Win-Win-Situation für beide Seiten: Handel trifft Brandenburger Produktvielfalt

Datum: 23. Januar 2019

Berlin – Über 200 EDEKA-Einzelhändler folgten der Einladung des Agrarmarketingverbands pro agro und kamen am Dienstag (22. Januar) vor Messebeginn mit den Unternehmen der Brandenburg-Halle 21a auf der Internationalen Grünen Woche 2019 ins Gespräch.

20.000 bis 30.000 Artikel hat heute ein durchschnittlicher Supermarkt der EDEKA im Sortiment. Hier den Überblick zu behalten, ist für die Einzelhändler nicht immer einfach. Auf der Internationalen Grünen Woche erhalten sie mit Unterstützung des Agrarmarketingverbands pro agro die Möglichkeit, in die Vielfalt der Brandenburger Produkte einzutauchen.

Mitorganisator Marcus Reh, Regionaleinkauf Berlin / Brandenburg, Sachsen-Anhalt EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH erklärt: „Auf der IGW bietet sich die Gelegenheit, Einzelhandel und meist sehr kleine Lieferanten zusammenzubringen. Neben dem direkten Kontakt sind viele Einzelhändler auf der Suche nach dem Besonderen, dem i-Tüpfelchen.“ In der Brandenburg-Halle während der Handelsrundgänge werden sie fündig. „Im Anschluss an die Grüne Woche erhalte ich regelmäßig E-Mail mit Produktwünschen, die in die Listung aufgenommen werden sollen“, erzählt Marcus Reh.

Noch nicht gelistet ist die Hoher Fläming eG Rädigke-Niemegk mit ihrer Ölmühle Rädigke. Geschäftsführer Florian Schulze sieht riesen Vorteile in den Handelsrundgängen sowohl für sein Unternehmen als auch für den Handel: „Dass so viele `Edekaner´ komprimiert in die Brandenburg-Halle kommen, ist für kleine Unternehmen perfekt! Niemand mit einem kleinen Unternehmen hat die Zeit, alle Händler zu besuchen und sich zu präsentieren. Der Handel wiederum bekommt auf einer Messe wie die IGW sehr viele Informationen. Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“.

Jörg Bonifer, Senior Key Account Manager des Unternehmens Golßener Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. Produktions KG begrüßt die Besuche des Handels auf der IGW: „Die Handelsrundgänge sind wichtig für die Kontaktpflege. Wir können den Kaufleuten Tipps und Informationen zu unseren Produkten geben. Im April startet z. B. eine Neulistung bei EDEKA und bei solchen Besuchen können wir schon zu unseren neuen Produkten briefen und Informationen austauschen. Im Gegenzug erhalten wir direktes Feedback von unseren regionalen Partnern. Die Besuche des Handels bedeuten Wertschätzung unseres Unternehmens, unserer Produkte.“

Haben vor neun Jahren noch sechs Vertreter von Handelsketten teilgenommen, meldeten sich für die diesjährige Grüne Woche bereits knapp 510 Kontakte aus den Bereichen Handel und Gastronomie an. „Wir freuen uns sehr über das steigende Interesse des Handels und der Gastronomie an unseren Einladungen. Es ist großartig, verschiedene Parteien, die Interesse aneinander haben, auf persönlicher Ebene zusammenführen zu können. Die Rundgänge ermöglichen den kompakten Austausch von Informationen zwischen Einzelhändlern und Produzenten“, erklärt Kristin Mäurer, Fachbereichsleiterin pro agro e.V. Weitere Handelsrundgänge erfolgten mit ALDI Nord. Auf diesem Wege werden regionale Branchenunternehmen und Produktinnovationen aus Brandenburg vorgestellt und sollen so den Weg in die Handelsregale und Speisekarten finden.

Der Verband pro agro engagiert sich seit über 25 Jahren für die Vernetzung und Vermarktung von Brandenburger Angeboten und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Land- und Naturtourismus.

Die Rundgänge sind Teil der Verkaufsfördermaßnahmen für regionale Produkte aus Brandenburg, umgesetzt durch den Verband pro agro und gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

Presseinformation (mit Foto)

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