regionale Produkte, Vorführungen auf dem gutseigenen Reitplatz, Spiele für Kinder und allerlei Wettbewerbe. So darf man beim Kemlitzer Roulette tippen, auf welches Feld die Kuh ihren Fladen setzt. Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger wird am Samstagmorgen gemeinsam mit der Landrätin Kornelia Wehlan, dem Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbandes Jutta Quoos und der stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes pro agro, Dorothee Berger, die 25. Brandenburger Landpartie offiziell eröffnen.

Auch nach 25 Jahren ungebrochenes Interesse

Insgesamt nehmen über 240 Betriebe, Initiativen und Einrichtungen in 196 Orten an der Jubiläumsausgabe der Landpartie teil. Hinzu kommen weitere Kooperationspartner, die sich auf zahlreichen Hof- und Dorffesten präsentieren. Neben rund 70 kleineren oder größeren traditionellen Landwirtschaftsbetrieben öffnen zahlreiche Fischer, Imker, Gärtnereien und Forstbetriebe, aber auch ländliche Manufakturen, Vereine und Initiativen ihre Türen und Tore. Von der wachsenden Bedeutung des Weinbaus in Brandenburg zeugen die insgesamt 17 Winzer und Weinbauvereine, die an dem Wochenende zu Führungen und Verkostungen einladen. Die Landpartie habe sich „zum bunten Schaufenster des ländlichen Raums gemausert“, so Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger. Bauernverbands-Chef Wendorff spricht von einem „Erfolgsmodell“.

Dass die Veranstaltung in all den Jahren nichts an Attraktivität eingebüßt hat, zeigt sich daran, dass sich rund zwei Dutzend Betriebe und Einrichtungen 2019 zum ersten Mal daran beteiligen. Zu ihnen gehört die Lübbincher Milch und Mast GbR, die gleich zur Premiere Gastgeberin für die Eröffnungsveranstaltung im Kreis Spree-Neiße ist. Milchbauer Karl-Heinz Freitag hat in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in moderne Ställe für seine 1.800 Kühe investiert und geht seit einigen Jahren mit eigenen Frischmilch-Automaten in der Region neue Wege der Vermarktung. Zur Landpartie können Besucher am Sonnabend seine Milch vor Ort verkosten, dazu gibt es ein buntes Programm mit Traktorfahrten und Strohhüpfburg.

Der Biohof in Werder (Havel) lädt erstmals zum Selberpflücken auf seine Kirschplantage am Rande der Blütenstadt ein. Von dort starten Radtouren zu den Wasserbüffeln, die in der Nähe grasen. Am Samstagabend gibt es Musik am Lagerfeuer und wer möchte, kann sein Zelt auf der Obstwiese aufschlagen. Zu den Neulingen gehört auch der Oranienhof im Oranienburger Ortsteil Zehlendorf, der bei Hofführungen seine neugeborenen Fohlen präsentiert, zum Mitmachen beim Voltigieren einlädt und den natürlichen Umgang mit Pferden beim Natural Horsemanship präsentiert. Erstmals sind Landpartie-Besucher auch ins Schlossgut Altlandsberg eingeladen, wo Führungen über das Gelände und in die vor wenigen Jahren wiedereröffnete Brauerei angeboten werden und alte Landtechnik zu sehen ist.

Spaß, Genuss und Information

Die Landpartie sei eine einzigartige Gelegenheit, „die Vielfalt des Landes und seiner Produkte zu entdecken, zu erleben und zu genießen“, wirbt Hanka Mittelstädt vom Verband pro agro, der die Veranstaltung organisiert. Auf Obsthöfen können die Gäste die süßen Früchte von Bäumen und Sträuchern selbst pflücken, auf den Spargelhöfen die letzten Stangen des königlichen Gemüses für die Saison genießen. Überall duftet es nach frisch Gegrilltem oder Gebackenem. Spielerisch können kleine und große Besucher in das Leben auf dem Lande eintauchen, ob bei Fahrten auf dem Trecker, beim Bauerngolf mit Krückstock und Softball oder beim Wettmähen mit der Sense.

Doch die teilnehmenden Betriebe wollen das Wochenende auch nutzen, um über die Situation der heimischen Landwirtschaft zu informieren, mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und um Nachwuchs für die „grünen Berufe“ zu werben. „Wir haben nichts zu verstecken“, meint Heiko Terno, Geschäftsführer des Reha-Guts in Kemlitz, und lädt dazu ein, sich selbst ein Bild von der modernen Landwirtschaft zu machen. Dabei wird es vielerorts auch um kritische Themen von der Artenvielfalt bis zum Klimawandel gehen.

Was Landwirte gegen das Insektensterben unternehmen, das will der Kreisbauernverband bei einer Radtour durch das Havelland zeigen. Zu den Stationen gehören der Havellandhof Ribbeck, der an einem bundesweiten Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt mitwirkt, sowie die Agro-Farm Nauen, die sich beim Schutz der Bienen und der Gewässer engagiert. In Peickwitz bei Senftenberg sind die Ergebnisse des Projekts AUFWERTEN zu betrachten. Landwirt Thomas Domin legte dort auf seinen Feldern breite Streifen mit Bäumen und Sträuchern ein, um so für ein besseres Mikroklima zu sorgen und neue Rückzugsgebiete für Insekten, Vögel und Wind zu schaffen. Anderswo setzen sich Betriebe und Vereine für den Erhalt selten gewordener Pflanzen- und Tierarten ein.

Geflüchtete packen mit an

In vielen Dörfern packt man gemeinsam an, um sich den Gästen zu präsentieren und mit ihnen zusammen zu feiern. So lädt Bötzow im Kreis Oberhavel am Sonnabend zu seinem traditionellen Dorffest ein. In Buchholz im Kreis Oder-Spree werden am Sonnabend der 775. Geburtstag des Dorfes und das 110-jährige Jubiläum der örtlichen Feuerwehr mit einem historischen Umzug gefeiert. In Schlieben im Elbe-Elster-Land fällt die Landpartie mit der 426. Auflage des traditionellen Moienmarktes zusammen und Besucher können sich dort in den historischen Weinkellern oder auf der Brandenburger Biermeile vergnügen. Groß Schauen im Oder-Spree-Kreis präsentiert sich als „offenes Dorf“. Dort können Besucher rund um die Dorfkirche Ställe besichtigen, das Leben der Honigbiene erkunden, Brot und Kuchen frisch aus dem Holzbackofen genießen oder die Erlebniswelt der Fischer Köllnitz am nahen Groß Schauener See eintauchen.

Weil das Programm für zwei Tage zu umfangreich ist, startet man in Groß Schönebeck im Barnim schon am Freitagabend mit einer Theateraufführung ins Landpartie-Wochenende. Insgesamt 15 Betriebe und Einrichtungen öffnen dort ihre Tore für Besucher. Neben Bauern- und Reiterhöfen beteiligen sich Kirche, Feuerwehr und Kleintierzüchter, es gibt Ausstellungen im Bahnhof, auf dem Jagdschloss und auf dem Traditionsbauernhof Bohn, Vorführungen örtlicher Tischler- und Schmiedemeister, Oldtimertouren und ein großes Bühnenprogramm zusammen mit Antenne Brandenburg. Geflüchtete, die in Groß Schönebeck eine neue Heimat gefunden haben, präsentieren sich mit Gerichten ihrer alten Heimat. Für Hanka Mittelstädt von pro agro sind die vielen Aktivitäten an dem Wochenende ein Beweis dafür, „dass unsere ländlichen Regionen höchst lebendig sind und bei allen Problemen eine Zukunft haben.“

Hotline für die Landpartie

Organisiert wird die Landpartie vom Verband pro agro. Er informiert in einer umfangreichen Broschüre über alle teilnehmenden Betriebe und Veranstaltungen. Sie ist direkt bei den Gastgebern erhältlich. Fragen rund um die Landpartie beantworten die Mitarbeiter der pro agro-Geschäftsstelle am Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 033230-20770. Alle Informationen finden sich zudem online unter www.brandenburger-landpartie.de

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

25 Jahre Brandenburger Landpartie im Kurzüberblick

Unter dem Motto „Sonntag auf dem Lande“ fand auf Initiative des Landwirtschaftsministeriums und des Landesbauernverbandes im Juni 1994 die erste Brandenburger Landpartie statt. Der Start gelang: Die 145 teilnehmenden Betrieben empfingen rund 40.000 Gäste. Wegen des enormen Interesses wurde bereits 1996 die Brandenburger Landpartie auf zwei Tage verlängert. So wuchs die Zahl der Besucher auf rund 100.000. Immer mehr Landwirte, Fischer, Imker, Gärtner, ländliche Manufakturen und Einrichtungen öffneten zu der landesweiten Veranstaltung ihre Tore. Inzwischen sind es jedes Jahr mehr als 200 ländlichen Gastgeber, die keine Mühe scheuen, um ihre Gäste gut zu informieren und zu unterhalten. Weder Rekordtemperaturen noch Starkregen hielten die Besucher davon ab, auf die Höfe und in die Dörfer zu strömen. Nur auf dem Höhepunkt der Rinderseuche BSE im Jahr 2001 musste die Veranstaltung komplett abgesagt werden. Und so findet die 25. Brandenburger Landpartie im 26. Jahr ihres Bestehens statt. Mit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr gilt die vom Verband pro agro organisierte Brandenburger Landpartie als besucherstärkste Veranstaltung im ländlichen Brandenburg. Zu ihnen gesellten sich in den vergangenen Jahren auch immer mehr Familien aus den grenznahen Regionen Polens, die das Juni-Wochenende für einen kulinarisch-kulturellen Ausflug nach Brandenburg nutzen.

Statements zur Brandenburger Landpartie 2019

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft:

„Zum 25. Mal startet die Brandenburger Landpartie. Im Jubiläums- und Fontane-Jahr werben wir ganz besonders dafür, dem großen Wanderer zu folgen und Land und Leute zu entdecken. Über die Jahre hat sich die Brandenburger Landpartie zur publikumsstärksten Aktion im Land entwickelt. Es gibt Hof- und Dorffeste, Stallbesichtigungen, Feldrundgänge, Kutschfahrten. Diese große Bandbreite war 1994 durchaus nicht sicher. Damals fingen wir mit ‚offenen Höfen‘ noch klein an. Über die Jahre aber hat sich das Format zum bunten Schaufenster des ländlichen Raums gemausert. Lebensmittel, Kochen, Gastronomie, Gesundheit sind Themen, die eine breite Öffentlichkeit haben und immer wieder Stoff für Diskussionen bieten.“

 Henrick Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg:

„Die Brandenburger Landpartie ist ein Erfolgsmodell. Was vor 25 Jahren nur mit einem ‚Sonntag auf dem Lande‘ begann, ist mittlerweile die größte Veranstaltung im ländlichen Raum geworden. Zur Landpartie haben die Besucher Gelegenheit, mit den Landwirten ins Gespräch kommen und Landwirtschaft pur zu erleben, zu schmecken und zu ertasten. In Zeiten, in denen ‚Bauer sucht Frau‘ das öffentliche Bild über die Landwirte prägt, können sich die Verbraucher auf unseren Betrieben ein eigenes Bild davon machen, wie Landwirtschaft wirklich funktioniert, wo das Korn oder das Fleisch herkommen, wie die Landwirte dies alles produzieren und das Landleben gestalten. Dazu haben wir diese Betriebe mit dem Prädikat ‚Landwirtschaft Pur‘ versehen. Wir Brandenburger Landwirte freuen uns auf Sie!“

Hanka Mittelstädt, Vorsitzende des Verbandes pro agro e.V.:

„Zur 25. Ausgabe der Brandenburger Landpartie sind wir mächtig stolz auf das, was wir zusammen mit den vielen ländlichen Betrieben, Einrichtungen und Dörfern jedes Jahr auf die Beine stellen. Für mehr als Hunderttausend Besucher ist die Brandenburger Landpartie eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt des Landes und seiner Produkte zu entdecken, zu erleben und zu genießen. Mit eigenen Augen sehen sie, mit welcher Liebe, Sorgfalt und Verantwortung hier produziert wird, was zuhause auf dem Teller landet. Die Brandenburger Landpartie ist Jahr für Jahr auch eine hervorragende Gelegenheit, um gemeinsam zu feiern. Die zahllosen Aktivitäten an diesem Wochenende sind ein schlagender Beweis dafür, dass unsere ländlichen Regionen höchst lebendig sind und bei allen Problemen eine Zukunft haben.“

Bauerngolf und Live-Cooking
Tipps und Highlights für die 25. Brandenburger Landpartie

Die ganze Vielfalt an Aktivitäten und Angeboten im ländlichen Brandenburg ist während der Landpartie zu erleben. Hier ein Überblick über ausgewählte Veranstaltungen aus allen Landkreisen, die auch interessante Fotomotive bieten (die Seitenangaben beziehen sich auf die aktuelle Broschüre zur Landpartie):

Die knappen Ressourcen besser nutzen und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften, das ist das Ziel der Akademie für Suffizienz, die auf einem alten Hof in Reckenthin in der Prignitz ansässig ist. Zur Landpartie informiert sie unter anderem über das Bauen mit Strohballen und wasserlose Sanitärsysteme. (S. 4)

Golf, einmal anders. Beim Bauerngolf in Kuhhorst gibt es auch 18 Löcher, gespielt wird aber mit einem Softball und einem Krückstock. Eine interessante Möglichkeit, das Dorf und den Ökohof im Kreis Ostprignitz-Ruppin spielerisch kennenzulernen. (S. 6)

Zu den Höhepunkten auf dem Spargelhof Kremmen im Kreis Oberhavel gehört die Krönung der Spargelkönigin am Sonntag. Es präsentieren sich zahlreiche touristische Anbieter aus der Region, dazu gibt es ein buntes Bühnenprogramm. Eine Riesenerdbeertorte wird für wohltätige Zwecke verkauft. (S. 9)

Auf dem Pferdehof Ruhnau in Potzlow-Abbau in der Uckermark findet zur Landpartie ein großes Reit- und Springturnier mit Wettbewerben bis zur Klasse M** statt. (S. 16)

Wie solidarische Landwirtschaft funktioniert, das will man samstags auf dem Hof Luisenfelde in Klein Ziethen im Barnim zeigen. Besucher sind zum Mitmachtag auf dem Hof eingeladen. Dazu gibt es Live-Cooking mit dem Berliner Szene-Koch Vadim Otto Ursus. (S. 19)

Im Kreis Märkisch-Oderland beteiligt sich erstmals das Schlossgut Altlandsberg an der Landpartie. Für Besucher eine gute Gelegenheit, sich über die Restaurierungsarbeiten vor Ort zu informieren, bei einer Führung die Produkte von Brauerei und Brennerei kennenzulernen oder sich im Pralinenmachen zu probieren. (S. 20)

Zu Fahrten mit seinem Fischerfloß „Blaue Anne“ über den Brieskower See lädt Fischer Schneider samstags in Brieskow-Finkenherd im Kreis Oder-Spree ein. Besucher können heimische Fischarten im Aquarium erleben und Fischspezialitäten genießen. (S. 23)

Die Honigpiraten der Imkerei Wendt in Buschow im Havelland laden am Sonnabend kleine und große Besucher dazu ein, ihren Honig selbst zu ernten und abzufüllen. Dazu veranstalten die Bio-Imker ein Quiz mit Fragen rund um die Biene (S. 29)

Die Weidelandfarm in Rieben im Kreis Potsdam-Mittelmark informiert am Sonntag über artgerechte Tierhaltung. Die Rinder leben das ganze Jahr über auf der Weide und werden dort stressfrei getötet. (S. 33)

Das Landgut Hennickendorf in Dobbrikow im Kreis Teltow-Fläming informiert am Sonntag darüber, wie Blühstreifen zum Insektenschutz beitragen. Junge Gäste sind zur Mitfahrt auf dem Traktor eingeladen, dazu gibt es einen Kegelwettbewerb. (S. 40)

Die Waldförsterei Plattkow im Kreis Dahme-Spreewald organisiert am Samstag ein Fest im Wald mit Jagdhornbläsern, reitenden Bogenschützen und Motorsägenkünstlern ein. Es gibt allerlei Attraktionen für Kinder, ein Preiskegeln sowie Köstlichkeiten aus der Region. (S. 43)

Landwirtschaft zum Anfassen verspricht Gut Neu Sacro in Groß Gastrose im Kreis Spree-Neiße. Sonntags lädt man dort zur Tierschau mit Sau und Ferkeln, Rindern, Ziegen, Schafen und Kaninchen sowie zu Live-Musik ein.

Bei den IBA-Terrassen am Großräschener See im Kreis Oberspreewald-Lausitz veranstaltet WeinWobar am Samstag Führungen über den Weinberg, der in bester Steilhanglage auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Meuro entstand. Die teilweise preisgekrönten Weine können vor Ort probiert werden. (S. 47)

Einen extra Landpartie-Teller hat das Gasthaus Stuckatz im Kreis Elbe-Elster kreiert. Besucher können sich über die Verwendung von Kräutern in der regionalen und saisonalen Küche informieren und sich auf dem ehemaligen Bauernhof eine Ausstellung mit alter Landtechnik anschauen. (S. 49).

Hinweis: Die im Programmheft ausgedruckte Veranstaltung auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda muss leider ausfallen.

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