Verbraucher, Absatzpartner und ein Ziel – pro agro zieht Fazit zur Grünen Woche 2026

Berlin/Schönwalde-Glien – Marketingpreise, Kochstudio, Landtourismus- und Pferdelandwerbung sowie jede Menge Arbeit im Hintergrund für die Vertiefung der Beziehungen zwischen Produzenten und Absatzpartner.

Mit einem eigenen Stand in der Brandenburg-Halle zu den Themen des Land- und Naturtourismus, Ausflugsplanung; Hofläden und Einkaufen beim Bauern sowie erstmals mit einem eigenen Stand zum Thema Pferdeland Brandenburg in der Tierhalle 25 bewarb der Agrarmarketingverband pro agro das Land Brandenburg als touristisches Ziel für Ausflüge und Urlaub im ländlichen Raum. Darüber hinaus präsentierten sich im Kochstudio 27 Gasthäuser aus allen Regionen Brandenburgs als Teil der regionalen Infrastruktur sowie als Partner der Landwirtschaft und Produzenten und warben mit ihren ausgewählten Gerichten für das Kochen mit regionalen Produkten und für den Besuch ihrer Gasthäuser.

„Ohne den Zuspruch der Menschen der Region Brandenburg-Berlin geht in Sachen Regionalität nicht viel, ja, eigentlich nichts. Der Zuspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher ist wichtig und eine Messe wie die Grüne Woche ist hierfür eine der wichtigsten Plattformen im Jahr, um – quasi vor der Haustüre Brandenburgs – für die Produkte und Angebote vor den Toren Berlins zu werben.“ merkt der Geschäftsführer des Verbandes pro agro, Kai Rückewold, zum Thema an.

Dennoch war die Endkundenansprache auch in diesem Jahr für den Verband pro agro und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur die Spitze des berühmten Eisberges. Nicht minder wichtig und deutlich umfangreicher war die hinter den Kulissen betriebene Arbeit an den Grundlagen dafür, daß Endverbraucherinnen und Endverbraucher nicht nur im Hofladen, sondern auch beim alltäglichen Einkauf oder im Restaurant regionale Angebote vorfinden und annehmen können.

Der Handel und die Produzenten
In den vergangenen Messetagen stand insbesondere die intensive Kontaktanbahnung und -pflege zum Lebensmitteleinzelhandel oder der Gastronomie auf dem pro agro-Programm. Bereits eineinhalb Stunden vor dem offiziellen Messebeginn wurden von Dienstag bis Donnerstag Kaufleute und Einkäufer von Edeka, Rewe und der Gastronomie mit ausgewählten Produzenten aus Brandenburg zusammengeführt, um über die neuesten Produkte, Aktionen und Liefermöglichkeiten informiert zu werden. pro agro übernimmt hier als Kenner der Branche die Funktion der Schnittstelle zwischen Produzenten und Absatzpartnern und führt beide Seiten zueinander. Für den gesamten Zeitraum der Messe wurden 12 Rundgänge mit über 650 Fachbesuchern durchgeführt.

Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Verband pro agro erklärt mit Blick auf die Produzenten „Auch die diesjährige Grüne Woche hat gezeigt, daß es an leistungsstarken Produzenten, guten Ideen und starken Verbindungen im Land nicht mangelt. Der persönliche Austausch macht oft den Unterschied. Hierdurch entstehen Produktideen und Kooperationen zwischen Produzenten, die ein Jahr später Marketingpreise hervorbringen können. Durch den persönlichen Austausch die Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Handel in der Region auszubauen, war auch die Idee hinter den geführten Rundgängen mit Handel und Gastronomie.  Auch der fachliche Austausch bei diversen Netzwerktreffen direkt in der Brandenburg-Halle hat gezeigt, daß man sich als Einheit versteht.“

Der Tourismus
Produkt und Herkunft sind für regionale Produkte eine untrennbare Verbindung. So spielen immer auch die Regionen, aus denen regionale Produkte stammen, eine wichtige Rolle auf der Grünen Woche und geben den vorgestellten Produkten zusätzliche Identität. Auch die Tourismusbranche wartet seit Jahren mit immer wieder neuen Angeboten auf. So greifen auch die ersten drei Plätze und weitere Einreichungen des pro agro-Marketingpreises in der Kategorie Landtourismus den Trend zu nachhaltigem Tourismus mit ganzheitlichen Angeboten auf und belegen, daß auch eine Urlaubsregion, die auf eher klassische Attribute wie Ruhe, Erholung und Aktivitäten in der Natur setzt, auf die Bedürfnisse der Zeit und des Marktes reagieren kann ohne sich dabei in Widersprüche zu begeben.

Auch der gute Absatz der neuesten Publikation des Verbandes pro agro zu Wohnmobilstellplätzen auf Bauernhöfen und Landurlaubsbetrieben zeigt, daß die Angebote der Betriebe die Marktbedürfnisse bedienen.

Branchengespräche
Große Herausforderungen für die Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft liegen aber weiterhin in den politischen Rahmenbedingungen. Diese konnten auf der Grünen Woche am Rande politischen Vertretern gegenüber thematisiert werden und stellen auch für den Verband pro agro für die weitere Arbeit einen wichtigen Punkt im Aufgabenheft dar. So gab es Branchentreffen der Fleischer und der Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und auch das neu geschaffene Format des Abends der Ernährungswirtschaft trug zum Austausch zwischen Entscheidern in Politik und Wirtschaft bei.

Fazit:
Die vermittelnde Arbeit zwischen Produzenten und Absatzpartnern wurde auch in diesem Jahr mit großem Engagement auf Seiten aller Beteiligten fortgeführt. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern wurde ein breites Spektrum Brandenburger Produkte und Angebote aus dem ländlichen Raum präsentiert und so zum bewußten Griff zur regionalen Alternative im Regal geworben.

Der Verband pro agro möchte sich an dieser Stelle bei allen Produzenten, den teilnehmenden Absatzpartnern und den engagierten Vertretern der Politik für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorfeld und auf der Grünen Woche bedanken und verbindet damit die Hoffnung, auf diese Wiese dazu beigetragen zu haben, auch für die Zukunft den Weg zu mehr regionaler Versorgung der Hauptstadtregion wieder etwas stärker geebnet zu haben.

weiterführende Links:

www.landurlaub-brandenburg.de
www.brandenburger-landpartie.de
www.pferdeland-brandenburg.de
www.proagro.de

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

„Brandenburger Star“ – Ehrenpreis der Brandenburger Ernährungswirtschaft erstmals vergeben.

Berlin/Schönwalde-Glien – Am Mittwochabend wurde im Rahmen des ersten Abends der Ernährungswirtschaft in der Brandenburg-Halle auf der Grünen Woche erstmals der „Brandenburger Star“, der Ehrenpreis der Brandenburger Ernährungswirtschaft vergeben.

Vor 150 geladenen Gästen aus Ernährungswirtschaft, Handel und Politiknahm an diesem „Abend der Brandenburger Ernährungswirtschaft“ mit Lothar Parnitzke, Eigentümer und Geschäftsführer der Kunella Feinkost GmbH aus Cottbus ein Pionier und Protagonist der Brandenburger Unternehmerlandschaft für sein Jahrzehnte langes, beständiges und erfolgreiches unternehmerisches Wirken den Ehrenpreis „Brandenburger Star 2026“ entgegen.

Der Preis wurde gemeinsam vom Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft und dem Agrarmarketingverband pro agro, als Branchenverband der Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen. Zukünftig soll mit dem „Brandenburger Star“ jedes Jahr zur Grünen Woche eine verdiente Persönlichkeit der Brandenburger Ernährungswirtschaft ausgezeichnet und geehrt werden.  

Dorothee Berger, Vorstandsvorsitzende des Verbandes pro agro zum Preis: „Wie kaum eine andere Branche ist die Brandenburger Ernährungswirtschaft in besonderer Weise mit Land und Leuten verbunden. In den Unternehmen und Betrieben arbeiten Menschen mit Herzblut, Leidenschaft, Tatkraft und klaren Visionen und Zielen für ihr Unternehmen, prägen auf diese Weise auch ihre Region oder gleich das ganze Land und werden zu Leuchttürmen und Vorbildern einer ganzen Branche. Diese Menschen etwas stärker in den verdienten Fokus der Öffentlichkeit zu stellen ist auch Anliegen des neuen Ehrenpreises der Brandenburger Ernährungswirtschaft der den Namen „Brandenburger Star“ trägt.“

Zum Preisträger
Lothar Parnitzke startete 1963 im Rahmen einer Schülertätigkeit seine Karriere im Unternehmen. 1965 begann er seine Ausbildung im Werk und ergriff 1991 die Chance das Unternehmen in der Wendezeit zu übernehmen und zum Erfolg zu führen. Im Jahr 2025 konnte der Macher in Sachen Mayonnaisen, Saucen und Ölen 60 Jahre „Leben für Kunella“ feiern.

Was sich hier trocken in einem Absatz mit vier Jahreszahlen zusammenfassen läßt, steht für ein Arbeits- und Unternehmerleben, in welchem es auch immer um den Mut und die Fähigkeit für die richtigen Entscheidungen zu den richtigen Zeitpunkten ging und geht und welches auch für Beharrlichkeit und den unerschütterlichen Glauben ans Unternehmen, den Unternehmensstandort und die Qualität der Produkte steht. Zu den besonderen Verdiensten Lothar Parnitzes gehört, das 1894 gegründete Unternehmen Kunella, welches in der DDR zunächst Gebr. Kunert hieß und seit der Verstaatlichung 1972 den Namen VEB Feinkost tragen mußte, nicht aufzugeben, sondern seinen Hut in den Ring zu werfen, Kapital zu besorgen und das Unternehmen 1991 zu übernehmen, in die Privat- und Marktwirtschaft zu überführen und von nun an nicht mehr nur angestellter Geschäftsführer zu sein, sondern als Eigentümer und Geschäftsführer unter dem alten Namen „Kunella“ das Unternehmen fortbestehen zu lassen. Eine Lebensentscheidung, die sich heute sicher einfacher erzählen läßt, als sie damals für Lothar Parnitzke tatsächlich gewesen sein dürfte.

pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold ergänzt zum Preisträger „Lothar Parnitzke zählt mit seiner Kunella Feinkost GmbH auch zu den frühen Mitgliedern des 1992 gegründeten Agrarmarketingverbands pro agro. Als Urgestein der Brandenburger Ernährungswirtschaft, der vermutlich alle möglichen und unmöglichen Phasen einer Unternehmerschaft meistern mußte und meisterte, sind seine Erfahrungen gerade für die jüngeren Unternehmerinnen und Unternehmer im Netzwerk der Brandenburger Ernährungswirtschaft von unschätzbarem Wert.“

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land- und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de

Der Verband pro agro vertritt circa 430 Mitgliedsunternehmen der lebensmittelproduzierenden Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Natur- und Landtourismus und nutzt die Grüne Woche, um mit vielfältigen Aktionen regionale Produkte auf den Teller oder ins Handelsregal und somit an Frau und Mann zu bringen sowie für Ausflüge und Urlaub auf dem Lande zu werben.

Bildmaterial zur Preisverleihung

pro agro - Marketingpreisbroschuere 2026 Titel

pro agro – Marketingpreisgewinner 2026 ausgezeichnet

Paaren Glien / Berlin – Der Eröffnungstag der Grünen Woche stand traditionsgemäß im Zeichen des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro und der Auszeichnung der pro agro-Marketingpreisgewinner 2026. Die Auszeichnungen wurden von der Brandenburger Ernährungswirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, der Vorsitzenden des Verbandes pro agro Dorothee Berger und dem pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold überreicht.

Vergeben wurden die Preise in den drei Hauptkategorien Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Alle Bewerbungen wurden von einer Fachjury aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Tourismus, Lebensmitteleinzelhandel, Medien und Wissenschaft unter Leitung des Verbandes pro agro begutachtet, bewertet und daraufhin die Preisträger in den Kategorien gekürt. Insgesamt erreichten den Verband 56 Bewerbungen; 25 in der Kategorie Direktvermarktung, 14 aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft und 17 für den Land- und Naturtourismus.

Zusätzlich wählte EDEKA, als einer der starken Partner für die Vermarktung regionaler Produkte im Einzelhandel Brandenburg-Berlins, aus den Bewerbern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung den Preisträger für den EDEKA-Regionalpreis 2026. Darüber hinaus wurde eine Brandenburger Unternehmerfamilie mit einem Sonderpreis in der Kategorie Land- und Naturtourismus für ihr jahrelanges, herausragendes Engagement geehrt. Eine Auflistung aller Gewinner und entsprechende Erläuterungen weiter unten in dieser Presseinformation.

Ministerin Hanka Mittelstädt erklärte: „Veganer Baumkuchen aus Cottbus, Bio-Aufbackbrötchen aus Wustermark, ein Sanddorn-Joghurt-Eis aus dem Nuthe Urstromtal, Sülze-in Weinaspik aus Golßen: an kreativen Energien mangelt es den Brandenburger Lebensmittelproduzenten nicht. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher der Grünen Woche einmal wieder neu entdecken, wie Brandenburg schmeckt. Die eingereichten Arbeiten zum Marketingpreis zeigen einmal mehr, welch unglaubliche Vielfalt in der Branche steckt. Das gilt übrigens auch für viele touristische Angebote, von denen heute einige ausgezeichnet wurden, wie den Forschungspfad „LassWissen“ – Natur erleben, Wissen teilen vom Föderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e.V. oder die Verbindung von Landurlaub und Kreislaufwirtschaft auf dem Behringhof in Höhenland. All das sind Initiativen und Projekte, die Mut machen für die Zukunft von Ernährungswirtschaft und Tourismus auf dem Lande.“

Die Produktideen und Vermarktungskonzepte aller Wettbewerbsteilnehmer des pro agro-Marketingpreises 2026 werden in der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen vorgestellt.

Die Broschüre gibt es nach der Preisverleihung vor Ort über den gesamten Messezeitraum am pro agro-Stand sowie an der Schauvitrine zum Wettbewerb in der Brandenburghalle und als Flipbook auf den Seiten des Verbandes pro agro.

Der pro agro-Marketingpreis, den der Verband bereits seit 2000 jedes Jahr im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin verleiht, zählt zu einer der begehrtesten Auszeichnungen in der regionalen Ernährungs- und Tourismus-Branche. Die zentrale Botschaft lautet: Brandenburg ist Kreativität, ist Innovation und nah am Puls der Zeit.

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land- und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de

Aktuelle Bilder der Preisverleihung sowie die Marketingpreisbroschüre finden Sie im Laufe des Nachmittags hier

Weitere Informationen zum Marketingpreis 2026 und den Wettbewerben der Vorjahre erhalten Sie hier.

Das Flipbook der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen finden Sie hier.

Preisträger – pro agro-Marketingpreis 2026

Direktvermarktung – 1. Platz

„Niederlausitzer Apfelstollen“ – typisch Brandenburg

Auch beim Weihnachtsgebäck schlechthin kann Regionalität genussvoll werden. Warum Rosinen aus fernen Ländern, wenn knackige Brandenburger Äpfel für den gleichen Kick sorgen? So entstand der „Niederlausitzer Apfelstollen“ – typisch Brandenburg. Dafür wurden auch traditionelle Pfade verlassen: Weizenvollkornsauerteig aus Rotweizen (Urgetreide) sorgt für einen lockeren Teig, der mit weniger Hefe auskommt und dem süßen Gebäck eine feine Säure verleiht. Gemahlener Waldstaudenroggen, ebenfalls aus regionalem Anbau vom Fläminger Genussland, beschert eine nussige, leicht herbe Note. Fruchtig und brandenburgisch-international wird es mit Äpfeln eigener Ernte, die ein Bad in Calvados nehmen – eine Reminiszenz an deutsch-französische Familiengeschichte. Nach dem Backen wird der Stollen mit Vanillezucker von Havelicious aus Falkensee gezuckert, mit Calvados übergossen und flambiert – für extra Crunch und Geschmack. Erstmals wurde der „Niederlausitzer Apfelstollen“ 2025 beim 1. Brandenburger Brotmarkt im Rahmen des 30. Apfeltages im Pomologischen Garten Döllingen präsentiert. Begeistert von der Arbeit des Kerngehäuse e. V. und dem gigantischen Apfelaufkommen im Garten entstand eine neue Kooperation: Der Apfelstollen unterstützt den Verein beim Erhalt regionaler Streuobstwiesen – ein Euro je verkauftem Stollen geht als Spende an den Verein.

Bäckerei Dorn – Torgauer Str. 14, 04924 Wahrenbrück
Geschäftsführer: Stefan Dorn
Telefon: 035341 94436
dorn-wahrenbruec<at>t-online.de
facebook: bäckerei-dorn-wahrenbrück

Argumente aus der Begründung: Die Vielzahl der verwendeten Regionalen Rohstoffe und die eingegangenen Partnerschaften für Produktion und Vermarktung. Überzeugender Geschmack und ein Marketingkonzept, welches die hervorragende Zusammenarbeit in der Elbe-Elsterregion widerspiegelt.


Direktvermarktung – 2. Platz         

Veganer Baumkuchen – Waldkuchen aus Cottbus

Mit dem Waldkuchen präsentiert die Baumkuchen-Manufaktur Groch & Erben eine echte Premiere: Der erste vegane Baumkuchen, der nach traditioneller Handwerkskunst auf der Walze gebacken wird. Frei von Ei und Butter, aber reich an Geschmack, verbindet er regionale Backtradition mit moderner Ernährungskultur. Das vegane Sortiment umfasst Mini-Baumkuchen mit belgischer Zartbitterschokolade oder Fondantglasur, Baumkuchenspitzen, -kekse und -pralinen – handgefertigt, frisch und ohne Konservierungsstoffe. So wird ein Kultgebäck für eine wachsende Zielgruppe neu interpretiert. Über den Onlineshop, im Werksverkauf sowie bei regionalen Händlern und ausgewählten Feinkostgeschäften sind die veganen Baumkuchenvariationen erhältlich. Die Marke Groch & Erben steht für Qualität „Made in Brandenburg“ und zeigt, wie sich regionale Wurzeln und Innovation harmonisch verbinden.

GROCH & ERBEN GmbH -Mühlenstr. 45, 03046 Cottbus
Geschäftsführer: Sören Hajak
Telefon: 0355 2892273
kontakt<at>grochunderben.de
grochunderben.de

Argumente aus der Begründung: Die Jury überzeugte das für ein so kleines Unternehmen bemerkenswerte, tolle, ganzheitliche Marketing-Konzept. Hinzu kommt der Geschmack und die Sortenvielfalt.


Direktvermarktung – 3. Platz         

„Spreewälder „Gurkenkäse“ – Regionalität neu kombiniert

Dort, wo die Tradition des Spreewaldes auf das robuste Tiroler Grauvieh trifft, befindet sich die Spreewald-Alm. Sie und ihre Hofkäserei stehen für handwerkliche Fertigung und höchste Qualität ihrer Milchprodukte. Frische Milch, Käsespezialitäten, cremiger Quark und Joghurt werden hier mit Leidenschaft und Sorgfalt hergestellt – ausschließlich aus der Milch der eigenen, ökologisch gehaltenen Kühe des Tiroler Grauviehs. Die Produkte sind im Hofladen, auf Wochenmärkten und über einen Verkaufsautomaten vor den Toren Berlins erhältlich. Auch ein Foodtruck bringt den Geschmack des Spreewaldes zu Feiern, Veranstaltungen und Jubiläen – mit regionalen Leckereien und viel Sinn für authentischen Genuss. Traditionell reicht die Spreewald- Alm zu allen Speisen Spreewälder Gewürzgurken, die direkt von Rabe Spreewälder Konserven bezogen werden. So entstand die Idee, den hofeigenen Käse aus der im Spreewald gewonnenen Milch des Tiroler Grauviehs mit den berühmten Spreewälder Gurken zu kombinieren. Das Ergebnis ist der Spreewälder „Gurkenkäse“ – eine einzigartige Verbindung von mild-würzigem Hofkäse und dem unverwechselbaren Aroma der Spreewälder Gurke. So wird der Spreewald geschmacklich noch erkennbarer und auf besondere Weise in die Produkte der Spreewald-Alm integriert.

Drehnower Hofkäserei UG – Nordweg 3 03185 Drehnow

Geschäftsführer: Jan Kutzbach & Marcel Schallmea
Telefon: 0152 53676191
info<at>spreewaldalm.de
spreewaldalm.de

Argumente aus der Begründung: Gründe für die Jury waren die unternehmerische Kooperation in der Region, das Marketingkonzept sowie der Geschmack.

Ernährungswirtschaft – 1. Platz     

„hellWACH“ – Energy neu gedacht! by Gläserne Bio-Molkerei

Die Gläserne Molkerei steht für echten Bio-Genuss aus Nord- und Ostdeutschland – transparent, regional und mit Haltung. Mit „hellWACH“ bringt sie nun den ersten funktionalen Bio-Drink auf den Markt, der Natürlichkeit, Energie und Nachhaltigkeit verbindet. Die Basis bilden Permeat und Buttermilch aus eigener Herstellung, verfeinert mit echten Früchten, natürlichem Milch- und Rübenzucker, lebenden Milchsäurekulturen sowie 33 mg Koffein pro 100 ml. So entsteht ein fruchtig-erfrischender Wachmacher – ganz ohne künstliche Zusätze. Die in Münchehofe (Brandenburg) produzierte Buttermilch fließt in die Herstellung von „hellWACH“ in Dechow (Mecklenburg-Vorpommern) ein. Das Produktmanagement und Marketingkonzept kommen ebenfalls aus Münchehofe. Damit steht „hellWACH“ für regionale Wertschöpfung, volle Verwertung der Milch und kurze Wege. Verpackt im frechen 230 ml To-go-Becher, verbindet der Drink Lifestyle, Funktion und Bio-Qualität – ehrlich anders, ehrlich gut. Mit „hellWACH“ schafft die Gläserne Molkerei eine neue Kategorie zwischen Coffee-to-go und Energy-Drink – für alle, die natürlich wach sein wollen. Ein Produkt mit Haltung, Herkunft und Herz für Nordostdeutschland.

Gläserne Molkerei GmbH – Molkereistraße 1, 15748 Münchehofe
Geschäftsführer: Rüdiger Fricke
Telefon: 033760 20770
info<at>glaeserne-molkerei.de
glaeserne-molkerei.de

Argumente aus der Begründung: Die Jury schätzte die Innovationskraft der Gläsern Molkerei mit „hellWACH“ eine gänzlich neue Produktkategorie zwischen Coffee-to-go und Energy-Drink geschaffen zu haben – für alle, die natürlich wach sein wollen. Verpackt im frechen to-go-Becher, geschmacklich voll überzeugend und mit einem umfangreichen Marketingkonzept dahinter, ergab dies den 1. Platz

Ernährungswirtschaft – 2. Platz     

Knackfrisch genießen – Bio-Aufbackbrötchen aus Brandenburg

Die Bio-Aufbackbrötchen „Knackfrische“ und „Dinkelsaat-Krüstchen“ überzeugen durch hervorragenden Geschmack und lange Haltbarkeit. Mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum von 25 Tagen und mehr bieten sie eine praktische Lösung für alle, die sich frische, hochwertige Brötchen nach Hause holen möchten, ohne täglich zum Bäcker zu gehen. Besonders im Bio-Markt ist die Verfügbarkeit von haltbaren Aufbackbrötchen in dieser Qualität bisher sehr begrenzt – eine Lücke, die diese Produkte schließen. Hergestellt in Brandenburg, setzt das Bio-BackHaus auf regionales Handwerk und kurze Transportwege. Das Mehl stammt überwiegend aus der Mühle Wolter in Wustermark, die das Qualitätsversprechen des Unternehmens teilt. Die Zutaten kommen von regionalen Höfen und Mühlen, die ausschließlich ökologische Bioland-Erzeugnisse liefern. So wird nicht nur Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch die regionale Wirtschaft gestärkt. Für Genießerinnen und Genießer, die es am Wochenende gern etwas ruhiger angehen, bieten die Aufbackbrötchen eine ideale Lösung: einfach zu Hause aufbacken und in gewohnter Bio-Qualität genießen.

BioBackHaus Leib GmbH  – Leipziger Straße 2, 14461 Wustermark
Geschäftsführer/in: Hans Leib, Jochen Delaunay, Karsten Freudenreich, Katja Schwab
Telefon: 0173 6009542
delaunay<at>das-biobackhaus.de
das-biobackhaus.de

Argumente aus der Begründung: Insbesondere die Tatsache, daß es sich bei diesem Produkt um die erste regionale Alternative von Aufbackbrötchen für das Supermarktregal handelt und dies auch noch mit regionalen Zutaten und in Bio-Qualität war auschlaggebend für die hohe Bewertung der Jury. Das dazugehörige Marketingkonzept überzeugte ebenso.

Ernährungswirtschaft – 3. Platz     

Zwei Frauen, eine Region, ein Eis – Sanddorn trifft Joghurt

Aus der Idee, die Region schmeckbar zu machen, entstand eine besondere Kreation: ein Eis, das Geschichten erzählt – von Hof, Feld und Manufaktur bis hin zum Löffel der Genießerinnen und Genießer. Das Sanddorn-Joghurt-Eis vereint handwerklich hergestelltes Joghurteis aus frischer Jersey-Milch mit aromatischem Sanddorn aus Werder (Havel). In der Eismanufaktur bei Luckenwalde entsteht so eine regionale Spezialität, die für Transparenz, kurze Wege und die Zusammenarbeit mit Brandenburger Erzeugern steht. Jeder Rohstoff wird mit Sorgfalt ausgewählt – direkt von den Produzenten. So werden die Vanilleschoten von einem Familienbetrieb aus Madagaskar bezogen. Der leuchtend orangefarbene

Sanddorn stammt aus dem Sanddorngarten von Dorothee Berger in Werder (Havel). Der Joghurt wird in der Manufaktur aus frischer Jersey-Milch eines nahegelegenen Hofes selbst hergestellt. Dieses Eis steht für weibliches Unternehmertum, regionale Zusammenarbeit und transparente Herkunft. Es macht den Geschmack Brandenburgs erlebbar, zeigt die Gesichter hinter den Produkten – und erinnert daran, wie wertvoll unsere regionalen Betriebe für die Heimat sind.

Urstrom Jerseys – Kummersdorfer Weg 3, 14947 Nuthe Urstromtal
Geschäftsführerin: Loreen Herrmann
Telefon: 0173 4094194
urstrom.jerseys<at>gmail.com
urstrom-jerseys.de

Argumente aus der Begründung: Neben dem Geschmack gefiel der Jury die Kooperation zweier Brandenburger Unternehmerinnen und die Idee hinter dem Konzept, über ein handwerklich hergestelltes Produkt aus in Brandenburg gewonnener Milch von Jersey-Kühen aus eigener Haltung und Brandenburger Sanddorn das Land „schmeckbar“ zu machen.


Land- und Naturtourismus – 1. Platz       

„Caravanserei“ – Nachhaltiges Urlaubsresort in Oberhavel

Mit der „Caravanserei“ entstand in Schmachtenhagen bei Oranienburg ein außergewöhnliches Urlaubsresort, das Natur, Komfort und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Auf dem rund 80.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Oberhavel Bauernmarktes wurde ein Ort geschaffen, der gleichermaßen Rückzugsraum und Erlebnisort ist. Herzstück des Resorts sind fünf miteinander verknüpfte Bereiche: das Tiny House-Hotel mit 30 individuell gestalteten Minihäusern, der Tiny Spa mit Sauna und Naturschwimmteich, die Tiny Eventlodge für Feiern und Tagungen, das Restaurant mit regional-saisonaler Küche aus dem eigenen Küchengarten sowie 150 Stellplätze für Wohnmobile und Caravans. Besonders hervorzuheben ist die eigene Biogasanlage, die das gesamte Resort mit Strom und Wärme versorgt und so Energieautarkie ermöglicht. Damit wird nachhaltiges Wirtschaften unmittelbar erfahrbar. Die „Caravanserei“ schließt eine touristische Lücke im Raum Oberhavel und spricht sowohl Aktivurlauber als auch Erholungssuchende an. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Produzenten spiegelt das Konzept die Werte Brandenburgs wider – naturverbunden, ressourcenschonend und gastfreundlich.

CARAVANSEREI Resort Oberhavel – Bauernmarktchaussee 10, 16515 Oranienburg OT Schmachtenhagen
Geschäftsführer/in: Ilona Plass, Oliver Wandel
Telefon: 03301 522790
info<at>caravanserei.de
caravanserei.de

Argumente aus der Begründung: Die Jury überzeugte das Konzept dieses außergewöhnlichen Urlaubsresorts, das Natur, Komfort und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Die Caravanserei schließt mit ihren 30 Tiny Houses, Tiny Spa oder Tiny Eventlodge eine touristische Lücke im Raum Oberhavel und spricht sowohl Aktivurlauber als auch Erholungssuchende an.

Land- und Naturtourismus – 2. Platz       

Behringhof – Artenvielfalt erleben, Klimaschutz begreifen

Auf dem Biobauernhof Behringhof in der Märkischen Schweiz wird Familienurlaub jetzt durch den Klima- und Biodiversitätslehrpfad bereichert. Hier wird Landurlaub zum Lernurlaub. Gäste erleben die 30-jährige Leidenschaft von Ralf Behring und seiner Familie hautnah. Das Konzept ist einzigartig: Statt Theorie wird gelebte Kreislaufwirtschaft gezeigt. Besucherinnen und Besucher entdecken Gründächer, die mit der Wolle der hofeigenen Schafe gedämmt wurden, und sehen, wie eine Pflanzenkläranlage das Wasser in bester Qualität nach Brandenburg zurückführt. Auf ehemaligen Ackerflächen wachsen inzwischen über 130.000 neu gepflanzte Bäume – ein Meilenstein privater Aufforstung, der rund 75 Vogelarten Lebensraum bietet. Die enge Kooperation mit dem NABU Oberbarnim und der HNE Eberswalde sichert wissenschaftliche Begleitung und Wissenstransfer. Der Behringhof gilt als Vorzeigebetrieb, der Familien und Fachbesuchern Mut macht. Er zeigt, dass Engagement für Klima und Artenvielfalt die schönste und ehrlichste Form des Landurlaubs in Brandenburg ist.

Behringhof – Berliner Str. 23b, 16259 Höhenland
Geschäftsführer: Ralf Behring
Telefon: 0162 5982205
info<at>behringhof.de
behringhof.de

Argumente aus der Begründung: Die Jury begeisterte, wie dieser seit 30 Jahren existierende, kleine Landurlaubsbetrieb mutige Wege geht und ganz konkret vor Ort zeigt, wie gelebte Kreislaufwirtschaft funktioniert.


Land- und Naturtourismus – 3. Platz       

Forschungspfad „LassWissen“ – Natur erleben, Wissen teilen

Seit 2024 verbindet der Forschungspfad „LassWissen“ im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturerlebnis, Bildung und Bürgerforschung. Auf einer abwechslungsreichen Fahrradrundtour entlang der Kleinen Elster – vom Schloss Doberlug bis zum Naturparkhaus Bad Liebenwerda – laden neun interaktive Stationen zum Mitforschen, Beobachten und Entdecken ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „Verschwinden des Wassers“ als Folge der nachbergbaulichen Landschaftsentwicklung. Über eine Forschungs-App oder die kostenfreie Forscherbox können Gäste Wasserstände erfassen, Libellen beobachten und Landschaftsfotos hochladen. Ihre Daten fließen direkt in die wissenschaftliche Arbeit ein. Die Ausstellung „Dem Wasser auf der Spur“ im Naturparkhaus vertieft die gewonnenen Erkenntnisse, schafft Dialogräume zwischen Bürgerforschenden und Wissenschaft und steigert die Aufenthaltsqualität der Region. Das innovative Konzept vereint nachhaltigen Naturtourismus, interaktive Wissensvermittlung und Familienfreundlichkeit. Lokale Partner wie das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften, die Naturparkverwaltung und SIK-Holz sichern

regionale Verankerung und langfristige Nachhaltigkeit. „LassWissen“ steht beispielhaft für Brandenburg und macht Naturforschung erlebbar.

Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e.V. – Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain
Geschäftsführer: Manfred Drews
Telefon: 035322 518066
info<at>naturpark-nlh.de
naturpark-nlh.de

Argumente aus der Begründung: Die Jury überzeugte das innovative Konzept, welches nachhaltigen Naturtourismus, interaktive Wissensvermittlung und Familienfreundlichkeit vereint, in dessen Mittelpunkt das wichtige Thema „Verschwinden des Wassers“ als Folge der nachbergbaulichen Landschaftsentwicklung steht.


EDEKA Regionalpreis – aus den Kategorien Direktvermarktung oder Ernährungswirtschaft

„Sülze in Weinaspik“ – regionale Zusammenarbeit, bester Geschmack

Die „Sülze in Weinaspik“ ist eine feine Liaison zwischen Golßener Sülze und Großräschener Solaris-Wein. Diese besondere Komposition vereint Handwerkskunst mit feinen Aromen und schafft ein Geschmackserlebnis, das Zunge und Gaumen gleichermaßen anspricht. Sorgfältig ausgewählte Zutaten aus Golßen verleihen der Sülze Struktur und Biss, während das zarte Weinaspik mit seiner milden Säure und der Vielfalt fruchtiger bis kräutriger Noten des Solaris-Weines für einen harmonischen, langen Nachhall sorgt – ein Genuss mit Spannung und Charakter. Die Idee zu diesem innovativen Produkt entstand auf den Grünen Wochen 2024 und 2025, als die Familien Kempkes und Wobar ihre regionalen Spezialitäten gemeinsam präsentierten. Golßener Produkte als Genussbotschafter des Spreewalds trafen dabei auf Weine vom Großräschener See – Botschafter des Lausitzer Seenlandes. Aus dieser Begegnung entstand eine Partnerschaft, die mehr als Geschmack verbindet: zwei Regionen, zwei Familienunternehmen, eine gemeinsame Idee von Qualität und Herkunft. Die Verpackung der „Sülze in Weinaspik“–erzählt genau diese Geschichte – von Regionalität, Kooperation und kulinarischer Entdeckungsfreude. Sie steht sinnbildlich für erfolgreiche Zusammenarbeit entlang regionaler Wertschöpfungsketten und lädt dazu ein, Genuss und Reisen miteinander zu verbinden.

Golßener und mago Vertriebs oHG – Am Klinkenberg 1, 15938 Golßen
Geschäftsführer: Rainer, Jens, Joschua Kempkes
Telefon: 030 4355820
info<at>golssener.de
golssener.de

Weinbau Dr. Wobar – Seestraße 100, 01983 Großräschen
Geschäftsführer/in: Dr. Andreas, Dr. Cornelia Wobar
Telefon: 0151 11622315
info<at>weinbauwobar.de
weinbauwobar.de

Argumente aus der Begründung: Die Kombination aus feiner Sülze und dem hervorragenden Größräschener Wein wertete die EDEKA-Jury als besonderes, regionales Produkt mit sehr guten Marktchancen. Ab sofort ist die Golßener „Sülze in Weinaspik“ daher in allen EDEKA-Märkten in Berlin und Brandenburg erhältlich.


Sonderpreis – in der Kategorie Land- und Naturtourismus

Gastronomiefamilie Reuner

Die Gastronomie-Familie Reuner, ansässig mit dem „Flair Hotel Reuner“ in Zossen, dem „Gasthof Reuner“ in Glashütte und seit 2025 auch mit „Reuners Hofgarten by Stork Club“ in Schlepzig zeichnet sich seit Jahren und über Generationen durch inhabergeführte Gastfreundlichkeit made in Brandenburg aus – und dies immer wieder mit neuen, innovativen Ansätzen. Familie Reuner ist stark mit ihrer Region vernetzt und gibt Brandenburger Gastlichkeit ein Gesicht und eine Stimme. Für den pro agro-Marketingpreis 2026 hat sich Familie Reuner allein mit zwei verschiedenen Beiträgen in der Kategorie Land- und Naturtourismus beworben. Dies zum Anlass nehmend und gleichermaßen das Engagement für Gastronomie made in Brandenburg berücksichtigend, veranlasste die Jury der gesamten Gastronomie-Familie Reuner einen Sonderpreis zu verleihen.

Flair Hotel Reuner – Machnower Chaussee 1a, 15806 Zossen
Daniel Reuner
Telefon: 03377 301370
info<at>hotel-reuner.de
hotel-reuner.de

Gasthof Reuner – Hüttenweg 18, 15837 Baruth / Glashütte
Christian Reuner
Telefon: 03370 467065
info<at>gasthof-reuner.de
gasthof-reuner.de

Reuners Hofgarten – Dorfstraße 56, 15910 Schlepzig
Denise Reuner
Telefon: 0173 6554019
info<at>reuners-hofgarten.de
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Premiere auf der Grünen Woche 2026: Pferdeland Brandenburg erstmals in der Tierhalle vertreten

Berlin/Schönwalde-Glien – Wenn die Grüne Woche vom 16. bis 25. Januar 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, ist das Pferdeland Brandenburg erstmals mit einem eigenen Stand in der Tierhalle (Halle 25, Stand 113) vertreten. Damit geht der Verband pro agro neue Wege und präsentiert die Vielfalt des hiesigen Pferdelandes erstmals auch außerhalb der klassischen Brandenburghalle, mitten im lebendigen Tiergeschehen der Messe.

Der Stand versteht sich als Schaufenster für Pferdebetriebe aus Brandenburg und wird während der Messelaufzeit von wechselnden Betrieben bespielt. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in unterschiedliche Formen pferdegestützter Angebote – vom familienfreundlichen Hof über erlebnisorientierte Angebote bis hin zu touristischen und bildungsbezogenen Formaten rund um das Pferd als Kulturgut.

„Die Präsenz in der Tierhalle ist für uns ein bewusst gewählter Schritt“, sagt Josephine Holz, Projektleiterin des Pferdelandes Brandenburg bei pro agro. „Hier erreichen wir ein Publikum, das das Pferd in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte – und das über das ganze Jahr hinweg.“

Neben persönlichen Gesprächen am Stand setzt das Pferdeland Brandenburg auf Mitmachangebote, anschauliche Präsentationen und wechselnde inhaltliche Schwerpunkte. Ergänzt wird der Auftritt durch eine großflächige Videopräsentation, die während der gesamten Grünen Woche in der Tierhalle zu sehen ist, sowie durch die Einbindung in das Tierschau- und Rahmenprogramm.

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist das Engagement des Pferdelandes Brandenburg im Rahmen der HIPPOLOGICA. Auch 2026 sponsort pro agro wieder die Masterpreise der Turniere im Springreiten, Fahren bzw. der Dressur und übernimmt erstmals einen Prüfungstitel im offiziellen Programm. Damit unterstreicht pro agro sein langfristiges Engagement für die Wertschätzung des Pferdes in all seinen Facetten – von Sport und Zucht bis hin zu Tourismus und Bildung.

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land- und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung, an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de.

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Presseeinladung: Brandenburgs Brauereien – Netzwerktreffen zu Angeboten, Plänen und Herausforderungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

freundlich zur Beachtung empfohlen, anbei eine Presseeinladung für einen Termin unseres Mitgliedsverbands, dem „Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.“

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Kaum ein Produkt steht historisch so sinnbildlich für die Verbindung zwischen Land und Leuten, wie das Bier. Jahrhundertelang waren Brauereien ein selbstverständlicher Bestandteil der landwirtschaftsnahen Produktion im Land.

Was die kleineren Brauereien in Brandenburg zu bieten haben, wie es um sie steht und was sie planen, darüber informiert der Verein zur Förderung der Klein- und Gasthausbrauereien und ländlicher Strukturen e.V. und Vertreter von 11 Handwerklich brauenden Brauereien.

Des Weiteren werden im Rahmen dieses Netzwerktreffens auch folgende Themen erörtert:

  • faire Rahmenbedingungen für kleine Betriebe
  • stärkere regionale Kooperationen
  • nachhaltige Entwicklungsprojekte
  • Förderung brandenburgischer Identität durch Bierkultur


Ort:                 Grüne Woche Berlin
                        Brandenburghalle (Halle 21a)
                        Empore

Datum:           Mittwoch, 21. Januar 2026

Zeit:                15 Uhr

Einen Überblick zu aktuellen Brandenburger Brauereien erhalten Sie hier (PDF zum Herunterladen)

Blick nach vorn und mehr Regionalität ins Regal bringen – pro agro auf der Grünen Woche

Berlin/Schönwalde-Glien – In den letzten Wochen erschütterten Meldungen zu Schlachthof- und Betriebsstättenschließungen das Land und die Branche. Die Grüne Woche ist dadurch erst recht ein wichtiges Betätigungsfeld, um gegenzusteuern und den Blick auf die regionale Ernährungswirtschaft zu lenken und zu stärken. Nachfolgend ein Überblick zu den Aktivitäten des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro.

Der Verband pro agro vertritt circa 430 Mitglieder der lebensmittelproduzierenden Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Natur- und Landtourismus und nutzt die Grüne Woche, um mit vielfältigen Aktionen regionale Produkte auf den Teller oder ins Handelsregal und somit an Frau und Mann zu bringen sowie für Ausflüge und Urlaub auf dem Lande zu werben.

Der pro agro – Marketingpreis:
Traditionell ist der Eröffnungstag der Grünen Woche in der Brandenburghalle 21a auch „pro agro – Tag“. Gleich am 16. Januar stehen die Gewinner des pro agro – Marketingspreises 2026 sowie des EDEKA Regionalpreises 2026 und eines Sonderpreises Landtourismus im Rampenlicht und erhalten ihre Auszeichnungen durch Ministerin Hanka Mittelstädt, pro agro-Vorstandsvorsitzende Dorothee Berger und Geschäftsführer Kai Rückewold. Doch das stellt nur den Auftakt für die weiteren Vernetzungs- und Vermarktungsaktivitäten für die Branchen an den 10 Messetagen dar.

Fachbesucherrundgänge – Gespräche anbahnen und im Gespräch bleiben – für mehr regionale Marktanteile:
Kenntnis voneinander, die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und das Wissen um die jeweiligen Möglichkeiten sind Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Produzenten, dem Handel und weiteren Absatzpartnern. Eine zentrale Aufgabe des Verbandes pro agro während der Grünen Woche ist es daher, Hersteller regionaler Lebensmittel mit Entscheidern und Einkäufern des Lebensmittelhandels und der Gastronomie zusammenzubringen. So sind für den gesamten Zeitraum der Messe 12 Rundgänge mit Fachpublikum organisiert.

Über den gesamten Messezeitraum verteilt werden Rundgänge mit weit über 600 Vertretern aus Handel, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Direktvermarktung durchgeführt – zum Teil bereits schon vor offiziellem Messebeginn.

Hierfür wurde in den Vorwochen intensiver Austausch mit Partnern wie Edeka, Rewe, Kaufland oder Picnic und Brandenburger Gastronomen betrieben. Für die Zeit der morgendlichen Rundgänge mit großen Delegationen wird eine Vielzahl von Produzenten zusätzlich in der Halle sonderplatziert. Zwei exklusive Stunden vor offiziellem Messebeginn stehen dann Ausstellern und Entscheidern miteinander zur Verfügung, um bestehende Partnerschaften zu intensivieren oder zukünftige anzubahnen.

Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Verband pro agro: „Die von uns organisierten Rundgänge decken in ihrer Ausrichtung gemäß unseres aktuellen Branchenbarometers für 79% der befragten Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft die umsatzstärksten Absatzkanäle ab. Diese sind der Lebenseinzelhandel, Großhandel- und Gemeinschaftsverpflegung sowie die Gastronomie und Onlinesupermärkte.“ und ergänzt „Für die verbliebenen 21% ist die Direktvermarktung der umsatzstärkste Absatzkanal und für diese werben wir an unserem Stand mit entsprechenden Publikationen und Infos zum Thema Hofläden und Einkaufen beim Bauern.“

Handelsrundgänge Grüne Woche – Archivbild 2024

Branchengespräche für Vernetzung und Austausch – Marktentwicklung, Bürokratie, und Kaufzurückhaltung sind  Themen:
Traditionell ist die Grüne Woche auch Plattform für Netzwerkveranstaltungen der Branche. Hier unterstützt der Verband pro agro bei der Organisation. So findet am Montag (19.01.) eine Austauschveranstaltung des Fleischerhandwerks und des fleischverarbeitenden Gewerbes aus Brandenburg-Berlin statt. Bei dieser werden die aktuellen, strukturellen Entwicklungen, Bedarfe aber auch Erfolge und innovative Ansätze der Fleischer und Verarbeiter diskutiert. Am Mittwoch (21.01.) präsentieren sich die Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien im Rahmen eines erstmals auf der Grünen Woche stattfindenden Netzwerktreffens, um sich und ihre Angebote der Presse, Politik und anderen Verbänden vorzustellen sowie über faire Rahmenbedingungen für kleinere Betriebe, regionale Kooperationen und nachhaltiger Entwicklunsprojekte zu beraten und auf das Potential zur Förderung regionaler Identität durch regionale Produkte hinzuweisen.

Am Abend des 21.01. feiert der Abend der Brandenburger Ernährungswirtschaft mit 150 Teilnehmern aus Ernährungswirtschaft Handel und Politikauf der Grünen Woche seine Premiere.

Im hundertsten Jahr der Grünen Woche, welches auch das 33. Jahr der Brandenburg-Halle ist, liegt der Fokus dieses Abends auch auf der Wertschätzung der unternehmerischen Leistung der Brandenburger Ernährungswirtschaft der vergangenen Dekaden.

Auch bei diesem Abend geht es ums besser Kennenlernen, um Kontaktanbahnung und Kooperationen sowie darum gemeinsam Verbindungen zu schaffen, um den Herausforderungen der Zeit koordiniert und effizient begegnen zu können.

Im Rahmen dieses Abends wird auch ein Pionier und Protagonist der Brandenburger Ernährungswirtschaft für sein Jahrzehnte langes, beständiges Wirken im Rahmen einer Preisverleihung geehrt.

Brandenburger Kochstudio:
Traditioneller Besuchermagnet der Grünen Woche ist auch das Brandenburger Kochstudio, das an jedem Messetag zu kulinarischen Reisen durch das Land Brandenburg einlädt. pro agro organisiert und betreibt das Kochstudio im Auftrag des Ernährungswirtschaftsministeriums.

Spitzenköche der Landgastronomie aus den Regionen Brandenburgs wirbeln durch die offene Showküche, verraten Lieblingsrezepte mit regionalen Zutaten und werben für Ausflüge in die Region ihrer Gasthäuser.  Das Booklet „Rezepte aus der Märkischen Küche“ stellt die Kreationen aller mitwirkenden Brandenburger Köche sowie deren Häuser vor. Auch dies ein Beitrag zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten.

Brandenburger Kochstudio Grüne Woche 2025

Landtourismus und Veranstaltungen:
Am pro agro – Infostand erhalten die Messebesucher umfangreiche Informationen zu Landtourismus, Einkaufsmöglichkeiten bei Direktvermarktern, Hofläden und zu natur- und landtouristischen Angeboten. Die Mitarbeiter des Verbandes stehen auch für ganz persönliche Fragen und Einkaufs- und Ausflugstipps zur Verfügung. Und auch erste Fragen zur Brandenburger Landpartie 2026 und dem Brandenburger Dorf- und Erntefest 2026 werden beantwortet. Ganz neu und druckfrisch bietet der Verband zur Grünen Woche erstmals auch eine Publikation zum Thema Stellplätze auf Bauernhöfen den Freundinnen und Freunden des Wohnmobilreisens. Das Pferdeland Brandenburg wird darüber hinaus erstmals auch mit einem eigenen Stand in der Tierhalle (Halle 25) in Kooperation mit verschiedenen Praxispartnern präsentiert.

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land-und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de

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Presseeinladung – Bekanntgabe Gewinner pro agro-Marketingpreis auf der Grünen Woche

Potsdam – Am Freitag, dem 16. Januar geben Ernährungswirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, pro agro-Vorstandsvorsitzende Dorothee Berger und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold auf der Grünen Woche in Berlin die Gewinner des pro agro-Marketingpreises 2026  -in den drei Kategorien Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft und Land- und Naturtourismus sowie den Gewinner des Edeka-Regionalpreis 2026 und einen Sonderpreisträger in der Kategorie Land- und Naturtourismus – bekannt. Aus 56 Bewerbungen hat eine Fachjury Anfang Dezember 2025 die Gewinner bestimmt.

Termin:           Freitag, 16. Januar 2026

Zeit:                 13:00-14:15 Uhr

Ort:                  Grüne Woche Berlin, Bühne Brandenburg-Halle 21a

Unter  https://vimeo.com/event/5641168 wird das Bühnengeschehen der Brandenburghalle übertragen, sodaß auch auf diesem Wege der Preisverleihung beigewohnt werden kann.        

Unter dem Motto „Neues aus Brandenburg“ erreichten den Verband insgesamt 56 Bewerbungen aus den Kategorien Direktvermarktung (25), Ernährungswirtschaft (14) sowie Land- und Naturtourismus (17).

Teil der Veranstaltung ist auch die Bekanntgabe des Gewinners des EDEKA-Regionalpreises 2026 ausgewählt durch die EDEKA aus den Teilnehmern der Kategorien Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft. Darüber hinaus wird in der Kategorie Land- und Naturtourismus ein Sonderpreis für jahrelanges, herausragendes Engagement vergeben.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Geschäftsjahr 2025 schlechter als erwartet, dennoch Investitionspläne der Branche für 2026 – pro agro-Branchenbarometer Ernährungs-wirtschaft Brandenburg

Schönwalde-Glien. Das pro agro – Branchenbarometer zum Jahreswechsel 2025/2026 skizziert in seiner fünften Ausgabe das unternehmerische Stimmungsbild der Ernährungswirtschaft des Landes Brandenburg.  Befragt wurden die Unternehmen zum zurückliegenden Geschäftsjahr, den Geschäftsaussichten 2026, ihren Vermarktungswegen und ihren Planungen für Investitionen.

Die Ergebnisse des Branchenbarometers fasst der Geschäftsführer des Agrarmarketingverbandes pro agro, Kai Rückewold, wie folgt zusammen:

„Auch das Jahr 2025 war für die Brandenburger Ernährungswirtschaft ein weiters Jahr im bloßen Erhaltungsmodus. Blickte man vor einer Dekade noch zuversichtlich und mit Wachstumsgedanken in die Zukunft, so geht es vor dem Hintergrund der andauernden Krisen der letzten Jahre inzwischen für einige Unternehmen vornehmlich um den bloßen Erhalt des Betriebes. Die Schließungen des Perleberger Schlachthofes oder der Eberswalder Wurstfabrik zeigen uns auf alarmierende Weise, dass selbst das Erhalten zunehmend immer schwieriger wird. Der Unternehmensalltag besteht für viele Betriebe darin, unter den aktuellen Rahmenbedingungen durchzuhalten, an Wachstumsstrategien ist kaum zu denken. Dabei mangelt es keinesfalls an guten Produkten, innovativen Ideen, Fähigkeiten oder gar Investitionswillen auf Seiten der Branchenunternehmen.“

Zu den Gründen führt er aus:

„Die anhaltende Preissensibilität beim Verbraucher mag auch eine Rolle spielen, aber glücklicherweise hat Regionalität einen Markt und auch überzeugte Kunden. Vielmehr fehlt es den Unternehmen an geeigneten Förderprogrammen, die zu Bedarf, Größe und Struktur der Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft passen, um erfolgreich im Wettbewerb, insbesondere mit größeren Playern der Ernährungsindustrie sein zu können. In Sachen Personalkosten vertreten wir zudem schon seit Jahren die Auffassung, daß die Lösung nicht über ständig steigende Mindestlöhne funktioniert, da dies auch eine Aufwärtsspirale bei den übergeordneten, höher qualifizierten Lohngruppen im Unternehmen in Gang setzt und dies die Lohnkosten über die Gruppe der Mindestlohnempfänger hinaus deutlich erhöht. Kein Brandenburger Unternehmer der Ernährungswirtschaft – oft ja auch Familienbetriebe – weigert sich, gutes Geld für gute Arbeit zu bezahlen, aber die Lohnkosten müssen auch erwirtschaftet werden können.

Hier fordern wir, daß in den relevanten Lohnbereichen mehr Netto vom Brutto die Lösung sein muß, vielleicht sogar branchenspezifisch und an Regionalität geknüpft. Auch die nach wie vor hohen Aufwendungen für teilweise sich doppelnde bürokratische Anforderungen hindern unsere Unternehmen, sich ihrem eigentlichen Betätigungsfeld, der Produktion unserer Nahrungsmittel fokussiert widmen zu können.“

Die Daten im Überblick

Geschäftsaussichten

Die meisten Unternehmen (43%) schätzen das Geschäftsjahr 2025 als „durchschnittlich“ ein. 28% der Betriebe bewerten ihre Lage als „gut“, während 25% die wirtschaftliche Situation weiterhin als „schlecht“ einschätzen.

Für die Hälfte der Unternehmer (48%) war die Entwicklung ihres Geschäftsjahres 2025 schlechter als zu Jahresbeginn erwartet, für 36% der Unternehmer haben sich die Geschäfte entwickelt, wie erwartet (siehe Graphik Trübere Geschäftsaussichten).

Etwas optimistischer fallen die Erwartungen an das Jahr 2026 aus: 28% der Befragten erwarten eine bessere Entwicklung als 2025. 41 % gehen von einer ähnlichen Entwicklung ihrer Geschäfte wie in 2025 aus. Für die Jahre bis 2030 gehen insgesamt 46% von einer langfristigen Verbesserung der Geschäftsaussichten aus.

Investitionen und Neueinstellungen

Ihre für das Jahr 2025 geplanten Investitionen haben nur 48 % der befragten Unternehmen umsetzen können. 31 % konnten diese nicht wie geplant umsetzen und 21% nur teilweise. Als Gründe für gescheiterte Investitionsvorhaben wurden unter anderem fehlende Liquidität, gestiegene Kosten, aber auch aufwendige Genehmigungs- und Planungsverfahren genannt.

Trotz aller Herausforderungen zeigt die Umfrage, dass die Unternehmen Investitionen für die kommenden Jahre planen. Für das Jahr 2026 planen 69% der Unternehmen zu investieren, für 2027 37% und im Jahr 2028 28%. Keine Investitionen in den kommenden 3 Jahren zu planen, gaben 17% der an der Umfrage beteiligten Unternehmen an.

Danach gefragt, in welchen Bereichen konkret im Jahr 2026 im Betrieb investiert werden soll (Mehrfachantworten möglich), wurden Produktions- und Verarbeitungstechnik (79%), Gebäude- und Infrastruktur (54%), Digitalisierung & IT sowie Logistik & Vertrieb (je 35%) genannt (siehe Graphik Geplante Investitionen).

Im Bereich Produktions- und Verarbeitungstechnik sollen die Investitionen überwiegend in Maschinen und Anlagen (61%), wie z.B. Abfüll-, Verpackungs- oder Mischanlagen sowie Ersatzinvestition für veraltete Technik (56%) und Automatisierungstechnik wie Roboter, Fördertechnik, Steuerungssysteme (41%) fließen.

Bei der Gebäude- und Infrastruktur werden Investitionen in den Bereichen Sanierung und Modernisierung (54%) und Neubauten, Umbauten oder Erweiterungen von Produktions-hallen (39%) geplant.

Die im Bereich Digitalisierung und IT geplanten Investitionen sollen speziell in ERP-, MES-, oder Warenwirtschaftssysteme (72%), Cybersicherheit und Datenschutzmaßnahmen (50%) getätigt werden.

Bei Investition im Bereich Logistik und Vertrieb sollen diese in Fahrzeuge (78%) und neue Vertriebswege, wie z.B. Direktvertrieb und Onlinehandel (56%) vorgenommen werden.

Der Großteil der Unternehmen (69%) plant 2026 keine Neueinstellungen. 27% der Unternehmen planen im Jahr 2026 1 bis 3 neue Mitarbeiter einzustellen.

Vermarktungs- und Vertriebswege

Die Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft nutzen verschiedene Absatzkanäle zum Vertrieb ihrer Erzeugnisse. Die wichtigsten Vermarktungswege (Mehrfachnennungen waren möglich) sind weiterhin der Lebensmitteleinzelhandel (75%), gleichwertig die Direktvermarktung und der Großhandel/Gemeinschaftsverpflegung (jeweils 48%) sowie die Gastronomie (33%) und die Onlinevermarktung (29%).

Befragt nach dem Absatzkanal, der den größten Umsatz erzielt, ergibt sich folgendes Bild. Mit dem Lebensmitteleinzelhandel erzielten im vergangenen Geschäftsjahr 48% ihren höchsten Umsatzanteil, mit größerem Abstand folgen die Direktvermarktung/Hofladen und der Großhandel/Gemeinschaftsverpflegung mit jeweils 21% (siehe Graphik Differenzierte Vermarktungswege).

Befragt nach der geografischen Ausrichtung der Vermarktung (Mehrfachnennungen waren möglich) gaben 55% der Unternehmen an, ihre Produkte deutschlandweit zu vermarkten, während sich ein erheblicher Teil (61%) dabei auf den regionalen Markt in Brandenburg konzentriert. Auch Berlin bleibt für 53% ein wichtiger Absatzmarkt. Viele Betriebe erweitern ihre Reichweite auf die neuen Bundesländer (34%) und begeben sich auch auf internationales Terrain (16% in Europa, 8% im außereuropäischen Ausland).

Hintergrundinfo zum pro agro-Branchenbarometer

Rund 550 Unternehmen wurden zur Online-Befragung eingeladen. Bis zum Jahreswechsel 2025/2026 haben sich 75 Unternehmen aktiv beteiligt. 79 Prozent der teilnehmenden Betriebe haben betrieblich eine konventionelle Ausrichtung und 53 Prozent eine ökologische (Mehrfachantwort möglich). Die Standorte der teilnehmenden Lebensmittelproduzenten sind über das gesamt Land Brandenburg verteilt.

An der Umfrage beteiligten sich zu gleichen Teilen Unternehmen unterschiedlicher Größen: 36 % Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter), 25 % kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter), 20% mittlere Unternehmen (weniger als 250 Mitarbeiter), 19% mittelgroße Unternehmen (weniger als 250 Mitarbeiter).

73 % der befragten Betriebe gehören keiner Unternehmensgruppe an.

Graphiken zur PI finden Sie hier

Brandenburg darf gespannt sein: pro agro – Marketingpreisgewinner 2026 stehen fest

Paaren Glien – Am heutigen Nachmittag tagte in Paaren im Glien die Fachjury zum pro agro – Marketingpreis 2026. Nach intensivem Austausch standen dann am Abend die Gewinner in den Kategorien     Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft, Land-, Natur- und Pferdetourismus fest.

Die Fachjury aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Tourismus, Lebensmitteleinzelhandel, Medien und Wissenschaft unter Leitung des Verbandes pro agro hat heute 57 eingereichte Wettbewerbsbeiträge begutachtet, bewertet und die ersten drei Preisträger aller Kategorien gekürt. Zusätzlich wählte EDEKA, als einer der starken Partner für die Vermarktung regionaler Produkte im Einzelhandel Brandenburg-Berlins aus den Bewerbern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung den oder die Preisträger für den EDEKA-Regionalpreis. Teilnahmeberechtigt waren Produzenten der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Direktvermarkter, Landurlaubsbetriebe (Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen), Reiterhöfe, Landgasthöfe sowie regionale Vermarktungsinitiativen und Netzwerke aus Brandenburg.

Wer die Preisträger sind, wird am Freitag, dem 16. Januar 2026 auf der Bühne der Brandenburghalle der Grünen Woche am traditionellen pro-agro-Tag verkündet.

Die Produktideen und Vermarktungskonzepte aller Wettbewerbsteilnehmer des pro agro-Marketingpreises 2026 werden in der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen vorgestellt. Die Broschüre wird es nach der Preisverleihung vor Ort am pro agro-Stand sowie an der Schauvitrine zum Wettbewerb in der Brandenburghalle und als Flipbook auf den Seiten des Verbandes pro agro geben.

Der pro agro-Marketingpreis, den der Verband bereits seit 2000 jedes Jahr im Rahmen der (Internationalen) Grünen Woche in Berlin verleiht, zählt zu den begehrtesten Trophäen in der regionalen Ernährungs- und Tourismus-Branche und widmet sich mit seinen Kategorien drei wesentlichen Wirtschaftsbereichen in den ländlichen Räumen Brandenburgs, welche nicht nur für den Marketingpreis durch Kreativität, Innovation und Unternehmergeist hervortreten, sondern als Arbeitgeber, soziales Bindeglied und auch als Steuerzahler die ländlichen Räume Brandenburgs prägen, ihnen ein Gesicht geben und allein, im Verbund; über Kooperationen und auch als Auftraggeber weiterer Gewerke im Rahmen regionaler Wertschöpfungsketten  systemrelevante Arbeit leisten.

Weitere Informationen zum Marketingpreis und den Wettbewerben der Vorjahre erhalten Sie unter:

www.proagro.de/marketingpreis/

Nachdem in den nächsten Tagen alle Preisträger informiert worden sind, wird der Verband pro agro die ihm bekannten, zutreffenden Regional- und Lokalredaktionen über die Gewinner aus deren Redaktionsbereich informieren, um bei Bedarf und Interesse ggf. eine Vorabrecherche unternehmen und entsprechende Beiträge zur Veröffentlichung ab dem Zeitpunkt nach der offiziellen Verkündung der Gewinner erstellen zu können. Für einen Abgleich oder eine Aktualisierung der vorhandenen Ansprechpartner können Sie uns gerne die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Lokal- und Regionalredaktionen übermitteln, sodaß die Information ohne große Umwege gleich die richtigen Stellen erreicht.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Vorstandswahl auf der Jahreshauptversammlung des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro

Schönwalde-Glien – Am 26. November 2025 wurde auf der Mitgliederversammlung des Verbandes pro agro der Vorstand neu gewählt. Der bisherigen Vorstandsvorsitzenden wurde das Vertrauen für weitere drei Jahre ausgesprochen.

Auf der heutigen Mitgliederversammlung von pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. wurde der Vorstand neu gewählt.

Die Zusammensetzung des pro-agro-Vorstandes bildet hierbei einen Querschnitt des gesamten Aufgabenspektrums des Verbandes ab. So repräsentiert der Vorstand Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft aller Größen, des Land- und Pferdetourismus‘ sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

Der neu gewählte Vorstand wählte In der konstituierenden Vorstandssitzung unmittelbar nach der Wahl den Vorsitz und die stellvertretenden Vorsitzenden.

Vorsitzende:
Dorothee Berger – Geschäftsführerin der Christine Berger GmbH & Co KG in Petzow (Werder/Havel)

Frau Berger – bis Januar 2025 stellvertretende Vorsitzende des Verbandes – wurde auf einer außerplanmäßigen Vorstandssitzung nach dem Wechsel der bisherigen Vorstandsvorsitzenden Hanka Mittelstädt an die Spitze des neu formierten Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) am 9. Januar 2025 bereits zur Vorsitzenden gewählt und stand seither an der Spitze des Brandenburger Agrarmarketingverbandes. Mit der turnusgemäßen Neuwahl des Vorstands am Nachmittag des 26. November wurde Frau Berger seitens der Verbandsmitglieder und des Vorstandes erneut das Vertrauen ausgesprochen.

stellvertretende Vorsitzende (in alphabetischer Reihenfolge)

Florian Schulze – Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Hoher Fläming eG Rädigke-Niemegk

Heiko Terno – Geschäftsführer AWO Reha-Gut Kemlitz GmbH

weitere Vorstandsmitglieder (in alphabetischer Reihenfolge)

Ulrich Benedix – Geschäftsführer Agrar GmbH Langengrassau

Tobias Exner – Geschäftsführer Bäckerei Exner

Barbara Hackenschmidt – gut vernetzte Privatperson mit starkem, ehrenamtlichem Engagement für die ländlichen Räume Brandenburgs

Nadin Halser – Geschäftsführerin Liesje Trecking

Matthias Kühn – Geschäftsführer Tourismusverband Havelland e.V.

Sebastian Kühn – Geschäftsführer EWG Eberswalder Wurst GmbH

Dr.-Ing. Ralf Ruhnau – Geschäftsführer Pferdehof Ruhnau

Heike Thomas – Geschäftsführerin Thomashof GbR

Gerrit van Schonhoven – Geschäftsführer v.S. Gut Schmerwitz GmbH & Co. KG

Malte Voigts – Geschäftsführer Spargelhof Kremmen

Vorstandsmitglied qua Amt

Gemäß Satzung des Verbandes pro agro gehört dem Vorstand des Weiteren ein Vertreter der Brandenburger Landkreise an. Dieser wurde für die kommende Wahlperiode durch den Landkreistag bereits bestimmt.

Marko Köhler – Landrat Landkreis Potsdam-Mittelmarkt

Bilder der jahreshauptversamllung finden sie hier       

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Aufs Land mit Caravan, Kind & Kegel – Neue Tipps für Urlaub und Freizeit auf dem Lande 2026

Paaren im Glien – Zum Brandenburger Schlachtefest feierte die 2026er Ausgabe des Katalogs „Landurlaub Brandenburg“ seine Premiere. Neben den beliebten Tipps für Ausflüge, Unternehmungen und Übernachtungen bildet in diesem Jahr „Caravaning“ das Hauptthema

Die Zielgruppe für den ländlichen Tourismus ist so weit gefächert, wie es das Angebot für Aktivitäten oder auch Entspannung auf dem Lande ist. Ein Thema, auf das der Verband pro agro auf seinen vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen im Jahresverlauf immer wieder angesprochen wurden, war die Frage nach Stellplätzen, bzw. Caravaning auf Höfen oder bei anderen Anbietern des Landtourismus. Dem Thema „Caravaning – Stellplätze im Grünen“ widmet sich nun das Hauptkapitel des Kataloges und gibt auch Hinweise zu einigen ausgewählten Stellplatzanbietern.  Exemplarisch wird hier die „Caravanserei“ mit Stellplätzen, Tiny-Häusern und Gastronomie auf dem ehemaligen Gelände des Bauernmarktes in Schmachtenhagen vorgestellt.

Der neu strukturierte Landurlaubskatalog hat nicht nur ein kompakteres Format bekommen, er erzählt in den ebenso neuen Rubriken „Brandenburg-Tipps“, „Landerlebnis“, „Landerkundungen“ sowie „Landgeschichten“ von Land und Leuten und gibt Anregungen zu Aktivitäten und Entspannungsmöglichkeiten in Brandenburg.

So widmet sich die Rubrik „Landerkundungen“ für das Jahr des 35. Geburtstages der Brandenburger Ranger der Bildungsarbeit, die die Ranger in den Nationalen Naturlandschaften des Landes betreiben. Und da der Nationalpark Unteres Odertal in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden ist, wurden in dem Beitrag die Ranger dieses Nationalparks beispielhaft in den Mittelpunkt gerückt. Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land feiert 2026 übrigens sein 25jähriges Jubiläum und ist somit das jüngste Großschutzgebiet in Brandenburg.

Zusätzlich zu den Geschichten rund um Land und Leute präsentieren in ihm über 70 Landurlaubsbetriebe und Direktvermarkter ihr Angebot zu Übernachtungen, Urlaubs- und Freizeitideen sowie Hofläden und regionale Spezialitäten. Jede Tourismusregion wird auf drei Seiten mit Karten, Veranstaltungstipps und Aktivurlaubideen vorgestellt.

Viele Beiträge und alle Einträge sind mit einem QR-Code versehen. Dieser führt auf den Seiten von landurlaub-brandenurg.de und hält dort vertiefende Online-Inhalte zu den jeweiligen Heftbeiträgen sowie Aktualisierungen bereit und bietet bei den Urlaubsangeboten auch die Möglichkeit von Reservierungsanfragen oder die Weiterleitung zu den Betreiberseiten.

Der Katalog erscheint in einer Auflage von 35.000 Exemplaren, wird über Messen, Tourist-Informationen und Stadtverwaltungen im ganzen Land verteilt – und natürlich gibt es ihn auch online auf www.landurlaub-brandenburg.de als PDF oder Flipbook oder zum Bestellen.

Bildmaterial zum Landurlaubskatalog für Web und Print finden Sie hier 

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus

Heute: Tagung zu Brandenburger Direktvermarktung und Ernährungshandwerk am Seddiner See

Am Seddiner See – Die 18. Fachtagung zu Themen eines wichtigen Absatzkanals der Brandenburger Ernährungswirtschaft. Welchen Stellenwert hat Direktvermarktung als Wirtschaftsfaktor? Was funktioniert gut? Wo gibt es Hemmnisse? Um diese und andere Fragen geht es heute beim wichtigsten Branchentreff der Brandenburger Direktvermarkter und Lebensmittelhandwerker.

Rund 75% der Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft vertreiben ihre Produkte auch über Direktkanäle. Aus dem pro agro-Branchenbarometer zum Jahresende 2024 ging hervor, daß die Direktvermarktung für 30% der befragten Unternehmen der Ernährungswirtschaft sogar der umsatzstärkste ihrer Absatzkanäle ist.  

Im Jahr 2024 wurden in Brandenburg 769 Lebensmittelhandwerksbetriebe gezählt. Die Fleischer und Bäcker gehören, mit Platz 21 (306 Betriebe) und 24 (262 Betriebe), zu den 50 stärksten Berufsgruppen im brandenburgischen Handwerk. 670 Adressen zur Direktvermarktung gibt es im Brandenburger Hofladenführer, der in einer überarbeiteten Version im Frühjahr 2026 neu erscheint. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Direktvermarktung für Brandenburger Unternehmen der Ernährungswirtschaft, aber auch für die Versorgung in den ländlichen Räumen.

Die Vorsitzende des Agrarmarketingverbandes pro agro, Dorothee Berger führt hierzu in ihrer Eröffnungsrede an:

„Die Direktvermarktung ist weit mehr als nur eine Form des Vertriebs.
Sie steht für Transparenz, Vertrauen und Nähe – für die direkte Verbindung zwischen Produzentinnen und Produzenten auf der einen Seite und den Konsumentinnen und Konsumenten auf der anderen.
In einer Zeit, in der Globalisierung und Digitalisierung Vieles anonymer machen, ist diese Verbindung ein unschätzbares Gut und auch Alleinstellungsmerkmal.“ 

Die Fachtagung beleuchtet das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher, diskutiert anhand der vorgestellten Praxiserfahrungen der direktvermarktenden Unternehmen und Initiativen Weingut Patke aus Pillgram, Agrargenossenschaft Groß Machnow, Urstrom Jerseys aus Nuthe-Urstromtal und Ölmühle Katerbow sowie KostKutscher aus Schwedt, KnatterMat aus Kyritz die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten der Direktvermarktung in einem nach wie vor bewegten Marktumfeld. Es geht um Direktvermarktung, nicht nur als Absatzweg, sondern als besondere Kommunikations- und Angebotsform, um das Potential von Regiomaten und 24/7-Smartstores für die Alltagsversorgung und die touristische Aufwertung der Regionen in der Fläche. Bis hin zur Frage, welche Chancen sich auch für die Direktvermarktung in einer vernetzten, digitalen Welt bieten.

80 angemeldete Teilnehmer aus Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks im Land Brandenburg sowie Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderung, der ländlichen Entwicklung und Gäste aus Politik und Vermarktung widmen sich auf dieser Tagung den aktuellen Fragestellungen der Branche.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

pro agro – Statement zur EU-Entscheidung um die «Veggie-Wurst»

Schönwalde-Glien Viel Wind in die falsche Richtung! – Verband sieht das Thema gelassen. Ordentliche Deklaration ist entscheidend.

Der Verband pro agro sieht grundsätzlich keine Probleme in der Verwendung von Begriffen wie «Tofu-Wurst» oder «Veggie-Burger». «Wurst» oder «Burger» sind aus Verbandssicht eher kulturell geprägte Begriffe, die vornehmlich Auskunft zu Verwendung und Aussehen geben.

Woraus solche Produkte letztendlich bestehen, wurde auch bisher schon durch eine weiterführende Produktbeschreibung erklärt. («Rindersalami», «Pulled-Pork-Burger» sowie Zutatenliste). Gesellschaftlicher Wandel bringt es nun mal mit sich, daß Begriffe eine Bedeutungsänderung oder -erweiterung erfahren. „Wir bezeichnen ja heute noch das Blech über den Rädern unserer Autos als «Kot-Flügel», obwohl es – abgesehen davon, daß es selten noch aus Blech ist – schon lange nicht mehr die Aufgabe hat, die Insassen vor hochgewirbeltem Pferdemist zu schützen.“ gibt der Geschäftsführer des Verbandes pro agro, Kai Rückewold, augenzwinkernd zu bedenken. Dieses Beispiel zeige gleich mehrere Bedeutungsänderungen (Funktion und Material), die die Gesellschaft augenscheinlich problemlos akzeptieren konnte.

Wenn also ein vegetarisches Produkt auf dem Teller einem gewohnten Bild entspricht und einen klassischen Namen trägt, ist das nichts, was man per se beanstanden müßte.

„Was in diesem Zusammenhang dennoch wichtig ist, ist, daß die Deklaration vegetarischer oder veganer Produkte genauso umfangreich auszusehen hat, wie bei herkömmlichen Fleischprodukten und den Verbraucherinnen und Verbrauchern kein höherer Aufwand bei der Einordnung des Produktes und dem Erkennen der Zutaten entsteht.“ erklärt Rückewold. Ist das gegeben, sieht der Verband keine Probleme in der Verwendung klassischer Begriffe wie «Wurst» oder «Burger» für fleischlose Alternativen. „Grundsätzlich sollte man den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch einfach eine gewisse Mündigkeit zugestehen.“ mahnt Rückewold an. Mit der Bezeichnung «Austernpilz-Steak» schien man ja bisher auch keine Probleme zu haben.

Ausrichter der zentralen Eröffnungs-veranstaltung der Brandenburger Landpartie 2026 gesucht

Schönwalde-Glien – Betrieb für die Zentrale Eröffnungsveranstaltung der 31. Brandenburger Landpartie am Sonnabend, dem 13. Juni 2026, gesucht.

Die Brandenburger Landpartie bietet als publikumsstärkste Veranstaltung im ländlichen Raum Brandenburgs jedes Jahr rund 150 Landwirten, Forst- und Fischereiunternehmen, Gärtnereien und ländliche Kultureinrichtungen mit landwirtschaftlichen Bezügen die Gelegenheit sich öffentlichkeitswirksam zu präsentieren sowie durch Information und Aufklärung bei der Zielgruppe der Endverbraucher das Bewußtsein für Regionalität zu stärken.

Dem nun gesuchten Ausrichter der zentralen Eröffnungsfeier der Brandenburger Landpartie 2026, bieten sich als „Erstem unter Gleichen“ noch einige Möglichkeiten mehr, kommunikativ in Erscheinung zu treten.  Er bildet mit der Gesamtveranstaltung eine werbliche Einheit und ist von der Bekanntgabe auf der „Grünen Woche“ bis zum Veranstaltungswochenende stets in Verbindung mit dem Thema präsent. Gesucht werden landwirtschaftliche Betriebe mit ausreichend Fläche für eine kleine oder mittlere Bühne und etwas Platz für Publikumsverkehr. Eine Sachkostenunterstützung wird gewährt.

pro agro – der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. schreibt gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und dem Brandenburger Landfrauenverband e.V. die Ausrichtung der Zentralen Eröffnungsveranstaltung zur 31. Brandenburger Landpartie am 13.  Juni 2026 aus.

Interessierte Unternehmen wenden sich für Rat und Auskunft zu Anforderungen und Unterstützung bitte an Dustin Siegel (Landesbauernverband Brandenburg e.V.), Tel.: 03328 319 204 oder siegel@lbv-brandenburg.de oder bei Dennis Kummer (pro agro e.V.): 033230 / 2077-36, kummer@proagro.de.

Weitere Informationen, Bewerbungsunterlage sowie das Anforderungsprofil unter https://www.proagro.de/land-und-naturtourismus/brandenburger-landpartie.

Die Interessensbekundung richten interessierte Unternehmen bitte bis zum 30. Oktober 2025 in digitaler Form (PDF) an landpartie@proagro.de.

Die Initiative wird ermöglicht durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Äpfel, Rübchen, Allerlei

Schönwalde-Glien – Das dritte Wochenende in Folge unterstützt der Agrarmarketingverband pro agro mehrere Veranstaltungen im Land, die sich das Thema der Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten auf die Fahnen geschrieben haben. Auf vier Regionalmärkten informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Themen des Landurlaubs, der Direktvermarktung und Regionalität beim alltäglichen Einkauf.

Regionalmarkt Oranienburg
Sonnabend, 27. September; 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 28. September; 10 bis 18 Uhr

in Markt wie ein Ausflug aufs Land – mitten in der Stadt: Beim Regionalmarkt im Schlosspark Oranienburg dreht sich alles um regionale Produkte, nachhaltige Herstellung und gute Gespräche. Über 70 Aussteller aus der Region präsentieren mit Herzblut das Beste, was Brandenburg zu bieten hat: von frischem Gemüse, Honig und Käse bis zu Pflanzen, Textilien, Naturkosmetik, handwerklichen Produkten und kleinen kulinarischen Überraschungen.

Der Markt steht für Qualität, Handwerk, Nachhaltigkeit und Regionalität – und ist ein Ort der Begegnung zwischen Produzenten, Verbrauchern und allen, die Lust auf echte, ehrliche Produkte haben.

Familien willkommen: Neben dem gemütlichen Marktbummel gibt es Mitmachangebote, Infostände und viel Raum für Begegnung und Austausch – alles bei freiem Eintritt und in entspannter Atmosphäre.

Und wer Brandenburg nicht nur besuchen, sondern erleben will, findet hier authentische Einblicke in die regionale Vielfalt – und Inspiration für Ausflüge zu den Höfen, Manufakturen und Produzent:innen direkt vor Ort. pro agro ist mit einem Infostand zu landtouristischen Angeboten, Direktvermarktung und Regionalität vertreten.

Schlosspark Oranienburg, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg

30. Niederlausitzer Apfeltag
Sonntag, 28. September, 10 bis 18 Uhr

Der Pomologische Schau- und Lehrgarten lädt zum 30. Apfeltag ein, dem traditionellen Fest rund um das schmackhafte Kernobst. Anlässlich des runden Jubiläums wird eine ganz besondere Attraktion geboten: die Namensgebung einer eigenen regionalen Apfelsorte, die künftig die Obstvielfalt bereichern wird. Für Liebhaber und Genießer stehen 30 veredelte Bäume dieser Sorte bereit, die im Rahmen des Festes ihre neue Heimat finden sollen.

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf fachkundige Beratung, spannende Obstsortenbestimmung sowie zahlreiche Köstlichkeiten und regionale Spezialitäten zum Probieren freuen. Das Fest vereint einen Spezialitätenmarkt mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. Neben Musik und Unterhaltungsangeboten sorgen ein Festgottesdienst unter freiem Himmel und eine beeindruckende Apfelausstellung für festliche Stimmung. Für die praktische Anwendung gibt es zwei Baumschnittseminare, in denen Interessierte Tipps und Tricks direkt vor Ort bekommen. Zudem sorgt ein Erntewagenkorso für ein lebendiges Erlebnis rund um die Apfelernte. pro agro ist mit einem Infostand zu landtouristischen Angeboten, Direktvermarktung und Regionalität vertreten.

Hohenleipischer Str. 1, 04928 Plessa

Teltower Rübchenfest
Sonntag, 28. September, 11 bis 18 Uhr

Mit dem Teltower Rübchenfest wird eine der wenigen in Brandenburg auch ursprünglichen, da historisch hier beheimatet, regionalen Spezialitäten Brandenburgs, das Teltower Rübchen, am Beginn seiner Erntezeit gefeiert.

Neben Informationen zu Historie, Anbau, Ernte, Verarbeitung und regionaler Bedeutung organisiert der Förderverein auch einen streng regional ausgerichteten Markt auf dem es neben den erntefrischen Teltower Rübchen und verarbeiteten Rübchenprodukten viele weiter regionale Angebote und ein Begleitprogramm gibt.

pro agro ist mit einem Infostand zu landtouristischen Angeboten, Direktvermarktung und Regionalität vertreten.

Güterfelder Straße 14513 Teltow OT Ruhlsdorf

Hengstparaden Neustadt/Dosse 
Sonnabend, 27. September; 10 bis 17 Uhr

Der dritte Hengstparaden-Sonnabend in Folge erwartet seine Gäste. Vor den eigentlichen Hengstparaden um 13 Uhr kann man ab 10 Uhr an Führungen über das Gestüt teilnehmen oder über den begleitenden Markt schlendern. Hier befindet sich auch der pro-agro-Infostand.

Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse), Havelberger Straße 20, 16845 Neustadt (Dosse)

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Ein weiteres Wochenende im Zeichen der Regionalität

Schönwalde-Glien – pro agro am zweiten Wochenende in Folge an drei Standorten in Brandenburg in Sachen Regionalität unterwegs.

Hengstparaden Neustadt/Dosse 
Sonnabend, 20. September; 10 bis 17 Uhr

Der zweite von drei Hengstparaden-Sonnabenden erwartet seine Gäste. Vor den eigentlichen Hengstparaden um 13 Uhr kann man ab 10 Uhr an Führungen über das Gestüt teilnehmen oder über den begleitenden Markt schlendern. Hier befindet sich auch der pro-agro-Infostand.

Regionalmarkt am Paulikloster, Brandenburg/Havel
Sonnabend, 20. September; 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 21. September; 10 bis 17 Uhr

Am Wochenende des 20. und 21. September findet der 12. Regionalmarkt Brandenburg statt. Organisiert wird dieser vom Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. Der Regionalmarkt Brandenburg steht für guten Geschmack, hohe Qualität, traditionelles (Kunst-)Handwerk aus der Region und vor allem: viel Genuss!

Mehr als 80 Erzeuger, Händler, Manufakturen, Designer, landwirtschaftliche Kleinbetriebe und Vereine aus der näheren und ferneren Umgebung versammeln sich an diesem Wochenende und bieten vor der wunderschönen Kulisse des historischen Pauliklosters ihre feinen und besonderen Produkte zum Probieren, Anschauen, Genießen und Mitnehmen an. Auch hier ist pro agro mit einem Infostand zu landtouristischen Angeboten, Direktvermarktung und Regionalität vertreten.

20. Brandenburger Dorf- und Erntefest sowie 650 Jahre Ersterwähnung Altranft
Sonnabend, 20. September
Sonntag, 21. September

Nach dem Landesfest ist vor dem Landesfest. Nachdem am letzten Wochenende im Nordwesten des Landes der eher städtisch geprägte Brandenburgtag gefeiert wurde, folgt an diesem Wochenende das ländliche Pendant im Nordosten.  Im Oderbruch-Dorf Altranft, einem Ortsteil der Stadt Bad Freienwalde (Oder) wird am Sonnabend das 20. Brandenburger Dorf- und Erntefest begangen. Neben den traditionellen Elementen wie dem Erntekronenwettbewerb, der Erntehoheitenwahl und dem Festumzug, warten geöffnete Höfe, Technik- und Tierschauen das Oderbruch-Museum mit einer Vielzahl von Programmpunkten und regionaler Angebote für die Besucher auf. Auch in diesem Jahr ist es den Veranstaltern gelungen in den verschiedenen Marktbereichen 100% Brandenburger Unternehmen mit hauptsächlich Brandenburger Produkten für die Teilnahme zu gewinnen. Der pro-agro-Infostand befindet sich auf dem Regionalmarkt in der Nähe der Hauptbühne.

Am Sonntag feiert Altranft – wie viele märkische Gemeinden in diesem Jahr – dann das 650-jährige Jubiläum der Ersterwähnung im Landbuch der Mark Brandenburg von Kaiser Karl IV. im Jahre 1375.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Mediator Pferd – „Wir machen uns auf den Weg“: Ein Aktionstag für die Zukunft des Pferdes in unserer Gesellschaft

Schönwalde-Glien/Rehfelde – Am 13. September 2025 fand auf dem Hof der Pferderesidenz Junkbrunnen in Rehfelde ein besonderer Tag des Dialogs und des Aufbruchs statt. Unter dem Motto „Wir machen uns auf den Weg“ kamen 20 engagierte Menschen aus Pferdesport, Tourismus, Bildung, Politik und Ehrenamt zusammen, um gemeinsam über die Zukunft des Pferdes als Teil unserer Gesellschaft zu sprechen.

Initiiert und veranstaltet wurde der Tag gemeinsam vom Projekt „Pferdeland Brandenburg“ (pro agro e.V.) und der Initiative „Mut zur Strecke“, die nun in Rehfelde einen Begegnungshof aufbaut. Die Kooperation vereint zwei Perspektiven: die Vernetzung von Pferdebetrieben im ländlichen Raum und das Ziel, Menschen in Bewegung zu bringen – körperlich wie gedanklich.

Nach einer gemeinsamen Einführung machten sich die Teilnehmenden in drei moderierten Gruppen auf den Weg – zu Pferd, zu Fuß mit Pferd und am Hof. Im Mittelpunkt dieser etwas anderen Form der Workshopgestaltung standen Fragen wie:

  • Welche Rolle kann das Pferd heute (wieder) in Dörfern, Schulen, Kitas, Betrieben und im Ehrenamt spielen?
  • Welche Brücken können Pferde bauen und so echtes Verständnis zwischen Menschen fördern?

Die Bewegung in der Natur wurde zum ganz besonderen Raum für Gespräche und bot für alle Beteiligten neue Perspektiven. Auf Wiesen, Bordsteinkanten oder am Walnussbaum wurde diskutiert, geteilt und hinterfragt. In der anschließenden Ergebnisrunde kristallisierten sich zentrale Themen heraus:

  • Der Wunsch, mehr Bildung und Wissen über das Pferd als traditionell-historischer und als gegenwärtigen und zukünftigen Bestandteil des ländlichen Lebens und Wirtschaftens in die Schulen, Kitas und die Öffentlichkeit zu tragen.
  • Die Notwendigkeit, Vorurteile vor Ort abzubauen und neue Begegnungsräume zu schaffen – auch jenseits des klassischen Reitsports.
  • Die Bedeutung des Pferdes als sozialer Anker für Jung und Alt, als Türöffner für Wertevermittlung, Verantwortung und Gemeinschaft.

Die Initiatorinnen des Tages – Josephine Holz (Projektleiterin Pferdeland Brandenburg) und Michaela Wilczek (Mut zur Strecke) – zeigten sich tief bewegt vom offenen Austausch und der Vielfalt an Ideen. „Es war ein Tag mit starken Momenten. Wir haben erlebt, wie das Pferd verbinden kann – über Disziplinen, Altersgrenzen und Weltanschauungen hinweg. Jetzt geht es darum, diesen Impuls weiterzutragen.“ fassten die beiden Initiatorinnen zusammen.

In den kommenden Wochen sollen die gesammelten Ergebnisse in politische und fachliche Gremien getragen werden. Ziel ist es, der gesellschaftlichen Rolle des Pferdes wieder eine stärkere Bedeutung zu verleihen und diese sichtbarer zu machen. Die Veranstaltung war zugleich Teil der bundesweiten Aktion „Vielfalt Pferd“ und markierte einen wichtigen Auftakt, um neue Impulse zu setzen und das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.

Kontakt:

Josephine Holz
Projektleiterin Pferdeland Brandenburg
pro agro e.V.
Tel. 0175/ 69 300 74
E-Mail: pferdeland@proagro.de

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Die Illustrationen dieser PI und zwei weitere Bilder zum Aktionstag erhalten sie hier 
Bilder zum Abdruck frei.    

Drei Veranstaltungen – ein Ziel!

Schönwalde-Glien – pro agro am Wochenende an drei Standorten in Brandenburg in Sachen Regionalität unterwegs.

Petzow, Neustadt/Dosse und Perleberg klingt nicht wie New York, Rio, Tokio; aber es sind die Orte, in denen an diesem Wochenende pro agro auf besucherstarken Veranstaltungen für die regionalen Angebote und Anbieter des Landesim Landtourismus, beim Pferdeland sowie von Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft und Lebensmittelhandwerk wirbt und zur bewussten Entscheidung für die regionale Alternative beim alltäglichen Einkauf anregt.

Sanddornfest in Petzow
Sonnabend, 13. September; 11 bis 18 Uhr

Am 13. September lädt der Sanddorngarten in Petzow zum traditionellen Sanddornfest ein. Die Christine Berger GmbH & Co. KG feiertmit einemGenuss- und Handwerkermarkt, Mitmachaktionen und dem Anstich des 1. Sanddorn-Federweißer dieses Jahres das Super-Food aus Brandenburg. Eine Premiere feiert im Rahmen des Festes auch das neue Sanddorneis. Ferner gibt es Hofführungen, Verkostungen und Frisches vom Grill und neben den Angeboten der befreundeten Marktteilnehmer natürlich Sanddorn satt in allen Variationen. Der Eintritt ist frei. Der pro-agro-Infostand befindet sich auf dem Genuss- und Heimwerkermarkt.

Übrigens: Die „Zitrone des Nordens“ ist ganz klar Brandenburgerin. Im deutschlandweiten Vergleich verfügt Brandenburg über die größten Anbauflächen und verzeichnet die höchsten Erntemengen.

Hengstparaden Neustadt/Dosse  
Sonnabend, 13. September; 10 bis 17 Uhr

Freunde des Pferdesports begeben sich am 13. September vielleicht auch in die Ostprignitz. Hier startet in Neustadt/Dosse der erste der drei Hengstparaden-Sonnabende. Vor den eigentlichen Hengstparaden um 13 Uhr kann man ab 10 Uhr an Führungen über das Gestüt teilnehmen oder über den begleitenden Markt schlendern. Hier befindet sich auch der pro-agro-Infostand.

„Regionalperle“ zum Brandenburgtag in Perleberg
Sonnabend, 13. September; 11 bis 20 Uhr und
Sonntag, 14. September; 11 bis 17 Uhr

Der Brandenburgtag ist schon seit Wochen in aller Munde und nun ist es endlich soweit. Gemeinsam mit der TMB-Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH hat pro agro in der Wittenberger Straße die Regionalperle organisiert. Hier finden die Besucherinnen und Besucher des Landesfestes rund um die Regionalbühne 100% Brandenburg mit Angeboten aus dem Stadt- und Landtourismus, den Brandenburger Reiseregionen sowie Produkte und Leckereien aus Brandenburger Produktion. Wer z.B. seinen Durst mit einem Brandenburger Bier löschen möchte, ist auf der Regionalperle an diesem Wochenende goldrichtig. Der pro-agro-Infostand befindet sich im Zentrum der Regionalperle.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Presseeinladung – Jakobswandern mit Pferd – Wir machen uns auf dem Weg am 13. September 2025 |Rehfelde bei Strausberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13. September 2025 wagen wir im Pferdeland Brandenburg ein besonderes Format: Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Pferdebetrieben, Politik, Gesellschaft und Tourismus begeben wir uns auf eine Wegstrecke: zu Fuß, zu Pferd und mit der Kutsche.

Unter dem Motto „Wir machen uns auf dem Weg“ möchten wir das Pferd als Teil unserer ländlichen Lebenswelt sichtbarer machen und ins Gespräch kommen und das wortwörtlich, Schritt für Schritt.

Termin:             Sonnabend, 13. September 2025

Zeit:                   ab 9.30 Uhr

Ort:                    Mut zur Strecke GmbH
                           Werdersche Dorfstraße 75
                           15345 Rehfelde (bei Strausberg)

In moderierten Gruppen sprechen wir entlang eines Abschnitts des Brandenburger Jakobsweges über zentrale Fragen:

•  Wie kann das Pferd wieder stärker in der Gesellschaft verankert werden?

•  Welche Rolle spielt es in Tourismus, Bildung, Gesundheit?

•  Und wie gelingt es, die Lebensrealitäten der Pferdebetriebe politisch sichtbarer zu machen?

Die gesammelten Gedanken und Impulse möchten wir dokumentieren und als politisches Signal weitertragen.

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsinitiative des Projekts Pferdeland Brandenburg (pro agro e.V.) und der Mut zur Strecke GmbH, die kürzlich den Pferdehof Junkbrunnen in Rehfelde übernommen hat.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Machen Sie O-Töne, Bilder und kommen Sie mit uns Gespräch.

Programm:

•   Begrüßung & Einführung in das Format

•   Start der drei Gruppen (zu Fuß, zu Pferd, mit der Kutsche)

•   Rückkehr & gemeinsame Abschlussrunde ca. 14:00 Uhr

•   Gelegenheit für Interviews, Austausch und Fotoaufnahmen

Bitte geben Sie uns kurz Rückmeldung, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Kontakt:

Josephine Holz
Projektleiterin Pferdeland Brandenburg
pro agro e.V.
Tel. 0175/ 69 300 74
pferdeland@proagro.de

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Presseeinladung – Brandenburgs neuer Brauereiführer

Sehr geehrte Damen und Herren,

freundlich zur Beachtung empfohlen, anbei eine Presseeinladung für einen Termin unseres Mitgliedsverbands, dem „Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V.“

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Im Rahmen des Historischen Handwerkerfestes in der Potsdamer Braumanufaktur Forsthaus Templin wird am Sonntag, dem 31. August, der neue Brauereiführer der Brandenburger Bierstrasse vorgestellt.

Die Brandenburger Bierstrasse ist ein touristisches und kulinarisches Angebot der Mitglieder des Vereins zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen e.V. und bietet den Freunden handwerklich gebrauter Biere einen kompakten Überblick über ganz besondere Möglichkeiten zu bewusstem Genuss und Seele-Baumeln-Lassen. Der Brauereiführer stellt 16 Brauereien im Rahmen von Tourenvorschlägen durchs ganze Land vor und ist bei den einzelnen Brauhäusern oder über den Verband pro agro erhältlich.


 
Ort:

Braumanufaktur Forsthaus Templin:

Templiner Straße 102

14473 Potsdam

Datum:

31. August 2025

Zeit:

14 Uhr

                    

8. Norddeutscher Ernährungsgipfel: „Aufbruch in eine andere Denkweise – Bürokratie abbauen und regionale Lebensmittel-Marken stärken“

Warnemünde – Die norddeutsche Ernährungswirtschaft steht weiterhin unter massivem Druck – doch sie blickt auch nach vorn. Beim 8. Norddeutschen Ernährungsgipfel im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde treffen heute rund 180 Expertinnen und Experten zu-sammen, um unter dem Motto „Aufbruch in eine andere Denkweise – Bürokratie abbauen und regionale Lebensmittel-Marken stärken“ Wege aus der Krise und hin zu einer zukunfts-sicheren Branche zu diskutieren.

Organisiert von der Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) und dem Agrarmarketingverband pro agro e.V. aus Brandenburg, steht der diesjährige Gipfel im Zeichen politischer Klarheit, strategischer Innovationen und eines konstruktiven Dialogs. Im Zentrum: Bürokratieabbau, Förderung regionaler Wertschöpfung sowie Stärkung regionaler Lebensmittelmarken und praxisnahe Digitalisierung.

„Der Norddeutsche Ernährungsgipfel zählt mittlerweile zu den wichtigsten überregionalen Branchentreffs und ist auch für die Brandenburger Unternehmen der Ernährungswirtschaft eine gute Gelegenheit zur Vernetzung und dem gegenseitigen Austausch“, erklärt die Brandenburger Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt. „In diesem Jahr steht der Ernährungsgipfel unter dem Motto ‚Aufbruch in eine neue Denkweise – Bürokratie abbauen und regionale Lebensmittel stärken‘. Beides hängt miteinander zusammen, gleichwohl der Handel hier eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. In Sachen Bürokratieabbau ist mein Ressort bereits vorangegangen und das Gesetz zur Vereinfachung von Verwaltungsabläufen im Landnutzungsbereich wurde in der letzten Woche im Landtag verabschiedet – ein erster Schritt, der deutlich macht, dass die neue Denkweise ein zentraler Bestandteil unserer Politik ist und dem weitere Schritte für eine Entbürokratisierung folgen werden.“

Branche unter Druck – Ergebnisse aus Mecklenburg-Vorpommern bestätigen Alarmstimmung

Die aktuelle Umfrage unter 70 Betrieben zeigt ein deutlich eingetrübtes Bild: Nur etwa ein Fünftel der Unternehmen bewertet die Geschäftslage 2025 als gut, über die Hälfte spricht von einer Verschlechterung gegenüber 2024. Hauptursachen sind Konsumzurückhaltung, hohe Kostenbelastung und politische Unsicherheiten.

Der Fachkräftemangel bleibt eines der größten Probleme. Besonders außerhalb urbaner Zen-tren erschweren fehlende Infrastruktur, geringe Mobilität und mangelnde Kinderbetreuung die Personalgewinnung. Viele offene Stellen bleiben unbesetzt.

Kostenexplosionen – insbesondere durch Energie, Mindestlohnerhöhungen und Bürokratie – treffen die Betriebe hart. 65 % der Unternehmen konnten gestiegene Kosten nur teilweise oder gar nicht an den Handel weitergeben. Die Auftragslage bleibt angespannt, insbesondere durch eine schwache Inlandsnachfrage.

„Unsere Unternehmen brauchen keine politischen Absichtserklärungen mehr, sondern konkrete, verlässliche Rahmenbedingungen, um weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können,“ erklärt Tobias Blömer, Vorsitzender des AMV. „Ohne deutliche Vereinfachung der Verwaltung, gezielte Fördermaßnahmen für KMU und den Schutz vor Importen mit geringeren Standards droht vielen Betrieben das Aus.“

Dorothee Berger, Vorsitzende des Brandenburger Argarmarketingverbandes pro agro dazu: „Bürokratieabbau ist hierbei nicht nur ein Schlagwort, sondern versetzt uns in die Lage, unsere eigentliche Arbeit zu verrichten. Eine der größten Herausforderungen hierbei ist das Vorantreiben von Automatisierung und Digitalisierung, die in den sich verändernden Märkten dringender, denn je geboten sind. Wir benötigen gezielte, wirklich abruf- und nutzbare Förderung sowie einen ganz grundsätzlichen Ausbau der digitalen und klassischen Infrastruktur an den Unternehmensstandorten. Das hilft dann auch, Regionalität zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen.“

Auch in Brandenburg wenig Grund zur Freude

Die Ergebnisse des pro-agro-Branchenbarometers zeigen auch in Brandenburg ein geteiltes, aber insgesamt eher trübes Bild: Bei 58 % der Unternehmen haben sich die Geschäftsaussichten für 2025 verändert – 61 % bewerten sie als schlechter oder deutlich schlechter, während 39 % eine Verbesserung feststellen.

Besonders beschäftigt die Unternehmen das Thema Mindestlohn: Eine Erhöhung auf 15 Euro würde bei der Hälfte der Betriebe zu monatlichen Personalkostensteigerungen bis 10.000 Euro führen, bei größeren Unternehmen bis zu 100.000 Euro. 52 % sehen keine Möglichkeit, diese Mehrkosten über Produktpreise zu kompensieren, 44 % können dies nur teil-weise. Statt geplanter Investitionen prüfen nun 61 % Automatisierungsmöglichkeiten, während 56 % Preiserhöhungen, 46 % Personalabbau und 25 % sogar Teilbereichsschließungen oder die Infragestellung des Fortbestands erwägen.

Große Erwartungen richten sich an die Bundesregierung, vor allem in Bezug auf die Reduzierung bürokratischer Lasten (81 %) und die Abschaffung von Übererfüllungen europäischer Vorgaben (51 %). Über 60 % fordern zu-dem, die Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevant einzuordnen. An der Befragung zur Jahresmitte 2025 beteiligten sich 85 Unternehmen aus Brandenburg, mehr als die Hälfte organisiert als GmbH, GbR, OHG oder KG.

Impulse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis

Das Programm des Gipfels ist hochkarätig besetzt: In Vorträgen und Diskussionen geben unter anderem Marcel Winter (Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie), Prof. Dr. Dr. Thomas Roeb (Handelsexperte), Daniel Traub (STACKIT GmbH & Co. KG) sowie Eventprofi Günter Mainka und Kommunikationsexpertin Hannah Panidis Impulse zur Entbürokratisierung, Digitalisierung und Markenbildung. Besonders gefragt sind konkrete Lösungen für die Umsetzung im betrieblichen Alltag.

Ein politischer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Jochen Schulte (MV) und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (BRB) sowie führenden Unternehmern der Branche. Gemeinsam sollen Wege gefunden werden, um neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen – trotz Inflation, Fachkräftemangel und Ener-giekrise.

Dringender Appell: Politischer Kurswechsel notwendig

Die Stimmung in den Unternehmen ist aktuell nicht positiv geprägt. Kaum ein Betrieb erwartet kurzfristig Besserung. Politische Maßnahmen wie gezielte Transformationshilfen, die Berücksichtigung kleiner Betriebe in Förderprogrammen und ein umfassender Bürokratieabbau sind überfällig. Der Ernährungsgipfel 2025 zeigt: Die Branche will nicht klagen, sondern gestalten. Doch dafür braucht sie endlich die passenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen – verlässlich, pragmatisch und zukunftsorientiert.

Branchendaten untermauern Bedeutung der Ernährungswirtschaft

In Mecklenburg-Vorpommern nimmt die Ernährungswirtschaft traditionell einen großen Stellenwert ein. Sie zeichnet sich durch eine große Zahl leistungsfähiger mittelständischer Unternehmen sowie ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Produktsortiment aus. Derzeit sind in den 88 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeiter über 14.400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei einen Jahresumsatz von rund 4,5 Mrd. Euro.

Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt ca. 33 %. Nimmt man noch die Umsätze der Futtermittel- und Getränkeindustrie hinzu, würde der Umsatzanteil auf 36,8 % steigen. Die Ernährungswirtschaft ist damit innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Um-satz der größte Industriezweig in Mecklenburg-Vorpommern.

Doch nicht nur mittelständische Traditionsunternehmen prägen das Bild Mecklenburg-Vor-pommerns, sondern ebenso die enorme Vielzahl an Klein- und Kleinstunternehmen, welche statistisch nicht erfasst werden.

Aktuelle Zahlen zum Ernährungsgewerbe in Brandenburg

Der Verbrauchermarkt in der Region Brandenburg-Berlin mit 6 Mio. Verbrauchern bietet ein großes Potenzial für den Aufbau von Wertschöpfungsketten aus dem ländlichen Raum (Landwirtschaft, Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft, Handel und Gastronomie) zu den Verbraucherzentren mit Berlin an der Spitze. Die Ernährungswirtschaft gehört zu den wesentlichen Wirtschaftszweigen. Für das Land Brandenburg ist die Branche mit 164 Betrieben, einem Jahresumsatz von 4,38 Mrd. € sowie 12.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (in Betrieben ab 20 Mitarbeiter) eine herausragende regionalwirtschaftliche Größe.

Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV)

Der AMV ist seit 25 Jahren das größte Netzwerk der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern – der umsatzstärksten Branche innerhalb des verarbeitenden Gewerbes im Bundesland. Unter seinem Dach vereint er sowohl konventionell als auch ökologisch arbeitende Betriebe aus Industrie und Handwerk. Aktuell zählt das Netzwerk 160 Partner: 92 Produzenten der Agrar- und Ernährungswirtschaft, 42 Fördermitglieder sowie 26 Kooperationspartner.

pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg/Berlin e.V.

Der Verband pro agro als größtes Branchennetzwerk in Brandenburg/Berlin engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus – von Uckermark bis Lausitz, von Ernährungswirtschaft bis Direktvermarktung, konventionell und biologisch wirtschaftend. Derzeit gehören zum Verband 416 Mitglieder, 20 Förderer sowie rund 50 weitere Kooperationspartner. Die Mitglieder des pro agro e.V. generieren in Summe einen Jahresumsatz von ca. 2 Milliarden Euro.

Presseeinladung – 8. Norddeutscher Ernährungsgipfel:

„Aufbruch in eine andere Denkweise – Bürokratie abbauen und regionale Lebensmittel-Marken stärken“

Zeit:      Dienstag, 22. Juli, ab 10.30 Uhr

Ort:       Hotel Neptun, Seestraße 19

                18119 Rostock-Warnemünde

Am 22. Juli 2025 findet im Hotel Neptun in Warnemünde der 8. Norddeut-sche Ernährungsgipfel (NEG) statt. Es werden etwa 180 Vertreter der Ernährungswirtschaft aus Norddeutschland vor Ort erwartet.

Die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) veranstaltet zusammen mit seinem Partner pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. den 8. Norddeutschen Ernährungsgipfel.

Der Ernährungsgipfel hat sich zur größten und wichtigsten Kommunikationsplattform für den Austausch der Branche im Norden etabliert.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Tobias Blömer, dem Vorsitzenden des AMV und Dorothee Berger, der Vorsitzenden von pro agro sowie einem Grußwort von Staatssekretär Jochen Schulte – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern und Ministerin Hanka Mittelstädt – Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg.

In den Pausen wird das Programm um eine begleitende Fachausstellung erweitert, in der sich Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg präsentieren.

Sie sind herzlich eingeladen, am Norddeutschen Ernährungsgipfel teilzunehmen. Das Programm finden Sie im Anhang. Gerne vermitteln wir auch Gespräche mit Unternehmen, Referenten sowie den Vorsitzenden der Verbände.

Lassen Sie uns gerne im Voraus wissen, mit wem Sie ein Interview führen möchten. Rückfragen bitte an: info@mv-ernaehrung.de oder presse@proagro.de

Branchenbarometer Ernährungswirtschaft Brandenburg: Wirtschaftliche Stimmung bleibt verhalten, Kostendruck durch Mindestlohn, Dauerthema Bürokratie

Schönwalde-Glien. 85 Unternehmen aus Direktvermarktung, Lebensmittelhandwerk und Ernährungswirtschaft haben sich im Juni an der Befragung für das pro agro-Branchenbarometer zur Jahresmitte beteiligt. Neben den obligatorischen Fragekomplexen zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage kamen Sonderfragen zur Ertragslage, zu unternehmerischen Reaktionen auf den Mindestlohn und Erwartungen an die Bundesregierung hinzu.

Wirtschaftliche Stimmung/ Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsaussichten für 2025 haben sich im 1. Halbjahr bei 58 % der Unternehmen gegenüber der Erhebung zum Jahreswechsel 2024/2025 verändert. Dabei zeigte sich die Veränderung überraschenderweise zweigeteilt: Beurteilen 61 % die Lage als schlechter oder deutlich schlechter, haben 39% Prozent eine Verbesserung festgestellt.

Wie sieht es nun für das 2. Halbjahr aus? Während 48 % keine Veränderung sehen, befürchten 29 % eine Verschlechterung der Geschäftsaussichten.

Interessant sind die Gründe für die Bewertung (Mehrfachantwort möglich): Unternehmen die optimistischer in die Zukunft blicken begründen verbesserte Geschäftsaussichten mit steigendem Mengenabsatz im Handel (68% der Befragten) oder im Direktabsatz (53% der Befragten). Hohe Belastungen bei Energie-, Rohstoff- und Personalkosten (je um die 60%) wiederum gaben bei Unternehmen mit schlecht beurteilten Geschäftsprognosen den Ausschlag.

Ertragsentwicklung – Ertragslage

Preisgestaltung gegenüber den Käufern ist eine wichtige Stellschraube wirtschaftlichen Erfolges. 74 % der Befragten vermarkten Produkte auch im Direktverkauf, 26% ausschließlich über den Handel. So sehen etwa ein Drittel der Direktvermarkter eine starke Preiserhöhung für das 2. Halbjahr, die anderen setzen auf Preisstabilität. Ganz anders die Situation bei der Vermarktung an Handelspartner (81% der Befragten): Hier werden bei den zu erzielenden Produktpreisen nur leichte Anstiege erwartet, 33% der Unternehmen erwarten keine Veränderung. Interessant erscheint – im Zusammenhang mit stark gestiegenen Lebensmittelpreisen der letzten 24 Monate – die Frage welchen Anteil die Produzenten am Endverbraucherpreis haben. Bei den wichtigsten Produkten der brandenburgischen Hersteller sind die Zahlen ernüchternd. 63 % der Antwortenden schätzen bei Vollsortimentern unter 30% des Endverbraucherpreises für die Gesamtheit aller gelieferten Waren zu erzielen, weitere 30% tendieren zu unter 50%. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten beliefern auch Discounter: Die Zahlen hier stellen sich mit 69% unter 30% Anteil am Endverkaufspreis ähnlich dar. Ob in die Betrachtung Preisentwicklungen bei Sonder- und Rabattaktionen eingeflossen sind, lässt sich nicht sagen.

Kostendruck durch Mindestlohn?

Zum Zeitpunkt der Trendumfrage war in der politischen Diskussion „15 Euro – Mindestlohn“ die meistdiskutierte Lohneinstiegsschwelle in den Medien. Die nun vereinbarte stufenweise Entwicklung zu 13,90 Euro zu Beginn 2026 auf 14.60 Euro ab Januar 2027 ist beschlossene Sache. Was kann das für die Unternehmen der Ernährungswirtschaft bedeuten?

Bei Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro für die entsprechende Arbeitnehmergruppe rechnen die Hälfte der Unternehmen mit Personalkostensteigerungen bis 10.000 Euro/Monat. Bis zu 100.000 Euro/ Monat sehen die größeren Unternehmen als realistische Kostensteigerung.

Interessant auch die Frage welche Auswirkungen die Anhebung für die Befragten auf die Gesamtlohnentwicklung im Unternehmen haben wird.

52 % der Befragten sieht keine Möglichkeit steigende Lohn- und Personalkosten durch Anhebung der Produktpreise zu kompensieren, 44 % glauben daran, dies teilweise tun zu können.

Welche Handlungsmöglichkeiten werden als unternehmerische Konsequenz von den Befragten benannt (Mehrfachantworten möglich)?

Im letzten Jahr planten noch 88 % unserer Umfrageteilnehmer Investitionen in Anlagen und Maschinen sowie von Gebäuden und Digitalisierung sowie Mitarbeiter-Neueinstellungen. Nun gilt es, wenn möglich, Automatisierungsmöglichkeiten oder auch Investitionen (61 %) zu prüfen. Andere Konsequenzen werden Kompensationsversuche über Preiserhöhungen (56 %), eine Reduzierung des Personals (46 %), Schließungen von Teilbereichen (25 %) oder sogar das Infragestellen des Fortbestandes des Unternehmens (25 %) sein.

Und zu guter Letzt:

Erwartungen an die Bundesregierung

Die größten Erwartungen an die neue Bundesregierung, bezogen auf die Belange der Ernährungswirtschaft, haben unsere Befragten bei den Themen Reduzierung von bürokratischen Lasten, insbesondere von Dokumentations- und Nachweispflichten (81 %) sowie der Statistikpflichten durch Abschaffung der Übererfüllung von EU-Vorgaben in Deutschland zu reduzieren (51 %). Auch die Einordnung der Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevant sehen mehr als 60 % der Beteiligten als wichtig.

Eine glaubhafte Kommunikation und gelebtes Selbstverständnis der Systemrelevanz der Land- und Ernährungswirtschaft (56 %) sowie eine bessere Kennzeichnung und/oder Platzierung regionaler Artikel im Lebensmitteleinzelhandel (59 %) wären Maßnahmen von Politik, Institutionen, Handel und Gesellschaft, die dazu beitragen würden, die bewusste Entscheidung zugunsten regionaler Produkte zu unterstützen und damit regionale Lebensmittel-Marken zu stärken. Auch ein konsequenter und selbstverständlicher Anspruch an Regionalität auf Landesfesten durch priorisierte Einbindung von regionalen Anbietern und Angeboten würde als ein zielführender Beitrag angesehen (45 %).

Hintergrundinfo zum pro agro Branchenbarometer

Das pro agro – Branchenbarometer erhebt bereits seit 2020 ein wirtschaftliches Meinungsbild der landwirtschaftlichen Direktvermarkter, des Ernährungshandwerks und der Ernährungswirtschaft aus Brandenburg. Rund 550 Unternehmen wurden an der Online-Befragung beteiligt. Zur Jahresmitte 2025 haben sich 85 Unternehmen aktiv beteiligt, davon sind über 50 Prozent als GbR, GmbH, OHG oder KG organisiert, der andere Teil besteht aus KMUs und Einzelunternehmen. Das Branchenbarometer hat zwar keinen Anspruch auf wissenschaftliche Repräsentativität, gibt aber für einen Teil der Branche ein belastbares Stimmungsbild wieder. Knapp 80 Prozent der Umfrageergebnisse kommen direkt von pro agro – Mitgliedern. Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berli

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Treidelfest in Niederfinow: Geschichte zum Anfassen und Pferde live erleben

Paaren-Glien – Am Sonnabend, dem 5. Juli 2025, lädt das Gelände rund um die Schiffshebewerke in Niederfinow wieder zum Treidelfest ein und damit zu einer faszinierenden Zeitreise in die Ära der vormaschinellen Binnenschifffahrt. Zwischen 10 und 18 Uhr erwartet die Gäste ein lebendiges Familienfest mit echten Zugtieren, historischen Booten, traditionellem Handwerk, regionaler Kulinarik und vielfältigen Mitmachangeboten.

Auch in diesem Jahr ist das Netzwerk Pferdeland Brandenburg des Agrarmarketingverbands pro agro e.V. auf dem Treidelfest wieder mit einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm für die ganze Familie vertreten. Mit kreativen Aktionen, spaßigen Begegnungen und spielerischer Wissensvermittlung bringt das Pferdeland Brandenburg kleinen und großen Gästen die historische Rolle des Pferdes als „Motor der Wasserstraßen“ näher.

„Mit unserem Mitmachstand wollen wir an den Erfolg des ersten Treidelfests anknüpfen und Kindern wie Erwachsenen die zentrale Rolle des Pferdes in der Geschichte Brandenburgs näherbringen“, sagt Josephine Holz, Projektleiterin Pferdeland Brandenburg bei pro agro e. V. „Gleichzeitig geben wir Tipps, wie und wo man in unserer Region heute schöne Freizeit- und Urlaubserlebnisse mit dem Pferd genießen kann.“

So können Kinder und Familien unter anderem beim Ponyreiten der Reitanlage Gut Sarnow erste Begegnungen mit dem Tier erleben oder sich sportlich beim beliebten Hobby-Horsing-Parcours austoben. Ergänzt wird das Angebot durch eine Mal- und Bastelstation, eine Knotenstation, an der die wichtigsten Pferdeknoten gelernt werden können, eine Hörstation mit Geschichten rund ums Pferd sowie einen Wissenskoffer mit spannenden Fakten über das Pferd und seine frühere Bedeutung für Transport und Landwirtschaft.

Wie im Vorjahr wird Ronny Weigang vom Kutscherclub e. V. aus Ludwigsfelde mit seiner Shettykutsche entlang des Finowkanals unterwegs sein. Er lädt müde Festgäste zu kleinen Fahrten am Ufer ein – eine entspannte Gelegenheit, das Treideln auch vom Land aus in aller Ruhe zu beobachten und zugleich ein Gefühl für die Fortbewegung vergangener Zeiten zu bekommen.

Zentrales Element des Festes ist die Fahrt auf dem historischen Kaffenkahn „Concordia“, der – gezogen von kräftigen Mulis – auf dem Finowkanal verkehrt. Die rund 45-minütigen Touren starten zwischen dem Anleger Lieper Schleuse und dem Atomill und werden vor Ort gegen Spende verlost. Online-Reservierungen sind möglich und empfehlenswert. Weitere Informationen und der aktuelle Fahrplan finden sich unter www.treidelfest.info.

Das Treidelfest bietet darüber hinaus einen bunten Festmarkt, musikalische Begleitung, Kremserfahrten, Wildpferdeführungen, ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm und zahlreiche regionale Spezialitäten. Der Eintritt zum Festgelände ist frei. Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

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Regionalität – Von allein kommt´s nicht ins Regal!

Paaren-Glien – Regionalität macht sich gut in der Werbung des Handels. Sie ziert die Speisekarten einiger Restaurants und in Umfragen betont die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher, sich mehr Regionalität zu wünschen. An Theke, Regal und Kasse entscheidet man aber oft noch anders.

In der vergangenen Woche berieten in Schönefeld ein gutes Dutzend Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft mit Vertretern von knuspr.de die Potentiale und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Onlinehandel und regionalen Lieferanten (18. Juni).

Eine Woche zuvor trafen sich über 40 Unternehmen der Brandenburger Ernährungswirtschaft und rund 150 angemeldete Entscheider aus Gastronomie, Handel und Versorgung zur Warenbörse in Klaistow, um bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue anzubahnen (11. Juni).

Zwischendurch war ein ganzes Land zur 30. Brandenburger Landpartie auf den Beinen, um die Arbeit von Brandenburger Landwirten und Produzenten regionaler Lebensmittel besser kennen zu lernen, um zu sehen wo es herkommt oder herkommen könnte.

Hinter den genannten Aktivitäten steckt der Berufs- und Agrarmarketingverband der Brandenburger Landtourismus- und Ernährungswirtschaft – pro agro e.V.

1992 ursprünglich gegründet, um die so genannten „Ostprodukte“ der Ernährungswirtschaft aus dem nun wiedergeborenem Land Brandenburg in einer globalisierten Marktwirklichkeit sichtbar zu halten, gehört es auch heute noch zur wesentlichen Aufgabe des Verbandes zu unterstützen, die Produkte aus (landwirtschaftlicher) Direktvermarktung, Lebensmittelhandwerk und Ernährungswirtschaft in Brandenburg an die Frau und an den Mann, in die Regale des Einzelhandels oder die Küchen der Gastronomie zu bringen.

Bis zum heutigen Tage unterliegen die Produktions- und Vermarktungsprozesse in der Land- und Ernährungswirtschaft selbstverständlich auch im Bundesland Brandenburg den Mechanismen der Marktwirtschaft. Für regionale Vermarktung begünstigend, bekamen in den letzten zwei Dekaden aber Kriterien wie Transparenz, kurze Wege und regionale Wirtschaftskreisläufe mehr Gewicht und boten den Verbrauchern neben Preis und Markenbekanntheit weitere und vor allem andere Gründe für die Produktauswahl.

Der sich damit verstärkende Trend zu Regionalität, Ökologisierung und neuen Lieferketten erlaubt es inzwischen nicht mehr nur in Nischen zu denken, sondern regionale Herkunft mit systemrelevanten Marktanteilen zu verknüpfen.

Genau dieser Herausforderung begegnet der Verband pro agro mit einer konsequenten Ausrichtung auf

-die Beratung, Begleitung und Förderung von landwirtschaftlichen Direktvermarktern und kleinen, handwerklichen Verarbeitungseinheiten

– einem starken inhaltlichen Engagement für Erhalt und Ausbau von systemrelevanten Lieferketten in den Bereichen Fleisch & Wurst,  Milch- und Milchprodukte, Getreide- und Backwaren und Gemüse/Obst

– die Übernahme der Rolle der Nahtstelle zwischen regionalen Produzenten und Absatzpartnern wie Handel oder Gastronomie.

Die Leistungsbilanz der letzten Jahre kann sich auch in Zahlen sehen lassen

Als der Verband pro agro im Jahre 2009 die intensivere Zusammenarbeit mit Edeka startete, führte Edeka bereits 2.000 Produkte von 136 regionalen Produzenten aus Brandenburg und Berlin. Gemeinsam beriet und entwickelte man Konzepte zu Fragen weiterer regionaler Liefermöglichkeiten. Auch als Ergebnis dieser gemeinsamen Anstrengungen belieferten 2024 dann schon 514 regionale Produzenten die Edeka-Märkte der Region Brandenburg-Berlin mit über 5.000 Artikeln.

Der Umstand, daß sich trotz vierfacher Lieferantenzahl, die Zahl der angebotenen Artikel „nur“ etwas mehr als verdoppelt hat, ist kein Makel, sondern, ganz im Gegenteil, ein Hinweis auf einen beachtlichen Erfolg. Kleinere Unternehmen, haben in der Regel auch ein kleineres Sortiment und doch hat man es in den vergangenen Jahren geschafft, gemeinsam auch Produkte von mittleren, kleinen und Kleinstunternehmen in den Handel zu bringen und so auch bei Unternehmen geringerer Größe Auftragslage und Arbeitsplätze sichern zu helfen. Kooperationen mit weiteren Vollsortimentern des Handels, wie Rewe oder Kaufland, interessierten Discountern sowie Online-Handelsunternehmen und Partnern für die Direktvermarktung haben sich seither ergeben. Mit vergleichbaren Erfolgen.

In den letzten Jahren ist auf diesem Gebiet also viel passiert und es sind tragfähige Rahmenbedingungen geschaffen worden. Die Anzahl der Lieferanten und Produkte in den heimischen Supermarktregalen hat sich signifikant vervielfacht. Basis dieses Erfolges ist aber, daß alle Marktakteure in den vergangenen Jahren bereit waren miteinander zu sprechen und voneinander zu lernen – daß der Handel Bereitschaft zeigte, sich auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten kleinerer Produzenten einzustellen, daß Landwirte erkannten, daß der Lebensmittelhandel keine Rohstoffe, sondern verarbeitete, regionale Produkte vertreibt, daß es immer nur im Zusammenspiel entlang der gesamten Wertschöpfungskette funktioniert (von der Rohstoffproduktion, über die Verarbeitung, bis zur Vermarktung im Lebensmittelhandel oder Direktvertrieb) an deren Ende interessierte Endverbraucher stehen.

Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro e.V. faßt dies wie folgt zusammen: „Unser Ziel ist es, die Bekanntheit und den Absatz regionaler Produkte aus Brandenburg zu stärken – für mehr regionale Marktanteile und sichtbare Regionalität für den Kunden. Die Vertriebs- und Marketingkapazitäten von kleinen Betrieben sind geringer. Hier unterstützen wir und bieten Plattformen zur Vernetzung. Regionalität in die Regale zu bringen, ist für alle Beteiligten harte Arbeit. Gerade als Produzent muss man dafür auch immer wieder etwas mehr als andere tun, um sich abzuheben und Wirkung zu erzielen. Nur wenn sich alle rühren, kommt auch Bewegung in die Sache. Die Erfolge der letzten Jahre haben das bewiesen, aber es gibt immer noch viel zu tun und es gilt, in Sachen regionaler Marktanteile noch mehr zu erreichen. Ohne Zuspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher, ohne die bewußte Entscheidung für die regionale Alternative, gelingt am Ende aber nichts. Aus der Region für die Region ist kein markiger Spruch, sondern selbstverständliche Bedingung für den Erhalt wirtschaftlicher Strukturen im ländlichen Raum Brandenburgs.“ 

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

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Brandenburger Landpartie 2025 – Starke Botschaft für den ländlichen Raum

Paaren-Glien – Brandenburger Landpartie 2025 begeisterte mit lebendiger Landwirtschaft zum Anfassen. Mit über 130 geöffneten Höfen und zehntausenden Besucherinnen und Besuchern war die Brandenburger Landpartie 2025 ein voller Erfolg. Am 14. und 15. Juni öffneten landwirtschaftliche Betriebe im ganzen Land ihre Tore und ermöglichten authentische Einblicke in den Arbeitsalltag und die Vielfalt der modernen Landwirtschaft.

Wissen, Vielfalt, Begegnung

Das Herzstück der Landpartie war die Vermittlung landwirtschaftlichen Wissens in direkter Begegnung: Wie entsteht Honig? Was bedeutet ökologische Landwirtschaft? Wie funktioniert regionale Wertschöpfung? In Führungen, Mitmachaktionen und Gesprächen erklärten Landwirtinnen und Landwirte ihre Arbeit, präsentierten moderne Technik und gaben praxisnahe Einblicke in Pflanzenbau, Tierhaltung und Lebensmittelverarbeitung.

Besonders gefragt waren interaktive Angebote wie Melkvorführungen, Saatgutführungen, Käsereibesichtigungen oder Traktorfahrten über Felder oder auch Selbsternte. Umweltbildungsprojekte, wie in der Storchenschmiede Linum oder auf dem Lebenshof in Zippelsförde, ergänzten das Programm um ökologische und klimapädagogische Perspektiven.

Erlebnis Landwirtschaft für alle Generationen

Die Höfe boten vielfältige Programme für Familien: Kinder konnten Kühe füttern, auf Ponys reiten, durch Obstplantagen streifen oder bei der Kartoffelernte helfen. Währenddessen lernten Erwachsene im Gespräch mit Erzeugerbetrieben, wie regionale Lebensmittel entstehen und warum Vielfalt in der Landwirtschaft wichtig ist – sei es durch alte Gemüsesorten, nachhaltige Tierhaltung oder moderne Direktvermarktung.

Viele Betriebe zeigten Kreislaufwirtschaft im Kleinen – etwa durch hofeigene Biogasanlagen, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung oder extensive Weidewirtschaft. Auch Themen wie Klimaanpassung, Biodiversität und Bodenpflege wurden in verständlicher Weise vermittelt.

Starke Botschaft für den ländlichen Raum

„Die Brandenburger Landpartie macht deutlich, wie wichtig unsere landwirtschaftlichen Betriebe nicht nur für die Ernährung, sondern auch für die regionale Entwicklung und Kulturlandschaft sind. Sie bietet einzigartige Einblicke in die tägliche Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte sowie weiterer Akteure der Ernährungswirtschaft – direkt, transparent und nahbar. Die Landpartie gibt den regionalen Erzeugern ein Gesicht und bestärkt über dieses Vertrauen eine wichtige Grundlage für bewußte Entscheidungen für die regionale Alternativen in unserer alltäglichen Versorgung“, so Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt zu ihren Besuchen auf einigen Höfen der Brandenburger Landpartie.

Landwirtschaft erlebbar und zukunftsfähig

Die Brandenburger Landpartie zeigte eindrucksvoll, wie breit aufgestellt Landwirtschaft heute ist – vom kleinen Biohof bis zum Familienbetrieb mit Tierzucht, vom Saatguterhaltungsprojekt bis zum innovativen Energieerzeuger. Die direkte Begegnung zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern und den Betrieben förderte Vertrauen und Verständnis – ein wichtiges Signal für eine Gesellschaft im Wandel.

Neben dem Wissen kam auch das Genießen nicht zu kurz: Regionale Spezialitäten, frisch vom Hof, sowie Handwerk, Kulturangebote und Musik schufen eine authentische, lebendige Atmosphäre auf den Höfen – stets mit Bezug zur Region und ihren natürlichen Ressourcen.

Dank & Ausblick

Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium und die Organisatoren danken allen beteiligten Betrieben, Partnern, Initiativen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie haben die Brandenburger Landpartie erneut zu einem authentischen Schaufenster ländlicher Vielfalt und Innovationskraft gemacht.

Bilder zur aktuellen Landpartie finden Sie hier: https://my.hidrive.com/share/fdkqftv.2v

(Befüllt wird dieser Ordner im Laufe des heutigen Nachmittags ab 14/15 Uhr)

Vormerken: Die nächste Brandenburger Landpartie findet am 13. und 14. Juni 2026 statt.

Die Brandenburger Landpartie wird durch den Verband pro agro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Presseeinladung – Gut Schmerwitz (PM) und Ölmühle Katerbow (OPR)

Paaren-Glien – Nachfolgend zwei herzliche Presseeinladungen zur Brandenburger Landpartie

Die Brandenburger Landpartie ist die größte landesweite Veranstaltung Brandenburgs in der Fläche. Sie lädt dazu ein, im Rahmen eines, je nach Geschmack, erlebnisreichen oder auch ruhigen Tagesausflugs die Akteure in Land- und Ernährungswirtschaft kennenzulernen und möchte so den Zuspruch für regionale Produkte stärken.

1. Zentrale Eröffnung der Brandenburger Landpartie auf dem Gut Schmerwitz

Termin:               Sonnabend, 14.06.2025

Zeit:                      Eintreffen ab 9.30 Uhr

                              Start 10 Uhr

                              Gespräche, Rundgang/Hofführung,

                              11 Uhr Eröffnung auf der Bühne

Ort:                       v.S. Gut Schmerwitz GmbH & Co. KG

                              Schmerwitz Nr. 8

                              14827 Wiesenburg / OT Schmerwitz

Gesprächspartner:

Gastgeber Gerrit van Schonhoven, Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, pro-agro-Vorsitzende Dorothee Berger, Stellvertretende Landesvorsitzende der Brandenburger Landfrauen Lisa Lorenz, Brandenburgs Bauernpräsident Henrik Wendorff, Geschäftsführerin Brandenburger Landfrauen Ulrike Fechner, Geschäftsführer pro agro Kai Rückewold


2. Kreiseröffnung der Brandenburger Landpartie Ostprignitz-Ruppin

Termin:               Sonnabend, 14.06.2025

Zeit:                      Eintreffen ab 10.30 Uhr

                               11 Uhr Eröffnung auf der Bühne

                               anschließend:Rundgang/Führung, Gespräche

Ort:                        Ölmühle Katerbow

                               Dorfstraße 29

                               16818 Temnitzquell OT Katerbow

Gesprächspartner u.a.:

Gastgeber Anke und Henrik Stamer, Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke, Landrat Ralf Reinhardt, Amtsdirektor Thomas Kresse

Brandenburger Landpartie 2025 –Morgen geht’s los – rund 130 Gastgeber stehen bereit

Paaren-Glien – Am Sonnabend lädt die 30. Brandenburger Landpartie auf Hof und Feld zum Kennenlernen ein. Hier, kurz vor dem Start, noch einige Infos und Anregungen.

Die Brandenburger Landpartie ist die größte landesweite Veranstaltung Brandenburgs in der Fläche. Sie lädt dazu ein, im Rahmen eines, je nach Geschmack, erlebnisreichen oder auch ruhigen Tagesausflugs die Akteure in Land- und Ernährungswirtschaft kennenzulernen und möchte so den Zuspruch für regionale Produkte stärken.

Schuhe geschnürt, Fahrrad aufgepumpt, Akku geladen, Tank befüllt, Fahrkarte gekauft

Egal wie man sich zur Brandenburger Landpartie auf den Weg macht; in allen Regionen warten gut vorbereitete Gastgeber auf interessierte Gäste.

Und auch wenn es allgemein als offenes Geheimnis gilt, daß nicht alle Orte Brandenburgs mit dem ÖPNV gut zu erreichen sind; so liegen in diesem Jahr doch rund 20% aller Gastgeber in fußläufiger Entfernung zu einem Bahnhof. Und da, wo es etwas weiter ist, haben einige auch einen Shuttleservice eingerichtet.

So befindet sich der Traditionsbauernhof von Jörg Bohm in Groß Schönebeck/Schorfheide gerade mal 400 Meter vom Bahnhof Groß Schönebeck entfernt. Vom Berliner Hauptbahnhof startend ist man mit S2 und RB27 in etwas über einer Stunde im Dorf, welches die Besucher nicht nur mit dem Kutschenhof erwartet, sondern gleich mit einem ganzen Dorffest.

In Katerbow einem Ortsteil von Temnitzquell feiert mit der örtlichen Ölmühle auch das ganze Dorf die Kreiseröffnung der Brandenburger Landpartie für Ostprignitz-Ruppin. Hier ist wird für Besucher, die mit dem ÖPNV anreisen ein Abholservice vom Bahnhof Netzeband angeboten und der Bürgermeister chauffiert persönlich. Die Fahrzeiten können vorab bei der Ölmühle erfragt werden.

Auch das Gut Schmerwitz ist mit den Öffentlichen zur Brandenburger Landpartie gut erreichbar. Hier wird am Sonnabend die landesweite zentrale Eröffnungsfeier der Brandenburger Landpartie begangen. Ab dem Bahnhof Bad Belzig verkehrt für die Gäste ein kostenfreier Busshuttle.

Die Entfernungen vom Gastgeber zum nächstgelegenen Bahnhof sind in der gedruckten sowie online abrufbaren Broschüre zur Brandenburger Landpartie für jeden Teilnehmer als Planungshilfe aufgeführt.

Sie feiern gerne länger? Dann einfach vor Ort bleiben!

Eine Vielzahl von Teilnehmern bietet auf ihrem Hof oder im Ort auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer das wo tut, ist ebenso der Broschüre zu entnehmen. Hier ist es natürlich ratsam sicherheitshalber vorab die Kapazitäten anzufragen und zu reservieren.

Vor Reisestart bitte kurz prüfen!

Es wird dringend empfohlen, vor Reisestart unter der „Kachel“ „Brandenburger Landpartie“ auf brandenburger-landpartie.de nach dem aktuellen Stand zu schauen. Dort sind nachträglich angemeldete Teilnehmer ebenso aufgeführt, wie – sollte dies doch vorkommen – kurzfristige Änderungen bzw. Absagen.

Die Brandenburger Landpartie wird durch den Verband pro agro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg

Bildmaterial zu Brandenburger Landpartie allgemein finden Sie hier  Alle Fotos © pro agro e.V – Nazariy Kryvosheyev, Cover Broschüre © pro agro e.V.

Weiteres Bildmaterial zur Brandenburger Landpartie aus vorherigen PIs.

Bildmaterial zum Thema Mühle, Rechte werden im Dateinamen aufgeführt (PI 6. Jun, „Mehl gehabt„)

Bildmaterial zur Selbstpflücke finden Sie hier © pro agro e.V. – Nazariy Kryvosheyev (PI 30. Mai, „…anders… kennenlernen“)

Brandenburger Landpartie 2025 – Türen auf, Tore auf, Landluft schnuppern!

Paaren-Glien – Endlich ist es wieder soweit: Die Brandenburger Landpartie lädt ein zum großen Tag des offenen Hofes! Ob Großstadtflaneur, Familienausflug oder Naturfreund – am 14. und 15. Juni öffnen Bauernhöfe, Manufakturen und Landtourismusbetriebe ihre Pforten und heißen alle Besucher herzlich willkommen.

Wie funktioniert Landwirtschaft? Welche landwirtschaftlichen Produkte werden in Brandenburg überhaupt hergestellt? Wie und wo bekomme ich regionale Produkte? Und: Ist mein Anteil regionaler Produkte im Warenkorb schon so hoch, wie ich es gerne hätte oder geht da noch mehr?

Antworten auf diese und andere Fragen findet man auf der Brandenburger Landpartie am Wochenende des 14. und 15. Juni in ganz Brandenburg.

Ziel der Landpartie ist es, die Vielfalt und Lebendigkeit der ländlichen Region Brandenburg erlebbar zu machen, direkt vor der Haustür, mit viel Herz, handgemachter Qualität und einem ordentlichen Schuss Heimatgefühl. Von regionalen Spezialitäten, über spannende Mitmachaktionen bis hin zu atemberaubendes Ausblicken auf die weiten Felder – hier findet jede und jeder sein persönliches Landpartie-Highlight. Mit dem Anhang ausgewählte Gastgebertipps aus Norden, Süden, Osten und Westen Brandenburgs.

Die Brandenburger Landpartie möchte auch verdeutlichen, daß die alltägliche Entscheidung an Theke und Kasse für die regionale Alternative ein enormes Gewicht für die Entwicklung der ländlichen Räume besitzt und hilft, die unternehmerischen Strukturen des Landes zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und Steueraufkommen, sowohl der Unternehmen als auch der Angestellten zu generieren. Jede Entscheidung für Regionalität ist Wirtschaftsförderung!

Die Brandenburger Landpartie wird durch den Verband pro agro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Bildmaterial zu Brandenburger Landpartie allgemein finden Sie hier  Alle Fotos © pro agro e.V – Nazariy Kryvosheyev, Cover Broschüre © pro agro e.V.

Weiteres Bildmaterial zur Brandenburger Landpartie aus vorherigen PIs.

Bildmaterial zum Thema Mühle, Rechte werden im Dateinamen aufgeführt (PI 6. Jun, „Mehl gehabt„)

Bildmaterial zur Selbstpflücke finden Sie hier © pro agro e.V. – Nazariy Kryvosheyev (PI 30. Mai, „…anders… kennenlernen“)

Mehl gehabt – Brandenburg lädt zur Brandenburger Landpartie und zum Deutschen Mühlentag

Paaren-Glien – Am 14. und 15. Juni 2025 heißt es wieder: Türen auf für die Brandenburger Landpartie. Über 130 Betriebe aus Landwirtschaft, Ernährung, Handwerk und Tourismus laden ein, den ländlichen Raum in all seinen Facetten zu erleben. Passend zum „Geburtstag Brandenburgs“ am 11. Juni wird dieses Jahr ein Bogen geschlagen von der Geschichte zur Gegenwart – über das Getreide, das Brot, das Mehl und die Mühlen, in denen seit Jahrhunderten Korn veredelt wird.
 
Ein Land des Korns 
Brandenburg gehört zu den wichtigsten Getreideanbaugebieten Deutschlands. 2025 wird Getreide auf etwa 483.900 Hektar angebaut – ein erfreulicher Anstieg nach Jahren des Rückgangs. Winterweizen (ca. 168.000 ha), Winterroggen (ca. 137.000 ha) und Wintergerste (über 109.000 ha) dominieren die Felder. Roggen ist dabei eine regionale Spezialität, besonders im Bio-Bereich: Rund 25.500 ha Bio-Roggen, vor allem aus Dahme-Spreewald, Potsdam-Mittelmark und der Uckermark, sichern aromatische Brote, auf die viele Bäckereien in Brandenburg setzen.
Das geerntete Getreide hat vielfältige Wege: Es wird zu Mehl verarbeitet, als Tierfutter genutzt oder industriell etwa für Bier, Stärke oder Ethanol verwendet. Besonders beliebt sind Roggenbrote, Weizengebäck, Haferflocken und regionale Biere aus Gerstenmalz. Auch alte Sorten wie Dinkel und Emmer erleben eine Renaissance.
Übrigens: Wenn der Brandenburger „Korn“ sagt, so meinte er bis in die Neuzeit ausschließlich Roggen. Und einige tun es noch heute.
 
Mühlen erzählen Geschichte
Zum Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag, öffnen viele historische Mühlen ihre Türen – eine ideale Gelegenheit, das alte Müllerhandwerk hautnah zu erleben. Die Bockwindmühle in Vehlefanz, die Mühle in Cammer oder die Alte Mühle Gömnigk bieten Führungen, Mitmachangebote und kulinarische Erlebnisse für Groß und Klein. Sie erinnern daran, dass das Mahlen von Getreide eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit ist.
Schon im Mittelalter war der Mühlenbetrieb zentral: 1158 verfügte Kaiser Friedrich Barbarossa den sogenannten Mühlenzwang – Untertanen mussten ihr Getreide in der Mühle ihres Grundherrn mahlen lassen. Erst 1810 wurde diese Regel durch die Gewerbefreiheit aufgehoben. Die Mühlen waren jahrhundertelang das Herz der regionalen Versorgung – und sind es vielerorts bis heute geblieben.


Mühlen auf der Brandenburger Landpartie
 
Bockwindmühle Vehlefanz in Oberkrämer OT Vehlefanz (OHV)
Sonnabend 10 bis 17 Uhr
Angebote:  Führungen durch die Mühle und die, Mühlengeschichte. Präsentation ländlichen Handwerks. Kinderaktivitäten und Lernstrecke.
 
Mühlensicht, Bockwindmühle in Planebruch OT Cammer (PM)
Sonnabend 10 bis 18 Uhr und Sonntag 10–17 Uhr
Angebote: An beiden Tagen: Kräuter wanderung um Haus, Hof und Garten um 10 und 14:15 Uhr, Wissenswertes zur Permakultur, Lakhovskyspule und zu effektiven Mikroorganismen, danach starten 11.15 Uhr und 15.30 Uhr
Mühlenführungen. Die Mühle kann beide Tage von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden und danach wartet schon der Kremser jeweils ab 12.30 Uhr und 16.45 Uhr für eine Fahrt entlang der Plane. Für Kinder gibt es ein Kindercafé.
 
Alte Mühle Gömnigk in Brück OT Gömnigk (PM)
Sonntag 11–16 Uhr
Angebote: Führungen zu jeder vollen Stunde zum Thema
„Alte Mühle Gömnigk – Im Wandel der Zeit“ mit Einblicken in die vielfältigen land- und forstwirtschaftlichen Projekte vor Ort. Es gibt leckere Kuchen und Torten, gebacken von den Gömnigker und Trebitzer Damen, Kaffee zu
kleinen Preisen sowie Quiches. Für die kleinen Besucher locken Trampolin, Rutsche und Sandkasten.
 
Alllgemeines zur Brandenburger Landpartie 2025
 
Zentrale Eröffnung
Die zentrale Eröffnungsveranstaltung der 30. Brandenburger Landpartie findet am Sonnabend, dem 14. Juni 2025 ab 11 Uhr auf dem Gut Schmerwitz, in Wiesenburg/Mark statt. Das Gut Schmerwitz bietet den Besuchern die ganze Bandbreite landwirtschaftlichen Arbeitens von Anbau bis Zucht, einschließlich Verarbeitung und Vertrieb bis hin zum Landtourismus und eignet sich daher hervorragend alle Facetten der Landwirtschaft an einem Ort zu erkunden. Der Betrieb in seiner jetzigen Form besteht seit 2005 und feiert dieses Jahr zugleich sein 20jähriges Bestehen und die 20. Teilnahme an der Brandenburger Landpartie.


Was, wann, wo? – Die Broschüre zur Brandenburger Landpartie
Informationen zu weiteren Gastgebern und Angeboten der Brandenburger Landpartie sind unter brandenburger-landpartie.de erhältlich
Zudem ist die Broschüre in den Touristeninformationen des Landes und in ausgewählten Hofläden erhältlich.  Zur Online Broschüre gelangt man über https://www.proagro.de/flipbooks/2025/brandenburger-landpartie/
 
Ganz grundsätzlich kann und möchte die Brandenburger Landpartie auch etwas für das Selbstverständnis der Brandenburger und den Blick aufs Land tun. Landwirtschaft ist prägend fürs Land, als Arbeitgeber, Steuerzahler aber auch als Auftraggeber für Dienstleister und Gewerke ein wichtiger Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Und nicht selten sind landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer stark eingebunden in die sozialen Strukturen des ländlichen Raumes und aktiver Teil oder Unterstützer von Vereinen, Sport und Kultur.
 
Die Brandenburger Landpartie wird durch den Verband pro agro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
 
Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.
 
 
 
Bildmaterial zu Brandenburger Landpartie allgemein finden Sie hier  Alle Fotos © pro agro e.V – Nazariy Kryvosheyev, Cover Broschüre © pro agro e.V.
 
 
 
Bildmaterial zum Thema Mühle, Rechte werden im Dateinamen aufgeführt
  

Presseeinladung – 3. pro agro-Warenbörse am 11. Juni 2025 in Klaistow

Klaistow – Am 11. Juni findet zum dritten Mal die vom Agrarmarketing-verband pro agro organisierte Warenbörse auf dem Gelände des Spargel- und Erlebnishofs Klaistow statt.

45 regionale Erzeuger aller Sortimentsbereiche aus Brandenburg präsentieren sich im Rahmen einer Warenbörse den über 170 angemeldeten Fachbesuchern aus Handel, Gastronomie, Hotellerie, Catering, Gemeinschaftsverpflegung, Markthallen oder Online-Plattformen aus Brandenburg-Berlin und stellen sich als aktiver Lieferant in persönlichen Gesprächen vor.

Termin:
Mittwoch, 11.06.2025

Zeit:
10-14 Uhr

Ort:
Winkelmanns Hof Klaistow GmbH, Spargel- und Erlebnishof Klaistow, Glindower Straße 28,
14547 Beelitz OT Klaistow   -Festhalle- (siehe Ausschilderung vor Ort)

Die alle zwei Jahre stattfindende pro agro-Warenbörse ist ein inzwischen erprobtes und nachweisbar erfolgreiches Instrument, um regionale Produkte noch stärker dahin zu bekommen, wo sie auch hingehören – in die Regale und Küchen von Handel und Versorgern in der Region Brandenburg-Berlin. Im persönlichen Gespräch gedeihen regionale Partnerschaften um ein Vielfaches besser, entstehen neue Kontakte und Vermarktungsideen leichter.

Für die Fragen der Presse steht der Geschäftsführer des Verbandes pro agro, Kai Rückewold,  ab 9.30 Uhr vor Ort zur Verfügung. Im Laufe des Vormittages dann auch Vertreter der Produzenten und des Handels.

Wir möchten Sie als Medienvertreter herzlich einladen, die Warenbörse zu begleiten, mit den Produzenten, den Fachbesuchern und Vertretern des Verbandes pro agro ins Gespräch zu kommen und so einen tieferen Einblick in die Regionalvermarktung und deren Akteure im Land Brandenburg zu erhalten.                       

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Am 14./15. Juni ist Brandenburger Landpartie – Das Land einmal anders kennenlernen!

Paaren-Glien – Die Brandenburger Landpartie wartet mit Ihrer 30. Auflage auf. Ganz praktisch kann man vieles über Regionalität, Saisonalität und die Abläufe in der Landwirtschaft zum Beispiel bei der Selbstpflücke lernen.

Wie wäre es mit eigener Ernte?

Wer nicht nur lernen, sehen, riechen und schmecken möchte kann auf der Brandenburger Landpartie oder eben dann, wenn die Saison soweit ist bei einer Selbstpflücke auch selbst Hand anlegen. Aktuell hat die Erdbeersaison begonnen. Daß Regionalität auch Saisonalität bedeutet und es sogar Spaß machen kann, durch Saisonalität den eigenen Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten, möchte die Brandenburger Landpartie ebenso ins Bewußtsein zurückrufen. Beim Spargel haben wir das akzeptiert und verinnerlicht, bei vielen anderen einst selbstverständlich nur saisonal erhältlichen Angeboten, wie zum Beispiel der Erdbeere, ist uns das ein wenig abhandengekommen.

Selbsternte ist entsprechend der Saison zum Beispiel bei diesen Landpartieteilnehmern möglich:

Selbstpflücke Elisenau, 16356 Ahrensfelde, OT Elisenau im Landkreis Barnim

Hier gibt es von Juni bis Oktober, entsprechend der Saison Erdbeeren,

Süß- und Sauerkirschen, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Aroniabeeren, Pflaumen, Äpfel, und Birnen zur Selbsternte

Der Hofladen Hof Hübner GbR, 16359 Biesenthal OT Danewitz, Landkreis Barnim

Zur Brandenburger Landpartie können hier Spargel selbst gestochen sowie Erdbeeren selbst gepflückt werden.

Bio Apfelhof Müller, 15345 Altlandsberg, Landkreis Märkisch Oderland

Wenn es soweit ist, gibt es hier Äpfel in der Selbstpflücke, aber schon zur Landpartie wartet der Apfelhof mit Hofführungen und Hofladen, Hüpfburg und Kinderschminken auf.

Obstgut Marquardt 14476 Potsdam OT Satzkorn, Landeshauptstadt Potsdam

Aktuell gibt es hier Erdbeeren zur Selbsternte, Mitte und Ende Juni folgen Süß- und Sauerkirschen Im Juli dann die Pflaumen und ab August/September warten Pfirsiche und Äpfel darauf geerntet zu werden.

Ganz grundsätzlich kann und möchte die Brandenburger Landpartie auch etwas für das Selbstverständnis der Brandenburger und den Blick aufs Land tun. Landwirtschaft ist prägend fürs Land, als Arbeitgeber, Steuerzahler aber auch als Auftraggeber für Dienstleister und Gewerke ein wichtiger Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Und nicht selten sind landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer stark eingebunden in die sozialen Strukturen des ländlichen Raumes und aktiver Teil oder Unterstützer von Vereinen, Sport und Kultur.

Brandenburg ist Agrarland

45% der Bodenfläche des Landes Brandenburg wird für die Landwirtschaft genutzt; das sind 1,3 Mio Hektar. Wie das aussieht, wer das macht und wofür das gut ist, kann man auf der 30. Brandenburger Landpartie hautnah erfahren und erleben.

Denken wir an landwirtschaftliche Produkte aus Brandenburg, so kommt vielen Menschen in der Regel als erstes der Spargel in den Sinn. Laut jüngster Veröffentlichung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ist der Spargel, gemessen am Ertrag, auch tatsächlich die bedeutendste Gemüseart in Brandenburg. 2024 wurden 20.200 Tonnen des Edelgemüses in Brandenburg gestochen. Auf noch höhere Erntemengen kamen Einlegegurken (33.600 t) und Möhren (23.600 t). Mit Blick auf den Ertrag bleibt der Spargel aber vorn.

Für einige vielleicht etwas überraschend: Brandenburg ist Sanddornland. Fast 60% der deutschen „Zitrone des Nordens“ wurde 2024 in Brandenburg geerntet. Auch die Anbauflächen für Roggen, Sonnenblumen und Süßlupinen hieven Brandenburg auf 3 weitere Siegertreppchen im bundesweiten Vergleich.

Und auch die Nutztierhaltung ist eine tragende Säule der Brandenburger Landwirtschaft. Die Landwirte Brandenburgs hielten Ende 2024 über 552.000 Schweine, 417.000 Rinder und 72.000 Schafe sowie rund 7,9 Millionen Hühner, 830.000 Truthühner und 350.000 Enten. In den Legehennenbetrieben Brandenburgs wurden 2024 knapp 1 Milliarde Eier erzeugt und in den Schlachthöfen fast 111.000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) produziert. In den Brandenburger Aquakulturbetrieben wurden 2024 fast 750.000 Kilogramm Fisch erzeugt.

Brandenburg ist Agrarland und das bedeutet auch, daß Landwirtschaft ein wichtiger Arbeitgeber und Gestalter des ländlichen Raumes ist.

2023 arbeiteten rund 32.000 Personen in landwirtschaftlichen Betrieben, davon waren 16.100 (51 %) als ständig beschäftigte Arbeitskräfte, etwa ein Drittel (10.600) als Saisonarbeitskräfte und 5.100 (16%) als Familienarbeitskräfte tätig. Landwirte sind mit ihrer Scholle verbunden, Grund und Boden sind die Arbeitsgrundlage und ein pfleglicher Umgang mit dieser Ressource ist eine Investition in die Zukunft. Zumal der Landwirt, anders als Dienstleister und Industrieproduktion, eben nicht die Möglichkeit hat bei kleineren oder großen Widerständen seine Zelte abzubrechen, um dort weiter zu machen, wo vielleicht weniger Bürokratie herrscht oder Produktionskosten geringer sind. Nein, Landwirtschaft bedeutet nun mal auch eine feste Bindung ans Land. Die Brandenburger Landpartie gibt Einblicke in diese Bindung, zeigt die Menschen hinter der Arbeit und den Produkten und lädt ein, Fragen zu stellen, einander kennenzulernen, Vorbehalte ab- und Wissen aufzubauen.

Landwirtschaft – ein Buch mit sieben Siegeln? Das muß nicht sein!

Heute haben viele Menschen keinen direkten Bezug mehr zur Landwirtschaft. Die Arbeit und Herausforderungen der Landwirte sind oft unbekannt. Ein wenig scheint uns abhandengekommen zu sein, den Landwirt in der Region als wichtigen Nahrungsmittellieferant und selbstverständlicher Bestandteil des wirtschaftlichen Alltags wahrzunehmen. Landwirtschaft ist für viele Menschen mit der Urbanisierung fremd geworden. Mit der Brandenburger Landpartie haben wir die Chance, dies zu verändern und einen echten Blick hinter die Kulissen werfen.


Die Brandenburger Landpartie möchte helfen, Informationslücken zu schließen und das Interesse an unserer Landwirtschaft sowie an ihren Produkten zu wecken. Als landesweiter „Tag der offenen Tür“ hat sich die Landpartie über die Jahre etabliert. Besucher aus allen Generationen, sowohl aus der Stadt als auch vom Land, können an diesem Wochenende Landwirtschaft hautnah erleben. Der Besuch auf dem Bauernhof ist für Erwachsene wie für Kinder ein besonderes Erlebnis, das oft lange in Erinnerung bleibt. Hier präsentiert sich die Land- und Ernährungswirtschaft nicht nur den Käufern von heute, sondern auch den Arbeitskräften von morgen. Deshalb ist es wichtig, an diesem Tag einen echten Einblick in die tägliche Arbeit zu geben – unter dem Motto „Gläserne Produktion“. Und auch wenn vieleGastgeber der Brandenburger Landpartie das ganze Jahr über für Besucher und Kunden offenstehen, ist die Brandenburger Landpartie mit ihren speziellen Angeboten an diesem Wochenende ganz nebenbei ein wunderbares Angebot für einen Tagesausflug der besonderen Art, wie er eben nur einmal im Jahr möglich ist.

Zentrale Eröffnung

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung der 30. Brandenburger Landpartie findet am Sonnabend, dem 14. Juni 2025 ab 11 Uhr auf dem Gut Schmerwitz, in Wiesenburg/Mark statt. Das Gut Schmerwitz bietet den Besuchern die ganze Bandbreite landwirtschaftlichen Arbeitens von Anbau bis Zucht, einschließlich Verarbeitung und Vertrieb bis hin zum Landtourismus und eignet sich daher hervorragend alle Facetten der Landwirtschaft an einem Ort zu erkunden. Der Betrieb in seiner jetzigen Form besteht seit 2005 und feiert dieses Jahr zugleich sein 20jähriges Bestehen und die 20. Teilnahme an der Brandenburger Landpartie.

Was, wann, wo? – Die Broschüre zur Brandenburger Landpartie

Informationen zu weiteren Gastgebern und Angeboten der Brandenburger Landpartie sind unter brandenburger-landpartie.de erhältlich

Zudem ist die Broschüre in den Touristeninformationen des Landes und in ausgewählten Hofläden erhältlich.  Zur Online Broschüre gelangt man über https://www.proagro.de/flipbooks/2025/brandenburger-landpartie/

Die Brandenburger Landpartie wird durch den Verband pro agro e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Bildmaterial zur Selbstpflücke finden Sie hier © pro agro e.V. – Nazariy Kryvosheyev

Bildmaterial zu Brandenburger Landpartie allgemein finden Sie hier  Alle Fotos © pro agro e.V – Nazariy Kryvosheyev, Cover Broschüre © pro agro e.V.

Am 14./15. Juni ist Brandenburger Landpartie – 30. Jubiläumsausgabe in den Startlöchern

Paaren-Glien – Derzeit finden regionale Vorbereitungstreffen statt, auf denen die Teilnehmer in den Brandenburger Regionen letzte Informationen und Werbematerialien bekommen. Die Broschüre zur Landpartie ist online bestell- und abrufbar sowie an diversen Auslagestellen erhältlich.

Ziel der Brandenburger Landpartie

Am 14. und 15. Juni 2025 öffnet die Brandenburger Landpartie zum 30. Mal Tore und Hoftüren. Unter dem Motto „Land erleben, Landwirtschaft verstehen“ lädt sie Verbraucherinnen und Verbraucher ein, das vielfältige Leben auf dem Land sowie die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte hautnah kennenzulernen.

Ziel der Landpartie ist es, Begegnungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern zu ermöglichen, Wissen zu vermitteln und Vorurteile abzubauen. Gezeigt wird die Vielfalt des Landlebens – von moderner Landwirtschaft über Direktvermarktung bis hin zu nachhaltiger Lebensmittelproduktion. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie innovative Technik und verantwortungsvolles Handeln zusammenwirken – und warum grüne Berufe Zukunft haben.

In Zeiten politischer, ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wird deutlich: Regionale Versorgung stärkt nicht nur die Resilienz, sondern auch die Wirtschaftskraft vor Ort. Die bewusste Entscheidung für regionale Produkte ist ein Beitrag zur Ernährungssicherheit, zum Klimaschutz und zum Erhalt der Kulturlandschaft und nicht zuletzt zum Erhalt von Arbeitsplätzen und regen Landleben.

Gerade in ländlichen Regionen ist der Dialog zwischen Politik, Landwirtschaft und Gesellschaft wichtiger denn je – die Landpartie bietet dafür den passenden Rahmen.

Die Gastgeber

Zur 30. Brandenburger Landpartie öffnen rund 130 Betriebe in ganz Brandenburg ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Mit dabei sind große Agrarbetriebe, Genossenschaften, Familienhöfe, Pferdehöfe, Forst- und Fischereibetriebe sowie Obst- und Gartenbaubetriebe. Auch Bildungseinrichtungen, die Landwirtschaft erlebbar machen, sind vertreten.

Die Gäste erwartet ein breites Spektrum landwirtschaftlicher Arbeit – vom Ackerbau über Tierhaltung bis zur Verarbeitung regionaler Produkte. Viele Direktvermarkter und handwerkliche Verarbeiter zeigen, wie aus Rohstoffen hochwertige Lebensmittel entstehen. Sie alle geben Einblick in ihre tägliche Arbeit und zeigen, wie moderne Landwirtschaft, Tradition und Nachhaltigkeit zusammengehören.

Was, wann, wo? – Die Broschüre zur Brandenburger Landpartie

Informationen zu Gastgebern und Angeboten der Brandenburger Landpartie ist online bestell- und lesbar unter brandenburger-landpartie.de.

Zudem ist die Broschüre in den Touristeninformationen des Landes und in  vielen Hofläden erhältlich.

Zentrale Eröffnung

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung der 30. Brandenburger Landpartie findet am Sonnabend, dem 14. Juni 2025 ab 11 Uhr auf dem Gut Schmerwitz, in Wiesenburg/Mark statt. Das Gut Schmerwitz bietet den Besuchern die ganze Bandbreite landwirtschaftlichen Arbeitens von Anbau bis Zucht, einschließlich Verarbeitung und Vertrieb bis hin zum Landtourismus und eignet sich daher hervorragend alle Facetten der Landwirtschaft an einem Ort zu erkunden. Der Betrieb in seiner jetzigen Form besteht seit 2005 und feiert dieses Jahr zugleich sein 20jähriges Bestehen und die 20. Teilnahme an der Brandenburger Landpartie

Die Pressekonferenz zur 30. Brandenburger Landpartie findet am 26. Mai 2025 um 10.00 Uhr in der Staatskanzlei Brandenburg, Raum 150

Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam statt.

Gesprächspartner sind:

Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucher-schutz

Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg

Antje Schulze, Vorsitzende des Landfrauenverbands

Gerrit Van Schoonhoven, Betriebsinhaber Gut Schmerwitz

Dorothee Berger, Vorsitzende des Verbands pro agro e.V.

Die Brandenburger Landpartie wird in Zusammenarbeit von pro agro e.V., dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband organisiert. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Mögliche Illustrationen zum Thema finden Sie hier

Alle Fotos © pro agro e.V. / Nazariy Kryvosheyev, Vover Broschüre © pro agro e.V.

Da isser, der neue Ausflugsplaner 2025 – bunt, informativ und kostenfrei

Paaren-Glien – Ob Direktvermarkter, Landurlaub-Anbieter oder Freizeitbetriebe – das Magazin bietet Reportagen und Geheimtipps für genussvolle und erlebnisreiche Tagesausflüge.

Diese kleine aber feine Broschüre gibt Ideen und Inspiration zu Tagesausflügen in Brandenburg. Egal ob einem der Sinn nach Angeln, Tauchen, Paddeln steht oder man in Klingenden Klöstern dem Land musikalisch begegnen möchte. Sei es Ruhe und Entspannung, Aktivität und Sport oder Genuss und Kultur: Tipps gibt es im Ausflugsplaner für alles und jeden.


Die Artikel zu den Freizeitthemen, aber auch alle Einträge von Anbietern regionaler, ländlicher Angebote – von Spargelhöfen, über Hofläden bis Naturparkzentren – sind via QR-Code mit weiterführenden Websites verbunden, so daß frisch Inspirierte sich ausführlicher informieren können und die Aktualität der Information nicht beim Redaktionsschluss endet.

Der Brandenburger Ausflugsplaner kann kostenfrei zur Vorbereitung des eigenen Ausfluges bei pro agro e.V. bestellt werden, an über 300 Auslagestellen in den Tourismusinformationen und Freizeiteinrichtungen Brandenburg-Berlins mitgenommen oder ganz einfach am digitalen Endgerät der Wahl als Flipbook oder PDF durchgeschmökert werden.

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Ein Team von aktuell 16 Mitarbeitern betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Illustration der PI und Cover des Ausflugsplaners als hochauflösendes Bild erhalten sie hier.

Ausrichter für das Brandenburger Dorf- und Erntefest 2026 gesucht! – Interessenbekundung ab sofort möglich

Schönwalde-Glien – Der Verband pro agro ruft zur Interessenbekundung für die 21. Ausgabe des Brandenburger Dorf- und Erntefestes im September 2026 Die formlose und unverbindliche Interessenbekundung kann bis zum 9, Mai an pro agro gerichtet werden, die Frist für eine verbindliche Bewerbung endet am 27. Juni 2025.

Um die Ausrichtung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes für das Jahr 2026 können sich alle Gemeinden, Städte oder Ämter des Landes Brandenburgs mit Gemeinde-, Orts- oder Amtsteilen bewerben, die über einen dörflichen Charakter verfügen und/oder landwirtschaftlich geprägt sind.

Zur Auswahl stehen als Termin der 12. sowie der 19. September zur Verfügung.

Die offizielle Verkündung des Ausrichters 2026 ist zum Brandenburger Dorf- und Erntefest 2025 am 20. September 2025 in Altranft vorgesehen. Die Staffelstabübergabe erfolgt traditionell am Brandenburgtag der Grünen Woche in Berlin, begleitet von einem durch die ausrichtende Gemeinde/Region gestalteten Bühnenprogramm.

Eine Beteiligung und Einbindung von regionalen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugern, Verarbeitern, Handwerk, Vereinen und Kulturgruppen ist obligatorisch. Die Präsentation regionaler Wertschöpfungsketten sollte Bestandteil der Veranstaltung sein. Gemeinschaftliches Leben, Kultur und Brauchtum, wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen, Regionalvermarkter und regionale Produkte, Handwerk sowie auch die Herausforderungen und Probleme des ländlichen Raumes sollen öffentlichkeitswirksam dargestellt werden.

Interessenten wenden sich für weitere Informationen bitte an:
pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes
in der Region Brandenburg-Berlin e.V.
Gartenstr. 1-3
14621 Schönwalde Glien

Tel. 03 32 30 – 20 77 – 35

www.proagro.de

kontakt<at>proagro.de

Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus und betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Pferdeland Brandenburg auf der Equitana 2025: Zukunftsvisionen für den Pferdetourismus

Paaren im Glien/Essen – Vom 6. bis 12. März 2025 präsentiert sich das Pferdeland Brandenburg auf der Equitana in Essen, der weltweit größten Messe im Pferdesektor. Als zentrale Plattform für Pferdebegeisterte, Fachbetriebe und Branchenvertreter setzt Brandenburg gezielt auf die Vorstellung innovativer Konzepte und hochwertiger pferdetouristischer Angebote.

Brandenburg als Pferderegion mit Profil
Brandenburg zählt zu den pferdefreundlichsten Regionen Deutschlands und verfügt über ein einzigartiges Netz an Reit- und Fahrwegen, professionelle Tourismusangebote sowie eine lebendige Kulturlandschaft rund um das Pferd. Das Pferdeland Brandenburg ist seit Jahren ein verlässlicher Partner für Pferdebetriebe und Tourismusakteure, wenn es um die Vermarktung und Weiterentwicklung der pferdetouristischen Infrastruktur geht. Mit umfassender Expertise in der Entwicklung von Reit- und Fahrwegen, der Netzwerkbildung unter den Betrieben und gezielten Marketingmaßnahmen stärkt Brandenburg die wirtschaftliche Basis des Pferdetourismus.

Vorstellung des neuen Pferdeland Brandenburg-Magazins 2025
Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das neue Pferdeland Brandenburg-Magazin 2025. Es bietet wertvolle Einblicke in die Reitregion Brandenburg, stellt erstklassige Angebote für Reiter und Pferdebetriebe vor und präsentiert aktuelle Entwicklungen sowie Zukunftsprojekte. Mit dieser Publikation wird Brandenburg als vielseitige und innovative Pferderegion noch stärker in den Fokus von Fachbesuchern und Freizeitreitern gerückt.

Archivbild: Pferdeland Brandenburg auf der Equitana 2023

Live-Präsentationen auf der Wehorse-Stage und im Fachkongress-Bereich
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher am Sonnabend, dem 8. März, sowie am Dienstag, dem 11. März. Das Pferdeland Brandenburg wird mit Gastbeiträgen auf der Wehorse-Stage im Publikumsbereich vertreten sein und über ein zukunftsweisendes Projekt berichten, das im Herbst 2025 in Rehfelde bei Strausberg umgesetzt wird. Zudem gibt es spannende Einblicke in die Vermarktung und Vernetzung brandenburgischer Pferdebetriebe im Fachkongress der Equitana. Die Beiträge bieten eine exzellente Gelegenheit, Brandenburg als führende Pferdedestination weiter zu etablieren und wertvolle Impulse für die Branche zu setzen.

Kostenfreie Messetickets für brandenburgische Pferdebetriebe
Interessierte Pferdebetriebe aus Brandenburg haben zudem die Möglichkeit, sich kostenfreie Messetickets zu sichern. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, um von diesem exklusiven Angebot zu profitieren und die Chance zu nutzen, wertvolle Kontakte auf der Equitana zu knüpfen.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung:

Josephine Holz
pferdeland<at>proagro.de
Telefon/WhatsApp: 0175 – 69 30 074

Fotolink


Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus und betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

Anmeldung noch bis 7. März möglich – Brandenburger Landpartie 14. und 15. Juni 2025

Schönwalde-Glien – Jedes Jahr zieht die Landpartie bis zu 100.000 Besucher an und bringt zusammen, was zusammengehört: Verbraucher und Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Mark und Lausitz. Noch bis zum 7. März können sich interessierte und geeignete Unternehmen um eine Teilnahme an der diesjährigen Landpartie am 14. und 15. Juni bewerben.

Zur Teilnahme aufgerufen sind Landwirtschaftsunternehmen aller Produktionsrichtungen, Forstwirtschaftsbetriebe, Fischereibetriebe, Pferdehöfe, Obst- und Gartenbauunternehmen sowie Landwirtschaftliche Schulungs- und Erlebniseinrichtungen. In Kombination mit den genannten Betriebsarten können auch Direktvermarkter und Verarbeiter regionaler, agrarischer Produkte teilnehmen. Das Landpartieangebot sollte sich deutlich vom regulären Wochenendprogramm abheben und muß an mindestens einem Tag des Wochenendes in der Kernzeit von 11 bis 16 Uhr vorgehalten werden. Aus den zur Anmeldung abgefragten Daten werden die Angebotsbroschüre zur Brandenburger Landpartie erstellt sowie die Onlinedatenbank gefüttert. Für die Verbraucher sehr beliebte Wege, sich zum Wochenende der Brandenburger Landpartie ein Ausflugsziel auszusuchen, um Land und Leute sowie die Gesichter hinter den Produkten kennenzulernen.

Die weiteren Bedingungen erhalten interessierte Betriebe mit den Bewerbungsunterlagen. Diese stehen unter www.brandenburger-landpartie.de zum Download bereit.

Die Brandenburger Landpartie wird von pro agro gemeinsam mit dem Landesbauernverband Brandenburg sowie dem Brandenburger Landfrauenverband durchgeführt und wird durch das Brandenburger Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt.

Direktlink zu Info und Anmeldung


Der Agrarmarketing-Verband pro agro e.V. engagiert sich seit 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus und betreut zudem eine Vielzahl von Zukunftsprojekten zur Stärkung der Branche und des ländlichen Raums in Brandenburg/Berlin.

pro agro zieht Fazit zur Grünen Woche 2025

Berlin/Schönwalde-Glien – Das Team von pro agro trug mit seiner vielfältigen Vernetzungs- und Vermarktungsarbeit vor und hinter den Kulissen zum großen Erfolg der Brandenburghalle bei. Ob Marketingpreise, die Organisation des Kochstudios, ob Rundgänge mit über 700 Absatzpartnern – alle Aktivitäten verfolgten das Ziel regionale Produkte und Vermarktungsideen sichtbar zu machen, um regionale Marktanteile zu festigen und auszubauen.

„Unsere vornehmliche Aufgabe auf der Grünen Woche sehen wir als Agrarmarketingverband in der Vielzahl der auf dieser Messe hervorragend umsetzbaren Vernetzungs- und Vermarktungsaktivitäten. So bringen wir Handel, Gastronomie und weitere Vermarktungspartner mit den Brandenburger Produzenten zusammen und ermöglichen auf diese Weise, bestehende Partnerschaften im persönlichen Gespräch zu vertiefen und auch neue anzubahnen. Der Zuspruch und das Resümee von Absatzpartnern und Produzenten, lassen uns für die diesjährige Ausgabe der Grünen Woche ein positives Fazit ziehen.“ erklärt Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- & Ernährungswirtschaft des Verbandes.

Der Handel
In den vergangenen Messetagen stand insbesondere die intensive Kontaktanbahnung zum Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie oder dem Online-Handel auf dem pro agro-Programm. Bereits vor offiziellem Messebeginn, wurden zum Beispiel Kaufleute und Einkäufer von Edeka oder Rewe mit den Produzenten aus Brandenburg zusammengeführt, um über die neuesten Produkte, Aktionen und Liefermöglichkeiten informiert zu werden. Seit Jahren ein wichtiger Baustein für mehr regionale Marktanteile im Warenregal des Lebensmitteleinzelhandels, auf den Speisekarten und in den Kantinen. pro agro übernimmt hier als Kenner der Branche die Funktion der Schnittstelle zwischen Produzenten und Absatzpartnern. In der Brandenburghalle 2025 wurden weit über 700 Absatzpartner auf diese Weise mit ausgewählten Produzenten zusammengeführt.

Handelsrundgang – Einzelhändlergruppe an Unternehmensstand geführt von pro agro-Fachbereichsleiterin Kristun Mäurer

Die Produzenten
Auch die diesjährige Grüne Woche hat gezeigt, daß es an leistungsstarken Produzenten, guten Ideen und starken Verbindungen im Land nicht mangelt. Erfreulich also auch der Zusammenhalt und die Kooperationsbereitschaft unter den Unternehmen. Seien es Rohstoffe, seien es gemeinsame Produkte oder Vermarktungsaktionen oder einfach nur fachlicher oder betriebswirtschaftlicher Austausch; die Brandenburger Produzenten haben auf der Grünen Woche gezeigt, daß man sich als Einheit versteht. Wille, Können und Konzepte sind vorhanden – einhellige Meinung aber auch, daß überbordende Bürokratie und Kostenstrukturen, insbesondere im Bereich Energie und Personal, bei nach wie vor zurückhaltendem Kaufverhalten die größten Herausforderungen für die Zukunft und somit für das Überleben des eigenen Unternehmens darstellen. Der persönliche Austausch untereinander und mit der Landespolitik, so zum Beispiel im Rahmen von pro agro-Austauschformaten in der Brandenburghalle, wie dem Unternehmerstammtisch Ernährungswirtschaft oder dem Erfahrungsaustausch von mehr als 25 fleischverarbeitenden Unternehmen aus Brandenburg, wurde genutzt, um aktuelle Herausforderungen und Lösungswege gemeinsam zu diskutieren.

Unternehmerstammtisch

Die Verbraucher
pro agro präsentierte den Verbrauchern an zwei Standorten in der Brandenburghalle Informationen und Angebote. Zum einen an einem Informationsstand, an dem über Land- und Naturtourismus, Pferdeurlaub und Einkaufen beim Bauern mittels verschiedener Broschüren informiert wurde – zum anderen am Kochstudio der Brandenburghalle. Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums, wurden hier nicht nur einzelne Gasthäuser und deren Regionen durch die Küchenchefs beworben. „Es geht auch hier um die Darstellung regionaler Wirtschaftspartnerschaften im ländlichen Raum“, wie der Verband es auch gern formuliert. „Vom Acker oder der Weide bis auf den Teller – das Gasthaus ist Teil der regionalen Infrastruktur, ist Partner der Landwirtschaft und von Produzenten, die den ländlichen Raum prägen.“ erklärt Dennis Kummer, Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus beim Verband pro agro.
Produkt und Herkunft sind für regionale Produkte eine untrennbare Verbindung. So spielen immer auch die Regionen, aus denen regionale Produkte stammen, eine wichtige Rolle auf der Grünen Woche und geben den vorgestellten Produkten zusätzliche Identität. Vermehrt nachgefragt wurden landtouristische Angebote und Möglichkeiten für Kurztrips und Wochenendausflüge. Anhaltend großer Beliebtheit erfreute sich der Hofladenführer mit über 670 Einkaufsadressen im ganzen Land.

Kochstudio in der Brandenburghalle

Fazit:
Das grundsätzliche Interesse an Regionalität ist ungebrochen, sowohl beim Verbraucher als auch bei den Absatzpartnern. Es darf festgestellt werden, daß die Menschen, die sich für die Themen interessieren, bereits deutlich informierter an den Stand treten als noch vor einigen Jahren und gezielt Angebote anfragen.
Die vermittelnde Arbeit zwischen Produzenten und Absatzpartnern wurde auch in diesem Jahr mit großem Engagement auf Seiten aller Beteiligten fortgeführt. Es braucht den engagierten Handelspartner, der das regionale Produkt für den Kunden im Regal noch zahlreicher und sichtbarer platziert und den interessierten Verbraucher, der durch seinen noch bewussteren Griff zum regionalen Produkt zum Erhalt regionaler Wirtschaftsstrukturen beiträgt.

Alle Gewinner der pro agro Marketingpreise 2025

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Halbzeit auf der Grünen Woche – noch schnell Landurlaub, Einkaufen und Freizeitmöglichkeiten auf dem Lande entdecken

Berlin/Schönwalde-Glien – Der Agrarmarketing Verband pro agro, Bündler landtouristischer Angebote und Herausgeber diverser Publikationen zu den Themen Land- und Naturtourismus in Brandenburg, Einkaufen beim Bauern in Brandenburg, Pferdeland Brandenburg, informiert auf der Grünen Woche über die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeit-, Ausflugs- und Urlaubsgestaltung im Land.

„Nach der ersten Hälfte der Grünen Wochen können wir schonmal feststellen, daß das Interesse der Besucher an Brandenburg nach wie vor sehr groß ist und unsere Anlaufstellen in der Halle, der eigene Stand und das Brandenburger Kochstudio sehr gut angenommen werden“ erklärt Dennis Kummer, Fachbereichsleiter Land und Naturtourismus beim Verband pro agro und führt fort: „Angebote des ländlichen Raumes für Tagesausflüge und Gastronomie werden gezielt nachgefragt. Insbesondere das Interesse an den Hofläden, am Einkaufen im Grünen, und Wochenendreisen für Familien sowie erholungssuchende Paare ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen.“

Was gibt es zu entdecken?

Das Land schmecken
Im Brandenburger Kochstudio, verraten an jedem Messetag Köche aus den Brandenburger Regionen ihre Lieblingsrezepte, lassen die Gäste probieren und laden so zu einem Besuch ihrer Häuser und Regionen ein. Passend dazu gibt es, am pro agro Stand gegenüber, das aktuelle Rezeptbuch zu den im Kochstudio kreierten Köstlichkeiten samt einladender Kurzbeschreibung der im Studio köchelnden Gasthäuser. 

Kochstudio in der Brandenburghalle

Das Land entdecken
Am Stand 113 in der Brandenburghalle sind ferner die Kataloge „LANDURLAUB BRANDENBURG – Ferien, Freizeit und Einkaufen auf dem Lande – 2025“ und „Pferdeland Brandenburg – 2025“ erhältlich und bieten mit Berichten, Geschichten und konkreten Angebote jede Menge Möglichkeiten für die Planung zukünftiger Ausflüge oder Urlaube. Alle die gern einen Urlaub oder Kurzaufenthalt planen können sich am Stand 113 umfassend beraten lassen. Ein Großteil der vorgestellten Angebote ist auch unter landurlaub-brandenburg.de und pferdeland-brandenburg.de gleich buchbar.

pro agro freut sich auf die Gäste und Interessierten am Stand 113 in der Brandenburghalle

Und auch in der am Stand erhältlichen neuen Broschüre zum pro-agro-Marketingpreis 2025 findet man neben den landtouristischen Preisträgern mit den anderen Wettbewerbseinreichungen jede Menge interessante und bisweilen außergewöhnliche Tourismusangebote im ländlichen Brandenburg. So stellt am Stand 162 das Seenland Oder-Spree als Sieger des pro agro Marketingpreises 2025 in der Kategorie Landtourismus auch seinen Preisträger „Birdwatching im Seenland Oder-Spree“ vor.

Vom Land ernähren
In der an diesem Stand ebenfalls erhältlichen Broschüre „BRANDENBURGER HOFLÄDEN – EINKAUF IM GRÜNEN“ finden sich 670 Adressen aus allen Brandenburger Landkreisen für den Einkauf regionaler Produkte. So lassen sich Ausflug und Einkauf auf schöne Weise kombinieren.

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören über 400 Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land-und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de

Bilder dieser PI und weitere Illustrationsmöglichkeiten finden sie hier.

pro agro – Marketingpreisgewinner 2025 ausgezeichnet

Paaren Glien / Berlin – Am 17. Januar, dem Eröffnungstag der Grünen Woche, zeichnete pro agro auf der Bühne der Brandenburghalle die Gewinner des pro agro-Marketingpreises 2025 in den drei Kategorien Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft, Land- und Naturtourismus sowie des Edeka-Regionalpreises 2025 aus. Aus insgesamt 41 Bewerbungen bestimmte Ende 2024 eine Fachjury die Preisträger in den jeweiligen Kategorien.

Alle Bewerbungen wurden von einer Fachjury aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Tourismus, Lebensmitteleinzelhandel, Medien und Wissenschaft unter Leitung des Verbandes pro agro begutachtet, bewertet und daraufhin die Preisträger in den Kategorien gekürt.

Zusätzlich wählte EDEKA, als einer der starken Partner für die Vermarktung regionaler Produkte im Einzelhandel Brandenburg-Berlins aus den Bewerbern der Kategorien Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung in diesem Jahr zwei Preisträger für den EDEKA-Regionalpreis 2025.

Eine Auflistung der Gewinner und entsprechende Erläuterungen weiter unten in dieser Presseinformation

Die Produktideen und Vermarktungskonzepte aller Wettbewerbsteilnehmer des pro agro-Marketingpreises 2025 werden in der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen vorgestellt.

Die Broschüre gibt es nach der Preisverleihung vor Ort über den gesamten Messezeitraum am pro agro-Stand sowie an der Schauvitrine zum Wettbewerb in der Brandenburghalle und als Flipbook auf den Seiten des Verbandes pro agro.

Der pro agro-Marketingpreis, den der Verband bereits seit 2000 jedes Jahr im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin verleiht, zählt zu einer der begehrtesten Auszeichnungen in der regionalen Ernährungs- und Tourismus-Branche. Die zentrale Botschaft lautet: Brandenburg ist Kreativität, Innovation und nah am Puls der Zeit.

Für den Wettbewerb um den pro agro-Marketingpreis gingen 41 Bewerbungen aus den Kategorien Direktvermarktung (22), Ernährungswirtschaft (10) sowie Land- und Naturtourismus (9) ein.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Aktuelle Bilder der Preisverleihung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Marketingpreis 2025 und den Wettbewerben der Vorjahre erhalten Sie hier

Das Flipbook der Broschüre Neues aus Brandenburg. Ein Land voller Ideen.


Preisträger – pro agro-Marketingpreis 2025

Direktvermarktung – 1. Platz

Elbe-Elster Apfelkorn –
ein Brot für Zusammenhalt und gute Zwecke

Das Brot, das verbindet! Als einer von nur 140 Brotsommeliers weltweit ist Paul Müller B(r)ot¬schafter und leidenschaftlicher Vertreter seiner Herzensregion Elbe-Elster. Getrieben von seiner tiefen Verbundenheit zu Brot und Heimat hat er eine einzigartige Idee ins Leben gerufen, die er gemeinsam mit zahlreichen regionalen Akteuren verwirklicht hat. Die eigens ent¬wickelte Brotrezeptur des Apfel¬korns, ein traditionell angesetzter Sauerteig kombiniert mit regio¬nalen Äpfeln, wird von zahlreichen Handwerksbäckereien in der Region gebacken und verkauft. Dabei wird der Name „Apfelkorn“ als eingetragene Marke einheit¬lich genutzt und vermarktet. Das Projekt zeigt einmal mehr, dass sich die Bäcker unseres Landes gemeinsam auch als Versorger der Region verstehen. Von jedem verkauften Laib des Apfelkorns fließen 30 Cent in einen gemeinnützigen regiona¬len Zweck. So wird die Region gemeinsam unterstützt! Was das Apfelkorn gegen Lebensmittel¬verschwendung tun kann, wird in schulischen Foodwaste-Workshops, in denen Schüler Apfelkorn-Pommes herstellen, gezeigt. Lassen Sie sich von den einzigartigen Geschmäckern und der regionalen Verbun¬denheit inspirieren – genießen Sie Apfelkorn und werden Sie Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft!

Paul Müller „Der Brotsommelier“
Dorfstraße 1a 03238 Rückersdorf
Geschäftsführer: Paul Müller
Telefon: 0162 4284610
info@breadstylist.de
reegional.de

Direktvermarktung – 2. Platz

Vielfalt von Wildfleisch mit wild.shop

Appetit auf Wildfleisch? Die App wild. shop verbindet Kunden direkt mit Jägerinnen und Jägern, die hochwertiges Wildfleisch anbieten. Bestellbarer Ge¬nuss durch die Frische und Qualität von Wildbret, das nachhaltig und ethisch in der freien Natur erlegt wurde. Die App ermöglicht es ganz einfach Wildfleischanbieter in der Nähe und deren Angebote zu entdecken. Der Kunde kann bequem von zu Hause aus bestellen und unterstützt gleichzeitig lokale Jäger.
Vom zarten Rehfilet bis hin zu würzigem Wildschwein-Steak vom Grill, mit der wild.shop-App kann die Vielfalt der Natur direkt in die Küche nach Hause geholt werden. Darüber hinaus ist es möglich, sich von den zahlreichen Rezeptideen zur Wild-Zubereitung inspirieren zu lassen und kulinarische Meisterwerke mit frischen Zutaten aus Wald und Flur zu zaubern.
Die Vermarktung von Wildfleisch ist viel¬fältiger geworden. Mit diesem Angebot soll allen Wildfleischliebhabern und Interessenten der Zugang zu frischem Wildfleisch aus der Region ermöglicht und damit die Wertschöp¬fungskette erweitert werden. Für Käufer ist die wild.shop-App generell kostenfrei und steht auf den gängigen Portalen zum Down¬load bereit.

Landesjagdverband Brandenburg e.V.
Saarmunder Str. 35 14552 Michendorf
Geschäftsführer: Kai Hamann
Telefon: 033205 21090
info@ljv-brandenburg.de
ljv-brandenburg.de

Direktvermarktung – 3. Platz

„Spreewald trifft Tirol“: Die „Spreewald-Alm“

Eine Alm im Spreewald? In Drehnow treffen die Tradi¬tionen des Spreewaldes und die robuste Tiroler Rinderrasse Grauvieh aufeinander. Diese ein¬zigartige Verbindung inspirierte zu dem Namen „Spreewald-Alm“. Während die Tiere das ganze Jahr über auf der Wiese und nach ökologischen Richt¬linien gehalten werden, stellt die Hofkäserei, die für handwerkliche Tradition und höchste Qualität steht, eine Vielzahl an Milchproduk¬ten her, darunter frische Milch, köstliche Käsespezialitäten, cremigen Quark und Joghurt. Jedes Produkt spiegelt Leidenschaft für die Region und Sorgfalt wider, um den Kunden den authenti¬schen Geschmack des Spreewal¬des näherzubringen. Dabei steht eine nachhaltige Wirtschaftsweise im Fokus: ökologische Landwirtschaft, kurze Transportwege und Kooperationspart¬ner direkt aus der Nachbarschaft. Neben der Käserei betreibt die Spreewald- Alm einen eigenen Hofladen, ist auf Wochenmärkten vertre¬ten und hat einen Verkaufsauto¬maten vor den Toren Berlins. Weiterhin ist es möglich, den Geschmack des Spreewaldes direkt zum Kunden zu liefern! Ideal für Feiern, Events, Ver¬anstaltungen und Jubiläen – der Foodtruck bietet allen Interessierten eine besondere kulinarische Erfahrung. Mit den regionalen Leckereien wird jede Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Drehnower Hofkäserei UG
Nordweg 3 03185 Drehnow
Geschäftsführer: Jan Kutzbach & Marcel Schallmea
Telefon: 0152 53676191
info@spreewaldalm.de
spreewaldalm.de

Direktvermarktung – Sonderpreis

Emmas Kaufhalle in Teschendorf:
regionale Artikel rund um die Uhr

Emmas Kaufhalle in Teschendorf ist eine innovative Idee, die darauf abzielt, den lokalen Einkauf zu fördern und eine Gemeinschaft zu schaffen. Die Kaufhalle bietet eine Vielzahl (150 Artikel) von regionalen Produkten an, die von lokalen Erzeugern stammen. Dies unterstützt nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern sorgt auch dafür, dass die Kunden frische und qualitativ hochwertige Waren erhalten.
Insgesamt bietet Emmas Kaufhalle über 700 verschiedene Artikel des täglichen Bedarfs an (von A- wie Apfel bis Z- wie Zahnbürste). Die Besonderheit ist, dass das Konzept kein Ver¬kaufspersonal benötigt und Artikel 24h je Tag und an 7 Tagen in der Woche erworben werden können, kinder¬leicht für jedermann. Artikel kön¬nen auch bereits zu Hause online reserviert werden. Zudem können innovative Kochboxen erworben werden. Alle Rezepte der Boxen beinhalten mindestens zwei regionale Artikel. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Em¬mas Kaufhalle ist die Schaffung eines sozialen Treffpunkts für die Bewohner von Teschendorf. Hier können Menschen nicht nur einkaufen, sondern auch miteinander ins Gespräch kom¬men und sich austauschen. Emmas

Emmas Kaufhalle GmbH
Hans-Grade-Straße 4 16515 Oranienburg
Geschäftsführer: Susanne Scheuermann & Christian Lambeck
Telefon: 0174 3184158
info@emmas-kaufhalle.de
emmas-kaufhalle.de

Standort Emmas Kaufhalle:
Hauptstraße 79
16775 Löwenberger Land OT Teschendorf

Ernährungswirtschaft – 1. Platz

Golßeners Regionalkampagne

Golßener schaltete im Sommer 2024 zur Fußball-Europameis-terschaft eine regionale Radio-und Fernsehkampagne im rbb media Berlin & Brandenburg. Im Rahmen der Kampagne hat Golßener täglich reich¬lich gefüllte Grillpakete verschenkt. Enthalten waren Golßeners neue Grillknacker und Wilde Knacker-Kerle, sowie leckere Rindfleischknacker und die beliebten Spreewälder Feinkostsa¬late in verschiedenen Sorten.
Alles sind echte Alleskönner und stehen für mehr als 100 Jahre Tradition und Qualität. Wilde Kna¬cker-Kerle und Rindfleischknacker sind warm und kalt zu genießen und die Grillknacker sind ganz unkompliziert auf dem Grill oder in der Pfanne zuzubereiten.
Alles zusammen eignet sich perfekt für die Party mit den Liebsten. Golßener ist es be¬sonders wichtig die Menschen zusammenzu-bringen und ein „Wir-Gefühl“ zu schaffen. Gerade in der aktuellen Zeit sehnen sich mehr Menschen nach Zusammenhalt.
Golßener hat mit dieser Kampagne nicht nur die neuen leckeren Produkte vorgestellt, das Familienunternehmen hat sich aus tiefster Überzeugung für die Region Brandenburg stark gemacht.

Golßener Lebensmittel GmbH & Co. Produktions KG
Am Klinkenberg 1 15938 Golßen
Geschäftsführer: Rainer & Jens Kempkes
Telefon: 0304355820
info@golssener.de
golssener.de

Ernährungswirtschaft – 2. Platz

Märkisch mit Mäährwert – Bratwurst vom Weideschaf

Obwohl Schafe eine wichtige Rolle bei der Pflege von Landschaften und Natur¬schutzgebieten in Brandenburg spielen, wird das Fleisch kaum konsumiert. Die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage ist der Aus¬gangspunkt für die innovative Bratwurst mit Mäährwert.
Für einen klassischen Bratwurstgeschmack werden neben Schaffleisch auch Ingwersaft, verschiedene Gewürze sowie ein 20 %iger Gemüseanteil aus Champignon, Kartoffeln und Zwiebeln eingesetzt. Dies schmeckt nicht nur, sondern verbessert auch gleichzeitig die Nährwerte des Produkts.
Das Produkt, welches im Rahmen des Projektes reffiSchaf entwickelt wurde, wird in der Biomanufaktur Havelland in traditionellem Handwerk her¬gestellt. Die Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung der Tiere finden in Brandenburg und den angrenzenden Landkreisen statt.
Die Bratwurst ist dadurch ein regionales Produkt, welches sich durch kurze Transport¬wege, extensive Tierhaltung und Bio-Qualität auszeichnet. Der Konsum trägt dazu bei, unsere schöne Kulturlandschaft in Branden¬burg zu erhalten, eine artgerechte Tierhaltung zu fördern und den Beruf des Schäfers zu unterstützen.

Biomanufaktur Havelland GmbH & reffiSchaf
Havelring 17 16727 Velten
Geschäftsführer: Thomas Schubert & Daniela Feldt
Telefon: 03304 20544 32
thomas.schubert@bm-hvl.de
biomanufaktur-havelland.de

Projektkoordination: Peter Schmidt
Telefon: 030 28482444
p.schmidt@foel.de
reffischaf.de

Ernährungswirtschaft – 2. Platz

Digitalkampagne „Von Natur aus liebenswerda“

Warum setzen sich die Mineralquellen für den Erhalt von Streuobstwiesen ein, wer sind die „AckerRacker“ und warum ist es wichtig, alte Tagebauflächen zu re¬naturieren?
Diese und weitere Fragen beant¬wortet die Digitalkampagne „Von Natur aus liebenswerda“ der Bad Liebenwerda Mineralquellen. Sie stellt das Thema Nachhal¬tigkeit in den Fokus und lässt die nachfolgende Generation sprechen. Ein emotionaler Imagefilm, u.a. gedreht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, zeigt die Bedeutung der Natur durch Kinderaugen.
Ergänzt wird die Kampag¬ne durch einen interaktiven Content Hub, Social-Media- Content und weitere digitale Formate, die das regionale Engagement der Mineralquel¬len beleuchten. Die Kinder-Perspektive wird auch in der Interviewreihe „Klein fragt Groß“ aufgegriffen, bei der Kinder Erwachsene zum Thema Nachhaltigkeit ausfragen. Die Kampagne stärkt die Markenwerte Nach¬haltigkeit und Re¬gionalität und lädt Konsumenten ein, Teil einer lebens-und liebenswerten Zukunft zu werden.

Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH
Am Brunnenpark 1-4 04924 Bad Liebenwerda
Geschäftsführer: Christian Schindel
Telefon: 035341 98-0
blw-info@mineralquellen.de
mineralquellen.de  
Ernährungswirtschaft – 3. Platz

Knusperwaffeln mit Sanddorncreme

und gleichzeitig auch einer der beiden Preisträger des EDEKA Regionalpreises

Die Knusperwaffeln mit Sanddorncreme bieten ein Geschmackserlebnis für Lieb¬haber fruchtiger und knuspriger Snacks. Diese feinen Waffeln sind mit einer köstlichen Sanddorncreme ge-füllt, die durch ihren süß-säuerli¬chen Geschmack begeistert. Die fruchtige Sanddorncreme wird aus den vitaminreichen Beeren der Sanddornpflanze hergestellt, die für ihre Vorteile bekannt sind, darunter ein hoher Vitamin-C-Gehalt.
Die Waffeln selbst sind zart-knusprig und sor¬gen für einen angenehmen Biss, während die Füllung eine cremige Textur und ein intensives Sanddornaroma bietet. Ideal als kleiner Snack für zwischendurch oder als Begleitung zu Kaffee und Tee – ein Genuss für alle Sinne!
Die Knusperwaffeln mit Sand¬dorncreme stehen als Symbol für Brandenburger Regionalität, Identität und Naturverbunden¬heit. Durch die Verwendung von lokalem Sanddorn und die Einbin¬dung in die regionale Wirtschaft sind sie ein authentisches Produkt, das die Besonder¬heiten und Stärken der Region hervorhebt.

Christine Berger GmbH & Co.KG
Fercher Straße 60 14542 Werder/Havel
Geschäftsführerin: Dorothee Berger
Telefon: 0332746910
dberger@sandokan.de
sandokan.de


Land- und Naturtourismus – 1. Platz

Birdwatching im Seenland Oder-Spree

Vögel sind echte Sympathie¬träger. Für viele Menschen gehört das Beobachten der gefiederten Welt zum perfekten Naturerlebnis dazu. Im Seenland Oder- Spree wurden dafür verschiedenste Beob-achtungsgebiete qualifiziert, in denen man ganzjährig, während einer Wander- oder Radtour mit Zwischenstopps an ausgewie¬senen Beobachtungspunkten, die vielfältige Vogelwelt hören, sehen und entdecken kann. Zu den schönsten Birdwatching – Hot¬spots gehören die Altfriedländer Teiche, die Märkische Schweiz, die Groß Schauener Seenkette oder die Reicherskreuzer Heide. Hier und an weiteren Standorten können sich Inter¬essierte mithilfe eines dort angebrachten QR-Codes einen Überblick über das vogelkund¬liche Geschehen in der Gegend machen. Auf einer eigens angelegten Internetseite des Seenland Oder-Spree lassen sich alle Infos zu den Beobachtungsgebieten, Vogelarten, Tourenvorschläge oder Veranstaltungskalen¬der finden. Gastgeber der wasserreichsten Reiseregion Brandenburgs sind Partner.

Seenland Oder-Spree e.V.
Ulmenstraße 15 15526 Bad Saarow
Geschäftsführerin: Ellen Rußig
Telefon: 033631 868100
info@seenland-os.de
seenland-oderspree.de/birdwatching

Land- und Naturtourismus – 2. Platz

Ponygruppe Jakobshagen – kleine Pferdchen für große Erlebnisse!

Seit November 2024 gibt es auf dem Pferdehof Jakobshagen im Boitzenburger Land/Uckermark die „Ponygruppe Jakobsha¬gen“. Dieses besondere Angebot richtet sich speziell an Kleinkinder bis 6 Jahre und ermög¬licht ihnen einen ersten Kontakt zum Kulturgut Pferd. Die Kinder können die gut ausgebilde¬ten Shetlandponys streicheln, putzen und füttern, was eine einfühlsame und spielerische Annäherung an die Welt der Pferde fördert. Geführte Spaziergänge mit den Ponys runden das Erlebnis ab und bieten den Jüngsten die Gelegenheit, die Tiere hautnah zu erleben.
Dieses Angebot ist einzigartig, da es in Brandenburg bislang keine vergleichbaren Möglichkeiten für diese Altersgruppe gibt. Während einige Höfe Reitunterricht für Kinder ab 4 Jahren anbieten, fehlt der direkte Kontakt mit Pferden, der einfach nur das Streicheln ermöglicht. Die Ponygruppe Jakobshagen schließt diese Lücke und richtet sich besonders an Familien, die in Templin und Umgebung Urlaub machen.
Die Gruppe besteht aus zwei im Frühjahr 2024 geborenen Jungpferden sowie einer 16 Jahre alten Stute, die sich durch ihren freundlichen Charakter auszeichnen. Das Angebot „Kontakt zum Pferd für Kinder bis 6 Jahre“ startet zur Saison 2025/26 und belebt zudem die alte Tradition, ein Glückstier auf dem Hof zu haben, um diese für die Gäste erfahrbar zu machen.

Pferdehof Jakobshagen GbR
Bad Lippspringer Ring 26 17268 Templin
Geschäftsführer: Annabelle Krieg & Dan Merkert
Telefon: 0160 94466151
info@annabelle-krieg.de
pferdehof-jakobshagen.de  


Land- und Naturtourismus – 3. Platz

Ein Aufenthalt an einem einmaligen Ort:
die Lodge am See von Raus

Die Lodge am See ist ein idyllisches Naturresort am Rudower See, eingebettet in die grüne Landschaft der Prignitz. Hier verbinden sich Beisam¬mensein, Entspannung und Austausch mit Gleichgesinnten zu einem umfassenden Natur¬erlebnis. Die 14 sorgfältig gestalteten Cabins bieten mit Blick auf das glitzernde Wasser und die weite Natur alles für eine spontane Auszeit. Ein Community-Bereich mit Gemeinschaftszelt, Sauna und Hot Tub er¬möglicht Gästen, mitten in der Natur zur Ruhe zu kommen – wie einst die Eltern und Großeltern, jedoch mit moder¬nem Komfort und nachhaltigem Anspruch. Hier treffen gesellige Lagerfeuergespräche auf die heil¬same Kraft von Flora und Fauna.
Dank gemeinsam mit lokalen Part¬nern entwickelter Verpflegungspake¬te, Alpakawanderungen, Töpferkursen und Fahrradverleih bietet die Lodge am See eine ideale Gelegenheit, nicht nur die brandenbur¬gische Natur zu erleben, sondern auch in die kulturellen und kulinarischen Traditionen der Prignitz einzutauchen.

StayRaus GmbH
Linienstraße 214 10119 Berlin
Geschäftsführer: Julian Trautwein
Telefon: 0176 16813275
hello@raus.life
raus.life


EDEKA Regionalpreis – zwei Preisträger

bereits genannt:
Knusperwaffeln mit Sanddorncreme
der Christine Berger GmbH & Co.KG, siehe 3. Platz der Kategorie Ernährungswirtschaft

sowie

Jerseys Honest Ice Cream

Der Markt für Speiseeis scheint gesättigt. Die Eismanufaktur Urstrom Jerseys stellt dennoch eine Art Pionier dar. Sie produziert natürliches Speiseeis aus der Rohmilch von Jersey Kühen. Durch deren A2-Milch ist das Eis auch bei Milchintoleranz verträglich und steht somit einem noch breiteren Kundenkreis zur Verfügung. Die Rohmilch stammt von einem vom Produktionsort nur 5 Minuten entfernten Bauernhof und wird in Milchkannen transpor¬tiert, sodass kaum Verpackungsmüll entsteht. Die anderen Rohstoffe werden, soweit es geht, regional bezogen bzw. die weiteren Komponenten wie Cookies, Eierlikör oder Krokant selbst hergestellt. Mehr Nähe zum eigenen Produkt geht nicht!
Zusätzlich konnte auch ein Angebot für Diabetiker geschaffen werden: als erste Manufaktur bietet Urstrom Jerseys zucker¬freies Eis an. Nachhaltig gewirtschaftet wird unter anderem durch den Verzicht auf Verpackungsmaterial bei der Lieferung in den Handel und die Idee das Eis im Glas anzubieten. Des Weiteren werden keine industriellen Zusatzprodukte verwendet, um den Kunden ein natürliches, unbelas¬tetes und hochwertiges Produkt zu bieten, das ohne schlechtes Gewissen genossen werden kann. Das Ziel ist es, den „öko¬logischen Hufabdruck“ möglichst klein zu halten und diesen nach bestem Vorbild in ganz Deutschland zu verbreiten.

Urstrom Jerseys
Schlossplatz 1 15837 Baruth
Geschäftsführerin: Loreen Herrmann
Telefon: 0173 4094194
urstrom.jerseys@gmail.com
urstrom-jerseys.de

Großeinsatz für mehr Regionalität – pro agro auf der Grünen Woche

Berlin/Schönwalde-Glien – Touristische Angebote, Kochstudio und Stärkung der Vermarktung regionaler Produkte. Der Verband pro agro, vertritt über 400 Mitglieder der lebensmittelproduzierenden Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Natur- und Landtourismus und nutzt als Agrarmarketingverband die Grüne Woche um mit vielfältigen Aktionen regionale Produkte auf den Teller oder ins Handelsregal und somit an Frau und Mann zu bringen.

Traditionell ist der Eröffnungstag der Grünen Woche in der Brandenburghalle 21a auch „pro agro – Tag“. Gleich am 17. Januar stehen die Gewinner des pro agro – Marketingspreises 2025 sowie des EDEKA Regionalpreises 2025 auf der Hauptbühne und erhalten ihre Auszeichnungen durch Ministerin Hanka Mittelstädt, pro agro-Vorstandsvorsitzende Dorothee Berger und Geschäftsführer Kai Rückewold. Doch das stellt nur den Auftakt für die weiteren Vernetzungs- und Vermarktungsaktivitäten für die Branchen an den 10 Messetagen dar.

Gespräche anbahnen und im Gespräch bleiben – für mehr regionale Marktanteile

Kenntnis voneinander, die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und das Wissen um die jeweiligen Möglichkeiten sind Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Produzenten, dem Handel und weiteren Absatzpartnern. Eine zentrale Aufgabe des Verbandes pro agro während der Grünen Woche ist es daher, Hersteller regionaler Lebensmittel mit Entscheidern und Einkäufern des Lebensmittelhandels und der Gastronomie zusammenzubringen. So sind für den gesamten Zeitraum der Messe Rundgänge mit Fachpublikum organisiert. Für größere Gruppen am frühen Morgen vor Messebeginn und mit kleineren Delegationen auch im Laufe der Messetage. Über 700 Vertreter von Handel, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Direktvermarktung haben sich auf Einladung des Verbandes pro agro hierfür angemeldet und nutzen die Möglichkeit auf der Grünen Woche in kompakter Form die Brandenburger Produzenten mit ihren Produkten, an einem Ort versammelt, besser kennenzulernen. Für beide Seiten eine effiziente Form der Kontaktaufnahme und ein echter Mehrwert. „Allein die Veranstaltungen mit EDEKA (22.01.) und REWE (23.01.) werden über 450 Einzelhändler des Berliner und Brandenburger Lebensmittelhandels in die Brandenburg-Halle bringen. Zwei exklusive Stunden vor offiziellem Messebeginn stehen dann Ausstellern und Entscheidern miteinander zur Verfügung, um bestehende Partnerschaften zu intensivieren oder zukünftige anzubahnen „Auf der Grünen Woche bietet sich vor allem eines – die Chance, in kompakter Form und im persönlichen Austausch Geschäfte fürs kommende Jahr anzubahnen.“ erklärt pro agro-Geschäftsführer Kai Rückewold und fügt hinzu: „Unsere jüngst erhobenes Branchenbarometer hat wieder bestätigt, daß über den Lebensmitteleinzelhandel (52%) und die Direktvermarktung (25%) der größte Umsatzanteil bei den Erzeugern erwirtschaftet wird. Die Ausrichtung unserer Aktivitäten auf der Grünen Woche zielt genau auf diese Konstellation und trägt der Bedeutung dieser Vermarktungswege für Erzeuger und Verbraucher Rechnung. Auf der Grünen Woche haben wir die Möglichkeit in kurzer Folge und an einem Ort diese wichtige Aufgabe konzentriert anzugehen.“

Handelsrundgang Grüne Woche 2024 (Archivbild Vorjahr)


Branchengespräche – Bürokratie und Kaufzurückhaltung sind das Thema
Traditionell ist die Grüne Woche auch Plattform für Gespräche des Verbandes mit Branchenvertretern des Ernährungshandwerks. So bildet der Unternehmerstammtisch am Montag (20.01.) wieder den Jahresauftakt einer ganzen Reihe der etablierten Branchenzusammenkünfte, bei denen es um den Austausch über die aktuelle Lage und Ideen zu gemeinsamen Vermarktungsaktivitäten geht aber auch über politische und bürokratische Rahmenbedingungen gesprochen wird, die den Ausbau regionaler Marktanteile derzeit fördern oder behindern. Am Mittwoch (22.01.) wird es eine Gesprächsrunde mit dem Brandenburger Fleischerhandwerk geben, bei dem es neben der aktuellen Thematik zur Auswirkung der Maul- und Klauenseuche auf das Handwerk auch um die Dauerthemen der zeit- und kostenintensiven Bürokratie, welche gerade den kleinen, mittelständischen Verarbeitern im Vergleich zu größeren, industriellen Schlachtern enorm viel Aufwand und Kosten abverlangen und so ein handfestes Wettbewerbshindernis darstellen.

Brandenburger Kochstudio
Traditioneller Besuchermagnet der Grünen Woche ist auch das Brandenburger Kochstudio, das an jedem Messetag zu kulinarischen Reisen durch das Land Brandenburg einlädt. Spitzenköche aus den Regionen Brandenburgs wirbeln durch die offene Showküche, verraten Lieblingsrezepte mit regionalen Zutaten und werben für Ausflüge in die Region ihrer Gasthäuser. Das Booklet „Rezepte aus der Märkischen Küche“ stellt die Kreationen aller mitwirkenden Brandenburger Köche sowie deren Häuser vor.

Brandenburger Kochstudio Grüne Woche 2024 (Archivbild Vorjahr)

Landtourismus und Veranstaltungen
Am pro agro – Infostand erhalten die Messebesucher umfangreiche Informationen zu Landtourismus, Einkaufsmöglichkeiten bei Direktvermarktern, Hofläden und zu natur- und landtouristischen Angeboten. Experten des Verbandes stehen auch für ganz persönliche Fragen und Einkaufs- und Ausflugstipps zur Verfügung. Und auch erste Fragen zur Brandenburger Landpartie 2025 und dem Brandenburger Dorf- und Erntefest 2025 werden beantwortet.

pro agro Stand Grüne Woche 2024 (Archivbild Vorjahr)

Hintergrundinfo zum Verband pro agro:
pro agro ist der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin. Seit 1992 gilt sein Engagement den Branchen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus. Dem Verband gehören Unternehmen, Vereine, Verbände aus dem Bereich des Land-und Naturtourismus, unter anderem Landgasthöfe und Pferdehöfe sowie aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, einschließlich der Direktvermarktung an. Der Verband pro agro vertritt das Gesamtinteresse aller Akteure des ländlichen Raumes der Region Brandenburg-Berlin. Mehr Informationen unter proagro.de

Die Illustrationen zur PI finden Sie in höherer Auflösung hier.

Presseeinladung – Bekanntgabe der pro agro-Marketingpreisgewinner

Potsdam – Am 17. Januar geben Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt und pro agro Geschäftsführer Kai Rückewold auf der Grünen Woche in Berlin die Gewinner des pro agro-Marketingpreises 2025 in den drei Kategorien Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft und Land- und Naturtourismus sowie den Edeka-Regionalpreis 2025 bekannt. Aus über 40 Bewerbungen hat eine Fachjury Anfang Dezember 2024 die 3 Gewinner pro Kategorie bestimmt.

Termin: Freitag, 17. Januar 2025
Zeit: 13:00-14:15 Uhr
Ort: Grüne Woche Berlin,
Bühne Brandenburg-Halle 21a

Unter gruenewoche-brandenburg-halle.de wird über einen verlinkten Live-Stream das Bühnengeschehen der Brandenburghalle übertragen, sodaß auch auf diesem Wege der Preisverleihung beigewohnt werden kann. (Direktlink: https://vimeo.com/mlukbrandenburg)

Unter dem Motto „Neues aus Brandenburg“ erreichten den Verband insgesamt 41 Bewerbungen aus den Kategorien Direktvermarktung (22), Ernährungswirtschaft (10) sowie Land- und Naturtourismus (9).

Teil der Veranstaltung ist auch die Bekanntgabe des Gewinners des EDEKA-Regionalpreises 2025 ausgewählt durch die EDEKA aus den Teilnehmern der Kategorien Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Gespaltenes Bild bei Zukunftsaussichten: Unternehmen der Ernährungswirtschaft Brandenburg gehen mit Realismus in das neue Jahr

pro agro – Branchenbarometer zum Jahreswechsel 2024/2025 erhebt bereits im vierten Jahr wirtschaftliches Meinungsbild der landwirtschaftlichen Direktvermarkter, des Ernährungshandwerks und Lebensmittelhersteller aus der Hauptstadtregion

Schönwalde-Glien – Wie steht es um die wirtschaftliche Stimmung in den Betrieben der Brandenburger Ernährungswirtschaft? Das nicht repräsentative pro agro – Branchenbarometer Ernährungswirtschaft Brandenburg/Berlin rief zur Jahreswende Aussagen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage, Prognosen und wichtigen Herausforderungen innerhalb der Branche ab. Immerhin 46 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmer beurteilten das Geschäftsjahr 2024 als deutlich besser bis gleich gut, 53 Prozent gaben an ein schlechteres Geschäftsjahr abzuschließen. Die Prognosen für 2025 sind ähnlich gemischt: der überwiegende Teil sieht Stagnation (42 Prozent), rund 33 Prozent sehen weitere Verschlechterungen der Geschäftsaussichten. In einer Sonderabfrage wurden auch Erwartungen an die Wirtschaftspolitik in Bund und Land abgefragt.

Dass die konjunkturelle Gesamtwetterlage in Deutschland auch die Ernährungswirtschaft nicht verschont hat, ist keine Überraschung. Kein Thema wurde in den Medien häufiger diskutiert als der Preisanstieg bei Lebensmitteln als Folge der Inflation. Von höheren Preisen des Handels profitieren die Erzeuger allerdings kaum. Ursache für die zurückhaltende Marktprognose der Branche ist – und das konstant seit Beginn der Erhebungen – die negative Schere zwischen stark steigenden Kosten und nur moderat durchsetzbaren Preiserhöhungen. So sagen 79 Prozent der Teilnehmender, dass zu erlösende Preise bei Handelspartnern oder beim Verbraucher direkt um über 10 bis über 20 Prozent steigen müssten, um nachhaltige wirtschaftliche Zukunftsaussichten zu entwickeln.

Aus Sicht des Geschäftsführers des Verbandes pro agro, Kai Rückewold, wird hier das Dilemma sichtbar: „Auf der einen Seite machen den Verbrauchern gestiegene Lebensmittelpreise zu schaffen, auf der anderen Seite fehlt den regionalen Erzeugern der nötige Umsatz bei besseren Margen. Da die Umfrage erneut bestätigt, dass über den Lebensmitteleinzelhandel (52%) und die Direktvermarktung (25%) der größte Umsatzanteil bei den Erzeugern erwirtschaftet wird, erscheint es umso wichtiger, die Bedeutung der regional erzeugten Lebensmittel in den Kern-Käufergruppen weiter zu verankern.
Regionale Marken haben die besten Entwicklungsoptionen.“ Pro agro vertritt die Interessen von über 400 landwirtschaftlichen Direktvermarktern und Unternehmen der Ernährungswirtschaft.

Zu den positiven Fakten des Branchenbarometers 2024: Trotz der angespannten Situation müssen und wollen die Unternehmen weiter investieren. 73 Prozent planen für dieses Jahr Ausgaben für Anlagen und Maschinen (88%) und in Gebäude (50%) ein. Aber auch Investments in Digitalisierung (48%) und alternative Energieversorgung (50%) stehen hoch im Kurs. 13 Unternehmen haben Investitionshöhen zwischen einer bis 25 Mio. Euro geplant. Auch Neueinstellungen stehen bei knapp der Hälfte der Unternehmen auf dem „Zettel“, allerdings auf geringem Niveau.

Wie könnte die Wirtschaftspolitik Unternehmen unterstützen, um wieder zu wachsen? Mehr Netto vom Brutto für Arbeitnehmer als wichtige Idee.

Eine überragende Herausforderung der Branche liegt in der Höhe der Personalkosten. Um die Attraktivität vieler Tätigkeiten im Segment Mindestlohn zu verbessern, sprechen sich 66 Prozent der Unternehmer für die Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrages auf beispielsweise 20.000 Euro aus. Das könnte zu mehr Attraktivität der Angebote und zu spürbarer Entlastung der Lohnspirale führen. Weiterhin drückt der Schuh bei den zu hohen Energiepreisen im europäischen Vergleich: Auch hier sehen über zwei Drittel der Befragten direkten Handlungsbedarf für die Senkung der Energiepreise. Die größte Herausforderung wird in gesetzlichen Vorschriften/bürokratischen Auflagen gesehen, d.h. Verwaltungsaufwand, Kontrolldruck und ein Gefühl der Überregulierung durch stetig zunehmende Dokumentations- und Nachweispflichten. 61 Prozent würden sich wünschen, viele Regelungen und Nachweispflichten erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße erfüllen zu müssen. Die Befragten nannten beispielhaft folgende Themen in denen eine Entlastung z.B. durch Abschaffung oder Bündelung in zentralen Plattformen wesentlich wäre: Mehrfacherhebung statistischer Daten, Verwaltungsaufwand durch minutengenaue Arbeitszeiterfassung, Meldungen an Sozialversicherungsträger, Datenschutz oder Nachweise zur Verpackungsverordnung.

Interessant auch die Rückmeldungen zum „Investitionsstau in Deutschland“ und die damit verbunden Frage zur Lockerung der Schuldenbremse. Sind die Unternehmer auf Ebene des Bundes nur zu 51 Prozent für eine Veränderung der Schuldenbremse, so sieht es für das Land Brandenburg ganz anders aus. Hier sehen 85 Prozent der Umfrageteilnehmer in der Lockerung der Schuldenbremse für die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen einen richtigen Weg.

Abschließend wurde nach geeigneten Dialogformaten mit der Politik gefragt. Die eindeutige Präferenz liegt dabei in regelmäßigen Dialogrunden auf Landesebene (62%) und eine Bündelung der Interessen durch ein aktive Verbandsarbeit (52%). 39 Prozent der Unternehmer würden auch auf Bundesebene Dialogrunden zwischen der Branche und politischen Entscheidern als wichtige Plattform sehen.

Hintergrundinfo zum pro agro Branchenbarometer:
Rund 550 Unternehmen wurden an der Online-Befragung beteiligt. Zum Jahreswechsel 2024/2025 haben sich 77 Unternehmen aktiv beteiligt. 52 Prozent der teilnehmenden Betriebe haben einen Jahresumsatz bis zu einer Million Euro. Bis 10 Millionen Umsatz setzten 21 Prozent der Unternehmen um, weitere 26 Prozent verteilen sich auf Umsatzgrößen von bis zu 25 Millionen Euro bzw. bis zu über 75 Millionen Euro. Rund 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger als 6 Mitarbeiter, 29 Prozent haben über 50 Beschäftigte, davon 21 Prozent über 100 Mitarbeiter. Das Branchenbarometer hat keinen Anspruch auf wissenschaftliche Repräsentativität aber es zeichnet dennoch ein belastbares Bild einer wesentlichen Säule der Brandenburger Ernährungswirtschaft. 79 Prozent der Umfrageergebnisse kommen direkt von pro agro – Mitgliedern.

Die nachfolgenden Grafiken finden Sie in verschiedenen Formaten unter diesem Link

Vorstand des Brandenburger Agrarmarketingverbands pro agro neu formiert – Dorothee Berger neue Vorstandsvorsitzende

Schönwalde-GlienIn einer heutigen, außerplanmäßigen Vorstandssitzung des Vorstandes des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro wurde der Vorstand neu formiert. Die mittelständische Unternehmerin Dorothee Berger, Geschäftsführerin des über die Landesgrenzen hinweg bekannten Produzenten Brandenburger Sanddornprodukte, der „Christine Berger GmbH & Co KG“, wird Nachfolgerin der in die neue Potsdamer Landesregierung gewechselten bisherigen Vorsitzenden Hanka Mittelstädt

Dorothee Berger zum Amtsantritt: „Wir werden die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Vorsitzenden für die Vermarktung regionaler Produkte und landtouristischer Angebote in der Region Brandenburg-Berlin weiter fortführen. Unser Verband vertritt einen wesentlichen Teil der Brandenburger Wirtschaft, wir sind der Brandenburger Scholle in besonderem Maße verbunden und geben unserem Land auf diese Weise auch ein Gesicht. Auch zukünftig werden wir die Herausforderungen der Zeit annehmen, Ansprechpartner, Multiplikator und Motivator sein und mit Entschlossenheit und Unternehmergeist für einen lebenswerten ländlichen Raum in Brandenburg arbeiten.“

Der bisherige 1. stellvertretende Vorsitzende Heiko Terno, Geschäftsführer des AWO Reha-Gut Kemlitz gGmbH übernimmt auch im neu formierten Vorstand die Aufgaben des 1. stellvertretenden Vorsitzenden.
Neuer 2. stellvertretender Vorsitzender und somit Nachfolger der neuen Vorstandsvorsitzenden auf diesem Posten ist Florian Schulze, Geschäftsführer der „Hoher Fläming eG Rädigke-Niemegk“.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Eine Zusammenarbeit, die nur positive Spuren hinterlässt

Hanka Mittelstädt legt mit sofortiger Wirkung das Vorstandsmandat beim Verband pro agro e.V. nieder.

Schönwalde-Glien. Vorstand und Geschäftsführung von pro agro e.V. haben nach der öffentlichen Benennung von Hanka Mittelstädt als Kandidatin für das zukünftige Ministeramt im Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz ihrem Wunsch entsprochen, sie mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben als amtierende Vorstandsvorsitzende des Verbandes zu entbinden. Alle mit diesem Ehrenamt verbundenen Funktionen werden von ihr nicht mehr wahrgenommen.

„Mit Hanka Mittelstädt verlieren wir eine fachlich souveräne und menschlich überaus geschätzte Vorstandsvorsitzende. In den acht Jahren der gemeinsamen Führungsaufgabe an der Verbandsspitze konnte sich pro agro als erste Anlaufstelle für direktvermarktende Landwirte, die Ernährungswirtschaft und den Landtourismus zunehmend profilieren. Gerade auch in den Corona-Jahren haben wir Krisenfestigkeit und Gestaltungskraft bewiesen.“ verabschiedet Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes, die bisherige Vorstandsvorsitzende in ihre neue Aufgabe als Mitglied der zukünftigen Regierung des Landes Brandenburg.

Bis zur regulär geplanten Neuwahl des pro agro – Vorstandes im Herbst 2025 werden nun die stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dorothee Berger und Heiko Terno, die Aufgaben des Vorstandsvorsitzes übernehmen. „Der Vorstand und das gesamte Team von pro agro wünschen Hanka Mittelstädt viel Erfolg, Energie und Freude in ihrem zukünftigen Aufgabenfeld. Die Zusammenarbeit hat nur positive Spuren hinterlassen.“ würdigte Kai Rückewold im Namen des Vorstands, der Mitarbeiter und aller Mitglieder die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Überwältigender Zuspruch für regionale Produkte auf dem Brandenburger Schlachtefest 2024 – über 12.000 Besucher

Schönwalde-Glien – Das Brandenburger Schlachtefest beendete an diesem Sonntag seine 26. Ausgabe. Veranstalter und regionale Produzenten zeigen sich sehr zufrieden und haben einen Wunsch.

Das Wetter war auch in diesem Jahr auf der Seite der 53 regionalen Produzenten und sorgte, neben dem überzeugenden, regionalen Angebot selbst, dafür, daß sich gut 12.000 Freunde regionaler, Brandenburger Produkte an diesem Wochenende auf den Weg nach Paaren im Glien machten, um gemeinsam die diesjährige Ausgabe des Brandenburger Schlachtefestes zu feiern.

Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin Agrar- und Ernährungswirtschaft, des veranstaltenden Verbandes pro agro dazu: „Wenn die Besucher des Festes das Angebot annehmen, sich wohlfühlen und verweilen und wenn die teilnehmenden Produzenten zufrieden sind, dann sind es auch wir als Veranstalter. Die Gespräche mit Produzenten und Gästen auf dem Schlachtefest lassen zusammenfassen, daß wir mit den Ergebnissen des 26. Brandenburger Schlachtefestes sehr zufrieden sein können. Der Zuspruch für das regionale Angebot war überwältigend. Wir wünschen uns nun, daß die Besucher des Festes diesen Schwung auch für ihren Alltag mitnehmen und ebenso beim gewöhnlichen Einkauf bewußter nach regionalen Alternativen im Regal und an der Theke Ausschau halten.“

Vielleicht nicht die Regel, aber auch ein schönes Lob für Produzenten und Veranstalter: Am Sonntag meldete sich ein Pärchen aus Bayern am Infostand des Verbandes pro agro und berichtete, daß man nachdem zufälligen Besuch des Brandenburger Schlachtefestes 2023, dieses Jahr extra Urlaub nahm und aus Bayern anreiste, um die 2024er Ausgabe an beiden Tagen besuchen zu können und auch für 2025 sei der Besuch schon fest eingeplant (18. und 19. Oktober 2025).

Sehr zufrieden zeigte sich auch Egbert Baehr, Inhaber und Geschäftsführer der Fleischerei Baehr aus Herzberg/Elster. Schon seit Jahren Teilnehmer des Schlachtefestes freute er sich auch in diesem Jahr über Stammpublikum und viele neue Kunden. „Sei es beim Imbiss oder seien es die Mitnahmeprodukte an unserer Theke, unsere Kunden schätzen unsere handwerkliche Qualität und das klassische Sortiment, wie man es von einem Fleischer unserer Region auch erwarten darf. Der Zuspruch war enorm und wir sind mit dem Verlauf des Wochenendes mehr als zufrieden.“

In zwei Hallen und im Freigelände boten regionale Produzenten aus ganz Brandenburg Fleisch, Wurst sowie weitere Genuß- und Lebensmittel zum Mitnehmen und zum Verzehr vor Ort an. Dazu gab es ganz druckfrisch auch den neuen Katalog „Landurlaub in Brandenburg 2025 – Ferien, Freizeit und Einkaufen auf dem Lande“, der auf dem Schlachtefest seine Premiere feierte und ab sofort auch an allen bekannten Auslagestellen im Lande erhältlich beim Verband pro agro bestellbar oder als PDF und Flipbook online abrufbar ist. (www.landurlaub-brandenburg.de)

Der Brandenburger Jagdverband informierte über heimische Wildtiere und stellte seine neue App wild.shop vor, die Jäger und Kunden schnell und direkt zusammenführt. Der brandenburgische Landesimkerverband warb für regionalen Honig, informierte über die Arbeit der Imker in Brandenburg und beriet Interessierte, die gern selbst mit dem Imkern beginnen möchten.

Wesentlich für das Brandenburger Schlachtefest – und im Grunde auch für alle anderen Veranstaltungen pro agros – ist, daß man vor Ort tatsächlich den Produzenten, den Gesichtern hinter den Produkten gegenübersteht, die Produkte aus der Anonymität geholt werden und die Besucher auf diese Weise Informationen aus erster Hand bekommen. Bei der traditionellen Hausschlachtung wurden ältere Besucher an ihre Kindheit erinnert und dem jüngeren Publikum altes Wissen neu vermittelt. Seit vielen Jahren Bestandteil des Brandenburger Schlachtefestes gehört diese Form der Wissensvermittlung zu einem der beliebtesten Publikumsmagneten.

„Regional einkaufen – Heimat stärken“ hieß es in der Unterzeile der Begrüßungstafel zum Brandenburger Schlachtefest. Was darunter zu verstehen ist, erläutert Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes pro agro „Die Tradition der Schlachtefeste gibt uns Hinweis auf etwas früher Selbstverständliches; etwas, das wir in den letzten Jahren leider ein wenig aus den Augen verloren haben; die Versorgung einer Region aus sich selbst heraus. Regionales Bewußtsein bei unseren alltäglichen Einkäufen ist Grundvoraussetzung für die Lebensfähigkeit unserer Regionen; Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Versorgungssicherheit. Regionale Unternehmen sind es auch, die in den Gemeinden Kultur- und Sportvereine unterstützen und auch auf diese Weise für die Attraktivität des ländlichen Raumes sorgen. Es geht bei unseren alltäglichen Einkäufen also auch und vor allem um den Erhalt der Attraktivität unserer Regionen. Bewußte Entscheidung im Kleinen für eine große Wirkung im Ganzen. Und so war auch unser diesjähriges Schlachtefest eben mehr als nur Fleisch, Tradition und Party“

Bilder des Brandenburger Schlachtefestes sind hier herunterladbar und zum Abdruck frei.


Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Diese Veranstaltung wurde gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und das Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

Potentiale, Wege, Möglichkeiten! 17.10.2024 – Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks

Am Seddiner See – Zur Stunde tagen über 70 Direktvermarkter, Unternehmen des Lebensmittelhandwerks und Vertreter der Regionalvermarktung in Brandenburgs Landkreisen über die Entwicklung der Branche. Es geht um den Austausch von Praxiserfahrungen und zeitgemäßen Angebotsentwicklungen, die Sichtbarkeit am Markt, und Forderungen für bessere Rahmenbedingungen an Politik und Verwaltung

Handwerklich hergestellte, saisonale und frische Produkte aus der Heimatregion finden bei Kunden, Gästen und Besuchern des Landes großes Interesse – bestätigen Umfragen und eigene Erhebungen des Verbandes pro agro. Aber: Bei anhaltenden Krisen und Kaufzurückhaltung muss die wirtschaftliche Entwicklung von Betrieben der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburgs gestärkt und der Stellenwert der Direktvermarktung als wichtiger Kommunikations– und Vermarktungsweg innherhalb der Branche in seiner Bedeutung herausgehoben werden. Hierrüber beraten heute über 70 Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in der Heimvolkshochschule Neuseddin.

Bei den Themen der heutigen Tagung (Programm anbei) geht es am Vormittag um Sichtbarkeit und Kundenansprache „Fall auf oder Du bist weg! Wie man es schafft sich in einem bewegten Marktumfeld abzuheben und zu behaupten“, Praxiserfahrungen aus der Direktvermarktung in Brandenburg mit aktuellen Beispielen zu Vermarktungswegen, Investitionen in die Angebotsentwicklung und Zusammenarbeit in der Region sowie Einschätzungen der aktuellen Branchenentwicklung von: Drehnower Hofkäserei (SPN), Kanow-Mühle Sagritz (LDS), Ökodorf Brodowin (BAR), Werderaner Tannenhof (PM) Am Nachmittag dann um Vermarktungs- bzw. Verkaufsstellenkonzepte im ländlichen Raum sowie, über den Tellerrand geschaut, um Erfahrungen und Lösungen des bayrischen Fleischerhandwerks in Sachen moderner Kommunikation.

Dorothee Berger, stellvertretende Vorsitzende des Agrarmarktingverbandes pro agro verwies in Ihrer Begrüßungsrede auf die an sich gute Ausgangslage für Direktvermarkter und Ernährungshandwerker in Brandenburg. „Ich glaube fest an die Zukunft der Direktvermarktung, denn wir bieten etwas, das sehr gut in die heutige Zeit paßt. Wir bieten die gewünschten kurzen Wege, wir bieten die transparente Produktion, wir sind in unseren Regionen präsent und engagiert, wir sind für unsere Kunden jederzeit erreichbar und können jederzeit auf Fragen und Hinweise unserer Kunden kurzfristig reagieren. Wir kennen einander, wir kennen das Land und wir kennen unsere Kunden und unsere Kunden kennen uns. Wir verbinden dadurch Tradition und Moderne “ und adressierte an die noch zu bildende Landesregierung die Wünsche der Branche bezüglich Entbürokratisierung, Förderung von Regional-Kampagnen und eine zukünftig bessere Verzahnung von Landwirtschaft- und Wirtschaftsministerium, „um Regionalität zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen.“ und ergänzt. „Es besteht tatsächlich die Gefahr, daß uns die wirtschaftlichen Strukturen im ländlichen Raum abhandenkommen und die in letzter Zeit als Schlagwort oft beschworene Resilienz so nicht zu garantieren ist.“

Kai Rückewold, Geschäftsführer des Verbandes kommentierte dazu im Vorfeld der Tagung. „Die Bekenntnisse zur Regionalität aus den einzelnen Ministerien, freuen uns zu hören. Viel wichtiger ist aber, daß diesen Bekenntnissen auch politische Weichenstellungen folgen. Mal ein konkretes Beispiel: Für einen mittleren Zucht- und Schlachtbetrieb stellen Auflagen- und Kontrollmechanismen, die augenscheinlich mit Blick auf Großunternehmen entwickelt worden sind, ein ernsthaftes, betriebswirtschaftliches Problem dar. Er muß für die gesetzlich vorgeschriebene und in der Gebührenordnung bepreiste Fleischbeschau einen Mindermengenzuschlag zahlen. Hier und für viele andere Fälle müssen Landwirtschafts-, Wirtschafts-, Verbraucherschutz- und Finanzministerium an einen Tisch und Rahmenbedingungen schaffen, die erkennen lassen, daß die Sorgen und Nöte der heimischen Kleinunternehmen und des heimischen Mittelstandes wirklich verstanden wurden und man diesen begegnen möchte.“

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg unterstützt seit 2008 die Aktivitäten der Lokalen Aktionsgruppen im LEADER-Prozess. Träger des Forums ist die Heimvolkshochschule am Seddiner See e.V. LEADER steht für die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und ist ein Förderinstrument der Europäischen Union zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume.

Die Bilder der nachfolgenden Galerie erhalten Sie in höherer Auflösung hier. Diese und ggf. weitere Bilder im verlinkten Ordner sind zum Abdruck frei
 

Brandenburger Schlachtefest 2024 – Mehr als Tradition und Fleisch!

Schönwalde-Glien – Am 19. Oktober öffnet das 26. Brandenburger Schlachtefest seine Pforten. „Regional einkaufen – Heimat stärken“ heißt es in der Unterzeile der Begrüßungstafel zum Brandenburger Schlachtefest und gibt Hinweis darauf, daß es um mehr als nur eine Party auf dem Lande geht.

Das Brandenburger Schlachtefest steht in der Tradition der winterlichen Vorratshaltung auf dem Lande, der zelebrierten Gemeinschaft und des Teilens unter Nachbarn. Und doch muß man den Bogen nicht allzu arg spannen, um die Intention dieser Traditionen ins Heute zu übertragen.

Die Entscheidung für die regionale Alternative im Regal ist wichtig für die Lebensfähigkeit unserer Regionen. Diese moderne Form der Gemeinschaft bedeutet Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Versorgungssicherheit. Regionale Unternehmen sind es auch, die in den Gemeinden Kultur- und Sportvereine unterstützen und auch auf diese Weise für die Attraktivität des ländlichen Raumes sorgen – das besagte Teilen unter Nachbarn. Das alles unterstützt man, wenn man regional einkauft bzw. setzt es aufs Spiel, wenn man es nicht tut. Es geht bei unseren alltäglichen Einkäufen also auch und vor allem um den Erhalt der Attraktivität der ländlichen Räume. Bewußte Entscheidung im Kleinen für eine große Wirkung im Ganzen. Und so ist das Brandenburger Schlachtefest eben mehr als nur Fleisch, Tradition und Party. Es ist ein Schaufenster regionaler Unternehmen und ein Aufruf zur bewußten Entscheidung für die Region.

In diesem Jahr freuen sich über 50 Austeller auf die Besucher und Freunde regionaler Angebote. Und natürlich gibt es neben den Gesichtern hinter den Produkten, der Vorführung einer traditionellen Hausschlachtung an beiden Tagen und der Präsentation moderner Cuts für Schwein und Rind im Kochstudio auch jede Menge Musik und Unterhaltung. So heizt am Sonnabend unter anderem Wolfgang Lippert auf der Schlachtefest Bühne dem Publikum ein und am Sonntag Petra Zieger.  Kleine Gäste können an beiden Tagen beim Mittelalterböttcher Heino Glantz selbst böttchern, sich schminken lassen oder an einer Wissensrallye teilnehmen. Für Groß und Klein gibt es am Sonnabend einen Backworkshop der Bäckerei Vollkern aus Temnitztal und am Sonntag können unter Anleitung der Lederzauberin KASAMI aus Nuthe Urstromtal Armbänder gezaubert werden.

Ganz druckfrisch wird auch der neue Katalog „Landurlaub in Brandenburg 2025 – Ferien, Freizeit und Einkaufen auf dem Lande“ vorgestellt, der ab sofort auch an allen bekannten Auslagestellen im Lande erhältlich oder beim Verband pro agro bestellbar ist.

Der Brandenburger Jagdverband, der Brandenburgische Imkerverband und der Verband pro agro bieten darüber hinaus Informationen rund um Wild, Honig und Bienen, Landurlaub, Ausflugszielen und den Stellenwert von Regionalität für den Erhalt der unternehmerischen Strukturen im ländlichen Brandenburg und deren Bedeutung dafür, auch zukünftig gern und gut in Brandenburg leben zu können.

Die Veranstalter erwarten, wie gewohnt, 10-12.000 Besucher am Festwochenende.

Bilder zum Brandenburger Schlachtefest (Bilder aus dem Vorjahr) sind hier herunterladbar und können verwendet werden.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und das Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK).

weitere Informationen zur Veranstaltung unter:

www.brandenburger-schlachtefest.de

Weitere Informationen zum Verband erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Landurlaub Brandenburg 2025: Der neue Jahreskatalog ist ab sofort erhältlich

Paaren im Glien – Pünktlich zur Vorbereitung auf die kommenden Reisesaison präsentiert der Verband pro agro den Katalog „Landurlaub Brandenburg 2025“ beim traditionellen Brandenburger Schlachtefest, das am kommenden Wochenende, in Paaren im Glien (Havelland) stattfindet.

Auch in diesem Jahr lädt der Katalog dazu ein, Brandenburg auf eine neue Weise zu erleben – ob bei einem romantischen Aufenthalt auf dem Land, einer Radtour entlang von Seen und Flüssen oder einer entspannenden Zeit in einem der zahlreichen Ferienobjekte, die jetzt auch online buchbar sind.

Titelblatt des neuen Kataloges

Der Katalog bietet eine Fülle von Anregungen und Informationen rund um Urlaub und Freizeit im ländlichen Brandenburg und lädt dazu ein, die vielfältigen Möglichkeiten unseres Landes zu entdecken. Schafe gucken, Mühlenmagie erleben oder den „wahren Roten Adler“ kennenlernen – beim Schmökern im Jahreskatalog für 2025 finden Leserinnen und Leser garantiert auch Anregungen für Auszeit, Ausflüge und den eigenen Urlaub auf dem Lande.

Nicht zuletzt durch die Vielzahl an buchbaren Unterkünften in den unterschiedlichen Reiseregionen Brandenburgs reiht sich das Magazin in die beliebte Kollektion der Vorgängerausgaben ein. Mit einer Mischung aus informativen Artikeln und inspirierenden Geschichten gewährt der Katalog Einblicke in die landtouristischen Highlights Brandenburgs.

Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den medienübergreifenden Verknüpfungen: Durch integrierte QR-Codes können Leserinnen und Leser vertiefende Informationen zu den einzelnen Themenbereichen direkt auf der Website landurlaub-brandenburg.de abrufen. Ebenso ist es dadurch möglich, eventuelle Aktualisierungen, die sich im Jahresverlauf gegebenenfalls ergeben haben, auch über das sonst statische Medium eines gedruckten Kataloges zu erhalten.

Die Struktur des Katalogs orientiert sich an den Rubriken der Website, was die Handhabung und Suche nach Informationen zusätzlich erleichtert. Dennis Kummer, Fachbereichsleiter Land- und Naturtourismus bei pro agro, erklärt: „Mit den QR-Codes im Katalog können die Leser ganz einfach per Scan mehr über die vorgestellten Anbieter und Attraktionen erfahren. Die zusätzlichen Informationen sind recht aufwändig aufbereitet und stehen jederzeit in aktueller Form zur Verfügung, um Auszeiten im Land zu planen.“

Zusätzlich wird die digitale Präsenz des Katalogs über die sozialen Kanäle von pro agro ergänzt: Auf Instagram und Facebook können Interessierte im Kanal „Landpartie“ tagesaktuelle Updates und inspirierende Inhalte rund um das Thema Landurlaub in Brandenburg verfolgen.

vor der Bockwindmühle Vehlefanz

Neben der Print- und Online-Version steht der Katalog „Landurlaub Brandenburg 2025“ wie gewohnt kostenlos in Tourist-Informationen und anderen Ausflugszielen zur Verfügung.

Mit nur wenigen Klicks lässt sich der Katalog auch nach Hause bestellen oder als Flipbook online durchblättern. Die Bestellung für die kostenfreie Zusendung von Katalogen und Broschüren zur Aus-flugsplanung ist über landurlaub-brandenburg.de möglich.

Das Flipbook des Katalogs bietet die direkte Verlinkung auf alle vorgestellten Anbieter ebenfalls via landurlaub-brandenburg.de                               

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

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Presseeinladung: Brandenburger Schlachtefest – Regionalität als Wirtschaftsfaktor

Paaren im Glien – Am 19. Oktober startet das 26. Brandenburger Schlachtefest.

Regionale Produzenten, nicht nur der fleischverarbeitenden Zunft, präsentieren sich am kommenden Wochenende zum 26. Mal im Rahmen des Brandenburger Schlachtefestes.

Zur offiziellen Eröffnung möchten wir Sie auf diesem Wege herzlich einladen

Eröffnung „Brandenburger Schlachtefest“
am 19. Oktober 2024, 11.00 Uhr
im MAFZ Paaren im Glien, Brandenburghalle
Gartenstr. 1-3, 14621 Schönwalde-Glien, OT Paaren im Glien
(Veranstaltungsbeginn 10.00 Uhr)

Zum Thema der regionalen Wertschöpfung in Brandenburg, ihre Möglichkeiten aber auch aktuelle Hemmnisse für Regionalität stehen Ihnen die Aussteller des regionalen Fleischerhandwerks, weitere Direktvermarkter, die Akteure der Schauschlachtung sowie der Geschäftsführer des Verbandes pro agro e.V., Kai Rückewold, zur Verfügung.

Wie alle Veranstaltungen und Veranstaltungsbeteiligungen des Verbandes pro agro hat auch das Brandenburger Schlachtefest zum Ziel, Bekanntheit und Wertschätzung des regionalen Lebensmittelhandwerks zu steigern und das Bewußtsein für die Bedeutung regionaler Wirtschaftskreisläufe für den Erhalt lebenswerter Strukturen im ländlichen Raum zu schärfen.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 30 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.