16.01.2012 Presseinformation Besucherzentren gehen auf Wanderschaft - Langfassung -

Ausstellung informiert über Brandenburger Natur-Schau-Spiel

-    LANGFASSUNG -

Potsdam. Mit den drei Informationssäulen „Natur“, „Schau“ und „Spiel“ informiert eine Wanderausstellung, die im kommenden Jahr durch Brandenburg zieht, über die sehenswerten Besucherzentren der 15 Brandenburger Großschutzgebiete. Die Wanderausstellung wurde von der Dresdner Agentur Unikatum, die sich u.a. mit der Riesentropenhalle „Gondwana-Land“ im Zoo Leipzig einen Namen gemacht hat, in Abstimmung mit den Besucherzentren und pro agro realisiert.

Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg, pro agro, ist für Landtourismus im Reiseland zuständig und koordiniert das Projekt zur Vernetzung und Vermarktung der Besucherzentren in den Großschutzgebieten. Diese sind die Eingangstore der elf Naturparks, drei Biosphärenreservate und des Nationalparks Unteres Odertal. Naturparks – häufig auch als Naturparke bezeichnet – sind durch langfristiges Bewirtschaften entstandene Kulturlandschaften. Sie werden nicht nur bewahrt, sondern auch touristisch genutzt und vermarktet. Die elf Naturparks in Brandenburg von Norden nach Süden: Uckermärkische Seen, Stechlin-Ruppiner Land, Barnim, Westhavelland, Märkische Schweiz, Dahme-Heideseen, Nuthe-Niepitz, Hoher Fläming, Schlaubetal, Niederlausitzer Landrücken, Niederlausitzer Heidelandschaft.

580 Bioshärenreservate in aller Welt
Schorfheide Chorin, Flusslandschaft Elbe Brandenburg und der Spreewald sind die drei Biosphärenreservate. Sie sind von der UNESCO anerkannte Modellregionen mit ökologischer, ökonomischer und sozialer nachhaltiger Entwicklung. In Deutschland gibt es 15 dieser Biosphärenreservate, in der ganzen Welt 580. Nationalparks – in Brandenburg der Nationalpark Unteres Odertal – sollen die wertvolle Ökologie und Schönheit eines Gebiets vor menschlichen Eingriffen und Umweltschäden schützen. Die drei Typen von Großschutzgebieten bedecken ein Drittel der Fläche Brandenburgs.
Die neue Wanderausstellung greift mit ihren drei stilisierten Baumaufstellern das Motto der für die Besucherzentren der Großschutzgebiete geschaffenen Marke „Natur-Schau-Spiel.com“ auf. Der „Natur“-Baum soll Genuss mit allen Sinnen vermitteln, u.a. durch Tast- und Hörstationen. Zur spannenden Wissensvermittlung wird der „Schau“-Baum mit Guckis, einem Lichtkastenpuzzle und LED-Karten ausgestattet. Der „Spiel“-Baum wird durch PC-Terminals und Lernspiele spielerisches Erleben ermöglichen. Die Ausstattung der Bäume wechselt je nach Aufstellungsort der Wanderausstellung, die ab März ihre Reise durch die Besucherzentren beginnt und auch auf verschiedenen Veranstaltungen gezeigt wird.            
                     
Als jüngste Maßnahme im Bereich Landtourismus koordiniert pro agro das Projekt zur Förderung der Besucherzentren in den Groß-schutzgebieten des Landes. Das Projekt wird vom brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus dem EU-Programm zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) gefördert. Für Aktivitäten und Kommunikation an Endverbraucher in diesem Projekt hat pro agro die Marke „Natur-Schau-Spiel.com“ geschaffen. Informationen: www.proagro.de oder www.natur-schau-spiel.com
Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg, Pro agro, hat die Aufgabe, die Unternehmen im ländlichen Raum, insbesondere in den Branchen ländlicher Tourismus, in der Land- und Ernährungswirtschaft einschließlich Jagd und Forst zu vernetzen und zu fördern, er übernimmt deren Direktvermarktung und Vernetzung zur Gesundheitswirtschaft. Pro agro ist der einzige landesweit tätige Verband zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes in Deutschland. Er ist seit 1992 aktiv und mit seinen über 350 Mitgliedern im gesamten Land breit vernetzt.

Pressekontakt: pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.,
Fachbereichsleiterin Landtourismus Stefanie Patron, Dorfstraße 10, 14513 Teltow-Ruhlsdorf, Tel. 03328/33 767 33, Fax 03328/33 767 68, patron@proagro.de, Redaktionsbüro Schwartz, Sabine Neumann & Horst Schwartz, Postfach 311160, 10641 Berlin,
Tel. 030/86 42 12 88 und 030/861 01 44, Fax 030/862 13 66, rb.schwartz@email.de

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