Verbraucher, Absatzpartner und ein Ziel – pro agro zieht Fazit zur Grünen Woche 2026

Berlin/Schönwalde-Glien – Marketingpreise, Kochstudio, Landtourismus- und Pferdelandwerbung sowie jede Menge Arbeit im Hintergrund für die Vertiefung der Beziehungen zwischen Produzenten und Absatzpartner.

Mit einem eigenen Stand in der Brandenburg-Halle zu den Themen des Land- und Naturtourismus, Ausflugsplanung; Hofläden und Einkaufen beim Bauern sowie erstmals mit einem eigenen Stand zum Thema Pferdeland Brandenburg in der Tierhalle 25 bewarb der Agrarmarketingverband pro agro das Land Brandenburg als touristisches Ziel für Ausflüge und Urlaub im ländlichen Raum. Darüber hinaus präsentierten sich im Kochstudio 27 Gasthäuser aus allen Regionen Brandenburgs als Teil der regionalen Infrastruktur sowie als Partner der Landwirtschaft und Produzenten und warben mit ihren ausgewählten Gerichten für das Kochen mit regionalen Produkten und für den Besuch ihrer Gasthäuser.

„Ohne den Zuspruch der Menschen der Region Brandenburg-Berlin geht in Sachen Regionalität nicht viel, ja, eigentlich nichts. Der Zuspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher ist wichtig und eine Messe wie die Grüne Woche ist hierfür eine der wichtigsten Plattformen im Jahr, um – quasi vor der Haustüre Brandenburgs – für die Produkte und Angebote vor den Toren Berlins zu werben.“ merkt der Geschäftsführer des Verbandes pro agro, Kai Rückewold, zum Thema an.

Dennoch war die Endkundenansprache auch in diesem Jahr für den Verband pro agro und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur die Spitze des berühmten Eisberges. Nicht minder wichtig und deutlich umfangreicher war die hinter den Kulissen betriebene Arbeit an den Grundlagen dafür, daß Endverbraucherinnen und Endverbraucher nicht nur im Hofladen, sondern auch beim alltäglichen Einkauf oder im Restaurant regionale Angebote vorfinden und annehmen können.

Der Handel und die Produzenten
In den vergangenen Messetagen stand insbesondere die intensive Kontaktanbahnung und -pflege zum Lebensmitteleinzelhandel oder der Gastronomie auf dem pro agro-Programm. Bereits eineinhalb Stunden vor dem offiziellen Messebeginn wurden von Dienstag bis Donnerstag Kaufleute und Einkäufer von Edeka, Rewe und der Gastronomie mit ausgewählten Produzenten aus Brandenburg zusammengeführt, um über die neuesten Produkte, Aktionen und Liefermöglichkeiten informiert zu werden. pro agro übernimmt hier als Kenner der Branche die Funktion der Schnittstelle zwischen Produzenten und Absatzpartnern und führt beide Seiten zueinander. Für den gesamten Zeitraum der Messe wurden 12 Rundgänge mit über 650 Fachbesuchern durchgeführt.

Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Verband pro agro erklärt mit Blick auf die Produzenten „Auch die diesjährige Grüne Woche hat gezeigt, daß es an leistungsstarken Produzenten, guten Ideen und starken Verbindungen im Land nicht mangelt. Der persönliche Austausch macht oft den Unterschied. Hierdurch entstehen Produktideen und Kooperationen zwischen Produzenten, die ein Jahr später Marketingpreise hervorbringen können. Durch den persönlichen Austausch die Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Handel in der Region auszubauen, war auch die Idee hinter den geführten Rundgängen mit Handel und Gastronomie.  Auch der fachliche Austausch bei diversen Netzwerktreffen direkt in der Brandenburg-Halle hat gezeigt, daß man sich als Einheit versteht.“

Der Tourismus
Produkt und Herkunft sind für regionale Produkte eine untrennbare Verbindung. So spielen immer auch die Regionen, aus denen regionale Produkte stammen, eine wichtige Rolle auf der Grünen Woche und geben den vorgestellten Produkten zusätzliche Identität. Auch die Tourismusbranche wartet seit Jahren mit immer wieder neuen Angeboten auf. So greifen auch die ersten drei Plätze und weitere Einreichungen des pro agro-Marketingpreises in der Kategorie Landtourismus den Trend zu nachhaltigem Tourismus mit ganzheitlichen Angeboten auf und belegen, daß auch eine Urlaubsregion, die auf eher klassische Attribute wie Ruhe, Erholung und Aktivitäten in der Natur setzt, auf die Bedürfnisse der Zeit und des Marktes reagieren kann ohne sich dabei in Widersprüche zu begeben.

Auch der gute Absatz der neuesten Publikation des Verbandes pro agro zu Wohnmobilstellplätzen auf Bauernhöfen und Landurlaubsbetrieben zeigt, daß die Angebote der Betriebe die Marktbedürfnisse bedienen.

Branchengespräche
Große Herausforderungen für die Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft liegen aber weiterhin in den politischen Rahmenbedingungen. Diese konnten auf der Grünen Woche am Rande politischen Vertretern gegenüber thematisiert werden und stellen auch für den Verband pro agro für die weitere Arbeit einen wichtigen Punkt im Aufgabenheft dar. So gab es Branchentreffen der Fleischer und der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und auch das neu geschaffene Format des Abends der Ernährungswirtschaft trug zum Austausch zwischen Entscheidern in Politik und Wirtschaft bei.

Fazit:
Die vermittelnde Arbeit zwischen Produzenten und Absatzpartnern wurde auch in diesem Jahr mit großem Engagement auf Seiten aller Beteiligten fortgeführt. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern wurde ein breites Spektrum Brandenburger Produkte und Angebote aus dem ländlichen Raum präsentiert und so zum bewußten Griff zur regionalen Alternative im Regal geworben.

Der Verband pro agro möchte sich an dieser Stelle bei allen Produzenten, den teilnehmenden Absatzpartnern und den engagierten Vertretern der Politik für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorfeld und auf der Grünen Woche bedanken und verbindet damit die Hoffnung, auf diese Wiese dazu beigetragen zu haben, auch für die Zukunft den Weg zu mehr regionaler Versorgung der Hauptstadtregion wieder etwas stärker geebnet zu haben.

weiterführende Links:

www.landurlaub-brandenburg.de
www.brandenburger-landpartie.de
www.pferdeland-brandenburg.de
www.proagro.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.