RegioFood_Plus

Informationsmanagement der Zukunft in  regionalen Lebensmittelketten

Ziele

BMBF_FARBE_Gefoerdert vom_L

Das Projekt RegioFood_Plus ist ein Verbundprojekt mit Partnern aus den Bereichen Lebensmittelproduktion, IT, Verbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen und Handelsunternehmen. Ziel ist die Entwicklung eines neuen Cloud-basierten Dokumentationssystems für die Produktionsplanung und für die Nachweisführung bei der Herstellung regionaler Lebensmittel. Dazu sollen für Klein‐ und Kleinstunternehmen der Lebensmittelbranche branchenspezifische Cloud-Systeme entwickelt werden, mit denen das Informationsmanagement erleichtert wird. Hierzu ist vorgesehen, bestehende, hochkomplexe und teure Produktionsplanungssoftware, so genannte ERP-Systeme, funktionsorientiert weiterzuentwickeln, an die Bedürfnisse von Kleinstunternehmen anzupassen, nutzerfreundlich zu gestalten und in die Cloud zu PTKA Wb-Marke_BETREUT VOM_dt 2011 RGB mittel

Hintergrund

Regionalität spielt beim Lebensmitteleinkauf eine immer größere Rolle, da die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln in Deutschland stetig steigt. Besonders für die kleinen Unternehmen der Branche bedeutet dieser Trend eine immense Wachstumschance. Deutschlandweit wird ihre Zahl auf mehr als 25.000 geschätzt. Die Herausforderung für diese Unternehmen besteht darin, dass gegenüber dem Handel Dokumentationspflichten zum Produkt selbst und zum Unternehmen zu erfüllen sind. Oft liegen diese Informationen nur auf dem Papier vor, und dann auch nur zu einem kleinen Teil. Der Handel benötigt sie aber vollständig, aktuell und online. Auch für die Vermarktung über eigene WEB-Shops sind aktuelle und korrekte Informationen gefordert. Hinzu kommen umfangreiche Nachweise für Unternehmenszertifizierungen. Mit dem Pflegen und oft mehrfachen Eingeben der vielen Einzelinformationen kommen kleine regionale Lebensmittelproduzenten schnell an praktische Obergrenzen.

Verbundpartner

Aufgaben der Projektpartner

  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde 
    Zertifizierung, Marketing und Hochschulbildung
  • CSB-System AG Geilenkirchen
    IT Solution für die regionale Nahrungsmittelindustrie
  • EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co.KG Minden
    WEB-IT Referenzsystem Warenwirtschaft und Web-Shop
  • Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH Zossen
    WEB IT Referenzsystem regionale Fruchtverarbeitung
  • Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH Biesenthal
    WEB IT Referenzsystem regionale Milchwirtschaft
  • Neukieritzscher Rohkonserven GmbH Neukieritzsch
    WEB IT Referenzsystem regionale Rohkonserven
  • Agrar GmbH Lichtenfelde Golzow Eberswalde
    WEB IT Referenzsystem regionale Fleischverarbeitung
  • pro agro e.V. Schönwalde
    Strukturierung von Geschäftsprozessen kleinerer Lebensmittelunternehmen
  • SIBB e.V. Berlin
    Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Weitere Informationen zum Verbundprojekt „RegioFood_Plus“ erhalten Sie hier!

 

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Gläserne Molkerei Münchehofe – Bio-Heumilchkäse

Mönchshofer Bio-Heumilch in demeter-Qualität

deutscher Hartkäse, aus g.t.S.-zertifizierter demeter-Heumilch*, aromatisch, leicht pikant und nussig, ca. sechs Monate auf Schweizer Rotfichtenbrettern gereift,
affiniert mit Salzlake und Rotschmierekulturen, tierisches Lab, 50 % Fett i. Tr., ca. 4 kg

* Was bedeutet „garantiert traditionelle Spezialität“?
Die EU hat den Begriff „Heumilch“ gesetzlich als „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.) geschützt. Die EU-Verordnung 2016/304 beinhaltet klare Anforderungen an die Herstellung, Kontrolle und Kennzeichnung der Heumilch. Mit dem entsprechenden EU-Siegel wird Heumilch als ursprünglichste Art der Milcherzeugung mit besonderer Qualität und traditionellem Charakter ausgezeichnet.

Kontakt: Gläserne Molkerei GmbH, Molkereistraße 1, 15748 Münchehofe, Tel. 033760/20770, info@glaeserne-molkerei.de

ISS GUT! – Leipzig

Nach einer gelungenen Erstveranstaltung im Jahr 2015 geht die Fachmesse für Gastgewerbe und Ernährungshandwerk ISS GUT! vom 5. bis 7. November 2017 in Leipzig als einzige Messe für den gesamten Außer-Haus-Markt in den neuen Bundesländern in die zweite Runde. Sie ist mit über 170 Ausstellern Branchentreff für Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Cateringunternehmen, Fach- und Großhändlern sowie Erzeugern, Vereinen, Verbänden und Dienstleistungsunternehmen und bietet die perfekte Plattform für die Präsentation neuester Trends, Produkte und Dienstleistungen. Mit dem Ausstellungsbereich „Marktplatz Regionale Produkte“ bedient die ISS GUT! das wachsende Interesse der Branche an diesem Segment und führt Gastronomen, Hoteliers, Caterer und Händler mit hiesigen Produzenten und Verarbeitern zusammen.

An der ISS GUT! 2015 beteiligten sich 172 Unternehmen aus 7 Ländern auf einer Nettoausstellungsfläche von rund 6.000 m². Darunter befanden sich 166 Aussteller aus Deutschland. Rund 7.200 Fachbesucher kamen 2015 zur ISS GUT! nach Leipzig. Vor allem die Qualität der Besucher überzeugte die Aussteller. Hochkarätige Entscheidungsträger aus Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Cateringunternehmen, Systemgastronomie, Schnellgastronomie, Herstellern, Fach- und Großhandel, Fachplaner und Planungsbüros waren vertreten.

Auch Brandenburger Unternehmen möchten die ISS GUT! 2017 zur Vorstellung ihrer Qualitätsprodukte, zum Test von Produktinnovationen und zur Pflege sowie zum Ausbau von nationalen wie internationalen Handelskontakten nutzen.

Qualitätsprogramm „gebietsheimisches Gehölz“

Logo-gebietsheimisches-GehoelzAb dem 1. März 2020 ist das Ausbringen von Gehölzen und Saatgut aus einem anderen Vorkommensgebiet in der freien Natur nach § 40 Absatz 4 Satz 4 Nummer 4 BNatSchG nicht mehr vorgesehen und genehmigungspflichtig. Damit ist eine 10-jährige Übergangsfrist abgelaufen.

Der Nachweis der heimischen Herkunft der Gehölze ist dann über ein entsprechendes Zertifikat nötig. Doch bereits heute achten viele Abnehmer auf die Zertifizierung von neu zu pflanzenden Gehölzen.

Der Verband pro agro stellt bereits seit dem Jahr 2004 für die Zertifizierung gebietsheimischer Herkünfte ein Qualitätsprogramm für Gehölze zur Verfügung, welches dazu dient Gehölze aus definierten und gesicherten, heimischen Herkünften zu kennzeichnen. Durch Transparenz und Rückverfolgbarkeit, welches das Programm auf jeder Stufe der Vermarktung bietet, soll das Vertrauen der Kunden gewonnen und durch die hohe Qualität der Produkte auch gefestigt werden.

In den vielen Jahren, die pro agro bereits Erfahrungen im Bereich dieser Zertifizierung sammeln konnte zeigt sich, das der inhaltliche Ansatz der Transparenz, welcher im pro agro Qualitätsprogramm groß geschrieben wird, für viele Abnehmer ein sehr wichtiges Argument darstellt.

Das Qualitätszeichen bestätigt eine transparent dokumentierte Produktionsweise und steht für herkunftsgesicherte, gebietsheimische Gehölze, die nicht dem Forstvermehrungsgutgesetz vom 22. Mai 2002 (FoVG) unterliegen. Durch die Führung von genauen Aufzeichnungen wird der gesamte Prozess der Baumschulproduktion, von der Saatgutgewinnung, der Anzucht bis hin zur Vermarktung der Gehölze rückverfolgbar dokumentiert.

Das pro agro-Qualitätsprogramm für gebietsheimische Gehölze ist ein Instrumentarium, welches die im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) formulierten Anforderungen zur Erhaltung der genetischen Vielfalt sowie zur Ausbringung gebietsfremder Pflanzen in die freie Natur anwendbar macht.

Mit seinen Qualitäts- und Prüfkriterien unterstützt das Qualitätsprogramm somit die gesetzlichen Vorgaben und schafft Voraussetzungen für einen nachhaltigen Beitrag der Baumschulwirtschaft zum Erhalt der genetischen Vielfalt einheimischer Gehölze und zum Schutz von Natur und Umwelt.

Das Qualitätszeichen ist markenrechtlich durch den Verband pro agro geschützt.

Downloads

Qualitätsprogramm „Qualitätserzeugnis – pro agro geprüft – aus kontrolliertem Anbau“
Anlage 1 – Antrag auf Zeichenvergabe
Anlage 2 – Liste der gebietsheimischen Gehölze sowie Darstellung der Herkunftsgebiets-einteilung für Brandenburg
Anlage 3 – Merkblatt Gehölzplantagen
Anlage 4 – Ernteprotokoll Bestand
Anlage 5 – Kontrollbuchblatt
Anlage 6 – Protokoll der Betriebsprüfung
anerkannte Prüfeinrichtungen

 

Wo bekomme ich von pro agro zertifizierte „Gebietsheimische Gehölze“?

  • Baumschule Appel GmbH, Waldsieversdorf
  • Baumschule Rudolph Schrader GmbH & Co. KG Eichhorst, Schorfheide OT Eichhorst
  • BP Saßleben GmbH & Co. KG – Baumschule Plieskendorf, Calau
  • Forstbaumschule F.-O. Lürssen Tempelberg, Steinhöfel
  • Forstbaumschule GmbH Luckenwalde, Luckenwalde
  • Forstbaumschule Güstrow Leist & Co. KG, Klueß OT Devwinkel
  • Forstbaumschulen “Fürst Pückler” Zeischa GmbH & Co. KG,  Zeischa
  • Landesbetrieb Forst Brandenburg – Forstbaumschule Templin, Templin
  • Landesbetrieb Forst Brandenburg Landes-Oberförsterei Chorin – Forstbaumschule Stadtsee, Eberswalde

Qualitätsprogramm „Obst & Gemüse“

QZ-Kontr-Anbau-neutralDer Verband pro agro vergibt das Qualitätszeichen ”Qualitätserzeugnis – pro agro – geprüft – Aus kontrolliertem Anbau” für Obst und Gemüse mit regionaler, geprüfter Produktion.

Das Qualitätszeichen wird an Betriebe und Erzeugerorganisationen für einzelne Produkte vergeben, deren Produktion sich durch eine freiwillige zusätzliche externe und Eigenkontrolle auszeichnet.

Für die Präsentation einer erfolgreich absolvierten Produktions- und Betriebskontrolle, aus der qualitativ hochwertige Produkte hervorgehen, dient das Qualitätszeichen. Dies stärkt sowohl das Vertrauen in die Produkte als auch die Bindung zum Produkt bzw. Anbieter.

Das Qualitätszeichen ist markenrechtlich geschützt und wird ausschließlich durch den Zeicheninhaber – den Verband pro agro – vergeben.

Downloads

 

Aktuelle Zeichennutzer

 

 

Geographische Herkunftsangaben

In Europa werden regionale Spezialitäten von der EU unter Schutz gestellt. Verwendet werden dafür die Siegel „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.), „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) und „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.).

Im Land Brandenburg sind

  • Spreewälder Gurken (g.g.A.),
  • Spreewälder Meerrettich (g.g.A.) sowie ganz aktuell
  • Bio-Heumilch (g.t.S.).

unter den besonderen Schutz gestellt.

Folgende Spezialitäten befinden sich aktuell im Antragsverfahren:

  • Beelitzer Spargel,
  • Peitzer Karpfen,
  • Spreewälder Gurkensülze.

Die Potenziale und Chancen im geografischen Herkunftsschutz sind in der Studie „Kulinarisches Erbe Brandenburg“ (pro agro, 2009) konkret benannt, aber immer noch nicht ausgeschöpft. Die Studie besagt: Die mit dem EU-Schutz verbundene Einzigartigkeit bedeutet Wettbewerbsvorteile für Erzeuger und Hersteller durch die klare Abgrenzung gegenüber anderen Anbietern und verbessert gleichzeitig die Position gegenüber dem Handel (vgl. pro agro, Kulinarisches Erbe Brandenburg, 2009).

„Zudem liefert die Einzigartigkeit des Produktes die Basis für ein gemeinsames, strategisch geplantes Marketing und somit für Absatz- und Umsatzsteigerungen und die Durchsetzung höherer Preise im In- und Ausland. Die Verwendung geschützter regionaler Produkte kann die regionale und lokale Identität fördern, bestehende Arbeitsplätze sichern und der Region zusätzliche Beschäftigungsimpulse geben, da die Wertschöpfung an die Region gebunden wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der Bildung einer Schutzgemeinschaft als zentrale Anlaufstelle gegenüber EU, Verbraucher und Handel.“ (pro agro, Kulinarisches Erbe, 2009).

Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“

Die Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ (www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com) wurde 1989 als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gegründet, um die landwirtschaftliche Direktvermarktung in Deutschland zu unterstützen und eine Interessenvertretung auf regionaler sowie nationaler Ebene zu schaffen.

Gesellschafter (Mitglieder) der Fördergemeinschaft sind die Landwirtschaftskammern, sowie in allen Bundesländern ohne Kammern die Landesbauernverbände, zudem der Verband der Landwirtschaftskammern und der Deutsche Bauernverband e.V., welcher die Geschäfte führt.

Zeichennutzung

Bei Interesse an der Zeichennutzung schließt der Direktvermarkter mit dem regionalen Vertreter der Fördergemeinschaft, in Brandenburg mit dem Verband pro agro, welcher im Auftrag des Brandenburgischen Bauernverbandes agiert, einen Zeichennutzungsvertrag ab.

Mit der Zeichennutzung gehören Sie dann einer starken Gemeinschaft an und unterstützen diese tagtäglich im Dialog zwischen Verbrauchern und der Landwirtschaft. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung, regionalen Wertschöpfung, Erhaltung der Kulturlandschaft, Schonung von Umwelt und Ressourcen sowie zur Sicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen in Ihrer Region.

Als zeichenführender Betrieb werden Sie automatisch auf der Internetseite der Fördergemeinschaft dargestellt und Ihr Betrieb kann über „Einkaufen & Genießen“ und „Kartenansicht“ gefunden werden. Hier können Sie beispielsweise auch auf Ihre hofeigene Internetpräsenz verweisen.

Je mehr Betriebe dieser Gemeinschaft angehören und je häufiger das Zeichen „Einkaufen auf dem Bauernhof“ sichtbar ist, umso bekannter wird es. Dazu dienen die Werbemittel und Verpackungen mit dem Logo der Fördergemeinschaft, die zentral über den Bayerischen Bauernverband bestellt werden können.

Gern heißen wir Sie in der starken Gemeinschaft der Direktvermarkter willkommen!

Nutzungsbedingungen

Die wichtigsten Regeln der geltenden Nutzungsbedingungen sind:

  • Nur landwirtschaftliche Unternehmen können Zeichennutzer werden.

Dazu gehören Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Garten- und Weinbaus, der Fischzucht und Teichwirtschaft. Dies schließt Imkereien, Wanderschäfereien sowie Binnen- und kleine Hochsee- und Küstenfischereien mit ein. Eine Zeichennutzung ist auch dann möglich, wenn die Verarbeitung und Vermarktung aus handwerksrechtlichen, steuerlichen oder sonstigen Gründen in einem angegliederten Gewerbebetrieb erfolgt, soweit festgelegte Zukaufsgrenzen eingehalten werden. Nicht möglich ist die Zeichennutzung für Betriebszusammenschlüsse, Genossenschaften oder reine Gewerbebetriebe.

  • Werden zur Ergänzung des eigenen Angebotes Produkte anderer Direktvermarkter angeboten, so muss dies unter Benennung des Erzeugernamens für den Kunden nachvollziehbar sein.
  • Werden Produkte angeboten, deren Herkunft nicht der landwirtschaftlichen Direktvermarktung zuzuordnen ist, so darf der damit erzielte Umsatz maximal 20% betragen (bezogen auf den Gesamtumsatz der Direktvermarktung). Zeichennutzungsberechtige Direktvermarkter müssen über eine ausreichende Sachkunde verfügen.
  • Abschluss in einem zur Agrarwirtschaft gehörenden Ausbildungsberuf oder Sachkundenachweis Pflanzenschutz bzw. Nachweis über die ökologische Wirtschaftsweise
  • Nachweis betrieblicher Eigenkontrollen in Anlehnung an die Hygieneleitlinie für Direktvermarkter oder vergleichbarer Leitlinien zur Sicherung der Lebensmittelhygiene
  • Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist ebenso verboten wie die Ausbringung von industriellem, gewerblichem oder kommunalem Klärschlamm.

Zeichennutzungsgebühr

Bei Vertragsabschluss ist ein einmaliger Betrag in Höhe von 150 € zu zahlen, ab dem 2. Nutzungsjahr beträgt die jährliche Nutzungsgebühr 30 € (jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Mit den Nutzungsgebühren werden Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit und Gemeinschaftswerbung für Zeichennutzer auf regionaler und nationaler Ebene finanziert, unter anderem erfolgt damit auch die Datenerfassung und Aktualisierung dieser Internet-Datenbank. Das Zeichen „Einkaufen auf dem Bauernhof“ ist ein bundesweites Erkennungs- und Werbezeichen für die Einkaufsstätte Bauernhof. Mit dem Abschluss eines Zeichennutzervertrages haben Sie die Berechtigung, das Zeichen „Einkaufen auf dem Bauernhof“ im Rahmen Ihrer Direktvermarktung zu benutzen, unter der Voraussetzung der Einhaltung der Nutzungsbedingungen der „Fördergemeinschaft Einkaufen auf dem Bauernhof“ in der jeweils gültigen Fassung und dieser Vertragsbestimmungen.

Hygieneleitlinie

Jeder Betrieb, der mit Lebensmitteln umgeht, hat wichtige Hygieneregeln einzuhalten und ein Eigenkontrollsystem einzuführen mit dem Ziel, hygienische Gefahren abzuwenden. Diese Verpflichtung gilt auch für landwirtschaftliche Direktvermarkter.

Der Deutsche Bauernverband hat in Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ seine Hygieneleitlinie für Direktvermarkter grundlegend überarbeitet, um den aktuellen gesetzlichen Vorgaben des Lebensmittelhygienerechts Rechnung zu tragen.

Die neu überarbeitete Hygieneleitlinie für Direktvermarkter wurde im Rahmen eines langwierigen Überprüfungsverfahrens durch die zuständigen staatlichen Stellen offiziell genehmigt. Abschließend erfolgte eine Notifizierung der Leitlinie seitens der EU entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über die Lebensmittelhygiene. Nach Abschluss des Verfahrens kann sie jetzt den Direktvermarktern helfen, ein einfaches und praktikables Eigenkontrollkonzept zu entwickeln.

Die Zulassungsbehörden und die amtliche Lebensmittelüberwachung sind gehalten, sich bei ihren Kontrollen auf den Betrieben an dieser offiziellen Leitlinie zu orientieren.

Als Zeichennutzer bekommen Sie diese Leitlinie mit den Dokumentationshilfen natürlich zum Vorzugspreis. Die Bestellung der Hygieneleitlinie ist über den Bayerischen Bauernverband möglich.

Downloads:

Nutzungsbedingungen
Nutzungsvertrag

Aktuelle Stellungnahmen/ Beratungsempfehlungen:

Beratungsempfehlung (Verpackung) Hackfleisch (05/2016)Stellungnahme der Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ zu dem Entwurf einer Verordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel (03/2016)
Informationen der Fördergemeinschaft “Einkaufen auf dem Bauernhof” zu den Ausnahmen von der verpflichtenden Nährwertkennzeichnung auf dem Etikett vorverpackter Produkte für landwirtschaftliche Direktvermarkter ab dem 13. Dezember 2016

 

Verkaufsförderung

Mit dem Ziel den Bekanntheitsgrad und Absatz regionaler Produkte aus Brandenburg zu stärken, führt der Verband pro agro vielfältige Verkaufsförderaktivitäten durch. Diese haben zum Ziel, den Marktzugang zu unterstützen bzw. die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der regionalen Agrar- und Ernährungswirtschaft zu sichern.

  • pro agro vermittelt Kontakte zum Einzel-, Groß- und Feinkosthandel, um Herstellern regionaler Produkte aus Brandenburg erfolgreich den Weg in den Handel zu ebnen. In individuellen Gesprächen mit dem Handel, auf organisierten Handelsrundgängen bspw. zur Internationalen Grünen Woche oder im Rahmen von Produktbörsen bringen wir Sie und Ihre Produkte ins Gespräch und unterstützen den Ausbau von Kooperationen.
  • pro agro organisiert „Brandenburgwochen“ mit Handzettelwerbung, Sonderplatzierungen oder Verkostungen in den führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels.
  • pro agro veröffentlicht einen monatlichen Newsletter mit Brancheninformationen und Angeboten aus und für die Ernährungswirtschaft in Brandenburg/Berlin. Mit dem „pro agro-Newsletter Ernährungswirtschaft“ informiert der Verband Unternehmen, Regionalinitiativen und Verbände der regionalen Ernährungswirtschaft, Vertreter des Handels, der Gastronomie, des Tourismus, der Medien, der Politik sowie Agrarmarketinggesellschaften und Ernährungsnetzwerke anderer Bundesländer und bundesweit agierender Branchenverbände und Partner.
  • pro agro organisiert themenspezifische Unternehmer-Stammtische, die sowohl dem Erfahrungsaustausch als auch der Bedarfsermittlung dienen. Der Verein entwickelt Workshop-Angebote und Informationsveranstaltungen zur Vermittlung von aktuellen Brancheninformationen und Fachwissen in den Bereichen Unternehmensführung, Produktentwicklung, Marketing oder Vertrieb.

Fach- und Publikumsveranstaltungen

Brandenburger Landpartie: Entdecken – Erleben – Genießen

23. Brandenburger Landpartie am 10. und 11. Juni 2017!

Mehr als Hunderttausend Besucher nutzten in den vergangenen Jahren die Brandenburger Landpartie für ihre persönliche Entdeckungstour zwischen Prignitz und Lausitz.

Die Tradition der Brandenburger Landpartie gibt es seit 1994 in Brandenburg. Sie hat viele Facetten: Es ist Erntezeit für Spargel und Erdbeeren, Backöfen werden angeheizt für Brot und frischen Kuchen, alte und neue Landtechnik kann entdeckt werden, es gibt vielfältige Hof- und Dorffeste, Stallführungen oder Feldrundgänge, Kutsch- und Radtouren und vieles mehr. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Die Besucher können direkt vor Ort Traditionen erleben und regionale Produkte genießen. Das macht den Reiz unseres Landes aus.

Weit über 200 Betriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, sind jedes Jahr auf Gäste aus Nah und Fern eingestellt. Sowohl Besucher als auch Gastgeber schätzen die direkte Begegnung im ländlichen Brandenburg, wo die regionalen Spezialitäten heranwachsen, verarbeitet und in Landgasthöfen und zahlreichen Hofläden und –cafés zum Genießen oder zum Mitnehmen angeboten werden.

Die Brandenburger Landpartie ist eine Initiative des Agrarministeriums und wird vom Landesbauernverband und dem Brandenburger Landfrauenverband unterstützt. Die Organisation der landesweiten Veranstaltung liegt bei pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

Sämtliche Gastgeber zur Brandenburger Landpartie – geordnet nach Landkreisen – sind im Internet unter www.brandenburger-landpartie.de zu finden.

 

Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks

Das Interesse der Verbraucher an hochwertigen und frischen Erzeugnissen aus der Heimatregion ist groß. Dieses Potenzial soll für die wirtschaftliche Entwicklung von Betrieben der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburg noch stärker erschlossen werden.

Diesem Thema stellt sich der Agrarmarketingverband pro agro gemeinsam mit dem Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg  in Form einer jährlichen Fachtagung:

„Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks in Brandenburg“

Termin:
13. Oktober 2016
09:30 – 16:30 Uhr

Ort:
Heimvolkhochschule am Seddiner See
Seeweg 2, 14554 Seddiner See

Im besonderen Fokus der Fachtagung stehen in diesem Jahr Informationen über zielgruppenspezifisches Marketing, Direktvermarktung mobil und im Netz oder Vermarktungsbeispiele aus Brandenburg, der Hauptstadtregion und überregional.

Gemeinsam mit Ihnen, weiteren Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks sowie Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Akteuren der ländlichen Entwicklung möchten wir uns aktuellen Fragestellungen der Branche widmen. Gleichermaßen bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches.

Im Rahmen einer Begleitausstellung haben Sie die Gelegenheit, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Projekte kostenlos zu präsentieren. Vermerken Sie dazu Ihr Interesse im Feld „Anmerkungen“ des Anmeldeformulars unter dem unten genannten Link.

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm erhalten Sie hier:

Programm-TagderDirekvermarktung2016

Nachfolgend finden Sie die Vorträge der Veranstaltung:

deckblatt-vortrag-01-buxel-resultate-der-studie
vortrag-01-buxel-resultate-der-studie-wie-schmeckt-die-region
vortrag-03-schreiber-regioapp
vortrag-04-schultz-online-kundenbindung
vortrag-05-kramer-digitale-loesungen-regiofoodplus
vortrag-06-mertens-offene-hoefe
vortrag-06-01-petermann-praxiserfahrungen
vortrag-07-nuss-markthalle-neun
vortrag-08-klingmann-vermarktung-in-hessen

 

 

 

Teltomalz GmbH

Eines der bedeutendsten Industriedenkmäler der Teltowkanalregion ist die Alte Biomalz-Fabrik in Teltow. Das Gründerzeitensemble aus markantem roten Backstein ist Sitz der Teltomalz GmbH, die auf eine lange Tradition und wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. Die Originalgebäude hat der Landkreis 1994 unter Denkmalschutz gestellt, und zwar das Alte Kontorhaus, die Fabrik mit Altem Kesselhaus und Quellmühle sowie das Alte Kutscherhaus.

Im Jahre 1911 schufen die Brüder Myro, Eduard und Georg Patermann unter dem Namen „Biomalz-Fabrik Gebr. Patermann, Teltow bei Berlin“ einen für seine Zeit mustergültigen Betrieb zur Produktion von Malzerzeugnissen. Weltweit vertrieben sie diese erfolgreich sowohl in Saft- als auch in Bonbonform. Das Stärkungsmittel aus Gerste wurde zum Markenzeichen und war schon bald in aller Munde, buchstäblich. 2006 wurde hier im Schnittpunkt der Gemeinden Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf mit der grundlegenden Neustrukturierung des alten Fabrikstandortes begonnen. Nach und nach wurden die Bestandsgebäude behutsam saniert und mit einer modernen Kommunikationsinfrastruktur des 21. Jahrhundert ausgestattet. Funktionale Erweiterungsbauten, die eine gelungene Brücke zwischen historischer und moderner Architektur schaff en, sind entstanden. So ist die Biomalz-Fabrik heute ein attraktiver Ort für Gewerbe- und Kulturtreibende.

Nach wie vor werden an diesem geschichtsträchtigen Standort hochwertige Rohstoff e und Lebensmittel hergestellt – vor allem Malzprodukte, süße und herzhafte Backmischungen, Backzusatzstoffe, Eispulver, Bonbons und Brotaufstriche (siehe auch pro agro Newsletter April 2016). Zu den Geschäftskunden des IFS-zertifi zierten Betriebs gehören kleine Bäckereien ebenso wie hochtechnisierte Back- und Konditoreibetriebe, während man den Endverbraucher über Hofläden und den Lebensmitteleinzelhandel erreicht. Rund 2,5 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften die 16 Mitarbeiter derzeit.

Durch die Nähe zum Verbraucher muss man stets mit den Konsumgewohnheiten Schritt halten. Nachhaltiges Wirtschaften gehört deshalb ebenso zu den Prinzipien des Unternehmens wie der Einsatz von Bio-Rohstoff en. Neuerdings arbeitet man sogar an vegetarischen und veganen Sortimenten. „Dieser Trend ist für uns eine spannende Herausforderung. Aber gerade das macht den Wert unserer kreativen Arbeit aus“, sagt Toni Tröschler, Leiter der Produktentwicklung.

Auch in einem anderen Punkt geht man mit der Zeit: Noch in diesem Jahr beginnen auf dem firmeneigenen Gelände die Bauarbeiten für eine moderne Halle, wo Labor, Produktion, Verpackung und Lager Einzug halten werden. Selbstverständlich werden mit der Investition von 2,5 bis 3 Mio. Euro gleichzeitig sämtliche Komponenten auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Wenn alles läuft wie geplant, kann Ende nächsten Jahres der Betrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden.

Kontakt:

TELTOMALZ GmbH
Iserstraße 8-10
14513 Teltow
Tel. 03328/448100
www.teltomalz.de

Direktvermarktung

Der Verband pro agro engagiert sich im ländlichen Raum Brandenburg-Berlin unter anderem für die Direktvermarktung. Es werden verschiedene Fach- und Publikumsveranstaltungen organisiert, Verkaufsförderaktivitäten angeboten, sowie politische Interessen der Direktvermarkter u.a. im Rahmen der Mitarbeit in der Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ vertreten.

Bobalis Agrargesellschaft mbH – Büffel Lassi Mango

BüffellassiBüffel Lassi Mango von Bobalis ist die farbenfrohe Innovation des Frühjahrs. Das Produkt wird nach original indischem Rezept aus Wasserbüffeljoghurt und 30 Prozent Fairtrade Mango hergestellt. Die erfrischende Kurzmahlzeit ist ab Mai in den Kühlregalen des Lebensmittelhandels oder über die Website des Herstellers erhältlich. Bobalis ist ein ökologischer Büffelhof mit eigener Käserei. Dort wird die leicht süße Büffelmilch zu Mozzarella, gereiftem Käse natur oder geräuchert, Joghurt und Frischkäse (Ricotta) verarbeitet. Die Tiere werden ökologisch mit extensiver Fütterung gehalten.

Kontakt: Bobalis Agrargesellschaft mbH, Hauptstraße 30, 14913 Jüterbog, Tel. 03372/432988, info@bobalis.de

Boitzenburger Früchtezauber GmbH – Tomate-Paprika-Käse-Aufstrich

Tomate Paprika KäseTomate-Paprika-Käse-Aufstrich ist ein deftiger Brotaufstrich, der auch als Dip verwendet werden kann. Neben den genannten Gemüsen samt Gewürzen gehört auch der Uckergold Käse aus der Bauernkäserei Wolters zur Rezeptur. Das verleiht dem Produkt eine würzige, schmelzige Note. Der Hersteller verfügt über eine Produktpalette von ca. 50 verschiedenen Sorten an Frucht- und Brotaufstrichen sowie Sirupvarianten. Wildfrüchte, Blüten und Kräuter werden selbst geerntet und stammen aus der noch weitgehend unberührten Landschaft des Naturparks Uckermärkische Seen.

Kontakt: Boitzenburger Früchtezauber GmbH, Wichmannsdorfer Str. 4, 17268 Boitzenburger Land, Tel. 039889/86852, boitzfz@t-online.de

Manufaktur von Blythen – Veilchenblüten-Sirup

BIO_Veilchenblüten-Sirup_Detail_vonBlythenDer Veilchenblüten-Sirup der Manufaktor von Blythen wird unter dem Motto „Blüten kulinarisch entdecken & genießen“ vermarktet. In den Bio Blüten-Spezialitäten werden die Düfte von Rosen-, Lavendel- und Veilchenblüten eingefangen. Die violetten Blüten des Duftveilchens verleihen dem Sirup ein außergewöhnliches Aroma. Er gibt Mineralwasser, Sekt, Tee, Joghurt, Eis und Süßspeisen eine besondere Note, veredelt aber auch Salatsoßen und Früchte. Alle Produkte werden nach exklusiven Rezepturen sorgfältig in Handarbeit gefertigt. Zum Sortiment gehören neben dem Sirup auch Konfitüre, Gelee, Marinade, Chutney, Essig, Liköre und Gewürze.

Kontakt: Manufaktur von Blythen, Brandenburgische Str. 65, 15566 Schöneiche/Berlin, Tel. 030/64849-027, info@von-blythen.de

Teltomalz GmbH – Biomalz-Brotaufstrich

Biomalz Aufstrich 300gBiomalz-Brotaufstrich – vegan besteht aus Gerstenmalzextrakt und verfügt über den unverkennbar kräftigen Malzgeschmack. Das Produkt ist auch mit Honig erhältlich. Es eignet sich nicht nur als Aufstrich für Brot und Brötchen, sondern auch zum Verfeinern von Müsli-Mahlzeiten, Salatdressings oder Bratengerichten. Vertrieben werden die Brotaufstriche über brandenburgische Hofläden, das Internet oder den direkten Verkauf in der behutsam sanierten Biomalz-Fabrik, die im Schnittpunkt der Gemeinden Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf liegt.

Kontakt: Teltomalz GmbH, Iserstraße 8-10, 14513 Teltow, Telefon 03328/398611, info@teltomalz.de

BIO COMPANY GmbH

Der erste Laden der BIO COMPANY wurde 1999 in Charlottenburg als „natürlicher Supermarkt“ gegründet – zu einer Zeit also, als es in der Hauptstadt noch keine Bio-Supermärkte gab. Heute ist man mit 46 Filialen der Marktführer in Berlin/Brandenburg und auch in Dresden und Hamburg präsent.

Seit 1999 hat das Unternehmen eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt. Startete man in Charlottenburg mit gerade mal 280 m² Verkaufsfläche, so dürfte sie Ende 2016 insgesamt rund 100 Mal größer sein. Das Vollsortiment umfasst bis zu 8.000 Artikel, darunter bevorzugt Verbandsware von Demeter, Bioland, Naturland und anderen ökologisch orientierten Lieferanten. Dabei zählt die ursprüngliche Idee, ökologische Erzeugnisse vielen Menschen zu fairen Preisen anzubieten, nach wie vor zu den Prinzipien des Unternehmens. Deshalb führt BIO COMPANY über 200 Produkte unter eigenem Namen und weitere 200 gesunde Basisartikel, die dauerhaft zu günstigen Einstiegspreisen
angeboten werden. 1.390 Mitarbeiter – darunter 120 Auszubildende – erwirtschafteten 2015 rund 134 Mio. Euro Umsatz.

Auf Nachhaltigkeit setzt man indessen nicht nur beim Sortiment. Es handelt sich vielmehr um ein ganzheitliches Konzept, das vom Einkauf der Lebensmittel bis zum Ladenbau praktiziert wird. So bestehen die Bodenfliesen aus Naturstein, und die Holzregale stammen aus zertifiziert nachhaltiger
und regionaler Forstwirtschaft. Mit der Abwärme der Kühlregale wiederum werden die Klima- und Heizanlagen der Läden gespeist. Dadurch konnten in den vergangenen drei Jahren in einem durchschnittlichen Laden rund 40 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden. Der verbleibende
Energiebedarf wird aus Ökostrom bezogen.

Ebenso konsequent hat sich der Bio-Händler von Anfang an das Thema Regionalität zu eigen gemacht. So stammen beispielsweise Obst- und Gemüseprodukte in Spitzenzeiten bis zu 40 Prozent aus der Region. Bei Brot- und Backwaren sowie bei Fleisch und Wurstwaren sind es 75 Prozent im gesamten Jahr. Eier und Milch werden sogar zu fast 100 Prozent aus der Region bezogen. „Wir wollen ein gutes Stück Land in die Stadt holen“, sagt Unternehmensgründer und Inhaber Georg Kaiser. „Viele der regionalen Lieferanten und Bauern kennen wir von Anfang an persönlich. So ist nicht nur die hohe Qualität der Ware, sondern auch die Rückverfolgbarkeit gewährleistet“, fügt er hinzu.

Neben den kurzen Lieferwegen steht auch der Erhalt der regionalen Vielfalt von Tier und Pflanze im Fokus. In der Zusammenarbeit mit den Bauern wird dabei auch manch alte Sorte wiederbelebt und zurück in den Verkauf gebracht – wie beispielsweise die sehr urwüchsige und aromatische
Rodelika-Möhre. „Den Geschmack unserer Kunden hat das voll getroffen; deshalb konnten wir sie regulär ins Sortiment aufnehmen“, so Kaiser. Wie überhaupt er ständig auf der Suche nach weiteren
regionalen Erzeugern und Lieferanten ist. „Besonders Richtung Spreewald wollen wir demnächst unsere Fühler ausstrecken“, äußerte er kürzlich gegenüber dem Verband pro agro.

Kontakt:

BIO COMPANY GmbH
Rheinstraße 45-46
12161 Berlin
Tel. 030/3251422-100
info@biocompany.de
www.biocompany.de

 

Gut Schmerwitz GmbH & Co. KG – Frischei-Bandnudeln

Frischei-NudelnDie frischei-Bandnudeln aus der hofeigenen Manufaktur des Bioland-Betriebes Gut Schmerwitz werden handgefertigt. Die zur Herstellung verwendeten Eier stammen direkt von Schmerwitzer Hühnern, die in großen Ställen leben, Grünauslauf zum Scharren sowie Tag und Nacht Zugang zum Wintergarten haben. Zum Sortiment gehören u.a. Vollkornnudeln, Dinkel-Spirelli- bzw. Dinkel-Bärlauchbandnudeln und Weizennudeln. Die Produkte werden unter der Regionalmarke „Von Hier“ und unter dem Logo „Gut Schmerwitz“ über Kaiser’s-, Rewe- und Bio-Supermärkte vermarktet.

Kontakt: Gut Schmerwitz GmbH & Co. KG, Schmerwitz Nr. 8, 14827 Wiesenburg/Mark, Tel. 033849/908-0, info@gut-schmerwitz.de

Gutshof Kraatz

In der Gemeinde Nordwestuckermark, unweit von Prenzlau, ist vor einigen Jahren eine Kelterei entstanden, wo alte Obstsorten zu Premiumsäften und –weinen verarbeitet werden – ein erfolgreicher Start-up, den ein Ehepaar praktisch aus dem Nichts in einem denkmalgeschützten Ensemble geschaffen hat.

Als Florian Profitlich und seine Frau Edda Müller vor Jahren in Berlin losfuhren, um im nördlichen Brandenburg nach einem Wochenenddomizil Ausschau zu halten, konnten sie nicht ahnen, dass dies der Aufbruch in ein völlig neues Leben war. Fündig wurden der selbstständige Architekturfotograf und die Cutterin der Deutschen Welle damals in der Gemeinde Nordwestuckermark, genauer: im Ortsteil Kraatz. Dort lachten sie sich einen alten Speicher des still gelegten Gutshofes an.

Bald schon reifte bei dem Ehepaar die Idee, die brach liegenden Streuobstwiesen auf dem Areal und in der Umgebung zu revitalisieren und nutzbar zu machen. Die alten und zum Teil in Vergessenheit geratenen Apfel- und Birnensorten waren über viele Jahre nicht mehr geerntet worden. Also
entschieden sie sich kurzerhand, den Beruf an den Nagel zu hängen, die Wohnung in Berlin aufzugeben und das achtlos am Boden liegende Obst zu Säften und Weinen zu verarbeiten.

Heute, um ein paar Jahre an Erfahrungen sowie eine Mosterei- und Keltereianlage in der denkmalgeschützten Scheune reicher, produzieren die Eheleute nicht nur Säfte und Weine, sondern betreiben auch den Hofladen mit „Weinstube“ sowie zwei Ferienappartements in der ehemaligen Remise und im früheren Bauernhaus. Ihre eigentliche Domäne ist jedoch der Mosterei- und Keltereibetrieb. „Dafür nutzen wir alte säure- und gerbstoffreiche Apfelsorten in Streuobstbeständen, die wir für die Herstellung von Apfelwein neu entdeckt haben,“ erzählt Florian Profitlich. Andere alte Sorten pflanzen sie seit einigen Jahren nach, um die regionaltypische Vielfalt zu erhalten. „Hierbei kooperieren wir mit dem Naturpark Uckermärkische Seen, dessen Partner wir sind“, fügt er hinzu.

Aus den Äpfeln wird ganz traditionell mit einer Packpresse ein süßer Most gekeltert, der anschließend meist zu einem trockenen Wein vergärt wird. Dieser Gärprozess benötigt bis zur Flaschenfüllung im Frühjahr in der Regel vier bis fünf Monate. Am Ende erreicht der Wein einen Alkoholgehalt von 5,5 % bis 8 % Vol. Die meisten Weine werden im eigenen Betrieb kaltsteril in Flaschen abgefüllt. Einige reisen in Transporttanks zu einem anderen Abfüller, wo sie mit Kohlensäure versetzt und auf diese Weise zu Apfel-, Birnen- oder seit 2015 auch Quittensecco veredelt werden (siehe Newsletter 01-02/2016).

Die Premium-Produkte von Gutshof Kraatz werden heute über Spezialitätengeschäfte und den Lebensmittelhandel vermarktet. Konkret: Sie sind in den Q-Regio-Läden ebenso zu finden wie unter der regionalen Dachmarke „VON HIER“ bei Kaiser’s. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus hat man sich einen Namen gemacht: Während der diesjährigen Internationalen Apfelwein-Messe in
Frankfurt/Main werden zwei Kraatzer Weine mit der begehrten Trophäe „Pomme d’Or“ ausgezeichnet – nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal.

Kontakt:

Gutshof Kraatz
Schloßstraße 7
17291 Nordwestuckermark
Tel. 039859/63976
f.profitlich@baunetz.de
www.gutshof-kraatz.de

Havelland Express Frischdienst GmbH

Aller Anfang ist zwar schwer. Doch die Geschäftsidee der beiden Unternehmensgründer war zu gut, als dass sie floppen könnte. Vorausgesetzt, man geht behutsam zu Werke. Und das taten sie: Aus einem Spezialitäten-Lieferanten der Region ist ein international agierendes Unternehmen geworden.

Brandenburg zählt nicht nur zum Speckgürtel Berlins, sondern ist seit jeher auch der Gemüsegarten der Hauptstadt. Das brachte Michael Kunzmann und Horst Bernd Paech schon bald nach der Wende auf die Idee, die traditionellen Versorgungsstrukturen der Metropole mit regionalen Spezialitäten neu zu beleben. Zu den Produkten der ersten Stunde (1992), die sie in die gehobene Gastronomie und Hotellerie Berlins liefern, zählen nicht nur Kaninchen aus Beelitz, Havelkrebse und Müritz-Zander, sondern auch Früchte aus Werder. Das Gute liegt bekanntlich nah.

Was mit rund 30 Produkten, einem Lieferwagen und einer Kühlzelle am Schwielowsee begann, wurde schon 1995 wesentlich erweitert, und zwar durch den Einkauf internationaler Spezialitäten auf dem Pariser Großmarkt, dem weltweit größten Platz für frische Lebensmittel. Die Berliner Abnehmer hat’s gefreut, die beiden Unternehmer auch, da die Geschäfte nun richtig in Schwung kamen. „Dieser Schritt war ein Meilenstein in unserer Entwicklung“, erzählt Michael Kunzmann (Foto). Seither sind Mitarbeiter als Einkäufer ständig vor Ort. Wichtige Drehscheibe für frische Produkte aus aller Welt ist auch der Frankfurter Flughafen. Hier werden Spezialitäten aus Übersee von Havelland Express direkt in Empfang genommen und weitergeleitet.

Parallel dazu bauten die beiden Unternehmer Kontakte zur internationalen Hotellerie und Gastronomie auf. Seit 2004 zählen gehobene Hotels und Restaurants in Prag, Marienbad und Karlsbad zu den Kunden. Die gute Resonanz hat dazu geführt, dass das Geschäftsmodell ein Jahr später auch in Polen zum Tragen kam: Frische Produkte aus Berlin werden nach Warschau, Posen, Breslau und Krakau geliefert.

Inzwischen sind 60 Prozent der über 1.000 Kunden Vier- und Fünfsterne-Hotels. In der Region Berlin/Brandenburg beliefert Havelland Express u.a. das KaDeWe, sämtliche Fünf-Sterne-Hotels und auch das Adlon sowie viele Top- und Sternerestaurants, z.B. Frühsammers und das Bayerische Haus.

Aufgrund dieser raschen Expansion waren die Lagerkapazitäten schnell erschöpft. Also eröffnete man 2007 das Frische-Logistikzentrum in Berlin. Heute findet dort das Vollsortiment mit 3.000 frischen Produkten und regionalen Spezialitäten Platz. Letztere machen inzwischen ein Viertel des Produkt-Portfolios aus. Wobei Michael Kunzmann jede Gelegenheit nutzt, Brandenburger Lebensmittelerzeuger und -hersteller direkt oder über die Medien anzu-sprechen. Kürzlich erst sagte er in einem Interview mit einer Zeitung, er würde gern noch mehr regionale Produkte in sein vielfältiges Sortiment aufnehmen.

Kontakt:

Havelland Express Frischdienst GmbH

Gottlieb-Dunkel-Str. 20/21

12099 Berlin

Telefon 030/32 00 32 00

post@havelland-express.de

 

 

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH

Seit 55 Jahren gibt es das IGV am Standort Rehbrücke in der Gemeinde Nuthetal. Das ist Geschichte und Zukunft zugleich. 53 Jahre davon hatte Dr. Peter Kretschmer aktiv mitgestaltet und wechselte jetzt aus dem operativen Geschäft in den Aufsichtsrat. Seit September 2015 leitet Dr. Gerd Huschek das renommierte Institut als Geschäftsführer.

Die Erforschung von innovativen Lebensmitteln und Verfahren ist seit der Gründung 1960 ein überaus spannendes Feld für Lebensmittel­ingenieure und Technologen. Viele bekannte Produkte wie die Erdnussflips, Cornflakes, Kuko-Reis, Tempolinsen oder das Rehbrücker Toastbrot zeugen von der Kreativität und vom Schöpfergeist aus dieser Zeit. Dass man mit Forschung und Entwicklung allein nicht dauerhaft erfolgreich sein kann, ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht ganz neu und verständlich.

So hatte Dr. Kretschmer kurz vor seiner Übergabe die Weichen für ein strategisches Umdenken gestellt, indem er in ein neues Technikum für Biotechnologie und pflanzliche Lebensmittel investierte. Knapp drei Millionen Euro flossen in den Bau und die Ausstattung mit neuen Laboren und Technik für die Herstellung von Lebensmitteln und die Durchführung von großtechnischen Versuchen. Diese Weitsicht passt auch gut zur grundsätzlichen Einstellung des neuen Geschäftsführers Dr. Gerd Huschek, der aus den eigenen Reihen kommt und im Laborgeschäft groß geworden ist: „Wir sind eine GmbH und müssen Geld verdienen“, sagt er. Da würden am Ende nun mal die nackten Zahlen über den Erfolg entscheiden. Eine Neuausrichtung erschien unausweichlich. Wer sich einen Überblick über das Unternehmen auf der Internetseite verschafft, erkennt heute eine moderne Marke, die sich im Wettbewerb behauptet.

Das IGV wird künftig verstärkt in die Produktion von Lebensmitteln einsteigen. Das Geschäft mit Extrakten aus Mikroalgen und Pflanzen soll weiter wachsen sowie das Laborgeschäft und Bäckereidienstleistungen in Industrie und Handwerk gestärkt werden. Vor allem das Geschäftsfeld proteinhaltige Lebensmittel wird massiv ausgebaut. Neue Businesspläne, Industriekontakte und Bankgespräche sollen dem IGV entsprechende Wachstumsimpulse verleihen, um das Profil der drei neuen Geschäftsbereiche IGV FOODTECH, IGV PLANTTECH und IGV TESTLAB weiter zu schärfen. Die größten Potenziale sieht Dr. Huschek derzeit in den Technologiebereichen  Extrusion und Extraktion.

Die Produktpalette für größere Angebotsmengen reicht von veganen Proteinerzeugnissen auf Basis von allergenfreien Rohstoffen wie der Erbse, über Wirkstoffextrakte für die Kosmetikindustrie bis hin zu neuen Kombinationen aus beiden Produktbereichen. „Für den wirtschaftlichen Erfolg werden wir den IGV-Betrieb nicht komplett umkrempeln“,  betont Dr. Huschek. Bewährtes wie die Aus- und Weiterbildung inklusive Sensorik im Bäckereisektor, die begleitende Mühlentechno-logie, einiges an Grundlagenforschung im Algenbereich und den weiteren Ausbau der Massenspektrometrie im Laborbereich benötigt man weiter für einen gelungenen Wissenschafts- und Produktionsmix. Daher legt man beim Institut für Getreideerarbeitung großen Wert auf die Förderung des Nachwuchses und kooperiert mit den Universitäten in Potsdam und Berlin.

Kontakt:

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH

Arthur-Scheunert-Allee 40-41

14558 Nuthetal

Telefon 033200/89-0

igv-office@igv-gmbh.de

www.igv-gmbh.de

 

Bäckerei Schreiber – Preußisch Dinkel

SchreiberBeim Preußisch Dinkel handelt es sich um ein Dinkelvollkornbrot mit hohem Ballaststoffanteil. Es wird auf natürliche Art mit einem selbst gezogenen Dinkelsauerteig hergestellt. Der innovative Ansatz liegt im Einsatz entzuckerter, gemälzter Gerste. Verwendet wird die Maische aus der Produktion der Preußischen Whiskydestillerie in Mark Lendin. Wegen des hohen Ballaststoffgehaltes werden vor allem ernährungsbewusste Kunden angesprochen. Vertrieben wird es im eigenen Geschäft, online, in Hofläden und bei Q-Regio.

Kontakt: Bäckerei Schreiber, Rosenstraße 17, 16278 Angermünde, Telefon 03331/260926, info@baecker-schreiber.de

Bauernkäserei Wolters – Uckermärker Käse nach Tilsiter Art

WoltersDer Uckermärker Käse nach Tilsiter Art mit Naturrinde aus der Bauernkäserei Wolters reift unter feuchten Bedingungen, so dass sich der Edelschimmel als Rinde bilden kann. Die Verpackung ist neu gestaltet und verleiht dem Produkt einen besonderen Auftritt. Die Käsesorte selbst erinnert an Tilsiter Käse, obwohl sie eine eigene geschmackliche Note hat, und wird aus gentechnikfreier Milch im eigenen Milchviehbetrieb hergestellt. Verschiedene Kräuter sorgen für mehrere Varianten. Vermarktet wird über Q-Regio und das Internet.

Kontakt: Bauernkäserei Wolters GmbH, Bandelow 81, 17337 Uckerland, Telefon 039740/20274, info@uckerkaas.de

Jakobs-Höfe Beelitz – Heidelbeer-Direktsaft und Heidelbeersoße

JakobsHeidelbeer-Direktsaft und Heidelbeersoße bestehen aus Kulturheidelbeeren aus eigener Produktion. Sie sind ein weiterer Baustein der fruchtigen Erzeugnisse Brandenburgs. Dem Direktsaft mit Fruchtfleischanteil werden keine Zusätze zugeführt. Er ist in verschiedenen Abfüllungen erhältlich, eignet sich sehr gut für Diabetiker und spricht gesundheitsbewusste Verbraucher an. Die Heidelbeersoße in der 250ml-Flasche schmeckt süßlich-fruchtig und macht sich gut über Eis oder Jogurt und als Dressing.

Kontakt: Jakobs-Höfe Beelitz, Kähnsdorfer Weg 1a, 14547 Beelitz, Telefon 033204/62727, info@jakobs-hof.de

Bäckerei Peter u. Cornelia Dreißig – Emmer Urkorn

DreißigEmmer Urkorn ist eine neue innovative Brotsorte, die aus der fast vergessenen Urgetreidesorte Emmer hergestellt wird. Emmer entstammt einem Wildgras, enthält wertvolle Inhaltsstoffe, lässt sich umweltverträglich anbauen und bildet zusammen mit Dinkel und Einkorn die Basis für unsere heutigen Weizensorten. Kleingebäck, Brot und Backwaren werden über das eigene Filialnetzt sowie Online vermarktet, und zwar in Brandenburg, Berlin und Sachsen.

Kontakt: Bäckerei Peter u. Cornelia Dreißig KG, Gewerbestraße 27, 03172 Guben, Telefon 03561/6880-764, info@baeckerei-dreissig.de

Spreewaldkonserve Golßen – FC Gurkentruppe

GolßenFC Gurkentruppe ist ein regionales Produkt, das charmanten Wortwitz mit dem Fußballspiel kombiniert. Es wird, wie alle Gurken des Herstellers, zu 100 Prozent im Spreewald angebaut, geerntet und verarbeitet. Herkunft und Regionalität sind damit sichergestellt. Die Verbindung zum heimischen Fußball beruht auf folgender Idee: Die Teams schicken dem Hersteller ein Foto zusammen mit ihren Lieblingsgurken. Unter allen Einsendungen werden Bälle und Trikots verlost, mit denen die Spieler hoch motiviert in das nächste Match starten können.

Kontakt: Spreewaldkonserve Golßen GmbH, Bahnhofstraße 1, 15938 Golßen, Telefon: 035452/3890, info@spreewaldhof.de

Dreistern Konserven GmbH & Co. KG

DreisternNatürlich Vegetarisch! Unter diesem Label hat der Convenience-Spezialist Dreistern seit Sommer 2015 sechs vegetarische Gerichte auf Soja- oder Weizenproteinbasis im Sortiment: Chili sin Carne, Bauerntopf, Balkanklößchen, Geschnetzeltes, Schmorkohl und Kohlroulade. Damit kommt das Unternehmen der steigenden Nachfrage nach vegetarisch-veganen Produkten nach und geht als traditioneller fleischverarbeitender Betriebe erstmals ganz neue Wege. Die Produkte wurden vom Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) geprüft und bestätigt.

Kontakt: Dreistern Konserven GmbH & Co. KG, Philipp-Oehmigke-Straße 4, 16816 Neuruppin am See, Tel. 03391/5957-0, info@dreistern-konserven.de

Dithmarscher Geflügel GmbH & Co. KG

In vierter Generation wird das Unternehmen von Lorenz Eskildsen sowie dem Geschäftsführer Karl-Heinz Heller geleitet. Aus dem bäuerlichen Kleinbetrieb mit 5.000 Zuchthennen ist längst ein verzweigtes und an mehreren Standorten ansässige Firma geworden, die heute zu den Branchenführern bei der Vermarktung von Gänsen zählt.

Gänse nach guter alter Art aufzuziehen und zu verarbeiten, ist weit mehr als nur ein Werbeslogan für das Familienunternehmen. Die Tiere wachsen in bäuerlicher Freilandhaltung auf und haben auf ihren Wanderungen über Weiden und Wiesen viel Bewegung. Das ist ein Garant für stabile Gesundheit und festes Muskelfleisch mit geringem Fettansatz. Ihr Futter besteht aus Gräsern, Kräutern und einem Anteil von mindestens 70 Prozent heimischem Getreide. Die Haltung der Gänse wird vom Bundesverband Tierschutz kontrolliert.

Ein weiteres Merkmal, das zu der besonderen Qualität des Produkts beiträgt, ist die Dauer der Weideaufzucht von 16 bis 21 Wochen. Damit der typische Ge-schmack der Dithmarscher Gans erhalten bleibt und unverfälscht an den Verbraucher weitergegeben wird, hat sich das Unternehmen für das Trockenschlachten entschieden. Bei diesem Verfahren werden die Federn mit hohem manuellen Aufwand entfernt. Dadurch wird die Haut, unter der 90 Prozent der Geschmack gebenden Stoffe liegen, nicht zerstört. In einem „Gänsepass“ für jedes Tier sind eine Kontroll-Nummer sowie Name und Anschrift des jeweiligen Gänsehalters verzeichnet.

Mit einem Anteil von 70 Prozent nehmen die Gänse den größten Stellenwert in dem Unternehmen ein. Die restlichen  30 Prozent entfallen auf Enten sowie Bio-Hühnchen und Bio-Puten. Die Produkte werden frisch und tiefgefroren angeboten. Eine der erfolgreichen Neueinführungen in diesem Segment ist die „Gänsepfanne“, für die das Unternehmen im Januar auf der Grünen Woche in Berlin mit dem pro agro Marketingpreis 2016 ausgezeichnet wurde. Ein Novum ist die „Sommergans“. Dazu Vertriebsleiter Mirko Pabel: „Da Gänse als sehr naturbelassenes Geflügel gelten, das in einer begrenzten Zeit Eier legt und wegen seiner Federentwicklung ausschließlich zu bestimmten Terminen geschlachtet wird, gibt es die erste Gelegenheit kurz vor dem kalendarischen Sommeranfang.“ Für Liebhaber der Gänsegerichte besteht somit die Möglichkeit, das zarte Fleisch der Sommergans auch mit dem saisonal angebotenen Gemüse zu probieren.

Das Familienunternehmen zählt heute 120 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von 21 Millionen Euro. Neben dem Standort in Gudendorf (Schleswig-Holstein) gibt es noch einen weiteren in Seddiner See (Brandenburg). Im Jahr 1990 wurde hier in einem Vier-Investitionsstufen-Programm die modernste Trockenschlachterei Deutschlands errichtet, in der 50 Fachkräfte beschäftigt sind. Dass die Steigerung der Produktion nicht mehr der Motor der Unternehmensaktivitäten ist, sondern vielmehr die Erhöhung der Wertschöpfung, unterstreichen Aktivitäten wie Investitionen in Baumaßnahmen an den Standorten sowie die aufwändige Verarbeitung der Federn und Daunen, die bei der Schlachtung anfallen,  zu hochwertigen Bettwaren.

Kontakt:

Dithmarscher Geflügel GmbH & Co. KG

Am Fuchsbau 24

14554 Seddiner See

Telefon 033205/267800

kontakt@dithmarscher-gefluegel.de

Ice Guerilla GmbH & Co. KG

In einem Kino in Beeskow (Landkreis Oder-Spree) werden nicht nur Filme gezeigt, sondern auch Eisspezialitäten hergestellt. Das Unternehmen unter Leitung von Inhaber Ralf Schulze befindet sich auf dem Weg vom lokalen Eisverkäufer zum bundesweiten Player.

Zum Eis kam der gelernte Kfz-Schlosser und Berufssoldat Ralf Schulze (großes Foto Mitte, mit Ehefrau Monika und Eiskonditor Ricco Klotzsche) wie die Jungfrau zum Kind: Nachdem er Jahre lang am geschlossenen Kino in seiner Heimatstadt Beeskow vorbeigegangen war, hängte er seinen krisensicheren Beamten-Job an den Nagel und reno-vierte mit Hilfe eines kommunalen Kredits die tote Immobilie. Bei der Wiederbelebung des Filmbetriebes allein blieb es freilich nicht. Zur saisonalen und räumlichen Auslastung eröffnete er neben den Vorführsälen ein Eis-Café. Dann machte er sich auf den Weg nach Italien, um durch Praktika bei den berühmten Eismachern das Handwerk zu erlernen. Diese Erfahrung weihte ihn nicht nur in die Geheimnisse der gehobenen Eiszubereitung ein, sondern lieferte ihm auch die Idee für sein Label „Ice Guerilla“. Der Begriff steht dabei symbolisch für seinen „Untergrundkampf“ gegen die Übermacht italienischer Eis-Fertigung.

Heute produziert Schulze mit seinem kleinen Team in der 17 qm-Manufaktur die Eis-Kreationen – alles per Hand verarbeitet und mindestens 24 Stunden lang im Pasteurisierer gerührt. Für ihn ist dieses Verfahren ein Muss: „Dadurch wird das Eis besonders cremig, und die Aromen können sich optimal entfalten“, verrät er. Bei den Rohstoffen setzt er auf regionale Lieferanten. So bezieht er Milch und Sahne komplett von Hemme Milch aus der Uckermark und die Schokolade von Edelmond Chocolatiers aus Luck-au. Die Früchte liefern Landwirte aus dem Oderbruch.

Insgesamt stehen mehr als 200 Eissorten auf dem Programm, was sich pro Jahr auf ein Produktionsvolumen von knapp 11.000 Litern summiert. Wichtiger als die Ausstoßmenge ist laut Schulze jedoch die Qualitätsphilosophie. Das beginnt beim Produkt selbst und setzt sich fort in der Innovations- und Vermarktungsstrategie. Nicht nur der materielle Erfolg, sondern auch mehrere Branchenauszeichnungen belegen, dass der Unternehmer auf dem richtigen Weg ist: Im Jahre 2012 wurde das Vanilleeis während der Fachmesse Intergastra mit dem Titel „Bestes Eis” gekürt; 2015 folgte der Innovationspreis Ernährungswirtschaft des Landes Brandenburg und ein Jahr später schließlich der erste Platz beim pro agro Marketingpreis (Kategorie Direktvermarktung). Die beiden jüngsten Auszeichnungen beziehen sich auf den „Personalisierten On-lineshop für Speiseeis“. Hier können Kunden ihr Produkt nach ihren individuellen Wünschen zusammenstellen und übers Internet ordern. Das fertige Eis wird in einer von Ralf Schulze speziell entwickelten und inzwischen patentierten Thermo-Transportbox verschickt, in der das Eis bis zu 55 Stunden bei minus 18 Grad gekühlt werden kann.

Mit dem Onlineshop ist der traditionelle Absatzkanal, das eigene Eis-Café, im Vorjahr erweitert worden. Hinzu kommt eine namhafte Zahl von Restaurants und Cafés in Bran-denburg und Mecklenburg-Vorpommern, die sozusagen zur Stammkundschaft zählen. Neu ist eine weitere Verkaufs-Idee des findigen Unternehmers: Derzeit baut er ein Franchisesystem auf, wodurch ein bundesweites Filialnetz entsteht. Wer so rasch expandiert, dem stellt sich am Ende doch die Mengenfrage. Deshalb nimmt Schulze 4,5 Mio. Euro in die Hand, um in Beeskow eine moderne Eisfabrik aufzubauen. Rund 20 Mitarbeiter werden nach Fertigstellung die Produktionskapazitäten um das Fünffache steigern.

Kontakt:

Ice Guerilla GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 14a
15848 Beeskow
Tel. 03366 1520472
ralf.schulze@iceguerilla.de

Luckenwalder Fleischwaren – Rindsknacker

LuckDie Rindsknacker bestehen aus reinem Rindfleisch, das überwiegend von regionalen Betrieben geliefert wird. Der Rohmasse werden ausgesuchte Gewürze beigegeben. Die Kräuterrezeptur unterstreicht den echten, unverfälschten Geschmack nach Rind. Eine besondere Note erhalten die Knacker durch den schonenden Räuchervorgang. Ihren vollen Geschmack entfalten sie, wenn sie leicht abgetrocknet sind. Die Rindsknacker sind ein ideales „Würstchen to go“. Die Produkte enthalten weder Gluten, Laktose oder Farbstoffe noch Geschmacksverstärker.

Kontakt: Luckenwalder Fleischwaren GmbH, Berliner Straße 63, 14943 Luckenwalde, Telefon 03371/6439-0, mail@luckenwalde.de

Mineralquellen Bad Liebenwerda – Apfel Direktsaftschorle

MineralqueDie naturtrübe Apfel Direktsaftschorle wird als ein besonderes Genusserlebnis aus der Region vorgestellt. Das Getränk besteht aus quellgesundem Mineralwasser und 60 Prozent Saftanteil von Äpfeln der Lausitzer Ernte. Das Gebinde besteht aus einem 12 x 0,7 1-Glas-Mehrwegkasten. Über zahlreiche Vermarktungsaktivitäten werden Verbraucher in den neuen Bundesländern angesprochen. Dabei konzentrieren sich die Werbemaßnahmen auf regionale Fernseh- und Radiosender sowie auf Tageszeitungen, Internet und auf Zweitplatzierungen in den Märkten.

Kontakt: Mineralquellen Bad Liebenwerda, Am Brunnenpark 1-4, 04924 Bad Liebenwerda, Telefon 035341/98-0, blw-info@mineralquellen.de

WDM Bio-Fertigprodukte GmbH – Daily Soup

DailySoupDaily Soup nennen sich die qualitativ hochwertigen bio-veganen Suppen. Die Sorten bzw. Rezepturen sind angelehnt an bestimmte geografische Regionen: orientalisch, marokkanisch und karibisch. Die Produkte sind frei von Zusatzstoffen. Sie eignen sich beispielsweise im Büro als schmackhafte, schnelle Mahlzeit für Zwischendurch (Motto: aufwärmen und genießen), aber auch auf Reisen (zum Campen oder auf Fahrradtouren). Die Suppen in den 380g-Singleportionsgläsern werden über den stationären Einzelhandel vermarktet.

Kontakt: WDM Bio-Fertigprodukte GmbH, Wasserstraße 10, 15374 Müncheberg, Telefon 0177/3196632, andre.riediger@wuensch-dir-mahl.de

Gutshof Kraatz – Qittensecco

QuittenseccoDer Quittensecco ist ein leichter, feinherber Perlwein (7,0 Vol. % Alkohol) mit zugesetzter Kohlensäure auf der Grundlage eines handwerklich hergestellten Quittenweins. Die Früchte stammen ausschließlich aus uckermärkischen Hausgärten (bis zu 45 km Entfernung). Derzeit wird das Produkt über den Hofladen vertrieben; angestrebt ist auch die Listung im gut sortierten Lebensmittel- und Fachhandel mit Schwerpunkt Regionalität. Seit 2011 produziert das Unternehmen Apfel-, Birnen- und Quittenweine aus alten Streuobstbeständen der Uckermark.

Kontakt: Gutshof Kraatz, Schloßstraße 7, 17291 Nordwestuckermark, Telefon 039859/63976, info@gutshof-kraatz.de

EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover GmbH

Regionale Lebensmittel sind beliebt. Die EDEKA Minden-Hannover, die auch für den Raum Berlin/Brandenburg zuständig ist, bietet in den Lebensmittelmärkten unter der Bezeichnung „Bestes aus unserer Region“ entsprechende Produkte an. Das ist eine für jedermann nachvollziehbare Botschaft. Heimische Lieferanten erfahren umfassende prakti-sche Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse.

Die EDEKA hat eine schlüssige Definition von „Regionalität“: Produkte von Partnerfirmen aus einem Umkreis von 30 km um den jeweiligen Markt erhalten am Regal und in der Werbung den Zusatz „Bestes aus der Region“. Der Verbraucher kann auf einer Karte schon im Eingangsbereich des Lebensmittelmarktes die Firmenlogos der regionalen Partner finden. Gerade bei Obst, Gemüse und Molkereiprodukten schätzen die Verbraucher die Vorzüge heimischer Lebensmittel. In einer globaler werdenden Welt haben sie Vertrauen zu den Erzeugern aus der Nachbar-schaft. Zudem sprechen kurze Transportwege und die Stärkung der regionalen Wirtschaft für die Produktion aus dem näheren Umfeld.

Ein wichtiger Teil der EDEKA-Unternehmensphilosophie besteht in der Unterstützung der Region und ihrer Menschen – als Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb und Geschäftspartner. „Kooperationen mit regionalen Erzeugern sind unverzichtbar für unsere mittelstandsorientierte Geschäftstätigkeit“, betont Marcus Reh, Sortimentskoordinator für Berlin/-Brandenburg (kleines Foto). Die EDEKA-Märkte würden überwiegend von selbstständigen Einzelhändlern betrieben, die sehr heimatverbunden und ständig vor Ort präsent seien.

Die Sortimentskoordinatoren fungieren als Ansprechpartner für heimische Produzenten; sie stehen mit Rat und Tat zur Seite und helfen insbesondere in der Startphase der Handelsbeziehung. Die EDEKA stellt dabei ihr Branchen-Know-how sowie ihre Instrumente und Infrastruktur zur Verfügung, um ein Produkt bzw. eine Produkt-Range aus der Region zum Erfolg zu führen. Die begleitenden Maßnahmen reichen von der Produkt-Idee über die Produktentwicklung bis zur Markteinführung. Wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist allerdings, dass der Partner kein Nebenerwerbs-Produzent ist; er muss den Ehrgeiz haben, von seinem Geschäft dauerhaft zu leben.

Sein Engagement für heimische Produkte unterstreicht das Handelsunternehmen mit der jährlichen Vergabe des EDEKA-Regionalpreises. Seit 2014 werden die Gewinner aus den Bewerbungen für den pro agro Marketingpreis (Kategorie Ernährungswirtschaft) ermittelt und parallel während der Internationalen Grünen Woche in Berlin prämiert. Unter den acht Bewerbern sind in diesem Jahr folgende Unternehmen ausgezeichnet worden: Klosterfelder Senfmühle und die Christine Berger GmbH. Beide Preisträger erhalten eine exklusive Erstver-marktung über die EDEKA.

Heute arbeitet der Händler mit 277 Lieferanten aus Berlin und Brandenburg zusammen und führt über 3.000 Artikel aus der Region. Zur Unterstützung der Hersteller ist ein PDF mit Informationen zur online abrufbar unter: www.edeka-verbund.de

Kontakt:

EDEKA Handelsgesellschaft
Minden-Hannover GmbH
Regionaleinkauf Berlin/Brandenburg,
Sachsen-Anhalt
Birkenstraße 4
15537 Grünheide (Mark)
Tel. 03362/782-4440
E-Mail marcus.reh@minden.edeka.de

Luckenwalder Fleischwaren GmbH

Die Luckenwalder Fleischwaren GmbH behauptet sich seit über 50 Jahren am Markt. Ihr Ursprung lag im Zusammenschluss von selbstständigen Metzgermeistern und Gesellen zu einer Produktions-genossenschaft des fleischverarbeitenden Handwerks (PGH), deren Eintragung 1958 erfolgte. Der große Schnitt für das Unternehmen kam mit der Wende, dem Aus der PGH und der Gründung der GmbH im Jahre 1990.

Bis heute hat sich das Unternehmen zu einem der modernsten Betriebe der Region Teltow-Fläming entwickelt. Alt und Neu gehen hier Hand in Hand: Alt sind die handwerklichen Traditionen und die bewährten Rezepturen; neu sind die Vertriebswege und Produktionsanlagen, wo rund 75 engagierte Mitarbeiter täglich für die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards sorgen, die jährlich durch externe Institute geprüft werden. Als Beweis für die Spitzenqualität werden die Luckenwalder jährlich von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Überdies wird das Unternehmen regelmäßig durch unabhängige Auditoren nach dem „International Food Stan-dard“ (IFS) zertifiziert.
Dadurch erfüllt man die international höchste anerkannte Qualitätsstufe.

Die beste Qualitätskontrolle sind aber zufriedenen Kunden, zu denen Krankenhäuser, Seniorenheime, Fleischerei-Fachgeschäfte, Großhändler, Caterer, Tankstellen, Hotels, Kantinen und der Einzelhandel gehören. Um auch künftig den wachsenden Verbraucherwünschen Rechnung zu tragen, investiert das Unternehmen in modernste Verpackungstechnik, neue Vertriebswege und SB-Sortimente. Unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ werden für die Produkte vorwiegend regionale Rohstoffe verwendet. Außerdem wird auf den Einsatz von Gluten, Laktose, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern verzichtet.

Das Sortiment der Luckenwalder umfasst Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung mit weit über 200 Artikeln. Es repräsentiert das „volle Programm“ von Kochschinken über Schinkenspeck, Teewurst, Salami, Wiener Würstchen und Grillbratwurst bis zu Lyoner, Leberkäse und vielen anderen
Sorten mehr. Besonders beliebt bei den Verbrauchern sind die Luckenwalder Schinkenknacker, die Knoblauchmettwurst im Ring und die Brühdampfwurst.

Kontakt:
Luckenwalder Fleischwaren GmbH
Berliner Straße 63
14943 Luckenwalde
Tel. 03371/64390
www.luckenwalder-fleischwaren.de

Ökodorf Brodowin

Der Landwirtschaftsbetrieb Ökodorf Brodowin, in der wald- und seenreichen Landschaft des Biosphärenreservats Schorfheide Chorin (Landkreis Barnim) gelegen, ist ein Unikat in der Region: Flächenbewirtschaftung und Produktverarbeitung unterliegen ausschließlich den Regeln der Demeter-Bewegung; einmal im Jahr finden Kontrollen statt, ob Anbau und Erzeugung den strengen Richtlinien genügen.

Rund 100 fest angestellte Mitarbeiter sowie zusätzliche Saison-Hilfskräfte sind in Brodowin dem Gedanken der biologisch-dynamischen Anbauweise und Produktion verpflichtet. Oberstes Prinzip ist dabei Transparenz: Wer sich den Ursprung der Lebensmittel ansehen möchte, kann dies jederzeit tun – offene Stalltore, die gläserne Schaumolkerei sowie Betriebsführungen sind gelebte Wirklichkeit.

Sämtliche Produkte des Demeter-Betriebes entstammen einer konsequenten Wertschöpfungskette. Es beginnt mit selbst erzeugten Futtermitteln, deren Anbau an zahlreiche Naturschutzprojekte gekoppelt ist und setzt sich fort in der Unterbringung der Milchkühe in offenen Ställen, deren Energiebedarf zu 100 Prozent von einer Fotovoltaik-Anlage gedeckt wird. Der bewusste Verzicht auf Homo-
genisierung bei der Milchverarbeitung und die Abfüllung in abfallreduzierende Calymer©-Beutel als Ergänzung zur Pfandflasche münden in den regionalen Direktvertrieb, der den Kunden den unmittelbaren Bezug zum Lebensmittel ermöglicht.

Erzeugung, Verarbeitung und Vertrieb greifen direkt ineinander. Die drei wichtigsten Vertriebswege sind
• Direktvermarktung (Hofladen, Belieferung Berliner Haushalte mit dem „Brodowiner Ökokorb“)
• Großhandel (hauptsächlich Molkereiprodukte an Terra Naturkost, Naturkost Erfurt und an Ketten wie LPG-Biomarkt)
• direkte Kontakte zu Verarbeitern (Märkisch Landbrot, Bäckerei Weichardt) und Restaurants/Cafés

Auch beim Einkauf versteht man sich als wichtiges Bindeglied und Partner für kleinere Produzenten, Handwerker, Floristen etc. Als eine Art „Marktplatz“ der Region kooperieren die Brodowiner mit ca. 50 Erzeugern, die ihre Produkte über die Vertriebswege des Betriebes anbieten. Das ist für beide Seiten nützlich: „Wir profitieren von der Vielfalt und sie von unserem breiten Kundenstamm und der Lo-gistik. So werden Arbeitsplätze erhalten und die Region gestärkt“, betont Geschäftsführer Ludolf von Maltzan.

Kontakt:
Ökodorf Brodowin
Weißensee 1
16230 Chorin OT Brodowin
Tel. 033362/70610
Mail: info@brodowin.de
www.brodowin.de

Wildhof Müncheberg

Er tanzt auf mehreren Hochzeiten und sagt von sich selbst, er sei ein „Weltenbummler“: Michael Bjarsch, einst als Koch unterwegs und heute Inhaber und Betreiber des Wildhofs Müncheberg. Bei aller Vielfalt in seinem beruflichen Leben ist er sich selbst und seiner Passion jedoch immer treu geblieben – der Zubereitung und Vermarktung von Speisen. Im Jahre 2010 hat er den Wildhof übernommen und dank eines schlüssigen unternehmerischen Konzepts zum Erfolg geführt.

Zwar musste der leidenschaftliche Jäger nicht unerhebliche Summen in Erhalt und Aufwertung des Gebäudes investieren. Aber er hatte sich mit der Übernahme auch nicht zu unterschätzende Vorteile „erkauft“: Intakte Kühl- und Zerlegeräume samt Großküche und Lagerkapazitäten waren vorhanden, da der Wildhof 1982 – also zu DDR-Zeiten – von staatlichen Forstbehörden als zentraler Betrieb für die Vermarktung von Wild aufgebaut worden war. Bis zum Fall der Mauer wurden hier die in der äußerst wildreichen Region geschossenen Tiere angeliefert und zerlegt. Das war ein lukratives und ertragreiches Geschäft für den Staat, da 80 Prozent des im Ausland begehrten Fleischs exportiert wurden und reichlich Devisen brachten.

Heute konzentriert der ausgebildete Koch das Geschäft auf Catering und vor allem Direktvermarktung, das heißt die Belieferung der Gastronomie mit Fleisch vom Rot- und Rehwild sowie vom Wildschwein. Die Palette seiner gastronomischen Kunden ist vielfältig: Sie reicht vom einfachen Landgasthof über gehobene Restaurants bis zu großen Hotels in Berlin (Interconti, Maritim und andere). „Die Gastro-Schiene wird für mich immer wichtiger, so dass ich meine Catering-Aktivitäten im Vergleich zu früher etwas reduziert habe“, erklärt Michael Bjarsch. Auch als Mietkoch – am Beginn seines beruflichen Weges durchaus im Vordergrund stehend – arbeitet er nur noch selten. „Ich kann und will mich einfach nicht verzetteln“, sagt er.

Und nicht zu vergessen das zweite Standbein der Direktvermarktung: der Hofladen. Freitags und samstags sowie nach telefonischer Vereinbarung rücken die Privatkunden aus sämtlichen Windrichtungen kommend in Müncheberg an, um sich mit frischem Wildfleisch einzudecken: ganze Tiere, Keulen, Braten, Gulasch oder Wurst in allen nur denkbaren Variationen. Das vielfältige Angebot fach- und preisgerecht vorzuhalten, ist schwerer gesagt als getan: Zwischen zehn und fünfzig Tieren verarbeitet Michael Bjarsch pro Woche – sei es von Jägern angeliefertes oder von ihm selbst erlegtes Wild.

Als habe er nicht genug zu tun, veranstaltet er unter anderem im Frühjahr und Herbst auf seinem Wildhof Schlachtefeste mit deftigem Essen und schwungvoller Unterhaltung. Auch während der von pro agro organisierten „Brandenburger Landpartie“ öffnet er die Tore. Diese gut angenommenen Aktivitäten machen ihm zwar zusätzlich Arbeit, aber er scheut sie aus zwei Gründen nicht: Es schafft Kundenbindung – und macht ihm Spaß.

Kontakt:
Wildhof Müncheberg
Florastraße 21
15374 Müncheberg
Tel. 033432/9955
Mail: info@wildhof-muencheberg.de
www.wildhof-muencheberg.de

Gläserne Molkerei GmbH

Die Gläserne Molkerei wurde 2001 gegründet und verarbeitet Bio-Milch zu verschiedenen Produkten. Neben Münchehofe gibt es einen weiteren Betrieb im mecklenburgischen Dechow.

Die angelieferte Bio-Milch stammt von etwa 130 zertifizierten Bio-Landwirten vorwiegend aus Nord- und Ostdeutschland. Rund 100 Beschäftigte verarbeiten ca. 100 Mio. kg Bio-Rohmilch pro Jahr. Die Produktpalette repräsentiert das gesamte Programm eines klassischen Molkereibetrie-bes: Frischmilch, Butter, Sahne, Quark, Joghurt, Käse etc.

Der Name des Unternehmens ist Programm: Den Gründern liegen Transparenz und Glaubwürdig-keit bei der Herstellung sehr am Herzen – der  Weg der Bio-Milch vom Landwirt über die Produktion bis ins Kühlregal soll für den Verbraucher nachvollziehbar sein. Dazu tragen Betriebsführungen bei, wo die Besucher viel über ökologische Landwirtschaft und die Milchproduktion erfahren. Im „gläsernen Gang“ kann beobachtet werden, wie Trinkmilch, Butter, Quark, Joghurt und Käse entstehen. Die Produkte werden grundsätzlich nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung hergestellt, kontrolliert, unabhängig zertifiziert; sie tragen das EU-Bio-Siegel und sind frei von Gentechnik.

Unter der Marke „Gläserne Molkerei“ sind die Produkte in den Regalen des Naturkost- und Bio-Lebensmitteleinzelhandels zu finden. Absatzschwerpunkt ist hier der Raum Nord- und Ostdeutschland. Daneben ist das Unternehmen mit Bio-Handelsmarken im klassischen Lebensmitteleinzelhandel sowie mit Marken des Bio-Fachgroßhandels bundesweit vertreten. Zu den Kunden zählen aber auch Verarbeiter von Bio-Lebensmitteln, die man mit Fertig- und Halbfertigerzeugnissen beliefert.

Bei seinen Käsespezialitäten sieht das Unternehmen laut Geschäftsführer Klaus Frericks noch Potenzial. Mit dem in Münchehofe gefertigten Bio-Heumilchkäse in Demeter-Qualität ist ein höchst innovatives Produkt entstanden. Aufzucht und Fütterung der Kühe sind einzigartig. Sie werden im Sommer überwiegend mit Gras, im Winter meist mit Heu gefüttert – der Einsatz von Silage, d.h. vergorenem Futtermittel, ist nicht erlaubt.

Die Verkäsung beruht auf traditionellen Rezeptu-ren und handwerklichem Können. Die Käselaibe reifen mindestens sechs Monate auf Schweizer Fichtenholzbrettern, die die Feuchtigkeit optimal aufnehmen und abgeben. Die regelmäßige Behandlung mit Salzlake (Meersalz) rundet den Prozess ab. Das fertige Produkt wird in 4-5 kg-Laiben im nationalen Bio-Handel angeboten. Für Einzelhandel und Gastronomie werden derzeit neue Hilfsmittel zur Vermarktung der Käsesorten erarbeitet. Dazu zählen unter anderem Aufsteller mit Informationen über die Produkte (etwa für Verkostungs- und Frühstückstische) und Visitenkarten zu den Käsen.

Kontakt:
Gläserne Molkerei GmbH
Molkereistraße 1
15748 Münchehofe
Tel. 033760/20770
info@glaeserne-molkerei.de

Herbafood Ingredients GmbH

Die Herbafood Ingredients GmbH in Werder/Havel ist ein seit über 30 Jahren weltweit tätiger Anbieter von hochwertigen Rohstoffen pflanzlicher Herkunft. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Know-how auf den Gebieten der Apfel- und Citrusverarbeitungsprodukte und präsentiert mit ihrer Abteilung herba cuisine speziell Produkte auf Basis natürlicher Rohstoffe u.a. für Gastronomie, Catering und Endverbraucher.

Das im Jahr 2014 mit dem „Brandenburger Innovationspreis“ ausgezeichnete Produkt BASIC textur  ist ein rein pflanzlicher Texturgeber, der nur aus Wasser und Citrusfasern besteht. Hierfür wird die innere Schicht der Schale von Citrusfrüchten in einem speziellen Verfahren zu einer Paste verarbeitet. Dadurch kann die in der Paste verarbeitete Faser eine maximale Menge an Wasser aufnehmen, ohne es wieder abzugeben. Diese Fähigkeit bietet viele Einsatz-möglichkeiten – vor allem in der Gastronomie.

Die Texturgebung beruht vorwiegend auf Adhäsion, die im physikalischen Sinne das Aneinanderhaften von zwei verschiedenen Stoffen beschreibt. Sie sorgt somit für eine neue Oberflächenstruktur bei zubereiteten Speisen. Anders ausgedrückt: Texturierte Speisen sind leichter als bei Verwendung herkömmlicher, schwerer Bindemittel wie Mehl oder Stärke; überdies sind sie besser im Geschmack. Da die Paste geschmacksneutral ist, kann sie in süße, pikante sowie kalte und warme Speisen eingebracht werden. Auch für Emulsionen wie Dressings und Dips, für Eis und Sorbets sowie für Suppen und Soßen findet sie Anwendung.

Für den Verbraucher ergibt sich eine Reihe von Vorteilen. Denn BASIC textur eignet sich für die vegane ebenso wie für die laktose- und glutenfreie Küche. Damit wird das Produkt den heutigen Ansprüchen an eine gesunde Ernährung gerecht. Bei optimaler Texturgebung können außerdem Fette reduziert und kalorienreiche Zutaten wie Mehl, Stärke oder andere Verdickungsmittel vermieden werden. Insgesamt wird die Zubereitung von Speisen mit frischen Zutaten in kürzeren Zeiten einfacher und kommt im Ergebnis dem ernährungsbewussten Verbraucher mit einer vitaminreichen Kost entgegen.

Kontakt:
Herbafood Ingredients GmbH
Phöbener Chaussee 12
14542 Werder (Havel)
Tel. 03327/785-202
www.herbafood.de

Mühle Steinmeyer

… gibt es keine Brote“ – deshalb Mühle Steinmeyer, die ein breites handwerklich gefertigtes Sortiment an Mehlen, Schroten, Backmischungen und -zutaten sowie Saaten anbietet. Der „moderne Traditionsbetrieb“, wie Inhaberin Karin Steinmeyer sagt, verfügt über die einzige in Betrieb befindliche Motormühle in Luckenwalde. Seit mehr als 80 Jahren übt die Familie dort das Müller-Handwerk aus.

In ihrer heutigen Form wurde die Mühle 1923 am ehemaligen Standort einer Bockwindmühle (ca. 16. Jahrhundert) erbaut. Nach mehrfacher Modernisierung erinnert nur noch das Wandbild im Inneren
an die Anfänge. Die Großeltern von Karin Steinmeyer hatten die Mühle im Jahre 1932 gekauft. Deren Sohn Winfried lernte hier das Müllerhandwerk von der Pike auf und übernahm den Betrieb im Jahr 1970. Mit müllerischem Sachverstand führte er das Unternehmen durch die verschiedenen wirtschaftlichen Systeme bis zum dritten Generationswechsel am 2. Oktober 2013. Seitdem leitet seine Toch-ter, Müllermeisterin Karin Steinmeyer, das Unternehmen.

Den Titel „Müllermeisterin“ gibt es in Deutschland so selten, dass es sich praktisch um ein Alleinstellungsmerkmal handelt. Als selbstständige Unternehmerin engagiert sich Karin Steinmeyer für die Erhaltung und Belebung des traditionsreichen Mühlenstandortes in Luckenwalde. Gleichzeitig hat sie den Blick in die Zukunft gerichtet und ihre Ideen in marktfähige Erzeugnisse umgesetzt. So entwickelt sie mit ihrem Team innovative Produkte, die der gesunden Ernährung der Verbraucher in Berlin-Brandenburg und darüber hinaus dienen. Dazu zählen vor allem hochwertige Brotbackmischungen auf Roggen-Dinkel-Basis, die es in den Sorten Rustikal-Schrotbrot, Kartoffel-, Bruschetta- und Pizza-Rosmarin-Brotmischung gibt.

Die innovativste Brotbackmischung der Mühle Steinmeyer ist die Shiitake-Pilzkräuterbrotmischung, die im Juni 2014 mit dem ersten „Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft“ ausge-zeichnet wurde. Das Produkt entwickelte die Müllermeisterin in Zusammenarbeit mit dem Pilzhof Piesker Mellensee. Es setzt sich zusammen aus den besonders zueinander wirkenden Mehlen aus Roggen (mineralreich) und Dinkel (basisch), verbunden mit dem Heilpilz Shiitake und angereichert mit zehn Bio-Kräutern. „Mehr Gesundheit geht nicht in ein Brot zu legen“, betont die Inhaberin.

Der Mühlenbetrieb mit den Grundprodukten Mehle und Schrote für das Bäckerhandwerk wird durch den Verkauf von Naturkostprodukten aus Dinkel (Kekse, Müsli, Nudeln und Suppen) oder diversen Backzutaten (Hefe, Sauerteig und Brotgewürze) ergänzt. Wichtig sind der Müllermeisterin regionale Aktivitäten wie „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“ sowie die Mitarbeit in Projekten der Ernährungsbranche wie pro agro oder „Fit für Familie“. Auch überregional ist die Mühle Steinmeyer präsent, so zum Beispiel regelmäßig auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin oder der Slow Food-Messe in Stuttgart. Zusätzlich macht die eigene Website mit Anbindung an den Online-Shop
„Hofladen-Portal“ die Produkte für Endverbraucher nicht nur in Deutschland erlebbar.

Kontakt:
Mühle Steinmeyer
Ruhlsdorfer Chaussee 26
14943 Luckenwalde
Tel. 03371/61 07 70
www.muehle-steinmeyer.de

Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH

Der Betrieb mit einst 46 Mitarbeitern hat sich in den 25 Jahren seit Neubeginn zu einem stattlichen Unternehmen mit 220 Beschäftigten entwickelt – dank einer Geschäfts- und Produktpolitik, die auf Kontinuität, Innovation und Markenstärke sowie auf Kreativität im Marketing setzt.

Von Anfang an haben die Mineralquellen Bad Liebenwerda den stark wachsenden Markt in den neuen Bundesländern erfolgreich mitgeprägt und gehören heute zu den größten und leistungsfähigsten Mineralbrunnen in der Region.

Kernkompetenz des Unternehmens ist sein „Quellgesundes“ – ein reines und ursprüngliches Mineralwasser. Ausgewogen mineralisiert und natriumarm versorgt es gesundheitsbewusste Genießer mit wertvollen Inhaltsstoffen und bildet gleichzeitig die Grundlage für eine Vielzahl moderner und sorgfältig zusammengestellter Getränkevariationen. „Unser Erfolgsrezept ist die Entwicklung und Herstellung innovativer Getränke, die stets an den Ansprüchen der modernen Verbraucher orientiert ist“, betont Vertriebsleiter Ingolf Hänßgen.

In der Praxis heißt das: Es sind Produkte aus quellgesundem Mineralwasser und verschiedensten Fruchtkombina-tionen, die dem Verwender auf immer neue Art viel Abwechslung im Geschmack bieten. Mit außergewöhnlichen Produktkonzepten wie Bad Liebenwerda Landträume oder Bad Liebenwerda Teeträume in verschiedenen Sorten, die geschmackvoll, aber gleichzeitig kalorienarm sind, sprechen die Mineralquellen ihre bereits vorhandenen und immer wieder neuen Kunden an.

Entscheidend ist zudem die Gestaltung einer be-darfsorientierten Gebindepolitik. Hier bilden vor allem PET- u. Glasmehrwegverpackungen den Schwerpunkt. Überdies wird der Entwicklung von Eingweggebinden durch den Trend zu immer kleineren Haushalten und Convenience entsprochen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist der starke Regionalitätsbezug des Unternehmens, das hier verwurzelt und sich seiner Verantwortung gegenüber den Menschen und der Umwelt bewusst ist.

Als einer der größten Arbeitgeber in Südbrandenburg sichert der Mineralbrunnen nicht nur dauerhaft über 200 Arbeitsplätze, sondern engagiert sich für zahlreiche soziale, kulturelle und naturschutzrelevante Projekte wie beispielsweise für das Naturparadies Grünhaus, wo der Brunnen mit dem Naturschutzbund Deutschland kooperiert. Auch die intensive Vermarktung mit verlässlichen Partnern im Handel sowie im Bereich Media und Events im Kernvertriebsgebiet Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist eine wesentliche Grundlage für die Markenstärke des Unternehmens.

Den jährlichen Auftakt bildet seit 20 Jahren die Grüne Woche in Berlin – besonders wertvoll für die Präsentation von Innovationen direkt beim Endverbraucher. Neben den leistungsstärksten Radiosendern in den neuen Bundesländern tragen u. a. regionale Großveranstaltungen wie das Berliner Rundfunk Open Air oder die Filmnächte in Dresden und Chemnitz zur Präsenz von Marke und Produkten bei. Auch die Müritz Sail ist eine sehr gute Vermarktungs-Plattform, denn Mecklenburg-Vor
pommern gehört seit einigen Jahren ebenfalls zum Vertriebsziel, um sowohl den Absatz als auch die Distribution in diesem Bundesland stetig auszubauen.

Kontakt:
Mineralquellen
Bad Liebenwerda GmbH
Am Brunnenpark 1-4
04924 Bad Liebenwerda
Tel. 035341/98-0
blw-info@mineralquellen.de
www.mineralquellen.de

Verdie GmbH Landfleischerei Turnow

In der Landfleischerei Turnow wird Handarbeit noch groß geschrieben. In der Vermarktung ist man aber up to date: vom stationären über den mobilen bis zum Online-Handel.

In einigen Kilometern entfernt sieht man die dampfenden Kessel von Jänschwalde, des Kohlekraftwerks am Rande des Braunkohletagebaus der Lausitz. „Vattenfall ist ein wichtiger direkter Abnehmer unserer Produkte“, sagt Carsten Haber-mann, Chef der Landfleischerei Turnow. Und nicht nur das: Der Stromriese sorgt als bedeutender Arbeitgeber in der Region für Lohn und Brot seiner Mitarbeiter, was wiederum Geld in die Kassen des Metzger-Betriebes bringt.

Die Landfleischerei produziert ihre Ware in einem Gebäude auf dem weitläufigen Gelände einer ehemaligen LPG, wo auch die Verdie GmbH – ein „Mischkonzern“ aus Straßenbau- und Transportbetrieb, Landmaschinenhandel und -service – untergebracht ist. Und der wiederum gehört die Agrage-nossenschaft Vorspreewald an, die „praktisch unsere Muttergesellschaft ist“, so Habermann. Die liefert auch die geschlachteten Tiere, die von 20 Mitarbeitern zerlegt und zu Fleisch- und Wurstwaren verarbeitet werden. 50 weitere MitarbeiterInnen sind im Verkauf beschäftigt. Dazu zählen der Hofladen, elf Filialen in der Region sowie drei Verkaufs-Autos, wovon eins ausschließlich auf Wochenmärkten in Cottbus steht und die beiden anderen als Nahversorger durchs Land touren. „Für Stammkunden nehmen die schon mal andere Produkte mit“, erklärt Habermann, „denn gerade in ländlichen Gegenden gibt es ja kaum noch Geschäfte.“

Das eigentliche Angebot reicht einerseits von der Bockwurst über die Salami bis zum Schinken (roh und gekocht) und andererseits vom Kotelett über’s Filet bis zum Kassler – man versteht sich als Vollsortimenter. Und als Handwerksbetrieb alter Schule, wie Habermann als gelernter Metzgermeister (und studierter Lebensmitteltechnologe) betont: Die Wurst wird nach traditionellen Rezepten vornehmlich in Handarbeit produziert; vielfach werden Naturdärme verwendet. Und die Rohschinken werden im Trockensalzverfahren hergestellt. Zwei bis drei Wochen gönnt man einem Schinkenspeck bis zur Reife. Konserven wiederum werden nicht im Autoklaven sterilisiert und „zu Tode gekocht“ (Habermann), sondern als Halbkonserven hergestellt. Das erfordert für die Haltbarkeit zwar Kühlung, entschädigt aber mit einem vollen, abgerundeten Geschmack.

Über die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren hinaus bietet man spezielle Dienstleistungen wie Catering und Partyservice an. Und da es heute bei den Vertriebswegen mit der „alten Schule“ allein nicht mehr getan ist, hat sich die Landfleischerei dem Versandhandelsgeschäft zugewendet. Dauerwaren und Konserven können dabei unabhängig von der Saison verschickt werden, andere Produkte an warmen Sommertagen allerdings nicht, wenn die Kühlkette nicht sichergestellt ist. Insgesamt ist das kein Riesenmarkt, wächst aber von Jahr zu Jahr.

Unabhängig davon beliefert die Landfleischerei einen Großhändler, der die Produkte bundesweit vertreibt. Das ist ebenfalls ein eher überschaubares Geschäft, bringt aber nicht nur Image, sondern
auch Umsatz. Eine Wunschvorstellung ist, als regionaler Anbieter in der Bedienungstheke der Edeka unterzukommen. Das könnte bis nach Berlin gehen. Aber als Anfang stellt man sich einen Laden in
Cottbus vor. Das wäre quasi ein Heimspiel mit allen Vorzügen: keine Lagerlieferung, kurze Trans-
portwege.

Kontakt:
Verdie GmbH
Landfleischerei Turnow
Frankfurter Straße 1
03185 Turnow-Preilack
Tel. 035601/8818201
landfleischerei.turnow@
verdie-gmbh.de

Evelina Deutschland GmbH

Mitten im Herzen Brandenburgs, in Wesendahl, befinden sich die Plantagen der BB Brandenburger Obst GmbH. Das Traditionsunternehmen konzentriert sich im Kerngeschäft auf den kontrolliert integrierten Anbau von Äpfeln, Erdbeeren und Kirschen.

Im Jahre 1992 gegründet, bewirtschaftet die BB Obst GmbH aktuell eine Gesamtanbaufläche von rund 211 ha. Dabei liegt damals wie heute der Schwerpunkt auf dem beliebtesten Obst des Deutschen – dem Apfel. Auf rund 187 ha werden u.a. bekannte Sorten wie Gala, Braeburn, Idared, Elstar und Golden Delicious angebaut und jedes Jahr sorgfältig von Hand gepflückt. Auf weiteren Anbauflächen befinden sich Süßkirschen und Erdbeeren, die sich zur Selbstpflück-Saison einer hohen Besucherzahl erfreuen.

Die BB Obst GmbH ist Mitglied der Märkischen Erzeuger und Vermarktungsorganisation GmbH, die gemeinsam mit dem Vertragsvermarkter BB Brandenburger Fruchthandel den Vertrieb der angebauten Früchte aus Wesendahl übernimmt. Das Resultat sind aktuell mehrere Tausend Tonnen Äpfel, die jährlich die Anbau-flächen verlassen und deutschlandweit in den Handel gehen.

Der Star unter den Apfelsorten ist unumstritten der Evelina®. Seit 2007 wird die neue junge Clubapfelsorte in Wesendahl angebaut und erstreckt sich inzwischen über rund 45 ha des gesamten Areals. Der Evelina® überzeugt durch seine rot-gelbe Farbmischung sowie einen süß-aromatischen Geschmack und ist bereits in ver-schiedenen Handelsketten als fester Bestandteil des Sortiments erhältlich.

Seit 2007 ist der BB Brandenburger Fruchthandel Lizenznehmer (sog. Broker) für die Sorte in Deutschland. Auf Grund der immer größer werdenden Verantwortung sowie Strukturerneuerungen innerhalb des internationalen Clubkonzeptes Evelina® wurde im Feb-ruar 2014 die Evelina Deutschland GmbH gegründet. Die Erweite-rung der Anbauflächen und das nationale Marketing der Sorte sind u.a. Hauptaufgaben des neuen Unternehmens.

In Wesendahl trifft somit Tradition auf Innovation und einen Apfel, der zur Marke wurde – aber zusammengefasst überzeugt die Leidenschaft zum Produkt und zur Region.

Über den Obstanbau hinweg lädt die reizvolle Landschaft zu Ferien auf dem Lande ein. Seit einigen Jahren betreibt die Unternehmensgruppe in Wesendahl den Camargue-Pferdehof. Hier wird Reiten für Jedermann im natürlichen und vor allem pferdefreundlichen Umfeld angeboten. Von gemütlichen Unterkünften, Fahrradverleih, Wandermöglichkeiten bis hin zum interessanten Angelangebot bietet der Pferdehof ein unterhaltsames Freizeitangebot. Weitere Informationen unter www.bb-obst.com und www.camargue-pferdehof.de

Kontakt:
Evelina Deutschland GmbH
Dorfstraße 37
15345 Altlandsberg
OT Wesendahl
Tel. 03341/498770
www.bb-obst.com

Frikifrisch GmbH

Die Nachfrage nach Geflügelprodukten befindet sich nach wie vor auf hohem Niveau. „Zur Zeit schlachten wir in Storkow rund 750.000 Hähnchen pro Woche“, berichtet Ulrike Rücker, Marketingleiterin von Friki. Von der Niederlassung im Landkreis Oder-Spree aus beliefert das Unternehmen führende nationale Handelspartner mit einem umfangreichen Angebot von Frischgeflügelprodukten. Auch das Grillgeschäft spielt bei Friki eine entscheidende Rolle: Geflügel hat sich seinen Platz als beliebtes und vollwertiges Grillgut gesichert. Das gewachsene Bewusstsein für eine gesunde und leichte Ernährung garantiert eine gleichbleibend hohe Nachfrage.

Zur Philosophie von Friki gehört der starke Bezug zur Region Brandenburg. Obwohl der Vertrieb national ausgerichtet ist, spielen regionale Komponenten eine wichtige Rolle innerhalb der Produktions-kette. So liegen sämtliche Mastbetriebe im Umfeld von Storkow. Die Entfernung beträgt weniger als 200 km, die maximale Transportzeit liegt bei drei Stunden und damit erheblich unter der von der EU geforderten Zeitspanne von acht Stunden. Das Futter ist komplett Gentechnik frei und stammt aus der Region. Lediglich ein geringer Teil von Kraftfutter wird zugekauft. Das fördert laut Ulrike Rücker die heimische Futtererzeugung, spart Energie und schont die Umwelt.

Insgesamt legt man bei Friki großen Wert auf ein Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier, Umwelt und Rentabilität. Ein fairer Umgang mit Mitarbeitern ist in der Firmenphilosophie genauso fest verankert wie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkten und Qualitätssicherung. Aus diesem Grunde wurde in Storkow gerade eine weitere Produktionshalle mit neuester Technik in Betrieb genommen, die dazu beiträgt, die Einhaltung höchster Qualitätsstandards zu garantieren. Inzwischen zählt das Storkower Werk zu den modernsten Schlacht- und Zerlegebetrieben Brandenburgs. Zur Ausstattung gehören u. a. eine moderne Wärmerückgewinnung, Kühlungssys-teme, die ohne FCKW auskommen, sowie eine umfangreiche Wasseraufbereitungsanlage.

„Ziel der Unternehmensgruppe ist es außerdem, den Tierschutz in Deutschland weiter voran zu brin-
gen“, betont die Marketingleiterin. Dazu hat man gerade das so genannte FairMast-Sortiment erweitert. Zusätzlich produziert das Unternehmen neben den ganzen FairMast-Hähnchen auch ein Sortiment von Teilstücken – mit Erfolg, denn FairMast-Geflügel etabliert sich seit nunmehr gut zwei Jahren erfolgreich auf dem deutschen Markt. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat das Aufzuchtkonzept im letzten Jahr mit ihrem Stern-Label „Tierschutz kontrolliert“ ausgezeichnet.

Kontakt:
Frikifrisch GmbH
Fürstenwalder Straße 55
15859 Storkow
Tel. 033678/404000
www.friki.de

WDM Bio-Fertigprodukte GmbH

Die WDM Bio-Fertigprodukte GmbH, ehemals „Wünsch Dir Mahl“ GbR, in Müncheberg stellt seit dem Jahr 2009 Bio-Suppen und -Eintöpfe in Gläsern her und beliefert den Bio-Fachhandel deutschlandweit.

Es war im Sommer 2009, als Moritz Timm und André Riediger – zwei Freunde aus der Schulzeit – mit der Verarbeitung regionaler Bio-Zutaten zu hochwertigen Suppen und Eintöpfen in Bioqualität begannen, und zwar zunächst als Hofverarbeiter auf dem Bio- und Demeter-Hof Apfeltraum nahe Müncheberg. Anfang 2013 haben sie sich eine ehemalige Gaststätte „angelacht“ und verfügen seitdem über eine eigene Küche. Aus der Anfangsidee der beiden Gründer ist inzwischen ein
Unternehmen mit sechs Angestellten gewachsen. Nach umfangreichen Investitionen im Jahr 2014
Können nun 1.200 Liter Suppen und Eintöpfe pro Tag gekocht, abgefüllt, autoklaviert (mit Dampf sterilisiert), etikettiert und für den Handel verpackt werden.

Der Anspruch an Qualität ist seit Gründung ein fester Teil der Firmenphilosophie. Dazu zählt auch, dass die Unternehmer als konsequent verwirklichte Leitlinie die handgemachte und natürliche Herstellung ihrer Bio- und veganen Feinkostprodukte haben. Darauf liegt auch der Fokus in der Kommunikation der Marke „Wünsch Dir Mahl“ für den Biofachhandel, der inzwischen deutschlandweit beliefert wird. Mit einer zweiten Marke starteten die beiden Gründer im Herbst 2015 die Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel. Auch hier wird ein hochwertiges Produkt in „bio“ und „vegan“ angeboten.

Der Müncheberger Feinkostbetrieb versteht sich als Teil der Biobranche. „Mehr Bio für alle! Das ist unsere Vision“, sagen die beiden Gründer. „Bio muss der Standard werden und darf nicht die Ausnahme bleiben. Nur so können wir langfristig eine Verbesserung der ökologischen und sozialen
Nachhaltigkeit erreichen.“

Die Biobranche hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Das hat zu schnellem Wachstum des Unternehmens geführt, um sich an die Entwicklung im Handel anzupassen. „Um Bio weiter wettbewerbsfähig zu machen, braucht die Branche in Zukunft noch mehr Kapital, damit bestehende Betriebe leistungsfähiger werden und vor allem die Gründung neuer Verarbeitungsbetriebe gefördert wird. Gerade in neuen Verarbeitungsstrukturen sehen wir auch eine Chance für Brandenburg“, sind Moritz Timm und André Riediger überzeugt.

Für die landwirtschaftlichen Erzeugerbetriebe sehen sie auch gute Chancen, von einer weiteren Entwicklung im Biobereich zu profitieren. Der Vertragsanbau für Verarbeiter kann ihrer Meinung nach eine positive Betriebsentwicklung und Strukturierung der Produktion fördern. Dies dürfe durch übermäßigen Preisdruck von Seiten der Verarbeiter und des Handels allerdings nicht konterkariert werden.

Um die Mengen und entsprechende Produktsicherheit und Qualität garantieren zu können, sind
die „Suppenköche zum Teil auf vorverarbeitete Zutaten angewiesen. So kommt beispielsweise tiefgefrorenes, vorgeschnittenes Gemüse zum Einsatz. Insbesondere bei heimischen Produkten wie Kartoffeln und Möhren wünschen sie sich, dass regionale Strukturen ausgebaut werden. Es gehe darum, den Bioanbau zu fördern und gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen.

Kontakt:
WDM Bio-Fertigprodukte GmbH
Wasserstraße 10
15374 Müncheberg
Tel. 033432/999 684
kontakt@wuensch-dir-mahl.de

Werder Feinkost GmbH

Die Unternehmenspolitik des Ketchupherstellers ist darauf ausgerichtet, ein ganzheitliches Konzept zum Schutz der Umwelt umzusetzen. Das will der Verbraucher und tut der Natur gut. Den Umsätzen übrigens auch.

Das 1873 gegründete, inhabergeführte Unternehmen liegt im Zentrum des brandenburgischen
Obst- und Gemüseanbaugebietes. „Deshalb haben unsere nach ständig verbesserten, traditionellen
Rezepturen gefertigten Produkte immer eine besonders fruchtige und frische Geschmacksnote“,
sagt Vertriebschef Tim Walter. Werder Feinkost ist heute in Ostdeutschland absoluter Marktführer und zählt in Deutschland zu den Top 4 der Ketchuphersteller. In zunehmendem Maße etablieren sich die Produkte auch im Westen der Bundesrepublik. Dies alles hat dazu geführt, dass der Umsatz in den vergangenen Jahren signifikant gestiegen ist.

Seit 1958 ist Werder Feinkost auf die Herstellung von Tomatenketchup sowie auf die Verarbeitung
von Obst und Gemüse spezialisiert. Nach der Wende im Jahr 1990 ist das Produktportfolio permanent erweitert worden: Aktuelle Rezepte werden ständig verfeinert, neue Geschmackskreationen entwickelt. Überdies hat man seitdem kontinuierlich in modernste Produktions- und EDV-Anlagen investiert, so dass man technisch stets auf dem neuesten Stand ist. Auf diese Weise lassen sich die Produkte besonders schonend, effizient, produktiv und darüber hinaus qualitativ hochwertig herstellen.

Bei aller Innovationsfreude liegt die Kernkompetenz nach wie vor auf der Produktion von Ketchup und Tomatenerzeugnissen. Die charakteristischen Eigenschaften lauten dabei: fruchtig, würzig, nicht so essiglastig im Geschmack. Auf Natürlichkeit wird großer Wert gelegt – die Produkte sind lactose- und glutenfrei und verfügen weder über Farb- und Konservierungsstoffe noch über Geschmacksverstärker.
Aus gutem Grund ist Werder Feinkost nach dem International Food Standard (Version 6) sowie Bio-zertifiziert. Hinzu kommt ein lückenloses Kontroll- und Dokumentationssystem entlang der gesamten Produktionskette, so dass jeder Schritt transparent nachvollziehbar ist.

„Wir verarbeiten ausschließlich hochwertige, nicht genmanipulierte Rohstoffe und Zutaten“, betont
Tim Walter und fügt hinzu: „Das Umwelt- und Qualitätsbewusstsein der Verbraucher ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Sie erwarten nicht nur besonders schmackhafte Nahrungsmittel, sondern vor allem auch eine umweltbewusste Herstellung gesunder Produkte auf
modernsten Produktionsanlagen.“

Die gesamte Unternehmenspolitik ist deshalb darauf ausgerichtet, ein ganzheitliches Konzept zum
Schutz der Umwelt umzusetzen, das sowohl die Optimierung des betrieblichen Umweltschutzes als auch des regionalen Lebensumfeldes einschließt. Dazu zählen beispielsweise der sparsame Einsatz
von Wasser, die Vermeidung von Abfällen oder die Minimierung des Hilfsstoffverbrauchs. Aus Gründen der Umweltverträglichkeit wird außerdem fast ausschließlich mit recycelbaren Materialien, Verpackungen und Rohstoffen gearbeitet. So sind die Glasgefäße (Flaschen, Gläser und Karaffen) aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wobei der wesentliche Bestandteil bei der Glasherstellung Recyclingmaterial ist, das mit bis zu 60 Prozent in die Neuherstellung einfließt; das führt zur Verringerung der Schmelzenergie. Daher werden bei Werder Feinkost die Produkte überwiegend
in Glasbehältnisse abgefüllt.

Kontakt:
Werder Feinkost GmbH
Phöbener Straße 1
14542 Werder / Havel
Tel. 03327/6614-0
www.werder-feinkost.de

Ökodorf Brodowin – Hühnerfrikassee

ÖkodorfBrodHühnerfrikFür das Hühnerfrikassee in Demeter-Qualität wird ausschließlich das Fleisch artgerecht gehaltener Hühner des Landwirtschaftsbetriebs Ökodorf Brodowin verwendet. Sie leben in Gruppen von 200-300 Tieren in mobilen Ställen, die regelmäßig auf frisches Grün gezogen werden. Das Produkt besteht aus Hühnerbrühe, Hühnerfleisch, Gemüse, Butter, Zitronensaft, Meersalz, Gewürze und Pfeffer – alles aus kontrolliert biologischer bzw. bio-dynamischer Erzeugung.

Kontakt: Ökodorf Brodowin, Weißensee 1, 16230 Chorin/Prodowin, Tel. 033362/70610, info@brodowin.de

Kanow-Mühle Sagritz – Kürbiskernnudeln

KanowMühlNude„Grünes Gold“ – die Kürbiskernnudel ist das Ergebnis einer Kooperation von drei Brandenburger Betrieben. Die Hauptbestandteile sind Hartweizengrieß, entölte Kürbiskerne aus der Kanow-Mühle, Eier der Firma Landkost-Ei sowie Himalayasteinsalz. Hergestellt wird das fertige Produkt in der Eichholzer Naturkost-Manufaktur. Nach Pasteurisation wird es an der Luft getrocknet, um die Inhaltsstoffe weitgehend zu erhalten. Die Kürbiskernnudel ist bei kühler, trockener und dunkler Lagerung mindestens ein Jahr haltbar.

Kontakt: Kanow-Mühle Sagritz, Kanow-Mühle 1, 15938 Golßen, Tel. 035452/507, info@kanow-muehle.de

Vetschauer Wurstwaren GmbH – Grützblutwurst

VetschauerDie Grützblutwurst der Vetschauer Wurstwaren wird traditionell nach Spreewälder Art aus einem Blut-Schwarten-Gemisch, durchsetzt mit Gerstengrütze und Blattgewürzen, hergestellt. Das pikante Produkt hat einen würzigen Geschmack mit einer gut wahrnehmbaren Majorannote. Es werden verschiedene Varianten angeboten, z.B. im Schweinedarm (Flauen) frisch oder geräuchert (ca. 130 g/Stück) oder im Sterildarm Kal. 105 für Gastronomie und Großhandel (Stückgewicht 3,5 kg).

Kontakt: Vetschauer Wurstwaren GmbH, Bahnhofstr. 44, 03226 Vetschau, Tel. 035433/588-0, info@vetschauer-wurstwaren.de

Süßmost & Weinkelterei Hohenseefeld GmbH – fruchtige Glühweine

HohenseefeldGlühMit Beginn der kalten Jahreszeit hat die Süßmost & Weinkelterei Hohenseefeld fruchtige Glühweine auf den Markt gebracht. Das Produkt gibt es in mehreren Varianten: Erdbeer, Holunder, Kirsch, Mehrfrucht und Bratapfel. Auch der alkoholfreie Wichtelpunsch aus Apfel-, Holunder- und Johannisbeersaft ist ein idealer Winterbegleiter. Insgesamt produziert und vertreibt das Unternehmen unter der Marke „Werder Frucht“ derzeit 26 Säfte, Nektare, Fruchtsaftgetränke, 16 Obst- und Fruchtweine sowie Cidre und Liköre.

Kontakt: Süßmost & Weinkelterei Hohenseefeld GmbH, Luckenwalder Str. 5a, 14913 Hohenseefeld, Tel. 033744/70600, info@werder-frucht.de

Klosterfelder Senfmühle – Whiskysenf

KlosterfeldSenfWhisIhre vielfältigen Senfsorten hat die Klosterfelder Senfmühle um eine weitere Variante bereichert: den Whiskysenf. Dabei handelt es sich um eine lieblich-mittelscharfe Spezialität, fein abgestimmt mit Canadian Whisky. Wie alle Produkte der Manufaktur begleitet auch dieses Erzeugnis das Versprechen: „So schmeckt Glück!“ Insgesamt stellen die Klosterfelder ihren Senf in mehreren Dutzend verschiedenen Geschmacksrichtungen nach alten Rezepten, aber mit immer neuen Ideen her – von fein bis grobkörnig, von mild bis feurig scharf.

Kontakt: Klosterfelder Senfmühle, Zerpenschleuser Str. 34, 16348 Wandlitz/Klosterfelde, Tel. 033396/574, info@klosterfelder-senfmuehle.de

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