Presseeinladung – Bekanntgabe der pro agro-Marketingpreisgewinner

Presseeinladung

Bekanntgabe der pro agro-Marketingpreisgewinner

Potsdam – Am 28. Januar geben Landwirtschaftsminister Axel Vogel und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold in einer Online-Veranstaltung die Gewinner des pro agro-Marketingpreises 2022 in den drei Kategorien Land- und Naturtourismus, Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft sowie des Edeka-Regionalpreises 2022 bekannt. 40 Bewerbungen aus allen Sortimentsbereichen, allen Landesteilen und jeder Unternehmensgröße wurden hierfür ausgewertet.

Termin:           Freitag, 28. Januar 2022

Zeit:                10:00-12:00 Uhr

Ort:                 Online-Veranstaltung per Livestream

Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link der Preisverleihung beizuwohnen:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/ueber-uns/oeffentlichkeitsarbeit/internationale-gruene-woche/livestream/

Unter dem Motto „Neues aus Brandenburg“ erreichten den Verband insgesamt 40 Bewerbungen aus den Kategorien Ernährungswirtschaft (13), Direktvermarktung (17) sowie Land- und Naturtourismus (10).
Teil der Online-Veranstaltung ist auch die Bekanntgabe der Gewinner des EDEKA-Regionalpreises 2022, ausgewählt durch die EDEKA aus den Teilnehmern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung.

Der Verband pro agro engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Informationen und Bildmaterial zu den Preisträgern erhalten Sie ab 28. Januar unter: https://www.proagro.de/marketingpreis/

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Natur pur und grenzenlos reiten in Brandenburg 2022

Paaren-Glien, So, wie auf dem Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen, hat im gesamten Land Brandenburg das Pferdejahr 2022 seinen Takt aufgenommen. Für die Betreiber von Reitställen und Zuchtbetrieben war das Vorjahr kein leichtes; umso mehr gilt es nun wieder mit attraktiven Angeboten möglichst viele Menschen für das „Erlebnis Pferd“ zu begeistern.

In Groß Briesen setzt man hierbei auf langjährige Erfahrung und qualifizierte Angebote für Reitbegeisterte. Ob Seminare wie „Reiten ohne Sattel“ und Pferdeführerschein-Lehrgänge für die größeren und großen Pferdesportler oder Pflegeponywochenenden für die Kleinen, welche so an den verantwortlichen Umgang mit Tieren herangeführt werden: Die Mischung machts. Entsprechend ist es dann auch kein Wunder, dass auch die Reiturlaubsangebote, wie das ab dem 30. Januar, in Groß Briesen, über die Grenzen des Landes hinaus einen sehr guten Ruf haben.  So stellt dann auch der zuständige Minister des Landes, Axel Vogel, in seinem Grußwort, im aktuellen Katalog „Pferdeland Brandenburg“, stellvertretend für die vielen brandenburgischen, mit Pferden arbeitenden Betriebe und Vereine fest: „Brandenburg ist Pferdeland.“ Die thematische Angebotspallette Brandenburgs reicht dabei tatsächlich von den Wildpferdherden, auf alten Militärübungsflächen, über die zahlreichen, erfolgreichen Pferdezuchten bis zu den Reitsportvereinen und den vielfältigen Urlaubsangeboten mit Pferd, nicht zu vergessen das mannigfache Angebot an Lehrgängen und Turnieren mit Pferdebezug. Mit der Galopprennbahn in Hoppegarten sowie dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) verfügt das Land zudem über zwei historisch Markenanker, die international zum Thema Pferd mit Brandenburg assoziiert werden.  Diese Vielfalt spiegelt auch der frisch erschienene Katalog „Pferdeland Brandenburg“ und die gleichnamige Website (pferdeland-brandenburg.de) von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin, wider. Hier finden sich, neben zahlreichen, regionalen Reit- und Pferdeurlaubsangeboten, auch aktuelle Termine und wissenswerte Sachinformationen für Pferdebegeisterte.

Die Kataloge von pro agro sind an den Tourist-Informationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen, als Flipbook betrachten oder herunterladen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bilder:
    • Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis – Reiten im verschneiten Brandenburg © Foto Reiter- & Erlebnisbauernhof Groß Briesen GmbH; Abdruck frei
    • Cover des Katalogs Pferdeland Brandenburg 2022 © pro agro; Abdruck frei

Wissenswertes am Rande: Brandenburg hat eines der liberalsten Reitgesetze Deutschlands. Während in fast allen anderen Bundesländern Reiten grundsätzlich verboten und nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt ist, ist es in Brandenburg genau umgekehrt: Hier darf grundsätzlich überall geritten werden, und es ist nur auf ganz wenigen Strecken ausdrücklich verboten. Ein Pfund, mit dem man wuchern kann.


Kleine Landeskunde am Rande: Groß Briesen im Fläming wurde 1422 erstmals erwähnt und gehörte bis 1815 zum Amt Belzig im Königreich Sachsen. Im Ergebnis des Wiener Kongresses kam es zu Brandenburg. In der neu geschaffenen Provinz Brandenburg lag es im Kreis Zauch-Belzig; dies bis 1952. Heute ist Groß Briesen ein Ortsteil Bad Belzigs und gehört zum Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Tourismus in ländlichen Räumen – Hier Angebot, da Kunde. Wie funktioniert der Weg dazwischen?

Paaren-Glien/Seddiner See Eine Perle an sich mag schön anzuschauen sein. Und auch in „ihrer“ Muschel bietet sie einen faszinierenden Anblick. Zur vollen Wirkung gelangt eine Perle aber oft erst, wenn sie geborgen, auf einer Kette aneinandergereiht mit anderen Perlen den Betrachter in der Auslage eines Juweliers anspricht. Nicht als Zufallsfund am Strand, sondern als Produkt am richtigen Ort den richtigen Leuten präsentiert. Mit dem Tourismus in ländlichen Räumen verhält es sich ähnlich.

Am 24. November fand in der Heimvolkshochschule am Seddiner See der „Tag des ländlichen Tourismus 2021“ statt. Organsiert wurde die Veranstaltung durch die beiden Partner Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg und dem Verband pro agro e.V..

Im Rahmen der Fachtagung wurden zu ausgewählten Themenbereichen sechs Vorträge gehalten. Das Ergebnis der anschließenden konstruktiven Diskurse mit den über 30 Präsenz- und Onlineteilnehmern zur Frage „Wie können wir den Landtourismus zukünftig noch attraktiver gestalten?“ fasst der Fachbereichsleiter „Land- und Naturtourismus“ bei pro agro, Dennis Kummer, wie folgt zusammen:

„Die Umsetzung von erfolgreichen Projekten ist eng verbunden mit dem Zusammenspiel aus einer Vision, einem strategischen Konzept und einem passenden Werkzeugkasten. Darüber hinaus bedarf es einer grundlegenden Offenheit gegenüber neuen Dingen sowie der Kenntnis über regionale Besonderheiten und bereits bestehenden Angeboten. Vorteilhaft ist ferner genaues Wissen über Zielgruppen, welche regionalen Angebote/Produkte als attraktiv und nutzstiftend erachtet werden. Wenn dies alles gegeben ist, ist der Weg für die Entstehung von neuen, besonderen, nachhaltigen Orten im ländlichen Raum für anspruchsvolle und zugleich wertschätzende Gäste nicht mehr weit.“

Das A und O ist und bleibt darüber hinaus die Vernetzung der einzelnen Angebote. Dies sorgt dafür, daß das Angebot überhaupt ins Blickfeld gerät und insgesamt attraktiv erscheint. Die wenigsten Anbieter im ländlichen Raum können als Einzelkämpfer bestehen und die geforderte Aufenthaltsqualität über eine längere Aufenthaltsdauer bieten. Gemeinsam mit den Angeboten der gesamten Region findet man beim Zielpublikum aber die nötige Beachtung und den gewünschten Zuspruch.

Alexandra Tautz, Leiterin des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg, betont weiterhin: „Landtourismus leistet einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zum Erhalt öffentlicher Infrastruktur und zur Schaffung von Lebensqualität in den ländlichen Räumen Brandenburgs. Im Forum, das die LEADER-Vernetzungsstelle des Landes Brandenburg ist, bearbeiten wir das Thema Landtourismus bereits seit vielen Jahren mit den Brandenburger LEADER-Regionen. Die vorgestellten Beispiele aus Brandenburg – wie der Thomashof in der Region Oberhavel – zeigen, was mit LEADER-Mitteln im Bereich des Landtourismus möglich ist. Daher möchte ich insbesondere auch darauf hinweisen, dass der Wettbewerb zur Auswahl als LEADER-Region für die EU-Förderperiode 2023 bis 2027 gestartet ist. Bringen Sie sich vor Ort mit dem Thema Landtourismus in die Beteiligungsprozesse ein!“.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 13 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg unterstützt seit 2008 die Aktivitäten der Lokalen Aktionsgruppen im LEADER-Prozess. Das Forum ist eine Dialogplattform und die Landesvernetzungsstelle für alle Engagierten in der ländlichen Entwicklung in Brandenburg. Es ist an der Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V. beheimatet und wird vom Land Brandenburg mit Mitteln der EU finanziert.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und den einzelnen Fachvorträgen erhalten Sie unter:
www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de

  • Inhaltlicher Ansprechpartner: Dennis Kummer 03 32 30 – 20 77 36

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  • Bild: Tagungssituation mit Abstand © pro agro e.V., Holger Klementz; Abdruck frei

Einladung zum brandenburgischen Tag des ländlichen Tourismus

Tag des des ländlichen Tourismus
am 24. November 2021
Heimvolkshochschule am Seddiner See
Seeweg 2, 14554 Seddiner See
9 – 15 Uhr

Für touristische Akteure in ländlichen Räumen wird es nicht erst seit Corona immer wichtiger, die Chancen des Landtourismus zu nutzen, um vom stark wachsenden Trend hin zum Inlandstourismus zu profitieren. Kopfsteinpflaster, Feldsteinmauern, Alleen und Obststände – mit Kassen des Vertrauens, am Wegesrand …  Was macht den Ausflug, den Urlaub im ländlichen Raum so besonders für die Gäste? Mit welchem „Pfund“ könnten touristische Anbieter in Brandenburg mehr wuchern und stärker Begeisterung wecken? Kennen wir selbst das Besondere, das die Gäste hier suchen und von denen diese daheim begeistert berichten?

Alle brandenburgischen Gastronomen, Übernachtungsgastgeber und Anbieter von touristischen Erlebnissen, aber auch alle Vertreter von interessierten Gemeinden, Vereinen und Verbänden, sind eingeladen am Mittwoch, dem 24. November, dem Tag des ländlichen Tourismus, in der Heimvolkshochschule am Seddiner See gemeinsam zu beraten und herauszuarbeiten, was den Ausflug oder den Urlaub bei uns, auf dem Land, für Gäste besonders macht und wie die identifizierten lokalen bzw. regionalen Merkmale touristisch nutzbare Relevanz gewinnen können. Mit dabei sind auch Vertreter der Tourismuswirtschaft, der regionalen Wirtschaftsförderung sowie Gäste aus Politik und Wissenschaft.

Zwischen 9 und 15 Uhr bieten Themenvorträge Ansätze zur Diskussion und stellen anhand von Beispielen Handlungsmöglichkeiten vor. So stellt der Tourismusverband Havelland ein Netzwerk aus Gastronomen, Beherbergungsbetrieben, Hofläden und Erzeugern vor, welches entlang der FONTANE.RAD-Route zum gemeinsamen Nutzen zusammenarbeitet. Aber auch über den Gartenzaun wird geschaut: Sinnstiftende Vernetzung im ländlichen Raum wird am Beispiel der mittelhessischen Backhäuser wird vorgestellt.

Das gesamte Programm, der Veranstaltungsflyer und der Link zur Anmeldung sind unter landurlaub-brandenburg.de abzurufen. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 10,70 Euro (Verpflegungspauschale).

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.forum-netzwerk-brandenburg.de, www.proagro.de,

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Programm zum Tag des ländlichen Tourismus als PDF

Bilder zum Download, Abdruck frei:
©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß ©Natur-Schau-Spiel.com, Anke Großklaß

Anregungen für Ferien, Freizeit und Einkaufen beim Bauern in 2022

Katalog spiegelt Erlebnisangebote und lädt zum Entdecken ein

Traditionell veröffentlicht der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., pro agro, im Oktober seinen „Jahres-Bestseller“, den Katalog Landurlaub Brandenburg. „Dieser Katalog“, so schreibt es der für den ländlichen Raum zuständige Minister des Landes Brandenburg, Axel Vogel, in seinem Vorwort „macht Lust auf Expeditionen Marke Brandenburg.“ Dennis Kummer, zuständiger Fachbereichsleiter für Land- und Naturtourismus bei pro agro verrät schon einmal, wohin diese Expeditionen führen könnten: „Für 2022 empfehlen wir beispielsweise eine Radtour entlang des ´DahmeRadweg´, einem touristischen Kleinod, vor der Berliner Haustür. Wir lassen die Sterne im Havelland funkeln und verführen zum Pyramidenbesuch an der Oberbarnimer Feldsteinroute.“

Beim Blättern und Schmökern überrascht immer wieder die Vielfalt der ländlichen Erlebnisangebote Brandenburgs. Redaktionell werden von der Brandenburger Bierstraße über die Rangertouren zum Auerhuhn in der Niederlausitzer Heide bis zur Vorstellung alter Kulturpflanzen unter dem Motto „Essen gegen Vergessen“ so viele Themen behandelt, dass man als Leser seinen Ausflugskalender für das kommende Jahr schnell gefüllt hat. Gut, dass es da noch die Vorstellung von ländlichen Gastgebern gibt, bei denen man den Brandenburg-Urlaub gleich buchen kann. Dass dieser Service auch online auf den pro-agro-websites verfügbar ist, macht alles unkompliziert für Interessierte.

Dennis Kummer schmunzelt, wenn er gefragt wird, ob ein Katalog für den Land-Urlaub bzw. den Landausflug noch zeitgemäß ist, wenn es doch auch auf die Balearen oder an den Strand nach Thailand gehen könnte. „Auf jeder Messe werden uns die Kataloge aus der Hand gerissen und die eingehenden Bestellungen sprechen auch für das Produkt. Natürlich werden wir die Verfügbarkeit der Angebote immer auch möglichst modern halten. Derzeit nutzen viele das Flipbook des Katalogs, neue technische Anwendungen sind in der Diskussion. Ich bin überzeugt, dass die aktuell hohe Nachfrage nicht allein Corona und dem daraus folgenden Zwang zum Urlaub in der Heimat geschuldet ist, sondern einen touristischen Trend zum Urlaub vor der Haustür spiegelt.Denn bei der innerfamiliären Diskussion bei der Urlaubsplanung spielt der ökologische Fußabdruck auch eine immer größere Rolle, so unsere Erfahrung. Jede Statistik bestätigt, dass die Deutschen am liebsten in Deutschland Urlaub machen … Hinzu kommen in unserer Region die vielen Neu-Berliner, die das Umland der Hauptstadt als spannende Reiseregion für sich entdecken.“ Einen Tipp gibt es noch von pro agro: Bereits im Dezember erscheint der Spezialkatalog „Pferdeland Brandenburg 2022“.

Die Kataloge sind an allen Touristinformationen im Land kostenfrei erhältlich. Bequem bestellen kann man sie unter: www.proagro.de/kataloge-bestellen

Ansprechpartner für die Redaktion:

  • Herr Dennis Kummer. Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus
  • E_Mail: kummer@proagro.de
  • Tel.: +49 (0) 33230- 2077-36

Recherchelink:

 

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Bilder zum Download, Abdruck frei:

  • © pro agro _  Cover Katalog Landurlaub Brandenburg 2022
  • © pro agro_ Dennis Kummer präsentiert den Katalog _q
  • © Foto pro agro _  Dennis Kummer prüft den frisch gedruckten Katalog_h

 

Ein Land im Zeichen des Apfels

Döllingen/Dolinki (Plessa/Plesow) – Am kommenden Sonntag (26. September) feiert der Pomologische Schau- und Lehrgarten den 26. Niederlausitzer Apfeltag.

Nachdem bereits am Sonnabend in Buckow (Märkische Schweiz) anläßlich des 31. Geburtstages des Naturparks Märkische Schweiz auf einem Apfelfest dem gesunden Kernobst gehuldigt wurde, wird die Paradiesfrucht auch am Sonntag (26. September) im kleinen Döllingen/Doliniki im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaften auf dem 26. Niederlausitzer Apfeltag gefeiert.

Neben der beliebten Apfelschau und dem Angebot der Apfelsortenbestimmung wird der Apfeltag traditionell von einem Bauern- und Handwerkermarkt mit frischen Waren und Produkten aus regionaler, landwirtschaftlicher und biologischer Erzeugung begleitet. Gut 40 Aussteller präsentieren ihre vielfältigen und qualitativ hochwertigen Produkte. An zahlreichen Ständen werden typische Obstprodukte wie Tafelobst, Säfte, Marmeladen und Brände aber auch Wild-, Wasserbüffel- oder Fischspezialitäten von unseren Direktvermarktern angeboten. Aussteller aus den Bereichen Pflanzen & Garten bieten Beratung und Information und stellen nützliche Angebote für den eigenen Garten vor.

Die Erntewagen des Obst- und Gartenbauvereins Hohenleipisch e.V. fahren 12.30 Uhr auf das Festgelände ein, anschließend kann beim Traktorentreff gefachsimpelt werden.

Herzhafte Spezialitäten, Süßes vom Bäcker oder außergewöhnliche Fruchtsäfte – es werden regionale Köstlichkeiten aller Art geboten. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen in der Showküche Michael (Micky) Ihlo vom Gasthaus „Zum Elstertal“ in Zeischa und Helmut Hummel, Kochausbilder in Brandenburg (Havel) und Trainer der Jugend-Kochmannschaft.

Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen auf, es gibt Unterhaltsames mit den Lobenburgern, Abgerundet wird das von Marion Hirche moderierte Programm mit Walzer, Tango, Klezmer, Swing der Dresdner Gruppe „Die Elbzigeuner“.

Viele Aktionen für unsere Kleinen laden zum Mitmachen ein, das ASB-Spielmobil und auch ein Eselwagen stehen bereit.

pro agro unterstützt den 26. Lausitzer Apfeltag und wirbt vor Ort mit verschiedenen Mitnahmepublikationen für den Brandenburger Ausflugs- und Landtourismus, Einkaufen beim Bauern und das Brandenburger Pferdeland.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Links zum Thema

www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de
www.proagro.de

www.brandenburger-landpartie.de

Historisches am Rande:
Döllingen/Doliniki wurde 1400 erstmals urkundlich erwähnt und liegt im sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet.
Brandenburg und die Niederlausitz:
Der Begriff „Niederlausitz“ ist ein Kind des 15./16. Jahrhunderts. Bis dahin gab es nur die Lausitz und sie entsprach in ihre Ausdehnung in etwa der heutigen Niederlausitz. Die heutige (sächsische) Oberlausitz wurde damals noch nicht zur Lausitz gezählt. Slawisches Siedlungsgebiet hingegen war der gesamte Raum zwischen Ostsee und Erzgebirge, wovon auch in Brandenburg die vielen Ortsnamen slawischen Ursprungs zeugen.
Albrecht der Bär, der Gründer und erste Markgraf Brandenburgs war noch vor Gründung Brandenburgs (1157) Markgraf der Lausitz (also der späteren Niederlausitz); von 1124-1131. Die Markgrafenwürde der Lausitz wurde ihm 1131 wieder aberkannt und ging nach kurzem Intermezzo derer von Groitzsch 1135 an das Haus Wettin, das Herrscherhaus der Mark Meißen, später bekannt als Sachsen. 1815 wurde die Niederlausitz ein Teil Brandenburgs und ist es bis heute.

Presseinformation

Zwiebelkuchentag in Schwante – die Pizza von hier oder von der Wiederentdeckung einer durchaus regionalen Spezialität

Schwante – Am kommenden Sonnabend (18. September) begeht die Bäckerei Plentz in Schwante (Oberkrämer) den Zwiebelkuchentag und lädt zum gemütlichen Beisammensein beim regionalen Bäcker ein.

Pizza, Flammkuchen und Zwiebelkuchen ähneln sich durchaus und haben eines gemein: Wie so ziemlich jede regionale Spezialität sind sie ursprünglich ein Arme-Leute-Essen gewesen. Regionale Spezialität und „Haute Cuisine“ gehen von Haus aus erst mal nicht zusammen. Lecker sind die regionalen Spezialitäten aber trotzdem oder deswegen vielleicht auch erst recht.

Und während man für die Herkunft der Pizza Italien anzugeben weiß, man den Flammkuchen klar im Süden verortet (Elsaß, Lothringen, Pfalz, Baden, Saarland), irrt man, wenn man annimmt, daß der Zwiebelkuchen eine Spezialität ausschließlich süddeutscher Weingegenden oder aus der Schweiz sei. Auch hierzulande ist der Zwiebelkuchen heimisch und verbreitet, zumindest war er das mal.

Mit dem Zwiebelkuchenfest vergangener Jahre und dem Zwiebelkuchentag am 18. September dieses Jahres erinnert die Bäckerei Plentz in Schwante an eine früher auch in unseren Breiten gern zubereitete Spezialität aus einfachem Hause. Neben dem Zwiebelkuchen gibt es am Sonnabend, quasi zum Vergleich, auch den ähnlichen Flammkuchen. Während der Zwiebelkuchen mit klassischem Hefeteig zubereitet wird, nutzt man für den Flammkuchen in der Regel Vollkornteig. Auch verschiedene Brotsorten werden an diesem Tage frisch im Holzbackofen zubereitet und es fällt der Startschuß für die diesjährige Saison der Dominosteinmanufaktur, wobei die ersten Ergebnisse auch gleich vor Ort verkostet werden können.

Eine Herzensangelegenheit der Bäckerei Plentz ist es, auch in diesem Jahr die Aktion „Backen + Packen“ zu unterstützen. Bäckereien und Konditoreien aus dem deutschsprachigen Raum backen Leckereien und verpacken diese in einer Box-to-go, dem vorgefertigten Karton der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.  Bäcker- und Konditorenkunden befüllen diesen Karton anschließend mit liebevoll ausgesuchten Geschenken – für ein Kind, das normalerweise keine Geschenke bekommt. Die Filialen der Bäckerei Plentz in Oberkrämer dienen hier als Annahmestelle für die Geschenkkartons.

Livemusik und Kinderschminken sowie Anbieter weiterer regionaler Produkte runden das Angebot ab.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.plentz.de
www.die-samariter.org/aktuelles/backen-und-packen/
www.proagro.de

Historisches am Rande:

Schwante wurde 1355 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte als Teil des Ländchens Glien vom Mittelalter bis 1770 zum Havelländischen Kreis in der Mittelmark. 1770 war Schwante Teil des neu gebildeten Glien-Löwenbergschen-Kreises und wurde 1817 in den neuen Kreis Osthavelland eingegliedert. Dieser hatte bis 1952 bestand. 1952-1993 gehörte Schwante zum Kreis Oranienburg und seit 1993 zum Kreis Oberhavel.

Vieles, was in Brandenburg heute als heimisch angesehen werden kann, wurde durch die lang anhaltende Geschichte von Einwanderung ins Land gebracht. So darf angenommen werden, daß der Zwiebelkuchen auch durch Schweizer Einwanderer den Weg nach Brandenburg fand. Seit 1640 vereinzelt, ab 1685 massiv, warb Brandenburg in der Schweiz um Einwanderer. Vornehmlich in den Kantonen Zürich und Bern. Bern widmet bis heute auf dem „Zibelemärit“ – dem Zwiebelmarkt, ein Jahrmarkt mit Volksfestcharakter – auch dem Zwiebelkuchen eine besondere Aufmerksamkeit. Die eingewanderten Schweizer brachten ihrerzeit auch Know-How in Sachen Milch- und Weideviehhaltung nach Brandenburg und so wurde aus der ursprünglichen Herkunftsbezeichnung „Schweizer“ eine Berufsbezeichnung – Viehzucht und Molkerei nach Schweizerart – wie man sie in erhaltenen Kirchenbüchern und Chroniken Brandenburgs noch heute entdecken kann.

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Neues aus Brandenburg! Aufruf zur Teilnahme am pro agro Marketingpreis 2022

Schönwalde-Glien – Seit einem knappen Vierteljahrhundert fördert der Verband pro agro mit seinem Marketingpreis Innovationen des ländlichen Raumes. Zum 23. Mal lobt der Verband den pro agro Marketingpreis aus, der traditionell zu Jahresbeginn im Umfeld Internationalen Grünen Woche Berlin verliehen werden wird.

Kreative Brandenburger Unternehmen und Einrichtungen der unten stehenden Kategorien sind ab sofort herzlich aufgerufen, sich am Wettbewerb um den „pro agro Marketingpreis 2022 – natürlich Brandenburg!“ zu beteiligen!

  1. Ernährungswirtschaft
  2. Direktvermarktung
  3. Land- und Naturtourismus

Eine hochkarätige Fachjury, viel Medienaufmerksamkeit, die Preisübergabe mit Agrarminister Axel Vogel, Kommunikationsmöglichkeiten und Werbung über ein ganzes Jahr erwarten alle Teilnehmer.
Unternehmen, die sich in den Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung bewerben, haben zusätzlich mit ihrer Bewerbung die Chance, an der Auslobung des EDEKA-Regionalpreises 2022 teilzunehmen.

Der pro agro Marketingpreis 2022 wird für kreative und vermarktungsfähige Produktideen und Vermarktungskonzepte vergeben, in denen vor allem „Brandenburg“ steckt.

Die Preise je Kategorie:

  • ein Videoportrait für Ihre Online-Vermarktung
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern
  • ein pro agro Marketingpaket in Zusammenarbeit mit ausgewählten Medienpartnern

Alle Teilnehmer werden in die Broschüre „NEUES AUS BRANDENBURG 2022“ aufgenommen und damit öffentlichkeitswirksam über ein ganzes Jahr durch pro agro beworben.

Einsendeschluss der vollständigen Unterlagen ist der 31. Oktober 2021.

Die Jurysitzung findet am 1. Dezember 2021 statt. Auf den folgenden Seiten werden die zu Wettbewerbsbeginn bereits feststehenden Jurymitglieder vorgestellt.

Die Verleihung findet traditionell zu Jahresbeginn durch Agrarminister Axel Vogel, pro agro Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold im Umfeld der Internationalen Grünen Woche Berlin 2022 statt.

Ansprechpartner:

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
in der Region Brandenburg-Berlin e.V.
Sandra Hentschel
Gartenstraße 1-3
14621 Schönwalde-Glien
T. 0 33 230 – 20 77 23
E-Mail: hentschel@proagro.de

Die Ausschreibungsunterlagen sowie Informationen zu den Wettbewerben vergangener Jahre finden Sie unter: www.proagro.de/marketingpreis/

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.proagro.de

Presseinformation

 

Auf nach Heidesee zur 2. Heideseer Herbstpartie! – „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“

Heidesee – Am kommenden Sonntag (12. September) lädt Heidesee zur 2. Herbstpartie durch die Gemeinde. Goethes Hinweis auf das Gute in der Nähe ist das Motto für den Streifzug mit Blick hinter die Kulissen regionaler Akteure durch die Gemeinde im Herzen Brandenburgs.

Restaurants, Höfe, Fischereibetriebe, Freizeitvereine und Tourismusanbieter, insgesamt 38 Teilnehmer, bieten den Besuchern der 2. Heideseer Herbstpartie einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens inmitten von Wiesen, Wäldern und Seen. Die regionalen Akteure der Gemeinde Heidesee laden ein zur direkten Begegnung, zum Kennen- und Schätzenlernen.

Um 11 Uhr eröffnen die Initiatoren, der Gewerbeverein Heidesee gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Heidesee Björn Langner, der Vizelandrätin des Landkreises Dahme-Spreewald Susanne Rieckhof sowie pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold  die 2. Heideseer Herbstpartie.

Treffpunkt
Naturhof Heidesee
Weg zur Mühle 2a
15754 Heidesee OT Friedersdorf
T.033768-569869

Die Idee zur 2020 erstmals veranstalteten Heideseer Herbstpartie kam Gerald Bernhardt vom Kräuter- und Naturhof Kolberg, nachdem 2020 die alljährlich im Juni stattfindende Brandenburger Landpartie wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. 19 lokale Akteure haben sich damals  in kürzester Zeit zusammengetan. Der Erfolg sprach sich herum und so hat sich dieses Jahr die Zahl der Teilnehmer schon verdoppelt. Die Heideseer bieten ihren Besuchern viel Sehens- und Erlebenswertes auf dem Gemeindegebiet, eine Landpartie im Kleinen.
Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V., dazu: „Es freut uns außerordentlich, dass sich in Heidesee nach dem Muster der landesweiten Brandenburger Landpartie regionale Akteure zusammengefunden haben, um für ihre Region als Standort, Lebensort und Ausflugsziel zu werben.“
Regionale Küche und Spezialitäten, Hofbesichtigungen, Betriebsführungen, eine Ausstellung zur bäuerlichen Lebensweise im Heimathaus Prieros, ein Einblick in die Naturprodukteherstellung und vieles mehr. Kreativ- und Aktivangebote für Kinder sind ebenfalls dabei.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.heideseer-herbstpartie.de

www.proagro.de

 

Am Rande: Einen Ort, ein Dorf historischen Ursprunges mit dem Namen „Heidesee“ gibt es im gesamten Gemeindegebiet nicht. Die Gemeinde im Grünen ist ein Zusammenschluss als Ergebnis der Gebietsreform 2003 und hat sich seinerzeit den ebenso charmanten wie treffenden Namen „Heidesee“ gegeben. Historisch liegt das Gebiet der Gemeinde bis auf zwei kleine Ausnahmen im alten Kreis Beeskow-Storkow, zu DDR-Zeiten im Kreis Königs Wusterhausen und seit 1993 im Landkreis Dahme-Spreewald.

Presseinformation / Presseeinladung

Was Sie schon immer fragen wollten

Schönwalde-Glien – Der Trend zu einer bewussteren Ernährung und zu regionalen Produkten ist unverändert hoch. Die Verbraucher wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie diese produziert werden.  Gemeinsam mit dem Märkischen Wanderer und Experten der Branche möchte der Verband pro agro diese Fragen beantworten und ruft dazu auf, wissbegierig zu sein.

Was und wieviel war damals ein Wispel? Woran erkennt man gutes Brot? Wieviel macht ein Scheffel Getreide aus? Wie lagert man Eier richtig? Kann Honig schlecht werden? Wieviel Druck hat ein Treckerreifen? – Fragen dieser Art und mehr sammelt der Verband pro agro und gibt Antworten. Fragen aktueller Art werden von Experten aus der jeweiligen Branche beantwortet, auf historische Fragen kennt der Märkische Wanderer, der mit einem großen Wissensschatz zur Geschichte des Landes Brandenburg beeindruckt, die Antwort.

Stellen Sie also jetzt Ihre Fragen zu Ernährung und Landwirtschaft, gestern und heute, und schicken Sie diese an socialmedia@proagro.de! Die Antworten finden Sie dann als Kurzvideos auf www.proagro.de.

Der Verband pro agro engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Die 375 Mitglieder des Verbands mit ihren circa 12.000 Mitarbeitern erwirtschaften gemeinsam pro Jahr einen Umsatz von zwei Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Pressemitteilung

 

Camping auf dem Bauernhof

Seddiner See – Am 10. Dezember laden der Marketingverband für den ländlichen Raum pro agro und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg von 10 bis 15 Uhr zur jährlichen Fachveranstaltung „Tag des ländlichen Tourismus“ ein. Dieses Jahr erstmalig digital.

Gäste suchen zunehmend das Neue, das Außergewöhnliche. Angebote, die vom Alltäglichen abweichen. Diese Entwicklung ist in den letzten Jahren auch im Landtourismus zu beobachten. Neben klassischen Übernachtungsangeboten wie Ferienwohnungen auf dem Bauernhof, gewinnen neue erlebnisorientierte Unterkunftsformen wie Schäferwagen, Weinfässer, Baumhäuser, Tiny Häuser, Jurten immer mehr an Bedeutung. Aber auch der Reisemobil-Tourismus hat enorm an Fahrt aufgenommen und erfreut sich über alle Altersgruppen hinweg an großer Beliebtheit. Hierbei sind Bauernhöfe immer mehr als Urlaubsziel in den Fokus der Reisemobilisten gerückt. Daraus ergibt sich für Landtourismusanbieter perspektivisch eine große Chance, durch konsequente zielgruppen- und qualitätsorientierte Angebote neue Gästegruppen für den Urlaub auf dem Bauernhof zu gewinnen.

Insgesamt sieben Referenten werden mit ihren Fachvorträgen zu den Themen (1) Reisemobil-Tourismus im ländlichen Raum und (2) Praxiserfahrungen aus dem Landtourismus und der ländlichen Entwicklung in Brandenburg berichten und den Teilnehmern für individuelle Anfragen zu Verfügung stehen.

Für interessierte touristische Leistungsträger besteht die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme an der Online-Veranstaltung bis zum 07. Dezember 2020 anzumelden. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 10,50 € erhoben.

Der Tag des ländlichen Tourismus findet zum 11. Mal statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Verbandes pro agro und des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg mit Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg.

Der Verband pro agro engagiert sich seit bald 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ihm gehören über 370 Mitglieder an.

Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.forum-netzwerk-brandenburg.de

Presseinformation

Antragsformular für Soforthilfe im Bereich Landwirtschaft

Das Antragsformular für die Sofortbeihilfe im Bereich Landwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Forstwirtschaft zur Bewältigung von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 ist jetzt freigeschaltet und befindet sich hier:
https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/service/foerderung/landwirtschaft/corona-2020-agrar-richtlinie/

Bezüglich der Unterstützung für Berufspendler befindet sich das MWAE in den letzten Abstimmungsrunden mit den für die Antragsstellung zuständigen Kammern.

Online-Plattform für Saisonarbeitskräfte freigeschaltet

Die Online- Plattform zur Anmeldung von Saisonarbeitskräften ist ab 6. April freigeschaltet:
https://saisonarbeit2020.bauernverband.de.

Im Portal finden Sie auch Informationen zum Verfahren, FAQ, notwendige Dokumente und Formulare sowie Hinweisblätter anderer Organisationen. Diese Informationen werden laufend, d.h. auch nach dem Start des Portals nach der jeweiligen Nachrichtenlage aktualisiert.
Die Bundesregierung hat die Organisation der Einreise von Saisonarbeitskräften an den Deutschen Bauernverband übertragen. Wichtig ist, dass dieses Onlineportal von allen Betrieben genutzt werden kann und muss, nicht nur von den Mitgliedsbetrieben des Deutschen Bauernverbandes.

Die derzeitige Fassung ist dieser Mail beigefügt.

Hinweise_Anforderungen_Anmeldeverfahren_ für SaisonAK

FAQ_zur_Anmeldung_SaisonAK

 

 

 

Aufhebung des Einreisestopps für Saisonarbeiter

Das Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesinnenministerium haben sich auf eine begrenzte Einreise von dringend benötigten Saisonarbeitskräften geeinigt.

Im April und Mai sollen jeweils bis zu 40.000 Saisonarbeiter unter strengen Auflagen einreisen dürfen. Sie sollen ausschließlich mit dem Flugzeug ein- und wieder ausreisen. Ziel ist es, die derzeit notwendigen strengen Vorgaben des Infektionsschutzes mit den Erfordernissen in Landwirtschaft und Gartenbau in Einklang zu bringen. Dazu ist mit dem Robert –Koch –Institut ein Maßnahmenplan bestimmt worden, der Ausnahmen von den geltenden Einreisebestimmungen für ein Kontingent von Saisonarbeitskräften vorsieht. Im April und Mai wird jeweils bis zu 40.000 Saisonkräften die Einreise ermöglicht, die auf Basis der Rückmeldung des Berufstandes und der nachweisbaren Hygienestandards ausgewählt werden.

Weitere Details der Regelung können Sie dem Konzeptpapier des BMEL für die Einreise von Saisonkräften entnehmen.

Konzeptpapier BMEL Saisonkräfte

Soforthilfen für Brandenburgs Landwirtschaft: Förderrichtlinie wird kleine und mittlere Betriebe umfassen

Potsdam – Zur sofortigen finanziellen Unterstützung für von der Corona-Krise betroffene Landwirtschaftsbetriebe erarbeitet das Agrarministerium aktuell eine Förderrichtlinie. Minister Axel Vogel: „Diese neue Richtlinie soll nicht nur für Kleinstbetriebe bis zu 10 Mitarbeitenden gelten, so wie es das Programm vom Bund vorsieht. Wir ermöglichen auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Liquiditätsbeihilfen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Kolleginnen und Kollegen im Ministerium arbeiten mit Hochdruck daran.

Die Fördersätze werden in Anlehnung an die Richtlinie des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie für gewerbliche Unternehmen gestaffelt. Das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung wird die Anträge bearbeiten. Die Richtlinie soll bis Ende der Woche in Kraft treten. Sie beinhaltet auch eine mögliche Unterstützung für Fischereibetriebe, Waldbesitzer und Unternehmen der Be- und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.

Der Minister ist im regelmäßigen persönlichen Kontakt mit den Vertretern aus Landwirtschaft und Gartenbau. „Landwirte, Gemüsebauern und Tierhalter haben wir als systemrelevant anerkannt. Die vom Land beschlossene Unterstützung für polnische Berufspendlerinnen und -pendler kommt explizit auch in Landwirtschaft und Gartenbau zum Einsatz, wo rund 750 aus Polen nach Brandenburg pendelnden Menschen beschäftigt sind.“

Saisonarbeitskräfte, die schon im Land sind und in den kommenden Wochen in der Spargelernte und danach vor allem beim Erdbeerpflücken helfen, können statt bisher 70 Tage jetzt 115 Tage sozialversicherungsfrei in Brandenburg arbeiten – das gilt bis 31. Oktober 2020. Auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums sind bei den Informationen zur Corona-Situation auch einige Links zu Saisonarbeitsportalen veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/coronasituation/faq-landwirtschaft/

Weitere aktuelle Informationen zur Branchenübersicht zur Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg erhalten Sie hier:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/start/aktuelles/coronasituation/

 

 

Helfende Hände für Gärtner gesucht

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro e.V. unterstützt den Aufruf des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg für die brandenburgischen Gärtner – Unterstützung in der Logistik oder bei der Ernte!

Die Corona-Krise sorgt für einen eklatanten Mangel an Erntehelfern. Vor allem im Spargel- und Erdbeeranbau drohen Ernteausfälle. Auch Zierpflanzengärtner stehen vor großen Herausforderungen.

Sie wollen in dieser Ausnahmesituation mit anpacken und helfen? Schön, denn nur so ist die Versorgung in den nächsten Wochen und Monaten mit regionalen Produkten sicherzustellen.

Seien Sie sich aber im Klaren, dass insbesondere die Erntehilfe, z.B. beim Stechen von Spargel eine körperlich anstrengende und herausfordernde Tätigkeit ist, in der es auch um Schnelligkeit geht und die über eine längere Zeit ausgeübt werden muss. Sie können auch gerne alternativ in der Logistik oder Verpackung mitarbeiten. Hier werden auch dringend helfende Hände gesucht!

Um eine schnelle, alternative Abhilfe zu schaffen, haben wir für Sie eine Linkliste zusammengestellt, in der der Kontakt zwischen gärtnerischen Betrieben / Landwirtschaft und suchenden Arbeitskräften hergestellt wird.

Unsere Betriebe finden Sie auf der Website https://www.gartenbau-bb.de/gruene-seiten

Suchen Sie zunächst die Region in Ihrer Nähe heraus und nehmen Sie dann Kontakt zu dem Gärtner vor Ort auf, am besten per Telefon.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bitte bleiben Sie gesund!

Alle Informationen unter:

https://www.gartenbau-bb.de/

Unterstützung für die brandenburgische Tourismuswirtschaft

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro e.V. unterstützt den Aufruf der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH für die brandenburgische Tourismuswirtschaft. Die brandenburgische Tourismuswirtschaft, die seit vielen Jahren im stetigen Aufwind war und noch vor wenigen Wochen optimistisch in die Zukunft geschaut hat, ist jetzt zunehmend auf Hilfe angewiesen. Genauso aber auch viele andere Unternehmen in weiteren Branchen in ganz Brandenburg.

Jeder kann helfen!

Auf www.brandenburghelfen.de kann jeder etwas tun.

Jetzt mitmachen. Wir unternehmen was für Unternehmen, damit Lieblingsorte bleiben.

Gemeinsam sind wir stark!
Die Auswirkungen des Corona-Virus auf unser Leben sind Tag für Tag deutlich spürbar. Wir alle erleben jetzt Herausforderungen, die wir uns so teilweise nie vorgestellt haben. Helfen wir also einander!

Betroffene Unternehmer/innen und Firmen in ganz Brandenburg können sich selbst auf der Plattform registrieren, die sich so laufend füllt. Ganz gleich ob beispielsweise als Gastronomiebetrieb, Freizeiteinrichtung, Kulturangebot, Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten, – Lebensmitteln, Einzelhändler (Non Food) oder mit einer weiteren Dienstleistung.

Mit dem Kauf eines Gutscheins auf www.brandenburghelfen.de, der nach der Covid-Krise eingelöst werden kann, können die Kunden die Brandenburger Unternehmen unterstützen. Darüber hinaus gibt es eine Übersicht von Unternehmen, die Lieferungen oder eigene Online-Shops anbieten.

Auch Spenden sind möglich! So können beispielsweise Gäste und Stammkunden einem Anbieter ihrer Wahl schnell und unbürokratisch Hilfe zukommen lassen: Die Lieblingswirtschaft, Pension oder der oft besuchte Hofladen freuen sich! Denn klar ist: Die Kapitaldecke vieler kleiner Betriebe ist meist dünn. So kann man seine Verbundenheit zeigen und vor allem auch Hoffnung stiften!!! Und wer seinen Lieblingsort auf der Seite vermisst, hilft, indem er den Anbieter kontaktiert und ihm von www.brandenburghelfen.de berichtet.

Für die Zeit danach:
Wir alle hoffen, dass die Covid-Krise bald vorbei ist. Wenn jetzt viele Menschen die angeschlagenen Unternehmen unterstützen, können sie wieder schneller „auf die Beine kommen“.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bitte bleiben Sie gesund!

Alle Informationen unter:

https://presse.reiseland-brandenburg.de/

https://www.brandenburghelfen.de

Corona Folgen – Sofortprogramm des Landes Brandenburg für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler

Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 Euro möglich – Anträge können über die ILB gestellt werden.

Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Wie Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach mitteilten, besteht dieses Soforthilfeprogramm aus zwei Bestandteilen: Zum einen sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

bis zu    2  Erwerbstätige  bis zu   5.000,- EUR,

bis zu    5  Erwerbstätige   bis zu 10.000,- EUR,

bis zu  15  Erwerbstätige   bis zu 15.000,- EUR,

bis zu  50  Erwerbstätige   bis zu 30.000,- EUR,

bis zu 100 Erwerbstätige   bis zu 60.000,- EUR

Die Soforthilfe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 100 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben. Die vollständige Richtlinie wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der ILB veröffentlicht. Zum anderen wird das beim Wirtschaftsministerium bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen kurzfristig aufgestockt.

Beide Programmteile sollen unbürokratisch und kurzfristig die im Zuge der Corona-Pandemie wirtschaftlich bedrohten Unternehmen und Freiberufler stützen.

Informationen:
Das Soforthilfeprogramm startet voraussichtlich ab Mittwoch, dem 25. März 2020.

Informationen zu dem Programm werden auf der Seite der Investitionsbank ILB veröffentlicht, sobald sie vorliegen.  www.ilb.de

Mit dem Start des Programms können auch Anträge bearbeitet werden!

Unternehmen und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, wenden sich bitte ab Programmstart an die

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Tel: 0331 – 660 2211; E-Mail: beratung@ilb.de

Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Gewerbetreibende nutzen können, hat die ILB auf einer Internetseite zusammengestellt.

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg
Pressestelle; Tel. 0331 / 866 1505; https://mwae.brandenburg.de

Obermeister der Bäcker- und Konditoren Innung Potsdam ruft auf: Unterstützen Sie Ihre Handwerksbäckerei!

Schönwalde-Glien/Potsdam„Das Coronavirus ist gerade dabei das öffentliche Leben in Deutschland lahm zu legen. Ihre Innungsbäckereien arbeiten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln daran, Sie weiterhin verlässlich versorgen zu können. Jedem ist bewusst, dass diese Krise nicht vergleichbar ist mit allem was wir bis jetzt erlebt haben. Dabei sind wir aber auch auf die Mithilfe unserer Kundschaft angewiesen, die unsere präventiven Maßnahmen einhalten müssen. Die Mitgliedsbetriebe der Potsdamer Bäcker- und Konditoren Innung haben weitreichende Regelungen getroffen, um die Gefahr einer Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren. Das Leben in Zeiten von Corona schränkt uns alle ein und wir haben Ängste, die derzeit viele Mittelstandunternehmen durchstehen müssen.“ betont Innungsobermeister Tobias Exner.

„Neben den fehlenden Umsätzen durch die geschlossenen Café-Bereiche, stellt sich nun die Frage, wie lange kann eine Bäckerei diese Durststecke aushalten?
„Doch es gibt einige unermüdlich arbeitende Helden des Alltags, die die Normalität zumindest ein Stück weit wahren. Unsere Mitarbeiter. Sie sind Teil unserer Familienunternehmen. Momentan leisten sie Unglaubliches. Trotz der Schließung von Schulen und Kitas – können wir unserem Versorgungsauftrag immer noch nachkommen!“
Sollte die Situation noch länger andauern, sind wir auch dazu gezwungen, uns über mögliche Lösungen Gedanken zu machen, Überstunden abbauen, Urlaub nehmen oder Kurzarbeitergeld sind verschiedene Möglichkeiten, um diese Krise zu überbrücken“, so Exner mit dem Blick in die nahe Zukunft.

„Bitte gehen Sie zu ihrem Bäcker oder Konditor ihres Vertrauens. Denn Sie retten damit Arbeitsplätze und sichern die Existenz der Mitarbeiter und ihrer Familien.“

Das sind die Mitgliedsbetriebe der Potsdamer Bäcker- und Konditoren Innung:

Bäckerei Braune Inh. Werner Gniosdorz, Potsdam
Bäckerei & Konditorei Neuendorff Inh. Thekla Kasten, Fichtenwalde
Bäcker Kühnbaum Inh. Gunnar Kühnbaum, Werder OT Töplitz
Markus der Bäcker“ Magdaziarz GmbH, Schwielowsee/ Caputh
Bäckerei Mende OHG, Michendorf OT Wildenbruch
Bäckerei & Konditorei Thomas Neuendorff, Teltow
Bäckerei und Konditorei Zillmann Inh. Sven Röder, Werder/Havel
Bäckerei M. + Ch. Schmidtke GbR, Potsdam
Bäckerei & Konditorei Matthias und Andreas Schröter, Potsdam
Bäckerei Exner Inh. Tobias Exner e.K., Beelitz

Presseinformation

Unternehmen „PLUKON“ sucht Mitarbeiter (m/w/d)

Storkow/Schönwalde-Glien – Das pro agro Verbandsmitglied „Plukon Storkow GmbH“, Standort Storkow, sucht dringend Mitarbeiter.

Während viele andere Branchen zurzeit Produktionen einstellen und Betriebe stilllegen, läuft die Lebensmittelproduktion gerade auf Hochtouren. Die aktuelle Corona Situation und das Kaufverhalten der Verbraucher stellt für viele Betriebe der Lebensmittelindustrie eine große Herausforderung dar. Schließlich ist die Versorgung der Bevölkerung zurzeit eine der wichtigsten Aufgaben im Land.

Vor genau so einer Herausforderung steht auch der Geflügelhersteller Plukon mit seinem Betrieb in Storkow. Dort werden frische Geflügelprodukte u.a. für die Marke Friki hergestellt. Die Nachfrage ist extrem gestiegen. Das Bestellvolumen hat sich mehr als verdreifacht. Auch wenn die Hähnchen dem Unternehmen so schnell nicht ausgehen, ist die Personalsituation äußerst angespannt. Durch die Grenzschließung können zurzeit viele der langjährigen und sehr zuverlässigen polnischen Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zur Arbeit kommen. Trotz entsprechender Sondergenehmigungen machen es lange Staus den Berufspendlern praktisch unmöglich, den Arbeitsplatz zu erreichen.

Das Unternehmen kommt daher allmählich an seine Grenzen. „Unser Team fährt Sonderschichten, vollbringt tagtäglich Höchstleistungen und steht an der Belastungsgrenze. Wir brauchen dringend Verstärkung“, berichtet Peter Schenk, Geschäftsführer des Standortes in Storkow. Sein Appell richtet sich daher an alle, die zurzeit durch weggefallene Beschäftigungsmöglichkeiten freie Kapazitäten haben.

„Wir suchen tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns in der Produktion unterstützen. Dabei geht es insbesondere um die Würzung und Verpackung hochwertiger Geflügelprodukte.“ Wer also die Möglichkeit hat, bei Plukon in Storkow mit anzupacken, sollte sich schnellstmöglich bei der Plukon Storkow GmbH melden. Ein Angebot, das vielleicht Menschen, die zurzeit in der Gastronomie keine Beschäftigungsmöglichkeiten finden, eine neue Perspektive bieten könnte.

Die Kontaktadresse lautet:

Plukon Storkow GmbH

Personalabteilung

Fürstenwalder Straße 55

15859 Storkow

Tel. 033678/ 40 43 18

Frau Rücker (0)173/721 77 01

personalabteilung@plukon.de

U.Ruecker@plukon.de

Presseinformation

Betriebsurlaub!

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die pro agro Geschäftsstelle vom 24.12.2019 bis 01.01.2020 nicht besetzt ist.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Brandenburg-Gäste l(i)eben Aktivtourismus

Seddiner See – Am 3. Dezember laden der Marketingverband für den ländlichen Raum pro agro und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg von 09:30 bis 16:00 Uhr zur jährlichen Fachveranstaltung „Tag des ländlichen Tourismus“ ein.

Die Gründe, den ländlichen Raum in Brandenburg zu besuchen, sind sehr vielfältig – zu den wichtigsten zählten in den letzten Jahren insbesondere naturnahe Aktivitäten. Im bundesweiten Vergleich gehen Brandenburg-Gäste überdurchschnittlich häufig wasserbezogenen Aktivitäten und Radfahren nach. Dies spiegelt sich in den touristischen Profilierungsthemen Brandenburgs wieder. Diese nationale Marktstellung gilt es unter Berücksichtigung der Gästezufriedenheit zu behaupten und weiter auszubauen. Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Infrastruktur – und Angebotsqualität, verbunden mit digitalen Serviceleistungen, kommen hierbei in Zukunft eine besondere Bedeutung zu.

Insgesamt sechs Referenten werden mit ihren Fachvorträgen zu den Themen (1) Qualitätsmanagement im Aktivtourismus und (2) Digitale Produkte im Aktivtourismus berichten und den Teilnehmern für individuelle Anfragen zur Verfügung stehen.

Der Tag des ländlichen Tourismus findet zum 10. Mal statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Verbandes pro agro und des Forums ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg mit Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg.

Für interessierte touristische Leistungsträger besteht die Möglichkeit, sich kurzfristig am Veranstaltungstag selbst vor Ort anzumelden. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 11,90 € erhoben.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.forum-netzwerk-brandenburg.de

Pressemitteilung

Weltklasse Reitsport im PFERDELAND BRANDENBURG

Krügersdorf – Am 29. + 30. Juni 2019 werden in Beeskow Internationale/Deutsche Meisterschaften im Tentpegging ausgetragen.

Weltklasse-Reiter kommen nach Beeskow:

Teams aus Südafrika, Norwegen und den Niederlanden kommen in die Stadt an der Spree, um gegen drei deutsche Teams aus Frankfurt/Main, Märkisch-Oderland und Beeskow anzutreten.

Für die Deutschen Teilnehmer geht es um Punkte für die Deutsche Meisterschaft und damit um die Aufnahme ins Nationalteam, das im Herbst in Ägypten um die Qualifikation zum Weltcup reiten wird.

Der Sport: Beim Tentpegging geht es darum, im schnellen Galopp mit einer Lanze oder einem Säbel kleine, etwa Smartphone-große Ziele (Pegs) am Boden zu treffen, oder im vollen Galopp Orangen oder Äpfel zu zerteilen. Das geschieht in Einzelwettkämpfen oder – noch schneller geritten – in Teams mit bis zu vier Reitern.

Der Sport Tentpegging gewinnt in Deutschland immer mehr Fans. In Ländern wie Südafrika, Australien und anderen Commonwealthländern ist Tentpegging längst aus dem Nischendasein herausgewachsen, in asiatischen Ländern wie Pakistan und Indien kommen tausende Menschen zu den Veranstaltungen. Auch in vielen arabischen Ländern ist der Sport sehr populär. Die „German Tentpegging Union“ wirbt für eine Verbreitung des spannenden Sports in Deutschland und Europa.

Das Programm:

Die Wettbewerbe finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 10 bis 17 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr statt. Einzel- und Teamdisziplinen sind gemischt.

Am Samstagabend gibt es Gelegenheit, die Teams am Lagerfeuer auf dem Turnierplatz persönlich kennen zu lernen. Der Abend schließt mit einer fulminanten Feuershow der Reiter vom Drachenmoor.

Siegerehrung am Sonntag gegen 15 Uhr durch Landrat Rolf Lindemann, LOS, und Bürgermeister Frank Steffen, Beeskow

Die internationalen Teams:

Südafrika gehört sicher zu den besten und erfolgreichsten Tentpegging Nationen der Welt, ist eigentlich immer bei den Weltcups vertreten, hat dort in diesem Jahr den zweiten Platz gemacht. Südafrika ist eines der beliebtesten Ziele für Trainingslager von Mannschaften aus der ganzen Welt mit Schwerpunkt auf exaktes Reiten, Teamspirit und gründlicher Ausbildung der Pferde. Nach Beeskow schicken sie eine komplette Damenmannschaft.

Norwegen hat sich im vergangenen Jahr als einziges Team aus Europa erstmals für den Weltcup qualifiziert und sich dort gut geschlagen. Auch bei vielen anderen internationalen Events sind die Norweger immer ein zu beachtender Gegner.

Die Niederlande sind erst seit vergangenem Jahr in der internationalen Verbänden ITPF und European Tentpegging Association beigetreten, betreiben aber den Sport schon länger. Jetzt greifen sie nach einem ersten Wettkampf in Norwegen zum zweiten Mal ins internationale Wettkampfgeschehen ein.

Die deutschen Teams:

Team Agsima vom KSB Märkisch Oderland ist neben Beeskow der zweite Schwerpunkt für Tentpegger hier in der Region.

Team TPG: Das Herz des Tentpegging in Westdeutschland befindet sich in der Gegend um Frankfurt/Main. Hier wird der Sport seit mehreren Jahren betrieben. Die TPG stellt viele Reiter der Nationalmannschaft, war im vorletzten Jahr gemeinsam mit den Oder-Spree Tentpegger bei der Weltcup-Qualifikation im Sudan vertreten und in diesem Jahr schon bei einem internationalen Wettkampf in Abu Dhabi.

Die Oder-Spree Tentpegger, Heim-Mannschaft aus Beeskow und Veranstalter des Turniers für die GTPU, stellen ebenfalls derzeit drei Mitglieder für die Nationalmannschaft und sind international schon in mehreren Ländern von Norwegen bis Oman geritten.

Der Verband pro agro e.V. vermarket und vernetzt als Interessenvertreter die vielfältigen Angebote der Bereiche Pferdehaltung, Sport, Freizeit, Gesundheit und Pferdetourismus unter der Dachmarke PFERDELAND BRANDENBURG mit dem Ziel, die ländliche Region Brandenburgs zu einer bundesweit wettbewerbsfähigen Erlebnis- und Pferderegion zu entwickeln.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.pferdeland-brandenburg.de

Presseinformation (mit Foto)

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt Ihnen gern:

Steffen Kukral

Oder-Spree Tentpegger

Krügersdorf

Tel. 0151 6751 4395

Veranstaltungs-Trailer (45 Sek.) hier: http://deutschertentpeggingverband.de/dm-2019-trailer/

Hundert Bäume und ein Bier zum Jubiläum – Vorläufige Bilanz der 25. Brandenburger Landpartie

Schönwalde-Glien – Für Landrätin Kornelia Wehlan, Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und andere Prominente begann der vergangene Sonnabend mit harter Arbeit in brütender Hitze. Auf dem Reha-Gut der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kemlitz im Landkreis Teltow-Fläming halfen sie mit, 100 Obstbäume zu pflanzen. Gleich drei Jubiläen wurden dort am Wochenende gefeiert. Die Brandenburger Landpartie startete in ihre 25. Runde, das Reha-Gut als Gastgeber der zentralen Eröffnungsveranstaltung feierte zugleich sein 25-jähriges Bestehen und die AWO als Trägerin des Betriebs blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück. In ganz Brandenburg hatten an diesem Wochenende weit über 200 ländliche Betriebe und Einrichtungen für Besucher geöffnet.

Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger lobte zur Eröffnung das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer, die jedes Jahr zum Erfolg der Landpartie beitragen. Für Hendrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, rückt die Landpartie „die Dörfer für zwei Tage in den Mittelpunkt“. Dorothee Berger, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes pro agro, sieht in der Veranstaltung die Chance, junge Leute für grüne Berufe zu begeistern. Jutta Quoos, Chefin der Brandenburger Landfrauen, warb um Unterschriften für die Initiative „Mehr als nur ein Summen“, mit denen verschiedene Verbände mehr Insektenschutz fordern. Die Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz war ein großes Thema der diesjährigen Landpartie. So zeigten viele Betriebe, wie sie mit Blühstreifen und Hecken die Lebensbedingungen für Insekten und Vögel verbessern und die Landschaft vielfältiger gestalten. Mancherorts gab es für Besucher auch gleich die richtige Blumenmischung für den heimischen Garten.

Seit 25 Jahren will die Landpartie Lust aufs Land und regionale Produkte machen, die Besucher unterhalten, aber auch offen über die Situation der heimischen Landwirtschaft informieren. In Kemlitz stimmte diese Mischung. Kleine und große Gäste hatten dort ihren Spaß bei Rundfahrten auf dem Trecker oder Mähdrescher, es gab eine Oldtimer-Parade mit Dutzenden von Traktoren, Musik und Tanz, Vorführungen des örtlichen Reitervereins und viele regionale Köstlichkeiten – darunter ein Premium Landbier, das in Fürstlich Drehna eigens zur Jubiläumsausgabe der Landpartie gebraut wurde. Bei Rundfahrten mit dem Kremser kamen auch die Herausforderungen zur Sprache, denen sich der Hof mit seinen 1.000 Hektar Land und 400 Milchkühen stellen muss. Die enorme Trockenheit im vergangenen Jahr habe das Futter knapp und teurer gemacht, klagt Geschäftsführer Heiko Terno. Da seien 31 Cent pro Liter Milch aktuell viel zu niedrig. Nur weil auch die Hinterlassenschaften der Tiere in der Biogasanlage in klimafreundliche Energie und hochwertigen Dünger verwandelt werden, komme man einigermaßen über die Runden.

Kleine und große Betriebe öffneten ihre Tore am Wochenende, Familien aus Berlin oder Potsdam nutzten die Gelegenheit zum Ausflug aufs Land, aber auch viele Menschen aus der näheren Umgebung trafen sich auf den Höfen. Ganze Dörfer feierten gemeinsam, wie in Groß Schönebeck im Barnim oder in Groß Schauen im Landkreis Oder-Spree. Im Havelland starteten am Sonntag früh mehrere Radtouren zur Landpartie. Besucher konnten nicht nur durch die Ställe und über Felder streifen, sondern auch erleben wie mit handwerklichem Geschick regionale Lebensmittel erzeugt werden. So verfolgten die Gäste auf dem Bauernhof Wolters in der Uckermark interessiert den Weg von der Milch bis zum fertigen Uckerkaas. Einige Kilometer weiter ließen sich Besucher von der Farbenpracht und dem Duft der Blumen des Rosenguts Fläming betören. Ruhig und beschaulich ging es auf dem Dollshof in Zollchow zu, wo die Landpartie mit einer kleinen Andacht von Pfarrerin Katja Schmiedecke-Lenz und gemeinsamem Gesang inmitten der uckermärkischen Naturlandschaft eröffnet wurde.

Zu den Betrieben, die erstmals zur Landpartie ihre Tore öffneten, gehörte die Lübbincher Milch und Mast GbR, die zur Premiere gleich die Eröffnungsveranstaltung im Kreis Spree-Neiße ausrichtete. Viel Interesse weckte dort das neue Melkkarussell. „Wie finden die Kühe ihren Platz?“, wollten Besucher beim Rundgang wissen, oder: „Wie merken sie, wann sie wieder raus müssen?“ Geduldig beantwortete Geschäftsführer Karl-Heinz Freitag alle Fragen. Die Agrargenossenschaft Unterspreewald in Dürrenhofe gehört zu den sechs Betrieben, die sich an jeder der 25 Landpartien beteiligt haben und dafür am Sonnabend ausgezeichnet wurden. Mehrere Tausend Besucher verfolgten dort ein buntes Bühnenprogramm, versorgten sich im Hofladen mit regionalen Produkten oder ließen sich von vier Kaltblütern im Kremser über die Felder ziehen.

„Viele Besucher zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Betriebe“, so das Fazit von Hanka Mittelstädt, Vorsitzende des Verbandes pro agro, der die Brandenburger Landpartie Jahr für Jahr organisiert. Befürchtete Unwetter am ersten Tag der Landpartie blieben aus, doch die schwül-heißen Temperaturen machten sich bei den Besucherzahlen am Samstag bemerkbar: „Bei 35 Grad kann ich es keinem verdenken, lieber zum Baden zu fahren“, meint Heiko Terno. Als Gastgeber der Eröffnungsveranstaltung zeigte er sich dennoch sehr zufrieden: „Wir hatten unterm Strich eine Menge Besucher und haben sehr viele interessante Gespräche geführt.“ Freundlichere Temperaturen lockten am Sonntag mehr Ausflügler auf die Höfe. So ist man beim Verband pro agro zuversichtlich, dass der Einsatz der Betriebe belohnt und am Ende das angepeilte Ziel von 100.000 Besuchern erreicht wird.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Die Brandenburger Landpartie 2020 findet voraussichtlich am 13. und 14. Juni statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

Presseinformation mit Fotos

25. Brandenburger Landpartie – So bunt sind Brandenburgs Dörfer

Schönwalde-Glien – Zum 25. Mal findet am Wochenende vom 15. bis 16. Juni 2019 die Brandenburger Landpartie statt. Was 1994 noch recht bescheiden begann, entwickelte sich zum größten Fest im ländlichen Brandenburg. In all den Jahren ließen sich die Besucher weder von sengender Hitze noch von Schauern abhalten und strömten auf die Höfe zwischen Prignitz und Lausitz. Mehr als 100.000 Menschen kamen jedes Jahr, um Landluft in Brandenburg zu schnuppern. Nur einmal, im Jahre 2001, musste die Veranstaltung auf dem Höhepunkt der BSE-Krise ausfallen. So feiert man im 26. Jahr die 25. Ausgabe der Traditionsveranstaltung. Deshalb hat sich neben anderer politischer Prominenz auch Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger zur offiziellen Eröffnung am kommenden Sonnabend um 10 Uhr auf dem Reha-Gut der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kemlitz bei Dahme/Mark angekündigt. Das Vorzeigeprojekt zur Integration von Behinderten hat gleich doppelten Grund zum Feiern, denn es begeht auch den eigenen 25. Geburtstag.

Auf den ersten Blick ist das AWO Reha-Gut in Kemlitz ein ganz normaler landwirtschaftlicher Betrieb. Fast 1.000 Hektar Land werden dort bewirtschaftet, 400 Kühe liefern jeden Tag rund 10.000 Liter Milch, ihre Gülle verwandelt sich in der Biogasanlage in Energie. Doch der Hof ist auch ein Beispiel für die Integration von Behinderten in der heimischen Landwirtschaft. Fast die Hälfte der 40 Mitarbeiter sind körperlich zum Teil schwer beeinträchtigt. Sie finden auf dem Gut eine sinnvolle Beschäftigung und erhalten dort das Gefühl, gebraucht zu werden – ob auf den Feldern, in den Ställen oder beim Nachschälen der Kartoffeln, mit denen Einrichtungen der AWO und andere Großküchen versorgt werden.

Das Gut erwartet zum Wochenende einen großen Ansturm von Gästen und hat für diese ein vielseitiges Programm vorbereitet. Zahlreiche Oldtimer beteiligen sich am Traktorentreffen und -umzug. Besucher können auf modernen Traktoren und Mähdreschern eine Runde drehen. Es gibt Führungen durch die Milchviehanlage, über die Felder und zur modernen Kartoffelschälanlage, Musik und Tanz, regionale Produkte, Vorführungen auf dem gutseigenen Reitplatz, Spiele für Kinder und allerlei Wettbewerbe. So darf man beim Kemlitzer Roulette tippen, auf welches Feld die Kuh ihren Fladen setzt. Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger wird am Samstagmorgen gemeinsam mit der Landrätin Kornelia Wehlan, dem Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbandes Jutta Quoos und der stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes pro agro, Dorothee Berger, die 25. Brandenburger Landpartie offiziell eröffnen.

Auch nach 25 Jahren ungebrochenes Interesse

Insgesamt nehmen über 240 Betriebe, Initiativen und Einrichtungen in 196 Orten an der Jubiläumsausgabe der Landpartie teil. Hinzu kommen weitere Kooperationspartner, die sich auf zahlreichen Hof- und Dorffesten präsentieren. Neben rund 70 kleineren oder größeren traditionellen Landwirtschaftsbetrieben öffnen zahlreiche Fischer, Imker, Gärtnereien und Forstbetriebe, aber auch ländliche Manufakturen, Vereine und Initiativen ihre Türen und Tore. Von der wachsenden Bedeutung des Weinbaus in Brandenburg zeugen die insgesamt 17 Winzer und Weinbauvereine, die an dem Wochenende zu Führungen und Verkostungen einladen. Die Landpartie habe sich „zum bunten Schaufenster des ländlichen Raums gemausert“, so Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger. Bauernverbands-Chef Wendorff spricht von einem „Erfolgsmodell“.

Dass die Veranstaltung in all den Jahren nichts an Attraktivität eingebüßt hat, zeigt sich daran, dass sich rund zwei Dutzend Betriebe und Einrichtungen 2019 zum ersten Mal daran beteiligen. Zu ihnen gehört die Lübbincher Milch und Mast GbR, die gleich zur Premiere Gastgeberin für die Eröffnungsveranstaltung im Kreis Spree-Neiße ist. Milchbauer Karl-Heinz Freitag hat in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in moderne Ställe für seine 1.800 Kühe investiert und geht seit einigen Jahren mit eigenen Frischmilch-Automaten in der Region neue Wege der Vermarktung. Zur Landpartie können Besucher am Sonnabend seine Milch vor Ort verkosten, dazu gibt es ein buntes Programm mit Traktorfahrten und Strohhüpfburg.

Der Biohof in Werder (Havel) lädt erstmals zum Selberpflücken auf seine Kirschplantage am Rande der Blütenstadt ein. Von dort starten Radtouren zu den Wasserbüffeln, die in der Nähe grasen. Am Samstagabend gibt es Musik am Lagerfeuer und wer möchte, kann sein Zelt auf der Obstwiese aufschlagen. Zu den Neulingen gehört auch der Oranienhof im Oranienburger Ortsteil Zehlendorf, der bei Hofführungen seine neugeborenen Fohlen präsentiert, zum Mitmachen beim Voltigieren einlädt und den natürlichen Umgang mit Pferden beim Natural Horsemanship präsentiert. Erstmals sind Landpartie-Besucher auch ins Schlossgut Altlandsberg eingeladen, wo Führungen über das Gelände und in die vor wenigen Jahren wiedereröffnete Brauerei angeboten werden und alte Landtechnik zu sehen ist.

Spaß, Genuss und Information

Die Landpartie sei eine einzigartige Gelegenheit, „die Vielfalt des Landes und seiner Produkte zu entdecken, zu erleben und zu genießen“, wirbt Hanka Mittelstädt vom Verband pro agro, der die Veranstaltung organisiert. Auf Obsthöfen können die Gäste die süßen Früchte von Bäumen und Sträuchern selbst pflücken, auf den Spargelhöfen die letzten Stangen des königlichen Gemüses für die Saison genießen. Überall duftet es nach frisch Gegrilltem oder Gebackenem. Spielerisch können kleine und große Besucher in das Leben auf dem Lande eintauchen, ob bei Fahrten auf dem Trecker, beim Bauerngolf mit Krückstock und Softball oder beim Wettmähen mit der Sense.

Doch die teilnehmenden Betriebe wollen das Wochenende auch nutzen, um über die Situation der heimischen Landwirtschaft zu informieren, mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und um Nachwuchs für die „grünen Berufe“ zu werben. „Wir haben nichts zu verstecken“, meint Heiko Terno, Geschäftsführer des Reha-Guts in Kemlitz, und lädt dazu ein, sich selbst ein Bild von der modernen Landwirtschaft zu machen. Dabei wird es vielerorts auch um kritische Themen von der Artenvielfalt bis zum Klimawandel gehen.

Was Landwirte gegen das Insektensterben unternehmen, das will der Kreisbauernverband bei einer Radtour durch das Havelland zeigen. Zu den Stationen gehören der Havellandhof Ribbeck, der an einem bundesweiten Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt mitwirkt, sowie die Agro-Farm Nauen, die sich beim Schutz der Bienen und der Gewässer engagiert. In Peickwitz bei Senftenberg sind die Ergebnisse des Projekts AUFWERTEN zu betrachten. Landwirt Thomas Domin legte dort auf seinen Feldern breite Streifen mit Bäumen und Sträuchern ein, um so für ein besseres Mikroklima zu sorgen und neue Rückzugsgebiete für Insekten, Vögel und Wind zu schaffen. Anderswo setzen sich Betriebe und Vereine für den Erhalt selten gewordener Pflanzen- und Tierarten ein.

Geflüchtete packen mit an

In vielen Dörfern packt man gemeinsam an, um sich den Gästen zu präsentieren und mit ihnen zusammen zu feiern. So lädt Bötzow im Kreis Oberhavel am Sonnabend zu seinem traditionellen Dorffest ein. In Buchholz im Kreis Oder-Spree werden am Sonnabend der 775. Geburtstag des Dorfes und das 110-jährige Jubiläum der örtlichen Feuerwehr mit einem historischen Umzug gefeiert. In Schlieben im Elbe-Elster-Land fällt die Landpartie mit der 426. Auflage des traditionellen Moienmarktes zusammen und Besucher können sich dort in den historischen Weinkellern oder auf der Brandenburger Biermeile vergnügen. Groß Schauen im Oder-Spree-Kreis präsentiert sich als „offenes Dorf“. Dort können Besucher rund um die Dorfkirche Ställe besichtigen, das Leben der Honigbiene erkunden, Brot und Kuchen frisch aus dem Holzbackofen genießen oder die Erlebniswelt der Fischer Köllnitz am nahen Groß Schauener See eintauchen.

Weil das Programm für zwei Tage zu umfangreich ist, startet man in Groß Schönebeck im Barnim schon am Freitagabend mit einer Theateraufführung ins Landpartie-Wochenende. Insgesamt 15 Betriebe und Einrichtungen öffnen dort ihre Tore für Besucher. Neben Bauern- und Reiterhöfen beteiligen sich Kirche, Feuerwehr und Kleintierzüchter, es gibt Ausstellungen im Bahnhof, auf dem Jagdschloss und auf dem Traditionsbauernhof Bohn, Vorführungen örtlicher Tischler- und Schmiedemeister, Oldtimertouren und ein großes Bühnenprogramm zusammen mit Antenne Brandenburg. Geflüchtete, die in Groß Schönebeck eine neue Heimat gefunden haben, präsentieren sich mit Gerichten ihrer alten Heimat. Für Hanka Mittelstädt von pro agro sind die vielen Aktivitäten an dem Wochenende ein Beweis dafür, „dass unsere ländlichen Regionen höchst lebendig sind und bei allen Problemen eine Zukunft haben.“

Hotline für die Landpartie

Organisiert wird die Landpartie vom Verband pro agro. Er informiert in einer umfangreichen Broschüre über alle teilnehmenden Betriebe und Veranstaltungen. Sie ist direkt bei den Gastgebern erhältlich. Fragen rund um die Landpartie beantworten die Mitarbeiter der pro agro-Geschäftsstelle am Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 033230-20770. Alle Informationen finden sich zudem online unter www.brandenburger-landpartie.de

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

25 Jahre Brandenburger Landpartie im Kurzüberblick

Unter dem Motto „Sonntag auf dem Lande“ fand auf Initiative des Landwirtschaftsministeriums und des Landesbauernverbandes im Juni 1994 die erste Brandenburger Landpartie statt. Der Start gelang: Die 145 teilnehmenden Betrieben empfingen rund 40.000 Gäste. Wegen des enormen Interesses wurde bereits 1996 die Brandenburger Landpartie auf zwei Tage verlängert. So wuchs die Zahl der Besucher auf rund 100.000. Immer mehr Landwirte, Fischer, Imker, Gärtner, ländliche Manufakturen und Einrichtungen öffneten zu der landesweiten Veranstaltung ihre Tore. Inzwischen sind es jedes Jahr mehr als 200 ländlichen Gastgeber, die keine Mühe scheuen, um ihre Gäste gut zu informieren und zu unterhalten. Weder Rekordtemperaturen noch Starkregen hielten die Besucher davon ab, auf die Höfe und in die Dörfer zu strömen. Nur auf dem Höhepunkt der Rinderseuche BSE im Jahr 2001 musste die Veranstaltung komplett abgesagt werden. Und so findet die 25. Brandenburger Landpartie im 26. Jahr ihres Bestehens statt. Mit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr gilt die vom Verband pro agro organisierte Brandenburger Landpartie als besucherstärkste Veranstaltung im ländlichen Brandenburg. Zu ihnen gesellten sich in den vergangenen Jahren auch immer mehr Familien aus den grenznahen Regionen Polens, die das Juni-Wochenende für einen kulinarisch-kulturellen Ausflug nach Brandenburg nutzen.

Statements zur Brandenburger Landpartie 2019

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft:

„Zum 25. Mal startet die Brandenburger Landpartie. Im Jubiläums- und Fontane-Jahr werben wir ganz besonders dafür, dem großen Wanderer zu folgen und Land und Leute zu entdecken. Über die Jahre hat sich die Brandenburger Landpartie zur publikumsstärksten Aktion im Land entwickelt. Es gibt Hof- und Dorffeste, Stallbesichtigungen, Feldrundgänge, Kutschfahrten. Diese große Bandbreite war 1994 durchaus nicht sicher. Damals fingen wir mit ‚offenen Höfen‘ noch klein an. Über die Jahre aber hat sich das Format zum bunten Schaufenster des ländlichen Raums gemausert. Lebensmittel, Kochen, Gastronomie, Gesundheit sind Themen, die eine breite Öffentlichkeit haben und immer wieder Stoff für Diskussionen bieten.“

 Henrick Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg:

„Die Brandenburger Landpartie ist ein Erfolgsmodell. Was vor 25 Jahren nur mit einem ‚Sonntag auf dem Lande‘ begann, ist mittlerweile die größte Veranstaltung im ländlichen Raum geworden. Zur Landpartie haben die Besucher Gelegenheit, mit den Landwirten ins Gespräch kommen und Landwirtschaft pur zu erleben, zu schmecken und zu ertasten. In Zeiten, in denen ‚Bauer sucht Frau‘ das öffentliche Bild über die Landwirte prägt, können sich die Verbraucher auf unseren Betrieben ein eigenes Bild davon machen, wie Landwirtschaft wirklich funktioniert, wo das Korn oder das Fleisch herkommen, wie die Landwirte dies alles produzieren und das Landleben gestalten. Dazu haben wir diese Betriebe mit dem Prädikat ‚Landwirtschaft Pur‘ versehen. Wir Brandenburger Landwirte freuen uns auf Sie!“

Hanka Mittelstädt, Vorsitzende des Verbandes pro agro e.V.:

„Zur 25. Ausgabe der Brandenburger Landpartie sind wir mächtig stolz auf das, was wir zusammen mit den vielen ländlichen Betrieben, Einrichtungen und Dörfern jedes Jahr auf die Beine stellen. Für mehr als Hunderttausend Besucher ist die Brandenburger Landpartie eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt des Landes und seiner Produkte zu entdecken, zu erleben und zu genießen. Mit eigenen Augen sehen sie, mit welcher Liebe, Sorgfalt und Verantwortung hier produziert wird, was zuhause auf dem Teller landet. Die Brandenburger Landpartie ist Jahr für Jahr auch eine hervorragende Gelegenheit, um gemeinsam zu feiern. Die zahllosen Aktivitäten an diesem Wochenende sind ein schlagender Beweis dafür, dass unsere ländlichen Regionen höchst lebendig sind und bei allen Problemen eine Zukunft haben.“

Bauerngolf und Live-Cooking
Tipps und Highlights für die 25. Brandenburger Landpartie

Die ganze Vielfalt an Aktivitäten und Angeboten im ländlichen Brandenburg ist während der Landpartie zu erleben. Hier ein Überblick über ausgewählte Veranstaltungen aus allen Landkreisen, die auch interessante Fotomotive bieten (die Seitenangaben beziehen sich auf die aktuelle Broschüre zur Landpartie):

Die knappen Ressourcen besser nutzen und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften, das ist das Ziel der Akademie für Suffizienz, die auf einem alten Hof in Reckenthin in der Prignitz ansässig ist. Zur Landpartie informiert sie unter anderem über das Bauen mit Strohballen und wasserlose Sanitärsysteme. (S. 4)

Golf, einmal anders. Beim Bauerngolf in Kuhhorst gibt es auch 18 Löcher, gespielt wird aber mit einem Softball und einem Krückstock. Eine interessante Möglichkeit, das Dorf und den Ökohof im Kreis Ostprignitz-Ruppin spielerisch kennenzulernen. (S. 6)

Zu den Höhepunkten auf dem Spargelhof Kremmen im Kreis Oberhavel gehört die Krönung der Spargelkönigin am Sonntag. Es präsentieren sich zahlreiche touristische Anbieter aus der Region, dazu gibt es ein buntes Bühnenprogramm. Eine Riesenerdbeertorte wird für wohltätige Zwecke verkauft. (S. 9)

Auf dem Pferdehof Ruhnau in Potzlow-Abbau in der Uckermark findet zur Landpartie ein großes Reit- und Springturnier mit Wettbewerben bis zur Klasse M** statt. (S. 16)

Wie solidarische Landwirtschaft funktioniert, das will man samstags auf dem Hof Luisenfelde in Klein Ziethen im Barnim zeigen. Besucher sind zum Mitmachtag auf dem Hof eingeladen. Dazu gibt es Live-Cooking mit dem Berliner Szene-Koch Vadim Otto Ursus. (S. 19)

Im Kreis Märkisch-Oderland beteiligt sich erstmals das Schlossgut Altlandsberg an der Landpartie. Für Besucher eine gute Gelegenheit, sich über die Restaurierungsarbeiten vor Ort zu informieren, bei einer Führung die Produkte von Brauerei und Brennerei kennenzulernen oder sich im Pralinenmachen zu probieren. (S. 20)

Zu Fahrten mit seinem Fischerfloß „Blaue Anne“ über den Brieskower See lädt Fischer Schneider samstags in Brieskow-Finkenherd im Kreis Oder-Spree ein. Besucher können heimische Fischarten im Aquarium erleben und Fischspezialitäten genießen. (S. 23)

Die Honigpiraten der Imkerei Wendt in Buschow im Havelland laden am Sonnabend kleine und große Besucher dazu ein, ihren Honig selbst zu ernten und abzufüllen. Dazu veranstalten die Bio-Imker ein Quiz mit Fragen rund um die Biene (S. 29)

Die Weidelandfarm in Rieben im Kreis Potsdam-Mittelmark informiert am Sonntag über artgerechte Tierhaltung. Die Rinder leben das ganze Jahr über auf der Weide und werden dort stressfrei getötet. (S. 33)

Das Landgut Hennickendorf in Dobbrikow im Kreis Teltow-Fläming informiert am Sonntag darüber, wie Blühstreifen zum Insektenschutz beitragen. Junge Gäste sind zur Mitfahrt auf dem Traktor eingeladen, dazu gibt es einen Kegelwettbewerb. (S. 40)

Die Waldförsterei Plattkow im Kreis Dahme-Spreewald organisiert am Samstag ein Fest im Wald mit Jagdhornbläsern, reitenden Bogenschützen und Motorsägenkünstlern ein. Es gibt allerlei Attraktionen für Kinder, ein Preiskegeln sowie Köstlichkeiten aus der Region. (S. 43)

Landwirtschaft zum Anfassen verspricht Gut Neu Sacro in Groß Gastrose im Kreis Spree-Neiße. Sonntags lädt man dort zur Tierschau mit Sau und Ferkeln, Rindern, Ziegen, Schafen und Kaninchen sowie zu Live-Musik ein.

Bei den IBA-Terrassen am Großräschener See im Kreis Oberspreewald-Lausitz veranstaltet WeinWobar am Samstag Führungen über den Weinberg, der in bester Steilhanglage auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Meuro entstand. Die teilweise preisgekrönten Weine können vor Ort probiert werden. (S. 47)

Einen extra Landpartie-Teller hat das Gasthaus Stuckatz im Kreis Elbe-Elster kreiert. Besucher können sich über die Verwendung von Kräutern in der regionalen und saisonalen Küche informieren und sich auf dem ehemaligen Bauernhof eine Ausstellung mit alter Landtechnik anschauen. (S. 49).

Hinweis: Die im Programmheft ausgedruckte Veranstaltung auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda muss leider ausfallen.

Presseinformation

 

Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels

Schönwalde-Glien – Mit sandigen Böden und geringen Niederschlägen ist Brandenburg besonders anfällig für den Klimawandel. Wissenschaftler und Landwirte suchen nach Möglichkeiten, die Folgen zu mindern und klimafreundlicher zu produzieren. So wird auch auf der Brandenburger Landpartie am 15. und 16. Juni 2019 viel über das Wetter geredet werden.

Gegen die Folgen des Klimawandels setzt Thomas Domin auf Agroforst. Auf seinen Feldern und Weiden legte der Landwirt aus Peickwitz bei Senftenberg breite Streifen mit Bäumen und Sträuchern an. Die mindern nicht nur die Bodenerosion, sondern sorgen auch für ein besseres Mikroklima, bei dem die Feuchtigkeit auf den Feldern nicht so schnell verdunstet. Angenehme Nebeneffekte: Die Böden werden humusreicher, es muss weniger gedüngt und gespritzt werden, das Grundwasser wird besser geschützt, neue Rückzugsgebiete für Insekten, Vögel und Wild entstehen, die Landschaft wird abwechslungsreicher. Den Verlust an Ackerfläche kann Domin durch höhere Erträge mehr als ausgleichen und das Holz der Robinien oder Pappeln als Brennstoff nutzen.

Seit fünf Jahren beteiligt sich Domin, der rund 330 Hektar Land bewirtschaftet, am Projekt AUFWERTEN. Mehrere wissenschaftliche Institute untersuchen dabei die Effekte von Agroforst. Domin nennt die Ergebnisse „absolut positiv“. Um die Ideen weiter zu verbreiten und eine Lobby für diese neue alte Form der Landwirtschaft zu bilden, will er sich am Deutschen Fachverband für Agroforst beteiligen, der Ende Juni aus der Taufe gehoben wird. Zur Landpartie können sich Besucher in Peickwitz über das Projekt informieren.

Etliche Landwirte gehen neue Wege, um das Klima zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Seit vor mehr als zehn Jahren ein Starkregen tiefe Furchen und Löcher in sein Maisfeld gerissen hatte, geht Jens Petermann von der Produktivgesellschaft Dannenberg in Märkisch-Oderland sehr viel bewusster mit seinen Böden um: Statt tief zu pflügen, bearbeitet er die Felder nur noch an der Oberfläche. Untersaaten und Zwischenfrüchte verbessern die Bodenstruktur, richtig eingearbeitet tragen Stroh und andere Pflanzenrückstände zur Humusbildung bei. Bei Fahrten mit dem Traktorkremser können sich Besucher des Biohofs vor Ort über die Ergebnisse informieren.

Alte und selten gewordene Pflanzenarten zu erhalten, das hat sich der Verein VERN zur Aufgabe gemacht. Zur Landpartie ist sein Schaugarten im uckermärkischen Greiffenberg für Besucher offen. Wer Tomaten bisher nur aus dem Supermarkt kennt, wird erstaunt sein, in welcher Vielfalt von Farben und Formen sich diese Pflanze präsentiert. Auch der Saatgut- und Permakulturgarten Alt-Rosenthal im Kreis Märkisch-Oderland und die Biogärtnerei Keimzelle in Ostprignitz-Ruppin widmen sich dem Erhalt von alten und selten gewordenen Kulturpflanzen. Hobbygärtner können dort Saatgut erwerben und sich Tipps für einen artenreichen Garten holen.

Überall in Brandenburg fördert die Stiftung Naturschutzfonds Projekte, um gefährdete Lebensräume für Flora und Fauna zu erhalten. Beispiele können Besucher des Jugend-Landhofs Crussow in der Uckermark bei einer Radtour am Landpartie-Samstag erleben. Sie führt unter anderem zu einem nahegelegenen Schutzacker, der mit Hilfe der Stiftung ganz ohne Pflanzenschutzmittel und Dünger bewirtschaftet wird. Ackerwildkräuter, die fast verschwunden waren, sprießen dort wieder, eine bunte Blütenpracht erfreut nicht nur Besucher, sondern auch die Insektenwelt.

Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten auch zahlreiche alternativen Energieanlagen auf Brandenburgs Höfen. Insgesamt werden in fast 500 Biogasanlagen Strom und Wärme erzeugt; als Rest bleibt hochwertiger Dünger. Wie das funktioniert, zeigt zum Beispiel die Agrargenossenschaft Groß Machnow im Fläming. Sie gewann in den vergangenen zehn Jahren aus Gülle und pflanzlichen Stoffen rund 43 Millionen Kilowattstunden Strom. Das ersetzt mehr als zehntausend Tonnen Braunkohle.

Insgesamt beteiligen sich rund 240 ländliche Betriebe an der 25. Brandenburger Landpartie. Dabei kommt neben der Information die Unterhaltung nicht zu kurz. So findet bei Thomas Domin das 5. Peickwitzer Traktorentreffen statt, es gibt Kutschfahrten, Bogenschießen, Vorführungen von Voltigier- und Zumba-Gruppen, Livemusik, dazu traditionelle Buchweizenplinse und Schwein vom Spieß.

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

Presseinformation

Das gute Gefühl, gebraucht zu werden

Schönwalde-Glien – Mehr als 300.000 Menschen in Brandenburg gelten als schwerbehindert. Manche von ihnen finden in landwirtschaftlichen Betrieben eine sinnvolle Beschäftigung. Bei der Brandenburger Landpartie am 15. und 16. Juni 2019 können Besucher einige der Inklusionsbetriebe kennenlernen und die Produkte der Höfe vor Ort probieren.

Kuhhorst, ein Ortsteil von Fehrbellin, hat weniger als 100 Bewohner, dennoch gibt es einen Dorfkrug und einen Hofladen. Zu verdanken ist das den Berliner Mosaik-Werkstätten, die 1991 den ehemaligen Hof der LPG übernommen haben, um dort mit behinderten Menschen ökologische Landwirtschaft zu betreiben. Das bot dem ganzen Dorf eine neue Perspektive. Alteingesessene und Zugezogene, Behinderte und Nichtbehinderte begegnen sich heute ohne Berührungsängste auf dem Hof, auf der Straße oder in der Gaststätte, gemeinsam plant man im Dorfverein Feste oder Konzerte.

Der Demeter-Hof „Die Kuhhorster“ bewirtschaftet 400 Hektar Land, produziert Getreide, Kartoffeln und Mais, hält Kühe, Schweine, Hühner und Gänse und besitzt eine eigene Fleischerei. Mehr als 90 Menschen mit Down-Syndrom, psychischen Beeinträchtigungen oder einer Lernbehinderung arbeiten dort. Ein Teil von ihnen lebt im Wohnheim, andere haben eine eigene Wohnung im Dorf oder in der Umgebung, gut die Hälfte pendelt täglich per Bus aus Berlin. Manche finden mit der Zeit eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt, andere bleiben dauerhaft auf dem Hof.

Gerade ist eine Gruppe unterwegs, um Gras zu mähen. Es wirkt wie ein Ausflug. Auf der Ladefläche wird viel gelacht, den Vorbeikommenden fröhlich zugewunken. Benjamin, der junge Mann, der den Trecker steuert, arbeitet seit zwei Jahren auf dem Hof, lebt im Wohnheim, hilft beim Schweinefüttern oder bei Reparaturen. „Abends fühle ich mich richtig ausgepowert“, sagt er. Dass die Arbeit so abwechslungsreich ist, gefällt ihm sehr gut. Sein großes Ziel: im nächsten Jahr seinen Treckerführerschein zu machen. „Vom Füttern bis zum Treckerfahren übernehmen Behinderte alle Arbeiten, die auch auf jedem anderen Hof anfallen“, so Hannes-Peter Dietrich. Manchmal brauchen sie dafür etwas mehr Zeit oder zusätzliche Erläuterungen. „Wichtig ist für sie das Gefühl, gebraucht zu werden“, betont er.

Viele Behinderte übernehmen besonders gerne Verantwortung für Tiere. Auf dem Hof der Stephanus-Stiftung in Heilbrunn ist der 26-jährige Manuel für vier Haflinger zuständig, die dort für Kremserfahrten und therapeutische Zwecke eingesetzt werden. Er strahlt über das ganze Gesicht, wenn er von seinen Pferden erzählt. Andere kümmern sich um die 300 Mastschweine sowie die 60 Mutterkühe und ihren Nachwuchs. „Viele Mitarbeiter schätzen es, dass sie weitgehend selbstständig ihre Aufgaben erledigen können“, sagt Betriebsstättenleiter Burkhard Brandt.

Die Geschichte von Heilbrunn reicht bis ins Jahr 1852 zurück. Damals wurde unweit von Wusterhausen ein Heim für „sittlich verwahrloste Knaben“ gegründet. 1972 übernahm die Berliner Stephanus-Stiftung die Einrichtung. Heute arbeiten dort rund 60 körperlich, geistig oder im Lernen behinderte Menschen. Wenn donnerstags oder freitags der kleine Hofladen öffnet, dann kommen auch viele Besucher aus weiter entfernten Städten nach Heilbrunn. Sie schätzen die Produkte aus der hofeigenen Fleischerei. Jede Woche werden dort etwa zehn Schweine und ein Rind verarbeitet, die stressfrei auf dem Hof aufwuchsen und sich fast ausschließlich von den Produkten der Felder ernährten.

Die Brandenburger Landpartie ist für viele Mitarbeiter in Heilbrunn ein besonderes Ereignis. Sie putzen den Hof heraus, helfen beim Verkauf von Kuchen oder Gegrilltem und beteiligen sich an Führungen zu den Tieren. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit, um mit Angehörigen ins Gespräch zu kommen und um neue Mitarbeiter zu werben“, betont Burkhard Brandt.

Nicht nur zur Landpartie können Besucher auf spielerische Art Kuhhorst erkunden. Dort lädt man die Gäste zum Bauerngolf ein. Wie auf einem richtigen Golfplatz gibt es 18 Löcher, hier in Form von Eimern, die in den Boden eingelassen wurden. Mit einem Krückstock müssen die Spieler einen Softball darin versenken. Ganz nebenbei erfahren sie an jeder Station Wissenswertes über den Hof und das Dorf.

Insgesamt beteiligen sich an der 25. Brandenburger Landpartie rund 240 ländliche Betriebe. Offiziell eröffnet wird die Jubiläumsveranstaltung auch auf einem Inklusionsbetrieb, dem AWO Reha-Gut in Kemlitz im Fläming. Dort können schon seit 25 Jahren Menschen mit zum Teil schwerer Behinderung einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen. Alle Gastgeber und ihre Angebote finden sich in der Broschüre, die in der Geschäftsstelle von pro agro kostenlos erhältlich ist sowie im Internet unter www.brandenburger-landpartie.de

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

Pressemitteilung

Bauer auf Zeit – nicht nur zur Landpartie

Schönwalde-Glien – Rein in den Stall, hoch auf den Traktor: Zur 25. Brandenburger Landpartie am 15. und 16. Juni 2019 werden wieder zahlreiche Städter die Gelegenheit nutzen, um einen Tag auf dem Bauernhof live zu erleben. Doch viele Brandenburger Betriebe bieten kleinen und großen Besuchern auch zu anderen Zeiten die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und selbst mit anzupacken.

Lautstark dirigiert ein Hahn seine Hühnerschar über die Wiese, Schweine suhlen sich im Schlamm und hinter dem Stall liegen die Kühe träge auf der Weide. Fast wie aus dem Bilderbuch wirkt der Naturbauernhof von Lutz Gierke im uckermärkischen Dorf Drense. Eltern kommen mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln, um für ein paar Tage an der Idylle teilzuhaben. Die kleinen Gäste helfen beim Füttern, striegeln die Pferde und dürfen auf dem Traktor mit zur Weide fahren. Auch viele Erwachsene packen als „Bauer auf Zeit“ mit an. Gemeinsam fachsimpelt man beim Grillabend darüber, ob das Heu wohl am nächsten Tag eingeholt werden kann. „Immer mehr Touristen wollen nicht nur frische Landluft schnuppern, sondern am Leben auf dem Bauernhof teilhaben“, beobachtet Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro. Viele Betriebe reagieren auf diesen Trend. So finden sich im aktuellen Landurlaubs-Katalog von pro agro zahlreiche Ferienbauernhöfe, auf denen Mithilfe ausdrücklich erlaubt ist.

Doch nicht nur im Urlaub oder zu Festen sind Besucher willkommen. So haben viele Bauernhöfe regelmäßig Kitagruppen und Schulklassen zu Gast, um ihnen das Landleben näher zu bringen. Die Brandenburger Landwirtschaft braucht Nachwuchs – und so wirbt sie schon früh für die Grünen Berufe. Bereits seit 2005 organisiert die Initiative LANDaktiv mit Unterstützung der Kreisbauernverbände Projekttage auf Höfen. Schon Tradition haben ihre jährlichen Forschertage unter dem Motto „Alles im grünen Bereich“. Dabei erfahren Grundschüler beispielsweise wie Korn zu Brot wird, Gülle sich in Strom verwandelt oder Traktoren wie von Zauberhand per GPS dirigiert werden. Für ältere Schüler hat sich 2016 AGRARaktiv, das Kompetenzzentrum Landwirtschaft und ländlicher Raum, gebildet. Es organisiert Exkursionen und Hoftage, veranstaltet Wettbewerbe für Schulen und hilft bei der Suche nach Praktikums- oder Ausbildungsplätzen.

Ob ihnen ein grüner Beruf liegt, das können junge Leute auch beim Wwoofen testen. „World-Wide Opportunities on Organic Farms“, weltweite Möglichkeiten auf Biohöfen, so heißt das Programm, an dem sich bereits mehrere Tausend Landwirtschaftsbetriebe auf allen Kontinenten beteiligen. Die Idee dahinter ist einfach: Junge Leute helfen für ein paar Wochen oder Monate auf dem Hof mit, sammeln neue Erfahrungen und erhalten dafür Kost und Logis. Man kann wwoffend Kanada oder Australien entdecken – oder eben Brandenburg. Der Capriolenhof bei Fürstenberg, dessen Ziegenkäse in manchen Berliner Sternerestaurants serviert wird, ist einer der Biohöfe, die Wwoofer empfangen, aber auch Plätze für ein freiwilliges ökologisches Jahr anbieten.

Wer erstmal nur im Urlaub in die Gummistiefel schlüpfen will, kann beim Landpartie-Wochenende rasch fündig werden. Zahlreiche Ferien- und Erlebnisbauernhöfe beteiligen sich am größten Fest im ländlichen Brandenburg. Auf dem Angerhof Bischdorf im Spreewald lädt Helmut Richter zum Wettmähen mit der Sense oder zu Kremserfahrten ein. Auf seinem Bio-Hof dürfen sich Urlaubsgäste am Füttern beteiligen oder mit hinaus aufs Feld fahren. Zum Übernachten gibt es neben einer Ferienwohnung romantische Heu-Iglus. Wie Schafe geschert werden, das können Besucher am 15. und 16. Juni auf dem Erlenbruch im Oderbruch miterleben. Wer Lust auf mehr bekommt, kann für ein paar Tage einen der gemütlichen Schäferwagen mieten, sich morgens vom Blöken der Schafe wecken lassen, beim Füttern helfen oder sich am Spinnrad versuchen. „Landwirtschaft zum Anfassen“ bietet Gut Neu Sacro bei Forst das ganze Jahr über. Gäste können bei der Aussaat des Ur-Roggens auf ehemaligen Tagebauflächen dabei sein oder zur Ernte selbst einen Mähdrescher steuern. Spaß für die ganze Familie verspricht die Traktorfahrt mit der Ackerbanane, der märkischen Variante eines Banana-Boats.

Zur 25. Brandenburger Landpartie präsentieren sich rund 240 ländliche Betriebe und Initiativen. Neben traditionellen Bauernhöfen und großen Agrargenossenschaften beteiligen sich Reiter-, Obst- und Fischerhöfe, Gärtner, Winzer, Imker sowie kleine Manufakturen. Alle Gastgeber und ihre Angebote finden sich in einer Broschüre, die in der Geschäftsstelle von pro agro kostenlos erhältlich ist, sowie im Internet unter

www.brandenburger-landpartie.de

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de / www.proagro.de

Pressemitteilung

Jubiläumsfest der heimischen Landwirtschaft

Schönwalde-Glien – Überall auf dem riesigen Landgut in Kemlitz im Süden des Kreises Teltow-Fläming wird dieser Tage gestrichen und gepflanzt. Man macht sich hübsch für die zahlreichen Besucher, die dort am 15. Juni 2019 erwartet werden. Dann wird auf dem Reha-Gut der AWO die 25. Ausgabe der Brandenburger Landpartie eröffnet. Gefeiert wird zugleich das 25-jährige Bestehen des Betriebs, der zahlreichen Menschen mit Behinderung eine Teilnahme am Arbeitsleben ermöglicht. Auch viele andere Bauernhöfe und ländliche Erzeuger öffnen zum Landpartie-Wochenende am 15.und 16. Juni wieder ihre Tore für Besucher.

„Wir haben nichts zu verstecken“, meint Heiko Terno, der Geschäftsführer des Reha-Guts in Kemlitz, und lädt Besucher ein, sich zur Brandenburger Landpartie selbst ein Bild von der modernen Landwirtschaft zu machen. Mit seinem unweit von Dahme/Mark gelegenen Betrieb bewirtschaftet er fast 1.000 Hektar Land. Knapp 400 selbst aufgezogene Kühe geben jeden Tag rund 10.000 Liter Milch, ihre Gülle wird in der Biogasanlage in Energie verwandelt. Mit frisch geschälten Kartoffeln werden alle Einrichtungen der AWO in Südbrandenburg und andere Großküchen versorgt. Knollen, die aufgrund der Größe oder Form nicht verkauft werden können, erfreuen die Märkischen Kartoffelschweine auf dem Hof. Sie genießen viel Auslauf, dürfen länger leben als viele ihrer Artgenossen und werden stressfrei in der Nachbarschaft geschlachtet. Das alles kommt der Qualität des Fleischs zugute, das exklusiv über einen regionalen Versand vertrieben wird.

Fast die Hälfte der 40 Mitarbeiter auf Gut Kemlitz sind Menschen mit zum Teil schwerer körperlicher Behinderung. Sie werden beim Nachschälen der Kartoffeln eingesetzt, aber auch in den Kuhställen und auf den Feldern. Zwölf weitere Mitarbeiter der AWO Spreewaldwerkstätten pflegen die Außenanlagen, übernehmen Renovierungsarbeiten oder die Versorgung der Kleintiere. „Wir möchten zeigen, wie Menschen mit Behinderung hier einer sinnvollen Arbeit nachgehen können“, so Heiko Terno.

Besucher ist man auf Gut Kemlitz schon gewohnt, denn im Ferien- und Freizeitzentrum der AWO sind häufig Schulklassen und andere Gruppen zu Gast. Viele nutzen die Gelegenheit, einen Blick in die Kuhställe zu werfen und beim Melken dabei zu sein. Zur Landpartie stellt man sich auf einen sehr viel größeren Andrang ein. Erwartet wird zur Eröffnung auch politische Prominenz, darunter Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Zahlreiche Oldtimer beteiligen sich am Traktorentreffen und -umzug. Auf modernen Traktoren und Mähdreschern dürfen kleine und große Gäste eine Runde drehen. Auf dem Treckerkremser geht es durch die Milchviehanlage und über die Felder, zu Fuß zur modernen Kartoffelschälanlage. Es gibt Musik und Tanz, regionale Produkte, Vorführungen auf dem gutseigenen Reitplatz, Spiele für Kinder und Wettbewerbe. So darf man beim Kemlitzer Roulette tippen, auf welches Feld die Kuh ihren Fladen setzt.

Doch natürlich stelle man sich auch ernsten Themen, meint Heiko Terno: Was unternimmt die Landwirtschaft gegen das Insektensterben? Wieviel Pflanzenschutz ist nötig? Welche Folgen hat die enorme Trockenheit? So wird auch die 25. Brandenburger Landpartie nicht nur das größte Volksfest im ländlichen Raum sein, sondern auch die wichtigste Werbeveranstaltung für die heimische Landwirtschaft. Rund 240 Betriebe, Vereine und Einrichtungen wollen die Lust aufs Land wecken. Sie öffnen ihre Ställe oder laden zum Selberpflücken auf die Felder ein. Mit dabei sind kleine Familienbetriebe und große Agrargenossenschaften, Biobauern und konventionell arbeitende Landwirte, Reiterhöfe, Winzer, Fischer, Forstbetriebe, ländliche Manufakturen. Ganze Dörfer feiern das Wochenende gemeinsam mit ihren Gästen.

Was vor 25 Jahren auf Initiative des Agrarministeriums und des Landesbauernverbandes begann, entwickelte sich zur Erfolgsgeschichte. Die vom Verband pro agro organisierte Brandenburger Landpartei zieht jedes Jahr mehr als 100.000 Besucher an. Alle Gastgeber und ihre Angebote finden sich in der Broschüre zur 25. Brandenburger Landpartie, die in der Geschäftsstelle von pro agro kostenlos erhältlich ist, sowie im Internet unter www.brandenburger-landpartie.de

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Brandenburger Landpartie wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Zentrale Partner des Events sind der Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Brandenburger Landfrauenverband e.V.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

www.proagro.de

 

Pressemitteilung

Das PFERDELAND BRANDENBURG präsentiert sich in der Hauptstadt

Berlin – Die traditionsreiche Pferdesportveranstaltung mit dem größten Hallensportturnier der Hauptstadt – die HIPPOLOGICA – geht vom 24. bis 27. Januar 2019 an den letzten vier Veranstaltungstagen der Internationalen Grünen Woche mit einem erweiterten Angebot ins Rennen.

Der Verband pro agro präsentiert das PFERDELAND BRANDENBURG an einem Gemeinschaftsstand 321 in der Halle 26. Der Messebesucher findet hier zahlreiche Freizeit-, Ausbildungs- und Urlaubsangebote rund um das Pferd, kann sich über reittouristische Angebote im Land informieren und das druckfrische PFERDELAND BRANDENBURG Magazin 2019 kostenfrei mitnehmen. 63 Pferdebetriebe aus allen Regionen Brandenburgs zeigen darin ihre Leistungen und Angebote. Ergänzend unterhält das Magazin den Leser mit spannenden und interessanten Reportagen rund um das Pferd.

Im HIPPODROM in der Halle 25 konzentrieren sich an allen vier Tagen die hochkarätigen turniersportlichen Prüfungen. Die benachbarte Halle 26 bietet Pferdefreunden ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm: In einem zweiten Reitring werden spannende Vorführungen und Lehrdemonstrationen gezeigt, im HIPPOFORUM berichten Experten über Pferdegesundheit und -training und die erweiterte Ausstellungsfläche sorgt für noch mehr Shoppingerlebnisse.

pro agro vermarket und vernetzt als Interessenvertreter die vielfältigen Angebote der Bereiche Pferdehaltung, Sport, Freizeit, Gesundheit und Pferdetourismus unter der Dachmarke PFERDELAND BRANDENBURG mit dem Ziel, die ländliche Region Brandenburgs zu einer bundesweit wettbewerbsfähigen Erlebnis- und Pferderegion zu entwickeln.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.pferdeland-brandenburg.de

www.proagro.de

Presseinformation

Natürlich regional – „natürlich Brandenburg“!

Berlin – Die Bühne in der Brandenburg-Halle 21a gehörte am ersten Messefreitag der Internationalen Grünen Woche 2019 dem Verband pro agro. Dieser präsentierte in vielen abwechslungsreichen und informativen Programmpunkten die Vielfalt und Innovationskraft des ländlichen Raumes.

Traditionell präsentierte sich der Verband pro agro am ersten Messetag der Grünen Woche ab 13:00 Uhr auf der Bühne in der Brandenburg-Halle 21a. In vielen Programmpunkten wurde das Jahresprogramm des Verbands vorgestellt.

Höhepunkt war wieder die Verleihung der Auszeichnungen des pro agro-Marketingpreises in den drei Kategorie Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus durch Agrarminister Jörg Vogelsänger und die Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt. „Es fällt auf, dass Kreativität und Innovationen nicht davon abhängig sind, wie groß ein Unternehmen ist, sondern vielmehr wie engagiert sich Unternehmerinnen und Unternehmer in der Vermarktung ihrer Produkte einbringen, neue Zielgruppen erschließen, sich mit anderen zum gemeinsamen Nutzen vernetzen.“, konstatiert Jörg Vogelsänger.

Die Preisträger in der Kategorie Ernährungswirtschaft sind MEA ROSA (1. Platz), Brennerei am Dreiecksee/Chocolaterie Hammelspring/Ucker-Ei GmbH (2. Platz) und Eberswalder Gruppe (EFG Eberswalder Fleisch GmbH/EWG Eberswalder Wurst GmbH) (3. Platz). Der EDEKA-Regionalpreis ging an das Unternehmen Landkost-Ei GmbH und wurde von EDEKA Geschäftsführer Hans-Ulrich Schlender überreicht. Die Preisträger in der Kategorie Direktvermarktung sind SOREEGIO (1. Platz), Landbäckerei Schwarz (2. Platz) und Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V. (3. Platz). Die Preisträger in der Kategorie Land- und Naturtourismus sind Coconat Workation Retreat, Dietrich & Kokosnuss OHG (1. Platz), Confiserie Felicitas (2. Platz) und Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. (2. Platz). In diesem Jahr gibt es in der letzten Kategorie eine Besonderheit: Eine unabhängige und kompetente Fachjury hat alle Wettbewerbsbeiträge begutachtet und bewertet. Da die Confiserie Felicitas und der Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. die gleiche Punktzahl erhielten, teilen sich die Unternehmen den zweiten Platz.

Alle Preisträger freuten sich neben einer Urkunde und einer Stele mit Platzierung über ein Marketingpaket.

Aber auch die weiteren Programmpunkte fanden großen Anklang bei den Besuchern. Hanka Mittelstädt hat den Austragungsort der zentralen Eröffnungsveranstaltung der 25. Brandenburger Landpartie bekannt gegeben. Dieses Jahr findet die Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung auf dem Gut Kemlitz im Landkreis Teltow-Fläming statt. Die aktuelle Landpartiekarte mit den derzeitig rund 200 Gastgeberbetrieben wurde schon sehr gut von den Messebesuchern mitgenommen.

Kai Rückewold, Geschäftsführer pro agro e.V., hat das diesjährige Jahresthema des Verbands sowie die dafür gewonnenen Botschafter vorgestellt. Unterstützung erhielt er vom Märkischen Wanderer. Der Märkische Wanderer ist ab sofort auf ausgewählten Veranstaltungen für den Verband unterwegs und begeistert mit Anekdoten und einem großen Wissensschatz zur Geschichte unseres schönen Landes Brandenburg.

Mit den jährlich wechselnden Jahresthemen möchte pro agro Unternehmen, Traditionen und die lebendige Kultur des ländlichen Raums in Brandenburg stärken und damit einen immer wieder veränderten Blickwinkel auf die kreativen Produktideen des Landes aus regionaler Kulinarik und ländlichem Tourismus bieten.

Denker, Dichter, dicke Bäuche. Brandenburger Kulturvielfalt erleben! heißt 2019 die Überschrift der Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbands. Im Mittelpunkt steht die Brandenburger Kulturvielfalt. Zur Betrachtung von Kultur in ihrer Vielfalt gehört die Entwicklung und Bedeutung von Essen und Trinken, Genuss und Land(er)leben im Spiegel der Denker und Philosophen, Literaten und Gastronomen, Musiker und Künstler. Die Verknüpfung von Literatur und Anekdoten mit Rezepturen und Kulinarik im Gestern und Heute wird sich wie ein roter Faden durch das Jahr 2019 ziehen – Brandenburger Kulturvielfalt erlebbar auf Lesungen, in Gesprächen, beim Genuss.

Als Botschafter konnten der Koch, Brauer und Vordenker Jens Beiler vom Wohnstubenrestaurant Zickengang in Golzow, die freie Redakteuerin, Journalistin und Texterin Kena Hüsers aus Angermünde und der Konditormeister und Patissier René Klinkmüller der Konditorei Klinkmüller in Luckau gewonnen werden. Alle drei Botschafter sind während der zehntägigen Messe auch zu Gast im pro agro Kochstudio: am Samstag, 19.01.2019, steht Kena Hüsers dem Moderator Detlef Olle Rede und Antwort, Jens Beiler und René Klinkmüller werden am 22.01.2019 im Kochstudio ihr Können zeigen.

Tiergerecht, innovativ und fair – 100% REGIONAL aus Brandenburg setzt REWE klare Standards bei Fleisch: Unter dem Programmpunkt Brandenburg traditionell & innovativ wurde das neue Partnerprogramm durch die Partner vorgestellt – Jan Schleicher (REWE), Sebastian Kühn (Eberswalder Wurstwaren) und Ralf Remmert (Prignitzer Landschwein GmbH & Co. KG).

Das Schaufenster Landwirtschaft zeigte eine Vorzeigeinitiative: Sabine Rudert sprach mit Hanka Mittelstädt über die Initiative LANDaktiv, die Wettbewerbe, die regionalen Veranstaltungen und Forschertage.

Nachhaltig einkaufen wird immer wichtiger für den Endverbraucher. Carolin Schönborn stellte das Konzept hinter ihrem Geschäft „MaßVoll – einkaufen unverpackt“ in Potsdam vor.

Im pro agro-Kochstudio wurde der auf der Bühne durch den Landesfischereiverband Brandenburg vorgestellte Fisch des Jahres 2019 – der Lachs – von den Köchen Torsten Neufert (Anglerheim Lebus), Torsten Kleinschmidt (KochHütte), Torsten Goldmann (Spreewaldhof Leipe) sowie Mathias Schirmer und Wolfgang Schalow (Fisch-Kochclub) – Meister ihres Fachs – zubereitet

Neben dem pro agro-Kochstudio konnten sich die Messebesucher an der pro agro-Aktionsfläche zum Brauhandwerk informieren. Braumeister Jörg Kirchhoff vom Forsthaus Templin beantwortete Fragen zum Brauhandwerk, stellte die Entwicklung der selbigen in Brandenburg vor und präsentierte die Bierbraukunst mit einer kleinen mobilen Anlage.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Presseinformation

 

Jubiläum in der Brandenburg-Halle – Verleihung des 20. pro agro Marketingpreises

Sperrfrist bis 18.01.2019 / 16 Uhr

Berlin – Große Aufregung herrschte am ersten Messefreitag (18. Januar 2019) der Internationalen Grünen Woche auf der Bühne in der Brandenburg-Halle 21A: Schon zum 20. Mal hat der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. den begehrten Marketingpreis verliehen. Die Preisvergabe erfolgte durch die Vorstandsvorsitzende Hanka Mittelstädt im Beisein des Brandenburger Landwirtschaftsministers Jörg Vogelsänger.

Aus allen Landkreisen Brandenburgs erreichten den Agrarmarketingverband pro agro Bewerbungen zum 20. pro agro Marketingpreis. 44 Teilnahmen aus den Kategorien Ernährungswirtschaft (24), Direktvermarktung (12) sowie Land- und Naturtourismus (8) wurden von einer kompetenten Fachjury begutachtet und bewertet.

Unter dem Motto „Innovative Produkte und Produktvermarktung“ wurden mit dem pro agro-Marketingpreis 2019 jeweils die ersten drei Preisträger aller Kategorien gekürt. Sie erhielten ein pro agro-Marketingpaket. Zusätzlich wurde auch in diesem Jahr der EDEKA-Regionalpreis in der Kategorie Ernährungswirtschaft vergeben.

Mit der Broschüre Ein Land voller Ideen werden die Produkte, Produktideen und Vermarktungskonzepte aller 44 Wettbewerbsteilnehmer des pro agro-Marketingpreises 2019 dargestellt. Die gedruckten Exemplare dieser kurzweiligen Entdeckungsreise durch das innovative Brandenburg werden auch im Jahresverlauf angeboten, um noch umfangreicher über die Vielfalt aller eingereichten innovativen Beiträge zum pro agro-Marketingpreis 2019 informieren zu können.

Die Preisträger der drei Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung, Land- und Naturtourismus finden Sie mit ausführlicher Beschreibung im Anhang.

Der pro agro-Marketingpreis, den der Verband bereits seit 2000 jedes Jahr im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin verleiht, zählt zu einer der begehrtesten Trophäen in der regionalen Ernährungs- und Tourismus-Branche. Er ist zum Markenzeichen von Produktentwicklung und Gastlichkeit made in Brandenburg geworden, dessen Strahlkraft über die Grenzen des Landes hinausreicht. Die zentrale Botschaft lautet: Brandenburg ist Kreativität, Innovation und Unternehmertum.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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Die Preisträger

Presseinformation

pro agro-Marketingpreis 2019 – Preisträger

Sperrfrist bis 18.01.2019 / 16 Uhr

Preisträger Ernährungswirtschaft

1.Preis MEA ROSA

Sweet Garden Confiture „Gubener Spilling“

Mit MEA ROSA (lat. „meine Rose“) betitelte im alten Rom der „Play Boy“ seine Liebste – genau das, was ihm lieb und teuer war. Und genauso lieb und teuer sind der MEA ROSA Geschäftsführerin Cathrin Kluge all die wichtigen und schönen Dinge des Lebens – ihre Familie, das gute Landleben, alte Traditionen und gutes Essen. So führt sie seit Ende 2015 die Tradition der Eltern und Großeltern fort, denn diese führten eine Bäckerei in der Kluge groß geworden ist. Der Duft frisch gekochter Spillings- und Erdbeermarmeladen ist ihr seither vertraut. Doch der Duft der Spillinge ging über die Jahre fast gänzlich verloren. Grund genug für Cathrin Kluge diese fast vergessene Frucht wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen und somit, als Sweet Garden Confiture „Gubener Spilling“, in wunderschöne Gläser. Ein gelungenes Revival dieser wohlschmeckenden Pflaumenart.

MEA ROSA

Bahnhofstraße 30, 03172 Schenkendöbern OT Groß Gastrose

Telefon: 035692-6928

info@mea-rosa.de / www.mea-rosa.de

 2. Preis Brennerei am Dreiecksee

Chocolaterie Hammelspring

Ucker-Ei GmbH

Beschwipstes Ei – Regionalität mit Leben füllen!

Man nehme Freiland-Eier der Firma Ucker-Ei, produziere daraus in der Brennerei am Dreiecksee einen Eierlikör und veredle diesen dann in der Chocolaterie Hammelspring zu einer Praline! So lässt sich kurz beschreiben, wie und woraus das „beschwipste Ei“ entsteht. Die Idee zu dem Produkt ist, wie sollte es anders sein, zu Ostern entstanden. An einem Ostersonntag klopfte es bei Eier-Fee Hanka Mittelstädt auf der einen Seite des Oberuckersees und bei dem Brennmeister Sven Pyka auf der anderen Seite desselben Sees an der Tür. Fröhliche Kinder mit ihren Eltern zelebrierten einen uralten Uckermärker Brauch, das Osterstüpen. Nach dem Aufsagen des bekannten Spruches: „Stüp, stüp, Osterei. Gibst du mir kein Osterei, hau ich dir das Hemd entzwei.“ bekommen alle Kinder etwas Süßes. Doch was ist mit den Eltern? Genau für die gibt es nun das beschwipste Ei und kein Hemd geht mehr entzwei.

Brennerei am Dreiecksee

Dreiecksee 5, 17291 Oberuckersee

www.brennereiamdreieckseede

Chocolaterie Hammelspring

Zur Hasenheide 21, 16978 Fürstenberg OT Himmelpfort

www.chocolatriehammelspring.de

Ucker-Ei GmbH

Hohenzollchow 1a, 17291 Nordwestuckermark

www.uckerei.de

 3. Preis Eberswalder Gruppe (EFG Eberswalder Fleisch GmbH / EWG Eberswalder Wurst GmbH)

100 % REGIONAL – Schweinefleisch mit 5 Sterne-Garantie

In 21 REWE-Märkten in Potsdam und Berlin ist im Juli 2018 das Programm 100 % REGIONAL von Brandenburger Bauern angelaufen. Verbrauchern wird beim Schweinefleisch an der Fleischtheke eine 5-Sterne-Garantie versprochen. Dabei geht es um exzellente Fleischqualität über natürliche Ferkelaufzucht bis zur Verwendung regionaler Futtermittel. Die Schweine stammen ausschließlich von Brandenburger Bauern und werden in einem kleinen, handwerklichen Schlachtbetrieb in Neuruppin geschlachtet. Danach übernimmt die Eberswalder Gruppe in Britz die Verarbeitung der Schweinehälften und beliefert, unter den hohen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, die REWE-Märkte. Zu den vielen strengen Kriterien für die Teilnahme an diesem Programm gehören unter anderem: Ein tiergerechtes, innovatives Haltungssystem, weit über die gesetzlichen Standards hinaus. So dürfen keine Schwänze kupiert werden, es gibt keine Kastration von Ferkel, Ferkel bleiben bei dem Muttertier und auch Masttiere bleiben im Verbund. Transportwege dürfen maximal 70 km vom landwirtschaftlichen Betrieb zum Schlachthof und von dort zur Eberswalder Gruppe betragen.

Eberswalder Gruppe (EFG Eberswalder Fleisch GmbH / EWG Eberswalder Wurst GmbH)

Joachimsthaler Str. 100, 16230 Britz

Telefon: 03334-2730

info@eberswalder.de / www.eberswalder.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Preisträger – Direktvermarktung

1.Preis SOREEGIO

Soreegio – Direktvermarkter regionaler Produkte

Soreegio hat sich darauf spezialisiert, Frischeprodukte in einer geschlossenen Kühlkette zu liefern. Auf der Webseite finden Kunden Informationen über Soreegio, das Elbe-Elster Regionalsiegel und den Onlineshop mit regionalen Produkten für die Belieferung von privaten Haushalten in der Elbe-Elster Region. Zudem können Produkte auch per DHL bundesweit verschickt werden. Interessierte Kunden finden im Onlineshop die Informationen zu den Produktherstellern. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge in Betrieben der Region beliefert Soreegio diese zur Pausenversorgung mit frischem Obst und Gemüse. Neben den Besuchen von Open-Air-Veranstaltungen, Märkten und Events zur Vermarktung der regionalen Produkte, gibt es seit Oktober 2018 ein eigenes „Lager-Lädchen“ in Finsterwalde.

SOREEGIO

Uhlandstraße 1, 03238 Finsterwalde

Telefon: 03531-439929

service@soreegio.de / www.soreegio.de

2.Preis  Landbäckerei Schwarz

Das Burgwallbrot

Dieses Brot ist nicht nur ein einfaches Brot. Dahinter steht eine Idee. Gemeinsam mit Schülern der 7. Klasse der Gesamtschule Treuenbrietzen ist in der Bäckerei Schwarz, im Rahmen eines Schülerprojekts, ein leckeres Dinkel-Honig-Brot entstanden. Seinen Namen verdankt es dem einstigen Namen der Schule, die früher Gymnasium am Burgwall hieß, die Form erinnert an einen Burgturm. Die Jungen und Mädchen lernten während des Projekts die vielen Arbeitsschritte kennen, die nötig sind, um am Ende ein gesundes Produkt zu erhalten. Sie besuchten eine Mühle in Luckenwalde und feilten in der Bäckerei an der Rezeptur. Für den besonderen Geschmack wurde Honig aus eigenem Anbau genommen. Die Markteinführung des Brots übernahmen die Schüler anlässlich eines Fests im Sommer 2018. Der Absatz war enorm. Anschließend ist das Brot in das Sortiment der Bäckerei aufgenommen worden. Bis zum Jahr 2023 gehen pro verkauftem Brot 30 Cent in die Klassenkasse der jungen Bäcker. Mit diesem Geld soll dann der Abiball finanziert werden.

Landbäckerei Schwarz

Kemnitzer Landstraße 10, 14947 Nuthe-Urstromtal OT Zülichendorf

Telefon: 033734-60069

backme@gmx.ne

3.Preis Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.

„Roter Milan“ – Rotbier

Im Verbund der Brandenburger Kleinbrauereien, der sich unter dem Dach der „Brandenburger Bierstraße“ im gesamten Land präsentiert, wurde ein besonderes Bier, das Rotbier „Roter Milan“, in einer limitierten Auflage von 1.200 Flaschen (ca. 700 Liter) gebraut. Der Verkaufsreinerlös von 3.500 € wurde dem Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide e.V. zum Schutz des Greifvogels „roter Milan“ gespendet. Schirmherr war der Brandenburger Innenminister Karl-Heinz Schröter, der zusammen mit den Brauern des Vereins der Brandenburger Kleinbrauereien und dem Bierbotschafter der Bierstraße, Ex-Boxer Axel Schulz, im April 2018 in der historischen Braumanufaktur des Erlebnisparks Paaren das Bier braute. Nach circa fünf Wochen Lagerung hat das Bier seine typische rote Färbung erhalten. Eine weitere Besonderheit dieses schmackhaften Bieres war die Verwendung von Hopfen aus dem brandenburgischen Jüterbog.

Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.

Templiner Straße 102, 14473 Potsdam

Telefon: 033209-217979

joerg@braumanufaktur.de / www.brandenburger-kleinbrauereien.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Preisträger – Land- und Naturtourismus

1.Preis Coconat Workation Retreat,

Dietrich & Kokosnuss OHG

Coconat Workation Retreat

Coconat – a workation retreat steht für eine innovative Mischung aus Landhotel und Coworking Space. Hier werden neue touristische Zielgruppen erschlossen, welche die Natur, Ruhe und Inspiration in Brandenburg für konzentrierte und ausgedehnte Arbeitsaufenthalte suchen. Das Projekt steht für eine starke Antwort ländlicher Räume auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters und als Leuchtturmprojekt für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Gebiete. Das Unternehmen ist ein Kreativ-Hub an der Schnittstelle von Kreativwirtschaft, Tourismus und Regionalentwicklung. Coconat soll nicht nur Brandenburg und Berlin, sondern auch den ländlichen Raum und die Welt miteinander vernetzen.

Coconat Workation Retreat, Dietrich & Kokosnuss OHG

Klein Glien 25,14806 Bad Belzig

Telefon: 033841-448299

workation@coconat-space.com / www.coconat-space.com

2.Preis Cofiserie Felicitas GmbH Hornow

Eröffnung der Live-Produktion im ehemaligen Werksverkauf

Das SchokoLadenLand der Confiserie Felicitas präsentiert sich als Erlebniswelt rund um das Thema Schokolade. Durch den Aus- & Umbau der Produktionsstrecke wird allen Gästen ein Einblick in die Produktion direkt vor Ort ermöglicht. In einer eher strukturschwachen Region kann sich das SchokoLadenLand für Touristen und Einwohner zu einem Ort des Austausches, der Entspannung sowie des kulinarischen und kulturellen Genusses weiterentwickeln. Mit diesem Engagement möchten die Betreiber das SchokoLadenLand als einen Ort etablieren, an dem man Schokolade nicht nur kaufen, sondern erleben kann.

Confiserie Felicitas GmbH Hornow

Schokoladenweg 1, 03130 Spremberg OT Hornow

Telefon: 035698-805550

info@confiserie-felicitas.de

www.confiserie-felicitas.de

2.Preis Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Elbe-Elster – Hier wird unser Familienurlaub zum Erlebnis!

Familienurlaub in Deutschland wird immer attraktiver. Das nehmen die Tourismusverantwortlichen in Elbe-Elster zum Anlass, spezielle Erlebnisangebote für Familien zu schaffen, um den Tourismus weiter zu stärken und Elbe-Elster langfristig als familienfreundliche Reiseregion zu etablieren. Die Umsetzung des Konzeptes, verstärkt Familien und Kinder anzusprechen und mit speziellen touristischen Produkten nach Elbe-Elster einzuladen, begann mit der Einführung der Genießertour für Kinder und Familien im November 2017 und wurde mit den 2018 herausgebrachten Projekten/Produkten „Kulturschatz-Sucher. Heute gemeinsam das Gestern entdecken“ und „E-Bike Verleih in Elbe-Elster. Angebote für die ganze Familie“ weitergeführt.

Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain

Telefon: 035322-6888516

info@elbe-elster-land.de / www.elbe-elster-land.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Presseinformation

 

Schmecken, staunen & entdecken!

Berlin – Zehn Tage präsentiert sich das Land Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Neben innovativen Produkten, altbewährten Unternehmen und neuen Kreativen bietet der Agrarmarketingverband pro agro genussvolle Entdeckungen und spannende Unterhaltung mit interessanten Gästen im pro agro Kochstudio sowie traditionellem Handwerk auf der Aktionsfläche.

Gäste im pro agro Kochstudio und auf der Aktionsfläche, siehe nachfolgende Presseinformation:

Presseinformation

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Land Brandenburg mit vielen Produktneuheiten auf der Internationalen Grünen Woche 2019

Berlin Anlässlich der Internationalen Grünen Woche präsentieren viele Brandenburger Unternehmen – viele davon pro agro-Mitglieder – in der Brandenburg-Halle 21a ihre Innovationen den Besuchern.

Die Internationale Grüne Woche Berlin wird jedes Jahr zum Anlass genommen, um den Messebesuchern neue Produkte, innovative Produktideen und Vermarktungskonzepte zu präsentieren. Auch in der Brandenburg-Halle 21a erwarten den Besucher viele Neuerungen.

Viele Innovationen erwarten den Besucher gleich am ersten Messetag auf der Bühne: Hier vergibt der Agrarmarketingverband pro agro seinen Marketingpreis in den Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus. Einige der prämierten Unternehmen sind ausschließlich an diesem Tag vor Ort und stellen ihr Produkt vor.

Das pro agro-Unternehmen Golßener Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. Produktions KG (Stand 116) richtet sich mit der neuen Marke „Golßener Foodservice“ ausschließlich an Gastronomen. Die Golßener haben sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige, trendige und regionale Convenience für Gastronomen anzubieten. Der Fachkräftemangel macht gerade vielen Betreibern im gastronomischen Bereich zu schaffen. Hier sollen die Produkte durch eine vielfältige Einsatzmöglichkeit den Alltag in der Restaurantküche erleichtern und gleichzeitig den hohen Ansprüchen der Gäste gerecht werden.

Eingelegte Gurken mit Eichenblättern nach einem alten, traditionellen Rezept eines Bürgers aus der Schorfheide, Gemeinde Finowfurt, hergestellt – ohne Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe oder andere Zusatzstoffe findet man beim Unternehmen Trading Company ALDIM GmbH & Co. KG (Stand 106 – nur am Samstag, 26. Januar).

In Deutschland landen jedes Jahr fast drei Milliarden Einwegbecher auf dem Müll. Das sind ca. 320.000 pro Stunde (Quelle: Deutsche Umwelthilfe). In Potsdam soll sich das ändern: mit dem PotsPRESSO-Pfandbecher. Den Becher und weitere Informationen erhält man bei der Bäckerei Exner, die sich als erstes Unternehmen in Potsdam der Idee angeschlossen hat (Stand 128).

Das pro agro-Mitglied Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld GmbH (Stand 126) kommt mit neuen Werder Frucht Bio-Direktsäften zur IGW. Die Muttersäfte sind in vier Sorten erhältlich und werden in braunen Glasflaschen geliefert, um die hochwertigen Muttersäfte vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Säfte sind vegane Produkte und ohne jegliche Zusätze.

 Weitere Produktneuheiten in der Brandenburg-Halle 21a:

Agrar GmbH Bergsdorf – Rindfleischpraline – Stand 175 (nur Donnerstag, 24. Januar)

AliSavon Seifenmanufaktur – Naturkosmetik aus der Lausitz – Stand 132 (nur Freitag, 18. Januar)

Bäckerei & Konditorei Plentz – Fontanes Birnen Muffin, Fontanes Wanderstab – Stand 162

 Christine Berger GmbH & Co. KG – Sanddorn-Jubiläumslikör – Stand 146

Confiserie Felicitas GmbH – Bärchen-Pralinen in der neuen Schokoladensorte Felicitas Ruby – Stand 142

DREISTERN Konserven GmbH & Co. KG – Indonesia Bihun Suppe / Dreistern Hot Box / Meine Brotzeit – Stand 157

EIS-Zauberei® Wolfgang Brasch e.K. – EiZ-Komposition „Fontanes Proviant“ – Joghurt-Eis mit Birne und Zimt – Stand 129

EWG Eberswalder Wurst GmbH – Neue Salamisorten: Trüffel, Steinpilz, Jalapeno, Curry, Rote Pfefferbeere, Kirschwasser, Rotwein, Gin, Rauch, Knoblauch – Stand 121

Fleischerei Pirsch – Märkische Wildknacker, Knoblauchwurst, Wacholder-Rum-Salami, Schlackwurst, Schinkenpolnische – Stand 152 (nur Samstag, 26. Januar)

Gläserne Molkerei GmbH – Wiese 7 Bio Bockshornklee / Bio Joghurt pur & Bio Joghurt mild aus Heumilch – Stand 139

Hebenbräu – Der „Schwarze Engel“ – das erste gebraute Schwarzbier der Brauerei Hebenbräu – Stand 169

Hofkäserei Ziegendorf Kunow – Herzbräu Bierkäse – Stand 178 (nur Freitag und Samstag, 18.+19. Januar)

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH – Schwarze Äbtin – Stand 133

Landkost-Ei GmbH – BB-Eierlikör 0,1 Liter / BB-Eiernudeln – Stand 158

Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH – Sanft und Frucht-Kombination aus feinperlendem Mineralwasser und 3 % Fruchtsaft – Stand 119

Müseler`s Brotladen – Walnusskracher, Kürbiskernkruste, Kartoffelbrot mit Speck und Zwiebeln, Rote-Bete-Brot – Stand 152 (nur am Dienstag und Mittwoch, 22. + 23. Januar)

Rhinland Fleischerei Staffelde – Leberkäse mit geräuchertem Kremmener Spargel – Stand 175 (nur Montag, 21. Januar)

Richard`s Wild – Wildprodukte aus regionalem Forst – Stand 175 (nur Samstag und Sonntag, 26. + 27. Januar)

soreegio – Neuer Aussteller – Stand 168 (nur Samstag, 26. Januar)

Spreewald-Feldmann GmbH & Co. KG – Relish in drei Varianten – Hot & Spicy Paprika-Relish, Sweet Gurken-Relish, Curry-Gurken-Relish – Stand 103

v.S. Gut Schmerwitz GmbH & Co. KG – Birnensaft, naturtrüb – Stand 124

Weitere Stände von Unternehmen finden Sie hier:

Hemme Milch GmbH & Co. KG – Halle 3.1

Kräutermanufaktur Peter Franke – Unkraut-Sirup – Halle 1.2 Stand 102

Laga Wittstock/Dosse – Halle 1.2

Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V. – Halle 26

Landkreis Elbe-Elster – Halle 4.2 (Montag, 21. Januar)

Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH – Vitalkonzentrat aus Aronia, Topinambur, Sanddorn, Kräuter und Blüten – Halle 1.2 Stand 102

Ökodorf Kuhhorst gGmbH – Halle 1.2

RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH – Halle 25

Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg eG – Halle 25

Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. – Halle 25

Und vieles mehr – überzeugen Sie sich selbst!

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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`Natürlich Brandenburg´ in Berlin

Berlin – Vom 18. bis 27. Januar füllt sich die Brandenburg-Halle 21a anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2019 wieder mit einer Vielzahl Brandenburger Unternehmen. Am ersten Messetag gestaltet der Agrarmarketingverband pro agro das Bühnenprogramm. Neben musikalischen, kulturellen und informativen Programmpunkten wird als Höhepunkt der pro agro Marketingpreis 2019 in den drei Kategorien Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus verliehen.

Bühnenprogramm am ersten Messetag

Am Freitag, 18. Januar wird das Programm auf der zentralen Bühne in der Brandenburg-Halle 21a von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., gestaltet. Tageshöhepunkt ist die Verleihung des 20. pro agro Marketingpreises. Unter dem Motto „Neues aus Brandenburg“ erreichten den Verband insgesamt 44 Bewerbungen in den Kategorien Ernährungswirtschaft (24), Direktvermarktung (12) und Landtourismus (8). Zusätzlich wird auch in diesem Jahr in der Kategorie Ernährungswirtschaft wieder der EDEKA-Regionalpreis verliehen. Die Auszeichnungen nehmen Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und die Vorstandsvorsitzende des Verbandes Hanka Mittelstädt sowie EDEKA Geschäftsführer Hans-Ulrich Schlender vor. Für die Dauer der Grünen Woche werden die Produkte aller Teilnehmer in einer großen Glasvitrine neben dem pro agro-Kochstudio zu sehen sein. Auch in diesem Jahr wird die Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen wieder alle 44 Ideenschmieden mit ihren Produkten, Produktideen und Vermarktungskonzepten vorstellen. Die gedruckten Exemplare dieser kurzweiligen Entdeckungsreise durch das innovative Brandenburg sind am pro agro-Stand (131) sowie an der Glasvitrine am Kochstudio erhältlich. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, da viele der Teilnehmer als Aussteller in der Brandenburg-Halle vertreten sind.

Anschließend folgen weitere Programmpunkte:

Hanka Mittelstädt wird den Austragungsort der zentralen Eröffnungsveranstaltung der 25. Brandenburger Landpartie bekanntgeben. Unterstützung erhält sie von Jörg Vogelsänger (Landwirtschaftsminister Land Brandenburg), Hendrik Wendorff (Präsident Landesbauernverband Brandenburg), Anja-Christin Faber (Geschäftsführerin Brandenburger Landfrauen), Dr. Katja Leppin (amtierende Erntekönigin) und einem Vertreter der zentralen Eröffnungsveranstaltung. Der aktuell zur Grünen Woche erscheinenden Landpartiekarte kann man die vorläufigen rund 200 Gastgeberbetriebe entnehmen. Verbandsgeschäftsführer Kai Rückewold lüftet das Geheimnis um das pro agro-Jahresthema 2019 und die dafür gewonnenen Botschafter. Neben weiteren informativen Programmpunkten werden mit Brandenburg traditionell & innovativ, Schaufenster Landwirtschaft und Nachhaltig einkaufen Vorzeigeunternehmen unter verschiedenen Schwerpunkten präsentiert.

Rundgänge Handel und Gastronomie

„Die Internationale Grüne Woche bietet sehr gute Voraussetzungen zum Netzwerken und stellt eine ideale Plattform auch für die länderübergreifende Zusammenarbeit dar. Branchenrelevante Themen und Fragestellungen können in idealer Kulisse diskutiert werden. Und natürlich fördert der Kontakt zwischen Produzent und Endverbraucher den Bekanntheitsgrad und die Wertschätzung regionaler Produkte.“, weiß Hanka Mittelstädt. Die Aktualität des Themas zeigt sich vor allem während der von pro agro organisierten Rundgänge. Haben vor neun Jahren noch sechs Vertreter von Handelsketten teilgenommen, meldeten sich für die diesjährige Grüne Woche bereits knapp 480 Kontakte aus den Bereichen Handel und Gastronomie an. Auf diesem Wege werden regionale Branchenunternehmen und Produktinnovationen aus Brandenburg vorgestellt und sollen so den Weg in die Handelsregale und Speisekarten finden.

  • Freitag, 18.01.2019 09:00 Uhr: KAUFLAND, ca. 25 Vertreter (Marktleiter/Einkäufer Hauptstadtregion sowie national)
  • Dienstag, 22.01.2019 09:00 Uhr: EDEKA Minden-Hannover, ca. 225 Vertreter (selbstständige Einzelhändler und Großfläche Hauptstadtregion)
  • Mittwoch, 23.01.2019 09:00 Uhr: Brandenburger Gastronomen, ca. 100 Gastronomen/Hoteliers mit Interesse an regionalen Produkten
  • Donnerstag, 24.01.2019 09:00 Uhr: REWE, ca. 100 Vertreter (Marktleiter/Einkäufer Hauptstadtregion sowie national)

pro agro-Kochstudio

Mit regionaler Produktvielfalt der Brandenburger Erzeuger und dem kulinarischen Können vieler Brandenburger Köche wird die Brandenburg-Halle wieder zu einem kulinarischen Erlebnis. An den zehn Messetagen präsentieren 30 Restaurants, Landgasthöfe und Netzwerke aus allen Regionen Brandenburgs im pro agro-Kochstudio ihr Können. Im Gespräch mit dem Antenne Brandenburg-Moderator Detlef Olle erklären die Gastronomen ihr Handwerk und warum Netzwerken und Regionalität für die gesamte Region eine Rolle spielt. Ein Besuch lohnt sich jeden Tag von neuem. Alle gekochten Rezepte sind in einem handlichen Büchlein zusammengefasst und können mitgenommen werden.

 pro agro-Aktionsfläche

Neben dem pro agro-Kochstudio finden die Messebesucher auch in diesem Jahr wieder die Aktionsfläche. Hier stellen verschiedene Handwerker ihr Können und ihre Erzeugnisse dar, ergänzt durch interessante Informationen. Die Besucher können sich täglich zu einem anderen Handwerk wie z. B. Fischer und Imker, Brauhandwerk und traditionelles Handwerk, Müller und Böttcher informieren.

Der Verband pro agro war von Anfang an in der Brandenburg-Halle dabei – als Aussteller und zeitweise auch als Organisator und konnte so zentrale Elemente mitgestalten. Das geballte Zusammentreffen von Unternehmen der Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Unternehmen des Land- und Naturtourismus schiebt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern an und fördert die Vernetzung regionaler Produkte mit der Gastronomie und auch dem Handel. Gleichzeitig eröffnet die Präsenz des Internationalen viele Möglichkeiten für den ländlichen Raum Brandenburgs.

Über den gesamten Messezeitraum können Sie die Aktivitäten des Verbands pro agro auf Facebook tagesaktuell verfolgen:

Natürlich Brandenburg – pro agro

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Presseinformation

 

Jubiläum in der Brandenburghalle – Verleihung des 20. pro agro-Marketingpreises

Berlin – Welches Unternehmen wird in diesem Jahr den pro agro-Marketingpreis – „Neues aus Brandenburg“ erhalten? – Bereits zum 20. Mal vergibt pro agro, der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., zur Internationalen Grünen Woche Berlin 2019 den begehrten Preis.

Unter dem Motto „Innovative Produkte und Produktvermarktung“ wurden am 04. Dezember des letzten Jahres 44 Teilnahmebeiträge für den pro agro-Marketingpreis 2019 aus den Kategorien Ernährungswirtschaft (24), Direktvermarktung (12) sowie Land- und Naturtourismus (8) von einer kompetenten Fachjury begutachtet und bewertet. Jeweils die ersten drei Preisträger aller Kategorien wurden gekürt und erhalten jeweils ein pro agro-Marketingpaket.

Ein Teilnahmebeitrag der Kategorie Ernährungswirtschaft kann sich über den EDEKA-Regionalpreis 2019 freuen.

Zur Verleihung der Auszeichnungen unter Anwesenheit von Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2019 laden wir Sie herzlich ein:

Termin:              Freitag, 18. Januar 2019

Zeit:                     13:30 bis 15:00 Uhr

Ort:                       Messegelände Berlin, Bühne, Brandenburg-Halle 21a

Am pro agro-Stand (131) erhalten Sie außerdem die Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen, in der alle Wettbewerbsteilnehmer bzw. Preisträger des pro agro-Marketingpreises 2019 und ihre Produkte, Produktideen und Vermarktungskonzepte vorgestellt werden.

Die gedruckten Exemplare dieser kurzweiligen Entdeckungsreise durch das innovative Brandenburg werden auch im Jahresverlauf angeboten, um noch umfangreicher über die Vielfalt aller eingereichten innovativen Beiträge zum pro agro-Marketingpreis 2019 informieren zu können.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.proagro.de

Presseeinladung

Wir wünschen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!

Betriebsurlaub!

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die pro agro Geschäftsstelle vom 24.12.2018 bis 01.01.2019 nicht besetzt ist.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

„Die Hand gereicht aus gutem Grund!“

Berlin – Eine Tradition ist entstanden: Jährlich schaut der Agrarmarketingverband pro agro gemeinsam mit Vertretern der Ernährungswirtschaft und des Handwerks, Journalisten und Multiplikatoren auf ein erlebnisreiches und genussvolles Jahr zurück und bringt sein Jahresthema zum Abschluss.

Am 28. November 2018 ist wieder Zeit, Traditionen zu pflegen – auch wenn diese noch jung sind. Der Verband pro agro stellt seine Tätigkeiten unter einen jährlich variierenden Fokus und zeigt so immer wieder aufs Neue, was die Brandenburger Ernährungswirtschaft, die Brandenburger Direktvermarktung und der Brandenburger Tourismus alles kann. Den Abschluss bildet seit drei Jahren der pro agro Genussabend in der Landesvertretung des Landes Brandenburg in Berlin.

2018 heißt es Die Hand gereicht aus gutem Grund – Brandenburger Initiativen, Kooperationen & Netzwerker. Die Botschafter des Jahresthemas sind so vielfältig wie die Themen selbst: Gesichter 2018 sind die AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg, der Verein Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region sowie der Verein der Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Infrastrukturen.

„Im Mittelpunkt unserer Verbandsarbeit steht die Stärkung der Wertschätzung regionaler Lebensmittel und des ländlichen Raums. Der 3. pro agro Genussabend lenkt zum Jahresende den Fokus auf unsere Themen und 2018 vor allem auf das, was machbar ist, wenn man partnerschaftlich zusammenarbeitet. Kulinarik verbindet, fördert Gespräche, lässt Ideen und Netzwerke entstehen“, erklärt Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende des Verbands pro agro.

Durch lokale und regionale Zusammenarbeit einzelner Akteure schaffen es viele kleine Betriebe und Einrichtungen mit Kooperationen erfolgreiche Netzwerke zu bilden. So entsteht aus dem Ich- ein Wir-Gefühl. Das Wir-Gefühl kennt Horst Wilke, ehrenamtlicher Bürgermeister der Oderbruch-Gemeinde Neulewin und Mitglied in der AG Historische Dorfkerne. „Wir sind stolz auf unsere Dörfer in Brandenburg, die ihre ursprüngliche Siedlungsstruktur bis heute bewahrt haben. Gern geben wir unsere Erfahrungen im Umgang mit historischer Bausubstanz an interessierte Kommunen (und Bauherren) weiter, die auch diesen Spagat von Alt zu Neu in der Dorfentwicklung wagen wollen. Dafür setzt sich die AG Historische Dorfkerne ein.“ Hanna Präger, Vereinsvorsitzende der Offenen Höfe kennt weitere Vorteile der Zusammenarbeit. „Der Offene Höfe e.V. steht für Gemeinschaft, gemeinschaftliche Präsentation und gegenseitige Stärkung. Durch das gegenseitige Bewerben und Unterstützen werden den Besuchern der Naturpark Nuthe-Nieplitz und die Reiseregion Fläming zum Verweilen und Aktivwerden ans Herz gelegt.“

pro agro bringt Vertreter der Ernährungswirtschaft und des Tourismus, Journalisten und Multiplikatoren an einen Tisch und lässt die Netze weiterspinnen. Kulinarisch begleitet wird der Genussabend von Brandenburger Spitzenköchen, die im Mobilen pro agro Kochstudio regionale Spezialitäten zubereiten.

Die Brandenburger Bierstraße übergibt an diesem Abend die Spenden zur Unterstützung des Erhalts des Roten Milans an den Landschaftspflegeverein Uckermark. Hierbei handelt es sich um den Reinerlös aus dem Verkauf des eigens dafür gebrauten Festbiers „Roter Milan“. „Bier als Grundnahrungsmittel ist ein gutes Zugpferd, um die Leute in neue Ecken des schönen Landes Brandenburg zu locken. Wir machen Bier von hier, mit regionalen Rohstoffen und vor allem Herzblut.“ erklärt Jörg Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.

Seit über 25 Jahren engagiert sich der Verband pro agro für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Presseinformation (mit Fotos)

pro agro ruft zur Bewerbung für die Umsetzung der Zentralen Eröffnungsveranstaltung der Brandenburger Landpartie 2019 auf

Schönwalde-Glien – Am 15. Juni 2019 wird die 25. Brandenburger Landpartie in einem großen Festakt zentral eröffnet. Alle interessierten landwirtschaftlichen Betriebe im ländlichen Raum, welche die Eröffnungsveranstaltung ausrichten möchten, sind ab sofort zur Bewerbung aufgerufen.

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. schreibt gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und dem Brandenburger Landfrauenverband e.V. die Ausrichtung der Zentralen Eröffnungsveranstaltung zur 25. Brandenburger Landpartie am 15. Juni 2019 aus. Die Initiative wird gefördert durch das Land Brandenburg.

Die Landpartie bietet als publikumsstärkste Veranstaltung im ländlichen Raum im Bundesland Brandenburg eine gute Gelegenheit, das ländliche Brandenburg öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Über 250 Landwirte, Forst- und Fischereiunternehmen, Gärtnereien und ländliche Kultureinrichtungen öffnen in jedem Jahr für die Besucher ihre Betriebe. Ziel ist es, die heutige Landwirtschaft mit all ihren Facetten darzustellen und die Besucher für und mit dem ländlichen Raum zu begeistern.

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung wird traditionell von einem der teilnehmenden Betriebe mit einem feierlichen Start am Samstagvormittag des Veranstaltungswochenendes ausgerichtet.

Interessenbekundung/Bewerbung

Für die Bewerbung steht unter www.proagro.de/land-und-naturtourismus/brandenburger-landpartie/ ein Formular zur Verfügung. Die schriftliche Interessensbekundung ist bis zum 02. November 2018 an folgende Adresse zu senden:

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes

in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Gartenstr. 1-3            14621 Schönwalde-Glien

T: 033230 – 2077-0    Fax: 033230 – 2077-69

www.proagro.de      kontakt@proagro.de

Weitere Informationen erhalten Sie bei folgenden Ansprechpartnern:

Dennis Kummer:       033230 – 2077-36       kummer@proagro.de

Sibylle Heinrich:        033230 – 2077-37       heinrich@proagro.de

und unter www.brandenburger-landpartie.de.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Presseinformation

Generalprobe und Premiere im Pferdesport

Drebkau – Vom 13. – 16. September veranstaltet der Reit- und Fahrverein Drebkau „Am Schlosspark Raakow“ e. V. sein 13. Fahrsportturnier in Drebkau. Der Agrarmarketingverband pro agro ist erstmalig als Partner dieser Veranstaltung dabei und wird auch die FEI Weltmeisterschaften der Zweispänner Pferde 2019 unterstützen, die ebenfalls in Drebkau stattfinden werden.

Alle Freunde des Pferdesports zieht es vom 13. bis 16. September nach Drebkau zur Generalprobe der FEI Weltmeisterschaften der Zweispänner Pferde 2019. Der Reit- und Fahrverein Drebkau „Am Schlosspark Raakow“ e. V. veranstaltet sein 13. Fahrsportturnier und hat für seine Besucher ein attraktives Sportprogramm sowie ein vielversprechendes Rahmenprogramm abseits der Wettkampfstrecke organisiert.

Los geht es am 13. September ab 14 Uhr mit den ersten Dressurprüfungen, die am Freitag fortgesetzt werden. Die Siegerehrung findet am Freitagabend ab 20 Uhr statt. Am Sonnabend heißt es zeitig aufstehen, denn um 8 Uhr ist Start zum Marathon, der sich bis 18 Uhr hinziehen wird. Die Siegerehrung dieser Tagesprüfung findet dann ab 20 Uhr statt. Spannend wird es am Sonntag, wenn die Hindernisfahrten auf dem Programm stehen. Um 9 Uhr startet das erste Gespann zum Hindernisfahren in den anspruchsvollen Parcours. Mit dem letzten Zieleinlauf und der Siegerehrung ist ab ca. 16 Uhr zu rechnen.

Auch rings um das Veranstaltungsgelände wird den Gästen Einiges geboten. Verschiedene Caterer bieten ein leckeres kulinarisches Angebot. Im Kinderbereich erwarten Cowboy- & Indianerstationen und ein Steckenpferd-Parcours die jüngsten Besucher. Ein Mittelalter-Spektakel mit Reitturnieren, Ritterspielen & Historischem Markt rundet von Samstag bis Sonntag jeweils in der Zeit von 9 – 18 Uhr das Rahmenprogramm ab.

Der Eintritt zum Wettkampfgelände ist am Donnerstag und Freitag frei, an den beiden anderen Tagen beträgt der Eintrittspreis 8,00 Euro. Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Eintrittskarten sind nur vor Ort erhältlich.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.ruf-drebkau.de

Presseinformation

Natürlich Brandenburg! – Aufruf zur Teilnahme am 20. pro agro Marketingpreis

Schönwalde-Glien – Brandenburg ist ein Land voller Ideen und der Agrarmarketingverband pro agro möchte diese fördern. Zu diesem Zweck lobt der Verband bereits zum 20. Mal den pro agro Marketingpreis aus, der auf der Internationalen Grünen Woche 2019 verliehen wird.

Kreative Brandenburger Unternehmen und Einrichtungen der unten stehenden Kategorien sind ab sofort herzlich aufgerufen, sich am Wettbewerb um den „pro agro Marketingpreis 2019 – natürlich Brandenburg!“ zu beteiligen!

  1. Ernährungswirtschaft
  2. Direktvermarktung
  3. Land- und Naturtourismus

Unternehmen, die sich in der Kategorie Ernährungswirtschaft bewerben, haben zusätzlich mit ihrer Bewerbung die Chance, an der Auslobung des EDEKA-Regionalpreises 2019 teilzunehmen.

Der pro agro Marketingpreis 2019 wird für kreative und vermarktungsfähige Produktideen und Vermarktungskonzepte vergeben, in denen vor allem Brandenburg steckt.

Die Preise je Kategorie:

  1. ein produzierter Videoclip zum Gewinnerbeitrag
  2. ein pro agro Marketingpaket im Wert von 300,-€
  3. ein pro agro Marketingpaket im Wert von 200,-€.

Alle Teilnehmer werden in die Broschüre „Ein Land voller Ideen“ aufgenommen und damit über ein ganzes Jahr durch pro agro beworben.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2018.

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter www.proagro.de.

Die Jurysitzung findet am Dienstag, den 04. Dezember 2018 statt.

Die öffentliche Vergabe des pro agro Marketingpreises erfolgt auf der Internationalen Grünen Woche Berlin in der Brandenburghalle 21a am Freitag, den 18. Januar 2019.

Ansprechpartner:

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes

in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Manuela Lenz

Gartenstraße 1-3

14621 Schönwalde-Glien

Tel. 0 33 230 – 20 77 30

Fax 0 33 239 – 20 77 69

E-Mail: lenz@proagro.de

Weitere Informationen unter: www.proagro.de

Presseinformation

 

Lernen mit Genuss auf dem Land – vorläufige Bilanz der 24. Brandenburger Landpartie

Schönwalde-Glien – „Das hier ist lebendige Landwirtschaft“, zeigte sich Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger nach dem Rundgang über den Biohof zum Mühlenberg in Trechwitz sichtlich beeindruckt. Timo Wessels betreibt im Landkreis Potsdam-Mittelmark nicht nur einen modernen Reiterhof, sondern ist mit mehr als 500 Milchkühen auch einer der größten Biomilch-Erzeuger Deutschlands. Auf seinem Hof wurde am Sonnabend die 24. Brandenburger Landpartie offiziell eröffnet. In ganz Brandenburg waren an dem Wochenende mehr als 240 ländliche Betriebe und Einrichtungen für Besucher geöffnet.

Die Landpartie soll Städter aufs Land locken, um ihnen die moderne Landwirtschaft zu zeigen. „Die Zahl der Besucher zeigt, dass das Konzept funktioniert“, freut sich Hanka Mittelstädt, die Vorstandsvorsitzende des Verbandes pro agro, bei der Eröffnung in Trechwitz. Auf der großen Anlage sind schon am Samstagvormittag viele Familien unterwegs. Kinder bekommen große Augen bei den vielen Ponys und Pferden, manche Erwachsene noch größere, als sie mit einem echten Bagger im Sand buddeln dürfen. Gemeinsam geraten sie ins Staunen, als eine Mitarbeiterin sie durch die Milchviehanlage führt. Obwohl es dort mehr als 500 Kühe gibt, trägt jede ihren eigenen Namen – als Zeichen der Wertschätzung. Sie geben nicht nur Milch, sondern heizen auch umweltfreundlich die Wohnungen in der Nachbarschaft, denn ihr Dung wird in der Biogasanlage verwertet.

Hendrik Wendorff, der Präsident des Brandenburger Bauernverbandes, lobt das Engagement der Bauern, die ihre Höfe öffnen und sich geduldig den Fragen der Besucher stellen. Und Fragen gibt es viele – von der Subventionspolitik über die Wölfe bis zum Bienensterben. Im Havelland lud der Kreisbauernverband am Sonntag erstmals zu einer Radtour ein, um vor Ort über aktuelle Themen der Landwirtschaft zu informieren. Zahlreiche Radfahrer nutzten einzeln oder in der Gruppe das Angebot. Eine der Stationen ist der Havellandhof in Ribbeck, der Blühstreifen an den Feldrändern angelegt hat. Sie sollen Insekten und Vögeln Schutz sowie Nahrung bieten. Eines von vielen Beispielen, wie moderne Landwirtschaft und Naturschutz heute Hand in Hand gehen.

Die Weidelandfarm in Rieben gehört zu den Neulingen bei der Landpartie. Ralf Engelhardt kutschiert seine Besucher zu den riesigen Weiden im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Er ist zufrieden: „Am ersten Tag kamen rund 150 Menschen, vor allem aus Berlin und Potsdam.“ Die meisten steuern den Hof ganz gezielt an, denn er ist einer der ersten im Land, auf dem Rinder ohne Stress auf der Weide geschlachtet werden dürfen. Ehefrau Doreen erläutert bei Rundgängen ihr Konzept: „Wenn genügend Bestellungen vorliegen, wird ein Tier geschlachtet. Das Fleisch wird vor Ort feinzerlegt, verpackt und verkauft.“ Das Angebot kommt an, schon am ersten Abend ist der Kühlraum fast leer. Beeindruckt zeigt sich Ralf Engelhard auch von der lebendigen Dorfgemeinschaft. Nachbarn brachten nach einem Aufruf 30 frisch gebackene Kuchen für das Fest.

Ganze Dörfer sind an dem Wochenende in Feierlaune. Für die 150 Einwohner von Groß Schauen im Kreis Märkisch Oderland ist die Landpartie der Höhepunkt des Jahres. Rund um den Dorfanger sind Besucher live dabei, als die Schafe geschoren werden und schauen zu, wie Honig geschleudert wird. Die Schlepperfreunde aus dem benachbarten Philadelphia sind mit 20 Oldtimern angerückt und laden zu Kremserfahrten ein. Auch in Groß Schönebeck in der Schorfheide feierte man gemeinsam bis spät in die Nacht auf dem Dorfplatz. Zwölf Höfe waren am Samstag für Besucher geöffnet. Bei Kremser-Rundfahrten über die Felder zeigte Rainer Dickmann, Chef der Schorfheider Agrar GmbH, nicht nur die Schönheiten der Natur, sondern weist auch auf neue Herausforderungen hin. Die lang anhaltende Trockenheit macht ihm wie vielen Brandenburger Landwirten zu schaffen.

Das Wetter war ein großes Thema, kaum verwunderlich angesichts tropischer Temperaturen. Für den Besuch auf der Kamelfarm in Nassenheide im Kreis Oberhavel mochten sie ideal sein. Andernorts legten Besucher schon mal einen Zwischenstopp in einer kühlen Dorfkirche ein. Viele Gastgeber improvisierten noch eilig, stellten Planschbecken oder Duschen auf, was besonders den jüngeren Besuchern gefiel. Auf dem Spargelhof in Klaistow drängten sich die Kinder auf dem Wasser-Spielplatz. Dennoch trotzten dort auch viele Besucher der Hitze, um beim Selberpflücken die Erdbeeren frisch vom Feld genießen zu können.

Die Hitze und einige Wärmegewitter im Süden wirkten sich auch auf die Bilanz aus. Der ausrichtende Verband pro agro rechnet für das Wochenende mit knapp 100.000 Besuchern, etwas weniger als im Vorjahr. Doch manche Gastgeber waren ganz froh, dass ein Massenansturm ausblieb. So blieb mehr Zeit für intensive Gespräche mit den Gästen über landwirtschaftliche Themen. Manche Diskussionen fanden ihre Fortsetzung in den sozialen Netzwerken, wo sich Nutzer über ihre Erlebnisse austauschten und Tipps gaben.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und dem Brandenburger Landfrauenverband e.V. organisiert der Verband pro agro e.V. die Großveranstaltung. Im kommenden Jahr feiert die Traditionsveranstaltung am 15. und 16. Juni 2019 ihr 25-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.brandenburger-landpartie.de

www.proagro.de

Presseinformation (mit Fotos)

Landleben mit allen Sinnen genießen; Übermorgen startet die 24. Brandenburger Landpartie

Schönwalde-Glien – Bei sommerlichen Temperaturen erwarten die Veranstalter einen Besucheransturm zur 24. Brandenburger Landpartie. Fast 250 Betriebe und ländliche Initiativen öffnen an diesem Wochenende (9. und 10. Juni) ihre Tore. Besucher können sich vor Ort informieren und das Landleben mit allen Sinnen genießen. Neben Bauern- und Reiterhöfen beteiligen sich auch Gartenbaubetriebe, Fischer, Imker, Winzer, Forstbetriebe und ländliche Manufakturen an der landesweiten Aktion. Viele Dörfer laden zu Festen mit Musik und Tanz ein. Zu den Neuheiten gehören zwei Radtouren durch das Havelland, die zu mehreren landwirtschaftlichen Betrieben führen.

Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger wird die Landpartie am Samstag (9. Juni), 11.00 Uhr auf dem Biohof zum Mühlenberg in Trechwitz im Kreis Potsdam-Mittelmark offiziell eröffnen. Auf der modernen Reitanlage findet ein buntes Unterhaltungsprogramm statt. Zwei Tage lang können die Besucher Geschicklichkeits-Wettbewerbe auf dem Reitplatz verfolgen. Während die Großen sich im Trecker- und Baggerfahren üben, dürfen Kinder zwischen Heuballen und auf dem Wasser-Spielplatz toben. Im benachbarten Damsdorf werden Führungen durch die Kuhställe des Biohofs und zur Biogasanlage organisiert. Höhepunkt ist ein Auftritt der Doubles von Helene Fischer und Andrea Berg beim Bauerntanz in Trechwitz am Samstagabend.

Mehr als ein Dutzend weiterer Pferde- und Ponyhöfe zwischen Elbe und Oder öffnen ihre Tore für Besucher, präsentieren ihre Arbeit und bieten Gelegenheit zu einem Proberitt.

Wer lieber exotische Tiere mag, wandert mit Alpakas durch das Elbtal bei Wittenberge (Prignitz) oder lässt sich von einem Kamel über die Wiesen bei Nassenheide im Kreis Oberhavel tragen. Neben Kühen und Schweinen können auch Strauße, Elche oder Rentiere aus nächster Nähe betrachtet werden.

Viele Obstbauern laden zum Selberpflücken auf ihren Erdbeerfeldern oder Kirschplantagen ein. Rund um Beelitz (Potsdam-Mittelmark) kann man den Spargel frisch vom Feld genießen. Besucher des Spargelhofs in Klaistow können sich das königliche Gemüse sogar selbst verdienen. Wer sich am Sonnabend am Spargellauf auf dem Hof beteiligt, erhält pro Runde eine Stange gratis. Cheerleader aus Werder wollen die Läuferinnen und Läufer anfeuern. Die Besten schafften im vergangenen Jahr in einer Stunde 27 Runden. Mit dem Verkauf eines Riesen-Erdbeerkuchens will der Hof ein Kinderheim des Roten Kreuzes unterstützen. Besucher können an beiden Tagen den Weg des Spargels vom Hof auf den Teller verfolgen, eine Kleintierausstellung anschauen oder sich an der Kletterwand oder im Naturwildgehege vergnügen.

Im Havelland lädt der Kreisbauernverband erstmals zur Radtour ein, um zu zeigen, wie moderne Landwirtschaft und Umweltschutz zusammenpassen. Bei der Tour am Sonntag rund um Nauen wird unter anderem ein bundesweites Modellprojekt zum Schutz der Artenvielfalt präsentiert. Die Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz steht im Mittelpunkt einer weiteren Tour, die bereits am Sonnabend vom Dorf Spaatz durch den Naturpark Westhavelland führt. Traditionell steigt man auch im Kreis Elbe-Elster zur Landpartie aufs Rad. Die Tour rund um Schlieben führt unter anderem auf den heimischen Weinberg und endet auf dem Dorffest in Wehrhain.

Der Verband pro agro, der die Landpartie organisiert, hat ein Service-Telefon eingerichtet. Mitarbeiter stehen am Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 033230-20770 für Auskünfte zur Verfügung. Informationen zu allen Teilnehmern und Veranstaltungen gibt es unter www.brandenburger-landpartie.de

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und dem Brandenburger Landfrauenverband e.V. organisiert der Verband pro agro e.V. die Großveranstaltung.

Presseinformation

Ganz Brandenburg feiert – Minister Vogelsänger eröffnet 24. Brandenburger Landpartie auf Biohof in Trechwitz

Potsdam – Bevor am kommenden Sonnabend die Doubles von Helene Fischer und Andrea Berg für Stimmung beim Bauerntanz in Trechwitz sorgen, gehört die Bühne dort der politischen Prominenz. Auf dem Biohof zum Mühlenberg im Kreis Potsdam-Mittelmark wird Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, und der Vorsitzenden des Verbandes pro agro, Hanka Mittelstädt, die 24. Brandenburger Landpartie eröffnen. Zur größten Veranstaltung im ländlichen Brandenburg werden am 9. und 10. Juni mehr als 100.000 Besucher erwartet. Sie können sich in fast 250 Betrieben und Einrichtungen zwischen Prignitz und Lausitz informieren, entspannen und Frisches vom Land genießen. 

In Trechwitz bei Kloster Lehnin schuf Timo Wessels einen Reiterhof mit Platz für 70 Reitpferde und Ponys. Ein Paradies für kleine und große Pferdefreunde, umgeben von Wäldern, Wiesen und Seen. Weil es nicht weit ist nach Berlin, Potsdam und Brandenburg, will Wessels den Hof zu einem touristischen Aushängeschild der Region machen, baut neue Ferienwohnungen und organisiert Programme für Gruppen. Zur Brandenburger Landpartie können sich Besucher im Trecker- oder Baggerfahren üben. Kinder haben zwischen Heuballen und auf dem Wasser-Spielplatz ihren Spaß, auf dem Reitplatz gibt es Geschicklichkeits-Wettbewerbe mit Ponys. Per Kremser können Besucher ins nahegelegene Damsdorf fahren, wo Wessels 500 Kühe hält. Als vor Jahren die Milchpreise sanken, stellte er seinen Betrieb erfolgreich auf Bio um, begann mit dem Direktvertrieb von Milch und Fleisch und zeigt, dass die Brandenburger Landwirtschaft auch in schwierigen Zeiten eine Zukunft hat.

Landwirtschaft aus der Nähe erleben 

Insgesamt beteiligen sich an 247 Betriebe, Initiativen und Einrichtungen in 191 Orten an der diesjährigen Landpartie. Besucher hätten dort die Chance, „Landwirtschaft aus der Nähe zu erleben“, so Minister Vogelsänger. Sie könnten mit eigenen Augen sehen, „wie Fleisch und Wurst, Milch und Käse, Obst und Gemüse, Honig und Konfitüre produziert werden“, ergänzt Hanka Mittelstädt von pro agro. Gäste werden in die Ställe und über die Felder geführt und können Brandenburg mit allen Sinnen genießen. Obstbauern laden dazu ein, die süßen Früchte direkt vom Baum oder Strauch zu pflücken. Große und kleine Besucher fiebern beim Hahnen-Wettkrähen oder Schweine-Wettrennen mit. Auf vielen Dorfplätzen duftet es nach Gebratenem und Gebackenem.

Viele Betriebe nutzen die Landpartie nicht nur, um mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen, sondern wollen auch um Nachwuchs werben. Denn die Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt machen sich auf dem Land zunehmend bemerkbar. Nach aktuellen Statistiken des Landesbauernverbandes ist die Zahl der Auszubildenden in den „Grünen Berufen“ seit einigen Jahren rückläufig. Dabei böten viele heimische Betriebe eine gute Ausbildung und eine sichere Berufsperspektive, so Henrik Wendorff, Chef des Landesbauernverbands. In der Programmbroschüre sind Ausbildungsbetriebe aufgeführt.

Botschafterin für das ländliche Brandenburg

Skadi Petermann ist eine der jungen Brandenburgerinnen, die sich für die Landwirtschaft entschieden haben. Sie wollte ursprünglich Grafikdesign studieren, begann aber ihre Ausbildung auf dem elterlichen Hof. Bereut hat sie das nicht und will nach der Prüfung gleich ihren Meister machen. Mit ihrer Instagram-Seite wurde Skadi zur Botschafterin für das ländliche Brandenburg. Ihre Filme zeigen sie zwischen den Kühen oder singend beim Gülle-Ausfahren. „Natürlich gab es Tage, an denen ich dachte, ich will nicht mehr“, blickt sie ehrlich auf ihre Ausbildungszeit zurück. Denn anders als vor ihrem Abitur bleibt wenig Freizeit. Andererseits könne man sich auf vielen Gebieten beweisen – ob auf dem Acker, im Stall, im Büro oder in der Werkstatt. Deshalb ermuntert sie auch andere Frauen zur Ausbildung auf dem Land. Mehr als 6.000 Follower hat sie bei Instagram und einigen von ihnen wird sie zur Landpartie das Leben auf ihrem Hof live präsentieren. Denn die Produktivgenossenschaft Dannenberg bei Bad Freienwalde ist einer von 18 Betrieben, die erstmals bei der Landpartie dabei sind.

Den Nachwuchs von übermorgen hat man bereits auf dem Syringhof in Zauchwitz bei Beelitz im Blick. Dort gibt es am Sonntag die „Landpartie für Kids“, bei der Kindern und Jugendlichen das Landleben nahegebracht werden soll. Sie können einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren allerlei über Traktoren und andere Landmaschinen. Eine Theatergruppe lädt zum Mitmachen ein. Heitere Geschichten über das Leben auf dem Hof singt und erzählt Bauer Anton, begleitet von den „tierisch guten Musikern“ seiner Mukketier-Bande. Und natürlich kann man, wie überall rund um Beelitz, den Spargel frisch vom Feld genießen.

Lehranstalt für Gartenbau und Floristik feiert 

Der überbetrieblichen Ausbildung des Nachwuchses im Garten- und Landschaftsbau aus Berlin und Brandenburg widmet sich seit einem Vierteljahrhundert die Lehranstalt für Gartenbau und Floristik in Großbeeren im Fläming. Das Bildungszentrum organisiert auch Fort- und Weiterbildungen für die grüne Branche sowie Kurse für Hobbygärtner. Das Jubiläum wird dort mit einem Tag der offenen Tür zur Landpartie gefeiert. Besucher können am Sonnabend beim Cup der Landschaftsgärtner zuschauen, bei dem 16 Teams aus Berlin und Brandenburg um die Teilnahme am Bundeswettbewerb der Branche wetteifern. Stündlich gibt es Pflanzenrundgänge, dazu Führungen zu seltenen Gemüsesorten sowie Beratungen rund um den heimischen Garten von Pflanzenschutz bis Staudenschnitt. Kinder und Erwachsene können ihren Führerschein auf einem Mini-Bagger erwerben. Wer sich zu Höherem berufen fühlt, steigt auf die Arbeitsbühne und genießt aus 40 Metern Höhe die Aussicht.

Auch andere Jubilare organisieren zur Landpartie ein Fest. Seit zehn Jahren betreibt Stefan Scheibner mit Mutter Petra den Keramikhof in Dergenthin bei Perleberg. Gäste können am Wochenende beim Schaubrennen im Freien dabei sein. Es erfolgt nach der aus Japan stammenden Raku-Technik, die originelle Farbmuster auf die Keramik zaubert. Drechsler und Korbflechter präsentieren auf dem Fest ihre Arbeit. Besucher dürfen mit der Hand oder der Drehscheibe töpfern und Keramikfiguren bemalen – oder können einfach nur die Natur genießen und den Kamerunschafen beim Weiden zuschauen. Dazu gibt es Zaubervorführungen, Kinderspiele und Köstlichkeiten aus dem Steinbackofen.

Ganze Dörfer feiern mit 

Traditionell nutzen zahlreiche Dörfer das Wochenende, um ländliches Brauchtum zu pflegen und gemeinsam mit ihren Besuchern zu feiern. So öffnen in Groß Schönebeck in der Schorfheide am Sonnabend gleich zwölf Höfe ihre Tore. Kremser und Oldtimer-Shuttles verbinden sie untereinander und mit dem Lindenplatz im Dorfzentrum, wo bis in die Nacht gefeiert wird. Kinder dürfen im Feuerwehrauto mitfahren, bei Löschübungen mitmachen oder können im Kutschenmuseum dem Märchenerzähler lauschen. Wer mit der Heidekrautbahn anreist, kann schon am Bahnhof eine Ausstellung zum Biosphärenreservat und eine Insektenschau besichtigen. Größeren Tieren begegnet man im Wildpark, wo Wölfe, Elche und Wisente zuhause sind.

In Schlieben im Elbe-Elster-Kreis ist die Radpartie am Sonntag von Anfang an ein fester Bestandteil der Landpartie – und eine Führung über den Weinberg darf dabei nicht fehlen. Erstmals organisiert in diesem Jahr auch der Kreisbauernverband Havelland am Sonntag eine Radtour. An sieben Stationen sollen die Teilnehmer einen Einblick in die heimische Landwirtschaft und den Gartenbau gewinnen. Unter anderem werden unterwegs Modellprojekte zum Erhalt der Artenvielfalt vorgestellt. Bereits am Samstag startet im idyllischen Dorf Spaatz eine Radtour durch den Naturpark Westhavelland, bei der das Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Naturschutz im Mittelpunkt stehen wird.

Werbung auch im Nachbarland Polen 

Der Verband pro agro, der die Landpartie organisiert, erwartet am kommenden Wochenende wieder mehr als 100.000 Besucher. Eine umfangreiche Broschüre informiert über alle teilnehmenden Betriebe und Veranstaltungen. Sie ist direkt bei den Gastgebern erhältlich. Nachdem bereits im vergangenen Jahr Besucher aus den grenznahen Regionen Polens erfolgreich umworben wurden, gibt es für sie in diesem Jahr erstmals das komplette Programm auch in polnischer Sprache. Fragen rund um die Landpartie beantworten die Mitarbeiter der pro agro-Geschäftsstelle am Freitag von 10 bis 16 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 033230-20770. Alle Informationen finden sich zudem online unter www.brandenburger-landpartie.de

Landpartie auf Facebook

Längst hat die Landpartie auch in den Sozialen Medien ihren Platz gefunden. Entdeckungen auf den Bauernhöfen und in Agrarunternehmen – davon können schnell auch andere erfahren. Der entsprechende Link ist auf der Internetseite der Veranstaltung unter www.brandenburger-landpartie.de geschaltet. So sind schnelle und unkomplizierte Verständigungen der Landpartiebesucher möglich.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL). Gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und dem Brandenburger Landfrauenverband e.V. organisiert der Verband pro agro e.V. die Großveranstaltung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

www.biohof-muehlenberg.de

www.brandenburger-landpartie.de

Statements zur Brandenburger Landpartie 2018:

Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

„Den Gastgebern der Brandenburger Landpartie geht es vor allem darum, mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern ins Gespräch zu kommen. Lebensmittel, Kochen, Gastronomie, Gesundheit sind Themen, die immer wieder Stoff für Diskussionen bieten. Für die Besucher ist die Brandenburger Landpartie eine Chance, Landwirtschaft aus der Nähe zu erleben. Wer zuhören und zusehen kann, wird viel von dem verstehen, was Landwirtschaft heute ausmacht und kann ermessen, wie viel Arbeit in einem Lebensmittel steckt. Natürlich geht es immer auch um Werbung für Agrarprodukte aus Brandenburg. Wer die Region kennt, entwickelt oft auch eine enge Beziehung zu Regionalprodukten.“

Henrik Wendorff, LBV-Präsident

„In jedem Jahr kommen an beiden Landpartie-Tagen mehr als 100.000 Besucher nach Brandenburg. Damit ist diese wunderbare Veranstaltung eine hervorragende Werbung nicht nur für die Landwirtschaft sondern für unser Bundesland insgesamt. Die Verbraucher werden wieder in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit haben, mit den Bauern ins Gespräch zu kommen. Auf den beteiligten Höfen erhalten die Gäste nicht nur Informationen zu regionalen Produkten, Landleben und Freizeitangeboten, sondern auch zu den „Grünen Berufen“. Sie bieten vielerorts moderne und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und im Anschluss sichere berufliche Perspektiven für all diejenigen, die gern in einem ländlich geprägten Umfeld tätig sein wollen.“

Hanka Mittelstädt, Vorsitzende pro agro e.V.

„Vertrauen wird zur wichtigsten Währung für Verbraucherinnen und Verbraucher. Viele schauen nicht allein auf den Preis, sondern wollen auch wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, wie sie erzeugt oder verarbeitet werden. Die Brandenburger Landpartie ist eine hervorragende Gelegenheit, um mit eigenen Augen zu sehen, wie Fleisch und Wurst, Milch und Käse, Obst und Gemüse, Honig und Konfitüre produziert werden und die Köstlichkeiten des Landes gleich vor Ort zu testen. Zugleich ist die Landpartie eine gute Gelegenheit für viele Betriebe und ganze Dörfer, um gemeinsam zu feiern. Das stärkt den Zusammenhalt, steigert die Attraktivität der ländlichen Regionen und trägt dazu bei, dass Brandenburgs Dörfer eine Zukunft haben.“

Presseinformation

Weltmeisterschaft der Zweispänner im PFERDELAND BRANDENBURG

Drebkau – Ein pferdesportliches Event der Superlative wartet 2019 in Drebkau bei Cottbus auf. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren mit einer Generalprobe im September 2018.

Erstmalig und bisher einzigartig in Ostdeutschland findet auf der Fahrsportanlage im brandenburgischen Schlosspark Raakow die FEI Weltmeisterschaft der Zweispänner statt. Vom 11. bis 15. September 2019 werden hier 80 Fahrer aus ca. 16 Nationen mit 240 Pferden die Erde beben und die Zuschauer jubeln lassen. Besucherspitzen von bis zu 10.000 Menschen am Tag werden erwartet. Der Verband pro agro ist Partner der WM und wirbt vor Ort für das Land Brandenburg mit kulinarischen und touristischen Angeboten.

Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hatte bereits 2016 entschieden, dass die FEI Weltmeisterschaften der Zweispänner im Jahr 2019 in Deutschland, genauer im brandenburgischen Drebkau, stattfinden darf. Initiator, Gastgeber und Organisator ist der Reit- und Fahrverein Drebkau unter der Leitung von Torsten und Sandro Koalick, beide erfolgreiche und ambitionierte Fahrsportler, die viel Herzblut und Leidenschaft in die Großveranstaltung stecken. Vater wie Sohn werden beide selbst bei der WM antreten. „Obwohl die meisten Starter meine Kinder sein könnten“, räumt der ehemalige Landesmeister Torsten Koalick lächelnd ein, und dass er Respekt vor der Marathon Disziplin habe.

Die mitreißenden Wettkämpfe, größtenteils auf Zeit gefahren, sind ein Publikumsmagnet und ein Garant für Stimmung auf den Zuschauerbänken. Weltmeister ist am Ende der Sieger der kombinierten Wertung aus den Disziplinen Dressur, Marathon und Hindernisfahren. Herzstück eines jeden Fahrturniers ist die Geländeprüfung (Marathon) mit ihren spektakulären Hindernissen durch Wasser und Gräben, wobei Geschicklichkeit, Konzentration und Geschwindigkeit von den Fahrern verlangt und bewertet werden.
Glücksbringer und Gesicht der WM ist die amtierende Brunnenfee Tanja Anson. Sie ist Repräsentantin der Stadt Drebkau, ebenfalls aktive Fahrerin und Mitorganisatorin der WM.

Eine spannende Generalprobe wird das internationale Fahrsportturnier vom 14. bis 16. September 2018 auf der Anlage sein, zu welchem bereits alle Fahrer erwartet werden, die auch 2019 zur WM antreten möchten.

Der Agrarmarketingfachverband pro agro ist Partner beider Großveranstaltungen. „Die WM der Zweispänner ist zukunftsweisend für die pferdetouristische Entwicklung Brandenburgs. Sie belebt die Region und wird das positive Image Brandenburgs als Pferdeland über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannter machen“, so Geschäftsführer Kai Rückewold. Mit gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit und einem Regionalmarkt unterstützt pro agro den Reit- und Fahrverein.

pro agro ist Initiator und Träger der Dachmarke PFERDELAND BRANDENBURG, unter der er die vielfältigen Angebote der Bereiche Pferdehaltung, Sport, Freizeit, Gesundheit und Pferdetourismus vermarktet und vernetzt. Der imageprägende Slogan „PFERDELAND BRANDENBURG – Grenzenlos Reiten“ wird deutschlandweit eingesetzt, um Brandenburg als pferdetouristisches Ziel auch außerhalb der Grenzen Brandenburgs zu profilieren und die Dachmarke PFERDELAND BRANDENBURG zu stärken. Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, die ländliche Region Brandenburgs zu einer bundesweit wettbewerbsfähigen Erlebnis- und Pferderegion zu entwickeln und den Wirtschaftsfaktor Pferd und die damit verbundenen regionalen Wirtschaftskreisläufe in Brandenburg zu fördern.

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„Zieh Dein Ding durch …“ – Zur 24.Brandenburger Landpartie wollen Betriebe auch um Nachwuchs werben

Schönwalde-Glien – „Zieh Dein Ding durch und mach, was Du willst.“ So ermuntert Skadi Petermann in einem ihrer Videos Mädchen zur Ausbildung in der Landwirtschaft. Sie posiert auf Instagram zwischen Kälbern und Kühen, schwingt den Akkuschrauber, singt beim Gülle-Ausfahren und wurde so zum sympathischen Gesicht der Brandenburger Landwirtschaft. Wenn am zweiten Juni-Wochenende die Brandenburger Landpartie wieder mehr als 100.000 Besucher aufs Land lockt, will Skadi Petermann ebenfalls um Nachwuchs für die heimische Landwirtschaft werben.

„Es ist für Betriebe zunehmend schwieriger, geeignete Jugendliche für Ausbildungsstellen zu finden“, betonte Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger erst kürzlich. So sei die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge für die grünen Berufe von 412 im Jahr 2016 auf 363 im Jahr 2017 gesunken. Thomas Domin, Landwirt aus dem Senftenberger Ortsteil Peickwitz bestätigt den Trend: „Früher hatten wir zahlreiche Bewerber, heute sind es nur noch wenige.“ Doch bisher gelang es immer, den Ausbildungsplatz auf seinem Hof zu besetzen.

Landwirtschaftliche Betriebe müssen zunehmend um Nachwuchs werben und die Brandenburger Landpartie ist eine gute Gelegenheit, junge Leute für das Landleben zu begeistern. Bei Thomas Domin in der Lausitz können sie die ganze Bandbreite eines modernen bäuerlichen Familienbetriebs erleben. Er betreibt Ackerbau, hält Mutterkühe und Schweine. Die Tiere werden auf dem Hof geschlachtet und im Hofladen direkt vermarktet. Dazu heizt eine Biogasanlage Haus und Hof. Mehr als 1.000 Besucher erwartet Domin zu seinem Hoffest am 9. und 10. Juni – und die können sich nicht nur informieren, sondern sollen auch ihren Spaß haben. So gibt es Livemusik im Festzelt, Kremserfahrten und Spiele für Kinder. Mit Dutzenden von Oldtimern rollen die Peickwitzer Traktorenfreunde zum Fest an.

Zwei angehende Landwirte und eine Auszubildende zur Bürokauffrau von der Agrargenossenschaft Höhe im Kreis Märkisch-Oderland wollen bei jungen Besuchern der Landpartie um Nachwuchs werben. Auch der Großbetrieb mit mehr als 2.000 Hektar Ackerland und über 500 Milchkühen spürt die Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt. „Die Situation ist schwieriger geworden“, bestätigt Vorstand Regina Helbig. Deshalb nimmt der Betrieb an Ausbildungsmessen teil, informiert an Schulen, bietet Praktika und Ferienjobs für junge Leute an. Eine moderne Website zeigt, dass das Unternehmen mit der Zeit geht. Für das Engagement in der Ausbildung wurde der Betrieb kürzlich vom Brandenburger Agrarminister ausgezeichnet. Seit die Agrargenossenschaft 2016 ihre Milchtankstelle auf dem Hof eröffnet habe, sei der Kontakt zum Verbraucher noch wichtiger geworden, meint Regina Helbig Nach einem „Tag der offenen Tür“ ist man in diesem Jahr erstmals bei der Landpartie dabei. Besucher haben am 9. Juni Gelegenheit, die Ställe zu besichtigen, sich die Landtechnik anzuschauen und auf einem Trecker mitzufahren. Dazu gibt es Preise beim Melkwettbewerb zu gewinnen.

Auch die Produktivgesellschaft Dannenberg ist erstmals bei der Landpartie dabei. Der Mischbetrieb bei Bad Freienwalde mit 700 Hektar Fläche, Milchkühen, Milchtankstelle und Hofladen stellt gerade auf biologisch-dynamischen Landbau um. Skadi Petermann hat ihre Ausbildung auf dem elterlichen Hof gemacht. In zahlreichen Fotos und Videos auf Instagram zeigt sie ihren Alltag. Zur Landpartie können ihre zahlreichen Follower das Hofleben live erleben, dürfen bei der Fütterung im Kälberdorf dabei sein oder per Kremser auf die Felder fahren. Es gibt ein Showprogramm und Spiele für Kinder, dazu Frisches vom Hof auf dem Grill, in der Milchtankstelle und im Hofladen. Skadi wird an den beiden Tagen Fragen beantworten – und sicher häufig in eine Kamera blicken.

Mehr als 240 ländliche Betriebe und Einrichtungen haben zur 24. Brandenburger Landpartie am 9. und 10. Juni ihre Tore für Besucher geöffnet Das Programm ist beim Verband pro agro kostenlos erhältlich und im Internet zu finden unter www.brandenburger-landpartie.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

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Der erste Schritt zum Hofdiplom; Viel Neues vom Lande zur 24. Brandenburger Landpartie

Schönwalde-Glien – Hunderte Betriebe und ländliche Initiativen präsentieren sich jedes Jahr beim größten Fest im ländlichen Brandenburg. Dass die Brandenburger Landpartie nach 24 Jahren nichts von ihrer Attraktivität verloren hat, liegt auch daran, dass immer wieder neue Betriebe mitmachen. Besucher haben am zweiten Juni-Wochenende die Gelegenheit, viel Neues vom Lande kennenzulernen.

Zu den Bauernhöfen, die am 9. und 10. Juni erstmals ihre Tore für Besucher öffnen, gehört die Weidelandfarm in Rieben (Fläming). Doreen und Ralf Engelhardt möchten sich als Direktvermarkter von Rindfleisch bekannter machen und laden zu einem Anti-Stress-Wochenende in den Naturpark Nuthe-Nieplitz ein. Ihre 200 Mutterkühe leben dort mit dem Nachwuchs ganzjährig auf riesigen Weideflächen. Seit das Paar 2011 den Betrieb übernommen hat, überlegt es, wie es den Tieren nach einem entspannten Leben auch das Ende erleichtern kann. Der Maschinenbauer Ralf Engelhard tüftelte an einer mobilen Anlage, in der Tiere im Fressstand auf der Weide fixiert, betäubt und dann getötet werden. Das erspart ihnen unnötigen Stress und Schmerzen und soll sich auch positiv auf die Qualität des Fleisches auswirken.

Als einer der ersten im Lande darf Engelhardt nun auf der Weide schlachten. Das Interesse an dem Fleisch sei groß, meint er. Nicht nur aus Berlin und Potsdam, sondern auch aus der Nachbarschaft kommen viele Kunden, die bereit sind, den höheren Preis für das aufwendige Verfahren zu zahlen. Wie gut Fleisch und Wurst der Weiderinder schmecken, können die Besucher zur Landpartie erleben. Der Spaß soll an dem Wochenende nicht zu kurz kommen. So können jüngere Gäste mit Kettcars das große Hofgelände erkunden, ältere bei Parcoursfahrten mit dem Rasentrecker ihre Geschicklichkeit beweisen. Bei einer Tour mit dem Pferdekremser erleben die Besucher, wie entspannt es auf den Weiden zugeht und können die Natur rund um den Riebener See genießen.

Auch die Braunsberger Höfe bei Rheinsberg beteiligen sich erstmals an der Landpartie. Monique Haegele hat vor fünf Jahren mit ihrem Mann den Bauernhof übernommen und will dieses Jubiläum am 9. Juni gemeinsam mit vielen Besuchern feiern. Die Biologin hat im Ruppiner Seenland ein Refugium für alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen geschaffen. Hühner, Schweine und Schafe wachsen dort artgerecht und mit viel Auslauf auf. Sie teilt die Idylle mit den Gästen ihres Urlaubs-Bauernhofs. Kinder und Erwachsene dürfen ihr beim Füttern oder Misten helfen und können am Ende der Ferien ihr Hofdiplom erwerben. Ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Einmal Bauer sein“ zeichnet sie als echte Profis aus.

Zur Landpartie hofft Monique Haegele auf viele junge Besucher, die mit ihren Eltern oder Großeltern nach Braunsberg kommen. Die Kinder dürfen nicht nur auf den Ponys reiten, die Ziegen streicheln oder eine Runde auf dem Trecker mitfahren, sondern können auch mit Naturmaterialien wie Wolle und Seife basteln. Bei Rundgängen zeigt die studierte Biologin ihre kleinbäuerliche Landwirtschaft. Wer danach Lust auf das Landleben bekommt, kann schon mal einen Blick in die Ferienwohnungen werfen. Produzenten aus der Region hat Monique Haegele zu einem kleinen Markt eingeladen. Im Hofladen gibt es neben Wurst und Fleisch von den Tieren des Hofs auch Liköre und Aufstriche aus eigenen Früchten sowie Brot aus dem Holzbackofen. Kulinarische Köstlichkeiten kreiert Slow-Food-Koch Frank Buthmann.

Zahlreiche Neulinge sind bei der 24. Landpartie mit dabei. So lockt Henrike Garcke mit einem Reit- und Springturnier, einem Showprogramm und einer Einführung in die Western-Reitweise auf ihre Triple-D-Ranch bei Wiesenburg im Fläming. In einer alten Papierfabrik bei Neustadt (Dosse) lässt die Imkerei „Blütenmeer“ Besucher am Landpartie-Sonntag von den vielen Sorten Bio-Honig naschen, die sie im Naturpark Westhavelland herstellt. Eine kleine Bombenwerkstatt betreiben Marion und Peter Todt auf ihrem Bauernhof „Grünes Huhn“. Wie ihre handgefertigten Saatbomben aus Erde, Ton und Samen wirken, erfährt man beim Hoffest in Gorgast (Seenland Oder-Spree), auf dem auch andere Spezialitäten aus dem Oderbruch angeboten werden. Dass moderner Pflanzenschutz heute die Bedürfnisse der Umwelt mit berücksichtigt, zeigt ein Projekt der Agro-Farm in Nauen (Havelland). Altes Brauchtum und regionale Spezialitäten wie Plinse warten auf Besucher der Fachwerkscheune in Neupetershain im Spreewald. Das komplette Programm der Brandenburger Landpartie ist beim Verband pro agro kostenlos erhältlich und im Internet zu finden unter www.brandenburger-landpartie.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

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