The Food Assembly

The Food Assembly steht für die Autonomisierung des regionalen Lebensmittelvertriebs und hat sich zum Ziel gesetzt, den Handel mit Nahrungsmitteln zu demokratisieren. Mittels einer Online-Plattform können landwirtschaftliche Erzeuger auf einfache Weise ihre Produkte regional ohne Zwischenhändler an Verbraucher verkaufen. Da die Konsumenten die Ware vor Auslieferung bezahlen, wird das Risiko minimiert, und der Absatz pro Woche ist im Voraus bekannt. Durch einen bestimmbaren Mindestumsatz aus den Verkäufen wird gewährleistet, dass sich die wöchentlichen Lieferungen lohnen. Eine Verpflichtung besteht dabei nicht. Die Produkte werden auf regelmäßig organisierten Bauernmärkten in der Stadt verteilt.

Eine Assembly ist das Zusammentreffen von Verbrauchern und Erzeugern regionaler Produkte, die über die Plattform miteinander Handel betreiben. Hierbei holen die Verbraucher die Ware, die sie zuvor online bestellt haben, an einem regelmäßigen Treffpunkt ab und treten dabei mit den Menschen in persönlichen Kontakt, die diese Produkte hergestellt haben. Die Assemblies werden von einem Gastgeber organisiert, der den Ort und die Zeit bestimmt sowie die Assembly koordiniert.

Die Erzeuger erhalten eine faire Bezahlung, und der regionale Handel wird gestärkt. Der flexible Absatz und dessen wochengenaue Kalkulation kommen der Wirtschaftlichkeit der Erzeuger zugute. Den Verbrauchern wiederum wird dadurch der einfache Zugang zu gesunden, regionalen Lebensmitteln ermöglicht. Die Produktion wird für sie komplett transparent.

Neue Gemeinschaften entstehen, wenn Verbraucher und Gastgeber bei den Assemblies aufeinander treffen. Käufer, Gastgeber und Erzeuger werden durch ihr Mitwirken Teil einer Bewegung, die die bestehenden Vertriebsstrukturen nachhaltig verändern kann.

Und so funktioniert das Konzept in der Praxis: Die Erzeuger stellen ihre Produkte, die sie verkaufen möchten, wöchentlich online. Anzahl und Sorte der Erzeugnisse sind dabei komplett flexibel. Die Anbieter können die Preise frei bestimmen und geben an, ab welchem Gesamtumsatz sie liefern. Die Bezahlung der bestellten Produkte geht direkt an die Erzeuger. Während einer Assembly selbst finden keine Verkäufe statt. 16,7 Prozent der Einnahmen (vor Steuern) werden dabei zu gleichen Teilen als Entlohnung der Gastgeber und als Servicegebühr für die Plattform verwendet. Wer umgekehrt als Verbraucher die regionalen Produkte kaufen möchte, wird über die Online-Plattform Mitglied der Food Assembly und kann jede Woche ohne Mindestbestellwert oder -menge Lebensmittel aus einem bestimmten Angebot auswählen. Über das wechselnde Angebot werden die Mitglieder wöchentlich benachrichtigt.

Derzeit werden die ersten Assemblies in Berlin und Köln eröffnet und dadurch Menschen zusammengebracht, denen gute und regionale Lebensmittel wichtig sind. Alle, die sich der Bewegung anschließen möchten – egal ob als Verbraucher, Gastgeber oder Erzeuger – können sich ab sofort auf www.foodassembly.de anmelden.

Kontakt:

The Foodassembly

Veronica Veneziano

Tel. 0157/396 250 98

www.foodassembly.de

 

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