Peaceful Delicious GmbH

Die erste große Leidenschaft der Brüder Lars und Marcel Strenge war der Sport. Während Lars im Triathlon aktiv war, hatte es Marcel mehr zum Kraft-und Kampfsport hingezogen. Was die Beiden einte, waren Begeisterung und Ehrgeiz für ihre Disziplinen und der permanente Austausch in Fragen der optimalen Ernährung. Ein Dauerbrenner war das Thema, welche natürlichen Proteinquellen neben dem Fleischverzehr die physische Leistungsfähigkeit unterstützen. Die Antwort fanden sie in Indonesien: mit dem Nationalgericht Tempeh. Daraus entstand eine weitere gemeinsame Leidenschaft: Die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung veganer Proteinpower mit besonderem Geschmackserlebnis in einem Alltags-Produkt der Ernährung. Sie wurden Unternehmer.

Die erste große Leidenschaft der Brüder Lars und Marcel Strenge war der Sport. Während Lars im Triathlon aktiv war, hatte es Marcel mehr zum Kraft-und Kampfsport hingezogen. Was die Beiden einte, waren Begeisterung und Ehrgeiz für ihre Disziplinen und der permanente Austausch in Fragen der optimalen Ernährung. Ein Dauerbrenner war das Thema, welche natürlichen Proteinquellen neben dem Fleischverzehr die physische Leistungsfähigkeit unterstützen. Die Antwort fanden sie in Indonesien: mit dem Nationalgericht Tempeh. Daraus entstand eine weitere gemeinsame Leidenschaft: Die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung veganer Proteinpower mit besonderem Geschmackserlebnis in einem Alltags-Produkt der Ernährung. Sie wurden Unternehmer.

Das betraf aber auch das Produkt selbst. „Wir mussten es kulinarisch erst mal auf die mitteleuropäischen Geschmacksnerven trimmen“, erzählt Lars Strenge. Warum? „Weil Tempeh in Indonesien deutlich intensiver nach Hefe schmeckt. Wir haben deshalb versucht, das einigermaßen geschmacksneutral hinzubekommen.“ Ferner ging es bei der Entwicklung auch um die in unseren Breitengraden gewohnte Textur.

Denn das Produkt sollte sich für die Zubereitung in der Pfanne, im Backofen und auf dem Grill eignen.

Der wichtigste Schritt war allerdings die Fermentation – ein Prozess, der in Indonesien bereits seit Jahrhunderten gang und gäbe ist. Dadurch erhält das Produkt neben einem spezifischen Aromapositive Eigenschaften wie gute Verdaulichkeit durch Ballaststoffe und Proteinreichtum.„Kulinarische Sinnstiftung von Tempeh“ nennt der begeisterte Unternehmer diese Eigenschaften und betont: „Durch Fermentation der Hülsenfrüchte kann der Körper deren Energie besser aufnehmen. Das Produkt repräsentiert also eine Art Superfood – ein Lebensmittel mit viel Mehrwert. Es ist laktosefrei, glutenfrei und vegan.“

Als Basis-Rohstoffe kommen vier Hülsenfrüchte zum Einsatz: Sojabohnen, schwarze Bohnen, Kidney-Bohnen und Kichererbsen. Nicht alle Früchte sind deutscher Herkunft, da hier die idealen klimatischen Bedingungen fehlen. So kommen die Kidney-Bohnen derzeit aus Argentinien und die Kichererbsen vornehmlich aus Italien (Sizilien). Einzig die Sojabohnen stammen ausschließlich aus Deutschland, hier sogar hauptsächlich aus regionalem Anbau, nämlich vom Gut Friedersdorf (Märkisch-Oderland), das auch Teilmengen der Kichererbsen liefert. Die schwarzen Bohnen wiederum werden aus Deutschland und Österreich bezogen. Allen gemeinsam ist jedoch die Bio-Zertifizierung.

Zehn Tempeh-Sorten hat das Unternehmen momentan unter der Herstellermarke im Portfolio, dazu kommen verschiedenste Eigenmarken. „Unser Produkt besteht ausschließlich aus natürlichen Komponenten: Hülsenfrucht, Starterkultur (Ferment) und Gewürze“, betont Lars Strenge. Die Kernzielgruppe wiederum besteht nicht nur aus Veganern/Vegetariern, sondern auch aus solchen Verbrauchern, die andere schmackhafte Proteinquellen als Fleisch nutzen wollen. Lars und Marcel selbst sind übrigens Flexitarier.

Die Produkte werden derzeit vor allem regional vermarktet, und zwar direkt über den Online Shop sowie über REWE Ost und Nord, die Fach-Supermärkte von Bio Company, Denns Bio, LPG BioMarkt und Naturkostläden. Der Vertrieb läuft hauptsächlich über den Großhandel wie Terra Naturkosthandel, dennree und claus Reformwaren Service Team. Außerdem beliefert man Betriebe der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung etc. Auch überregional ist Tempeh in den Regalen des Handels zu finden, unter anderem bei tegut, Globus und bei der österreichischen REWE-Tochter Billa, für die das Unternehmen sogar die Eigenmarke „Vega Vita“ produziert.

Da sich Produktion und Vertrieb in den vergangenen Jahren auf einem ansprechenden Niveau konsolidiert haben, sehen die Brüder Lars und Marcel die Zeit für weitere expansive Schritte gekommen. „Wir sind jederzeit in der Lage, unsere Kapazitäten zu erhöhen und weitere Vermarktungspartner zu akquirieren. Dabei denken wir nicht allein an Absatzsteigerungen bei unserer Herstellermarke. Wir sind auch bereit, das Eigenmarken-Geschäft im Auftrag Dritter zu forcieren“, so Lars Strenge.


Peaceful Delicious GmbH
Fürstenwalder Strasse 10E
15848 Beeskow
Telefon:0152 23167249
l.stenge@peacefuldelicious.de
www.peacefuldelicious.de