Pellkartoffeln, Karpfen, Treberbrot – Kulinarisches Wochenende vom 23. bis 27. September zur Einheitsexpo 2021 in Halle.

Halle (Sachsen-Anhalt) – Mit einem langen kulinarischen Wochenende begleitet pro agro die Präsentation des Landes Brandenburg zu den Feierlichkeiten anlässlich des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit.

Mit typisch Brandenburger Spezialitäten begrüßen Brandenburger Genusshandwerker und pro agro die Gäste der Einheitsexpo 2021 vom 23. bis 27. September auf dem Marktplatz in Halle und ergänzen so die Landespräsentation, dem „Wald der Ideen“, samt Baumhaus und Barfußpfad in und auf dem Brandenburger Glaswürfel auf dem Hansering der Händelstadt. Beide Standorte liegen fußläufig knapp 500 m auseinander und laden so zum Schlendern von Brandenburg nach Brandenburg durch die Altstadt Halles ein.

Am Landimbiss der „Brandenburger Kochfamilie“ gibt es traditionelle Brandenburger Spezialitäten:

– Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl
– Bierkarpfen-Sticks an Speck-Kartoffelsalat
– Treberbrot-Schmalzstullen mit Spreewälder Gurken

Das Ausschankschiff der „Brandenburger Bierstraße“ begrüßt die Gäste mit Bierspezialitäten der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und am Marktstand des „Mark in Brandenburg Kulinarium“ gibt es ein wohlausgesuchtes Angebot Brandenburger Manufakturprodukte.

Darüber hinaus nutzt der Verband pro agro – naheliegend – die kulinarische Präsentation für die Bewerbung verschiedener Geniessertouren in allen Regionen Brandenburgs. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto – die Geniessertouren zeigen den Weg zu den schönsten Plätzen im ländlichen Brandenburg, mit echten Geheimtipps. Ganz gleich ob einem der Sinn nach einer exklusiven Schlemmertour steht oder man einfach die Natur geniessen möchte.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird unterstützt und gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Links zum Thema:

www.brandenburger-kochfamilie.de
www.brandenburger-bierstrasse.de
www.mark-in-brandenburg.de
tag-der-deutschen-einheit.de
geniessertouren.org
www.proagro.de

 

Historisches am Rande:
Halle und Brandenburg –
Wo steht die zweitälteste Universität „Brandenburgs“? Richtig, in Halle!
Zu den diesjährigen Feierlichkeiten zum 31. Jubiläum der Deutschen Einheit kehrt Brandenburg nach Halle in gewisser Weise auch an eine alte Wirkungsstätte zurück. 1680 kam Halle mit dem Herzogtum Magdeburg gemäß der Bestimmungen des Westfälischen Friedens von 1648 zu Brandenburg. Dies als Entschädigung für den Teil Pommerns, den die Schweden trotz anderslautenden Erbverträgen den Brandenburgern im Dreißigjährigen Krieg vor der Nase wegschnappten. Friedrich III., Sohn des Großen Kurfürsten und ab 1701 als Friedrich I. auch König in (nicht „von“) Preußen, gründete 1694 in Halle die Friedrichs-Universität; 1817 erfolgte die bis heute gültige Zusammenlegung mit der Universität Wittenberg. Gut, das Herzogtum Magdeburg war nie wirklich Brandenburg aber es war brandenburgisch, es gehörte zu Brandenburg.
Während der größte Teil des Herzogtum Magdeburgs zusammen mit der Brandenburger Altmark und dem zuvor schon von dem kur- und mittelmärkischen Kreis Zauche abgetrennten Kreis Ziesar ab 1815 die Preußische Provinz Sachsen bildete, was im Wesentlichen dem heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt entspricht, ist das Gebiet des ehemals magdeburgischen Kreises Luckenwalde bis heute ein Teil Brandenburgs geblieben.

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